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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  E Type: Aussetzer und Fehlzündungen
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Autor weitere Bemerkungen
LongTom
registrierter Benutzer
Jüchen



BeitragVerfasst am: So 16 Jul, 2017 11:17    Titel: E Type: Aussetzer und Fehlzündungen  

Liebe E Type Spezialisten,
mein E Type Bj 69 zeigt ein Problem, dass ich mir nicht plausibel erklären kann. Vorab: Der Wagen hat eine 1-2-3 Zündanlage und Weber Vergaser. Das ganze lief einige Jahre problemlos.
Jetzt produziert er kalt wie warm sporadisch Fehlzündungen, häufiger als das stirbt er beim Kuppeln bei niedriger Drehzahl ab bzw. zeigt plötzlichen, kurzzeitigen Leistungsabfall bei höheren Drehzahlen (Drehzahl sackt ab, Leistung bricht ein). Nach Absenken der Drehzahl (z.b. von 3500 auf 3000 Touren) läuft er wieder stabil.
Die Zündkerzen sind erneutert worden, an der Zündung kann es eigentlich auch nicht liegen. Was meint Ihr, bitte? Probleme bei der Treibstoffzufuhr? Aber wieso produziert er dann zuweilen Fehlzündungen?

Liebe Grüße
Tom
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jagwaugh
registrierter Benutzer
Zürich



BeitragVerfasst am: So 16 Jul, 2017 11:42    Titel:  

Eher ein Wackelkontakt als Zufuhr oder Temperatur. (Temp & Versorgung folgen eine linien).

123 sind heikle auf Spannungsschwankungen.

Der Zündung speisen mit ein separat 12V Batterie & Schalter (damit man es ausschalten kann), wenn die Symptome verschwinden dann ist es ein niedervolt Problem: Zündschloss, verkabelung, Ladekreis)
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2016
Hamburg



BeitragVerfasst am: Mo 17 Jul, 2017 6:57    Titel:  

Moin,

in der Tat wird's wohl ein verstopfter Benzinfilter oder eine defekte Benzinpumpe sein. Welche Benzinpumpe ist verbaut? Die SU hat einen kleinen Benzinfilter eingebaut der auch verschmutzt sein kann. Gerne verschmutzen bei allen Membranpumpen wie SU, Hardi, Facet auch das Ein- und Ausgangsflatterventil, dann baut die Benzinpumpe kaum noch Druck auf. Die Hardi benötigt unbedingt einen Benzinvorfilter. Wenn plötzlich zu mager gibt es flatspots und dann kommt es auch gerne bei Gasstössen zum Knallen wegen zu viel Luft. Möglich wäre aber auch ein verstopfter Weber oder verklemmter Choke. Haarrisse in der Verteilerkappe haben auch Dein Phänomen.

Möglich wäre natürlich auch eine defekte 123-Ignition, aber wenn die defekt ist, geht gar nichts mehr. Da die 123 Elektronik mit um 5-16V arbeitet ist sie sehr unempfindlich.

Gruß
Rainer
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LongTom
registrierter Benutzer
Jüchen



BeitragVerfasst am: Mo 17 Jul, 2017 9:12    Titel:  

Danke Euch für die Hinweise, das hilft mir sehr weiter, weil es die Fehlersuche erheblich eingrenzt. Ich werde berichten, was es letztendlich war;-).

Lieben Gruß
Tom
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jagwaugh
registrierter Benutzer
Zürich



BeitragVerfasst am: Mo 17 Jul, 2017 9:51    Titel:  

@Tom,

Der erste Aufgabe ist eingrenzen:

Ist es Strom (Hoch, Nieder, Zeitpunkt).
Ist es Gemisch (Luft, Benzin, Verhältnis).
Ist es Mechanisch (Verdichtung, Steuerung).

Wie und wann die Symptome auftreten geben Hinweis.

In Allgemein: Eine Wackelkontakt propagiert sich mit Lichtgeschwindigkeit, Benzin/luft/mechanic/ein(ver)stellung Probleme propagieren sich mit Wagengeschwindigkeit/Last/Drehzahl.

Es gibt Ausnahme dazu - typischerweis Wärmeproblem mit Elektroteil, aber auch Vergaser.
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Nervbohrer
registrierter Benutzer
Hamburg



BeitragVerfasst am: Mo 17 Jul, 2017 16:15    Titel:  

Hallo Kollege,
kenne das Problem auch. Bitte Benzinpumpe überprüfen, muß pro Minute ca. 3 Liter fördern. Wenn weniger, entsteht s.g. "Magerknallen" - d.h. Deine Fehlzündungen.
Gruß
Matthias
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Jagklaus
Sponsor 2017
Pforzheim



BeitragVerfasst am: Mi 19 Jul, 2017 9:29    Titel: e-Type  

Hallo, das Problem hatte ich vor kurzem. Der Fehler lag an einem WAKO im Zündschloß. ES1 .Hatte aber gleichzeitig die Zündspule gegen eine Hochleistungdzündspule getauscht.
Gruß Klaus
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LongTom
registrierter Benutzer
Jüchen



BeitragVerfasst am: Fr 18 Aug, 2017 11:21    Titel:  

Also, die Sache war, wie befürchtet, ziemlich vertrackt. Im konkreten Fall waren es tatsächlich wohl Zündaussetzer, also keine Probleme mit den Vergasern. Die tragen deshalb bei 3500 Touren auf, weil sich der Drehzahlmesser nicht mit der 1-2-3 Ignition verstand und es bei exakt dieser Drehzahl dazu führte, dass die Zündung an und ausging.
Meine Werkstatt hat die Verkabelung beider Bauteile jetzt weitgehendst entkoppelt und hofft, dass das Problem gelöst ist. Umfangreiche Probefahrten deuten jedenfalls darauf hin. Wenn nicht, werden wir den Tacho und den Verteiler austauschen, denn dann hat einer von beiden einen Fehler ...
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Facelvega
registrierter Benutzer
Rheinland/Pfalz Kusel



BeitragVerfasst am: Fr 18 Aug, 2017 14:33    Titel: Fehlzündung  

Hallo,

in einem alten Thema hatte ich schon einmal über die Problematik der 123ignition im Serie 2 berichtet.

Es ist dringend angeraten, die Stromversorgung der 123 separat zu verlegen. Merkwürdig ist die Lukas Elektrik, die nämlich +15 (12V) durch den Drehzahlmesser zur Zündspule (+15) schleusst. Das gibt es nur bei LUKAS.

Wenn die Zündspule und die 123ignition am gleichen 12V Kabel hängen, spinnt der Drehzahlmesser und die 123 funktioniert nicht aussetzerfrei.

Sobald die 123Zündung nunmehr an separatem 12V hängt, sollte das Problem gelöst sein.

Alfred
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LongTom
registrierter Benutzer
Jüchen



BeitragVerfasst am: Fr 18 Aug, 2017 14:54    Titel:  

Lieber Alfred,
die Werkstatt hat das irgend etwas anders verlegt, aber ich werde Deinen Beitrag mal weiterleiten um sicher zu stellen, dass die Stromkreise tatsächlich separiert wurden. Aber hey, da muss erst mal jemand darauf kommen ... Danke für den Tipp!!!

Liebe Grüße
Thomas
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2016
Hamburg



BeitragVerfasst am: Fr 18 Aug, 2017 16:43    Titel:  

ich kann unserem Alfred nur beistimmen. Das durchgeschleuste Pluskabel durch den DZM ist richtiger Murks. Man sollte bei jeder elektronischen Zündanlage ein separates Kabel legen. Bei einigen MGBs gibt es mit den Smiths Instrumenten ähnliche Probleme. Schön, dann sollte er ja nun wieder laufen.

Gruß
Rainer
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Jaglex
registrierter Benutzer
Hamburg



BeitragVerfasst am: Mi 23 Aug, 2017 15:13    Titel:  

@Rainer:
Wenn ich + nicht mehr durch den DZM sondern stattdessen direkt zur Zündspule "schleuse", woher weiß der DZM dann, was er anzeigen soll?
Der ahnungslose Alex
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Facelvega
registrierter Benutzer
Rheinland/Pfalz Kusel



BeitragVerfasst am: Mi 23 Aug, 2017 16:08    Titel: Zündung  

@Alex,

Das 12V Kabel (+15) muss natürlich über den Drehzahlmesser zur Zündspule geleitet werden, wie auch ohne 123 montiert.
Ein zusätzliches separates Kabel muss aber mit 12V (+15) zur 123 ignition zusätzlich installiert werden. Also auf keinen Fall die 123 Stromversorgung von der +15 Buchse der Zündspule abgreifen.

Alfred
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Jaglex
registrierter Benutzer
Hamburg



BeitragVerfasst am: Mi 30 Aug, 2017 16:42    Titel:  

@Alfred:
Danke, jetzt bin ich schlauer und muß mal gucken, wie ich es bei mir gemacht habe.
Wundersamerweise zeigt der DZM seit einiger Zeit im oberen Bereich deutlich höhere Drehzahlen an, als tatsächlich anliegen.
Vielleicht liegt's ja daran, daß ich die 123 oder den DZM falsch verkabelt habe...
Jaglex
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2016
Hamburg



BeitragVerfasst am: Do 31 Aug, 2017 9:29    Titel:  

Moin zusammen,

ich hatte diesen Thread garnicht mehr auf dem Schirm, ist aber nun wohl alles klar. Nie Strom- und Massekabel durchschleusen, immer direkt an der nötigen Quelle Sternförmig abnehmen. Sonst sind immer Stromüberlastungen, Störungen, Masseschleifen, usw. auf den dünnen alten Kabeln möglich. Eine elektronische Zündanlage oder auch ein Radio benötigt immer eine saubere Stromzufuhr. Impulse und HF-Störungen auf der Stromleitung vom DZM, Zündspule und Zündung beeinflussen sich gerne gegenseitig. In diesem Fall eine neue weitere geschaltet Plusleitung vom Zündschloss/ Sicherung direkt zur 123 Zündung. Also immer weit weg von induktiven und kapazitiven Verbrauchern. Die Spannung für die 123 darf nicht über ca. 17V in Spannungsspitzen steigen, sonst kann es zu Fehlzündungen kommen, also bei mechanischen Lima Reglern auf die richtige Cut-Off Spannung achten.

Gruß
Rainer
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