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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  volt an der zündspule
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Autor weitere Bemerkungen
mainzer25
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BeitragVerfasst am: Mi 02 Aug, 2017 19:20    Titel: volt an der zündspule  

hi jungs
beim serie3 liegen wieviel volt an der zündspule an ?
danke mainzer
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Rainer-HH
Moderator
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BeitragVerfasst am: Mi 02 Aug, 2017 20:55    Titel:  

na hoffentlich ist alles am Laufen ;-) Es sollten dynamisch, also bei laufendem Motor, um 9V an plus und 6V an minus Zündspule sein. Das sind dann um 3 Ampere durch die Spule. Spannung jeweils gegen Masse und Strom in Reihe durch die Zündspule.

Gruß nach Mainz
Rainer
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mainzer25
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BeitragVerfasst am: Do 03 Aug, 2017 6:26    Titel:  

danke rainer
dann schaun wir mal

gruss aus mainz
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Facelvega
registrierter Benutzer
Rheinland/Pfalz Kusel



BeitragVerfasst am: Fr 04 Aug, 2017 6:42    Titel: Volt an der Zündspule  

moin Rainer,

ich verstehe nicht, warum nur 9 V an der Zündspule anliegen sollten.
Diese sind für 12V ausgelegt und an Pin 15 der Zündspule liegen bei all mir bekannten Oldtimern Batteriespannung an. Wenn ein Vorwiderstand installiert ist ist die Spannung direkt an Pin 15 anstatt 12,5 V im Stand bzw. 14 V im Lauf um etwa 1,5 V reduziert.

Zündspulen mit Vorwiderstand sind aber aus meiner langen Erfahrung heraus nur dann sinnvoll, wenn der Motor schlecht anspringt. Hierzu wird nur im Startvorgang der Vorwiderstand via Relais überbrückt um eine höhere Funkenspannung zu erhalten.

Moderne Hochleistungszündspulen arbeiten aber ohne Vorwiderstand und sind direkt an der Batteriespannung angeschlossen.
An den 123ignition sind u.a. je nach Zylinderzahl ( z.B. 8 Zyl.) Zündspulen ohne Vorwiderstand mit internen Widerständen bis herunter zu 1,5 Ohm empfohlen worden.
Ich fahre im 6 Zyl. Jaguar eine Zündspule mit 3 Ohm und separater Stromzuleitung, weil mir bei der von 123 Holland empfohlenen Zündspule mit weniger Widerstand zuviel Strom über die gemeinsame Sicherung 7 geflossen ist und ich Aussetzer hatte.
Im 123tune Display zieht meine 3 Ohm Zündspule 3,2 A, was ok ist.

Alfred
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Rainer-HH
Moderator
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Hamburg



BeitragVerfasst am: Fr 04 Aug, 2017 9:52    Titel:  

Moin Alfred,

nein, wir reden hier über den EV12 bzw. Jaguar V12 Zündanlage. So einfach ist das mit den Vorwiderständen beim V12 nicht und es macht auch keinen Sinn die verschiedensten E-Type und andere Oldis in einen Topf zu schmeißen, gleiches auch nicht zur 123, die ich als Testfahrer seit 2005 von Albert de Gier / Albertronic sehr gut in meinem MGA und MKII kenne.

Ohne Vorwiderstand ist die V12 Zündspule und die teure OPUS oder REOPUS im EV12 sehr schnell wegen viel zu viel Strom den Hitzetot gestorben! Sowohl die 123 (für den EV12 nicht erhältlich) als auch das HEI-Modul (ab XJ12 S2 spät mit Haupt- und Hilfszündspule ca. 0,4 / 0,6Ohm) haben eine elektronische Strombegrenzung integriert, also sind ohne Vorwiderstand zu betreiben. Macht bei der 123 Zündanlage und beim HEI-Modul bis runter auf 5,5 Ampere mit geringem Innenwiderstand der Zündspule. Die moderne neue Hochleistungszündspule Lucas DLB198, für den EV12 gerne genommen, hat ca. 0,7 Ohm. Je nach den meist 3 verschiedenen V12 Ballast Widerständen kommen gerundet beim Starten weitere 0,8 Ohm und beim Fahren weitere 0,8 Ohm also 2 Vorwiderstände davor. 1 Volt fällt am Leistungstransistor ab, macht bei 13V minus 1 Volt also ca. 12V. Und jetzt einfach je ein drittel Spannungsabfall und schon kommt man auf die 4-5v und 1-2V an der Zündspule. Bei meinem EV12 sind es real 9V an plus und 6V an minus Zündspule. Sind dann um 6,5Amp statisch bzw. 3,2Amp dynamisch. Und das ist schon viel, denn über dem Zündschloss fällt meist auch noch 1V ab. Trotzdem wird jede Zündspule bei statisch serienmäßig 4,5Amp bzw. dynamisch bei 3Amp so extrem heiß, dass 50% aller OPUS Zündverstärker einen Hitzetot vorwiegend im "V" der Zylinderköpfe gestorben sind. Das liegt zusätzlich daran, das der feste Schließwinkel, also die Auflade und Entladezeit rottenschlecht bei der OPUS ist und die Zündspule gerade bei niedrigen Drehzahlen ständig (bis 70% Onzeit) mit hohen Strömen geladen wird, die man eigentlich ab 5.000Umdr benötigen würde. Also bitte unbedingt die Vorwiderstände mit mindestens dem Balastwiderstand 0,9 und 0,3 Ohm drin lassen. Die REOPUS brennt zwar ohne Balastwiderstand direkt mit 0,7 Ohm Zündspule nicht durch, aber gerne die Zündspule. Macht real eben ohne Strombegrenzung schnell 10Amp. Daher fahre ich mit der REOPUS 0,9 und 0,3 Ohm Vorwiderstand, wobei bei Startanhebung eben direkt nur 0,3 Ohm. Auch meine DLB198 wird so sehr heiß. Macht bei realen 300V induzierter Zündspannung mit einem Ratio von 100:1 (100x300V) einen fetten dicken und hohen Funken mit 30KV (mehr als 450V/10A Schaltleistung könnte ein Leistungsschalter in einer modernen Zündschaltung meist so wie so nicht ab). Nur so springt der EV12 kalt und heiß gut an und hat auch bei Drehzahlen oberhalb von 5.000Umdr noch einen fetten Zündfunken. Ja, alles von 3-4Amp ist völlig ausreichend an Strom durch die Zündspule. Wichtig ist immer ein guter Kompromiss mit dickem breitem Zündfunken bei fettreichem Gemisch und hohen Zündfunken für eine schnelle Zündung bei heißem Gemisch oder hohen Drehzahlen.

http://www.reopusignition.com/assets/images/Ballast%20block%20photos/Ballast%203.png

http://www.reopusignition.com/tests/the-ballast-resistor-block.html

P.S.:
Bei der alten OPUS mit um 18KV ist es eben sehr wichtig, dass die kapazitiven Versorgungskabel zwischen AB3 Box und Pickup schön plan zusammen liegen und die richtige Länge haben. Gleiches dem richtigen Luftspalt von 0,5mm bei Pickup im Zündverteiler. Möglichst die AB3 Box hinter einen der Lüfter. Nur so hat der Motor ab 4.500U einen fetten Zündfunken und Leistung. Gerne sinkt die Zündspannung auf 12KV und dann leidet der Motor an Drehfreudigkeit und es geht ihm ab 4.500Umdr die Puste aus.

LG
Rainer
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