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Modell übergreifend  >>  Fahrzeug aus der Schweiz kaufen / Überführen
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Autor weitere Bemerkungen
Willi
Sponsor 2018
Stuttgart



BeitragVerfasst am: Di 15 Dez, 2015 7:00    Titel: Fahrzeug aus der Schweiz kaufen / Überführen  

Hallo,
ich will mir einen S-Type aus der Schweiz von Privat kaufen. Die Zusatz- Kosten sind klar: 19% MwSt, keine 10% Zoll, da EU Fahrzeug. Richtig?
Meine Frage geht mehr Richtung Überführung: Wie bekomme ich das Auto nach Deutschland. Einfach kaufen und mit den Schweizer Kennzeichen nach Deutschland und dann die Fomalitäten erledigen ( Zoll, Zulassung in D ) ? Oder der Verkäufer bringt das Fahrzeug und stellt ihn mir in die Garage , dann Zoll / Zulassung? Oder wie ist der einfachste Weg ? Mir am liebsten wäre der Weg: Auto in der Schweiz anschauen, bezahlen und mitnehmen. Formalitäten dann aus Deutschland aus.
Das Auto fährt und ist in der Schweiz zugelassen. Mit einem Hänger erscheint mir sehr aufwendig und blöd, da das Auto ja fährt!

Wer kann mir mit Tipps helfen ? Gerne direkt per Mail / Telefon

Grüße, Willi
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Wieseldiesel
registrierter Benutzer
EUDSSR



BeitragVerfasst am: Di 15 Dez, 2015 9:54    Titel:  

bin mir nicht sicher , aber zusätzlich zu den 19,0% mußt du glaube ich auch Zoll bezahlen.
Aber ich vermute , daß du auf keinen Fall mit dem schweizer Kennzeichen nach D fahren solltest- im umgekehrten Fall ist es ja so,
wenn du in der schweiz einen schweizer mit deinem in D zugelassenen Fahrzeug fahren ließest, dann würde das als schmuggel geahndet werden können.
Auf jeden fall solltest du vor der Einfuhr nach D mit dem Zoll kontakt aufnehmen und evtl. voranmelden.
Die Überführung sollte man dann besser mit deutschen Kurzzeitkennzeichen machen.
Letzten endes gilt aber auch hier:wo kein Kläger, da kein Richter. Machen kann man alles, man darf sich bloß nicht erwischen lassen.
Bloß gerade von der schweiz nach D ist eine Kontrolle natürlich nicht ausgeschlossen...
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ruediger
registrierter Benutzer
hier



BeitragVerfasst am: Di 15 Dez, 2015 10:04    Titel:  

Guten Tag,
ich habe selbst 2008 einen XJ40 aus der Schweiz importiert und kann nur empfehlen, dass du dich genau beim Zoll informierst. Geh aber bitte zur oberen Zollbehörde und verlass dich nicht auf Aussagen eines kleinen Abfertigungsbeamten vor Ort. Ich hatte mich vor Ort erkundigt und dadurch Fehler gemacht und musste Zoll zahlen. Das Fahrzeug muss bei Überfahren der Grenze deklariert werden, sonst ist es nicht ordnungsgemäß eingeführt und es fällt Zoll an.
Ob du ein Kurzkennzeichen in der Schweiz offiziell benutzen kannst, ist ebenso zu klären.
Sonst bleibt nur Hänger. Du kannst evtl das angemeldete Fahrzeug mit schweizer Nummer überführen und das Kennzeichen zurückschicken usw, usw.
Gruß Rüdiger
ps: berichte mal bitte, wie du es dann gemacht hast, insbesonders mit den Nummernschildern.
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Willi
Sponsor 2018
Stuttgart



BeitragVerfasst am: Di 15 Dez, 2015 11:19    Titel:  

Hallo,

habe nun die wichtigsten Infos zusammen :
Die Dame vom Zoll erklärte mir, dass ein Fahrzeug aus 2003 den Schweizer Status angenommen hat und damit immer Zoll ( 10%) fällig wird. Dann scheint das ein guter Papierkrieg zu sein , aber machbar. Versicherungstechnisch ( bei der Überführung ) kann ich von meiner Versicherung ein Überführungskennzeichen bekommen, müsste halt der Verkäufer ( bei Zürich) mit bis zur Grenze fahren. Hmmmmm. Einfach rüberfahren ist problematisch, da der Import am deutschen Zoll bei der Überführung gemeldet werden muß. Alles andere ( drohte der TÜV) ist machbar, aber ganz arg aufwendig.
Bin jetzt auf der Suche nach einem Dienstleister der das alles macht ( wenn im bezahlbaren Rahmen).
Mal schauen.Es läuft wohl darauf raus, Geduld zu zeigen und hier in Deutschland direkt zu kaufen.

Grüße, Willi
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Wieseldiesel
registrierter Benutzer
EUDSSR



BeitragVerfasst am: Di 15 Dez, 2015 14:38    Titel:  

so siehts aus, durch die 19% USt und 10%Zoll werden die Autos einfach zu teuer, es sei denn du kannst da irgendwas
am Rechnungsbetrag machen- bei einem gebrauchtwagen geht da ja was.
Das blöde ist ja auch noch, daß man neuerdings Kurzzeitkennzeichen eigentlich nur mit HU-nachweis bekommt-
am billigsten ist es dann am Ende , wenn man den Motor mit Altöl einsprüht- eine Ölwanne unterstellt und das ding als Ersatzteilträger/defekt auf einem Anhänger einführt-sonst lohnt der Aufwand nicht.
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Earny
Sponsor 2017
Köln



BeitragVerfasst am: Di 15 Dez, 2015 15:00    Titel:  

Hier geht ja einiges durcheinander. DER ADAC gibt da ganz gut Auskunft:

https://www.adac.de/infotestrat/fahrzeugkauf-und-verkauf/import-export/Import_EFTA-Staaten/default.aspx?prevPageNFB=1

Zur Vermeidung der Zollgebühren bei EU-Produkten siehe unter "Warenverkehrsbescheinigung".

Darüber hinaus kannst Du hier user "stefan marius" anmailen, der hat vor wenigen Monaten einen XJ8 aus der Schweiz importiert.

bernd
Wer liefert was?
      
Willi
Sponsor 2018
Stuttgart



BeitragVerfasst am: Di 15 Dez, 2015 19:52    Titel:  

Hallo,

ich habe heute u.a. mit dem Zoll und ADAC telefoniert. Aussage vom Zoll: Ein Fahrzeug das 12 Jahre in der Schweiz ist, hat als Herkunftsland den Schweizer Status. Also 10% Zoll. Bei einem Oldtimer sähe es wieder anders aus; Klar.
Nun ja, 10% mehr wären jezt auch nicht die Welt, aber der Papierkrieg scheint mächtig zu sein. Habe heute mit einer Firma telefoniert, die Fahrzeuge importiert , Kontakte hat usw. Die Unterstüzung beim Papierkrieg kostet weitere 150€ und ich muß alles selber machen. Dann Zollkennzeichen usw.. Einfach mit den Schweizer Kennzeichen herfahren und dann Papierkrieg geht noch schwerer. Das Auto muß an der deutschen Grenze angemeldet werden ( dem Zöllner vorgeführt werden ) . Nein, da werde ich auch in Deutschland oder in der EU was passendes finden :) .
Schade, war ein schicker 4.2 mit meiner Traumkombi, gute Ausstattung usw. Aber die Aussicht, dann im Februar mal fahren zu dürfen.............Muß nicht sein.

Grüße, Willi
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Earny
Sponsor 2017
Köln



BeitragVerfasst am: Mi 16 Dez, 2015 12:59    Titel:  

Willi, da ist bei Dir beim Zoll wahrscheinlich die Putzfrau ans Telefon gegangen.

bernd
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stefan marius
registrierter Benutzer
Schwarzwald / CH Grenze



BeitragVerfasst am: Mi 16 Dez, 2015 13:21    Titel:  

Hallo Willi,

ich wurde gerade in einem anderen Forum von Bernd angeschrieben, ob ich hier etwas helfen kann. Und das kann ich, da ich dieses Jahr bereits zwei Autos für mich in der Schweiz gekauft habe und das auch nicht meine beiden ersten Schweizer Autos sind.

Zu Deinen Fragen:

1. Zoll muss definitiv nicht gezahlt werden, ich weiß leider auch, dass von Zollbeamten oft falsche Aussagen getätigt werden. Auf den Kaufvertrag muss einfach folgender Zusatz:

Der Ausführer der Waren auf die sich dieses Handelspapier bezieht, erklärt, dass die Waren, soweit nicht anders angegeben, präferenzbegünstigte europäische Ursprungsware ist. WICHTIG: unter diesem Satz der einfach mit in den Kaufvertrag aufgenommen wird, muss der VERKÄUFER noch einmal unterschreiben, also direkt unter diesen Satz.

Ich habe übrigens im Sommer selber einen Jaguar (XJ8) in der Schweiz gekauft, der Wagen ist Bj. 2000 und ich habe auch keine Zollgebühren bezahlen müssen, nur die 19% Einfuhrumsatzsteuer, von daher ist die Aussage wirklich total bescheuert.

2. Export - das ist leider wirklich nicht mehr so einfach wie noch vor ein-zwei Jahren. Du hast drei Möglichkeiten:

1. Du fährst in der Schweiz bis zum Zoll mit dem angemeldeten Auto, dann kommt zur Einfuhrumsatzsteuer noch der volle Jahresbetrag an KFZ Steuer dazu, den Du vor Ort beim Zoll bezahlen musst. Nachteil ist, dass Du dann erst die Schweizer Nummernschilder + die Fahrzeugpapiere an den Verkäufer zurück schicken musst. Dann wiederum müsste der Verkäufer den Wagen abmelden und Dir die Papiere entwertet zurück schicken. Wenn Du kein Händlerkennzeichen besorgen kannst, musst Du auch so lange warten, um von einer dt. Zulassungsstelle einen Wisch zu bekommen (kostet nur 2€) um damit vom Zoll zum nächsten TÜV zu fahren (geht ohne Kennzeichen). Mit Schweizer Kennzeichen würde ich das lieber nicht machen (da der TÜV fragt, mit welchen Kennzeichen man gefahren ist).

2. Verkäufer meldet den Wagen ab, Du bzw. er besorgst ein Schweizer Ausfuhrkennzeichen, das kostet allerdings glaube ich über 200 CHF. Dann gleiche Prozedur, nur dass Du keine KFZ Steuer am Zoll abdrücken musst, da der Wagen dann bereits abgemeldet ist.

3. Verkäufer meldet den Wagen ab und besorgt ein Schweizer Tageskennzeichen (ich glaube ich habe dafür 80 oder 100 CHF gezahlt). Damit dann bis zum Zoll fahren, verzollen und dann müsste man die Schweizer Kennzeichen halt wieder zurück bringen. Offiziell darf mit diesen Kennzeichen nur ein Schweizer fahren, ich habe das vor kurzem aber auch so gehandhabt ;-)

Bzgl. Verzollung: bis vor ca. 2 Jahren hat das alles der Zoll kostenlos gemacht, das geht jetzt leider nicht mehr. Für die Verzollung benötigt man gewisse Kürzel für die Typisierung. Das ist für einen Laien sehr kompliziert und aufwendig, davon würde ich abraten. Ich habe eine Spedition an der Hand, die das 85€ für einen PKW erledigt.

Nach der Verzollung geht man mit der Unbedenklichkeitsbescheinigung zur nächsten Zulassungsstelle, da bekommt man für 2 Euro dieses Schreiben, dass man mit dem verzollten Auto zum nächsten TÜV fahren darf. Wenn alles glatt geht dann ist das super, wenn nicht müsste man halt wieder zur nächsten Werkstatt fahren, und nur bis dahin darf man dann weiter.

Bei mir ist der große Vorteil, dass ich direkt 1km hinterm Zoll meinen Wohnsitz habe, da ist das alles recht easy. Es ist aber nicht so kompliziert, dass ich es lassen würde. Vor allem sind Autos in der Schweiz (gerade von älteren Schweizern) meist extrem gut gepflegt. Wenn Du Hilfe benötigst kannst Du mir einfach Deine Nummer geben, dann rufe ich Dich gerne an. Zürich ist von mir 40 min. weg, von daher könnte ich Dir da schon unter die Arme greifen, wenn Du den Wagen kaufen magst.

Allerdings habe ich grad super viel Arbeit, bei der Verzollung helfen würde bei mir frühestens nach Weihnachten, eher dann wieder im neuen Jahr gehen. Telefonieren können wir aber gerne mal.

Gruss Stefan
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Willi
Sponsor 2018
Stuttgart



BeitragVerfasst am: Mi 16 Dez, 2015 14:35    Titel:  

Hallo Stefan,

Danke für den ausführlichen Bericht und der angebotenen Hilfe.
Ist mir alles zu aufwendig. Ich lasse das.
Das passende Auto kommt auch hier in Deutschland noch auf den Markt. Wäre halt eine Gelegenheit gewesen, aber kein Muß.

Grüße, Willi
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Mars63
registrierter Benutzer
Winnenden - S-type 2001 V6



BeitragVerfasst am: Sa 06 Aug, 2016 18:22    Titel:  

ich hab mir das ganze gegönnt

hab es im s-Type forum mal aufgeschrieben, wie es mir erging

hier: http://www.jaguar-forum.de/forum/viewtopic.php?t=54838

grüssle
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Wieseldiesel
registrierter Benutzer
EUDSSR



BeitragVerfasst am: Sa 03 Feb, 2018 11:07    Titel: import aus Österreich  

Hallo, jetzt wollte ich mich noch hier einklinken,obwohl meine Thematik etwas anders ist- es geht um ein Neufahrzeug (steuerrechtlich)-trotz meiner Recherche bleibt da eine große Unsicherheit bei mir deshalb wollte ich mal hier fragen :

Das Fahrzeug hatte eine Tageszulassung in Österreich - wird dann von der Firma aus Österreich in ihre deutsche Filiale gebracht und hier verkauft -Rechnung mit ausgewiesener 19% MwSt.- aber mit österreichischen Papieren.
Jetzt habe ich gelesen- beim ADAC- wenn ich mit den ösipapieren zur Zulassung gehe, bekomme ich zwar die Zulassung-
aber gleichzeitig geht dann eine Meldung ans Finanzamt und ich bekomme einen Steuerbescheid über 19% Einfuhrumsatzsteuer-
heißt das , ich bezahle zweimal 19% ? kennt sich da jemand aus?
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rixer1
registrierter Benutzer
dort



BeitragVerfasst am: Sa 03 Feb, 2018 13:42    Titel:  

Guten Tag,
diese ganzen - ich habe gehört und der Zoll hat gesagt - usw Aussagen nutzen wenig.
Ich habe vor 2 Wochen einen X300 aus der Schweiz importiert und habe vorher mehrere Stunden mit schweizer und deutschen Zollbehören, mit verschiedenen Versicherungen und der schweizer Verkehrsbehörfe telefoniert. Ich hatte dann alles geklärt und es hat genauso geklappt, wie geplant.
In deinem Fall würde ich die Zulassung anrufen, nach der Meldung fragen und anschließend mit dem Finanzamt telefonieren. Danach wird der Sachverhalt geklärt sein.
Vielleicht kann man diese Frage auch im Kaufvertrag auf den Verkäufer abwälzen oder er soll das vorher klären.
Gruß Rüdiger
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Wieseldiesel
registrierter Benutzer
EUDSSR



BeitragVerfasst am: Sa 03 Feb, 2018 14:15    Titel:  

das ist eben das komische- ich habe den Verkäufer auf diese Problematik hin gefragt- per e-mail-
aber ich habe bloß so eine Art Standardantwortschreiben zurückbekommen, wo hierauf nicht eingegangen wurde.
An eine entsprechende Vertragsgestaltung habe ich zwar auch schon gedacht- aber nur im Notfall, denn
wenn der Worstcase dann eintreten sollte, muß man seinen Anspruch ersteinmal gerichtlich durchsetzen.
und mein finanzamt anrufen? hmm- hab ich ehrlich noch nie gemacht. Wie du schon richtig sagst-
man kann viele fragen, aber wenns ernst wird heist es dann, sie haben wohl mit der Putzfrau gesprochen...
die Zulassungstelle werde ich befragen.
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rixer1
registrierter Benutzer
dort



BeitragVerfasst am: Sa 03 Feb, 2018 16:48    Titel:  

Die gleichen Bedenken hatte ich auch. Mach es einfach und schau, was passiert. Versuche auch um die Ecke zu denken und lass dich nicht abspeisen. Ich habe auch zweimal bei denselben Leuten angerufen, weil noch was offen blieb.

Zur Einfuhr selbst. Hat der Verkäufer den Wagen ordnungsgemäß aus Ö ausgeführt und dann gleichzeitig beim dt Zoll deklariert? So läuft es nämlich und dann kann eigentlich nur die MWST des Verkäufers anfallen, denn die Einfuhrumsatzsteuer mußte er bei der Einfuhr zahlen, wenn sie überhaupt anfällt. Falls das Auto nicht bei der Einfuhr deklariert wurde, ist es zollrechtlich noch nicht eingeführt und muss dann noch deklariert werden Was dann passiert, weiß ich nicht, würde mich aber auch interessieren, da ich europaweit ein Wohnmobil suche.
Gruß Rüdiger
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Wieseldiesel
registrierter Benutzer
EUDSSR



BeitragVerfasst am: Sa 03 Feb, 2018 17:30    Titel:  

lies dir folgenden Link mal durch,

http://www.kreis-pinneberg.de/Kreisverwaltung/Verwaltungsstruktur/Fachbereich+Ordnung/Fachdienst+Stra%C3%9Fenverkehr/Kfz_Zulassung/Import+Gebrauchtfahrzeug.html oder
https://www.strassenverkehrsamt.de/artikel/importieren-von-eu-neuwagen
daraus geht m.E, klar hervor, daß sinngemäß derjenige, der deutsche Papiere für die Zulassung beantragt,
auch 19% Einfuhrumsatzsteuer bezahlt.
Jedenfalls bei einem Neuwagen- jünger als 6Monate oder weniger als 6000km Laufleistung.
Von daher finde ich das mir vorliegende Angebot unseriös, weil der Verbraucherendpreis nicht genannt wird,
-oder ich habe da was völlig falsch verstanden.
meiner Meinung nach müßte der Anbieter eigentlich netto, ohne MwSt. verkaufen- und der Käufer führt dann die
Einfuhrumsatzsteuer ab.
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rixer1
registrierter Benutzer
dort



BeitragVerfasst am: Sa 03 Feb, 2018 19:49    Titel:  

Ich habe das jetzt nicht alles gelesen, bin aber deiner Meinung. Die Zollstelle, bei der ich 19 % Einfuhrumsatzsteuer gezahlt habe, hat mir eine Bescheinigung über die Entrichtung ausgestellt, die ich bei Zulassung als Nachweis vorlegen muss. Damit kann ich zulassen und brauche nichts mehr zu zahlen.
Bei dir könnte es sein, dass diese Bescheinigung beim Verkäufer vorhanden ist und dann ist es klar, dass er mit 19% MWST verkauft.
Das wirst du prüfen müssen.
Gruß Rüduger
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Wieseldiesel
registrierter Benutzer
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BeitragVerfasst am: Di 06 Feb, 2018 6:43    Titel:  

Hallo, ich habe mittlerweile meinen Steuerberater gefragt-welcher überaus fachkundig war, da er genau dasselbe wie ich geplant hatte, schon einmal selber gemacht hat.
Es ist also ganz simpel- wenn man eine Rechnung vom deutschen Verkäufer/Händler mit ausgewiesener Mehrwertsteuer
bekommt, ist damit der Steuerpflicht genüge getan und man bekommt seine deutschen Papiere ohne weiter Bescheide vom Finanzamt. War also von mir aus falscher Alarm. Dennoch habe ich im Moment von meinen Kaufplänen ersteinmal innerlich Abstand genommen-
obwohl doch eigentlich alles so einfach wäre...
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