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XK120-150, E-Type, MK`s, 420, 420G, S-Type  >>  allgemeine Frage eines Laien zu Oldtimern
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james68
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Jul, 2010 11:25    Titel: allgemeine Frage eines Laien zu Oldtimern  

Hallo Oldiefans,

ich möchte mir mal einen Überblick über Jaguar-Oldtimer der 60er bis 80er Jahre verschaffen, und hätte gerne vorab folgendes gewußt:

Gibt es Modelle, wo man sagen kann, diese sind vom Unterhalt her einigermaßen bezahlbar, also nicht sooo wartungsintensiv, und auch für Laien zu empfehlen. Und dann natürlich wiederum Modelle, wo man fast sicher sagen kann, "da mußt du ständig Geld reinbuttern, und solltest dich sehr gut auskennen"...

Wobei mir schon klar ist, daß das auch stark vom Zustand und den Vorbesitzern abhängig ist...

Danke und Grüße

james

Edit: ein 420/420G würde mir z Bsp. gefallen, habe aber mal gelesen, daß man bei dem Modell viel Geld "versenken" kann...

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XKR '99
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Catsfriend
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Wangen

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BeitragVerfasst am: Fr 16 Jul, 2010 16:33    Titel:  

Hallo James,

generell ist es m.E. so, daß die älteren Modelle wartungsintensiver sind, als neuere. So sind bei den 60er-Jahre-Autos noch zahlreiche Schmiernippel zu versorgen, die Ölwechselintervalle sind kürzer, und auch der Rost und der Verschleiß hat oft schon heftiger zugeschlagen.

Andererseits kannst Du auch an ein Auto geraten, bei dem der Vorbesitzer alle Reparaturen zeitnah erledigt hat, so daß vorerst nur die etwas aufwendigere laufende Wartung zu Buche schlägt. Und davon läßt sich manches in Eigenregie erledigen. Das kommt auf Dein Können und Wollen an. Ein neuerer Wagen, wie z.B. ein XJ, ist zwar oft günstig zu haben, aber gerade deshalb häufig durch Hände gegangen, die die Wartungskosten nicht bezahlen wollten oder konnten. Dann wird er irgendwann mit erheblichem Wartungs- und Reparaturstau verschleudert. Von solchen Autos solltest Du, auch wenn der Preis verlockend ist, die Finger lassen.

Die älteren Autos sind auch oft die wertvolleren und selteneren.

Auch gilt es zu bedenken, daß manche Typen Rahmen haben, also weniger Versteifungsbleche und Hohlräume in der Karosserie, die rosten können. Rahmen sind zwar auch nicht immer rostfrei, aber wegen der Materialstärke und dem offenen Profil oft nicht das Problem beim TÜV. Größere Autos sind natürlich auch in der Restauration verhältnismäßig teuer (viel Blech, viele Hohlräume, aufwendige Innenausstattung, usw.). Trotzdem können sie weniger Marktwert haben, als ein kleineres Auto, das weniger aufwendig zu restaurieren ist.

Ein Beispiel ist der Vergleich E-Type und 420G:

Im Vergleich zum 420G ist ein E-Type von der Karosserie und der Innenausstattung her deutlich günstiger zu restaurieren. Trotzdem ist der Marktwert eines guten E-Type wesentlich höher, als der eines guten 420G. Und das, obwohl der 420G wahrscheinlich heute das seltenere Auto ist.

Letztlich solltest Du Dich für ein Modell entscheiden, das Dir gefällt und das Du Dir im Unterhalt (Wartung, Verschleiß) leisten kannst. Ich würde mir lieber einen Typ kaufen, der mir gefällt und der in gutem Zustand preislich in Reichweite ist, als eine vermeintlich günstige Grotte von einem Modell mit höherem Marktwert, denn das wird dann wirklich zum Groschengrab. Das Auto würde ich erstmal selbst besichtigen, aber noch nicht kaufen. Wenn das Auto in die engere Wahl kommt würde ich, um beim Zustand weitgehend auf der sicheren Seite zu sein, jemanden mitnehmen, der sich mit der Marke, den Schwachstellen und dem Preisgefüge auskennt. Das kann auch ruhig ein unabhängiger Profi sein, der mit dem Auto nichts zu tun hat. Wenn der dann einen halben Tag abrechnet, ist das trotzdem gut angelegtes Geld. Erkundige Dich, wer das bei Dir in der Nähe, oder in der Nähe des in Frage kommenden Autos sein kann.

Ein ganz unbestreitbarer Vorteil, wenn man einen unbeteiligten Dritten mitnimmt ist auch, daß er das Auto im Idealfall ohne Emotion betrachtet und Dich ggf. bremst. Das ist bei einem selbst oft nicht so. Manch ein Blender kann einen ganz schön euphorisch machen.

Ich konnte Dir jetzt leider keine ganz konkrete Anwort geben, sondern nur beschreiben, welche Gedanken mir zu Deiner Frage durch den Kopf gehen. Letztlich kommt es auf das ganz konkrete Auto an, das Du im Auge hast und weniger auf den Typ.

Viele Grüße
Catsfriend

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james68
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Jul, 2010 17:30    Titel:  

Hi Catsfriend,

wow, tolle Antwort, vielen vielen Dank, das hilf mir schon weiter.
Es ist so, daß mir ziemlich viele verschiede Jag-Modelle gefallen, (komisch :-)), nur mit dem Handwerklichen, da schaut´s eher mau aus. Mal nen Ölwechsel, oder kleine Sachen kann ich selber machen, Batterie tauschen, aber dann hört´s schon langsam auf. Nix mit "am Motor oder Vergaser rumfummeln" oder mal schnell Bremsklötze wechseln, nee nee... :-(.
Ich will halt "einfach" nur fahren und genießen :-)

Das mit dem "erst mal anschauen und nicht gleich kaufen" und einen Fachmann mitnehmen wäre bei mir auf jeden Fall angesagt, der sieht natürlich mehr als ich(=Laie). Aber in den Motor/Getriebe kann der doch auch nicht gucken, das bleibt wohl Glücksache, sehe ich das richtig?

Nochmals vielen Dank und viele Grüße

james

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XKR '99
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Catsfriend
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Wangen

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BeitragVerfasst am: Fr 16 Jul, 2010 18:14    Titel:  

Hallo James,

das stimmt natürlich. Reingucken kann er nicht. Aber es gibt auch Symptome, die ein Fachmann deuten kann, ohne den Motor, das Getriebe oder gleich das ganze Auto zu zerlegen. Z.B.:

- Laufgeräusch
- Laufverhalten (Gasannahme, usw.)
- Abgas (blauer Rauch = Ölverbrauch, weißer Rauch = defekte Zylinderkopfdichtung?)
- Druckverlusttest (Verschleiß an den Kolbenringen, Kopfdichtung defekt oder Ventile undicht)
- Gleichmäßige Kompression auf allen Zylindern?
- Geruchstest / Sichtest Öl (Benzin im Öl? Wasser im Öl? Ölstand? Letzter Ölwechsel?)
- Sichttest Wasser (Rost im Wasser, Frostschutz, Wasserstand)
- Farbe und Wassergehalt Bremsflüssigkeit und Kupplungshydraulik?
- Mehr Ölverlust als üblich an unüblichen Stellen?
- Allgemeinzustand Motor und Getriebe?
- Kerzenbild
- Endoskopische Untersuchung Brennräume und evtl. Hohlräume Karosserie
- Metallspäne im Motor- oder Getriebeöl
- Rost im Tank (z.B. erkennbar im Bezinfilter oder am Ablaßstutzen)?
- Alter und Zustand der Reifen (z.B. auch Mängel in der Fahrwerksgeometrie lassen sich so aufspüren)
- Zustand Batterie
- Magnettest oder besser Schichtdickenmessung Lack um Spachtel aufzuspüren
- Fahrverhalten und Bremsverhalten
- Schlecht gemachte Karosseriereparaturen (Passungen, Wellen, usw.)
- Funktionstest aller elektrischen Verbraucher
- Mängel an den Radaufhängungen (Spiel in den Radflanschen, Radlagern, usw., Zustand der Gummis, Schmierung, Zustand der Kreuzgelenke, die z.T. (je nach Typ) gleichzeitig die Radführung hinten mit übernehmen)
- u.v.m.

Am besten ist es, wenn in der Nähe eine Hebebühne benutzt werden kann.

Der Verkäufer muß natürlich zustimmen. Aber wenn er nichts zu verbergen hat, wird er das auch tun. Ein weiterer Vorteil des Fachmanns ist, daß er Dir sagen kann, was die Behebung eines ggf. entdeckten Mangels in etwa kostet. Man muß deshalb ja nicht gleich auf das Auto verzichten, wenn es sonst gut ist, sondern kann den Preis der Reparatur als Verhandlungsmasse einbringen. Vielleicht geht der Verkäufer auf eine faire Preisminderung ein.

Eine hundertprozentige Sicherheit gibt's natürlich trotzdem nicht. Aber zumindest einige unverhoffte Reparaturkosten kann man mit genauem und fachmännischen Hinschauen schon beim Kauf vermeiden. Nebenbei lernt man sehr viel über die Materie, wenn man Fachleuten bei der Arbeit zusieht. Sie sind oft auch bereit, einen an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben zu lassen. Auf diese Weise habe ich auch schon einiges über unsere Katzen gelernt und manche Freundschaft ist so entstanden.

Viel Glück bei der Suche wünscht Dir
Catsfriend

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james68
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Jul, 2010 19:27    Titel:  

Hallo Catsfriend,

ich kann mich nur wiederholen: WOW, 1000 Dank, deine Ausführungen sind echt spitze.

Dann werde ich mal weiter stöbern...

Viele Grüße

james

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XKR '99
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highgate
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BeitragVerfasst am: Sa 17 Jul, 2010 5:28    Titel:  

@ james - einfach nur reinsetzen und geniessen - ob da ein oldtimer das richtige gefährt ist ?! da bin ich mir nicht so sicher. ich bin ja selbst ein viel- und langstreckenfahrer, weiß aber aus eigener erfahrung, daß dem eine intensive pflege und akribische arbeit vorweg geht - je älter, je aufwendiger.
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gruss, hans-jürgen
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jagwaugh
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BeitragVerfasst am: Sa 17 Jul, 2010 6:36    Titel:  

Ich muss Highgate zustimmen.Günstig, Spass, reinsitzen und nür fahren... da brauschst du ein Mazda MX5 oder sowas.

Es ist nicht so dass ein Jaguar in sehr guten Zustand die vergaser einstellen braucht jedes 2tes WE. Die waren mal auch alltags autos, und wenn sie mal richtig überholt waren sind sie sogar durchaus zuverlässig.

Aber...

es ist weder billig, noch ist es einfach einen Werkstatt zu finden die diesen Autos wirklich versteht.

Mein Rat ist, falls du wirklich ein Jag willst, Kauf dir das beste Auto die du leisten kannst. Ja nicht denken "Sooo teuer kann es nicht sein die Kupplung zu erneuern", und vergiss nie, ein Werkstatt Besuch ist nie eine garantee für die Zukünft, sondern lediglich eine beheben vom schon genossenen Verschleiss.

Andrew
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james68
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BeitragVerfasst am: Sa 17 Jul, 2010 7:58    Titel:  

Hi,

ich denke schon auch, daß das mit dem "Reinsitzen und nur Genießen" bei Oldtimern nicht so einfach wird. (MX5 wäre für mich der Supergau,sorry...)
Es müßte Autos in Form und Ausstrahlung der Oldies mit der Technik(evtl. nicht ganz so viel Elektronik...) von heute geben, das wäre mein Ding :->

Ist halt schon blöd, wenn man keine Ahnung hat, für fast alles eine Werkstatt braucht, und diese auch leider nicht gleich um die Ecke liegt, bzw. erst mal gefunden werden will... dammi (Gruß in die Schweiz)

Wird wohl ein Traum bleiben, oder ich finde noch einen Goldesel :-))

Auf jeden Fall wünsch ich den stolzen Besitzern hier noch viel Freude an ihren Oldies

Viele Grüße

james

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XKR '99
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highgate
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bad kissingen

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BeitragVerfasst am: Sa 17 Jul, 2010 8:09    Titel:  

@ james - da käme der wiesmann http://www.wiesmann.com/ für dich in frage. moderne technik mit oldtimerfeeling.
_________________
gruss, hans-jürgen
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james68
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BeitragVerfasst am: Sa 17 Jul, 2010 8:42    Titel:  

da wäre ein Goldesel wiederum angebracht :->

james

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highgate
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bad kissingen

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BeitragVerfasst am: Sa 17 Jul, 2010 9:40    Titel:  

stimmt !!! aber ein wunderschönes auto.
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gruss, hans-jürgen
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Tizian
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BeitragVerfasst am: Sa 17 Jul, 2010 10:01    Titel:  

Auch, wenn man einen Wiesmann nicht kaufen kann oder will, lohnt sich für jeden, der Autos liebt, eine Besichtigung des Werks. War kürzlich mit einer Classic-Car-Event -Tour dort und habe nur Besucher mit leuchtenden Augen gesehen.
Einfach begeisternd, mit welcher Hingabe dort Autos gebaut werden und welche handwerklichen Fähigkeiten in den einzelnen Abteilungen zu bewundern sind.
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Catsfriend
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Wangen

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BeitragVerfasst am: Sa 17 Jul, 2010 10:33    Titel:  

Hallo James,

ich fände es schade, wenn Du nur aufgrund eines zu klammen Geldbeutels auf dieses schöne Hobby verzichten müßtest. Aber es muß ja auch nicht gleich ein Jaguar sein.

Wie wäre es mit einem MGB oder einem Triumph TR6, o.ä.? Gute Autos bekommst Du da schon zwischen 15.000,-- und 20.000,-- Euro, mit ein bßchen Glück vielleicht auch schon für weniger.

Dann hast Du einen echten Oldtimer mit Wertzuwachs und dem originalen urigen Feeling beim Fahren. Ersatzteile sind erschwinglich (meist billiger, als bei modernen Autos), der Spritverbrauch ist geringer und die Versicherung ist günstiger, als bei einem Jaguar. Dann bleibt nur noch die Arbeitszeit, die sicher ähnlich viel kostet, wie bei einem Jaguar. Andererseits bewegst Du das Auto ja normalerweise nicht so viel, wie Dein Alltagsauto. Bei mir kommen in Jahr, alle Oldies zusammengerechnet, so zwischen 3.000 und 5.000 km zusammen. Da ist der Verschleiß nicht so groß. Ich muß allerdings immer hinterher sein, daß es keine Standschäden gibt.

Viele Grüße
Catsfriend

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james68
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BeitragVerfasst am: Di 20 Jul, 2010 12:10    Titel:  

Hi Catsfriend,

ist das versichertungstechnisch ein Unterschied, ob ich z.Bsp einen Jag 420 / XJ12 oder einen TR6 für´s gleiche Geld kaufe?
Mal angenommen so für ca. 15k€ (ich nehme mal an, daß die Steuer immer gleich ist, H-Kennzeichen vorausgesetzt...)

Danke und Grüße

james

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Chris R.
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BeitragVerfasst am: Di 20 Jul, 2010 12:57    Titel: Versicherungstechnisch ist das egal, weil...  

Bei Oldtimerversicherungen ist je nach Unternehmen die Haftpflicht teurer oder eben nicht. Sie bemißt sich aber nicht nach der Leistung (Kw) und schadenfreien Jahren, wie eine normale Kfz-Versicherung. Angebote einholen hilft da weiter. (z.B. OCC, Württembergische etc)
Bei der Kasko gibt es Unterschiede.
Generell ist der Wert des Fahrzeugs maßgeblich, belegt durch ein Gutachten. Dieses sollte man alle 2 Jahre machen und den Wert ggf. anpassen lassen. Es gibt auch die Variante Wiederbeschaffungswert und Wiederaufbauwert.
Im letzteren Fall zahlt die Versicherung im Schadenfall bis zur Höhe des Wiederaufbauwertes, mehr nicht. Das macht bei sehr seltenen und alten FZ Sinn, weil dort der Wiederbeschaffungswert nicht bestimmbar, der Wiederaufbauwert aber unter Umständen sehr hoch sein kann.

Es gibt immer wieder in Oldtimerzeitungen entprechende Artikel mit Leistungsvergleichen der unterschiedlichen Anbieter.

Bastlergrüße
Chris R.
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Catsfriend
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BeitragVerfasst am: Fr 23 Jul, 2010 18:04    Titel:  

Hi James,

den Ausführungen von Chris ist nichts hinzu zu fügen.

Viele Grüße
Catsfriend

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Oldieman
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BeitragVerfasst am: Sa 24 Jul, 2010 15:08    Titel: generelle fragen  

hallo james,

mein Rat an dich ist folgender :

leg dich erst mal fest welches Modell dir am meisten zusagt, du hattest 420/420G erwähnt, diese unterscheiden sich schon deutlich. Für 420G z.B.geht keine normale Garage.
Wenn dieser Punkt klar ist, geh in einen Klub und erkundige dich nach Leuten die ein solches Modell fahren. Von diesen erfährst du aus 1.Hand alles was dich interessiert. Entspr. deren Erfahrungen deinen Erwartungen und finanziellen Möglichkeiten, dann würde ich diese Leute bitten dir beim Kauf behilflich zu sein.
Ich selber fahre einen MK 2 und würde den wieder kaufen, allerdings dann mit Schaltgetr. nicht mit Automatik da einfach mehr Probleme auftreten. Die E-Teile Versorgung ist sehr gut, ob dies bei deinen favorisierten Modellen so ist, weiß ich nicht.

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Carpe diem
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james68
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BeitragVerfasst am: Sa 24 Jul, 2010 16:07    Titel:  

Hi Oldieman,

vielen Dank für deine Antwort, das ist wohl die beste Vorgehensweise.

(mit der Garage hab ich kein Problem, die ist ca. 5,40 lang... immerhin schon mal ein Anfang :-))

So long

james

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