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Autor weitere Bemerkungen
Lynx1812
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BeitragVerfasst am: Sa 05 März, 2016 11:03    Titel:  

Ha, ha ... Danke Uli. Das mit Speck und Daimler-Mäcki war nur ein Witz. Ich wohne ja hier im Zentrum des einzigen Ortes weit und breit (im ganzen Médoc), der über Ausgang und Nachtleben verfügt. Da gehen wir zu Fuss.

Und auch sonst: Alkohol am Steuer ist gefährlich. Gerade die geringe Menge bewirkt Euphorie ... die leicht im Strassengraben landet.
Das ist ja auch die Grundlage für meinen Chauffeur-Service Route-des-Châteaux und Cognac.

Die Meteo stimmt; es beibt trocken heute. Ergebnisse Ende Nachmittag.

G.




daimler4.2.jpg

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Lynx1812
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Médoc, France



BeitragVerfasst am: Sa 05 März, 2016 17:56    Titel:  

Also:

Rücklaufventil links funktioniert. Beim tankumschalten spürt man mit Finger draufhalten ein Klick.

Benzinpumpe rausgenommen. Eigentlich für nichts, d.h. mir scheint, dass sich die nicht öffnen und reinigen lässt. Dafür habe ich folgendes bemerkt: Ich konnte ja bei allen Schellen (die dicht sind) nachfühlen, wie stark der Mechaniker die angezogen hat; nicht zu fest. Jedoch bei der Verbindung aus der Pumpe raus, da tropfts. Diese Schelle habe ich nun sehr fest angezogen und trotzdem tropfts. Vermutung: Es tropft gar nicht aus der Schlauchverbindung, sondern die Pumpe ist undicht. Auswechseln.

Erfahrung: Das mit Schläuche abklemmen ist nicht ideal. Entweder läuft es trotzdem durch, oder man zerquetscht/beschädigt den Schlauch. Stopfen ist besser. Habe das Ende einer Zahnbürste reingestopft und die Schelle die drauf war festgezogen; dicht. Am besten wäre, wenn es beim Schlauch der aus dem Tank kommt einen Hahn gäbe zum abdrehen. Aber am allerbesten ist wohl der Normalzustand, dass da gar nie was ist, wie die meisten berichten.

Dreiwegventil habe ich sein lassen"; da weiss ich ja dass es funktioniert.

Was noch fehlt ist die Funktionskontrolle Rücklaufventil rechts. Und den Benzinfilter tauschen.
Das für morgen; Wetter ist gut.

Georges
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Sa 05 März, 2016 18:19    Titel: Du machst es wirklich spannend.............  

Hallo Georges,

wenn Du schon an diesen Teilen bist.....kannst Du doch auch mal nach Ablagerungen schauen; wenn es zutrifft, daß Du Rost im Tank hast, dann solltest Du in der Reihenfolge der Bauteile in Richtung von den Tanks bis zum Motor ja vielleicht etwas gefunden haben, oder ?

Wenn nicht, dann kannst Du diese Vermutung ja wohl erst einmal hintan stellen, oder ?

Interessant finde ich auch die Reihenfolge Deines Vorgehens: den "Handfühl-Hör-Klicktest" hätte ich zuerst am rechten Rücklaufventil - dem anzunehmen schwächsten Glied in der ganzen Bauteilkette - unternommen....aber gut: morgen ist ja auch noch ein Tag.

Wenn Du die Rücklaufventile gegeneinander austauschst......wechselt dann das Überlaufsyndrom UND DAMIT AUCH DAS LECK ???? Oder ist dann der eine Tank leck und der andere läuft über ?.....Fragen über Fragen und DU allein hast es in der Hand und im Schraubenschlüssel hier Antworten zu erarbeiten !!

Einen schönen Sonntag - Peter aus FFM
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Lynx1812
Sponsor 2017
Médoc, France



BeitragVerfasst am: Di 08 März, 2016 13:39    Titel:  

Der elektrische Wagenheber bis 2 t, (steht schön auf der Verpackung und der Bedienungsanleitung drauf) den ich online gekauft hatte ... geht in Wahrheit nur bis 1 t. Viermal hat er's geschafft, gestern ist er zusammengeklappt.

Wird neu beschafft (getauscht?) und bei BritishParts (wo ich ja Filter und Dichtung für das Getriebe bestelle, habe ich einen neuen Schwimmer (Tankgeber) rechts mitbestellt; kleiner Preis. Dauert also eine Woche, bis irgendwas weitergeht.

Bez. dem Tank-, Umschalt- und Rücklaufproblem gibt's dennoch eine Neiuigkeit/Beobachhtung:

Wenn ich noch vor drei Wochen nach FAHRT AUF DEM LINKEN TANK jeweils den rechten von Hand auspumpen musste und in den linken zurück umfüllen, weil alles in den rechten zurückgeführt wurde, es in der zwischenzeit reichte, dann und wann auf den rechten zu schalten um den fälschlicherweise rückgeführten Sprit zu verbrauchen, ... ist es mittlerweile so, dass nichts mehr in den rechten rückgeführt wird. Es hat sich also "von selbst" wieder justiert, dass wenn von links entnommen wird, auch wieder nach links rückgeführt wird. "Automatischer Daimler über-Nacht-Reparaturservice"?

Der Kraftstoffkreislauf hat ja noch eine zweite Ebene, neben den Funktionsteilen: Die Sequenz der elektrischen Steuerung.
Eigentlich begann das Problem, als die Masse am Dreiwegventil abgekoppelt war (schlecht geklemmt). Vielleicht hat das Eine gar ncihts mit dem Andern zu tun? Vielleicht aber doch. Das Dreiwegventil ohne Masse verharrt auf einer Stellung. Würde heissen: Entnahme nur aus einem Tank. Vielleicht führt das aber auch dazu, dass die Rücklaufventile anders schalten.

Naja. Soo ganz genau muss man ja auch nicht alles wissen. Entscheidend ist, dass alle Teile korrekt funktionieren, dann schaltet die Elektrik vonselbst wie sie soll.

Bis denne
Georges
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jagscrew
registrierter Benutzer




BeitragVerfasst am: Di 08 März, 2016 15:27    Titel:  

Hallo Georges,

es freut mich, dass die Rücklaufventile jetzt funktionieren.
Durch die Standzeit beim Händler war das linke wahrschenilich hängen geblieben und hat sich im Lauf der Zeit durch die Umschaltversuche gelöst.

Da Du die Befürchtung hattest, dass der rechte Tank ein Loch haben könnte, würde ich um das zu testen erst mal 10 Liter Benzin einfüllen, das nächste Mal nach Verbrauch jeweils um 10 Liter steigern.
Wie ich weiter oben schon schrieb kann der Tankgeber auch durch die vorherige Standzeit hängen.
Meine Vorgehensweise wäre auch in dem Fall erst mal einige Zeit Tank füllen und benutzen. Erst nach ca. einem Monat würde ich den Tankgeber, falls er dann immer noch keine Funktion hat ausbauen, gangbar machen und testen oder einen anderen einbauen.

Wenn sich herausstellt, dass der/die Tanks dicht sind, würde ich nur, wenn sie jeweils fast leergefahren sind, an der unteren Ablassschraube eventuelle Ablagerungen ablassen.

Gruss

Hans
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Lynx1812
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Médoc, France



BeitragVerfasst am: Di 08 März, 2016 19:10    Titel:  

Danke, Hans, das werde ich machen. So kann ich den Pferden zum Hafer auch etwas Heu untermischen.

Hatte ja ganz vergessen, dass es bei der Pumpe am Ausgang tropft. Verdrängt. Habe die Pumpe selber in Verdacht, dass die leckt.
Ersetzen.

G.
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jagscrew
registrierter Benutzer




BeitragVerfasst am: Di 08 März, 2016 19:24    Titel:  

Hallo Georges,

prüfe erst mal den Schlauch. Manchmal sind die Teile im Bereich der Quetschverbindungen spröde oder durch verschiedene Anzugsarten nicht mehr dicht. Schlauch gibt es im Autozubehör oder Werkstätten als Meterware.
Du musst nur den Innendurchmesser wissen. Ich glaube es sind ca. 8 mm (aber prüfen).

Gruss

Hans

p.s.

Mir fiel noch ein - falls der vorhandene Schlauch lang genug ist kann man ca. 5 cm am Pumpenende abschneiden und wieder montieren.
Dabei das Ende nicht ganz bis an den Pumpenkörper schieben. Dann sieht man ob es noch tropft., bzw. ob Benzin aus dem Pumpenkörper / -anschluss kommt.
Sollte es dicht sein trotzdem einen Ersatzschlauch besorgen.

Als Schlauchstopfen werden auch hölzerne Rundstäbe oder passende Schrauben verwendet.
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Lynx1812
Sponsor 2017
Médoc, France



BeitragVerfasst am: Fr 25 März, 2016 20:16    Titel:  

Guten Abend

Es geht halt alles ein wenig langsamer im Médoc ... und ich gewöhne mich daran! Die Wohnung wurde gereinigt und soeben gestrichen. Nächste Woche kommen Teppiche rein und Möbel. Endlich.

Tankproblem:

1. Das Rücklaufventil rechts ist defekt. Der Rücklauf nach rechts fliesst deshalb durch den von Peter Hilgenstock gezeigten Schlauch ab.
2. Benzinpumpe ist undicht (ist die Billigausführung). Wird mit OEM ersetzt.
Ob dann der Tank tatsächlich ein Leck hat, wird man sehen.

Bei der Garage hatte ich nochmal Termin um zu klären, was wirklich zu tun (bestellen) ist. Die Teile darf ich selber einkaufen.

Da ist Spiel am Vorderrad rechts (und auch links) und der Wagen zieht leicht nach rechts.

Der Spurstangenkopf rechts wurde schon erneuert.
Jetzt soll noch die Spurstange links erneuert werden.

Die Bremsscheibe vorne rechts ist wellig geworden (ruckelt beim Bremsen). Beidseitig erneuern (Da gibt es die Racing-Auführung, Lockheed und günstig. Nehme Lockheed). Und auch die Bremsklötze.

Polyurethan-Buchse Stabilisatorarm rechts

Da stellt sich mir folgende Frage: Soll ich jeweils gleichzeitig auch die andere Seite ersetzen?
Z.B. Spurstangenkopf links, Spurstange rechts, Polyurethan-Buchse Stabilisatorarm links?

Der Garagist meinte, das wäre nicht seine Politik. Er hat aber auch immer nur mit Wagen zu tun, die jünger als 10 Jahre sind. Bei einem 35jährigen, kann es doch angesagt sein, jeweils immer gleich parallel mit zu wechseln.

Als ich den Wagen im Dezember kaufte, war die VA spurtreu, auch beim Bremsen. Ich vermute das die Vibrationen des doch starken Standplattens in Kettenreaktion alle altersschwachen Teile hat auslatschen lassen (Spurstangenkopf, Spurstange, Silentbuchse). Hätte besser gleich vier neue Reifen draufgemacht.

Der Stossdämpfer vorne links funktioniert zwar korrekt, scheppert aber ein wenig klick-klack wenn man über ein Schlagloch fährt. Da sollen Gummibuchse und Silentbuchse oben erneuert werden.

Als der Garagist die VA auf der Hebebühne ansah, meinte er: “Was ist denn das? Das ist ja für einen Panzer konstruiert!” D.h. auch: Er hat noch nie mit einem XJ zu tun gehabt.
Vor drei Tagen gabe es ja hier mi Forum den Thread: “Radlager vorne DD6 1986”. Da gab's die Anleitung:

“Vordere Radlager sind relativ einfach nachzustellen. Fahhrzeug aufbocken, Radkappen oder Nabenkappen entfernen. Abdeckkappe auf der Radnabe entfernen, Vertikal das Radlagerspiel prüfen. Splint ziehen, Nabenmutter bei gleichzeitigem Raddrehen festziehen (Handfest, nicht mit Gewalt). Nabenmutter leicht wieder lösen, Spiel prüfen, neuen Splint einsetzen.”

… Davon kam irgendwie nichts vor, als sich “meine” Garage um das Spiel vorne rechts kümmerte. Hmm...

Mir scheint, dass gerade beim XJ die VA entscheidend ist für das legendäre Zusammenspiel Motor-Lenkung-Bremsen und deshalb makellos in Zustand und Justierung sein sollte.

Ansonsten hat sich vor einer Woche doch die Gelegenheit ergeben, hier im Médoc mal über 4000 Touren zu drehen. Wunderbar. Ansonsten fühlt sich der Wagen insgesamt immer besser an. Das rumfahren nach zwei Jahren Stand bekommt ihm gut.

Georges
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Fr 25 März, 2016 22:36    Titel: Zum letzten Satz:  

Hallo Georges,

nochmal: ist das ein "Stand- oder ein Fahrzeug" ?

sonst:alles auf einem guten Weg - weiter so UND viel Erfolg - Peter aus FFM
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Jagmac
registrierter Benutzer
Berlin



BeitragVerfasst am: Mi 30 März, 2016 21:41    Titel:  

Hallo Georges,
man muß das Spiel an der V-Achse sowohl vertikal als auch horizontal prüfen. Bei der horizontalen Prüfung geht es hauptsächlich
um Spurstangen, Lenkungsspiel und Lenkungsbefestigung. Bei der vertikalen Prüfung mit leichtem Druck erfühlt man das Radlagerspiel. Mit stärkerem Druck, ggf. auch mit Hebelwerkzeug findet man ausgeschlagene Radaufhängungen oben und unten.
Bei Unklarheiten an der V-Achse (Geräusche, laufen nach einer Seite Reifenverschleiß) sollte alles geprüft werden.
viele Grüße aus Berlin
Klaus
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Lynx1812
Sponsor 2017
Médoc, France



BeitragVerfasst am: Do 31 März, 2016 7:46    Titel:  

Vielen Dank, Klaus!

Genau diese Sachen hatte ich mich gefragt. Dann ist die Diagnose der Garage wohl schon richtig, dass da einige Teile etwas ausgelatscht sind.

Mein Plan ist nun, ein Maximum an Teilen der VA/Lenkung auszuwechseln, beidseitig. Die VA muss meiner Ansicht nach vollständig Top sein; erst dann kann man beruhigt alle schnellen Kurven fahren. Was die Kurvenkräfte angeht, ist die VA doch das zentrale Teil.

Bin vorgestern in einem Kleinwagen gefahren. Bis 50 km/h beschleunigt er besser, aber in der ersten 80km/h Kurve bin ich fast rausgeflogen. Der XJ steckt dieselbe locker weg; der Unterschied ist gewaltig. Insgesamt war das Fahrgefühl im Kleinwagen vor allem Eins: Gefährlich.

An Peter: Gestern bin ich den 4tausendsten Kilometer gefahren seit Januar. Geht doch, obwohl es sich wg. Ausfall Rückwärtsgang nur um Vergnüngungsfahrten in der Umgebung handelte.

Schönen Tag
Georges
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Do 31 März, 2016 11:22    Titel: FAHRzeug....!!  

Hallo Georges,

ja - richtig gut !!! - das geht dann auf 10-12TKM pro Jahr (fahre ich auch inetwa) und das bekommt unseren "Diven" so richtig gut. Meine Bemerkung ging ja auch eher in Richtung der Vergangenheit Deines Wagens.

Schön, daß er jetzt wieder richtig auf die Straße kommt !!

Gruß - Peter aus FFM
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Lynx1812
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BeitragVerfasst am: Sa 02 Apr, 2016 17:25    Titel: Da fragt sich der Neuling ...  

Bonjour

Diese Woche ist die neue Kraftstoffpumpe eingetroffen, von einem renommierten Lieferanten.
Ich habe die original "Jaguar-Kraftstoffpumpe" bestellt und nicht das Modell "Nachbau".

Jetzt fragt sich der Neuling: Wie kann ich eigentlich unterscheiden, ob es sich wirklich um das OEM-Teil handelt, oder ob mir, in einer beschädigten neutralen Verpackung mit korrektem Kennzeichnungskleber, ein Nachbau-Modell untergejubelt wird?

Steht da nicht immer irgendwo Jaguar drauf?

Ich habe das Teil mit der Lupe untersucht: Die einzige Inschriften sind + und - .
Z.B. bei einem gebrauchten Speedometer den ich rumliegen habe, sind diverse kleine Zeichen, Nummern und Buchstaben eingestanzt; fast wie bei einer Schweizer Uhr.
Doch bei dieser Jaguar-Kraftstoffpumpe: nichts.
Das Bild im Katalog sagt gar nichts aus: Dort ist das Teil blau ummantelt und für die Nachbauversion wurde dasselbe Bild einfach gespiegelt.
Meine neue Pumpe ist jedoch in leichtmetallsilber.

Werden OEM-Teile standardmässig gekennzeichnet, oder ist es halt einfach mal so und mal anders ?

Georges
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Sa 02 Apr, 2016 18:05    Titel: Kraftstoffpumpe.....  

Hallo Georges,

ich denke: OK, wenn Jaguar sich bereits damals die Kraftstoffpumpen als Zulieferteil besorgt haben sollte, könnte man auch das verstehen, oder ?

Wenn Du mal ein paar Fotos einstellen würdest, könnte die Gemeinde ja mal einen vergleichenden Blick in ihre Kofferräume werfen !!

Zudem: so ein Wunderwerk ist so eine Pumpe ja nun auch wieder nicht UND es gibt Markenhersteller von Kraftstoffpumpen und wenn Du mich fragst: genau so eine kommt in meinen Wagen - keine andere....selbst wenn Jaguar je andere Pumpen eingebaut hätte. Qualität und technische Werte müssen stimmen - sonst NIX !!!

herzliche Grüße - Peter aus FFM
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Brettpritt
registrierter Benutzer




BeitragVerfasst am: Sa 02 Apr, 2016 21:28    Titel:  

Georges,

etwa so ein Unterschied ?Oft zersetzt sich nur der 5cm Schlauch von den tollen Beimischungen in unserem heutigen Benzin und die Pumpe funktioniert noch einwandfrei....so auch bei mir hier, alles gesäubert und ein neues Schlauchstück eingesetzt....feddich

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Lynx1812
Sponsor 2017
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BeitragVerfasst am: So 03 Apr, 2016 15:14    Titel:  

Danke Uli.
Ich habe natürlich auch daran gezweifelt, dass die Pumpe undicht ist und habe den Schlauch (Pumpenausgang) bereits ein paar Centimeter abgeschnitten und neu aufgesetzt, doch es tröpfelt weiter.

@ Peter:
"Qualität und technische Werte müssen stimmen - sonst NIX !!!"
Totalment d'accord. Deshalb habe ich ja die Jaguar-Kraftstoffpumpe für € 137.- gwählt, statt dem Nachbau für € 108.-.
(S-III Einspritzer; mir scheint für S-II Vergaser ist die Pumpe teurer, bis € 272.-).

Hier zwei Bilder:
Neue Kraftstoffpumpe, angeblich OEM Jaguar, ohne irgendwelche Aufschrift.
Links davon der neue Benzinfilter, mit Aufdruck JAGUAR, Teilenummer und sogar Herstellungstag: 3. September 2015 (oder 9. März) um 13.47 Uhr.

Es verwundert mich einfach, finde es komisch, dass sich die angebliche OEM Jaguar Kraftstoffpumpe durch nichts vom Nachbaumodell unterscheiden liesse.

Georges

.




Benzinfilter OEM Kraftstoffpumpe .JPG

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Benzinfilter OEM Kraftstoffpumpe II.JPG

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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: So 03 Apr, 2016 20:16    Titel: Markenfabrikate  

Hallo Georges,

mir sagt im Zusammenhang mit einer Kraftstoffpumpe beispielsweise die Firma Pierburg etwas. Dann gehe ich ins Netz und wälze Kataloge oder ich gebe Suchbegriffe wie "Jaguar#Pierburg" ein und finde dann so etwas:

http://www.ersatzteile-info.de/index.php?seite=hersteller&dl=5&GenArtNr=458&tdHersteller=56

Dann schaue ich mir das mal an - Gruß - Peter aus FFM
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Lynx1812
Sponsor 2017
Médoc, France



BeitragVerfasst am: Sa 16 Apr, 2016 11:10    Titel:  

Joode Dach! Ein update:

Das Klappern am Stossdämpfer vorne rechts, ist ganz einfach dieses Gummiteil oben, das spröde geworden, ganz weggefallen ist.

Bremsscheiben, Spurstange, Silentteile, Kleinmaterial, etc. sind bestellt; € 1'200.- (inkl. MwSt.)

Neu hinzugekommen ist, dass es einer der sechs Zylinder nicht mehr tut ... Da braucht es erst die Diagnose; nur eine Zündkerze, oder ist es mehr?

Und einer der beiden vorderen Schalldämpfer hat ein Rostloch; zwei neue bestellt.

In meinen Träumen wollte ich ja vieles selber machen. Inzwischen hätte ich Zugang zu einem Werkplatz. Bremsscheiben und -beläge selber wechseln? Da braucht es aber Spezialwerkzeug und offenbar auch XJ-Detailkenntnisse, die eine 08/15 Garage auch nicht hat.

War nun bei einer kleinen einmann Classic-Car Werkstatt (Bild). Der wäre eigentlich der richtige Mann für "alte" Technik. Will € 50.- die Stunde. Hat aber keine spezielle XJ-Erfahrung und ... keine Zeit (erst im Mai).

Kenne jetzt auch die Adresse einer Classic Jaguar Werkstatt; die ist aber 2 1/2 Std. entfernt. Wenn die Motordiagnose durch ist, werde ich die mal um einen Kostenvoranschlag bitten (Bremsen, Motor).

Mein Daimler ist wohl etwas sensibel. Ich hätte wohl dem Alter tribut zollen sollen und immer wie auf Eiern fahren müssen. Andererseits möchte ich ein alltags Gebrauchsfahrzeug. Mit sanft fahren hätte ich die Probleme vielleicht herausgezögert. Doch besser ist, dass all das zu Tage tritt und erneuert wird. Kilometerstand: 125'000.

Der Frustberg wächst, doch andererseits bin ich dem Wagen komplett verfallen: Ästhetik und Fahrgenuss total; sportliche Limousine im wahrsten Sinne des Wortes. Suchtfaktor 100%. Ich liebe es, dass es ein S-3 early ist. Kein Heckscheiben- und Scheinwerferwischer Schnickschnack, keine Kopfstützen im Fonds, Alford&Adler Lenkung ... und mit den schwarzen Nummernschilder... 205 PS. Mich hat es schwer erwischt.

Ich muss ihn unbedingt flott kriegen und den Chauffeur-Service anbieten können. Das Potential dafür ist hier absolut vorhanden. Das gäbe laufende Einnahmen, die wiederum in den Wagen fliessen.

Georges




classic cars Médoc.jpg

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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Mo 23 Mai, 2016 14:52    Titel: Es ist still geworden......  

.....um Deinen Weggefährten - schade !! Gruß - Peter aus FFM
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Brettpritt
registrierter Benutzer




BeitragVerfasst am: Mo 23 Mai, 2016 17:35    Titel:  

2,5Std von dir weg? in meine Richtung oder Orleans?
Kommst du noch an Benzin oder ist bei euch weitestgehend dicht?
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Lynx1812
Sponsor 2017
Médoc, France



BeitragVerfasst am: Fr 27 Mai, 2016 20:55    Titel: Totgesagte leben länger  

Es geht mir gut im Médoc. Momentan gibt's 2002er.
Dem Daimler geht es den Umständen entsprechend auch gut. Wir haben jetzt einen gedeckten Abstellplatz (Hangar).

Zuerst was positives:
Da kam ein 10-jähriges Mädchen auf mich zu:
- Sind Sie der Herr mit der weissen Limousine?
- Ja.
- Die gefällt mir.
- (wollte den Dialog verlängern und fragte etwas blöd) Was gefällt Dir daran, die Form? ...
- Ich wollte nur sagen: Ich finden den Wagen supercool. Und ich habe bereits beschlossen: Später will ich genau so einen.
Und weg war sie....
Muss wohl bald einen Club gründen: 'Les amatrices de la Daimler'

Ansonsten habe ich immer noch keinen Rückwärtsgang ...

Genaugenommen war es so: Ich habe zu lange auf diverse private Ateliers gewartet, und gewartet um diesen Getriebeölwechsel durchzuführen... und endlich ... durfte ich ins Atelier des Präsidenten des Oldtimerclubs Médoc, auf seine n,eue Bühne.

Dass sie so neu war, wusste ich nicht, d.h. auch nicht, dass noch gar kein amtlicher Belastungstest gemacht worden war.
Er meinte, er habe einmal seinen MK-II gehoben damit. O.k.

Naja. Als mein geliebter Daimler einen halben Meter hoch war, ist das Ding zusammengekracht, mein Wagen laut aufgeknallt und eine Bühnensäule hat drangelegen...

Hatte noch knapp Glück. Es hat nur auf die Fahrertür aufgedrückt. Die ist jetzt 5 mm eingedrückt, oberhalb des Türgriffs ist eine Delle. (Die Fahrertür hat jedoch eh einen Farbfehler). Ansonsten hat's die chrom Dachleiste an zwei Stellen angedütscht. Und unten haben die beiden Arme rangedrückt, d.h. der Schweller hat auch eine bedeutende Delle, mit abgeplatzem Lack.

Beim Anfahren schnarrt es komisch, links vorne, ist aber fast wieder weg. Und beim Anlassen war's wie wenn der Motorblock nicht mehr fest sitzt; ist auch wieder weg.

Hoffe dass die Versicherung des verantwortlichen Architekten funktioniert, doch das steht noch nicht fest. Denn die Bühne war noch nicht vom offiziellen Prüfer abgenommen worden...

Der Grund des Unfalls: Die Schrauben, mit denen der Handwerker die Säulen festgemacht hat, waren 4 bis 5 cm lang !!! , ohne Dübel... Dafür eine art Paste, die sich mit dem Beton hätte verbinden sollen. Hat sich nicht verbunden und dafür wurden aus den Schrauben Zapfen...
Vor zwei Monaten hatte ich ja gesehen, wie eine Bühne aufgebaut wurde. Da waren die Schrauben etwa 25 cm lang und mit Dübel.
Ein vollkommener Idiot, der das aufgebaut hat. Bühne für 3 Tonnen!

Im ersten Schreck dachte ich: Katastrophe. Dann sah ich, dass dem Daimler nicht zu viel passiert war.
... Erst eine Viertelstunde später wurde es mir dann doch sehr mulmig:
Wenn das Ding ein bisschen besser gehalten hätte, dann hätte ich darunter gestanden: Tot oder paraplegiker. Unglaublich.

Jetzt sind wir wieder am warten ... dass seitens des Architekten was kommt, d.h. die Info, in welche Garage ich gehen soll... Ich bezweifle, dass ich entschädigt werde. Der Präsi hatte extra beschlossen, diese Arbeit nicht selber zu machen, zur Sicherheit. Dafür hat er den Architekten beauftragt, dieser hat den Bühnenlieferanten beauftragt und dieser hat einen Handwerker beauftragt und dieser ist ... weggezogen.

Always remember Egon!

Ansonsten wächst die Liebe zwischen mir und dem Daimler unaufhörlich. Er fährt immer besser.
Nach zwei Jahren Standzeit musste er wohl wieder eingefahren werden; habe ich zuwenig beachtet.
Das Fahrgefühl, wie der auf der Strasse liegt ... und alles. Es ist reine Seelenmassage.
Aus meiner persönlichen Warte ist der Daimler etwas vom Besten was mir im Leben passiert ist.

Mal soviel.
Georges
.




Unfall buehne.JPG

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Schrauben 5cm.JPG

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Zuletzt bearbeitet von Lynx1812 am Fr 27 Mai, 2016 23:57, insgesamt einmal bearbeitet
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Fr 27 Mai, 2016 22:59    Titel: Glück im Unglück !!!  

Dazu fehlen einem Architekten die Worte !!! Gruß + alles Gute - Peter
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Egast
registrierter Benutzer
EU



BeitragVerfasst am: Sa 28 Mai, 2016 8:32    Titel:  

Na ja, wenigstens war die Bühne "WEISS" und nicht - wie die meisten anderen - "BLAU".

Schwein gehabt...

Gruss & toi,toi,toi,
Egon ;-)

Zitat:
Dazu fehlen einem Architekten die Worte !!!


Hi Peter,

nicht nur dir als Architekt.

So was sieht man eigentlich nur - bewusst so gewollt - bei YouTube als Quotenmacher.

Gruss,
Egon ;-)
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Lynx1812
Sponsor 2017
Médoc, France



BeitragVerfasst am: Sa 28 Mai, 2016 12:47    Titel:  

Da war noch eine Episode zu berichten.

Vor ein paar Wochen haben wir zum ersten Mal mit der Fähre von Le Verdon aus nach Royan übergesetzt.

War rechtzeitig dort, damit ich auch als erster aufs Schiff kann und dann standesgemäss als erster rausfahre.

Wetter gut. Alles schön ... Bis kurz vor Royan.
Da begann das Schiff hin und her zu schaukeln und zwar SEITLICH.
...
Und mehr und immer mehr ... in der Kabine musste man sich festhalten.
...
Ich starb tausend Tode! Sah meinen Daimler bereits heillos im Frachtraum von einer Seite auf die andere knallen ... Totalschaden.
...
Angekommen eilte ich hin ... alles o.k. Baby stand schön ruhig da...
...
Wow... Das nächste mal muss ich mich wohl vorher nach dem Wellenang erkundigen.
Ich dachte echt einen Moment lang: Das war's, das war's ... schluss, aus, finito.

Muss überhaupt mal den Betreiber fragen, ob solche Unfälle gelegentlich vorkommen
und wie diesbezüglich die Versicherung ist.

Ist auch hier bei einem Schrecken geblieben, dafür ein gehöriger...

Danach ging's nach La Rochelle. Wunderbare fahrt. Ein Fahrzeug der Extraklasse!

G.




TransGironde.JPG

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Bac Soulac Royan.JPG

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stephan_Lk
registrierter Benutzer
Lübbecke



BeitragVerfasst am: Sa 28 Mai, 2016 13:18    Titel: Totgesagte leben länger ...  

Wer so schön schreiben kann, der sollte kein Chauffeur werden und Stoff für Bücher liefert Dir ja Dein Jag-Leben. Alles unglaublich.

Ich lese hier im Forum viel mit, insbesondere was Peter so alles mit seiner Serie 2 anstellt und welch unendlich viele Gedanken er sich macht, jedoch kann keiner mit so viel Stil und unterschwelligem Witz schreiben wie Du. Das ist ein echtes Talent.

Was die Franzosen jedoch mit Deinem Daimler machen, ist nicht mehr normal. Gut nur, dass dort der Wein nie ausgehen wird.

Grüße in Medoc
Stephan
Wer liefert was?
      
Lynx1812
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Médoc, France



BeitragVerfasst am: Sa 28 Mai, 2016 18:09    Titel: Chauffeur ...  

Tja, vielen Dank, Stephan.

Das mit Chauffeur ist schon o.k. Grundsätzlich fahre ich gerne ... und mit dem Daimler, wie gesagt: Seelenmassage.
Der Grundgedanke war ja: Was kann ich tun, damit der Wagen viel fährt?
Denn das ist ja was ihm gut tut, dafür ist er gebaut, während rumstehen diesen Fahrzeugen nicht bekommt.
So habe ich jedenfalls das Forum verstanden. Und selber benötige ich gar kein Auto...

Daraus entstand dann der (naheliegende) Gedanke, im Médoc Touren auf der Route des Châteaux anzubieten.
Das generiert gleichzeitig Einnahmen, die ins Fahrzeug fliessen können (wir haben uns darauf geeinigt, dass wir fifty-fifty machen).

Der HIntergedanke dabei ist auch, Infos zu sammeln, die dann zu einem Médoc-Weinführer werden können, why not.
Es spricht hier auch niemand deutsch. Gleichzeitig ist hier ein großes Naturistenzentrum EURONAT, mit vielen Deutschen. Das interessiert die bestimmt ... wenn man schon mal im Médoc ist.

Dann ist es auch so, dass die Umgebung hier alles andere als Stadtverkehr oder Autobahn ist, sondern wunderschöne Strassen direkt durch die Natur und Weinberge.
Und kaum Verkehr. Es gibt auch lange Geraden durch den Wald. Da kann man es richtig krachen lassen. Jedoch nicht zwischen Juni und Oktober, denn dann werden die 30 Polizisten auf 300 Mann aufgestockt...
Es gibt hier wie gesagt eine Ampel, in Vendays. Doch leider steht sie meist auf grün wenn ich komme; wäre schon mal was, bei rot anhalten, warten und wieder weiterfahren... Wird noch.
Das Médoc ist eine Art Insel, ohne Transitverkehr. Sozusagen mein eigenes XJ Biotop. Wwrrrrouuuummm... hehe...

Der Plan ist nun, ab Juni meinen Service anzubieten, dann v.A. im Juli, und im August die Spanienreise zu machen. August ist es hier fast zu voll und es sind auch die billigeren Touristen. Und dann nochmal September und Oktober. Bin gerade fleissig dabei, die Web-Site zu gestalten. Der Firmenname hat sich ganz natürlich ergeben: LEBARONBLANC.

Von hier aus, Nordspitze Médoc, bin ich der einzige der das anbietet. Von Bordeaux aus sind es etwa vier.
Deren Preise für die Tagestour sind zwischen € 350.- bis € 900.-
Einer bietet auch einen Silver Shadow.
Das sind aber offizielle Chauffeure. Ich bin das explizit nicht. Fahrzeuge zum Personentransport dürfen nicht älter als 6 Jahre sein.
Deshalb ist mein Business ein Tour-Guide; das Fahrzeug ist nicht Teil des Angebots. Wir können den Wagen des Kunden nehmen, einen Mietwagen, oder meinen Wagen ... ganz wie der Kunden wünscht. Der Daimler erscheint natürlich auf den Bildern...

Dieses Konstrukt funktioniert nur, weil es hier auch richtig Tour-Guide-Inhalte zu bieten gibt, damit der Kunde seine Route nach unterschiedlichen Kriterien zusammenstellen kann. Das ist mein offizielles Business.

Ich habe mein Unternehmen ja auch noch als "Weinhandel aus einer spezifischen Region" angemeldet. Dachte, wenn ich ab und an ein gutes Preis-Qualität Angebot sehe, kann ich's ja auf meiner Web-Site anbieten. Inzwischen musste ich erfahren, dass hier der Weinhandel unter den Händlern kontingentiert ist; illegal. ... Ich habe ja die letzten Jahre in Südspanien tapfer den LIberalismus verteidigt; Mutterseelenallein (dort gibt es nichteinmal Kapitalismus!). Da bin ich ja jetzt fitt. Mal sehen was dabei rauskommt, wenn ich in dieses Weinhandel-Wespennest reinstochere. Im schlimmsten Fall fackeln sie mir den Wagen ab...

Und zu guter letzt: Ich habe jetzt auch in der Nähe eine Garage gefunden, die sich mit XJ auskennt: Garage Impérial in Lesparre.

Allen eine gute Fahrt! ... beim die Seele massieren lassen...

Georges




Medoc.gif



Vignobles Médoc.png

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Montreal8815
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BeitragVerfasst am: Sa 28 Mai, 2016 20:53    Titel:  

Das nächste Mal einfach etwas weiter Gironde-aufwärts übersetzen, Von Blaye nach Port de Lamarque. Da ist es absolut ruhig. Ich habe das letztes Jahr mit 18 Alfa Montreals gemacht. Fast auf Tuchfühlung eingeparkt. Keinen Kratzer abbekommen.
Gruß, Peter aus Karlsruhe
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Egast
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BeitragVerfasst am: So 29 Mai, 2016 6:50    Titel:  

...oder "luftig" überqueren:

Gruss,
Egon;-)




P1010550.JPG

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stephan_Lk
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BeitragVerfasst am: So 29 Mai, 2016 17:00    Titel: Das Medoc und die Cote d'argent ...  

kenne ich seit meiner Jugend sehr gut - war 2008 das letzte Mal dort in Lancanau Océan und Biscarrosse-Plage, damals mal mit Wohnmobil und nur mit meinem Sohn. Da gibt es tolle Weingüter, die ich besichtigt habe. Zwar nur kurz, weil Robert, mein Sohn, immer nicht mit rein wollte und dann im Wohnmobil daddelte oder so. Werde im September wohl mal wiederkommen, hab ich so in Planung, dann aber mit dem Jaguar.
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Brettpritt
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BeitragVerfasst am: Mo 30 Mai, 2016 22:44    Titel:  

jaja, nette Ecke, etwas schlammiger Fluss..habe in Izon einem Bekannten bei der Hausrenovierung geholfen.....500m stromauf hat ein Deutscher ein Weingut...Chateau Esther, netted B&B, Biowein usw...sehr zu empfehlen..Schicken die großen Weingueter ihre Kellermeister zu Seminaren hin, Thomas Fabian....
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Lynx1812
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BeitragVerfasst am: Mi 08 Jun, 2016 9:25    Titel:  

KLIMAANLAGE - Delanair MK-II, S-3 early

Habe nun endlich den richtigen Tipp für den kompetenten Frigoristen erhalten; Vater&Sohn.
Es wird womöglich wahr, worauf ich insgeheim gehofft hatte: "Vom RXX habe ich noch einen Kanister ... Oder R413 ginge auch."

Doch da ist ein Problem: Es fehlt etwas (siehe Bild). Es ist der ÜBERLASTUNGSSCHUTZ Klimakompressor (mit Befestigunsschraube). Gibt's bei Limora.

Was genau fehlt alles? Ich seh da nicht klar durch, was ich alles bestellen soll, damit's klappt.
Die Fortsetzung im Lim-Katalog schein HIER http://www.limora.com/de/englische-marken/jaguar/jaguar-xj6-serie-i-iii-und-daimler-sovereign-serie-i-iii-1968-1987/elektrik-zuendanlage-heizung-klimaanlage-und-armaturenbrett/heizung-und-klimaanlage-hydraulikleitungen-serie-ii-und-iii-mit-klimaanlage.html zu sein.

Ansonsten ist der Frigorist kein XJ-Kenner. Die Klima war nun mehrere Jahre ausser Betrieb.
Werkstatthandbuch auf französisch ist vorhanden; der Frigorist hat interesse.
Die Kondenswasserabflüsse werde ich befreien/entstopfen (Bilder von P.Hilgenstock neulich).
Ab und zu liest man was von "durchspülen" ... ???

Was noch?

Morgen ist der Wagen in der Werkstatt, zwecks Getriebeöl und Motoröl tausch (kein Jaguar Spezialist, aber Oberklassefahrzeuge). Tja... wollte es selber machen, aber ging nicht (... Bühnenstory). Jetzt muss es halt sein.
Sollen die gleich noch was an der Klima vorbereiten, für den Frigoristen?

G.




Hier fehlt was.JPG

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Zuletzt bearbeitet von Lynx1812 am Mi 22 Jun, 2016 12:11, insgesamt einmal bearbeitet
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Peter Hilgenstock
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BeitragVerfasst am: Mi 08 Jun, 2016 10:58    Titel: Überlastungsschutz am Klimakompressor  

Hallo Georges,

gerade gestern habe ich diese teile komplett in der Hand gehabt. Du kannst das komplett von mir bekommen, weil ich es so in meinem Wagen nie mehr einbauen werde. Ich habe ja auf einen Sanden-Kompressor umgerüstet und dafür einen anderen Schutz installiert.

Schreib mir Deine Adresse, dann schicke ich Dir die Kabel samt Halter und Schutzstecker in einem kleinen Päckchen mit Sendungsverfolgung. Ich schaue vorher nach, was diese Teile mich gekostet haben - ich hatte sie alle komplett 2014 erneuert.

herzliche Grüße - Peter aus FFM
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Lynx1812
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BeitragVerfasst am: Mi 08 Jun, 2016 12:16    Titel:  

Vielen Dank, Peter!

Spitze, nehme ich allzugerne an. (IM gesandt)

Ansonsten: Was genau ist mit "durchspülen" gemeint, wo und wozu?

G.
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Peter Hilgenstock
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BeitragVerfasst am: Mi 08 Jun, 2016 12:41    Titel: Moren....  

....kommt meine Reaktion ! Heute bin ich eingeladen.....und somit weg vom Jaguar-board....Peter aus FFM
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Lynx1812
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BeitragVerfasst am: Do 09 Jun, 2016 9:51    Titel:  

LIeber Peter

Es soll noch wichigeres geben, als den XJ Himmel. Hoffe Du hast die gestrige Einladung sehr genossen.

Ein Forummitglied hat mir per IM folgendes genannt:

************************************

Zu "durchspülen":

Zu Deiner Info, das Spülen ist erforderlich, um
 Evtl. vorhandene Feuchtigkeit aus dem System zu eliminieren,
 das im System enthaltene Kältemittelöl möglichst vollständig zu entfernen, da die Öle von RXX und R134a sich nicht vertagen!!!!!!!! Hierzu ist eine segmentweise Spülung der Anlage zu empfehlen, um möglichst alles Öl herauszubekommen.
 die unbedingt erforderliche definierte Kältemittelölmenge bei der Neufüllung mit ist System einzubringen.

Da in unserem XJ nach 19 Jahren noch leichter Überdruck vom RXX im System war, habe ich vor ca. 8 Wochen folgendes von einer Fachfirma machen lassen:
 das System auf Dichtheit prüfen und anschließend spülen lassen
 Kompressor, Trockner und einen undichten Kältemittelschlauch erneuern lassen
 und das System mit R134a und dem entsprechendem Öl füllen lassen.
Die Anlage funktioniert. Ich werde sehen ob und wann ich ggf. eine Klimarevision machen muß, dann werde ich über weitere Maßnahmen nachdenken.

Zu "vorhandenes RXX":

RXX wieder zu verwenden, wenn es denn drin war/ist, das ist der einfachste Weg, wenn man die Vorschriften außer acht lassen will.
Kältemittel wird nicht "schlecht". Wenn noch RXX drin ist, kann es abgesaugt werden und auch wieder mit eingefüllt werden. Wichtig sind nur die richtige Kältemittel- und Ölmenge!

******************************************

... ... Mein Daimler ist halt ein Schweizer Fahrzeug: Z.B. kein Tempomat. In der CH sind die Autobahnen eine Dauerbaustelle (eine der versteckten Staatssubventionen an Unternehmen. Wenn D denselben Aufwand bereiben würde, wäre das Land wohl pleite...). Und Klima: Der schweizer Vorbesitzer hat die einfach ausser Betrieb gesetzt; braucht es in der CH nicht. Doch hier im Médoc knallt die Sonne ganz schön, v.a. auf das schwarze Vinyldach...

Georges


Zuletzt bearbeitet von Lynx1812 am Mi 22 Jun, 2016 12:14, insgesamt einmal bearbeitet
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Peter Hilgenstock
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BeitragVerfasst am: Do 09 Jun, 2016 17:02    Titel: Klimaanlage.......  

Hallo Georges,

an dem zitierten Text erkenne ich den Autor; er versteht etwas davon, weil beruflich nicht weit vom Thema entfernt :-)).

Meine unmaßgebliche Meinung:

Man braucht die Klimaanlage nicht wirklich - weder hier (BRD) noch in der Schweiz, Österreich oder Frankreich - weil man doch nur die Fenster herunterlassen könnte.....ziemt sich aber nicht für ein Oberklasse-Fahrzeug, welches schon sehr früh eine Klimaanlage angeboten hat. Ich bin ja selbst der Klimatisierung verfallen und habe noch dazu einen Febel für die alte Elektromechanik der Delanair MK2-Anlage....

Also mach mal und wenn Du Hilfe brauchst, weißt Du ja, wer Ersatzteile aller Art ab Entspannungsventil in den Innenraum hin zur Verfügung stellen kann :-))

Gruß - Peter aus FFM
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Montreal8815
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BeitragVerfasst am: Fr 10 Jun, 2016 0:04    Titel:  

In der Schweiz braucht man die Klimaanlage schon gelegentlich. Ich bin schon zweimal am Gotthard hängen geblieben mit dem DD6 mit Benzindruck Problem, weil ich vergessen hatte , die Klimaanlage einzuschalten. Die übernimmt nämlich auch die Aufgabe der Benzinkühlung, was besonders bei der Siedepunkterniedrigung mit fallendem Luftdruck in der Höhe wichtig wird.
Peter aus Karlsruhe
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Lynx1812
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BeitragVerfasst am: Fr 10 Jun, 2016 0:23    Titel:  

Mann ... das hatte ich nie gewagt zu fragen ... ob die Klima auch mit der Benzinkühlung was zu tun hat.

Ich dachte dann, das sei wohl unabhängig, da es ja auch XJ ohne Klima gibt und ansonten einige vorhanden, aber nicht in Betrieb sind.
Also doch ... ? Oder nur beim 12er? Oder ist es schlicht nicht soo relevant, wie gut der Treibstoff gekühlt wird, ausser eben auf der Passhöhe?

G.
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Egast
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BeitragVerfasst am: Fr 10 Jun, 2016 5:24    Titel:  

Na ja, nicht jeder XJ12 bekommt - bei ausgeschalteter Klimaanlage - am "Gotthard" Benzindruckprobleme.

Gruss,
Egon;-)




P1020492.JPG

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Zuletzt bearbeitet von Egast am Fr 10 Jun, 2016 11:11, insgesamt einmal bearbeitet
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Katze1977
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BeitragVerfasst am: Fr 10 Jun, 2016 9:53    Titel: … der einfachste Weg …  

George,
… heißt jedoch noch lange nicht, dass es auch der beste und damit der empfehlenswerte Weg ist. Dabei sollte man bedenken, dass er
- nicht nur gegen geltende Vorschriften spricht, sondern
- auch R12 i. d. R. nicht mehr verfügbar ist und
- damit in absehbarer Zeit eh‘ auf ein anderes Kältemittel umgerüstet werden muß.
Aus diesen Gründen würde ich gleich auf ein anderes Kältemittel umstellen.

Auch ist die Vorgehensweise vom Zustand der Gesamtanlage abhängig. Die Entscheidung liegt letztendlich bei Dir und bei der Klimaanlagenwerkstatt.

Gruß Günter
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Lynx1812
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BeitragVerfasst am: Sa 11 Jun, 2016 15:39    Titel: RXX  

Selbstverständlich. RXX ist heute weder im Handel noch legal. Früher oder später muss man also eh umrüsten.

Bei mir spielen momentan zwei Faktoren rein:
1. Bei meinem early S-3 sind noch einige Komponenten zusammengelötet, was die Anpassung zusätzlich erschweren dürfte.
2. Ich habe einen alten Frigoristen gefunden, der noch RXX vorrätig hat. Ist für mich jetzt die einfachste Lösung.

Ich bin selbstverständlich auch für Umweltschutz und finde es gut, dass RXX nicht mehr verwendet wird. Aber hier im Médoc bin ich der einzige Daimler weit und breit und insgesamt werden es wohl nur eine Handvoll Oldtimer sein, die über eine Klima mit RXX verfügen. Das macht den Braten nicht heiß. Entscheidender ist wohl, dass die Anlage DICHT ist und bleibt. Vielleicht unterschätze ich das Thema auch und lasse mir dann gerne die Ohren lang ziehen.

Um der Angelegenheit RXX doch ein wenig mehr auf den Grund zu gehen :

In einem englischsprachigen (USA) Forum bin ich auf folgenden Eintrag von “José” aus 2007 gestossen. Ich übersetze mal frei ins Deutsche:
http://www.jaguarforums.com/forum/xj6-xj12-series-i-ii-iii-16/c-series-iii-5121/

Unser Klimaexperte P. Hilgenstock, oder wer auch immer, ist gerne eingeladen, Bemerkungen direkt in diesen Text einzufügen.

José schreibt:

Alle Information findet sich im Jaguar Werkstatthandbuch. Vergiss das Haynes-Manual.

Ich bin kein Experte. Ich war so frustriert damals in 1998, beim Versuch mein Delanair Mark 2 System durch Experten reparieren zu lassen, dass ich aufgegeben habe und einen zwölfwöchigen Kurs “Automotive Air Conditioning School” besucht habe. Danach habe ich das System selber wieder aufgebaut. Heute, nach zehn Jahren, ist es hier drin noch immer wie in einem Kühlschrank. Wenn du das Delanair System mal auf Stand gebracht hast, wirst du feststellen, was für eine fantastische Klimaanlage das ist.

Das beste Gas ist RXX, ob man es sich leisten kann oder nicht (, just bite the bullet(?)). Vergiss R134, es ist so schlecht wie das Haynes Manual. Oder versuch Alternativen, wie Freeze12, recherchiere selber. Ich verstehe nicht, wieso die Leute auf R134a gehen, es ist Müll. R134a kühlt nicht im Leerlauf und bei Fahrt ist die Kühlung enttäuschend. Das Delanair System wurde für RXX gebaut. Bleib beim Besten.

Erfreulicherweise ist das Delanair Mark 2 System ein Expansionsventil System, im Unterschied zum Strangabsperrventil (Orifice Valve) in modernen Fahrzeugen, die Kac...e sind. Das Expansionsventil befindet sich in der mitte der Brandschutzabdeckung (Firewall), direkt hinter dem Zylinderkopf, und verbindet zur Matrix, oder Herzstück, im Innenraum. Es ist normalerweise mit einer teerartigen Masse beschmiert, um es vor der Motorhitze zu schützen. Dieses Expansionsventil ist eines der Teile, dass man immer erneuert, wenn man das Delanair Mark 2 System restauriert. Es verstopf sich bisweilen.

Man benötigt zwei Schlüsselzangen um es abzuschrauben, sonst kann es passieren, dass man den Rohranschluss bricht und dann hätte man ernsthafte Probleme; richtig ernsthafte Probleme. Nicht beschädigen! D.h. viel Schmierung anbringen, bevor man sich daran macht, die grossen Schraubmuttern zu lösen.

Danach benötigt man einen neuen Trockner, der sich vor dem Kühler befindet, seitlich oben. Man findet ihn überall, d.h. auch in nicht Jaguar- oder Autospezifischen Läden.

Der Kompressor ist von General Motors Harrison A6. (Auch bei unseren europäischen XJ?)
Diese drei Komponenten sind grundsätzlich, bei jeder Wiederinstandstellung. Kosten ca. € 250.-

Doch man muss zuerst herausfinden, welches Gas sich darin befindet, bevor man das System öffnet. Es ist illegal Kühlgas in die Atmosphäre abzulassen und zudem: Kühlgas kann zu sofortiger Blindheit führen!

D.h. man geht zum Klima-Händler und bittet ihn, das vorhandene Gas, was auch immer es ist, zu entfernen und herauszufinden, was es ist (die verfügen über die notwendigen Apparate zur Entnahme und Analyse).

Wenn du zum wiederauffüllen gehst, sag dem Händler, du möchtest jungfräuliches RXX und nichts anderes. Falls sie es nicht anbieten, geh zu einem anderen (hey... Der Text ist von 2007 und US...). Viele Klimahändler haben immer noch RXX und werden es noch haben. Brasilien und Mexiko stellen es weiterhin her (Noch heute in 2016?). Gib dich nicht mit was anderem zufrieden.

Die weiteren Komponenten, wie Kondensator, kann man einfach durchspülen, müssen nicht ersetzt werden.

Im Innenraum befinden sich viele Komponenten die sehr selten ausfallen; die halten 30 – 40 Jahre ohne Probleme, ausser dem Verstärker. Der Verstärker ist das Teil, das man vielleicht (wiederhole: vielleicht) ersetzen muss. Man findet den aus unterschiedlichen Quellen. Es gibt modernere Versionen imt längerem Serviceintervall.

Ende.

Danach antwortet ein anderer Forumsteilnehmer:

Stimmt schon, was du vom Effizienzverlust des R134 sagst, aber meiner Erfahrung nach ist der Unterschied nicht soo ausgeprägt, wie du das darstellst. Viele XJ Fahrer scheuen die Kosten für das RXX … und wenn man's dann gewechselt hat und es doch über ein Leck wieder verschwindet …

Darauf antwortet José:

Ich habe R134 in Tennessee und Florida verwendet. Wenn man das Mass an “kalt” eines R134 Wagens mit dem RXX vergleicht … das ist kein Vergleich. RXX wird richtig kalt, R134 hingegen nur kühl. Den meisten wird R134 genügen, aber mir nicht. Ich mag es eiskalt, besonders mit den heissen Sommer, die wir hier haben. Ein Klimahändler kann ein längere Zeit ausser Betrieb gestandenes System testen, indem er Druckluft einfüllt, bevor man teueres Kühlimttel einfüllt (den Trick habe ich aus meiner Klima-Schulung). (( 22.06.2016: Ist quatsch! Luft enhält Wassr = schlecht für das System)). Und wenn ein System anfällig für Lecks ist, dann v.A. bei R134, weil es einen höheren Druck aufbaut, als das RXX.


Zuletzt bearbeitet von Lynx1812 am Mi 22 Jun, 2016 12:18, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Peter Hilgenstock
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BeitragVerfasst am: Sa 11 Jun, 2016 16:14    Titel: R12 oder R134a....  

Hallo Georges,

sorry: das kann ich nicht kommentieren ! Da steht zwar viel geschrieben ....... aber nix Genaues: Wer von R12 auf 134a wechselt, muß m.E. das ganze System überarbeiten. Es geht auch so, aber man vergleicht dann Äpfel mit Birnen, weil: alle Schnittstellen (Verschraubungen von Schläuchen oder Schlauch/ Trockner....Schlauch/ Benzinkühler......Schlauchanschluß/ Kompresseor und Schlauch/ Expansionventil) müssen alle komplett von konischen Passungen auf O-Ring-Dichtungen umgestellt werden. Wer das nicht macht verwendet unter Einsatz von R134a nicht die R134a-adäquate Technik. Das mag "Katze1977" u.U. anders sehen, aber für mich ist das so, als würde ich Gasbetonsteine in Mötel setzen, obwohl diese verklebt gehören - verstehst Du ?

Solange Du das System so beibehältst, wie es original hergestellt wurde und irgendeinen findest, der die Anlage mit R12 befüllt - dann mach es so (falls Du es selbst verantworten willst und kannst). Jetzt ist klar, wovon die Befüllungsart an Deinem Wagen abhängt und was m.E. sinnvoll zu leisten ist, wenn Du mit R134a befüllen lassen willst.

Schreib bei Gelegenheit, wie Du entschieden hast.

Gruß - Peter aus FFM


Zuletzt bearbeitet von Peter Hilgenstock am So 12 Jun, 2016 19:23, insgesamt einmal bearbeitet
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tom65
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BeitragVerfasst am: So 12 Jun, 2016 17:36    Titel:  

Man kann die Klimaanlage aber wohl auch völlig legal mit R413a befüllen.
Bei meinem Xj wurde dies schon vom Vorbesitzer in der Schweiz gemacht. Die kurze Erfahrung damit zeigte mir eine ordentliche Kühlleistung. Leider macht mein Kommpressor so heftige Geräusche, dass ich ihn erst einmal still gelegt habe.
Auf einer Webseite einer Firma die in England XJ aufbaut wurde dieser Weg auch empfohlen.

Gruß Thomas
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Peter Hilgenstock
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BeitragVerfasst am: So 12 Jun, 2016 19:32    Titel: Man kann.....  

.....Alles machen: Die Frage ist nicht, ob es geht.....sondern eher, was sinnvoll und auf Dauer richtig ist.

Wenn ich Dich recht verstehe, war da zuletzt R134a-Befüllung drin.....dann jetzt R12 ????....nein wieder R134a.....aber mit den "alten" Schnittstellen ???

Warum macht der Kompressor denn Geräusche ??? Auf dem Kompressor steht doch auch drauf, für welches Kältemittel er gebaut wurde....wahrscheinlich doch R12.....da wechselst Du jetzt den Kompressor - wahrscheinlich doch auf R134a - und befüllst mit R134a .....ohne die Schnittstellen upzudaten......

sorry: in meinen Augen Stückwerk mit relativ sicherer Aussicht auf permanenten Ärger und damit verbundenen "nach und nach-Kosten" !!!

Mach, wie Du meinst und berichte........Gruß - Peter aus FFM

PS: wieviel kostet 1 Befüllung in Soulac ?
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Lynx1812
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BeitragVerfasst am: Mo 13 Jun, 2016 10:20    Titel:  

1x RXX (aus Restbestand), mit Arbeit, in Soulac : € 145.-

G.


Zuletzt bearbeitet von Lynx1812 am Mi 22 Jun, 2016 12:19, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Peter Hilgenstock
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BeitragVerfasst am: Mo 13 Jun, 2016 10:38    Titel: wo liegt jetzt......  

....eigentlich das Problem ?

Abgesehen, daß ich für eine illegale Befüllung NICHTS zahlen wollte, scheint mir doch die Frage nach der jetzt notwendigen und jetzt sinnvoll realisierbaren Lösung zur Wiederinbetriebnahme der Klimaanlage im Vordergrund zu stehen, oder ?

Ist der Kompressor ausgetauscht ? Was steht auf den Labels des neuen Kompressors (Foto) ? Wie sehen die Schnittstellen aus (Fotos) ?

Wie kann man Dir helfen ? Du willst doch nach Spanien, oder ?

Gruß - Peter aus FFM
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BeitragVerfasst am: Mo 13 Jun, 2016 15:35    Titel:  

Lieber Peter

... Mir geht es o.k., was die Klima anbelangt.
Ich nehme das wohl seltene Angebot von RXX aus Restbestand wahr.
Sobald die Teile eingetroffen sind, geht's zum Frigoristen.

Du hast mich vielleicht mit dem Beitrag von Thomas tom65 verwechselt.

Und naja, eine kleine Vertiefung zum Thema RXX/R134 kann doch nicht schaden.
Deine Meinung dazu fanden jedenfalls bestimmt viele sehr erläuternd.

Und Spanien ... ist auf August vertagt.

Gruss
Georges


Zuletzt bearbeitet von Lynx1812 am Mi 22 Jun, 2016 12:20, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: Di 14 Jun, 2016 6:06    Titel:  

Und in meinem Beitrag hat Peter R413a mit dem gebräuchlicheren R134a verwechselt.
R413a kann man nicht nur machen, sondern ist ein zugelassener Ersatz. Der sich nach übereinstimmenden Angaben sowohl mit dem Öl der R12 Klimanlagen als auch mit den Klimakompressoren verträgt. Also keine Bastellösung.

Gruß Thomas
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BeitragVerfasst am: Di 14 Jun, 2016 11:07    Titel: RXX R413 R134 Klima  

O.k. Für wen es interessiert:

R134a bedingt eine kräftige Umrüstung, u.a. da es nicht über den nötigen Ölanteil zur Schmierung des Kompressors verfügt.
Dieses Kältemittel ist nicht für Schläuche ausgelegt, sondern für neuere Anlagen mit Metallrohren.

Der "offizielle" RXX Ersatz ist:R413a. - Wird seit 2012 nicht mehr hergestellt.
Es heisst dazu: "Klimaanlagen die im Ursprung mit R12 befüllt waren können ohne Umbau mit dem Mittel R413a betrieben werden, nur die Einfüllmenge muss reduziert werden!" Der FacXXetrieb muss noch über die R12 Anschlüsse verfügen. R413a besteht jedoch hauptsächlich aus R134a. Da meint einer dazu, dass wenn sich was verflüchtigt, sich die einzelnen Bestandteile unterschiedlich verflüchtigen, d.h. dass dann bald das Gemisch nicht mehr korrekt ist. Schnell reagieren, wenn die Kühlleistung sich verändert.

Hier ein paar Links zu. RXX Anlagen, bez. R134a und R413a:

http://www.sternzeit-107.de/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&topic=20955&forum=6

http://www.7-forum.com/forum/24/klimaumstellung-r12-r413a-26011.html

http://www.jarke.de/porsche/download/umruestung_r12_134a.pdf

http://w201.com/index.php?page=Thread&threadID=65573

Persönlich bleiben mir 2 Statments von Peter Hilgenstock hängen:
1. Die Delanair MK2 ist für RXX gebaut.
2. Er, der sich in dem Thema wirklich auskennt, empfiehlt: "Fahr mit offenem Fenster!"

Und noch einer von irgendwo: Die Dichtigkeit der Anlage kann mit komprimierter Luft getestet werden.
( Das ist Quatsch, sagt der Frigorist: Luft enthält Wasser = schlecht für das System )

Gruss
Georges
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BeitragVerfasst am: Fr 24 Jun, 2016 17:49    Titel: Brexit  

Dear Jag-Lovers ...

Wieder mal was von mir, für's Wochenende.

Als erstes: Brexit. ... Müssen wir uns nun schämen mit unserem XJ? Lässt einen nun etwas verschroben und altbacken erscheinen...
Ist doch eigentlich das Symbol des vergangenen British schlechthin ... während in der Realität Jaguar in indischem Besitz ist.

In eigener Sache: Mein Unternehmen "Begleitete Tour durch die Weingüter und die Natur des Médoc" startet nun. Wir freuen uns auf Kundschaft. D.h. man kann in den Ferien bei mir einen Tag auf der Rückbank des Daimler verbringen und stilgerecht in den Weinschlössern zur Köstigung vorfahren. Das ermöglicht auch vor Ort, direkt ab Produzent, seinen Wein nach Hause zu bestellen. Maximal 2 Personen. Keine Abholung in Bordeaux (ausser für Forumsmitglieder).

http://www.lebaronblanc.fr

Das Web-Design ist etwas unpraktisch: Wenn man auf DEUTSCH klickt, kommt die eigentliche Willkommens-Seite. Erst danach Der Service etc. wählen.

Die Basis ist mein Daimler Sovereign 1980, in sehr gutem Zustand. Seine grösste Gefahr bin ich selber. Aber ich verbessere mich.
Hintergedanke ist, dass viel Bewegung dem Wagen gut tut und dass ein Teil der Einnahmen in Unterhalt und Erneuerung des Wagens fliessen kann.

Aus rechtlichen Gründen ist der Daimler offiziell nicht Teil des Angebots. Doch per Selbstergänzung kommt man wohl schon drauf. Keine Taxifahrten, keine Hochzeiten.

Der Preis liegt für den Anfang an der Untergrenze der Tarife, die meine Konkurrenten ab Bordeaux verlangen, wobei man bei denen in einer 10er Gruppe ist und kaum individuelle Wünsche einbringen kann. Zudem fahren die nur bis Pauillac und kehren um. Ich bin der einzige im Nord-Médoc, mit wundervoller Natur und Spitzenwein.

Also: Bordeaux ist ein Besuch wert! Seit die moderne Strassenbahn in Betrieb ist, kann man sich auch sehr effizient bewegen.

Stand:

Rückwärtsgang funktioniert wieder. Hatte nichts mit der Automatikflüssigkeit zu tun, die ich unnötig eingefüllt hatte. Dieser Vorgang und der Ausfall des Rückwärtsgangs waren offenbar nur zufällig zeitnah zusammen. Der Grund war, dass die Einstellschraube für den Rückwärtsgang vollkommen gelockert war. Der Garagist ist nicht nach Werkstatthandbuch vorgegangen - exakten Drehmoment zum Einstellen - sondern einfach mit probieren, ein wenig anziehen, probieren, wieder anziehen ... Ist jetzt perfekt eingestellt. Ansonsten meinte er, das Getriebe sei in einem excellenten Zustand.

Motoröl und Filter gewechselt (jetzt mit Magnet).

Dann habe ich unnötig und falsch Kühlflüssigkeit nachgefüllt ... in den Ausgleichsbehälter. Meinte irgendwo gelesen zu haben, dass der Ausgleichsbehälter bei kalt halbvoll sein soll. ... Ist wohl Quatsch. Naja. Er hat das Eingefüllte einfach zwei Tage lang ausgepisst ... und einiges mehr. Danach stieg die Temperatur bei Leerlauf und Innerorts auf 100°. Es fehlten 1,5 - 2 Liter! Ist wieder nachgefüllt und alles wieder wie vorher; schön bei 87°.

An den Vorderbremsen habe ich nichts gemacht. Zwar ist die rechte Scheibe gewellt; man merkt es bei knapp vor Stillstand, dann ruckelts ein wenig. Aber die Bremswirkung ist einwandfrei und wundervoll und solange das so ist, mache ich nichts daran. Limora hat mir zwei unbelüftete Bremsscheiben geliefert... Die haben wohl einen Typen, der einfach irgendwas in den Karton stekckt, Kleber drauf und raus... Schade. Eine andere Bestellung mit friemel Einzelteilen (Schrauben etc.) war nach drei Tagen einwandfrei da. Tja, ein faules Ei genügt um die ganze Firma in Verruf zu bringen.

Das Auspuffrohr hat ein kleines Loch und einer der beiden vorderen Schalldämpfer einen 6 cm Riss. Bei Kick-Down wird wohl doch ein sehr hoher Druck aufgebaut. Tönt jetzt sportlich, aber zu laut für meine edle Kundschaft. Zwei neue Schalldämpfer habe ich auf dem Schrank liegen. Aber wie ich das Rohr flicke, weiss ich noch nicht. Ein neues möchte ich nicht, da sich angeblich der Sound unvorteilhaft verändert. Manschettenlösung, provisorisch. Dafür reichen eine aufgeschnittene Dose und zwei Schellen. Punktschweissen?

Der Motor läuft nicht rund und zieht auch bedeutend schwächer! Hoffe mal, dass einfach eine Zündkerze ausgefallen ist. Gestern habe ich dann mal versucht, bei laufendem Motor eine Kappe abzuziehen um zu hören, ob die Drehzahl abfällt. ... Katzen mögen es wohl nicht, dass man ihnen ans Gemäch fasst. Hat mir jedenfalls direkt einen gebutzt; aua. Hab's dann sein lassen. Ich mache jetzt einfach mal sechs neue rein.

Klima: Da gibt's Neuigkeiten: Meine alte Flüssigkeit ist noch drin; 6 bar. Der Frigorist (Vater) meinte, die würde nicht schlecht. Er habe einen Kühlschrank aus den 40er Jahren stehen und mache ihn ab und zu an; läuft/kühlt einwandfrei. Die Empfehlung "Flüssigkeit erneuern" ist eher eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme seitens der Frigoristen. Zu R134 und fehlendem Öl zur Schmierung des Kompressors, meinte er, er gebe einfach was Öl dazu und fertig. Sein Sohn habe mal zwei verschiedene Flüssigkeiten gemischt; kein Problem. Dass es kaum zuwenig "richtige" Flüssigkeitstypen gibt, führt er auf die quasi Monopolstellung von nur zwei Hersteller zurück; "Mafia". - Er hat sich fünf Mal den Kopf an dieser Feder die aus der Motorhaube ragt, angeschlagen. Ich habe ihm gesagt, es mache mir Freude zuzuschauen, wie er an diesem Wagen hantiert; sei ja seine Generation. Fand er relativ lustig. Test und Befund waren gratis.

Bloss: Mein Klimasystem hat keinen Strom drauf. Ich versuche nun mit P.HIlgenstock's Hilfe dahinter zu kommen. Er meinte, es könne eine Flugsicherung im Fussraum Beifahrerseite sein. Diese Verkleidungen im Innenrauf waren für mich immer ein Buch mit sieben Siegeln; dabei geht es ganz einfach. Hier mal drei Bilder. Für mich sieht alles derart wie neu aus, dass ich Zweifel habe, dass irgendwas ausgefallen wäre. Peter meint natürlich zu recht, dass "neu aussehen" keine kaputte Sicherung verhindert. ... Trotzdem... Aber wenn ich da Strom drauf kriege, haben wir Klima! Und zwar R12; Brexit eben...

Zum dritten Bild: Im Motorraum über der Batterie: Was ist das für ein Teil?

Georges




Beifahrer Fussbereich Mitte.JPG

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Beifahrer Fussbereich Mittel.JPG

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Motorraum ueber Batterie.JPG

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Brettpritt
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BeitragVerfasst am: Fr 24 Jun, 2016 18:06    Titel:  

....aus Bordeaux würde ich auch niemand abholen wollen....das dauert Stunden bis rein und dann nochmal Stunden bis raus.....

3.Bild) ...sind doch beidseitig Stromkabel...dreh das Ding doch mal auf! Könnte eine fliegende Sicherung sein.....

in später modern ist das sowas: http://www.hagelpro.de/ebay/kabelsicherung-b_kl.jpg
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Peter Hilgenstock
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BeitragVerfasst am: Fr 24 Jun, 2016 18:27    Titel: auf die Schnelle:  

Hallo Georges,

Dein Auto wurde produziert, als die EU noch in den Kinderschuhen war; Großbritannien war zu dieser Zeit - wie eigentlich später auch - nie EU-Vollmitglied. Die ewigen Sonderregelungen für die Briten konnte man schon lange über haben - dennoch: der BERXIT ist eine visionäre Fehlleistung !! ich konnte ohnehin nicht verstehen, wie man EUROPA diskutabel machen kann !! Aber auch diese Situation wird in 40 Jahren beantwortet sein !!

Du hast recht: unter den Verkleidungen sieht Dein Wagen seeeehr gut aus. Hast Du schon einmal an dem Kabel, welches zur Kompressorkupplung führt kontrolliert, ob da Spannung drauf ist, wenn Du die Klimaanlage eingeschaltet hast ? Wenn nein, dann gehe diese Leitung langsam vom Motorraum bis in den Innenraum zurück, um festzustellen ab wo Du vielleicht doch Strom auf diesem Kabel hast.

Sidestep: lege mal ein provisorisches Kabel von der Batterie zur Kompressorkupplung. Starte jetzt den Wagen. Halte dann das Ende des provisorisch verlegten Kabels an den PLUSpol der Batterie. Jetzt sollte der Kompressor einkuppeln. Wenn er das tut, dann mache das Kabelende jetzt provisorisch am PLUSpol fest und lasse den Motor laufen, bis Kälte geliefert wird. Achte mal drauf, ob der E-Lüfter läuft, sobald Du die Klimaanlage einschaltest. Teste ein paarmal: Klima an, Klima aus usw. Das muß sicher gehen !!

Zu dem letzten Foto:

Das Teil ist die Hupensicherung im Sekundärkreis des Hupenrelais !! Du kannst das testen, indem Du das Violette Kabel (mit einem braunen Ring) am Hupenrelais abziehst: kein Ton kommt da mehr raus - aber das Relais tickt noch, wenn Du von innen die Hupe betätigst - dank des Primärkreises ..... den hast Du ja nichtunterbrochen !!!

Weiter viel Erfolg - Peter aus FFM
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Sir_Richfield
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Coswig



BeitragVerfasst am: Di 28 Jun, 2016 10:50    Titel: das Rohr macht (nicht) den Sound  

Hallo Georges,

bei einem Loch im Auspuffrohr würde ich das Teil ersetzen ohne lange über Reparaturschweißen nachzudenken. Wenn du nicht selber ein Schweißgerät hast und das bedienen kannst, ist der Austausch die günstigere Variante und du hast die Sicherheit, dass nicht morgen an anderer Stelle ein neues Loch durch's Rochr guckt.
Die Geräuschkulisse der Auspuffanlage wird im wesentlichen durch die Schalldämpfer bestimmt. Die neuen Edelstahl-Schalldämpfer stehen im Verruf etwas unangenehmer zu klingen.
Da du schon neue Dämpfer auf dem Schrank liegen hast, nehme ich an, dass diese aus Edelstahl bestehen. Meines Wissens werden die Ersatzdämpfer nur noch aus Edelstahl vertrieben.

Wenn du diese einbaust, kann es vorkommen, dass es blecherner klingt als vorher. Das Rohr sollte darauf aber keinen hörbaren Einfluss haben.

Bitte Berichte nach Einbau über die neue Klangsituation.

beste Grüße
Martin
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BeitragVerfasst am: Di 28 Jun, 2016 23:41    Titel:  

Vielen Dank, Martin.

Dann ran an die Bouletten. Ich kann ja die alten Teile behalten und immer noch restaurieren wollen.

Heute gab es eine schöne Ausfahrt, zwecks Château's auskundschaften und Bilder machen. Lief schön ruhig,

Georges

Bilder: Margaux, Lanessan, Pichon




Château Margaux red.JPG

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Chateaux Lanessan red.JPG

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Château Pichon red.JPG

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Peter Hilgenstock
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BeitragVerfasst am: Sa 30 Jul, 2016 13:30    Titel: Die Saison.....  

Hallo Georges,

.........fordert ihre Opfer ??? Man hört so gar nichts mehr - manchmal ein Zeichen für: ALLES OK !!!

So soll es sein; eine gute "Erstsaison" - herzliche Grüße aus FFM - Peter

PS: tolle Fotos auf dem letzten Post.....aber der "Brexit" geht schon OK - so ein schöner Brite vor französischer "Glattkulissse"......geht nur wegen des Briten - sorry !!
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BeitragVerfasst am: So 31 Jul, 2016 12:31    Titel:  

Tja, Peter ... Jetzt zwingst Du mich zu einem Post, obwohl es nichts neues zu berichten gibt.

Ich wandle hier inzwischen auf dünnem Eis. Geplant war ja, dass ich im Juli mit meinem "Guide Route des Châteaux°-Service etwa zehn Fahrten absolviert hätte. Tatsächlich hat jedoch keine stattgefunden, niemand hat angerufen ... Das ist ein Loch von 5'000.- €.

Der Hauptgrund ist zuwenig Promotion; klar. Es ist auch die Durststrecke zu Beginn eines Business. Ich muss in fremden Landen halt etwas Vorsicht walten lassen. Ich darf meine Mitbewerber in Bordeaux nicht vor den Kopf stossen; z.B. keine Dumpingpreise. Ich will auch nicht das Gewerbe anmelden, bevor ich nicht tatsächlich zwei drei Fahrten absolviert habe. Deshalb kann ich mich auch noch nicht offiziell an die Tourist-Office wenden.
Doch ansonsten bleibe ich vom Konzept und Potential überzeugt, mich als exklusivster Médoc Guide zu etablieren.
Es gibt keine bessere Art das Médoc, die Châteaus und die Naturlandschaft, zu erfahren, als auf der Rückbank meines edlen Daimlers.

Bezüglich dem Hebebühnen Unfall und der Versicherung, läuft tatsächlich doch noch was. Hatte es eigentlich schon abgehakt.
Der Grund für die lange Wartezeit ist, dass die Angelegenehit "auf französisch" geregelt werden muss und das dauert halt. hehe

Den neuen Klimaschutzschalter habe ich eingesetzt ... und sie läuft nicht.
Muss zuerst prüfen, ob nun die 12V + aus dem mittleren Kabel nach Schutzschalter tatsächlich durchkommen.
Danach schicke ich Dir per IM ein paar Bilder aus dem Bereich Firewall, ob da wirklich alles so ist wie es sein sollte.
Ansonsten ist es so, dass in keiner Stellung Luft aus den Klappen im Armaturenbrett strömt. hmm
Aujf Stellung Auto strömt Luft seitlich aus der MIttelkonsole, aber nur heisse ...

Die Wartezeit auf meine erste Kundschaft überbrücke ich mit Gitarre üben und mit dem Fotoapparat ... und kleinen Ausfahrten mit dem absoluten Traumauto; aahhh. Diese Woche bin ich durch einen Weiler im Nord-Médoc gefahren, wo die Zu- und Ausfahrtsstrasse auf etwa 500 Meter eine Wagenbreite breit ist; Meillan.

Bis denne.
Georges




Coucher de soleil à Soulac sur Mer.JPG

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Peter Hilgenstock
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BeitragVerfasst am: So 31 Jul, 2016 13:58    Titel: das glaube.....  

.....ich ja jetzt nicht: einen Georges zwingt nix !

Egal wie: Du wirst Erfolg haben und Dein Daimler wird Euch tragen !! Ich drücke jedenfalls sämtliche Daumen, weil ich aus Erfahrung weiß, wie viel Kraft, Geduld und Durchhaltevermögen es braucht, wenn man sich entschlossen hat, so einen "eigenen" Weg gehen zu wollen.

Wenn ich ein Weinkenner wäre, hätte ich schon längst gebucht !!

Herzliche Grüße - Peter aus FFM

PS: .......ais ich mich im Jahre 1987 aufmachte, eine CAFM-Beratungsfirma zu gründen, wußte man in Deutschland kaum, was CAFM - siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Computer-Aided_Facility_Management
überhaupt ist.....wofür es gut sein könnte........und was man dadurch profitieren könnte.....und wie man das überhaupt "macht" . Mein Vorteil damals: ich hatte fast keine Konkurrenz !!! Heute ist der Markt dicht besetzt und man kann lange schon nicht mehr soviel verdienen, wie in den Anfangsjahren. Das Zeitfenster (rund 25 Jahre) hat für mich "gepaßt".
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Peter Hilgenstock
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BeitragVerfasst am: Mo 12 Sep, 2016 8:25    Titel: Reminder....  

Hallo Georges !!!!!

so langsam neigt sich das Jahr seinem Ende zu und ich denke an die Zeit, in der Du die Grenze "bewacht" hast......laß mal wieder von Euch hören !!

Gruß - Peter aus FFM
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Lynx1812
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BeitragVerfasst am: Mo 12 Sep, 2016 12:17    Titel: O.k. ...  

... Der Peter lässt die Kätzchen nicht einfach so entlaufen ...

Tja... Diesen Sommer musste ich eine doch recht herbe Kröte schlucken mit meinem "Tour durch das Médoc"-Business: Es hat sich kein einziger Kunde gemeldet! Dabei hatte ich Promotion gemacht. Einen schönen Flyer, in Hotels, gute Restaurants und Euronat verteilt.

Dass es schlecht laufen würde dieses Jahr, hatte ich erwartet. Aber dass gar niemand anruft ... Inzwischen habe ich das natürlich analysiert: U.a. Mein Premium-Service bewirtbt sich nicht mit Flyern in Bars. Stattdessen muss ich mich bei den Châteaus persönlich vorstellen, auf Websites wo teuere Ferienwohnungen gebucht werden eine Anzeige schalten, auf allen erdenklichen Médoc-Reiseseiten erscheinen, in Premium-Zeitschriften in Paris eine Anzeige, Firmen die mit Wein zu tun haben anschreiben, alle Botschaften in Paris ... etc. Zudem ist die Website schlecht; zu kompliziert etc. Es ist halt der selecte Premium-Markt. Das peinliche obendrein ist ja, dass ich mich von Beruf Marketingexperte schimpfe... Geschieht dem Marketingexperten recht, dass er mal die Früchte seiner eigenen Medizin schlucken darf. Ha, ha!

Zwei Fahrten hatte ich, aber diesen Kunden war ich persönlich begegnet:

Ein schweizer Architektenehepaar für einen halben Tag. War alles gut, bis nach dem letzten Halt der Motor nicht mehr ansprang: Benzinzufuhr-Schlauch abgerissen (auf Höhe rechtes Vorderrad). Habe zwar den Wagenheber angesetzt, aber der Boden war leicht abschüssig und rutschig. Deshalb wagte ich mich nicht so richtig darunter. Wobei, es fuxt mich schon, dass ich das nicht selber lösen konnte. Taxi nach Soulac. Am nächsten Tag Abschleppwagen. Garage. Die Gage war weg. Dafür habe ich mal die Erfahrung "Panne unterwegs mit Kunden" durchgespielt. Einmal habe ich den Kompass benutzt. Da meinte sie hinterher, das könne die Kunden verunsichern. Lieber nichts anmerken lassen und einfach weiterfahren. Die Panne kam postwendend in der Zeitung in Bordeaux, unter "Augenzwinkern": Ein XJ in Panne... (Bild unten)

Dann eine Amerikanerin, 50 J., die alleine Ferien machte weil ihr Mann doch nicht kommen konnte. Tagestour. Zu Beginn war ich mal unsicher über die Richtung ... hat sie natürlich registriert. Dann hat die Fahrt zum ersten Château länger gedauert als auf meinem Tagesplan eingetragen. Und im Château angekommen habe ich den Kardinalsfehler gemacht, meine Kundin nicht genau ins Bild zu setzen, was genau geschehen wird. Wollte dort nur kurz bleiben, ihr das schöne Gut selber zeigen, eine Anstandsflasche kaufen und weiterfahren. Wie auch immer. Sie hat die totale Krise gestartet; das volle Cliché: "Ich will nicht mehr mit Ihnen weiterfahren. Ich will mit einem Taxi nach Hause." Mann... Sie hatte sich innert Sekunden eingebildet, ich benutze sie nur, um meine eigene Einkaufstour zu sponsern. Zum Glück ging gerade die Führung los; da durfte sie Führung haben. In der Zwischenzeit suchte ich das nächste Restaurantat raus, um sie gut zu verköstigen. Ich musste alle Seelenberuhigungsqualitäten aus meiner Lufthansa Zeit aufrufen. Langsam beruhigte sie sich wieder. Der schöne Plan war natürlich übern Haufen, doch das liess sich spontan anpassen. Am Ende des Tages war sie wieder ganz glücklich. Später im Hotel bestätgte man mir, dass sie leicht und oft eine Krise vom Stapel lässt; z.B. hatte sie Geld verlegt und die Angestellten des Diebstahls bezichtigt... Sie habe mich auch über alle Töne gelobt. Erfahrung: Die Leute immer voll ins Bild setzen, was geschieht.

Dadurch war meine Zukunft hier ein wenig ungewiss, doch das hat sich inzwischen geregelt.

Ende Monat besuche ich jemanden in TRIER. 2000km gleichmässige Autobahnfahrt kann dem Daimler gut tun. Inzwischen habe ich volles Vertrauen in diesen Wagen, egal ob da Zipperlein auftauchen. Top Auto. Ende Oktober wird endlich die Spanienreise stattfinden.

FRAGE: Gibt es in der Umgebung TRIER einen Spezialisten, der sich mit dem XK Motor gut auskennt? Man könnte meinen, er laufe nicht ganz rund.
Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn beizeiten jemand kompetentes sein Ohr dranhält.


Dann gibt es so ein paar kleine Unstimmigkeiten:
Manchmal geht die Temperatur aus unerfindlichen Gründen (Kühlwasserstand ist o.k.) auf 91°, geht jedoch bei Fahrt über 50 wieder weg.
Manchmal, wenn er schon gelaufen ist, geht beim Anlassen der Öldruck nicht vonselbst über 3bar, erst beim anfahren. Ist wohl nichts besonderes.
Und bei Kick-Down schaltet er nicht mehr in den 3., sondern zieht im 2. auf +5'000 Touren und erst bei Pedal loslassen schaltet er in den 3. Da haben sich vielleicht die Stellschrauben gelockert (wie damals beim Rückwärtsgang).

Also: Ein XK-Motor Spezialist in der Umgebung Trier würde mich sehr interessieren.

Georges




Panne Vertheuil.jpg

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Peter Hilgenstock
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BeitragVerfasst am: Di 13 Sep, 2016 8:57    Titel: Ausdauer und gutes Management......  

......scheinen da jetzt nachhaltig gefordert, aber das weißt Du ja selbst am Besten - wie Du eindrucksvoll beschreibst.

Du wirst sicher noch viele solcher Geschichten in Dein Logbuch schreiben und später auch darüber schmunzeln können. Wie immer - sehr amüsant und schön beschreibend und anregend, hin und wieder nachzufragen....!!

Dabei geht es mir natürlich auch - und das kommt nicht zu kurz - um die Symbiose George < > Daimler !!!

Ich lese aus Deinen Zeilen heraus, daß Du zunehmend sicher erkennst, was die "Diva" irgendwo "drückt" und sogar selbst Hand anlegst.

Weiter Gutes gelingen auf allen Ebenen - Peter aus FFM
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Lynx1812
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BeitragVerfasst am: Di 20 Sep, 2016 19:35    Titel: PÄNG!  

Hatte ja schon angetönt, dass die Temperaturanzeige manchmal unüblich etwas über 90° steigt.
Und auch, dass man hört wie er nicht rund läuft.

Doch heute wurde das mehr. Vor meiner Fahrt nach Trier, wollte ich noch zwei drei Kisten Château d'Escurac einkaufen. Nach knapp einer Stunde hielt ich in Civrac kurz an, um auf der Mairie nach dem Weg zu fragen.

Nach ein paar Minuten wollte ich wieder anlassen, Motor sprang nicht an. Nochmal Anlasser ... nochmal ... PÄNG!, wie ein Pistolenschuss.
Ausgestiegen, sah ich wie es aus beiden Auspuffrohren rauchte, braunschwarzer Rauch; wie "rauchende Colts".
Für mich kam das Geräusch von links hinten, aber naja. Da ich ja links sitze, wäre das eher mitte hinten.
Im Motorraum vorne rechts hat es Kühlflüssigkeit verspritzt und auf den Boden ausgelaufen ist nur etwa ein halber Liter.

Is this the end? Zylinderkopf? Klinisch tot? Austauschmotor? ... ein Pistolenschuss, rauchende Colts ...

Der Garagist schaut sich das morgen an. Dann weiss man mehr.
Ich habe ihn schlecht behandelt, das stimmt. Andererseits vertraue ich auf die Qualität.

Civrac liegt ganz in der Nähe von Lesparre und der Garage Impérial und der hauseigene Hänger im nu da. War ein wenig peinlich, mit dem Daimler hintendrauf durch Lesparre fahren. Und dann mit der Bahn nach Hause.

Hmm...

G.
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Peter Hilgenstock
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BeitragVerfasst am: Di 20 Sep, 2016 20:17    Titel: gerade wollte ich.....  

.......Deine PN beantworten - da lese ich Deinen letzten Beitrag hier !!!!:

Hallo Georges,

jetzt sind die 6-Zylinder-Freaks gefordert !! Du bekommst von mir 2 Adressen im Rhein-Main-Gebiet von denen ich weiß, daß beide die XJ-Motoren egal ob 6- oder 12-Zylinder "machen" können. Schließlich ist es egal, ob Du den Daimler 50 km oder 500 km hinter Dir herziehst. Entscheidend ist, daß Dir gut geholfen wird.

Du trinkst jetzt ganz sicher erst einmal einen schönen Wein und überlegst ganz in Ruhe, was jetzt "richtig" ist, oder ?

Das kann Dir leider keiner abnehmen, nicht einmal der Garagist von umme-Ecke !!

Schlimmstenfalls wäre der Motor hin: ein 6er kostet nach der inzwischen als zutreffend kennengelernten Formel 6T€ und ist dann von Grund auf revidiert. Minimal ist ein Schlauch geplatzt; kostet 40 € + Arbeitszeit und gut is !! Das ist die Spanne aus hiesiger - zugegebenermaßen inkompetenter Fernsicht !!!

Take it easy - but take it ! - das gehört alles dazu - sozusagen "all inclusive"....dammals mitgekauft.....:-(( oder :-))

herzliche Grüße - Peter aus FFM

PS: Du schlägst möglicherweise gerade eine neu Seite auf.....
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BeitragVerfasst am: Di 20 Sep, 2016 20:46    Titel:  

Rauchende Colts. Ist das die Höchststrafe?

Mein Gedanke: Am Anfang ist ein Kühlproblem.
Wenn zu heiss, kommt der gesamte normale Funktionsablauf durcheinander.
Startversuch, spritzt ein aber zündet nicht, nochmal Startvorgang
... da bildet sich eine Suppe ... zündung, wumm.
Es hat aus beiden Auspüffen gleichmässig gequalmt. (schade hatte ich das Handy nicht dabei).

Es gibt Chancen, dass Baby das wegsteckt.

Dieser XK hat erst 128T.
6T€ gehören eigentlich in den bestehenden Motor.
Uiuiuiuiuiuiui......

G.

G.
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Di 20 Sep, 2016 21:03    Titel: Steh-auf-Männchen....?  

Hallo Georges,

hättest Du heute einen zuviel genommen, würdest Du morgen doch auch wieder austehen und durchstarten, oder ? . Aber halt: es ist eine Diva, oder ?

"rauchende Colts" - männliches Imponiergehabe !!! Nein, es ist doch eine Diva - kein Cowboy......da mußt Du schon ein wenig drauf eingehen, Du verstehst, was ich meine ??!!

Ein XK geht nicht so schnell dahin.......!! Gruß - Peter aus FFM
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Lynx1812
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BeitragVerfasst am: Mi 21 Sep, 2016 12:06    Titel:  

Also: Heure morgen hat der GaraGist den Vorgang reproduziert. Motor Stak fest, nochmal Anlasser. ... Grosse weißte Wolke, wie er sagt. Da floss Kühlwasser in den Motor.

Sein Fazit:
Zylinderkopf muss runter, neue Dichtung.
Und natürlich rausfinden, wieso er nicht mehr richtig gekühlt hat.

Eine Motorrevision war eh fällig (128'000).
Vielleicht Tipps, was ich bei der Gelegenheit gleich erneuern sollte?

Georges
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dtsiadgh
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Köln



BeitragVerfasst am: Mi 21 Sep, 2016 12:36    Titel:  

Hallo Georges,

wenn der kopf runter ist kann ich aus eigener Erfahrung mit dem 4,2er raten.

- Ventilschäfte/ Dichtung prüfen und ggf erneuern
- Stößelbecherführungen fixieren lassen, wandern im Lauf der Jahre gerne nach oben
- Zylinderkopfdichtung erneuern
- alle Kanäle im Zylinderkopf durchspülen lassen
- Ketten und Kettenspanner ansehen
- Dichtung Ventildeckel erneuern

Bilder von meinem Zylindrkopfthema hier:

http://www.jaguar-forum.de/forum/viewtopic.php?t=30545&highlight=st%F6%DFelbecherf%FChrung

Viel Erfolg wünscht Dir

Daniel
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jagscrew
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BeitragVerfasst am: Mi 21 Sep, 2016 18:21    Titel:  

Hallo Georges,

wahrscheinlich war Folgendes passiert:

Zylinderkopfdichtung (ZKD)ist durchgebrannt.
Ursachen - mehrere Möglichkeiten = Vergangenheit.

Nachdem der Motor zu heiss war startete er nicht sofort.
Benzin wurde aber eingespritzt.
Als er dann einmal kurz startete gab es eine Fehlzündung, Knall und das zuviel vorhandene Benzin erzeugte die schwarze Wolke.

Beim erneuten Startversuch durch den Mechaniker kam eine weiße Wolke.
Eine Pabstwahl wurde dadurch nicht angezeigt sondern Wassereintritt in den Verbrennungsraum.

Was ich zuerst erledigen würde:

Kühlflüssigkeit ablassen und Öl auf Wasserspuren prüfen.
Wenn das Öl Wassertröpfchen enthält sofort ablassen und billiges Baumarktöl einfüllen.
Motor kurz starten, damit dar Ölkreislauf mit dem frischen Ol gespült wird.
Den Motor nicht mehr als zwei bis drei Minuten laufen lassen, damit er nicht zu heiß wird.
Damit dürfte die Korrosionsgefahr gebannt sein.

Danach beginnt die Demontage des Zylinderkopfes ( ZK ).
Sobald der ZK abgebaut ist und die Reste der alten ZKD entfernt sind werden Block und ZK mit einem Haarlineal auf Verzug geprüft.
Weitere Prüfungen vom ZK hat Daniel schon erwähnt.
Ein erfahrener Mechaniker wird sicher noch das ein oder andere zusätzlich prüfen.

Wenn die geprüften Teile in Ordnung sind - evtl. war Planen vom Block und / oder ZK notwendig -
wird die neue ZKD montiert.
Dann muß das Ol ersetzt, der Olfilter gewechselt und Kühlflüssigkeit aufgefüllt werden.

Ein wesentlicher Punkt ist noch die Zündungseinstellung.

Danach kommt die erste Probefahrt.

Wenn der Werkstattaufenthalt beendet ist, achte auf Betriebstemperatur und Ölstand.
Ein 5l-Wasserkanister und Öl im Kofferraum sind aus meiner Sicht empfehlenswert.

Ich hoffe, daß an Deinem Wagen kein grö0eres Problem entstanden ist und die Rep zügig bewältigt werden kann.

Gruss

Hans
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Lynx1812
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BeitragVerfasst am: Sa 01 Okt, 2016 11:11    Titel:  

Vielen Dank, Daniel und Hans.

Genau das passiert jetzt: eine kleine Zylinderkopfrevision. Der Kopf wird eingeschickt, um auf Verzug zu prüfen. Dann bestelle ich die Teile ... usw. Vielleicht ist das auch der Moment, die Einspritzdüsen in Revision zu schicken.

Bezüglich dem Vorbeugen der Korrosionsgefahr, gemäss Hans, meinte der Garagist, bei zwei drei Tagen gäbe es noch keine Korrosion. Doch diese Woche fehlte ein Mechaniker, sodass es erst nächsten Montag los geht. ... Sind bereits mehr als zwei drei Tage...

Einen guten Tipp habe ich noch erhalten, dass bei fast allen alten Autos das Kühlsystem verschlammt sei. 2 - 3 mal mit Seifenwasser durchspülen.

Handgelenk mal Pi, sollten diese Zylinderkopfarbeiten 1'500.- € verschlingen, plus Einspritzdüsen revidieren plus Kühlsystem durchsspülen. ...

...

Erinnert sich noch jemand an meinen 1 Meter Sturz von der Hebebühne, die mit nur 4 cm langen Schrauben am Boden befestigt war?

Ich hatte so lange nichts mehr gehört davon, dass ich die Hoffnung auf Versicherungsleistung eigentlich schon abgehakt hatte. Doch nein. Die Mühlen mahlen in diesem Fall einfach seehr langsam.

Diese zu kurzen Schrauben ... sind nicht das Produkt eines vollkommenen Idioten. Eigentlich konnte man sofort daran zweifeln, dass in Europa überhaupt jemand so idiotisch wäre, viel zu kurze Schrauben für eine 3.5 t Hebebühne zu verwenden. Es war SABOTAGE.

Erst neulich wurde dort endlich der Strom angeschlossen und dann zum ersten Mal der kleine Boiler im Bad aufgefüllt, der vom selben Handwerker im Frühling an die Wand montiert worden war. Kaum befüllt, krachte dieser runter: 1,5 cm lange Schrauben...

Der Atelierbesitzer hatte einen Architekten beauftragt, damit alles gut wird. Dieser hat einen Handwerker beauftragt und eine fixe Summe ausgemacht. Doch bald war das Geld alle. Das hat der Handwerker dem Architekten gesagt. Doch der Auftraggeber erwiederte dem Architekten: "Nichts da. Der Budgetrahmen wird eingehalten!" Daraufhin war der Handwerker offenbar sauer ... und hat diese zu kurzen Schrauben eingebaut; sabotage.

Ob der Sturz die Fixierung des Motorblocks beschädigt hat, wird man wohl nicht mehr eruieren können.
Aber die Schäden an der Karrosserie werden womöglich doch irgendwann von einer Versicherung übernommen.

...

Sobald mein Daimler wieder auf den Beinen ist ... geht's (endlich) auf die lange Spanienreise (neuerdings mit vielleicht einem Abstecher nach Lissabon).

Gruss
Georges
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lovejag
registrierter Benutzer
Kiel



BeitragVerfasst am: So 02 Okt, 2016 11:06    Titel:  

Hallo Georges,

SABOTAGE ? Mann, Leute gibts, ist doch wohl nicht zu fassen, wenn man für das Geld nicht arbeiten kann dann muß man es einfach lassen, und nicht einfach solche schwachmatischen Dinge tun, und letztendlich billigend in Kauf nehmen Unbeteiligte zu schädigen oder unter Umständen gar zu verletzen.
Dann wünsche ich dir schon mal das dein Daimler bald wieder auf den Beinen ist und eine wunderschöne Spanien/Portugal Rundreise.

Schöne Grüße aus Kiel

Kai-Uwe
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BeitragVerfasst am: Di 18 Okt, 2016 15:26    Titel: Einspritzdüsen  

Helau

Also: Der Zylinderkopf ist nicht verzogen, ... aber gewellt. Das wird jetzt gerichtet.

Habe einen Zylinderkopfdichtsatz, Thermostat und Ölfilter bestellt.
Kühlsystem wird gereinigt.

Den Tipp von Hans, die Korrosionsgefahr im Motor sofort zu bannen, hat der Garagist beantwortet mit:
"Bei nur 2 bis 3 Tagen rostet noch nichts!" ... Jetzt sind aber 2 bis 3 Wochen vergangen. Hmm...

Die FRAGE ist nun, ob ich gleich noch die Einspritzdüsen im Ultraschallbad reinigen lassen soll.
Ist diese Demontage aufwändig (Zeitaufwand Garagist) ?
Müssen danach die Zündpunkte neu eingestellt werden?
Müssen die Zündpunkte nach erneuern der Zylinderkopfdichtungen sowieso neu eingestellt werden?

Also: Einspritzdüsen sein lassen und später mal selber demontieren, oder jetzt machen lassen?
Danke für eine Antwort.

Georges
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