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XF (x260)  >>  Langzeiterfahrung mit XF 2.0d - leider mit 2 Pannen und Motorschaden
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Domi74
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Köln



BeitragVerfasst am: Mi 07 Jun, 2017 21:10    Titel: Langzeiterfahrung mit XF 2.0d - leider mit 2 Pannen und Motorschaden  

Hallo Zusammen,

seit Ende Juni 2016 fahre ich nun meinen Dienstwagen, einen XF 2.0d Pure Automatik mit 180 PS. die Verarbeitungsqualität, ist, nun ja, nicht unbedingt premium, aber das war mir vorher dank dieses Forums bereits bekannt. Nun möchte ich Euch an meiner Erfahrung mit meiner Katze nach 11 Monaten teilhaben lassen.

Verarbeitungsqualität:
Kofferraumdeckel hat beim Schließen Kratzer auf dem hinteren Stoßfänger verursacht - Es gab eine Rückrufaktion im Rahmen der Inspektion, es wurde eine dickere Dichtung eingebaut. Nun steht der Heckdeckel so ca. einen Millimeter nach oben ab, kratzt aber nicht mehr am Stoßfänger entlang.

Die Kunststoffe im Innenraum sind recht kratzempfindlich, die Materialien teils billig. Die fehlende Verkleidung im Kofferraum und die billige Entriegelung der Rückbank ist da noch zu verschmerzen, gleichwohl nicht ungewöhnlich für ein Auto dieser Preisklasse.

Elektronik:
Das TMC im kleinen Navigationssystem arbeitet sehr langsam, kennt oftmals die Staus auf der Strecke nicht oder meldet diese erst, wenn ich schon mitten drin stehe. Gebe ich die Zieladresse ein und lege den Rückwärtsgang ein, dann muss ich, aufgrund der Rückfahrkamera die Zieladresse von vorn eingeben. Also besser erst losfahren, wenn die Route vollständig berechnet ist. Das Gleiche passiert auch, wenn ein Anruf rein kommt, solange die Route nicht fertig berechnet ist. Die Sprachbedienung funktioniert prima und wird von mir häufig genutzt. Die Telefonfreisprecheinrichtung ist klar und deutlich. Die Koppelung dauert ab und zu mal etwas länger. Schade, dass mit Iphone 6 Koppelung keine Textnachrichten angezeigt werden. Bei meinem alten Blackberry wurden hingegen SMS im Fahrzeugdisplay angezeigt.

Fahreigenschaften / Komfort:
Der Federungskomfort ist mit dem Standardfahrwerk und den montierten 18 Zoll Felgen straff, aber nicht unangenehm. Ich mag die sportliche Rückmeldung des Fahrwerks. Dennoch ist das Fahrwerk komfortabel. Der XF hat eine satte Straßenlage, zieht spurtreu durch die Kurven. Selbst wenn man es mal ambitioniert angeht, der XF ist leicht beherrschbar. Auch bei Regen und Schnee fährt sich der heckgetriebene XF sicher. Ich bin bei starkem Schneefall durch die Dörfer über die Eifel problemlos gefahren.

Verbrauch:
Ich bin überrascht wie sparsam der XF 2.0d mit 180 PS ist. Ich fahre den typischen Außendienstler Fahrstil und liege im Langzeitverbrauch bei 7,8l / 100 km. Eine 4 vor dem Komma ist locker drin, wenngleich man dann eben eher Cruiser denn Raser ist. Allerdings ist der AddBlue Verbrauch bei mir recht hoch. Alle 15 Tkm ist der 17l AddBlue Tank nahezu leer. Bei Auslieferung sagte mir der Verkäufer, der AddBlue Tank hält bis zur Inspektion durch. Da hat er den Mund wohl etwas voll genommen.

Leistung:
So überrascht im vom Verbrauch war, so enttäuscht bin ich von der Leistung. Wo da 180 PS versteckt sind ist mir ein Rätsel. Eingetragen ist der XF 2.0d mit 229 km/h Höchstgeschwindigkeit. Anfangs, so die ersten 8.000km lief meine Katze maximal nach Tacho 215. Danach lernte die Katze allmählich laufen, nach Tacho waren später so ca. 225 km/h drin. Ein Kollege von mir schafft mit dem gleichen Fahrzeug etwa 240 nach Tacho. Nach der ersten Inspektion im Januar 2017 bei 34 Tkm wurde ein Motorupdate aufgespielt. Gefühlt liegt die Spreizung in den Fahrdynamikprogrammen etwas weiter. Im Eco Betriebt fährt er seither noch defensiver, im Dynamik Modus zieht der XF etwas besser. Die Höchstgeschwindigkeit hingegen lag wieder nur bei Tacho 215. Es hat wieder etwa 10 Tkm gebraucht, bis die Höchstgeschwindigkeit wieder besser wurde, so als ob ich den Jaguar wieder neu einfahren müsste. Dennoch, so richtig rennt meine Katze nicht. Bei Tacho 225 ist Schluss (GPS 219 km/h - es fehlen also ca. 10 km/h). Nicht, dass ich dauernd auf der Autobahn rase oder Temporekorde aufstellen möchte. Aber man merkt ja, ob die Katze richtig läuft oder nicht. Auf der Autobahn hängen mich Skoda Octavia TDI und Golf Variant TDI mit 150 PS locker ab. Selbst ein Ford Edge mit 180 PS ist nicht langsamer.

Jaguar Pannenservice:
Bei KM-Stand 50.000 ist mir das Hosenrohr bei voller Fahrt auf der Autobahn abgerissen. Panne, viel Rauch im Motorraum, Abgase im Innenraum. Eine Weiterfahrt war mir nicht möglich. Die Pannentaste im Dachhimmel funktioniert bestens. Auch der Pannenservice der Jaguar Assistance funktioniert bestens. Ich wünsche trotzdem niemandem, dass er diese Taste in Gebrauch nehmen muss. Die Reparatur/Austauch des Hosenrohrs hat ganze 3 Wochen!!! gedauert. Wenn man bei der Jaguar Werkstatt mal nach dem Stand der Dinge gefragt hat, kam man sich vor wie ein nerviger Bittsteller. Immerhin nach 3 Wochen habe ich meine Katze wieder bekommen.

Jaguar Pannenservice Teil 2:
Nach etwa einer Woche und 2.000 km Strecke dann die nächste böse Überraschung. Freitag abends auf der Autobahn, auf dem Heimweg von Hamburg nach Köln fällt plötzlich die Leistung ab, der Motor nimmt kein Gas mehr an. Wieder Rauch im Motorraum. Diesmal ist der ganze Motorraum voller Öl. Der Motor läuft im Stand nur noch auf 3 Zylindern. Pannentaste gedrückt, abgeschleppt. Vermutung der Werkstatt (diesmal eine andere Werkstatt) zunächst Motorschaden. Nach einer Woche bekam ich die Nachricht, es wird nur der Turbolader getauscht. Es wurde alles durchgemessen, bei höherer Drehzahl läuft der Motor auf 4 Zylindern. Nach einer weiteren Woche kam die Nachricht, der Turbo ist angebaut, der Motor läuft nicht, Motorschaden. Ach was! Jetzt sind 4 Wochen!!! vergangen, der XF sollte heute fertig werden. Fehlanzeige, Fahrzeug noch nicht fertig. Es wurden einige Teile vergessen zu bestellen. Außerdem sei mein XF nicht das einzige Auto in der Werkstatt.

Fazit nach 52 Tkm und 11 Monaten:
Ich konnte mein Auto nur 9 Monaten nutzen. Die restlichen 2 Monate hat es in der Werkstatt verbracht. Das Fahrzeug sieht schön aus, die Materialqualität ist mäßig, der Motor ist eine Enttäuschung, wie auch der Service in der Werkstatt. Premium sieht für mich anders aus. Selbst mein alter XJ 40 war vor Jahren schon besser. Ich überlege mir ernsthaft, ob das nicht mein letzter Jaguar war. Schade!
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Sailingblue
registrierter Benutzer
Italien



BeitragVerfasst am: Do 08 Jun, 2017 7:55    Titel:  

Ich fahre den V6 und hatte zum Glück noch kein mechanisches Problem (im Gegenteil, mit meinem Motor bin ich ausserordentlich zufrieden), aber ich teile, was das restliche Auto betrifft, deine Eindrücke. Bei Verarbeitung und Materialqualität bilden die neuen Jaguarmodelle leider die Schlusslichter in ihren Klassen. Und leider gleicht der Kundenservice diese Defizite nicht wirklich aus, das ist schade.

Bei den Ingenium-Motoren habe ich bei mehreren Ersatzwagen ein recht breites Spektrum an gefühlten Fahrleistungen erlebt: Von "lahme Ente" bis "eigentlich geht's" war alles dabei. Keine Ahnung, woran das liegen könnte.
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SovereignV8
registrierter Benutzer
Köln



BeitragVerfasst am: Do 08 Jun, 2017 8:59    Titel:  

Hallo,

das hört sich ja gar nicht gut an... wobei ich sagen muss, dass wir mit unserem XE 20d entweder unheimliches Glück haben oder im Fahrzeug von Domi74 von Beginn an der Wurm drin war. 215 ist für unseren XE, der mit jetzt 1.000 km auf der Uhr noch lange nicht eingefahren ist, keine Geschwindigkeit...

Auch die Verarbeitungsqualität ist richtig gut. Überraschend gut sogar; ich hatte mir frühe Modelle angeschaut - m.E. kein Vergleich, insbesondere die Verarbeitung der Karosserie ist nunmehr über jeden Zweifel erhaben (knappe, perfekt verlaufende Spalten, alles selbstverständlich erstklassig eingepasst - anders, als beim neuen G30 5er -, ohne Versatz verlaufende Linie über den Scheinwerfern usw). Ok, Kofferraum oben nicht verkleidet; hat man sich wohl C-Klasse & Co zum Vorbild genommen. Auch die Verarbeitung im Innenraum ist verfeinert worden; hinter BMW liegt Jaguar sicher nicht zurück, und wenn man sich vom Bling-Bling im C-Mercedes nicht blenden lässt, hinter diesem auch nicht. Dennoch müsste Jaguar hier seinen Ansatz unbedingt und dringend überdenken - aber dazu später mit ein bisschen mehr "Erfahrung" noch mehr.

Dir, Domi74, wünsche ich mehr Auto-(Jaguar-)Glück in der Zukunft!
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Elektriker
registrierter Benutzer
Königsbrunn



BeitragVerfasst am: Do 08 Jun, 2017 16:41    Titel: Sachte, sachte  

Tja, wann begreifen auch Vielfahrer, dass man sein Auto nicht immer am Limit schruppt.
Wenn ich höre, dass es darauf ankommt, ob das Kätzchen 200 oder 210 oder 220 oder 225 km/h schafft - mir dreht sich der Magen um .Kein Wunder, dass dem Jaguar die Zunge raushängt und der Motor den Geist aufgibt.
Versuch es doch mal mit Gemütlichkeit. 130 oder 150 km/h tun es doch auch. Man ist entspannt und genauso schnell am Ziel.
Schöne Grüße
Hans
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pipowicz
registrierter Benutzer
Türkenfeld



BeitragVerfasst am: Sa 10 Jun, 2017 0:07    Titel:  

So isses Hans, und außerdem kann man noch etwas von Umgebung wahrnehmen.
Gruaß
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malli66
registrierter Benutzer
Grevenbroich



BeitragVerfasst am: Sa 10 Jun, 2017 20:14    Titel:  

Naja, wenn die Kiste so angegeben ist, muss sie das auch bringen meine ich... Allerdings hätte ich mir wohl auch einen dickeren Motor gegönnt, wenn ich viel ballern will. Schade, dass es keinen 3L Diesel mit 240PS mehr gibt sondern nur noch die sauteuren 300PS.
Trotzdem mein Mitgefühl an den Thread Ersteller.
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DJCatMan
registrierter Benutzer
Ruhrgebiet



BeitragVerfasst am: So 11 Jun, 2017 16:53    Titel:  

Hi Domi74,

habe seit ca. 2 Monaten auch einen XF 2.0d und kann bestätigen, dass sich die 180 PS teilweise recht dürftig präsentieren.
Meiner hat jetzt ca. 8.000 km runter und die Endgeschwindigkeit ist ganz OK. Hatte ihn schon - laut Tacho - auf 240 km/h (gerade Strecke).

Ich hoffe jedoch, dass mir der Motorschaden erspart bleibt.
Ansonsten möchte ich aber hinzufügen: In den letzten 3,5 Jahren hatte ich einen Mercedes 220D (170 PS). Der Wagen kannte nur binäre Gasstellungen - Stand- und Vollgas, eigentlich immer zwischen 200 und 240 km/h - über 185.000 Km in der Zeit. So etwas muss ein Motor aushalten, die Drehzahlen sind doch Peanuts (3.000 - 4.000 U/Min).
Mein Motor lief einwandfrei, als ich den Wagen abgegeben habe und motortechnisch hatte ich in der Zeit kein einziges Problem.

Ciao
DJCatMan

PS: ... und das war nicht der 1. Wagen mit Diesel, der Kilometerleistung und der Fahrweise - und bisher nie Probleme mit Motoren.
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SovereignV8
registrierter Benutzer
Köln



BeitragVerfasst am: So 11 Jun, 2017 18:06    Titel:  

Oh je... Ein Bericht über einen Motorschaden, und die kollektive Besorgnis greift um sich. Da sieht man, wie tief das Misstrauen ggüb. Jaguar sitzt, das man bereits mit der Automuttermilch eingesogen hat. Mercedes und BMW = unzerstörbar bei Einzelfallpech, Jaguar = anfällig oder Glück im Einzelfall.

Man kann einen Jaguar bereits seit der XJ40- Zeit fahren, wie man jedes andere Fahrzeug bewegt. Auch schnell. Allerdings kann ein Jaguar kaputt gehen, wie jedes andere Fahrzeug. Auch der Motor.

Wirklich: Wer sein Grundmisstrauen in die Marke nicht überwinden kann, sollte sich mit einem Produkt deutscher Provenienz beruhigen. Und sollte dieses dann wider Erwarten einmal streiken, würde es sich jedenfalls um einen wahren Premium-Defekt handeln.

Zwar mitfühlende, grundsätzlich aber beruhigende Grüße

[180 PS präsentieren sich dürftig? Hmmm - kann ich nach 1.000 km XE 20d eigentlich nicht bestätigen. Vergleichsfahrzeuge sind A6 und 5er mit nominell sogar etwas höherer Leistung]
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Domi74
registrierter Benutzer
Köln



BeitragVerfasst am: Di 25 Jul, 2017 13:02    Titel:  

Also eine Panik möchte ich mit meinem Erfahrungsbericht natürlich nicht auslösen. Prima, wenn Eure Motoren nicht den Geist aufgeben. Ein Einzelfall scheint es jedoch nicht zu sein. Ein Kollege von mir fährt einen LR Discovery Sport, ebenfalls mit der 2.0d Maschine. Auch er hat einen Motorschaden. Und an die Fahrer, die mich gleich als vielfahrenden Raser betitelt haben: Nein, ich rase nicht die ganze Zeit mit über 200 über die Bahn, aber gefühlt hatte der Motor zu wenig Leistung. Und die nicht erreichte Endgeschwindigkeit hat mir das bestätigt. Wenn der Hersteller 180 PS und eine Endgeschwindigkeit von 229 km/h angibt, sollte der Wagen das auch bringen, unabhängig davon, ob man die Leistung dauernd ausnutzt. Langsam fahren finde ich übrigens auch keine Lösung für einen Mangel.

Übrigens steht mein Auto noch immer in der Werkstatt. Nunmehr seit 13 Wochen. Aber: Jaguar hat mir einen XJ zur Verfügung gestellt. Mit dem kann ich mal ganz gut leben :)
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marcuspk
registrierter Benutzer
braunschweig



BeitragVerfasst am: Di 25 Jul, 2017 15:06    Titel:  

Also fasse ich mal zusammen...

1: Hosenrohr abgefallen.. Ok.. Vermutlich kleiner Montagefehler im Werk mit gr. Auswirkung...
1a: Pannenservice funktioniert.. Ist ja mal was.
2: Werkstatt 1 "mau".. Ok..

3: Motorschaden II: Ganz ehrlich ich würde mal vermuten das bei der 1. Rep. da irgendwas
in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Aussage Turbolader raus.. Turbolader rein und die
Feststellung "läuft nicht" würde ich eher einer Hinterhofmurkelbude zutrauen aber keiner Fachwerkstatt.

4. Was haben bitte die Zylinder mit dem Turboladertausch zu tun!? Da muss wohl was anderes faul sein.
Motorraum voller Öl!? Vermutlich wohl der Schlauch vom Turbo abgerutscht (Wurde der Schlauch ggf bei der
Montage des Hosenrohrs gelöst!? .. Ansonsten sollte "öl" ja wohl eher nicht austreten..
Naja.. wie dem auch sei.. schon blöd sowas.
Manchmal unterstelle ich einer Werkstatt aber auch Kasse auf Kosten des Herstellers machen zu wollen. Falls
der nun nat. festgestellt hat das ein "Vorschaden" (Schaden 1) vorlag.. kann das schon mal dauern...

5. JLR entschädigt dich fürstlich. Das ist doch OK und mal ein richtig gutes Zeichen.

An der Stelle muss ich mal einwerfen:

Meiner scheint auch auf Dauer vollgasfest zu sein. Ich habe ihn nie "pfleglichst" behandelt.
Werde das auch nicht.. lehne sowas ab. Warm fahren.. 10km bis zur BAB... Dann Gas.
Ich habe das Auto nicht erst ewig eingefahren. Schon nach kurzer Zeit ist die Kiste Vollgas gelaufen.
Tacho 238 ist kein Problem.

Bei 13Wochen Reparaturdauer würde ich unabhängig vom Ersatzfahrzeug mal bei der Werkstatt nachfragen
ob die noch alle Radmuttern am Fahrzeug haben.: Sorry.. Würde ich mir nicht bieten lassen. Aber dafür kann
das Auto dann auch wiederum nix.

Ich hoffe jedenfalls das nimmt ein gutes Ende.. Bei meinem kann ich sagen das der Motor mit das beste am
ganzen Fahrzeug ist. Grandios was und wie er es leistet.

Schönen Tag
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DJCatMan
registrierter Benutzer
Ruhrgebiet



BeitragVerfasst am: Di 25 Jul, 2017 19:36    Titel:  

Hallo,

ich möchte zwar hier nicht in irgendeine "Kerbe" reinhauen, aber dennoch einige Ergänzungen zu den Motoreindrücken von Domi74 hinzufügen.
Meine Katze: XF 2.0d R-Sport
Ich hatte meine Katze in den ersten 3 Monaten bereits 5 Mal in der Werkstatt. 2 x für mehrere Tage.
Abgesehen davon, dass es ehrlich gesagt eine Zumutung ist, einen Neuwagen derart häufig in der Werkstatt zu haben, hatten diese "Besuche" zwar nichts mit dem Motor zu tun, aber zur Folge, dass ich unterschiedliche Fahrzeuge von Jaguar als Ersatz hatte: F-Pace 2.0d und XE 2.0d

Im Folgenden die Motoreindrücke, da sie komplett voneinander abwichen:
Mein XF:
Ich kann Domi74 nur zustimmen (habe es ja auch bereits getan), dass sich der 2.0d mit 180PS teilweise recht dürftig - ich könnte auch sagen: lahm - präsentiert. Zu meinem Wagen sei gesagt, bis 180 km/h hält es sich einigermaßen in Grenzen aber danach geht dem Motor im wahrsten Sinne des Wortes die Puste aus. Dann kann man wirklich nicht mehr von einer Katze sondern eher einer lahmen Ente sprechen. Sorry, aber das ist nun mal so, auch wenn dies jetzt bei dem Einen oder Anderen zum Aufschrei führt.
Ich bin einer Meinung mit Domi74: es kann nicht sein, dass ein Mangel einfach durch "Langsames - Dahingleiten" kompensiert werden soll.
Wenn ich mit einem derartigen Wagen schnell fahren möchte und es von Seiten des Herstellers auch so angegeben wird, dann kann es nicht angehen, dass man erst einmal mehrere Kilometer braucht, bis der "Tanker" auf Geschwindigkeit kommt.

Fahreindrücke F-Pace 2.0d
Hier war es sogar noch schlimmer. Das Ansprechverhalten des Motors glich dem als würde ich kontinuierlich einen Wohnwagen ziehen (habe mich im Spiegel davon überzeugt, dass dem nicht so war).
Ich habe mehrere Male auf freier Strecke versucht, den Wagen über 200 km/h zu bekommen und es ist mir nicht gelungen. Der Wagen ist geschwindigkeitsmäßig regelrecht "zusammengebrochen". Anders kann man das einfach nicht nennen.
Ehrlich gesagt war ich froh, dass ich mich nicht für den F-Pace entschieden habe, da ich vor dem Kauf des XF auch mit einem F-Pace geliebäugelt habe.

Fahreindrücke XE 2.0d
Der Motor hat mich ehrlich gesagt fast umgehauen. Absolut kein Vergleich! Der Motor war wirklich durchzugsstark wie man es für die Motorstärke erwartet und auch der Durchzug bei Geschwindigkeiten zwischen 180 und 220 km/h war wirklich gut! Ich habe mich mehrere Male davon überzeugen müssen, dass ich wirklich den gleichen Motor im XE habe, wie in meinem XF und dem F-Pace. Einfach unglaublich und wie gesagt, komplett "andere" Motorencharakteristiken. Dabei bin ich der Meinung, sie sind identisch! Oder täusche ich mich da?

Falls nicht, heißt dies: Entweder gibt es in der Fertigung von JLR riesige Tolleranzen oder ich weiß es nicht. Lediglich auf das höhere Gewicht von vielleicht 150 kg (XE zu XF) kann ich diesen riesigen Unterschied in der Fahrdynamik nicht zurückführen.

Ciao
DJCatMan

PS: Ich überlege aktuell ernsthaft, ob ich mit meinem Wagen in der nächsten Zeit nicht mal auf einen Prüfstand fahre.
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SovereignV8
registrierter Benutzer
Köln



BeitragVerfasst am: Di 25 Jul, 2017 20:43    Titel:  

Seltsam... Mein XE 20d lief auch von Beginn an hervorragend und wird - gefühlt - sogar noch kräftiger und dabei sparsamer (1/4 l auf 100km Pendelstrecke mit nunmehr knapp 7.000 km Laufleistung). Bei 180 geht die Puste aus... Nicht über 200.... Unfassbar. Diese Geschwindigkeiten und mehr schüttelt mein XE wirklich aus dem Ärmel! Erst ab 220 kann man davon sprechen, dass die Beschleunigungsleistung (im leistungsklasseüblichen Maße) nachlässt.

Am Modell kann's kaum liegen - Marcus fährt XF und empfindet den 20d auch als sehr gut. Ein Rätsel...
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dj1974
registrierter Benutzer
Frankenland



BeitragVerfasst am: Mi 26 Jul, 2017 6:39    Titel:  

Ich bin positiv von der Leistung meines XF 20d überrascht.

Der Wagen ist durchzugsstark und ich bin z.B. nach einer Baustelle in Nullkommanix von 80 auf 180.
Ich konnte mangels wirklich freier Strecke die Endgeschwindigkeit noch nicht ausreizen, aber 220 laut Tacho bin ich schon gefahren und da wäre sicher noch mehr drin gewesen, wenn die Strecke es zugelassen hätte.

Es ist natürlich auch immer eine Frage, was man zum Vergleich heranzieht, bzw. zuvor gefahren ist.
Gegenüber meinem vorherigen Lancia Lybra (150 PS bei 250 kg weniger Gewicht) läuft der XF deutlich besser, wenngleich der (leisere) Motorsound des Vierzylinders nicht mit dem Fünfzylinder des Lancia mithalten kann.
Gegenüber meinem Boxster (260 PS bei fast 400 kg weniger Gewicht) beschleunigt er natürlich weniger gut.

Einzig eine Anfahrschwäche will ich (eher der Automatik) zusprechen.
Wenn man eigentlich mit normaler Geschwindigkeit anfahren will, reagiert er oft träge und beschleunigt im Rentnerstil.
Gibt man dann jedoch ein wenig mehr Gas, schiebt er nach einer Gedenksekunde mit quietschenden Reifen los... nicht sehr souverän...
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shrike
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Ochtendung



BeitragVerfasst am: Do 27 Jul, 2017 7:01    Titel:  

Hmm, da scheint es ja doch eine breite Streuung in der Motorfertigung zu geben...zum Glueck scheine ich auch eher zum positive Ende der Streuung zu gehoeren...

Ich finde die Idee mit dem Pruefstand prima und wuerde mich freuen, wenn DJCatMan das durchzieht und uns das Ergebnis schreiben wuerde...

Das der F-Pace mit 180PS eher schwach daher kommt, ueberrascht mich allerdings nicht...wenn ich mir Gewicht und Windwiderstandsflaeche anschaue, dann ist erwartungsgemaess nicht viel zu erwarten....habe mich daher auch gegen den F-Pace entschieden, da ich mit der Motorleistung nicht hoch wollte...
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Sailingblue
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BeitragVerfasst am: Do 27 Jul, 2017 7:42    Titel:  

Ich hatte als Ersatzwagen mehrere XE 2.0d, die mir auffallend träge und lahm vorkamen. Am schlimmsten war ein 2.0d AWD, man hatte tatsächlich das Gefühl mit Anhänger zu fahren. Der Bekannte, den ich mit der Probefahrt eigentlich für das Auto begeistern wollte, war sehr enttäuscht und hat sich dann auch für ein anderes Fahrzeug entschieden.

Überraschenderweise war es aber dann ausgerechnet ein (schwerer) XF, in dem der Ingenium-Motor plötzlich viel besser zu laufen schien. Er war spritziger und kraftvoller. Zugleich sorgte die bessere Geräuschdämmung dafür, dass das für den Ingenium charakteristische Klappergeräusch nicht zu hören war, was den guten Gesamteindruck noch verstärkt hat.

Von meiner Seite aus kann ich die extreme Streuung bei den 2.0d-Motoren also bestätigen.
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SovereignV8
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BeitragVerfasst am: Do 27 Jul, 2017 9:07    Titel:  

Charakteristisches Klappergeräusch? Ich bin ja recht empfindlich, was Geräusche anbelangt, aber ein Klappergeräusch vermag ich nicht festzustellen. Im Gegenteil: Nach 2-3 km Fahrt klingt der Ingenium 20d beim Anfahren ganz eigen, eher hell-sirrig, aber ein Klappern ist nicht zu hören. Ist er richtig warm, bleibt sogar das Dieselnageln fast aus. Ich empfinde den Motor als hochkultiviert, auch vergleichsweise (etwa mit meinem ebenfalls sehr kultivieren 5er Diesel; und der N47 im 320d war dagegen ein Rauhbein).

Vielleicht gibt's eine Geräusch-Streuung. In englischen Medien/Foren wird das Laufgeräusch vereinzelt als "agricultural" kritisiert, was dann wiederum zu vehementem Widerspruch führt.

Seltsam. Auch "mehrere XE träge und lahm" wundert mich. Ich bin neben (meinem und einem weiteren) XE auch XF und F-Pace mit dem Ingenium 20d zur Probe gefahren und konnte allein modellspezifische Besonderheiten feststellen. Motormäßig ist/war alles optimal.

Sind vielleicht frühe Modelle "suboptimal", und es sind Verbesserungen in die Serie eingeflossen?
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marcuspk
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BeitragVerfasst am: Do 27 Jul, 2017 11:01    Titel:  

Glaube ich ehrlich gesagt nicht. Letztendlich kann es in der heutigen Zeit kaum solch Streuungen geben.. Maybe wenn Motoren aus verschiedenen Werken / Zulieferern kommen.. aber...

Auch wenn es nach Vodoo klingen mag.. ich bilde mir ein es hängt mit dem einfahren bzw. dem anlernen der Steuerelektronik zusammen.. Ich hatte in der Zeit bevor ich meinen XF260 bekam auch lange einen Leihwagen von JLR .. der fuhr anfangs auch nicht sonderlich gut.. Bei mir hat er dann das rennen begonnen.

Nun fahre ich aber auch so das ich oft manuell runterschalte um z.b. an Ampeln die Motorbremse zu nutzen. Meine Motoren müssen also oft hoch drehen (auch im Leerlauf) .. In Verbindung mit Ceratec vielleicht wirklich ein Mittel die Kisten drehfreudig zu machen.
Aber das ist nat. nur Vermutung.

Auch zum Thema Anfahrschwäche.. Im Sport Modus (Getriebe auf D) hat der schon untenrum richtig Saft.. da mache ich mir eigentlich keine Gedanken um eine Art von Turboloch.
Aber wie gesagt ich schone meine Katzen nicht.. sie scheinen es mit durchtrainierten Muskeln zu danken
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SovereignV8
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BeitragVerfasst am: Do 27 Jul, 2017 20:14    Titel:  

Ja, klingt nicht unplausibel. Ich nutze auch von Beginn an jede Drehzahl und bin etwa mit dem XE jenseits 200 km/h gefahren, als die Gesamtlaufleistung noch zweistellig war. Kein rohes Ei unter dem Pedal! Allerdings fahre ich nicht (und niemals) mit hohen Dauerdrehzahlen. Habe ich mit jedem meiner im Laufe der Jahre vielen und verschiedenen Neuwagen so gehalten - liefen fast (Ausn.: 2 Audis, lag aber sicher nicht an meinem Fahrstil) alle problemlos. Der Vorgänger des XE bis knapp 300tkm in fünf Jahren.
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Domi74
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BeitragVerfasst am: Mo 07 Aug, 2017 10:19    Titel:  

Die Vermutung auf Serienstreuung scheint mir gar nicht so abwegig. Ein Kollege von mir fährt den gleichen XF 20d. Er kann über Leistungsmangel nicht klagen. Sein XF rennt so, wie man es von einem Jaguar auch erwarten darf.

Als Ersatzfahrzeug hatte ich 4 Wochen lang einen RR Evoque mit 180 PS als Diesel gefahren. Übrigens die gleiche Maschine wie in meinem Jaguar XF. Der Wagen lief richtig gut, auch wenn dieser bei 200 abregelt. Der Evoque ist schwerer, hat mehr Luftwiderstand. trotzdem weitaus besserer Durchzug. Allerdings dann auch irrsinniger Verbrauch von nahezu 12 l (gut, den Evoque kann man schlecht mit dem XF vergleichen).

In der Auto Motor und Sport wurde mal ein XF 3.0d getestet, der leistungsmäßig sehr positiv aufgefallen ist. Bei einem späteren Vergleichstest kam der gleiche Testwagen nicht an die Messwerte des vorigen dran.

Gefühlt scheinen die Motoren Tagesform abhängig zu laufen, wie so eine kleine Zicke. Den aktuellen XJ Leihwagen mit 3.0d Motor kann ich, wenn er Lust darauf hat, richtig gute Leistungswerte bescheinigen. Dann gibt es wieder Tage, da fahren einem die Golf und Skoda locker hinterher.

Und nun noch einmal für die Gleiter unter den Jaguar Fahrern:

Nein, einen Jaguar muss man nicht dauerhaft wie eine Vertreterlimousine à la Passat TDI oder 5er BMW über die Bahn dreschen. Aber Jaguar wirbt mit Performance... Diese möchte ich aber erwarten dürfen. Wenigstens auf Niveau der Herstellerangaben.

Und an diejenigen, die geschrieben haben, dass das kein Vielfahrerauto sein soll: Jaguar möchte genau in dieses Segment einsteigen. Nicht umsonst hat man die großen Flotten in den Fokus genommen.
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marcuspk
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braunschweig



BeitragVerfasst am: Mo 07 Aug, 2017 12:55    Titel:  

Ich könnte mir immer noch vorstellen das das mit dem anlernen der software zusammenhängt
und mit dem einfahren.. gerade mietwagen (sixt / europcar usw) rennen meißt wie die sau.. die werden
halt stets getreten..
ich bilde mir ein, bei zu vorsichtiger fahrt "merken" sich die karren (nicht nur jaguar) das und leiden dann scheinbar
an herzverfettung.. :) mögen die motorentechnikgelehrten hier mich aber gern berichtigen.. :)

bei mir ists halt so.. stets zufrieden und nie geschont...


Zuletzt bearbeitet von marcuspk am Mo 07 Aug, 2017 14:31, insgesamt einmal bearbeitet
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Domi74
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BeitragVerfasst am: Mo 07 Aug, 2017 13:04    Titel:  

Sollte ich dann mit dem neuen Motor auch machen, wenn meine Katze wieder zurück ist.
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SovereignV8
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Köln



BeitragVerfasst am: Mo 07 Aug, 2017 16:48    Titel:  

Nie fehlverstanden geschont. Gedreht quer durch´s Band immer, hohe Dauerdrehzahl nie (sind aber auch nicht nötig). Gewisse "Tagesformen" - natürlich nur Nuancen, aber schon merklich - habe ich bei all´ den vielen Fahrzeugen, die ich in meinem Leben hatte, festgestellt. Manchmal rennen sie, wie der Deibel, laufen dabei wunderschön ruhig und nippen nur am Kraftstoffvorrat, an anderen Tagen kommen sie einem rauher und unwilliger vor. Gilt für die Jaguars wie meinen 5er usw.

Blödsinnig ist die Behauptung, dass man Jaguar-Fahrzeuge nicht schnell soll bewegen können. Ich bin derzeit viel mit meinem "älteren Herrn", dem XJR, unterwegs, in den letzten 14 Tagen bislang insgesamt 2.500 km, davon viele Autobahnkilometer mit 220 und mehr. Das macht dem Wagen gar nichts aus. Im Gegenteil, er fühlt sich richtig frei an, und der Verbrauch bei "Gleitfahrt" ist für einen nicht mehr ganz aktuellen Kompressor-V8 sensationell maßvoll (nicht, dass es mir darauf ankäme, zeigt aber irgendwie, wie gut alles beieinander und wie "frei" er ist).

[Der AMS fallen die Jaguar-Vorzüge - und die Kraft der Motoren - immer nur im Einzeltest auf. Im Vergleichstest sind dann die Autos gut, die gut sein sollen.]
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jaegerxe
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Oberhausen



BeitragVerfasst am: Sa 09 Sep, 2017 21:23    Titel: 2.0 D Leistung  

Hallo,

über den 180PS Diesel kann ich nichts negatives berichten. Finde den recht Durchzugsstark und im XE nicht untermotorisiert.
Auf der geraden läuft er bis 238 und wird dann auch elektronisch abgeregelt, warum auch immer.

Mit dem Verbrauch muß ich noch prüfen was die Katze so für einen Durs hat.

Lg
Wer liefert was?
      
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