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Korrosionsschutz + Karosserieinstandsetzung  >>  Meine Erfahrung mit galvanischem Verzinken/Kaltverzinken von Fahrzeugteilen....
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Autor weitere Bemerkungen
Duesing55
registrierter Benutzer
31303 Burgdorf



BeitragVerfasst am: Do 22 Jan, 2009 9:03    Titel: Meine Erfahrung mit galvanischem Verzinken/Kaltverzinken von Fahrzeugteilen....  

An alle Schrauber,
habe meinen E SII vollständig restauriert und alle möglichen Teile am Fahrzeug galvanisch von einem Fachbetrieb verzinken lassen.
Z.B.: Vorderachsträger, Bremssättel, kleine Federn, alle Unterlegscheiben, Muttern, Schrauben, Halterungen, usw. Einige hundert Teile sind es bestimmt geworden!!! Viele Teile sind gelb-chromatiert, die meisten jedoch in "blau". Manche Teile habe ich danach nochmals mit zwei Komponenten Lack versiegelt, den Rest habe ich so "nackt" gelassen, wie ich sie aus der Galvanik zurück erhalten habe.
Zu Anfang sahen die galvanisch behandelten Teile einfach super aus!!! Blitzesauber. Gelbgold oder verzinkt. So wie erwartet!!
Aber- oh Schreck: nach jetzt ca. 1,5 Jahren Gebrauch sehen die Teile nicht mehr so super aus. Zwar nicht verrostet, aber sehr unschön angelaufen!! Auch mit viel Putzen nicht wieder sauber zu bekommen!!! In den 1,5 Jahren bin ich auch bei leichtem Regen und Schmuddel-Wetter gefahren und habe die Teile auch nicht gereinigt in der Hoffnung, dass die Oberfläche so bleibt wie zuvor. Aber: weit gefehlt!!!
Einzig die Teile, die ich (zusätzlich) noch mit 2-Komponenten Lack versehen habe (u.a.vordere Bremssättel, ...) sehen noch sauber aus!!! Der Schmutz geht einfach ab (mit Silikonentferner, nie mit Verdünner arbeiten-hat mein Sattler mir empfohlen, auch Lederreinigung mit Silikonentferner!!). Aber alle anderen verzinkten Teile - grausig!!!
Hatte alle Teile vorher intensiv gereinigt mit Topfbürsten, "Negerkeksen", .... und auch Unebenheiten so weit wie möglich entfernt und angeschliffen (Bremssättel, Querlenker, ...). Aber: das Ergebnis ist ernüchternd!! Leider.
Nach der jetzigen Erfahrung kann ich für mich folgendes festhalten: das galvanische Verzinken ist keine dauerhafte Lösung, wenn die Teile auch viele Jahre gut aussehen sollen und das Auto auch mal bei schlechtem Wetter gefahren wird. Besser kann es sein, die Teile mit 2-K Lack zu lackieren (geht viel einfacher als die Meisten denken!!) Oder - aber da fehlt mir die Erfahrung: evtl. die möglichen Teile mit einer Pulverbeschichtung zu versehen. Habe bei dieser Art der Beschichtung immer die Sorge, dass das Material unter der Beschichtung rosten könnte, ohne dass man das von aussen sieht!!?? Oder ist diese Befürchtung grundsätzlich falsch??? Viele Teile kann man aber gar nicht mit Pulver beschichten (z.B. kleine Federn, Schrauben, Muttern, U-Scheiben, ..). Was macht man mit diesen Teilen???? Wenn man hier keine Edelstahlteile einsetzten kann oder will???
Fragt Düsing aus Burgdorf
"Erfahrung ist die Summe aller Misserfolge"
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wulfjag
registrierter Benutzer
ulm



BeitragVerfasst am: Sa 24 Jan, 2009 17:58    Titel:  

soweit ich weiß, bietet die pulverbeschichtung beim fahrzeugbau (z.b. schwere nutzfahrzeuge)
sogar einen außerordentlich wirksamen schutz vor korrosion und unterrostung.
vorausgesetzt, die werkstücke wurden entsprechend vorbehandelt und grundiert.
z.b. KTL-verfahren...

ich könnte einen bekannten fragen, der professionelle pulverbeschichtung anbietet, welchen tipp
er dir geben kann - auch hinsichtlich der kleinteile.

wenn du magst!

gruß
wolfgang
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Egast
registrierter Benutzer
EU



BeitragVerfasst am: So 25 Jan, 2009 6:26    Titel:  

Hallo Düsing,

Zink überzieht sich an Luft mit einer Oxid- bzw. Carbonatschicht und wird daher als Korrosionsschutz verwendet. Zur Bildung einer dichten Schicht ist Kohlendioxid notwendig. Bei Mangel an CO2 oder bei chlorid- bzw. sulfathaltigen Bedingungen können aber Probleme auftreten, da sich dann lockere und voluminöse Überzüge bilden. Sie haben keine definierte Zusammensetzung, sondern bestehen aus verschiedenen Produkten.

Die Struktur und die Eigenschaften der Schutzschicht hängen stark von den äußeren Bedingungen ab, wie Feuchtigkeit, Temperatur oder anwesende Anionen. Im allgemeinen ist die Zinkkorrosion ein Prozess von anfänglicher Auflösung mit anschließender Niederschlagsbildung, wobei auch Zn(I)-Zwischenstufen auftreten.

Unter besonderen Umständen kann aber auch direkte Oxidbildung auftreten. Typisch für Zinkkorrosion ist, dass mehrere parallele und konsekutive Reaktionen auftreten. Das führt zur Bildung mehrerer verschiedener und inhomogener Oxid- und Hydroxidschichten, wobei besonders die Substratstruktur eine Rolle spielt, da an Defektstellen andere Reaktionen stattfinden als auf der Zinkschicht.

Die Anwesenheit sonstiger Stoffe führt auch zum Aufbau weiterer Verbindungen. Kohlendioxid in der Luft bewirkt die Bildung diverser Carbonate und Hydroxycarbonate. Außerdem verlangsamt es die Korrosion bei Anwesenheit von Chloriden durch die Bildung von Simonkolleit.

Bei gleichzeitiger Anwesenheit von Chlorid und Sulfat können noch eine Reihe weiterer kompliziert aufgebauter Produkte entstehen, die die Eisenauflösung verlangsamen. Ähnliche Vorgänge treten auch beim Angriff von Basen auf Zink auf.

Maßnahmen gegen diese "Weißrostbildung" sind Chromatierung, organische Überzüge oder das Zulegieren von anderen Metallen.
*

Gruss
Egon

*Auszug aus Wikipedia
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Duesing55
registrierter Benutzer
31303 Burgdorf



BeitragVerfasst am: So 25 Jan, 2009 11:18    Titel: Kalt-Verzinken, Erfahrungen..  

Hallo Wolfgang, Egon und an alle Anderen.
vielen Dank erstmal für die Antworten. Habe schon gedacht, dass keiner eine Meinung über dieses Thema hat.
Würde gern die Erfahrungen von Wolfgangs Bekannten in Anspruch nehmen. Frag ihn doch bitte mal, wie er die Teile behandeln würde. Ich habe zwar meine Restauration abgeschlossen, aber....
An Egon: was genau ist dann mit "Chromatierung und organischen Überzügen" gemeint???
Fragt Düsing aus Burgdorf......
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Egast
registrierter Benutzer
EU



BeitragVerfasst am: So 25 Jan, 2009 12:40    Titel:  

Hallo Düsing,

schau mal hier:
http://www.surtec.com/Publikationen/Chromatierungen.pdf

und hier:
http://www.keller-kalmbach.com/fileadmin/images/web/pdf-dokumente/4-3-Nichtmetallische-Ueberzuege.pdf

Gruss
Egon
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SovereignV8
registrierter Benutzer
Köln



BeitragVerfasst am: So 25 Jan, 2009 13:11    Titel:  

Hallo Düsing,

ich kann hier nicht hilfreich sein, aber Deine Gefühlslage genau nachvollziehen. Ich spiele schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, meinen XJ von unten in den Deinerseits an Deinem E-Type kurz genossenen glänzenden Zustand zu versetzen, weiß aber nicht, wie. Hätte ich solch´ einen Aufwand betrieben und zunächst einen herrlichen Anblick gehabt, der dann nach und nach schwindet - gemeines Gefühl!

Mir sind einmal POR-Lacke empfohlen worden. Sollen sogar mit dem Pinsel sehr glatt und mit schönem Ergebnis zu verstreichen sein und eine extrem feste Verbindung mit dem Untergrund eingehen. Allerdings sind sie nicht lichtecht - was am Unterboden/Fahrwerk aber irrelevant ist. Vielleicht weiß jemand Näheres hierüber....
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Duesing55
registrierter Benutzer
31303 Burgdorf



BeitragVerfasst am: Mo 26 Jan, 2009 20:25    Titel: Erfahrung mit Lacken...  

An alle
habe mal beim Korrosionsschutz-Depot im Katalog nachgesehen (der ist sehr gut gemacht - zu empfehlen). Dort sind alle POR Lacke beschrieben. Sind von der Qualität genial, obwohl die Verarbeitung nicht ganz so einfach sein soll. Und der Preis...!!
Wer hat andere Lacke schon mal ausprobiert (könnten auch 2-Komponenten sein, das ist kein Problem). Sollten einfach mit Pinsel aufzutragen sein, robust, dauerhaft und gut gegen Rost sein. Zudem noch eine schöne Oberlfläche (glatt) haben.
Das ist mit Brantho-Korrux nicht so hin zu bekommen. Aus eigener Erfahrung. Es sollte auf eine zusätzliche Grundierung verzichtet werden können. Und dann noch zusätzlich zu schwarz glänzend evtl.in meiner Wagenfarbe (dunkelblau) erhältlich sein. Gibts so was??? Nur für die Bereiche, die nicht sofort sichtbar sind (Motorraum, Unterboden,...).
Fragt Düsing aus Burgdorf....
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wulfjag
registrierter Benutzer
ulm



BeitragVerfasst am: Di 27 Jan, 2009 16:32    Titel:  

hier noch eine kleine info zur pulverbeschichtung.
auch wenn es jetzt nichts mehr nützt, da die restauration abgeschlossen ist.

der pulverbeschichter sagt, dass auch deine kleinteile beschichtet werden können (schraubenköpfe, unterlegscheiben, usw....)

grundsätzliche vorgehensweise:
z.b.
glasperlstrahlen - grundieren - beschichten
das gilt auch für deine bereits verzinkten und angelaufenen teile – das müsste alles wieder runter :-(

naja, wenn du den wagen doch mal wieder auseinanderbauen solltest, dann wäre das jedenfalls eine möglichkeit. :-)

gruß
wolfgang
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Duesing55
registrierter Benutzer
31303 Burgdorf



BeitragVerfasst am: Mi 28 Jan, 2009 8:47    Titel: Kann keiner einen guten Lack empfehlen???  

Hallo Wolfgang
vielen Dank für die Info. Dann halt bei der nächsten Restauration. So in 5-10 Jahren....?? Traum: XK 140 DHC......
Aber: kann denn keiner einen guten Lack in glänzend schwarz und in dunkelblau empfehlen?? Streichfähig, soll auf Metall, vorhandenem Lack, .. halten und nach dem Streichen nahezu aussehen wie lackiert. Dazu haltbar, gut zu verarbeiten, evtl. sogar 2-K, rostresistent....
Gibts das nicht??? oder nur POR Lacke (halten die überhaupt auf altem Lack???)
Fragt Düsing aus Burgdorf alle erfahrenen Lacker..............
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Dr.John
registrierter Benutzer
53639 Königswinter



BeitragVerfasst am: Mi 28 Jan, 2009 11:10    Titel:  

Die Radkästen und den Unterboden meines Morris habe ich ziemlich satt mit Perma Film eingestrichen. Das ist jetzt 3 Jahre her und ich kann keine Roststellen entdecken. Sieht von unten natürlich nicht so gut aus wie ein lackierter Unterboden, hält aber sehr gut und wurde wohl ursprünglich für Ballasttanks von Schiffen entwickelt. Verarbeitung ist relativ einfach.

Mit rostfreien Grüßen, Dr. John

PS. mein MK II bekommt zur Zeit neue Schweller, da der Restaurierer (Jagpoint in Ballenstaedt) vor 6 Jahren zuviel Sand vom Strahlen zurückgelassen hat, welches dann immer für ein gutes Feuchtbiotop sorgte.
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SovereignV8
registrierter Benutzer
Köln



BeitragVerfasst am: Do 29 Jan, 2009 22:17    Titel:  

Ich fürchte, vor dem Lackieren mit POR muss alter Lack herunter. Das "Geheimnis" dieser Lacke soll sein, dass sie mit metallischen Oberflächen eine hervorragende Verbindung eingehen.
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Egast
registrierter Benutzer
EU



BeitragVerfasst am: Fr 30 Jan, 2009 6:20    Titel:  

Hallo Sovereign, hallo Düsing,

ein kleiner Hinweis sei mir gestattet:

Es handelt sich um PUR-Lacke (leitet sich von Polyurethan ab). Sie finden als 1 und 2 Komponenten-Lacke Verwendung, und weisen neben der sehr guten Haftung, auch eine sehr hohe Beständigkeit gegen chemische und physikalische Beanspruchung auf.

Den alten Lack zu entfernen ist immer angebracht, meistens sogar notwendig.

Sollte er allerdings eine ebenso gute Haftung haben, wie der PUR-Lack - sich also schlecht entfernen lassen - dann kann man, nach sehr intensivem Anschleifen der vorhandenen Lackschicht, auch auf dem "alten" Untergrund aufbauen. Vorher jedoch prüfen, ob er nicht vom neuen Lack angelöst wird.

HERZliche Grüsse
Egon
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Duesing55
registrierter Benutzer
31303 Burgdorf



BeitragVerfasst am: Fr 30 Jan, 2009 15:27    Titel: POR oder PUR???  

Hallo Egon
die POR Lacke (Paint Over Rust) sind laut Korrosionsschutz-Depot die "Super Lacke" für Tank, Motorblock usw.
Siehe die "Verarbeitungshinweise für POR 15 Lacke, vom Korrosionsschutz-Depot" Seite 3 unten.
"unglaubliche Festigkeit, kaum zerkratzen oder zerstören" sind die Eigenschaften dieser Lacke. Beim Streichen so glatt, als hätte man sie gespritzt. Jedoch ist die Verarbeitung nicht ganz problemlos...... Vorbehandlung der Teile nur mit "Marine Clean"....
Ach so, hier stehts ja auch: weitgehend vom alten Lack befreit sein!! Oder hab' ich was falsches verstanden???
Fragt Düsing aus Burgdorf
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Egast
registrierter Benutzer
EU



BeitragVerfasst am: Fr 30 Jan, 2009 16:26    Titel:  

Hallo Düsing,

wieder etwas dazugelernt. :-)

Die Bezeichnung POR - Lacke scheint ein Eigenname der genannten Firma zu sein.

Es ist jedenfalls kein Fachbegriff.

Es handelt sich hier sehr wahrscheinlich um PUR-Lacke, die hier - wahrscheinlich aus Marketinggründen - mit einem "POR" - Aufschlag verkauft werden.
Aber das Thema kennen wir ja schon von den Polituren und anderen Artikeln. Ins rechte Licht gerückt und hoch emporgehoben wird aus jedem ein SUPERSTAR.

HERZliche Grüsse
Egon
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SovereignV8
registrierter Benutzer
Köln



BeitragVerfasst am: Fr 30 Jan, 2009 21:52    Titel:  

Hallo Egon,

POR-15 ist ein eingetragenes Warenzeichen der POR-15, Inc. --> Restomotive Laboratories Division of POR-15, inc. Morristown, New Jersey, USA.

Es handelt sich um eine "Polymeric Isocyanaten-Verbindung" zur Rostverhütung.

Anwendung lt. Herstellerhinweis entweder auf verrostetem Stahl, von dem alles, was lose "sitzt", entfernt wurde. Zum richtigen Haften auf Alu, galvanisiertem Metall oder glatten Stahloberflächen soll mit dem genannten Vorgrundierer vorbereitet werden, der eine Zinkphosphatschicht hinterlasse, die ein perfektes Haften garantiere.
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Egast
registrierter Benutzer
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BeitragVerfasst am: Sa 31 Jan, 2009 8:46    Titel:  

Hallo SovereignV8,

also doch ein Handelsname (dieser war mir bisher nicht bekannt).

Chemisch betrachtet handelt es sich jedoch um einen PUR-Lack, der sich - da hat die Werbung ebenfalls recht - bestens für das beschriebene Einsatzgebiet eignet.

HERZliche Grüsse aus LippeDetmold
Egon
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SovereignV8
registrierter Benutzer
Köln



BeitragVerfasst am: Sa 31 Jan, 2009 9:51    Titel:  

Hallo Egon,

ich habe bereits im zarten Alter von 17 Jahren - also vor Jahrzehnten ;-) - damit aufgehört, Dinge chemisch zu betrachten und die entsprechende Disziplin für immer abgewählt! Lag aber nicht an mir - lag an den Lehrern :-)))))))))

Der Lack scheint - wie vielleicht auch vergleichbare nicht-POR-, sondern einfach-PUR-Produkte - sehr brauchbar zu sein, wenn man nicht gerade (unter Einsatz entsprechender Geldmittel) ein Concoursfahrzeug, sondern einfach nur einen nett anzusehenden Unterboden ohne sichtbare Flugrostansätze an Fahrwerksteilen bei Vermeidung weiteren Rostens schaffen möchte.

Und für Düsing wäre es vielleicht eine Alternative zur Kunststoffbeschichtung...
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Egast
registrierter Benutzer
EU



BeitragVerfasst am: Sa 31 Jan, 2009 10:29    Titel:  

Zitat:
Lag aber nicht an mir - lag an den Lehrern :-)))))))))


Guten Morgen Sovereign,

auch bei mir trugen diese die Schuld an meinen "Leistungen" :-))))))))

Hier habe ich jedenfalls wiedereinmal etwas dazu gelernt, danke.


Gruss Egon
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Brettpritt
registrierter Benutzer




BeitragVerfasst am: Mo 25 Feb, 2013 18:05    Titel:  

Naja, das Verzinktes oxidiert und dann mattgrau wird ist eigentlich normal und als Rostschutz gewollt. Aber auch die Zinkschicht kann beschädigt werden.

Wenn man den Unterboden gegen Rost schützen will, so sollte man doch in Betracht ziehen, dass mechanische Beschädigungen der Schutzschicht durch hochgewirbelte Steinchen etc...hier an der Tagesordnung sind. Selbst der schlagfesteste und kerbzäheste Lack ist irgendwann durch und dann dringt Feuchtigkeit ein, unterwandert die Schutzschicht lange unbemerkt und Rost nistet sich ein.
Ich habe mein galvanisiertes Landroverchassis grundiert und danach mit 2Komp. Rustoleum in glänzend schwarz lackiert. Das Chassis ist aber auch einfach zu inspizieren. Schiffsbilgen sind meistens schneeweiss gestrichen. Einen flachen KFZunterboden würde ich allenfalls entrosten, grundieren und schneeweiss lackieren, ohne Wachs oder irgendwelchen transparenten Langzeitschutz.
Auf dem weiss lassen sich kleinste Lackverletzungen sehr gut feststellen und rechtzeitig beheben, notfalls mit Fluidfilm wirksam absperren bis intervallmäßig der Unterboden wieder gründlich inspiziert und nachgearbeitet wird. Alle anderen Schutzschichten sind m.E. rausgeworfenes Geld und vergebene Liebesmühe

Einzig eine Behandlung des rohen Metalls mit Phosphorsäure vor der Grundierung/Lackierung käme evtl. noch in Betracht und Vor/Nachteile wäre aber vorher mit einem Chemiker oder Metallurgen anzusprechen..
Wer liefert was?
      
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