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Patriick_0911
registrierter Benutzer
Mainz -Madrid



BeitragVerfasst am: Fr 16 März, 2018 11:24    Titel: Kauf eine Jaguar / EIne Empfehlung  

Liebe Kollegen

wie Ihr wisst ich bin neu hier, und finde es unhein´lich spannend hier in diesem Forum zu stöbern. Es fällt mir auf, dass viele Ihre Jaguar auch aus dem Ausland importieren und dabei eines der Haupturlaubsländer bei dieser Suche außen vorlassen, ich spreche hier von Spanien.

Seit etwa 35 Jahren bin ich diesem Land familiär und arbeitstechnisch verbunden, habe dort die schweizer AUslandsschulen beucht und bin auch mit einer Spanierin verheiratet. Und wenn man schon im AUtomobilgeschäft tätig ist dann, zudem Oldtimerfreak und gute Verbindungen hat, dann kommt man auch an den doch sehr vielen alten XJ in diesem Land nicht vorbei die dort noch heute günstig angeboten werden.

Man hört dann immer wieder Sprüche, "Finger weg von diesen Autos" Km Stände manipuliert, etc etc. und blos kaufe dort nict etc.

Meine Erfahrungen und Tipps also wie folgt:

Es gibt in Spanien auf dem GW / Oldtimer / Joungtimer Markt zwei Gruppen vn Fahrzeugen; die einen die original in Spanien als Neuwagen zugelassen wurden, und die anderen die paralell importiert wurden als GW hauptsächlich ab Mitte der achziger Jahre des vorigen Jahunderts.

Diese beiden Fahrzeuggruppen werden wie folgt unterschieden:

Originale spanische Fahrzeuge:

Mit Beginn der öffnung des Frankregimes in Spanien, geehemigte die Francoregierung ab den 50 Jahren den Import von Fahrzeugen aus dem Ausland, diese konnte nur über einen sogenannten Importcoupon erfolgen, den man über die Markenhändler und Vertreter kaufen konnte. Jaguar, Rollce Royce, Aston Martin, Morris, Mini etc. wurden über die Firma Carlos de Salamanca in Madrid bedient. (Für Mini und Morris gab es eine nationale Spanische Fertigung im Baskenland unter dem Namen Authi). Die Importkontingente waren sehr stark begrenzt da man einen Abfluss von Devisen verhindern wollte.

Zudem waren die Fahrzeuge mit hohen Steuern belastet, bis in die 90 Jahre musste man fast 3 x den deutschen Ladenpreis in Spanien für ein solces Fahrzeug umgerechnet in Peseten bezahlen.

Ein Jaguar XJ 4,2 kostete Mitte der 70 Jahre demzufolge 180000 Pesetas (DM Kurs 1 zu 20) eine Wohnung kostete in einer guten Wohnlage etwa 70-120000 Pesetas und ein Seat 600 kostete etwa 30000 Pesetas, während man im Monat als Arbeiter 5000 Pesetas verdiente!

Auf Grund der stetig fallenden Pesetakurse, und der nicht so stark steigenden Löhne kostete 1 DM urz vor Umstellung zum Euro 88 Pesetas!

Damit ist wohl jedem klar, dass sich einen Jaguar / Mercedes etc. nur sehr sehr wenige Leute leisten konnten, und man selbtst wenn man ihn sich leisten konnte, gab es nicht soviele Coupons wie es nötig gewesen wäre. Man kaufte sich also so ein Auto nur wenn man viel Geld und sehr gute Beziehungen hatte.

Zudem gab es in Spanien keine Autobahnen und kaum Leute die aus dem Auto heruas Geschäfte machten wie bei uns in Deutschland, wer geschäftlich unterwegs war, der war es meistens zwischen Madrid und Barcelona / Bilbao / Sevilla / Valencia und dafür richtete die Luftlinie Iberia gut funktionierende Luftbrücken ein, auf kürzeren Strecken bot die Bahngesellschaft RENFE die berühmten Talgo Züge in Tages oder Nachtrelationen an. Die Strassen waren unterirdisch, daher nutze kaum jemand den Wagen. Wenn tat man das zu gesellschaftlichen Anlässen, oder zu den Urlauben, oder Besuchen auf den Fincas / Besitzungen rund um die genannten Städte.

Ein Jaguar wie die meisten Britischen Autos kaufte man für das ganze Leben, die besagten vermögenden Besitzer hatten Choffeure und Wagenpfleger meist sogar eigene Mechaniker im Hause die sich um die Fahrzeuge kümmerten, und der Importeur Carlos de Salamanca verfügte über die besten Werkstätten im Lande, Depandancen in Barcelona und Bilbao versorgten die Wagen mit Teilen.

DIese Originalen Fahrzeuge erkennt man an den pro Provinz / Stadt durchnummerierten Kennzeichen, dh. M-100000 heisst, dass es das 100000 in Madrid zugelassene Fahrzeug war. bei M-999.999 wurde auf M-0001-AB umgeschaltet, aus mir nicht bekannten Gründen verzichtete man auf doppel A, H etc. nur doppel BB das gibt es....

Bei diesen Kennzeichen die ANfangs noch reliefartig ausgeführt waren, stimmen die Herstellungsdaten / Zulassungsdaten der Fahrzeuge meist überein (Mit Ausnahme der wenigen Lagerfahrzeuge) aber mehr oder weniger passt das System

Heute gilt je älter das Kennzeichen je mehr ist ein solches AUto Wert, und die alten spanischen Adelsfamilien geben Fahrzeuge mit deisen alten Kennzeichen nur ungern für den Export ab! Diese Fahrzeuge sind gesucht und teuer.

Da es in Spanien eher selten schenit und in den Zeiten von Franco auch kein Salz auf den Strassen gab, sind die Karossen meist gut in Schuss, und selbst wenn Sie ein klein wenig Rost aufweisen dann sind die Karossen 100 x besser als ein Fahrzeug aus D. Was nie gut ist sind nachlackierte Fahrzeuge, in Spanien wird generell nirgends gut lackiert. Die Technik ist ntürlich weniger beansprucht aber häufig verschlissen, weil es lange Jahre keinen TÜV gab, der heutige TÜV ist ein Witz. Dennoch wer einen Wagen aus diesen Familien bekommen kann, beommt meist ein gutes Auto, in einem guten Zustand. Für einen XJ sind mit originalem Kennzeichen muss man zwischen 8-12000 Euro rechnen.

Besonderheiten bei diesen alten Kennzeichen sind Fahrzeuge aus den afrikanischen Kolonien, Ceuta Melilla (KZ CE, ML), Guinea Ecuatorial, die Karossen sind immer gut im Schuss, kilomterstände wenn von dort kommend niedrig (AUs Guinea seit den 70 Jahren unmöglich weil die unabhängig geworden sind ebenso wie die spanischen Sahragebiete südlich von Marokko) Fahrzeuge von den Inseln Mallorca (KZ: PM, IB) oder den Kanaren (GC, TF) muss man auf Rost untersuchen.

Fahrzeuge aus Bilbao, San Sebastian, Asturien, Santander und Gallizien müssen wegen ser salzhaltigen Luft ebeso auf Rist gecheckt werden (KZ BI, SS, S, O, C, etc.) .

Zu den IMportfahrzeugen im nächsten Kapitel
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