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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  E-Type-Bremse läuft nicht mehr nach ( DOT3 -DOT4 -DOT5.1...Unterschiede)
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Autor weitere Bemerkungen
agvsa6
registrierter Benutzer
93152 Nittendorf



BeitragVerfasst am: Di 19 Jun, 2018 7:18    Titel: E-Type-Bremse läuft nicht mehr nach ( DOT3 -DOT4 -DOT5.1...Unterschiede)  

Liebe Jaguar-Freunde,
habe gerade eine erfreuliche Feststellung gemacht, die ich gerne mitteilen möchte. Nachdem ich mich jahrelang mit der nachlaufenden Bremse geärgert habe,habe ich jetzt scheinbar die Lösung gefunden. DOT4 läßt vermutlich die Gummidichtung des Reaction Valve-Stiftes quellen, so dass dieser nach dem Bremsen nicht zurück kann. Habe 1 Liter DOT3 durchgesaugt, dann 2 Tage stehen lassen, damit sich die Reste des DOT4 vermischen und dann noch 1 Liter DOT3 und vom ersten Meter an kein Nachbremsen mehr und bei schneller Bremsfolge immer derselbe Bremsdruckpunkt. Habe vorher öfters den Stift geschmiert, was ca. 2 Wochen angehalten hat, dann den HBZ gewechselt, aber nach ca 4 Wochen dasselbe Spiel.
Würde mich freuen, wenn ich Euch geholfen habe.

Andi
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Facelvega
registrierter Benutzer
Kusel



BeitragVerfasst am: Di 19 Jun, 2018 8:04    Titel: Bremsflüssigkeit  

Guten Morgen,
wenn DOT3 Bremsflüssigkeit verfügbar ist, so sollte man diese auch nehmen und nicht auf irgendwelche Neuerungen bzw. Verbesserungen, wie z.B. DOT4, zurückgreifen.

Ähnlich wäre es, wenn man anstatt mineralischem Öl 20W50 plötzlich nur noch synthetisches Öl in den alten Motoren fahren würde, nur weil es als "neu und verbessert" angeboten wird. Die Folgen hiervon sind allgemein bekannt.

Alfred
Wer liefert was?
      
agvsa6
registrierter Benutzer
93152 Nittendorf



BeitragVerfasst am: Do 05 Jul, 2018 15:16    Titel:  

Hier noch mal Andi:
Das Problem ist leider nach ein paar Wochen wieder aufgetreten. Habe daraufhin ca. 0,3 Liter in den HBZ gesaugt über die rechte vordere Bremse und sie geht wieder wie neu. Das, was da rauskam, war schwarzer Dreck. Irgendwas löst sich scheinbar in dem DOT3 auf und versaut seine guten Eigenschaften. Melde mich, wenn es wieder losgeht, aber irgendwann müsste doch eigentlich Schluss damit sein.

Andi
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Gustav Gans
registrierter Benutzer
Buxtehude



BeitragVerfasst am: Sa 04 Aug, 2018 11:44    Titel:  

Hallo Andi,

bitte berichte weiter.

Ich habe das Problem auch seit Jahren. Ein Wechsel des HBZ brachte 2Jahre Ruhe.. jetzt ist es wieder da.

Ein Wechsel auf DOT3 wär natürlich eine tolle Lösung.

Schreib doch bitte noch einmal

Gruß Gustav
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Sa 04 Aug, 2018 19:10    Titel:  

Ist aber Quatsch. Hat nichts mit DOT 3 oder 4 zu tun. Und wenn, dann ist es Zufall. DOT 4 ist abwärtskompatibel. Da quellen keine Gummidichtungen mit auf und schon garnicht nach ein paar Wochen oder Monaten. Es gibt seit Jahrzehnten keine Bremsen- oder Bremsenüberholkithersteller mehr, die Gummimischungen für DOT 3 herstellen. Wär auch mehr als kriminell.

Wenn Bremsengummiteile aufquellen, kann das passieren wenn z.B. jemand bei nagelneuen Girling Bremskraftverstärkern dort DOT 5, also Silikonbremsflüssigkeit rein kippt. Girling verbietet schriftlich ausdrücklich die Verwendung von DOT 5.0. Nicht zu verwechseln mit DOT 5.1, die ist aber wieder auf glykolbasis, aber für Oldtimer nicht geeignet.

Gruß
Rainer
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Nichtschwimmer
Sponsor 2018
Mannheim



BeitragVerfasst am: Sa 04 Aug, 2018 20:10    Titel:  

Warum ist DOT 5.1 nicht für Oldtimer geeignet. Von der Zusammensetzung ist es doch wie DOT 4, nur mit einer Optimierung der Eigenschaften in Bezug auf den Siedepunkt. M.W. hat ATE kein DOT 5.1., sondern andere Bezeichnungen, z.B. ATE Super Dot 4 oder ATE Typ 200 DOT 4.

Zum Thema DOT 5.0 habe ich folgenden Artikel gefunden: http://etype.chrisvine.com/wp-content/uploads/documents/DOT5%20Silicone%20Brake%20Fluid.pdf

Was ist davon zu halten?

Udo
Wer liefert was?
      
Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Sa 04 Aug, 2018 20:46    Titel:  

Moin Udo,

DOT 5.1 ist fast doppelt so dünn (Viskosität) wie DOT 4. Daher benutze ich nur DOT 4. Einfach mal Googeln...

Ich nehme nur noch das ATE Typ200.

http://www.ate.de/media/2840/ate-2017-k24-bremsfluessigkeiten.pdf

Das dünne 5.1 oder DOT 4 ATE SL6 ist nur für moderne Karre mit ABS ASR ESP usw...

Gruß
Rainer
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Nichtschwimmer
Sponsor 2018
Mannheim



BeitragVerfasst am: So 05 Aug, 2018 17:02    Titel:  

Hallo Rainer,

ich nehme auch ATE DOT4 Typ200, wegen der längeren Wechselintervalle. DOT 5.0 (Silikon) verwende ich aus versch. Gründen nicht.

Hinsichtlich der Eignung für Oldtimern bin ich allerdings (noch) nicht bei dir. Die Viskosität hängt sehr stark von der Temperatur ab. Ich habe mal recherchiert und für DOT 3, 4, und 5.1 die Werte bei -40°C und 100°C exemplarisch und vereinfacht zusammengestellt. Die Einheit ist mm^2/s.

DOT 3: 1500/1.5
DOT 4: 1400/2.0-2.6
DOT 5.1: 900/1.5
ATE 4SL.6: 700/1.7-2.3
(DOT 5.0: 820/2.1)

Bei -40°C ist DOT 5.1 ganz klar dünnflüssiger. Bei 100°C ist es nicht mehr so eindeutig. Erstaunlich ist, dass DOT 3 (von ATE) bei 100°C genauso viskos ist wie DOT 5.1. Aufgrund der Werte vermute ich generell keine Probleme mit DOT 5.1, ausprobiert habe und werde ich es allerdings nicht - warum auch, o.g. ATE Typ200 tuts für mich besser.

Zur Frage DOT 3 oder DOT 4 habe ich auch gelesen, dass DOT 4 (etwas) aggressiver ist. Ob das aber dem Bremssystem schadet, weiss ich nicht, glaube es aber nicht.

Udo
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Gustav Gans
registrierter Benutzer
Buxtehude



BeitragVerfasst am: Mo 06 Aug, 2018 8:12    Titel:  

Hallo Rainer,
das Problem ist richtig schwerwiegend.
Es wird ja auch immer schlimmer. Und warum nur beim E-Type? Es kann doch nicht so schwer sein das Problem zu lösen.
Gruß Gustav
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Mo 06 Aug, 2018 9:12    Titel:  

Moin,

wie die Voskosität bei -40 oder 100 Grad ist, ist mir eigentlich wurscht, da die Karren zu 99% im Jahr stehen und ich keine Rennen oder Bergpässe fahre. Wichtig für mich, wie verhält sich das DOT das Zeug bei 20 Grad und das nichts irgendwo bei Cruisen und mal stark bremsen bei den großen Tolleranzen vor allem in Nachbauteilen und China Gummi durchsickert. Kauft ordentliche HBZ/BKV von Girling, zumindest Lockheed und Delphi und die Gummiüberholkits von Lucas/TRW, dann ist das Risiko an Schrott zu kommen auf jedenfall geringer ;-) Man kann sicher davon ausgehen, dass Bremsenhersteller und Gummikithersteller zu 100% sich an DOT 4 orientieren. Alles andere ist zu alt oder zu neu.

Beim klemmen des Reaktion Valve liegst auch immer an der Qualität. Rind meist riefen von denen alle hier berichten. Wenn's erst einmal hält, hält der BKV oder HBZ 10-15 Jahre.

Gruß
Rainer
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Micha_H
registrierter Benutzer
Kreis Düren, NRW



BeitragVerfasst am: Di 07 Aug, 2018 21:00    Titel:  

Hi,

es ist kein reines E-type Problem, ich habe es beim MK2. BKV wurde von mir überholt mit einem Rep.-Satz von einem der üblichen Verdächtigen. (Ob Limora oder SNG müsste ich nachschlagen)

Wird bei mir bei Wärme schlimmer und ich hatte die Hoffnung es schleift sich noch etwas ein. Nach einem Jahr und ca. 5000km ist es nicht besser..... würde mich auch über eine Lösung freuen...

Gruß Michael
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Kickstarter
registrierter Benutzer
Ludwigsburg



BeitragVerfasst am: Mi 08 Aug, 2018 18:00    Titel:  

Das Thema ist ja relativ alt: https://www.jaguar-forum.de/forum/viewtopic.php?t=28261

Die in meinen Augen bisher unbestrittenen Fakten:
- Tritt mit zunehmender Temperatur immer stärker auf
- Feder wird schlapp
- Stift mit Bremspaste schmieren hat Wirkung im Tagesbereich
- Bei einem neuen HBZ (bzw. Dichtringtausch) ist zunächst alles i.O., dann kommt das Problem wieder

Weitere vermutete Ursache: Gummi quillt

Neu ist der Ansatz, das über die Viskosität in Verbindung zu bringen. Klingt im ersten Nachdenken ja nicht logisch, da die Zähflüssigkeit bei Kälte ja stärkeres Klemmen des Reaktion Valve zu Folge haben sollte. Wenn man es allerdings zusammen mit der temperaturabhängigen Ausdehnung des Gummis betrachtet, könnte schon ein Schuh draus werden. Dann sollte aber auch DOT5.1 einen Vorteil bringen. Da ich gerade auch DOT3 ausprobiere: Schauen wir mal
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mainzer25
registrierter Benutzer
Mainz



BeitragVerfasst am: Do 09 Aug, 2018 14:55    Titel: ich bin ketzerisch  

und habe das problem mit dot 5( silikon)
seit jahren nicht. damals alles neu und
dot 5 rein da ich nicht immer wechseln wollte.

obs was zu sagen hat weiss ich nicht

erfrischende grüsse
gerd
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Nichtschwimmer
Sponsor 2018
Mannheim



BeitragVerfasst am: Do 09 Aug, 2018 15:50    Titel:  

Nach den Berichten in diversen Foren und der Beschäftigung mit der Funktion der einzelnen Komponenten denke ich, dass das Problem durch schlechte Qualität (Riefen, Fertigungstoleranzen, Gummi etc.), Ablagerungen in der Bremshydraulik, vielleicht auch durch zu wenig Fahren verursacht wird.

DOT 5.0 hat den Vorteil, dass ein zu geringer Wechsel von DOT 4 etc. als Ursache zunächst mal wegfällt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Eigenschaften neuer Bremsflüssigkeit (Viskosität, Schmierfähigeit) eine Auswirkung haben.

Mich würde interessieren, wer keine Probleme hat und welche Bremsflüssigkeit drin ist.

Udo
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daimler-v8
Sponsor 2017
Bochum



BeitragVerfasst am: Do 09 Aug, 2018 20:08    Titel: Keine Probleme  

Hallo Udo (Nichtschwimmer) auf Deine Frage – ich habe keine Probleme, bei mir ist Silikon DOT 5 drin – wie auch mainzer25 erfrischend schreibt

Wirklich am Rande der Beiträge – ob DOT 3, DOT 4 oder DOT 5.1 – unser MK2 und der Daimler fahren seit vielen Jahren mit Silikon Bremsflüssigkeit von Mike Sander. In der Bremse und auch in der Kupplung. OHNE PROBLEME! Auch jetzt bei 39 Grad im Schatten oder im letzten Jahr in Apulien (Italien) - im Winter bei -20 Grad den Grimsel Pass (Schweiz) rauf und wieder runter. (Ja, haben wir gemacht – mit Winterreifen)

Das Thema ist ja wirklich durch und ich möchte es hier nicht neu entfachen.
Einfach mal die Suche hier im Forum benutzen.

Gruß daimler-V8

Ps. Wir fahren keine Rennen sondern nur in der Gegend herum. Und wenn die Fahrzeuge dann 6 Monate stehen steige ich ein und fahre los. Es gab Zeiten da ging nach dieser Zeit die Kupplung nicht mehr (Rost im Nehmer Zylinder) oder die Bremse löste nicht mehr – usw. usw. – auch wenn alle 2 Jahre die Flüssigkeit gewechselt wurde.

Jetzt ist mit Silikon Bremsflüssigkeit seit Jahren alles GUT ! Aber man braucht viel Zeit zum Entlüften mit "stahlbus Entlüfter" kein Problem aber 3-4 "Rundgänge" brauche ich schon und leichtes Klopfen auf die Zylinder bringen dann auch noch die letzten kleinen Luftblasen ins Glas.
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Do 09 Aug, 2018 21:47    Titel:  

@ Michael, der MKII hat kein Reaktion Valve. Er hat ein einfaches Einkreisbremssystem mit einfaxhem HBZ und BKV.

@ all, mein MKII vorher 10 Jahre mit Girling und DOT 5.0 Silikon (BKV wurde undicht) und seit 2017 mit Lockheed BKV und nun DOT 4 hat irgendwelche Bremsprobleme. Aber auch mein EV12 mit originaler Bremsanlage aus 2009 und DOT 4 hat irgendwelche Bremsprobleme mit dem Reaktion Valve.

Ich kenne 30 Oldifreunde mit 30 Reaktion Valve Geschichten, bei denen bereits mit neuem Reaktion Valve bereits nach ein paar Monaten oder 3.000Km wieder dieses klemmen auftrat und sich die Bremsen nicht lösen oder nur schwer usw.. Es hat nie mit der Bremsflüssigkeit zu tun, immer mit der Qualität der Teile. Der Pin und die Gummis sind oft schlecht. Mal geht's gut und mal nicht mit den Teilen.

Die ganze Autoindustrie ist mit 400 Millionen Karren auf DOT 4 eingestellt. Da interessiert weder DOT 3 noch 5.0 in der Statistik.

Gruß
Rainer
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Durango2k
registrierter Benutzer
Göttingen



BeitragVerfasst am: Fr 10 Aug, 2018 5:45    Titel:  

... bis auf die ca. 10 Mio Citroens, die mit LhM in der Bremse rumfahren, und das seit 1967....

Das ist aus meiner Sicht die beste Bremsanlage überhaupt, in der DS. Das LHM ist ein dünnes Mineralöl, und durch die 170 bar Bremsdruck (mehr als im Lauf eines Gewehres, hat man damals beworben), bremst das richtig.

Und es gammelt nix fest, ist ja Öl.

Funktioniert aber auch ohne Zentralhydraulik gut, in der Ente z. B. wahr ewig lange auch LHM drin.

Carsten
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jagwaugh
registrierter Benutzer
Zürich



BeitragVerfasst am: Fr 10 Aug, 2018 8:15    Titel:  

@Rainer, Der Mk2 hat sehr wohl eine reaktion valve, ist am Servo montiert.

Meintest du das es keine Bremskraftregler?
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Fr 10 Aug, 2018 21:55    Titel:  

Hallo Andrew,

Reaktion Valve beim MKII? Bei Einkreis mit einer Bremszuleileitung? Wenn aber dann nur die originalen von Girling und nicht die kleinen Nachbauten wie z.B. von Lockheed. Oder?

Na ja, auf jedenfall habe ich keine Probleme mit den Bremsanlagen meiner 5 Oldis mit DOT 4 Blue Racing bzw. nun mit Typ200. Alle 10-20 Jahre muss ich bei, weil was undicht ist. Ich überhole dann auch nur die Bremssättel. BKV und HBZ lohnt nicht, da kaufe ich neu.

Gruß
Rainer
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jagwaugh
registrierter Benutzer
Zürich



BeitragVerfasst am: Sa 11 Aug, 2018 7:23    Titel:  

@Rainer, evtl verstehe ich der Deutsche Begriff "Reaktion Valve" falsch. Für mich sind Teile 1-15 die Reaction Valve. Die Moderne Delphi Clones haben praktisch die gleiche Ventil, der die Vakuum Verstärkung des Brems regelt.

Anbei die Mark 2 Plate vom BKV.




Mark 2 Brakes Plate 69 800x600.jpg

Zur Vollansicht Bild klicken.
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Nichtschwimmer
Sponsor 2018
Mannheim



BeitragVerfasst am: Sa 11 Aug, 2018 8:37    Titel:  

Alle Unterdruck gesteuerten BVK funktionieren nach dem selben Prinzip. Es ist immer ein Reaktion Valve oder Steuerventil zur Steuerung des Druckes in der hinteren BVK-Kammer erforderlich. Nur die technische Umsetzung ist unterschiedlich. Die Positionierung des R.V. am HBZ beim E-Type ist schon etwas exotisch. Bei modernen BVK ist alles integetriert.

Udo
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Micha_H
registrierter Benutzer
Kreis Düren, NRW



BeitragVerfasst am: So 12 Aug, 2018 18:31    Titel:  

Hi,

ob ich den Begriff richtig verwende kann ich nicht sagen, gemeint war von mir der kleine Steuerkolben mit der Nr 14 im Bild. Der Aufbau sieht bei meinem BKV leicht anders aus, aber gleiches Prinzip.

Der Kolben hat zwei O-Ringe, würde das Teil nicht so blöd sitzen beim MK2 hätte ich mal verschiedenen O-Ring probiert.

Gruß Michael
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Peter-KA
registrierter Benutzer
Rheinstetten



BeitragVerfasst am: Di 14 Aug, 2018 14:06    Titel: E-Type-Bremse läuft nicht mehr nach  

Hallo liebe Nachbremser,
auch ich hatte dieses Problem seit langem und immer nur wenn es sehr heiß war, also eigenlich jedes Jahr im Juli/August. Vor 4 Jahren habe ich auf Empfehlung eines seriösen Jaguar-Teilehändlers den HBZ erneuert, da nur dies seiner Aussagen nach Erfolg versprechen würde. Hat im ersten Jahr auch ganz gut funktioniert, aber mittlerweile habe ich das Problem wieder, in der aktuellen Hitzephase sogar sehr ausgeprägt. Ich habe nun nach Untersuchung des alten HBZ und dort insbesondere des Reaction Valve die Feder für die Rückstellung des Steuerventils nach dem Bremsen als für meine Begriffe zu schwach ausgemacht. Zufällig habe ich in meiner Federkiste eine stärkere passende Feder mit D= 8mm und 23 mm Länge zum Ausprobieren gefunden, Drahtstärke muß ich nochmal messen, ist aber natürlich dicker. Der Austausch ist ja völlig easy: einfach die Nase am Reaction Valve abclipsen und Feder austauschen. Und was soll ich sagen, selbst im Stop ang Go in der Stadt mit längern Stops an roten Ampeln kein Problem mehr mit fester Bremse.
Die neue Feder paßt in der Länge gerade noch rein, könnte etwas kürzer sein, dafür vielleicht sogar noch etwas stärker.Ich werde hier noch experimentieren, wenn ich entsprechende Federn finde.

Viele Grüße Peter
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Micha_H
registrierter Benutzer
Kreis Düren, NRW



BeitragVerfasst am: Do 16 Aug, 2018 20:51    Titel:  

Hi,

Ok, ich bin dem Hinweis mit der Feder mal nachgegangen und habe heute etwas gebastelt, aus einer Feder die ich noch hatte. Diese ist deutlich härter und scheint im ersten Versuch das Problem zu verbessern, auch wenn es noch nicht 100%-ig weg ist.

Also habe ich mal nach einer passenden Feder gesucht und final diese hier bestellt:

https://www.federnshop.com/de/produkte/druckfedern/d-122b.html

Diese sollte von den Maßen ganz gut passen, hat aber nach meiner Messung eine vier mal höhere Federrate. Drahtstärke ist 0,8 statt 0,5.

Ich werde es damit probieren und berichten.

Gruß
Michael
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Fr 17 Aug, 2018 12:35    Titel:  

das mit der härteren Feder hatten wir genauso im Forum, wie das Abdrehen und polieren des kleinen Kolbens. Einfach mal im Forum suchen.

Also entweder Bremsenteile in original Qualität kaufen oder man versucht aus dem Nachbau bzw. aus dem schlecht produzierten Kolben noch das beste rauszuholen. An der Materialgüte wird man aber nichts ändern können.

Ansonsten kennt Ihr ja den Spruch, "wer billig kauft, kauft zweimal" ;-) Passiert mir ja auch immer wieder...

Gruß
Rainer
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agvsa6
registrierter Benutzer
93152 Nittendorf



BeitragVerfasst am: Fr 17 Aug, 2018 13:44    Titel: E-Type-Bremse läuft nicht mehr nach  

War gerade nach mehreren Wochen mit dem DOT3 unterwegs. Bergab ohne Gang, gebremst im Sekundentakt, immer gleicher Druckpunkt. Der Druck war jedesmal weich, d.h., dass der Stift jedesmal zurückgegangen ist. Vielleicht kommt das Problem wieder, wenn der Motor heiß ist, aber die Intervalle scheinen größer zu werden.

Gruß

Andi
Wer liefert was?
      
Nichtschwimmer
Sponsor 2018
Mannheim



BeitragVerfasst am: Sa 18 Aug, 2018 20:34    Titel:  

Hallo Rainer,

ich habe für den E-Type bisher nur Lockheed HBZ gefunden, die als Originalqualität beworben werden. Welche Empfehlung hast du, welche Lieferanten. Danke.

Grüße Udo
Wer liefert was?
      
Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Sa 18 Aug, 2018 21:07    Titel:  

Moin Udo,

ich habe meine BKV und HBZ bei David Manners DMG in GB gekauft. Um 09:00 online bestellt und nächsten Tag um 15:00 schon da. Ich fand das unglaublich. Die sind gut und günstig.

Gruß
Rainer
Wer liefert was?
      
Nichtschwimmer
Sponsor 2018
Mannheim



BeitragVerfasst am: So 19 Aug, 2018 6:46    Titel:  

Danke Udo
Wer liefert was?
      
Micha_H
registrierter Benutzer
Kreis Düren, NRW



BeitragVerfasst am: Di 18 Sep, 2018 7:51    Titel:  

Hallo,

ich hatte versprochen noch kurz zu berichten. Also hab die Feder, s.o. bestellt, gleich zwei Stück.

Die Federn sehen gut aus, ziemlich nahe am Original. Die Federrate ist höher, gefühlt aber weniger als bei der selbst gebogenen, also habe ich die zwei Feder ineinander gedreht und beide eingebaut.

Damit ist das Problem zu 99% gelöst, ganz selten bremst es noch leicht nach. Nachteil der Druckpunkt ist deutlich härter und Dosierung der Bremse nicht mehr ganz feinfühlig.

Hab dann auch noch mal nachgeschaut, tatsächlich hab ich den Rep.Satz von irgend einem NoName Anbieter, wie von Rainer schon hier geschrieben, Finger weg. Und wenn der Ausbau nicht so ätzend wäre würde ich den ganzen Mist neu machen.

So geht's für mich erst mal, bleibt so bis ich mal viel Zeit habe.

Gruß Michael
Wer liefert was?
      
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