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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  Zylinderkopfschrauben nachziehen ?
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Autor weitere Bemerkungen
daimler-v8
Sponsor 2017
Bochum



BeitragVerfasst am: Sa 18 Aug, 2018 14:59    Titel: Zylinderkopfschrauben nachziehen ?  

Hallo, unser Daimler 250 V8 hat jetzt 1000 Km gelaufen. Mit neu aufgebauten Zylinderköpfen also: Wasserkanäle aufgeschweißt, neue Ventile, neue Führungen mit Schaftdichtung, vorsichtig geplant und abgedrückt. Eingebaut mit der normalen "Blechdichtung" (eine "moderne Ausführung" haben ich nicht gefunden) und neuen Schrauben. Frage: Kopf nachziehen oder nicht - habe im WHB nichts dazu gefunden.

Würde mich über eine Nachricht freuen

Gruß Daimler-V8
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Sa 18 Aug, 2018 16:34    Titel:  

Moin,

ich kenne mich nun nicht mit Deinem V8 aus, aber wenn alles mit der normaler Blechdichtung, die ja kaum nach gibt, dicht ist, würde ich nicht nachziehen. Du hast doch sicher das Max Drehmoment anfangs angezogen und dann noch neue Schrauben. Aber vielleicht wissen es andere besser als ich.

Bei den modernen Composite Verbunddichtungen mit Silikonringen um die Wasserkanäle ist das was anderes. Die sollte man bei warmen Motor gemäß WHB nachziehen. Ist etwas undicht auch 5% mehr, da reißt kein Stehbolzen. Kenne ich vom 3.8er und MGA mit der Composite von Payen.

Gruß
Rainer
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jagwaugh
registrierter Benutzer
Zürich



BeitragVerfasst am: So 19 Aug, 2018 6:23    Titel:  

Solang dass es ein Blubber test passt dann ist es nicht dringend nötig.

Aber... Ich würde es trotzdem machen nach 1000 km.

Motor kalt. Mutter & Kopf mit einen Filzstift markieren, 3/4 Drehung lösen & wieder auf die gleiche Wert anziehen. Die Markierungen sollte wieder in eine Linie zeigen. (mit Kupfer "bewegt" sich der ZKD erstaunlich lang.

Warm wurde ich ein ZKD nie an/nachziehen, sebst wenn es im WHB steht. Anziehen, Wärmezyklus, abkühlen lassen, nachziehen.
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: So 19 Aug, 2018 9:34    Titel:  

Moin Andew,

die ZKD aus Edelstahl gefüllt mit Verbundmaterialien und Silikonringen z.B. von Payen härten bei kaltem ZK aus, daher sollte man sie mit warmen, nicht heißen, Motor nachziehen, sonst bekommt man sie mit den Silikonringen nicht dicht. Diese Art der ZKD, auch gerne doppelt so dick, benutzt man ja meist als letzte Lösung, weil wenig Fleisch zwischen den Zylindern ist oder der ZK schon mehrfach geplant wurde oder der Block nicht geplant wurde oder die Ränder der Wasserlöcher weggefressen sind.

Statt dessen benutzen die Amis auch gerne für Kupferdichtungen eine Art Klebespray. Was es nicht alles gibt...

Gruß
Rainer
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jagwaugh
registrierter Benutzer
Zürich



BeitragVerfasst am: So 19 Aug, 2018 10:48    Titel:  

@Rainer,

Vielleicht bei manche Motoren.

Bei der letzte Payen die ich an einen XK installiert habe hiess es "bei Zimmertemperaturen". Der Daimller hat Al Köpfe, wie der XK, allein wegen der expansionskoeffizient scheint mir warm nachziehen verdächtig.

Ich hab letztens einen Aston DBA ZKD ersetzt. Es hat sage und schreibe 5X nachziehen gebraucht bis die Striche am Mutter wieder am gleichen Ort kamen. (ZKD is eine Kupfer laminat).
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V8Saloon
registrierter Benutzer
Kornwestheim



BeitragVerfasst am: Fr 24 Aug, 2018 8:06    Titel:  

Hallo Gerd,

die brauchst Du nicht nachziehen. Ich habe es mal gemacht wie von Andrew beschrieben, aber es gab überhaupt keinen nennenswerten Unterschied.
Merkwürdig finde ich, das im WHB überhaupt nix steht, ob die Schrauben geschmiert oder trocken angezogen werden, denn das ergibt einen gewaltigen Unterschied (daher gehe ich von trockenen Schrauben aus)
Da es keine Dehnschrauben sind, können sie übrigens mehrfach verwendet werden, trotzdem sind sie die Schwachstelle. Wenn Du überziehst, dann längt sich die Schraube im Bereich der nicht im Eingriff befindlichen Gewindegänge.
Bei Reparaturen an den Kipphebelwellen müssen sie ja auch gelöst werden, ohne das die Zylinderkopfdichtung ersetzt wird und werden anschließend einfach wieder auf das angegebene Drehmoment angezogen, quasi so wie von Andrew beschrieben.

Grüße Uli
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jphdittmar
registrierter Benutzer
hannover



BeitragVerfasst am: Fr 24 Aug, 2018 17:38    Titel:  

Also ich Handhabe das anders. Das anzugsmoment bezieht sich nach DIN immer auf eine leicht geölte saubere Schraube in sauberem Gewinde. Soll heißen die Schraube muss sich von Hand leicht eindrehen lassen bis sie anfängt aufzusitzen. Um das zu erreichen muss man ggf. das Gewinde säubern, z.b. Mit einer reinigungsschraube.
Wenn es sich nicht um dehnschrauben handelt kann man die Schrauben einfach mit dem geforderten Drehmoment nachziehen, so ist es auch fast immer vorgeschrieben, lösen würde ich nur wenn das explizit gefordert ist. Klassische Dichtungen werden kalt nachgezogen wenn nicht anders gefordert weil hier das größte Moment erforderlich ist bei modernen Dichtungen mag das anders sein.

Jens
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V8Saloon
registrierter Benutzer
Kornwestheim



BeitragVerfasst am: Sa 25 Aug, 2018 18:01    Titel:  

Hallo Jens,
also anders ist deine Handhabe ja nun nicht. Die Zyl-kopfdichtung des V8 ist wie eine Feder. Die wird beim erstenmal anziehen elastisch und plastisch verformt. Da mit den Zylinderkopfschrauben auch die Lagerböcke der Kipphebelwellen befestigt werden, werden die Schrauben u.U. gelöst, aber der Zylinderkopf nicht abgenommen. Anschließend werden die Schrauben wieder angezogen wie auch für das erstemal vorgeschrieben. Ob die Schraube also gelöst und anschließend wieder angezogen oder nur angezogen wird ist völlig egal. Das kann man anhand des Verspannungsbildes der Schraubverbindung auch gut einsehen und so ist es auch im WHB beschrieben.
Beste Grüße
Uli, der jeweils die letzten 4 Winter die Zylinderköpfe demontiert hatte....
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