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XJ Serie 1 bis 3  >>  Ein paar Fragen
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Autor weitere Bemerkungen
Argonaut-10
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Fr 18 Okt, 2019 9:31    Titel: Ein paar Fragen  

Liebe Forumsmitglieder,

ich hatte am Anfang einige Dinge zu verbessern bei meinem XJ6 C. Nun kommen die letzten Themen dran, die mir nach ca. 5.000 km Nutzung aufgefallen sind. Vielleicht könnt ihr mir da weiterhelfen.

1. Das Gebläse schaltet sich ab, wenn sich der Klimakompressor abschaltet. Also... wenn man die Kühlung anstellt (linke Temperaturregelung), dann springt auch das Gebläse an (in allen möglichen Stufen auf der rechten Einstellseite). Wenn man dann aber auf wärmere Temperaturen geht, dann schaltet sich der Klimakompressor ab (gut), leider aber auch das Gebläse; insofern heizt der Wagen den Innenraum nicht auf.

2. Der rechte Tank erzeugt Unterdruck; das bedeutet, dass die Entlüftung wohl nicht funktioniert. Wo muss ich da hinfassen, um das zu beheben?

3. Die Tachowelle dreht zwar den Anzeiger für die Geschwindigkeit, aber der Tageskilometerzähler bleibt immer wieder einmal hängen, was auch dazu führt, dass dann der Gesamt-Kilometerzähler nicht mehr drehen mag (hängt also irgendwie zusammen).

Kann mir jemand einen guten Ratschlag geben?

Vielen Dank im Voraus

Argonaut
Wer liefert was?
      
Ribolla
registrierter Benutzer
Graz



BeitragVerfasst am: Fr 25 Okt, 2019 9:28    Titel: Werkstattempfehlung  

Hallo Argonaut,

sorry for the late reply - ich habe zwar keine technischen Rat für Dich, weil die Serie 2 doch recht verschieden ist, aber eine Werkstattempfehlung: Schau mal bei M&R in Günding vorbei. Die kennen sich wirklich aus, ich habe dort eine Motorrevision und einige technische Umbauten und Optimierungen machen lassen, u.a. Bremsenumbau auf Serie 3. Alles funktioniert völlig problemlos und zuverlässig.
Wer liefert was?
      
Argonaut-10
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Mo 28 Okt, 2019 12:36    Titel: Danke  

Hallo,

vielen Dank für diesen sehr guten Tip. Habe bereits einen ersten Termin mit M&R ausgemacht. Werde von meinen Erfahrungen berichten.
Der erste Eindruck am Telefon: die Chemie stimmt.

Viele Grüße
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Ribolla
registrierter Benutzer
Graz



BeitragVerfasst am: Mi 30 Okt, 2019 16:31    Titel:  

Fein! Bitte schöne Grüsse von mir ausrichten, auch an Frau Günther und die Mechaniker...

Und vergiss nicht, Dir von Herrn Müller seine Halle zeigen zu lassen!

Wenn Du punkten willst, lobe seinen Toronado :-)
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Bru-Jag
Sponsor 2019
Steinfurt



BeitragVerfasst am: So 03 Nov, 2019 12:37    Titel: Km Zähler, Tankentlüstung  

Hallo Argonaut,

auch von mir eine Entschuldigung für meine späte Begrüßung, sei also recht herzlich Willkommen. Gerade als Coupe Liebhaber.

Bei meinem Coupe habe ich beim zerlegen festgestellt, das die Entlüftung unterhalb der Tankdeckel erfolgt, dort sind zwei kleine Schlauchanschlüsse, die bei meinem Coupe völlig dicht waren. Im eingebauten Zustand sicher etwas kniffelig zu reinigen, dazu sollten auch die Schläuche in den Radkästen gereinigt werden, ob dies mit Druckluft möglich ist? Bei mir wird es neu werden müssen, da meine Tanks völlig verrostet und teilweise mehrfach übereinander geschweißt waren.

Hinsichtlich des KM- Zählers, das klingt nach Ausbau und aufbördeln, die kleinen Nylon Zahnräder und deren Mitnehmer leiern oftmals aus, eine Arbeit, die mehr an einen Uhrmacher erinnert, aber der Winter steht vor der Türe und mit Geduld und Spucke wäre es eine Gelegenheit sich seiner Katze mal zu "nähern".
Wer liefert was?
      
Argonaut-10
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Mo 11 Nov, 2019 15:13    Titel:  

Liebe Forumsmitglieder,

ich habe jetzt den Kontakt von "Ribolla" benutzt und meinen Wagen zu M&R letzte Woche Dienstag gebracht. Und es ist nicht untertrieben, was Ribolla über diese Werkstatt gesagt hat. Freundlich, kompetent und pro-aktiv. Herr Müller hat eine ganze Halle voll mit Jaguar (fast alle XJ Varianten), Rolls-Royce und Bentley. Ein paar Exoten waren auch mit dabei.
Er hat sich meinen Wagen angeschaut und mir gleich bei der Abgabe ein paar Tips gegeben, die ich gar nicht auf dem Radar hatte. Am kommenden Tag hatten sie den Wagen bereits durchgesehen und die wichtigsten Kleinigkeiten erledigt (Heizung, Vergaser-Einstellung, Tankentlüftung, usw.). Inzwischen wurde noch ein Ölwechsel gemacht, die vordere Tieferlegung wieder zurückgenommen (wieder die "normalen" Federn eingebaut), und viele Kleinigkeiten mehr.
Meine erste Werkstatt hatte für die Erstregistrierung in DE ja auch eine HU machen müssen. Sie kamen aber nicht unter 7.0 CO2. Damals hatte ich eine sehr gute Werkstatt in Berlin noch angerufen, um hier vielleicht einen wertvollen Hinweis zu bekommen. Die sagten mir, dass sie für den TÜV immer den CO2 Gehalt auf 3.5 runterschrauben und gleich nach dem TÜV wieder auf 4-5 hochdrehen. Argument: weil die Jaguar darunter nicht richtig laufen. Herr Müller sagte dazu nur... alles Unsinn. Ein Jaguar, der bei 3.5 nicht richtig fährt, ist einfach falsch eingestellt. Ich werde das überprüfen, weil ich ihn diese Woche noch abhole.
Ganz grundsätzlich war ich sehr beeindruckt vom tiefen Wissen über unsere Lieblinge in dieser Werkstatt. Nun gut... die machen das ja auch schon mehr als 40 Jahre, aber egal.
Ein weiteres Problem, was ich hatte, war das Gebläse / Heizung. Unter der Mittelkonsole gibt es einen Mechanismus, der bei mir kaputt war. Dadurch sprang die Heizung nicht an (nicht der Temperatursensor). Und was das Gebläse betrifft, so sagt er, fällt die Sicherung immer wieder speziell bei alten Autos, weil die Lüftermotoren mehr Strom ziehen als die Sicherung absichern kann. Das kann man umbauen am Sicherungskasten, damit höhere Ströme fließen können (ohne dabei neue Gebläsemotoren verbauen zu müssen).
Ich schicke bald neue Fotos.

Euch vielen Dank

Argonaut
Wer liefert was?
      
Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Mo 11 Nov, 2019 17:19    Titel: das klingt interessant  

Hallo Argonaut,

Deine Ausführungen sind durchaus interessant. Bitte berichte weiter. Deine Ausführungen bezüglich der Gebläse und der Sicherungen verstehe ich nur bedingt. Die Sicherungen und die Kabel für die Gebläse sind werksseitig schon recht stabil ausgelegt und haben bei mir seit über 25 Jahren noch nie Schwierigkeiten gemacht. Wurden bei Deinem Wagen die Ströme gemessen ? So etwas ist ja relativ einfach und präzise feststellbar. Wenn Du das im Gesmtzusammenhang gut dokumentieren könntest, wäre das ganz sicher für viele von uns eine große Hilfe.

Vielen Dank - Peter aus FFM
Wer liefert was?
      
Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



BeitragVerfasst am: Di 12 Nov, 2019 10:20    Titel:  

Ich würde nicht höher absichern als im original vorgesehen.
Schliesslich belastet man dann auch die Kabel stärker als vorgesehen, was doch ein imenses Risiko bis hin zum Fahrzeugbrand bedeutet.
Im folgenden dazu meine Vorgehensweise, die bislang immer funktioniert hat.

Das mit den hohen Strömen der Gebläse betrifft alle älteren Fahrzeuge, aller Jahrgänge.
Oftmals brennen dadurch auch die Schaltwiderstände der einzelnen Schaltstufen durch.
Man kann sagen, so ab einem Alter von 15 Jahren tritt das bei den neueren Fahrzeuge schon auf, also die Oldies sind da noch erheblich besser gebaut.

Im Grunde liegt es an einer Kombination von verharztem Fett in den Lagern (oftmals auch nur Buchsen) und vergammelten Kollektoren/Kohlen.
Teilweise sind auch die Lager so hin, dass man sie ersetzen muss.
Ist eine reine Revisionsangelegenheit, schön, dass jetzt der Winter kommt für solche Arbeiten....

Kohlen ausbauen und versuchen neue zu bekommen, Betriebe die Motoren wickeln können da zumeist passende finden.
Lager auswaschen und ohne Fett drehen, sind sie hin neu, ansonsten wieder ordentlich fetten.
Kollektor mit Riefen ganz dezent abdrehen, Zwischenräume der Kontakte je nach Zustand neu mit Harz isolieren. Wenn der Kollektor nur dunkel angelaufen ist, aber keine Riefen hat, einfach mit 2000er Nassschleifpapier und Öl drauf abziehen bis auf fast Hochglanz. Natürlich am Kollektor danach auch die Rillen zwischen den Kontakten reinigen, Metallabrieb muss da raus.
Laufbahnen der Kohlen reinigen, Steckkontakte reinigen und wieder montieren, dann sollte der Motor wieder leise und mit passenden Strömen drehen.

Die meiste Arbeit ist die Demonatage der Gebläsemotoren, da ist man bei den alten Jag durch den Gebläsekasten vorne recht gut bedient, bei sehr vielen Autos muss das Armaturenbrett fast komplett zerlegt werden um auf dem Rücken liegend an die Motoren zu kommen.
Wer liefert was?
      
pfljag
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Di 12 Nov, 2019 13:51    Titel:  

Hallo Argonaut,

die Gebläsemoteren gehören naturgemäß zu den kräftigeren Verbrauchern.
Aber wie schon Thomas schrieb: Die Verkabelung ist auf die Lasten ausgelegt, wenn die Sicherung fliegt dann wird zuviel Strom gezogen, den auch die Verkabelung nicht sicher transportiert. Dazu kommt noch dass die verbauten Sicherung zur trägen Variante gehören, also nicht gleich bem ersten Impuls durchbrennen.

Eine zusätzliche Option könnten auch oxidierte Steckverbinder sein, durch den höheren Übergangswiderstand steigt ebenfalls die Stromaufnahme. Vielleicht mal den ganzen Weg nachgehen und aus/einstekcken and jeder Verbindung.

Ich würde unbedingt zur Revision der Geläsemoteren raten statt höher abzusichern.
Wir haben hier am Müncher Stammtisch einen XJ6C - elektrische Probleme dieser Art sind nicht bekannt.

Liebe Grüße
Peter
Wer liefert was?
      
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