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I-Pace  >>  Warum Verbrenner sterben ...
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Autor weitere Bemerkungen
XF-Driver
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Electri-City



BeitragVerfasst am: Mi 29 Jan, 2020 14:38    Titel: Warum Verbrenner sterben ...  

Wie sieht wohl die Flottenbilanz für die JLR Flotte aus? Schwere Autos... Grosse Motoren...Und anders als VW geht JLR ins XJ Luxussegment anstatt in den XE? Mal gespannt wie sich das entwickelt und wie die Kosten weitergegeben werden...
Ob da noch viel Geld für die so heiss erhoffte Wasserstoff-Auto-Entwicklung (&Produktion) übrig bleibt?

https://www.youtube.com/watch?v=A7S0qQw4Ye4
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suparudi
registrierter Benutzer
Marbach a.N.



BeitragVerfasst am: Mi 29 Jan, 2020 18:30    Titel: Alles hat seine Berechtigung !  

Hallo,

es wäre schön wenn wir hier im Jaguarforum solche polarisierenden Aussagen unterlassen könnten.
Die Verbrennermotoren werden aussterben <== Blödsinn
E-Autos sind umweltschädlich <== Blödsinn
Und fast alles andere was zu der Thematik Verbrenner vs. E-Auto vs. Hybrid vs. ...... gesagt wird ist ebenso Blödsinn.

Ja, ich darf das sagen, da ich beide Welten kenne (besitze und fahre) -beides hat seine Vor- und Nachteile und seine Daseinsberechtigung. Ich geniesse die totale Stille im E-Auto genauso wie den Sound im V8 - alles zu seiner Zeit.
Genauso schätze ich die Problemlosigkeit des E-Autos was die Wartung und Reparaturen betrifft wie auch die Problemlosigkeit der luxuriösen Reiselimousine grössere Strecken zu fahren - jedes meiner Fahrzeuge deckt einen speziellen Bedarf.

Ich weiss auch, dass nicht jeder 2 oder 3 Fahrzeuge unterhalten kann oder möchte, man sollte allerdings auch die Toleranz anders denkenden gegenüber aufbringen.

Wer nur Verbrennerfahrzeuge kennt und noch nie ein E-Auto gefahren ist sollte sich mit Stammtischgeschwätz zurückhalten. Den umgekehrten Fall (kennt nur E-Auto und fuhr noch nie einen Verbrenner) wird es vermutlich nicht geben, falls doch gilt da natürlich dasselbe.

Allzeit gute Fahrt in eine interessante Zukunft

Suparudi
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XF-Driver
registrierter Benutzer
Electri-City



BeitragVerfasst am: Do 13 Feb, 2020 12:42    Titel: Jaguar I-PACE | Unser Antrieb  

...da tut sich doch langsam was...

Eindeutiger Titel - oder?

https://www.youtube.com/watch?v=UuSoU1jQb0k
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marcuspk
registrierter Benutzer
braunschweig



BeitragVerfasst am: Mo 24 Feb, 2020 7:52    Titel:  

Nun sagen wir mal so...

Akkuautos werden sich vermutlich nicht durchsetzen... warum?

Ladeinfrastruktur: Geht vielleicht geradeso so irgendwie in Deutschland und Teilen der Welt...

Geht nicht in.. Afrika, Indien, Pakistan, Südamerika, weiten Teilen v. China, Russland. Canada usw usw.

Wo sind die größten Absatzmärkte jetzt und zukünftig?
Wie soll in den o.g. Ländern die Ladeinfrastruktur geschaffen werden wenn noch nicht mal ein Land wie
Italien oder mindestens 9 Länder der G20 das nicht schaffen?

Wer kauft also die Fz. eines Herstellers, der einseitig auf Akkuautos setzt und der keine Alternativen
anbietet?! genau.. Niemand. ...

Darum... Verbrenner sterben aus = Blödsinn

Es wird einen gewissen Prozentsatz an Akkuautos geben.. das ist auch okay und lokal sogar zu begrüßen,
jedoch ist das nicht die Lösung für den Individualverkehr. Das bemerken selbst die Hersteller.

Darum wird Wasserstoff kommen... Als Ersatz für Benzin/Diesel. Ist dann auch ein Elektromotor - aber
was die Reichweite und Möglichkeit angeht besteht da doch ein enormer Unterschied zum Akku.
Den Diesel/Benziner werden wir jedoch die nächsten 25Jahre locker noch erleben.. eher noch länger.
Das allein schon aufgrund der Alternativlosigkeit der Situation im Bereich Schwerverkehr.

Soviel dazu.

VG Marcus
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skylark2001
registrierter Benutzer
Unner Frangn



BeitragVerfasst am: Mo 24 Feb, 2020 7:56    Titel:  

Moin,

warum sollten sich Akkuautos in sonnenreichen Ländern nicht durchsetzen? Dort ist es eher einfacher eine Ladeinfrastruktur zu schaffen ... immerhin schafft Burkina Faso es ja auch ein besseres Mobilfunknetz, als in Teilen Deutschlands (https://www.nordbayern.de/region/netz-in-nordbayern-ist-schlechter-als-in-burkina-faso-1.6629636), auf die Beine zu stellen.

Gruß aus Nordbayern
Dirk
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marcuspk
registrierter Benutzer
braunschweig



BeitragVerfasst am: Mo 24 Feb, 2020 12:00    Titel:  

Muhaha... :) Der war jetzt gut.

Sorry.. Aber es ist schon etwas anderes einen Mast in die Landschaft zu stellen und eine Sendeanlage mit Solarpaddeln in die Wüste zu bauen, als tausende Elektroautos mit Strom zu versorgen! (sieht dann übrigens so aus / Australien Outback Foto aus Dezember)... Wie lange diese Anlage bräuchte mehrere Autos zu laden.. logischerweise nur tagsüber.. :)

EAutos gehen schon gar nicht in Regionen, wo Menschen in eher einfachen Verhältnissen leben... Wie denn?
Nicht mal in Italien / Griechenland usw.kann das funktionieren.. Selbst da bricht das Netz zusammen, würde man dort EAutos massiv aufstocken... Selbst in Deutschland ist der letzte in einer Sackgasse mit einer Wallbox angeschmiert...

Haltbarkeit der Akkus ist nochmal eine ganz andere Sache...
Wartung vor Ort?.. Nein.
Dann sternförmiges pendeln zum Solarladen!? ;) und dann? Bist zu hause ist der Akku halb leer...
usw usw usw.. :) Alles Quark.

DHL / Pflegedienste / Kreisläufer / Lokale Stadtfahrzeuge mit Hausanschluss.. Alles gut und Sinnvoll..
Individual? Nein.
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k.stoertebeker
registrierter Benutzer
Fuerth



BeitragVerfasst am: Mo 24 Feb, 2020 13:53    Titel:  

. immerhin schafft Burkina Faso es ja auch ein besseres Mobilfunknetz, als in Teilen Deutschlands

M.W. würden bei der Leistung der Mobilfunkantennen die Menschen in D tot umfallen ;-)
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Arminko
registrierter Benutzer
Spanien



BeitragVerfasst am: Mo 24 Feb, 2020 21:55    Titel:  

Zitat von Dirk
warum sollten sich Akkuautos in sonnenreichen Ländern nicht durchsetzen? Dort ist es eher einfacher eine Ladeinfrastruktur zu schaffen
Es klappt nicht in der Realität, da hilft die Sonne nicht, wenn die Infrastruktur es nicht hergibt.
So wie Markus schon bemängelte, es liegt an der Umsetzung. Ich lebe in Spanien und bin auch an der E-Mobilität interessiert, Spanien ist ein Sonnenland, also alles klar für Solar und jetzt kommen die Probleme, Strom ist extrem billig für deutsche Verhältnisse, nachts, d.h. 14 Std.lang kostet er nur 11 Ct. und tags 23Ct., aber es gibt nicht genug. Ich als Privatperson kann keine Wallbox installieren, denn die bräuchte Starkstrom, den bekommen nur Firmen. Mein Jaguar Händler in Spanien jammert, denn er kann keine I Pace verkaufen, es fehlen die Genehmigungen, genauso geht es Porsche, die haben gerade den neuen Taycan vorgestellt, aber sagen man kann nur bei ihnen laden, also es funktioniert nicht in den Sonnenländern, es fehlt die Infrastruktur und somit die starken Leitungen . Ladestationen, die entlang der Hauptstraßen sein müssen, fehlen total. Eine Fahrt mit einem E-Auto von Spanien nach Deutschland für mich ca. 2500km wäre im Moment eine "lange Abenteuerreise" mit stundenlangen Stops an normalen Schukosteckdosen. Ein I Pace braucht 35 h für eine 80% Ladung an einer Schukodose, das wird nichts.
Grüße aus dem Sonnenland
Armin
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skylark2001
registrierter Benutzer
Unner Frangn



BeitragVerfasst am: Di 25 Feb, 2020 7:37    Titel: Übergang  

Moin,

das Ganze ist doch ein gleitender Vorgang - nix wird von heute auf Morgen umgestellt. Ich bin grundsätzlich ja technologieoffen und mir ist es letztlich egal, welche Technologie sich durchsetzt. Jedoch: wenn alle auf der Welt so argumentieren würden, wie Ihr hier im Forum, dann hätte sich vermutlich kein Tankstellennetz, kein Telefonnetz und kein "Irgendwas"-Netz durchgesetzt. All diese Infrastruktur war ja auch nicht von Anfang an da.

Zum Thema elektrische Infrastruktur: es gibt eine Studie die der deutschen Straßenbeleuchtung ein Einsparpotential von 2,2TWh jährlich nachsagt, wenn man sie auf LED umrüstet. Damit hätte man den (nach anderen Studien) kompletten Strombedarf der zukünftigen dt. Elektroautoflotte bereits "eingespart" und das Stromnetz, das das alles verkraften kann, ist ja bekanntermaßen auch schon da. Da wird es schon recht dünn mit der Argumentation, dass das alles nicht klappen kann.

Zum Thema Reichweitenproblematik. Dazu gibt es zu sagen, dass in den letzten 6 Jahren die Effizienz von Akkus um ca.50% gesteigert wurde. Wenn wir das in den nächsten 6 Jahren usw. usf. wieder schaffen, sind alle anderen Technologien ziemlich chancenlos.

Zum Thema Wartung. In den USA wächst eine Werkstattinfrastruktur, die sich auf das Recyclen von Akkus spezialisiert hat.

Zum Thema Reparieren von Steuergeräten? Ist heute in Zeiten kein Problem, wo jeder mittelmäßig Begabte sich eine Heißluftlötstation aus China besorgen kann und den Grafikchip seiner Playstation reballen kann und jeder Telefonladen den Chip für die Ladeelektronik auf dem iPhone neu auflötet oder zumindest einen kennt, der das kann.

Lassen wir den Dingen doch einfach mal ihren Lauf. Es wird auf jeden Fall unübersichtlicher bei den Antriebstechnologien. Ein bedauerlicher Fakt, den der VW Vorstand mit einer blödsinnigen vorschnellen Festlegung vermeiden wollte - es wird seinem Konzern nur eben nichts helfen.

Sagt einer, der sich zum guten Schluss noch einmal einen Ami mit 5.7 Hemi gekauft hat.

Gruß
Dirk
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marcuspk
registrierter Benutzer
braunschweig



BeitragVerfasst am: Di 25 Feb, 2020 19:21    Titel:  

Natürlich sollte man "technologieoffen" sein.. Ohne Frage!

Jedoch verstehe ich nicht so recht, wieso die Akku-Freunde das eben nicht sind.
MMn. ist die Akku-Auto Technologie jetzt schon überholt.

Die verfügbaren Wasserstoff-Fahrzeuge funktionieren wunderbar.
Wasserstoff kann gespeichert, demnächst noch in Pulver gebunden und ohne hohen Druck
transportiert werden.. Auch in Burkina Faso kann somit lokal durch Wind und Sonnenenergie Wasserstoff erzeugt - und dann über weite Strecken transportiert werden.. Es kann in Häusern zum Heizen verwendet werden.. Züge, Schiffe sogar Flugzeuge können damit fliegen.. Die Erzeugung bleibt lokal... z.B. auch durch Gas / Atomkraft / Wasser / Windkraft.. das ganze System ist nachhaltig und recht problemlos... Und man muss nicht aber Millionen an Kupfer verbuddeln, Keine Kabel an Laternen stecken die versiffen, fehleranfällig sind, man das Fz. über Stunden ans Kabel bindet usw usw...

Es gibt Anwendungen für Akku Autos.. Ohne Frage.. Leute die wenig/gar nicht fahren ... nicht individual fahren und auch nur einen begrenzten Radius mit dem Fz. nutzen wollen.. Für alle Anderen macht Akku mit all den Einschränkungen keinen Sinn.
Jetzt nicht.. und.. aufgrund der weiter bestehenden Einschränkungen auch in Zukunft nicht.

Da ist die Brennstoffzelle global gesehen Lichtjahre voraus und sinnvoller einsetzbar....
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skylark2001
registrierter Benutzer
Unner Frangn



BeitragVerfasst am: Mi 26 Feb, 2020 7:29    Titel:  

Moin,

es bleibt spannend. Fürs Heizen von Häusern wäre ich übrigens für Methan - wenn das aus überschüssigem PV- bzw. Windstrom hergestellt wird, kann es ohne Bedenken ins vorhandene Erdgasnetz eingespeist werden und wäre in der Herstellung überdies noch effizienter. Nebenbei hat es einen höheren Energiegehalt.

Bei der Mobilität wird es wohl mittelfristig auf Elektromobilität hinauslaufen - kein Motor hat einen höheren Wirkungsgrad. Ob der dann von einer Brennstoffzelle, die mit Wasserstoff betrieben wird angetrieben wird oder von so etwas wie Graphen Akkus oder sonst etwas, das bleibt offen.
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Arminko
registrierter Benutzer
Spanien



BeitragVerfasst am: Mi 26 Feb, 2020 21:15    Titel: Stromanhänger  

Na da habe ich noch was für die Reichweitenverlängerung, ist zwar nicht schick, aber originell und hilft schon mal weiter,top Idee!!
https://www.bild.de/auto/auto-news/auto-news/reichweite-von-e-autos-akku-anhaenger-fuer-die-langstrecke-69021812.bild.html
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skylark2001
registrierter Benutzer
Unner Frangn



BeitragVerfasst am: Do 27 Feb, 2020 6:05    Titel: Alte Idee  

Arminko hat folgendes geschrieben:
Na da habe ich noch was für die Reichweitenverlängerung, ist zwar nicht schick, aber originell und hilft schon mal weiter,top Idee!!
https://www.bild.de/auto/auto-news/auto-news/reichweite-von-e-autos-akku-anhaenger-fuer-die-langstrecke-69021812.bild.html


Jo ... und beim M1 Abrams musste auch immer ein Tanklaster mitfahren ... heute ist doch nicht der 1.4.??? Ist der Wagen dann auch von der Begrenzung auf 100 km/h befreit?
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Arminko
registrierter Benutzer
Spanien



BeitragVerfasst am: Do 27 Feb, 2020 10:26    Titel:  

[b]Ist der Wagen dann auch von der Begrenzung auf 100 km/h befreit?[b]
nein skylark, wie in dem Artikel schon angemerkt, werden die E-Autos eh nicht schneller als 100km/h fahren, um überhaupt anzukommen und somit können sie das Ding auch mitschleppen. Das Video ist ja nicht schlecht gemacht, von der Grundidee wie ein Austausch der Batterien, so könnte man ja auch größere Strecken zurücklegen.Was nützt Dir denn mit einem E-Auto schnell zu fahren, wenn Du dann nach 200km wieder eine halbe Stunde oder länger an der Lade stehst? Da überholen dich dann die mit Anhänger...
Grüße
Armin
https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=ywkLyD9DR8E&feature=emb_logo

https://www.youtube.com/watch?v=rrM1yqVpi6M
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XF-Driver
registrierter Benutzer
Electri-City



BeitragVerfasst am: Do 04 Jun, 2020 12:20    Titel: Donnerstag, 04. Juni 2020  

Keine Prämie für Verbrenner
Rufe der Autoindustrie verhallen ungehört.

Und der ADAC tested zudem Plugin-Hybride und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen...
https://youtu.be/f_2TCnUExkQ
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Schnaeutz
registrierter Benutzer
Bonn



BeitragVerfasst am: Sa 06 Jun, 2020 23:55    Titel: Ich kenne beide Welten  

und jedes Antriebskonzept hat seine Daseinsberechtigung. Mit meinem Jag kann ich lange Strecken schnell und bequem ohne aufgezwungene Ladepausen zurücklegen. Ich kann mich spontan entscheiden, nach Spanien zu fahren, wenn ich das Bedürfnis dazu verspüre. Beim E-Auto müsste ich erst einmal checken, welche Ladekarten ich benötige und sie bestellen. Wenn ich irgendwo ein gutes Restaurant in der Nähe der Autobahn kenne, fahre ich hin, auch wenn es keine Ladesäule hat. Beim E-Auto müsste ich mit dem gastronomischen Angebot zufrieden sein, das an der Ladesäsule existiert. Oftmals ist das eine Hamburger-Kette. Kann man mal machen, aber nicht bei jedem Laden. A props Laden: Der Betreiber der meisten Schnellladesäulen (außer Tesla), nämlich Ionity, verlangt für die Kilowattstunde Strom 79 Ct. Je nach Verbrauch kommt man damit locker auf einen Preis von über 20 EUR auf 100 km. Mit dem Verbrenner schaffe ich die 100 km mit nicht einmal 10 EUR. Und dem Vernehmen nach sind selbst die 79 Ct. nicht einmal kostendeckend; es ist nicht unwahrscheinlich, dass an der Preisschraube ncoh weiter gedreht werden könnte.

Mit meinem E-Auto mache ich alle Fahrten in der näheren Umgebung. Mal eben zum Supermarkt oder in die Stadt. Alles Kurzstrecken, die der Motor des Jag nicht wirklich schätzen würde. Das sind die meisten Kilometer, die ich so verfahre. Und die Fahreigenschaften eines E-Autos sind super. Bis der Verbrenner an der Ampel den richtigen Gang gefunden hat, ist ein Elektroauto schon auf 50. Geladen wird in der Regel zu Hause, also zum Preis des Haushaltsstroms.

Aber in der Tat: es ist reiner Luxus, 2 Autos sein Eigen zu nennen. Aber man gönnt sich ja sonst nichts.

Beim Thema Wasserstoff verstehe ich nicht, warum man nicht Verbrenner auf Wasserstoff umrüstet. Mit LPG oder Erdgas geht das doch auch. Aber vermutlich gibt es da technische Hindernisse - oder angebliche.
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XF-Driver
registrierter Benutzer
Electri-City



BeitragVerfasst am: Fr 31 Jul, 2020 14:55    Titel: Handelsblatt 31.07.2020: Das sind die Baustellen des neuen Chefs von Jaguar Land Rover  

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/thierry-bollore-das-sind-die-baustellen-des-neuen-chefs-von-jaguar-land-rover/26055318.html?ticket=ST-17511137-jEDLUd3FjbFLvIYee0Df-ap5

....
Dann kam der Dieselabschwung,....
....
Die Coronakrise bringt das Unternehmen nun in akute Existenznot. ..
....
Die von großen Dieselschluckern dominierte Modellpalette wirkt zunehmend aus der Zeit gefallen...
...
Nur zwei der 14 JLR-Modelle, der „kleine“ Range Rover Evoque und der elektrische Jaguar-SUV i-Pace, konnten ihren Absatz im vergangenen Jahr steigern....
....
Der Umstieg auf alternative Motoren muss forciert werden....
....
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marcuspk
registrierter Benutzer
braunschweig



BeitragVerfasst am: Fr 31 Jul, 2020 21:30    Titel:  

Lach.. (sorry) aber das liegt doch nicht am Motor!!!

Wenn man ein Auto für lange Strecken sucht, die man fahren muss (nicht will) gibt es keine Alternative zu Diesel
Bei vergleichbarer Leistung und "zügiger Fahrweise" so das man beruflich auch mal 1000km am Tag macht
ist elektrische Fortbewegung UNMÖGLICH. Und das bleibt auf absehbare Zeit auch so, denn der Verbrauch der
gepriesenen Elektroautos ist sobald man mal schneller als 130 fahren will völlig absurd.

Dazu kommen irrwitzige Ladesäulenabenteuer usw. usw.. Mal den NDR Info Blog "die zwei von der Ladesäule" hören.. sehr lustig.

...
Nimmt man einen Benziner liegt man bei der o.g. Fahrweise bei 14 Liter.. Ich rede da von einem Schnitt (!!!) unter der Woche
von um/über 130km/h.. Ja .. das geht... auch Donnerstags auf der A2...
Der gleich stark motorisierte Diesel hingegen schafft den gleichen Schnitt dann mit 9l/100...
Gemütlicher geht immer.. Aber dann halt auch langsamer.. Immer jedoch gewinnt der Verbrenner den Vergleich.

Natürlich wer mit seinem Range 80km pro Woche fährt.. so what.. für den ist trotzdem der Verbrenner die ökologischere Version weil.. Hält länger und hat keinen Akkurucksack..

Also wen machen EAutos glücklich.. Vielfahrer die sich aber so bewegen das sie im Tagesrange ihrer Heim Ladesäule bewegen.. Und für die ist das E dann das 3,Auto... Ökologisch auch wieder fraglich.. Aber wems gefällt.

JLR braucht keine anderen Motoren.. Die brauchen Qualität innen/außen und ein bissl mehr Design und weniger Mainstream
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SovereignV8
registrierter Benutzer
Köln



BeitragVerfasst am: So 02 Aug, 2020 21:34    Titel:  

Neuer Chef kommt vom erfolgsverwöhnten Premiumhersteller Renault und ist nicht mit langjähriger Erfahrung als oberster Boss belastet? Dann wird‘s ja wieder bergauf gehen!

Im Ernst: Das Sterben auf Raten geht weiter. Inzwischen liegt JLR - insbesondere Jaguar - in Agonie. AMS, Porsche, VW feilen an Perfektion und Technik, machen verlorenen Boden gut, genießen international höchste Anerkennung, gelten - mit jeweils eigener Produktbotschaft - als absolut begehrenswert.

Und JLR? Dauerloser in jeder Beziehung. OK, sehen ganz gut aus, aber sonst...Da ist NICHTS. Oh, doch: Plastik, Leistungsdefizite, Übergewicht, lahmes Infotainment und versagende Assistenzsysteme.

Was wird der neue Chef tun? Sparen (Wechsel von Ford-Ka-Plastik auf Renault-Twingo-Plastik), Modellpalette straffen (weg von F-Type und klassischen Limousinen hin zum Kompakt“flitzer“ für die Gattin des Oktavia-Fahrers), Historie wahren (Fahrwerksrost ab Werk, Fahrzeugschlüssel wieder im Ford-Transit-Look), neue DNA einbringen (weg von Motorenbau-Tradition hin zum Einkauf abgespeckter Fremdmotoren), Technik simplifizieren (ab „Premium-HSE“ ein mobiles Medion-Navi gratis, ansonsten nur noch zwei Sorten unbeleuchteter Knöpfe a‘ la Lautstärke-Plastikknubbel und Krampfgriff der manuellen Lenkradverstellung).....

Die letzten Jaguars werden als hilflose Designübungen mit transplantierten BMW-Organen erscheinen - und dann wird Schluss sein. Vielleicht hat Land Rover eine kleine Chance - wenn man es dauerhaft schafft, im JD-Power-Index den guten Platz als zweitschlechtester Hersteller vor Dacia zu behaupten und die BMWisierung nicht zum zweiten Mal in der Geschichte zur Katastrophe gerät.
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Boernie
registrierter Benutzer
Homberg/Efze



BeitragVerfasst am: Do 13 Aug, 2020 18:50    Titel:  

So schlimm wie SovereignV8 empfinde ich die Jaguar Modelle nun auch wieder nicht. Klar, bevor Ford den Hersteller übernommen hatte, waren Jaguar Modelle absolute Meisterwerke, dann kam mit Ford der Mainstream - damit aber auch ein wesentlich höher Absatz an Fahrzeugen. Jetzt unter Tata bauen sie wenigstens wieder eigene Verbrennungsmotoren.
Was die Elektromobilität angeht habe ich die schlimme Befürchtung, dass die derzeitige Entwicklung enden wird wie seinerzeit die hochgelobte Energiesparbirne, über die Torsten Sträter mit Recht gesagt hat: Wenn er aufs Klo geht hätte er gerne sofort Licht.
Die Dinger waren schlecht, im Vergleich zur LED viel zu verbrauchsintensiv und in der Entsorgung eine Katastrophe, weil sie mit Quecksilber belastet waren.
Ganz ähnliche Probleme sehe ich bei den mit Akkus betriebenen E-Autos, die aktuell auf dem Markt sind. Die einzige und wirklich gute Lösung die derzeit in Sicht ist sind Fahrzeuge, die mit Hilfe von Wasserstoff angetrieben werden. Diese Antriebsart wird sich durchsetzen genauso wie sich die LED-Lichttechnik durchgesetzt hat.

Herzliche Grüße aus den Kasseler Bergen

Boernie
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