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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  Kurbelwellensimmering vorne - nicht hinten
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Nichtschwimmer
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BeitragVerfasst am: Fr 11 Sep, 2020 8:13    Titel: Kurbelwellensimmering vorne - nicht hinten  

Moin,

es steht der Ersatz des vorderen Kurbelwellensimmering (E-Type 4,2) an. Ich überlege mir ein Upgrade auf einen Teflonsimmering zu machen, wie er im späten XJ6 eingebaut ist. Nach meinen Recherchen ist das Ölschleuderblech nicht mehr erforderlich bzw. muss entfernt werden. Das Ölschleuderblech kann ohne Ausbau der KW nicht zerstörungsfrei ausgebaut und auch nicht wieder eingebaut werden. Eine Rückrüstung auf konventionellen Simmering ist so ohne weiteres also nicht möglich.

Da der Einbau der Teflondichtung heikel ist und kleinste Fehler zum Versagen führen, würde ich das Ölschleuderblech gerne drin lassen um rückrüsten zu können. Meine Fragen :
Warum muss das Ölschleuderblech eigentlich raus?
Gibt es Erfahrungen mit dem Teflon-Upgrade?
Soll ich mir den ganzen Spass sparen und den konventionellen Simmering von sng einbauen, den ich auch noch rumliegen habe?

Grüsse Udo
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



BeitragVerfasst am: Fr 11 Sep, 2020 8:59    Titel:  

Bist du sicher, dass du einen Simmerring drin hast und nicht die alte Burgmanndichtung?
Bin da noch nicht ganz in der Materie ab wann die Burgmanndichtung eingeführt wurde beim Jag und wann denn dann letztlich die Simmerringe kamen.

Vielleicht bekomme ich ja hier bei der Gelegenheit ein Briefing dazu.
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Nichtschwimmer
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Mannheim



BeitragVerfasst am: Fr 11 Sep, 2020 10:57    Titel:  

Moin,

ja ich bin sicher. Vorne war beim E-Type immer ein Simmering, hinten immer die Burgmanndichtung. Auch der XJ6 hatte hinten noch die Dichtschnur.

Grüße Udo
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



BeitragVerfasst am: Fr 11 Sep, 2020 11:37    Titel:  

Dankeeeee

Ja, ich lerne noch ein wenig, bevor ich mir meinen vornehme.
Never touch a running System, so nach 2 bis 3 Jahren in Betrieb werde ich aber auch an meinem nicht dran vorbei kommen ihn zu revidieren. So lange sollte die Inbetriebnahme unter aller gebotener Vorsicht ausreichen, hoffe ich zumindest.
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jphdittmar
registrierter Benutzer
hannover



BeitragVerfasst am: Mi 16 Sep, 2020 20:21    Titel:  

Der moderne dichtring ist fast nicht einzubauen ohne ihn zu zerstören. Wenn ich mich richtig entsinne gibt es vor dem simmerring einen Steg der einen geraden Einbau von vorne verhindert
Mit freundlichen Grüßen Jens
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Nichtschwimmer
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BeitragVerfasst am: Do 17 Sep, 2020 18:23    Titel:  

Moin,

bei den späteren 4.2 Motoren ist der Steg im Timing Cover so geformt, dass der Simmering von vorne gerade so reingeht. Das funktioniert auch deshalb, weil der Simmering auf einer Distanzhülse läuft, die erst zum Schluss durch die Simmering auf die Kurbelwelle geschoben wird. So ist etwas Platz. Nachdem ich heute mit dem alten SR etwas rumprobioert habe, habe ich Bedenken dass der Telfonring beim Einbau beschädigt wird. Es ist nicht zu vermeiden, dass die Teflondichtung beim Einbau mehr oder weniger stark mit der Kurbelwelle in Berührung kommt und möglicherweise verformt wird. Ich bin noch unschlüssig.

Grüße Udo
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Rainer-HH
Moderator
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BeitragVerfasst am: Do 17 Sep, 2020 20:24    Titel:  

Hallo Udo,

wie sieht das eigentlich mit den WDR vorne und hinten beim EV12 aus? Schon einmal umgebaut/ gewechselt?

VG
Rainer
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Nichtschwimmer
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BeitragVerfasst am: Fr 18 Sep, 2020 8:55    Titel:  

Moin Rainer,

ich habe es beim V12 noch nicht gemacht, aber einiges ist gleich. Vorne ist es unproblematischer als beim 6 Zylinder, da die Ölwanne nicht raus muss. Beim V12 steckt der Simmering im Stirndeckel. Also Riemenscheibe, Schwingungsdämpfer, Woodruff-Keys, Konus, Distanzhülse, Simmerring raus, Einbau in umgekehrter Reihenfolge. Den Schwingungsdämpfer konnte ich bislang immer mit 2 großen Schraubenziehern abhebeln. Aufpassen wenn er abploppen sollte, dass er nicht zuerst in der Fr…sse und dann auf dem Boden landet. Wenn die Woodruff-Keys nicht rausgehen, mit einer Gripzange packen und dann mit dem Zughammer drauf. Die Distanzhülse würde ich erneuern und mir ein paar Woodruff-Key in die Schublade stecken. Um den Simmering einzupressen, kann man sich ein Werkzeug basteln. Falls du einen Teflonring einbaust, unbedingt die Einbauvorschriften beachten. Der Teflonring wird absolut trocken/fettfrei/sauber eingebaut. Das Teflon darf vor dem Einbau nicht berührt oder kontaminiert werden. Der Ring wird mit einer Schutz/Montagehülse geliefert, die erst unmittelbar vor dem Einbau entfernt werden darf. Die Distanzhülse muss absolut kratzerfrei und auf der Außenseite entfettet/sauber sein. Nach dem Einbau den Motor ggf. 2mal per Hand drehen und vor dem Start mind. 4 Stunden warten. Wenn das nicht beachtet wird, versagt die Dichtung. Beim 12-Zylinder ist der Einbau m.E. besser zu bewerkstelligen, da der Ring gerade von vorne eingesetzt werden kann. Beim 6-Zylinder muss er am äußeren Steg des Stirndeckels vorbei und dastscht dabei an der KW an.

Hinten wird mit den Dichtschnüren abgedichtet. Der Einbau ist eine größerer OP, Motor raus etc. Ich habe auf der Seite von Rob Beere gelesen, dass man auf Simmering, der nicht geteilt ist umrüsten kann. Dazu muss die KW runtergeschliffen und neu gehärtet werden. Ich denke, das werde ich im Zuge der Motorüberholung des V12 machen.

Was mich interessieren würde, sind Erfahrungen zum Umbau auf hinteren Simmering beim V12 - nicht 6-Zylinder.

Grüße Udo
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Kickstarter
registrierter Benutzer
Ludwigsburg



BeitragVerfasst am: Sa 19 Sep, 2020 16:53    Titel:  

Warum Teflondichtring? Die Vorteile bezüglich höherer Temperaturfestigkeit und höherer zulässiger Drehzahl kommen doch beim XK-Motor eigentlich nicht zum tragen. Distanzhülse gedichtet, Smering sauber eingebaut, ist es bei mir seit über 40.000km dicht. Genau so wie die Burgmanndichtung hinten.
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Nichtschwimmer
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BeitragVerfasst am: Sa 19 Sep, 2020 18:21    Titel:  

Moin,

zu dem Schluss bin ich auch gekommen. Ich werde den konventionellen S.ring einbauen. Ich habe gelesen, das Rob Beere aufgrund der Gefahr der Beschädigung beim Einbau keine Telfonsimmerringe einbaut - ob´s stimmt weiss ich nicht.

Grüße Udo
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