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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  Hybrid / Elektroauto versus Verbrenner versus Oldtimer
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Autor weitere Bemerkungen
Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2019
Hamburg



BeitragVerfasst am: Di 15 Sep, 2020 18:36    Titel: Hybrid / Elektroauto versus Verbrenner versus Oldtimer  

Hallo zusammen,

ich mache mal einen neuen Thread auf. Es geht ja nun alles schneller als man will oder möchte.

Als Firmenwagenfahrer und Leiter des Fuhrparks werde ich, wie vom Konzern vorgelebt, demnächst keine Nur-Verbrenner mehr in unseren Fuhrpark aufnehmen. Nur noch Hybride oder Elektroautos. Das ich das noch erleben darf :-)

Udo und Thomas, hier gehts jetzt los. Macht bitte Copy and past.

VG
Rainer
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Rollijag
registrierter Benutzer
Dänischenhagen



BeitragVerfasst am: Mi 16 Sep, 2020 10:52    Titel: Das ja`n Ding  

Herzliches Beileid Rainer,

aus dem Fahrdienst des Landes S-H ist bekannt, dass diverse Dienstfahrten auf dem Abschlepper endeten.
Die E-Karren haben ja so viel Bumms an der Achse, das mach Spass und kostet Kapazität und Ladesäulen sind rar.

Gute Nerven
wünscht Reinhard
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Jag-S-Type
Sponsor 2020
Hildesheim-Giesen



BeitragVerfasst am: Mi 16 Sep, 2020 17:11    Titel:  

Hallo Rainer,

ich wünsche dir möglichst wenig "elektrische Liegenbleiber", aber falls doch, gäbe es sicher ein historisch interessantes Foto, wenn der moderne Elektriker dann von einem Oldtimer mit AHK abgeschleppt würde :-)

Gruss
Fred
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



BeitragVerfasst am: Mi 16 Sep, 2020 18:23    Titel:  

Moin Rainer,

was willst du genau wissen? Eins ist jedenfalls klar. Der Wandel kommt und ist nicht aufzuhalten. Hybrid ist nur eine Übergabgangslösung. Mit der nächsten Generation von Batterien (Feststoff) mit doppelter Leistung bezogen auf Preis und Gewicht ist der Verbrenner weg vom Fenster. Durch zunehmende Investitonen in die E-Mobilität wird sich die Entwicklung rasant beschleunigen. Wasserstoff / Brennstoffzelle sehe ich nicht, 4facher Primärenergiebedarf im Vergleich zur Batterie, teuer und großer Entwicklungsrückstand. Über Batterien in Smartphones, Laptops, Bohrmaschinen und Zahnbürsten regt sich niemand auf, nur beim Auto wird's emotional.

Wenn der Wille da ist, ist der Aufbau der Infrastruktur leicht machbar. In anderen Ländern geht das auch. Allein mit den deutschen Stromexporten könnte die die Elektromobilität versorgt werden.

Zur Zeit ist das elektrische KFZ eigentlich nur für die Stadt und Kurzstrecken geeignet. Bei konstant 130 halbiert sich die Reichweite. Wenn im Winter noch geheizt wird, bleibt von 300 km nicht mehr viel übrig. mit der Zeit lassen die Akkus nach, 80 Prozent bedeuten 240 statt 300 km. Als Fuhrparkmanager würde ich die Sache sehr konservativ angehen.

Grüsse Udo
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2019
Hamburg



BeitragVerfasst am: Mi 16 Sep, 2020 18:59    Titel:  

Hallo zusammen,

Moin Fred und Reinhard, wir können uns dagegen nur nicht wehren. Nun geht alles ganz schnell -:)

Paradox sind ja die bis 60T€ Hybriden mit um 200 Verbrenner-PS und 130 Akku-PS bei 700Nm, mit den man nur 50Km rein elektrisch fahren kann. Sind eher wie ein Sportwagen. Hier geht’s eigentlich nur um den 0,5% Geldwerter Vorteil für den Arbeitnehmer und Umweltbonus nebst Ermäßigung pro to CO2 für den Arbeitgeber. Im Gegensatz zu einem 50T€ gleichen Verbrenner hat man dann 150€ Netto p.Mo. mehr Geld auf seinem Gehaltszettel. Dann nehme ich doch lieber den als Firmenwagen. ;-) Alles andere in gleicher Fahrzeugklasse als reines Elektroauto ohne Sound für 60T€ und man kann die Karren an nur wenigen Schnellladestationen laden oder ewig lange an der Wallbox zuhause. Dann nützen einem auch die nur 0,25% Geldwerter Vorteil nichts. Aber ohne diese Firmenfahrzeuge käme es zu noch weniger Neuzulassungen. Aber was unsere Kinder und Gretels alles auf die Schnelle wollen. Wie gesagt, dass ich das noch erleben muss hätte ich never ever mit meinen 57 gedacht. Da muss ich mir wohl als Rentner noch ein Elektroauto kaufen :-)

Wenn ich richtige Nachhaltigkeit, Sound und Gestinke haben möchte, nehme ich den Oldtimer. Ich hoffe, dass sich das alles rund um das H-Kennzeichen bei unseren Oldis nicht auch noch ändert. Na ja, die werden sicher den Sprit um 50-100% erhöhen, um im Allgemeinen die Verbrenner insbesondere die Benziner unattraktiver zu machen...

VG
Rainer
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Durango2k
registrierter Benutzer
Göttingen



BeitragVerfasst am: Mi 16 Sep, 2020 20:51    Titel:  

Tja, aber wenn man eine Wohnung mitten in der Stadt hat, wo manauf der Strasse genau gar nix laden kann, geht nur ein Hybrid.

Ich erwäge, in etwa 2 Jahren unseren alten Benz, W211 kombi, 6.5 Liter Diesel Verbrauch, technisch top, 289 tsd runter, dann 18 Jahre alt, gegen einen Prius 4 zu tauschen. Kind ist dann aus dem Haus... dann reicht die Blechbüchse für 2 sicher aus. Und der Prius kann wohl um die 50 km rein E fahren, das reicht mir für 98% meiner Touren gut aus.

Jemand eine andere Idee ?

Carsten
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2019
Hamburg



BeitragVerfasst am: Mi 16 Sep, 2020 21:34    Titel:  

Moin Carsten,

so ein kleiner, bzw. überhaupt jeder Hybrid, hat zumindest den Vorteil auch mit leerem Akku noch weiter fahren zu können. Wie lange ist dann nur eine Sache der Moral. Und wenn man stetig wenn nötig laden kann, reicht er für alle Fahrten in der Stadt nur elektrisch.

In 2 Jahren sind in Deiner Stadt dann vielleicht jeder hundertste Parkplatz einer zum Aufladen von Hybriden und E-Autos. Zu 90% die kleinen mit 11-22KW/h. Mehr und Schnelllader nur mitten in der Stadt, am Bahnhof, Einkaufszentrum, Kulturzentrum, Schwimmbad, usw. usw., aber die Schnelllader vor allem an den Autobahnen. Und die paar in Deiner Straße, wenn man dann um 18:00 nach Hause kommt, stehen sie alle dort zum Laden mit ihren kleinen, die nicht schnellladefähig sind. Wer glaubt, dass die nach 5-6 Std Laden die Karre umparken, damit der nächste um 00:00 mit dem Laden anfangen kann, ist da im Irrtum. Aber auch das kann mit SMS und letztendlich Geldbußen erledigt werden. Bei 50% Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern bei uns ein Problem. Geht alles eigentlich nur mit der Wallbox in der eigenen Garage.

Unser Konzern hat derzeit über 40,000 Ladestationen. Davon auch bundesweit mit 1.150 Schnelllader ab 300Kw/h die meisten eigenen. Aktuell werden die 150Kw/h upgraden. Aber auch mehrfach die üblichen mittleren 800V / 200A bekommt man nicht an jeder Ecke geliefert. Wo die Meisten und die Schnelllader stehen wissen wir ja. Wir bauen gerade die Infrastruktur für die bundesweite Stromversorgung und auch LWL, 5G und WLAN Infrastruktur aus, um alle ans Datennetz zu bekommen. Datennetz bedeutet nicht nur Bezahlkartenerkennung und bezahlen, sondern auch in einem Bundesweiten Ladenetz zu erkennen, wann und wo der Boardcomputer einen letztendlich freien Ladestationen über das Navi hinleiten kann und das je nach Batterietemperatur und Weiterfahrt mit welcher Stromstärke und Kapazität. Das sind enorme Datenmengen mit neuen Datacentren. Erste Hürde, wie bekommen wir unseren grünen Strom der 3.000 Windkraftanlagen in der Nord- und Ostsee nach Süddeutschlad. Strommasten will ja keiner, Grüner Strom nein danke, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose ;-)

VG
Rainer
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mi 16 Sep, 2020 23:35    Titel:  

Ich fahre einen riesigen Diesel,
der ist pfeilschnell und flink wie ein Wiesel.
Skoda Superb Kombi, 234 km/h angegeben, 5,2 L/100km Verbrauch im Jahresmittel, Reichweite 1300 km.
Mal sehen, wie lange das noch ungehindert geht.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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sm-soft
registrierter Benutzer
Köln



BeitragVerfasst am: Do 17 Sep, 2020 9:30    Titel:  

Vater zu seinem Sohn:
„Guck mal, da ist der Auspuff von unserem neuen E-Auto“
Gruß Stephan




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stefan_s
registrierter Benutzer




BeitragVerfasst am: Do 17 Sep, 2020 15:52    Titel: Unter bestimmten Bedingungen  

kann ein PlugIn-Hybrid schon sinnvoll erscheinen. Wenn jemand eine PV-Anlage hat, die so groß ist, dass sie soviel Strom liefert, dass sie tagsüber einen Speicher füllt, so dass man nachts das Auto daraus laden kann und man dann mit rund 50km Fahrtstrecke meistens auskommt, aber hin und wieder längere Strecken fahren muss, ist zumindest die Energie für den Betrieb recht grün und der CO2 Ausstoss für den Betrieb klein.

Ich habe aber so meine Zweifel, ob man, wenn man die Systemgrenzen so groß zieht, wie man es ehrlicherweise tun müsste, nicht zu einem ganz anderen Ergebnis bei der Bilanzierung kommen würde. U.a. darf man ja die Herstellung und Entsorgung von PV-Anlage, Stromspeicher, Auto mit Batterie, verbelibende Verbrennerkraftstoffgewinnung, Infrastruktur für das ganze nicht unberücksichtigt lassen.

Wenn ich sehe, was sich die Hersteller aktuell einfallen lassen, um ein wenig Gewicht zu sparen, kommen da Fahrzeuge raus die kaum recycelt werden können - Michmasch-diverser hochfester Stähle, die nur noch zum Downcycling geeignet sind, diverse Kunststoffe, Carbon-Teile, Aluminiumlegierungen, viele Klebeverbindungen und dann noch der ganze Elektronikschrott.Oft bleibt da nur die "thermische Verwertung". - Ende der 80er Jahre war man da schon wesentlich weiter.

Aber 0,5% statt 1% Dienstwagen-Besteuerung sind ein schlagendes Argument, gegen dass man in der Masse nicht ankommen wird.
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Durango2k
registrierter Benutzer
Göttingen



BeitragVerfasst am: Do 17 Sep, 2020 18:26    Titel:  

@ Rainer - Das klingt nach einem sehr genialen Projekt, ich komm ja auch aus der E- Ing - Ecke, Spezialisierung Datennetze...hab u. a. bundesweit auch schon WLAN für alle Nokia - Standorte ausgerollt... und zuletzt den PS- Speicher in Einbeck mitgebaut.

Stellt ihr eigentlich an jeden Schnellader nen 630 kVA - Trafo mit MS- Schaltanlage als Kompakt- Betonstation, 20 kV ? Wenn da 5 - 10 Autos hängen, jeder braucht 200 A, Gleichzeitigkeitsfaktor 1.... das geht gar nicht anders, oder ? Mal eben 1000 A ? bereitstellen?

Carsten
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2019
Hamburg



BeitragVerfasst am: Do 17 Sep, 2020 20:17    Titel:  

Hallo Carsten,

ich komme seit 1980 aus der Elektronik, habe HF-Technik beim Bund studiert und habe dann in einem IT-Unternehmen ein bundesweites WLL Netz aufgebaut. Nebenan die Kollegen haben z.B. um 1.500 WLAN Access Points in einem Fußballstadion in Betrieb genommen. Ich habe in einem Projekt über 1 Jahr aber auch um 4.000 LAN Switche mit 150.000 Ports bei einer Bank organisiert. Dann wurde unser IT-Unternehmen nach 20 Jahren, kam schon öfter vor, an einen Energiekonzern verkauft, Gottseidank die schätzen uns (!!!) und ich wollte mit fast 57 mal was anderes machen. Nun bin ich in unserem IT-Unternehmen, eben einer Tochter, der Fuhrparkleiter von 120 Firmenwagen und gemütlich im Homeoffice. Alles um Autos liegt mir und nun kann ich, fahre ja auch einen Firmenwagen, sogar festlegen, mit was ich die Verbrenner auf Hybrid und Elektroautos umstelle möchte. Unser Konzern ist absolut zukunftsorientiert. Er stellt aktuell um 40% aus erneuerbaren Energien her. Die letzten Atomkraft-, Kohlekraft- und Gaskraftwerke gehen in 10+ Jahren Off. Die Zeit rennt. Bis dahin muss die Infrastruktur für Strom und Daten bundesweit stehen. Eine große Arbeit für alle Energieversorger und gezahlt wird die Zeche von uns. Na ja, mit 63 bzw. spätestens mit 65 gehe ich in Rente.

Unsere mittleren Ladestationen sind modular aufgebaut. Da liegt schon armdick der neue Strom. Da wird in der Anbindung richtig geklotzt, insbesondere in Ballungsgebieten und an den Autobahnen, da die Tankstellen seit den 20er Jahren nur für 15 Zapfsäulen, 10 Friteusen und ein paar Laternen ausgelegt sind ;-) Man fängt dann je nach Usernutzung bei 100Kw/h an und dann geht’s mit dem Upgrade auf 350Kw/h. Ich habe zum einen davon keine Ahnung und zum anderen mich noch nicht im Konzern damit beschäftigt.

Derzeit ist meine persönliche Meinung, egal ob privat oder mit Firmenfahrzeug, erst einmal einen Hybriden wegen der fehlenden Infrastruktur (insbesondere in den Nachbarländern) und in ein paar Jahren dann einen reinen E. Als Rentner hole ich mir dann auch einen reinen E für 400Km und gut is. Zum Rocken geht’s dann in die lauten und stinkenden Oldis. Sukzessive gehen die dann weg. Erst wenn ich nicht mehr kann, bekommt mein Töchterchen den letzten Oldi und ich hole mir einen E-Rollstuhl. :-)

VG
Rainer
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stefan_s
registrierter Benutzer




BeitragVerfasst am: Fr 18 Sep, 2020 7:22    Titel: Was sagt Ihr dazu?  

Corona-Virus: Qantas Airways bietet wegen mangelnder Möglichkeiten für Fernreisen nun siebenstündige Rundflüge über Australien an. Das erste Angebot war schnell ausverkauft. 'Flights to Nowhere' werden auch in Asien immer beliebter.

Fassungslose Grüße

Stefan
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



BeitragVerfasst am: Fr 18 Sep, 2020 9:07    Titel:  

Nun ihr habt da was die Stromleistungen angeht offensichtlich einen grösseren Durchblick wie ich.
Was ich einfach nicht verstehe ist:
Wie sollen denn die Leute damit leben, die eben weder Eigentum mit Parkplatz haben, weil sie in einer Mietwohnung mit Bordsteinparkplatz leben?
Wie soll das gehen für Leute, die sich eben keinen Neuwagen leisten können, sondern eine alte Schlörre fahren müssen?
Davon gibt es genug, weil Zeitarbeit und Mindestlöhne ja dafür soregn, dass viele Familien mit nur 2 Kindern aufstocken gehen müssen. Auf dem Land ist der ÖPNV nicht nutzbar ausgebaut, die Strecken aber wesentlich weiter und zudem die Arbeit oft schlechter bezahlt, als in den Großstädten.
Noch mehr Leute in die Städte, die ohnehin schon überquellen?

Das sind die ganzen Fragen die nebenher noch so da dran hängen.
Dann kommen da noch die ganzen Arbeitslosen, da die Autoindustrie zur Fertigung eines E-Karren ja nur noch rund ein Drittel der Arbeitskräfte braucht.
Also von Zukunftssicher ist da nicht im Ansatz irgend etwas zu erkennen.

Vor allem aber, wozu führt das ganze?
Unsere alten Verbrenner werden dann in anderen Ländern billiger, weil wir sie alle rausschmeissen, dann fährt in Afrika bald jeder ein Auto und bläst den ganzen Mist dort in die Luft, den wir hier einsparen.

Im Fazit ist es natürlich das richtige Ziel, aber derzeit geht man die falschen Wege dahin und vor allem in einem nicht realistischem Zeitrahmen.
Da kommen je mehr man es mit Nachdruck versucht immer mehr absolut unausgegorene Schnellschüsse. Zum Teil mit wirklich hirnverbrannten Ideen.

Man sollte das ganze mit Ruhe und Verstand angehen.
Da wäre zum Beispiel der Carediesel von Bosch, der aus ideologischen Gründen keine Treibstoffzulassung bekommt.
Damit könnte man ab sofort im kompletten Schwerlastbereich ohne grosse Umstellungskosten eine immense Einsparung an CO2 bewirken. Einfach statt Diesel in den grossen Zapfhähnen nur noch Carediesel anbieten, sofort tankt jeder Brummi, auch aus dem Ausland hier Umweltbewusst.
Und vom Schwerlastverkehr auf Elektro sind wir noch Jahrzehnte entfernt.

Letzten Endes, ist es doch kein Wunder, dass dem ganzen E-Kram die Akzeptanz in der Menge fehlt, wenn die angestrebten Lösungen nur für Menschen aus dem guten Mittelstand aufwärts erschwinglich und umsetzbar sind und zum Anderen eben genau jene uns solche Vorschriften aufdrücken, die dazu gehören und noch nebenher "Nebenjobs" haben in den Unternehmen die davon profitieren.
Es muss sich um für alle umsetzbare Zielvorgaben handeln, für alle Bevölkerungsanteile und vor allem kann und darf die ganze Sache keine Jobs kosten, um so weitere etliche 10.000 davon ausschliessen.
Also alles unausgegoren, unsozial, Wirtschaftsschädigend und vor allem für die Umwelt nicht dienlich, solange es nur einige Staaten auf der Welt betreiben.

SO geht dass nicht, klar ist nur das Ziel, alle bisher von unserer Regierung eingeschlagenen Wege, als auch die der EU sind aus meiner Sicht einfach Hirnrissig.
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2019
Hamburg



BeitragVerfasst am: Fr 18 Sep, 2020 17:50    Titel:  

Ja Thomas, wie recht Du hast. Das erzähl mal den Fridays for Future und den vielen anderen Hänsels und Gretels. Wir werden es ja sehen was die Ökos wählen gehen, die sich selber nur ein Fahrrad und einen 10+Jahre alten Stinker leisten können. Die werden sich noch alle wundern, wenn die Kfz Steuer für unter Euro 6 verdoppelt und verdreifacht wird und je weniger CO2 Ausstoß, desto geringer die Kfz-Steuer.

Da ab Jan 2021 die CO2 Steuer eingeführt wird, müssen sich Unternehmen alles einfallen lassen, um die CO2 Bilanz zu verringern. Daher verbannen alle Unternehmen die Verbrenner aus ihren Fuhrparks. Es gibt keine Wahl.

Mit unseren Stadtwerken habe ich beruflich gesprochen. Es wird derzeit keinen weiterer Ausbau von öffentlichen Ladestation geben, weil kaum einer läd.

Man kann als Fahrer mit einem Hybrid oder Elektroauto nur hoffen, wenn man zu Hause schon nicht laden kann und auch öffentlich kaum, dass es zumindest auf der Arbeit geht. Eine Mietwohnung ohne DSL oder LWL wird später genauso keiner haben wollen wie ohne e-Lademöglichkeit. Ich habe bereits beruflich mit dem Eigentümer unserer Tiefgaragen und Büroflächen gesprochen. Ich werde sukzessive einige Wallboxen auf Kosten unseres Unternehmens installieren lassen. Für Firmenfahrzeuge ist das Aufladen dann kostenlos und für Kollegen mit privaten Fahrzeugen gibt es dann den Konzernstrom für günstige 0,16€/KWh.

VG
Rainer
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Hejo67
registrierter Benutzer
Heiden



BeitragVerfasst am: Sa 19 Sep, 2020 7:01    Titel: Hallo  

Hab letztens mit einem E-Auto im Stau gestanden: Viel geiler!
Gruß Helmut
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



BeitragVerfasst am: Sa 19 Sep, 2020 8:24    Titel:  

Wahrscheinlich wäre für mich ein De Lorean besser als ein 420er.
Damit dann zurück in eine lebenswerte Zukunft....

Rainer, aus unternehmerischer Sicht bin ich da ganz bei dir.
Dort macht es erheblich mehr Sinn zur Zeit und zudem kann über die Schiene der Flottenfahrzeuge auch der wirtschaftliche Zweig der E-Fahrzeuge angekurbelt werden. Letztlich muss ja irgendwo ein Anfang gemacht werden und Verkäufe für solche Fahrzeuge kommen, denn ohne Absatz würde auch die nötige Weiterentwicklung ins stocken geraten.

Deshalb würde ich auch, wenn ich mich als Politiker eignen würde dort beginnen, wo es praktizierbar ist den Umstieg zu vollziehen.
Das gibt Erfahrungswerte, Weiterentwicklung und tut der Umwelt gut.
Im gleichen Atemzug kann man ja auch Weichen stellen, die jetzt noch nicht ausgegorenen Punkte für die Zukunft zu ändern.
Da betrifft dann sowohl Lösungen für das Ladeproblem, wie auch die Infrastruktur und die Gewinnung von Strom.

Als Übergangstechnologie, würde ich auch Unternehmen fördern, die Altfahrzeuge mit den modernen Technologien der Verbrenner umrüsten und so insbesondere den Bereich der Leute, die sich derzeit keinen E leisten können mobil halten und dennoch die Abgase senken.
Selbiges könnte man auch im Bereich der Oldies machen. Ob nun eine sequentielle Gasanlage, oder eine recht simple MPI-Einspritzung mit G-Kat, machbar wäre da vieles, auch unter größtmöglicher Beibehaltung der Originalität.
Aber da ist man ja dann auch wieder böse, denn man ändert ja den historischen Wert der Fahrzeuge...

Da ich jedoch, "nur" ein einfacher Mensch mittlerer Bildung bin und zudem auch noch ein Mensch der klaren Worte, ohne diplomatisches "rumschwulen", Charakter habe und ehrlich zu dem stehe was ich sage, wird das nix mit der Politik.
Bevor ich an eine Stelle käme, an der ich was zu sagen hätte, würde ich in der Wanne ertrinken, oder sich ein Fallschirm nicht öffnen.
Folglich bleibe ich nur der Typ der versucht alle Seiten zu betrachten und sich über die Dummheit einiger aufregt. Ungehört und sich zwangsweise den Regeln die für uns alle gelten unterwerfend.

Dennoch geniesse ich es hin und wieder zu sehen, dass ich nicht alleine den Kopf schüttel.
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



BeitragVerfasst am: Sa 19 Sep, 2020 9:05    Titel:  

"Es wird derzeit keinen weiterer Ausbau von öffentlichen Ladestation geben, weil kaum einer läd."

Moin,

ich habe gerade mal geguggt und hier in Mannheim auf die Schnelle 120 öffentliche Ladepunkte gefunden. Meine persönliche Beobachtung der Ladepunkten in meinem Wohngebiet: Ich habe noch nie ein eingestöpseltes E-Auto gesehen. Hier gibt es überwiegen Einfamilienhäuser, Eigentumswonungen mit Tiefgaragen etc. Die Voraussetzungen ein E-Auto zu fahren sind perfekt, trotzdem passiert es nicht. Meine Beoabachtung an Autobahntankstellen mit Ladestationen: ganze Batterien von Ladestationen, nur vereinzelt ladende Autos. Bei der MVV kostet das Laden an öffentlichen Stationen 39 ct/kWh AC, 45 ct/kWh DC. Das ist doch ein Geschäft und Motivation eine Ladeinfrastruktur aufzubauen wenn nur Abnehmer da wären?

E-Autos sind als Zweitwagen geeignet. In Deutschland haben 20 Mio. Haushalte mehr als 1 PKW. Potential ist also da. 2019 sind hierzulande 3,9 Mio. PKW zugelassen worden, aber nur 1,4 % davon elektrisch. Wenn ich mir ansehe, wer in teuren SUVs, Cabrios, Coupés und Limosinene rumfährt komme ich zu dem Schluss, dass viel Geld für KFZ vorhanden ist.

Die Argumente die allenthalben gegen den Verbreitung der E-Mobilität vorgebracht werden (mangelnde Lademöglichkeiten, Geringverdiener etc.) treffen den Kern nicht. Das Problem ist das Angebot: wenige Modelle, lange Lieferzeiten, zu teuer. Fahrleistungen, Reichweiten etc. sind zumindest für einen Zweitwagen o.k. Kosten-Nutzen erscheinen für die Käufer nicht attraktiv. Hinzu kommen emotionale Aversionen gegen E-Autos vor allem beim KFZ-affinen Publikum.

Meine Versuche ein E-KFZ zu erstehen sind ernüchternd ins Stocken geraten. Nachdem einige Marken (inbes. aus Fernost) ausgeschieden sind, wurde die Suche auf europäische Kleinwagen und Klein-SUV eingegrenzt. Vieles ist technisch gleich, z.B. Peugeot/Opel/DS. BMW i3 viel zu teuer für das was er kann (der i8 der daneben stand hat mir zwar gut gefallen aber....). VW ID3 kann man m.E. noch nicht kaufen: nicht ausgereift, katastrophaler Test der ams, schade. Also zum PSA Sales Point.

Das Problem: Die wollten uns kein Auto verkaufen. Nachdem wir ernsthaftes Interesse bekundet hatte, war die erste und einzige unmotivierte Antwort: ...aber frühstens erst in 8 Monaten. Dann hat der junge Verkäufer wieder auf seinem PC rumgeklimpert. Damit die Anfahrt nicht umsonst war, haben wir gefragt ob wir uns das KFZ des Begehrens mal ansehen könnten. Der Verkäufer hat uns widerwillig einen Schlüssel gegeben und gesagt: Da draußen steht einer. Leider war es draußen über 30 °C und im Auto über 50°C - das war´s dann gewesen. Eigentlich wollten wir ein Auto kaufen. Jetzt warten wir erst mal bis nächstes Jahr ab, es sollen ja viele Modelle neu rauskommen und VW wird am ID3 bestimmt nachbessern.

Ergibt das aus Sicht des Automobilhersteller Sinn? M.E. ja. Die Cash-Cow Verbrenner soll noch so lange gemolken, d.h. verkauft werden wie es irgend geht. Mit E-Auto kann man noch nicht wirklich Geld verdienen.

Grüße Udo
Wer liefert was?
      
Richard Meyer
Sponsor 2019
92334 Berching



BeitragVerfasst am: So 20 Sep, 2020 9:06    Titel: Versus Oldtimer  

Hallo Katzenfreunde,

nun haben wir ausgiebig die Zukunft gehört, aber hier ist ein Oldtimerforum für alte Jaguar Fahrzeuge und über die Zukunft des Betriebes von Oldies hat noch niemand geschrieben. Es gibt ja mehrere Möglichkeiten, die Autos kommen in Museen oder Garagen mit Glastoren, wo man die Relikte der Verbrenner bewundern kann. Man kann auch die Autos auf elektrischen Antrieb umrüsten lassen, ab 40.000,00 €, die Straßenzulassung sollte aber vorher geprüft werden. Ob das noch das Flair eines Oldtimers hat sei dahingestellt. Eine weitere Möglichkeit ist, das der synthetische Kraftstoff bald zu einen einigermaßen realistischen Preis kommt.
Es wäre eine sinnvolle Investition gewesen, mit diesem umweltneutralen Kraftstoff, die Übergangszeit in die elektrischen Zukunft zu überbrücken, da alle Verbrenner "sauber" geworden wären. Der Preis pro Liter soll derzeit bei 4,50 € liegen und könnte bei Einsatz von Großanlagen auf 2,30 €/Liter fallen. (siehe Google - Synthetisches Benzin). Allerdings werden dann unsere Jaguars noch seltener Fahren, da 20 ltr/100km bei den 12 Zyl. ein noch teures Vergnügen werden.

Gruß aus Bayern

Richard
Wer liefert was?
      
Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2019
Hamburg



BeitragVerfasst am: So 20 Sep, 2020 20:43    Titel:  

Moin Richard :-)

ja, das mit dem synthetischem Sprit wäre ein guter Ansatz. Andersherum denke ich, dass unsere Oldis schon 3 bis 6 mal ihre Nachhaltigkeit bewiesen haben und diese sich auch nicht groß ändert, auch wenn man mit ihnen noch 100.000Km mit fossilen Brennstoffen weiter fährt. Anders die Hybride und Elektroautos, die hergestellt werden und trotzdem rosten wie ein Verbrenner und in die Schrottpresse kommen oder wieder neue Batterien brauchen, mal abgesehen von der enorm hohen ökologischen Vergiftung der Umwelt zur Herstellung und Entsorgung der Lithium Batterien. Die müssen ihre wahre und ehrliche Nachhaltigkeit erst einmal beweisen. Hinzukommt bei dem derzeitigen Mischmaschstrom, dass er noch unter 50% aus erneuerbarer Energie hergestellt wird. Alles irgendwie völlig unlogisch und bizarr. In anderen Ländern lachen sich alle krank über die Deutschen.

Ich hoffe mal, dass wir noch ein bisschen das Fahren mit unseren Oldis genießen können. Und teurer Sprit, so what, das letzte Hemd hat keine Taschen. ;-)

VG
Rainer
Wer liefert was?
      
Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



BeitragVerfasst am: So 20 Sep, 2020 22:47    Titel:  

Moin,

ich mache mir um den Fortbestand der Oldtimerei für die nächsten 10 bis 15 Jahre keine Sorgen. Es ist davon auszugehen, dass auch in 2030 und darüberhinaus noch Verbrenner neu zugelassen werden, z.B. https://www.gtue.de/sixcms/70640.html?nav=59912. Auf absehbare Zeit wird man noch Sprit kaufen und die Oldis fahren können. Teuer ist der V12 heute schon. Aber man kann ja auf den 6 Zylinder umsteigen. Ich habe mit der letzten Tankfüllung 11,36 l verbraucht, das ist verkraftbar.

Grüße Udo
Wer liefert was?
      
Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



BeitragVerfasst am: Di 22 Sep, 2020 8:30    Titel:  

In Anbetracht der Tatsache, dass unsere politischen Entscheidungen alle samt von Leuten getroffen werden, die sich über ausreichendes Kapital in privater Tasche erfreuen können, glaube ich nicht, dass die Oldtimer wirklich beschränkt werden.
Letztlich ist es doch genau das Clientel, was auch das Kleingeld dazu hat.
Also zumindest im Bereich unserer Katzen sehe ich das nicht.

Allerdings sehe ich auch, dass die steigenden Anteile der Golf, BMW 3er, usw. also der im Grunde Youngtimer wohl auf Missgunst in unserer Führungsliga stoßen.
Könnte mir gut vorstellen, dass es irgendwann heisst ein Oldie ist es erst nach 50 Jahren, oder so ähnlich.

Natürlich wird der Sprit vielleicht etwas teurer werden, aber wohl eher im Rahmen der allgemeinen Preissteigerung, denn eben die Oldies der Politiker sind nicht die kleinen 1,2l Motoren wie vom Kadett, sondern eben eher die in der Größe unserer Jags und haben entsprechenden Durst.
Man mag mir meine schlechte Meinung von unsereren Politikern verzeihen, aber die greifen sich nie selbst in die Tasche.
Wer liefert was?
      
Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



BeitragVerfasst am: Di 22 Sep, 2020 9:03    Titel:  

Moin,

der Oldtimerstatus ist mit einer Reihe von Privilegien verbunden. Der Bestand an Oldtimern nimmt ständig zu, vor allen durch Youngtimer oder alte Gebraucht- bzw. Verbrauchtfahrzeuge die 30 Jahre alt werden. Ob das alles noch "erhaltenswertes Kulturgut" ist fraglich. Damit eröffnen sich Ansatzpunkte für Oldtimergegner. Um eine H-Kennzeichenschwemme einzudämmen und langfristig überhaupt noch was zu retten wird man verschäfte Anforderungen an Oldtimer formulieren müssen, z.B. Erhöhung der Altersgrenze, strengere Bestimmungen hinsichtlich des Zustandes bis hin zur Eingrenzung der Fahrzeuge. Darüber nachzudenken fände ich nicht schlecht, da ausglutschte Alltagskisten aus den 90ern für mich nichts mit einem historischen Fahrzeug zutun haben die z.B. eine steuerliche Bevorzugung verdienen.

Mein Vorschlag wäre: Der Bestand ist nicht betroffen wobei ein entsprechender Zustand (ich glaube es ist 3) gegen sein muss. Es wird ein Stichtag definiert, ab dem Schluss ist - sonst ist der VW ID.3 irgendwann auch ein Oldtimer. Ausnahmen für besondere / seltene Fahrzeuge kann es geben. Da sich unsere Nachkommenschaft immer weniger für Oldtimer interessiert, wird sich der Bestand immer mehr in Richtung Sammlerfahrzeuge bewegen gegen man kaum noch was einzuwenden hat und das vermeintliche Problem löst sich auf.

Grüße Udo
Wer liefert was?
      
Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



BeitragVerfasst am: Mi 23 Sep, 2020 8:31    Titel:  

Im Prinzip, bin ich da völlig deiner Meinung.
Es wird allerdings sehr schwer, dort eine Definition zu bilden.
Für den einen ist ein Smart Roadster ein bemerkenswertes Designobjekt was sicherlich ein Klassiker ist, für den anderen ist es Neuzeitschrott.

Ein Ansatz wäre, bei den neueren Fahrzeugen nur Zustand 1 oder 2 zu akzeptieren, damit alte ausgelutschte Karren nicht darunter fallen, erst ab einem gewissen Alter auch Fahrzeuge mit Zustand 3 denn ab 40 aufwärts sollte man definitiv auch den erhalten, vielleicht grade auch wegen seiner Patina.

Letzten Endes, ist es jedoch unsinnig wenn wir hier darüber diskutieren, da wir ohnehin nicht Einfluss auf solche Entscheidungen haben.
Am Rande bemerkt, finde ich eh, dass Modernisierungen was Verbrauch und Abgas, sowie Bremsanlage und Sicherheitseinrichtungen betrifft, prinzipiell erlaubt sein müssten. Zumindest solange eine Rückbaufähigkeit erhalten bleibt, also keine Löcher gebohrt werden müssen etc, die man später nicht original verschliessen kann.

Allerdings sind wir hier auch schon wieder Offtopic, denn es geht sich ja um E bzw. Hybride.
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BeitragVerfasst am: Mi 23 Sep, 2020 10:10    Titel:  

Moin,

die Mindestanforderungen an das H-Kennzeichen sind eigentlich definiert, nur erfüllen viele Fahrzeuge diese Anforderungen leider nicht. Einige "Sicherheitfeatures" sind erlaubt, z.B. Gurte, Umrüstung von Ein- auf Zweikreisbremsanlage. [url]https://www.vdtuev.de/dok_view?oid=666576
[/url]
Um die Kurve zu zum Thema zu kriegen: Umrüstung von Oldtimer auf Elektro. Hierfür gibt es eindeutig kein H-Kennzeichen. Ich habe mich auch mal mit den Gedanken einer Umrüstung befasst, es aber verworfen. Wenn man die Fahrleistungen eines E-Types und eine Reichweite von über 150 km haben will, wird es richtig teuer, d.h. 50 tEUR +. Die am Markt angebotenen Umrüstkits sind meist suboptimale Bastellösungen mit veralteter Technik. Eine Lösung mit viel Bums sind die Antriebseinheiten von Tesla. Die sind gebraucht mit eigens entwickelter Steuerung verfügbar, auch die Batterien. Allerdings läßt sich das kaum in ein Fahrzeug dieses Forums einbauen. Ein Porsche G-Modell z.B. wäre ideal. Aber es gibt viele Probleme, z.B. Sicherheit, Hochvolt etc. Außerdem hat man danach ein völlig anderes Auto, dass nur so aussieht wie ein Oldi. Ob das noch Spass macht und die Kosten rechtfertig?

Grüße Udo
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BeitragVerfasst am: Mi 23 Sep, 2020 21:24    Titel:  

Ich unterscheide für mich immer 2 Fahrzeugtypen. Zum einen mag ich neue innovative Fahrzeuge mit netten Features, Gimmicks und viel Sicherheit, den ich als Dailydriver und Combi geschäftlich und privat nutze. Derzeit noch als Verbrenner, demnächst Hybrid und später als reines Elektroauto. Es dauert eben noch etwas, bis die Technik und Batterien ausgereift ist und es genügend Möglichkeiten der Ladung durch Ausbau der Infrastruktur gibt. 100Kw/h Karren in 20 min vollgeladen und das an jeder Ecke. Zu Hause und über Nacht darf es auch 10Std dauern

Und zum anderen mag ich die alten 30-60 Jahre alten Oldis so, wie sie vom Band liefen. Mit allen guten und schlechten Eigenschaften. Eben in meiner Freizeit nur spazieren zu fahren. Und wenn die Karren noch 200-300PS und einen geilen Sound haben, um so besser. Das Gestinke würde ich vermissen.

Ich könnte mir nicht vorstellen mit einem Hybrid oder Elektroauto spazieren zu fahren. Ich hätte auch keine Lust meine Oldis gegen einen 200T€ neuen Ferrari, Lamborghini oder Porsche einzutauschen. Egal ob die Karre in 4Sek auf 100 oder in 20Sek auf 300 rennt.

VG
Rainer
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BeitragVerfasst am: Do 24 Sep, 2020 9:22    Titel:  

Bei der Gelegenheit hier nochmal ein Link zu einer Reportage des WDR über E-Autos und Umwelt.

https://www.youtube.com/watch?v=aS_xTJmzdgA

Ist zwar schon ein Jahr alt, aber an der Problematik hat sich noch nichts geändert.
Auch einer der Gründe, warum ich für mich "noch" absolut gegen Elektro bin.
Erst wenn die vielversprechenden neuen Techniken ohne Umweltverschmutzung anderer Länder serienreif sind und es wirklich Umweltschonend ist, dann wird das Thema für mich wieder interessant.
Wie gesagt es MUSS umweltschonend werden und nicht industriestaatenschonend.
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Rainer-HH
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BeitragVerfasst am: Do 24 Sep, 2020 11:51    Titel:  

ja Thomas, vielleicht. Ich kann es nicht beurteilen. Wenn es schon 5 vor 12 ist, hat die Erde vielleicht keine „ein paar Jahre Zeit“ zur Entwicklung von sauberen Batterien. Da die weltweiten Regierungen es so wollen, können auch die Hersteller, Industrie und Unternehmen nicht weiter warten. Die CO2 Steuer kommt und jedes Unternehmen muss wegen der CO2 Bilanz u.a. auch bei allen Dienstwägen auf Hybrid und Elektroautos umstellen. Der Anreiz ist dann der Umweltbonus und der geringe Geldwerte Vorteil und mehr netto auf dem Gehaltszettel. Einer muss anfangen und freiwillig macht es kaum einer. Nur so nimmt man auch Geld für den Ausbau der Infrastruktur in die Hand. Und daher gehts in Sachen Erneuerbaren Energie in unserem Konzern auf höchsten Touren weiter. Wir stellen derzeit 2.400 neue MA ein.

Ich habe mich die Tage bei den größten Unternehmen in den Fuhrparks und auch allen Herstellern informiert. Bei den Zugpferden der oberen Mittelklasse Dienstwägen dauert es noch mit den neuen Modellen. Die alten auf Hybrid umzubauen ist interims Murks. Erst in 1,5-2 Jahren kann man mit den ausgelieferten Mittelklassenwägen neuester Generation in den Fuhrparks und rechnen.

Es wird sich zukünftig sehr viel in Sachen Autohäuser und Werkstätten ändern. 50% aller werden schließen. Die Teile werden genauso verkauft wie Flachbildschirme und in die Inspektion gehts Jahr für Jahr immer weniger. Die Menschen müssen sich eben umstellen.

Ich hoffe daher, dass ich später ein Elektroauto mir gönnen kann und gleichzeitig mit doppelt so teurem Sprit meine Oldis.
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BeitragVerfasst am: Do 24 Sep, 2020 18:21    Titel:  

"es MUSS umweltschonend werden und nicht industriestaatenschonend sein"

Völlig richtig. Aber wenn man die Rechnung aufmacht, dann muss man auch die Umweltschäden durch die Erdölförderung und Herstellung von Kraftstoffen betrachten. Undichte Bohrlöcher, Tankerunglücke, geplatzte Piplines, Raffinerien etc.

Grüße Udo
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Rainer-HH
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BeitragVerfasst am: Do 24 Sep, 2020 19:55    Titel:  

Ja Udo, aber die Leute wollen nur das hören, was sie hören wollen, bzw. wir müssen jetzt das Spiel mitspielen. Ich rege mich nicht darüber auf, kann ohnehin nichts machen :-)

VG
Rainer
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Thomas_Schmid
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BeitragVerfasst am: Fr 25 Sep, 2020 8:10    Titel:  

Wir müssen was tun, dass steht ausser Frage, allerdings ist eben fraglich ob man den Teufel mit dem Beezlebub austreiben sollte.

Mir geht es schlicht darum, zu verdeutlichen, dass es eben mit einem Zwang zum Umstieg nicht getan ist, es gehört halt noch jede Menge mehr dazu.
Auch, und da gebe ich Udo völlig recht, Konzepte, wie wir die entstehenden Arbeitslosen auffangen können. Denn in den Werkstätten wird nicht mehr viel zu tun sein. Was will man denn daran auch noch warten, ausser Bremsanlage und Fahrwerk.
Es fehlen halt Konzepte für die Nebenerscheinungen, es wird einfach was beschlossen und dann müssen andere sehen wie sie es umgesetzt bekommen, der schwarze Peter schön von einem zum anderen geschoben.

Zudem missfällt mir auch, dass dieser Umweltschutz wie er betrieben wird, sehr einseitig ist, nämlich nur dort, wo einige viel Geld damit machen können und nicht an anderen Stellen, wo dringenst was getan werden muss.
Als Beispiel seien mal die Kunststoffe genannt, die in unseren Meeren landen.
Statt Fortschritte zu machen, wird immer mehr in Einwegflaschen verkauft, Autoteile die früher aus reinem Metall bestanden, werden heute nur noch als Gesamtbaugruppe mit Gehäuse und Sensoren drin gebaut. Das Beispiel beziht sich auf ein einfaches Thermostat, lässt sich aber auf vieles andere portieren....

Andere Baustelle, aber ebenso wichtig:
Ich für meinen Teil bin stolz darauf, dass ich mich fast zu 100% mit Einrichtung und Haushaltsgeräten aus zweiter oder dritter Hand umgebe. Gerade bei Elektronik, finden sich bei mir nur Dinge, die ich wieder repariert habe und das ohne Elektroniker zu sein. Es waren allesamt nur minimale Defekte die leicht zu machen waren.
Leider, musste ich mich letztens von 3 funktionstüchtigen Druckern befreien und sie wegwerfen. Der Grund: Die wollte keiner haben, nichtmal geschenkt. Die Leute kaufen lieber billig was neues, als was altes repariertes oder gereinigtes zu nehmen..... Bei mir stapelten sich die Dinger.
Dort müsste man auch ansetzen und unbedingt etwas tun.
Jedoch sehe ich immer nur Umweltbewusstsein von der Führungsliga, wo sich damit Leute im Unmittelbaren Umfeld der Politik die Taschen dick machen können. In der Gesellschaft redet jeder davon, aber kaum einer fängt bei sich selber an.


Es macht mich letztlich nicht wütend, oder aufgeregt, sondern mehr sehr sehr traurig zu sehen, dass jeder über Umweltschutz redet und erwartet, dass andere etwas tun.
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Rainer-HH
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BeitragVerfasst am: Fr 25 Sep, 2020 8:57    Titel:  

Ja Thomas, dass ist mitunter richtig. Um nicht OT zu kommen möchte ich beim Auto bleiben, sonst sprengt es den Rahmen hier im Forum. Es gibt Millionen Ansätze zum Umweltschutz.

Ich kaufte und nutze meine Oldtimer, wie wohl der überwiegende Teil mit diesem Hobby, nur zum Spazierenfahren oder zur Eisdiele, usw.. Es ist nur eine Freizeitbeschäftigung, die aber bei meinem EV12 bis 20 Liter/100Km an 102 Ultimate verbraucht. Streng genommen kann ich/ man darauf verzichten. Der Umwelt zu liebe dürfte ich mir meine Oldis dann nur noch anschauen, wie im Museum? Zynisch könnte jemand sagen, dann schieb sie doch zur Eisdiele ;-)

VG
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BeitragVerfasst am: Fr 25 Sep, 2020 10:29    Titel: Auch beim Auto sind Neuwagen eher die schlechteste Lösung für die Umwelt...  

Mein Alltagsauto ist aus den Neunzigern, läßt sich noch reparieren und hält sicher >500tkm, das fahre ich selbst schon seit 2004. Da kommt man in Bezug auf Nachhaltigkeit mit einem Neukauf niemals hin.

Man kann sich die Elektromobilität schön reden, aber wenn man es ehrlich meint, wird das schwierig. Es wäre mit Sicherheit besser, vorhandene Fahrzeuge mit anderer Antriebstechnik auszustatten, als funktionsfähige Autos zu verschrotten und neue zu produzieren - mit einem Mischmasch aus Stahllegierungen, Verbundwerkstoffen, Kunststoffen und Elektronikkomponenten, die am Ende niemand recyceln wird.
Aber mit einer Nach-/Umrüstung kann man halt nicht in dem Maße Geld verdienen und Arbeitsplätze erhalten und deshalb ist das politisch und wirtschaftlich nicht umsetzbar.

Gruß

Stefan
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Rainer-HH
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BeitragVerfasst am: Fr 25 Sep, 2020 12:26    Titel:  

Hallo Stefan,

das sehe ich zum Teil auch so. Die durchschnittliche Haltbarkeit liegt bei den Karren nur um 10 Jahren. Es ist von der Masse der Menschen weder gewünscht, noch sollen sie länger halten. Alles muss nach kurzer Zeit neu und man will alles doppelt und dreifach, egal ob Auto, Wohnung, Flachbildschirm, Handy, Kühlschrank und Wurstsalat usw.. Prinzipiell könnte man ein Fahrzeug auch so gestalten, dass es 30 Jahre hält und auch der Umbau auf Elektro mit 300-700 zusätzlichen Kilogramm an Batterien verkraften würde. Schau mal was eine 100Kwh Batterie wiegt, die dann nur mit einer Person im Auto sitzt, wenn 95% morgens zur Arbeit fahren. -:)

Ein Fahrzeug aus 2004 wäre mir persönlich als Vielfahrer wiederum ohne die 10 Airbags, Brems- und Spurassistenten, usw. zu gefährlich, um mit den anderen auf der Landstraße und AB zu fahren. Man selber kann vielleicht gar nichts dafür und dennoch sitzt ein Familienangehöriger nach einem Unfall plötzlich im Rollstuhl, weil hinten keine 4 Airbags sind. Nun könnte man sagen, diese ganzen Sicherheitsfeatures brauchte man früher auch nicht, aber man möchte sie trotzdem, genau wie die Gesundheit aller Mitfahrer. Diese Einwände kommen alle 10 Jahre mit der Einführung von Gurten oder ABS oder Airbags oder oder immer wieder. Alle 10 Jahre sind ein Quantensprung in der Fahrzeugtechnik. Da mir laut Arbeitsvertrag alle 3 Jahre ein Firmenwagen bis derzeit 60T€ zusteht, den ich mir privat nie kaufen würde, ist es ein gut Lachen. Man gewöhnt sich an alles.

Wenn man ehrlich ist, liegt’s meist nur am Geld. Was man nie hatte, wird man auch nie vermissen. Seit dem es Menschen gibt, muss es immer mehr, besser, schneller, weiter usw. werden. Frag mal anonym die „fridays for future“ Helden, ob sie auf ein neues iPhone verzichten wollen und stattdessen lieber das Geld in den Umweltschutz stecken würden. :-)

Gut wäre eine Vielzahl von Konzepten gleichzeitig zum Fahren. Euro7-8, synthetischer Sprit, Wasserstoff, Hybrid, Batterien, Fahrzeugmodernisierungen, alles wohl überlegt, parallel und über Jahre. Aber es muss ja alles sofort sein und nun wollen alle plötzlich Hybrid und Elektroautos kaufen und Verbrenner kauft keiner, weil weltweit alle Angst haben, dass sie nach ein paar Jahren nichts mehr wert sind, zumindest die, die sich ein neues Auto leisten können/ wollen. Die Leute haben Geld, es werden ohne Ende neue Autos und Häuser gekauft und der Hartzer hat auch Geld für den neuen 50“ Flat nebst PlayStation, nebst Zigaretten und künstlichen Fingernägeln. So wird’s niemanden im Land langweilig. :-)

VG
Rainer


Zuletzt bearbeitet von Rainer-HH am Fr 25 Sep, 2020 14:51, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: Fr 25 Sep, 2020 13:12    Titel:  

Moin Leute,

die Fakten sehen anders aus als das Gefühlte. Niemand wird gezwungen, ein E-Auto zu kaufen. Es gibt zwar Anreize und Förderungen, aber es steht jedem frei sich einen Verbrenner zu kaufen. Politik und Industrie halten eher am Verbrenner fest. Und die Kunden wollen auch kein E-Auto. Selbst unser grüner Ministerpräsident in Baden Württemberg hat heute verlauten lassen, dass die Verbrenner auch in 2030 noch einen erheblichen Marktanteil haben werden und dass das auch gut so ist.

Das zeigt sich im Markt. Es ist nicht zutreffend, dass alle sich ein E-Auto kaufen. Im Juni 2020 lag der Anteil der neu zugelassenden E-Autos nur bei 3,7 %, der von Hybriden bei 13,7 %. D.h. 96,3 % kauften sich kein E-Auto. Das E-Auto wird sich erst durchsetzen, wenn es besser ist als der Verbrenner, hinsichtlich Alltagstauglichkeit, Kosten, Zuverlässigkeit, Image etc. und die Infrastruktur kein Problem mehr darstellt. Aber dann gibt es auch keinen Grund mehr einen Verbrenner zu kaufen. Dann wird sich auch niemand mehr über die umweltschädlichen Akkus aufregen.

Schon in den 70er Jahren gab es Konzepte für nachhaltige Autos, die praktisch ewig halten sollten und bei denen defekte und veraltete Komponenten ausgetauscht werden konnten. Problem: Niemand wollte das, weder Kunden, Gewerkschaften noch Hersteller. Das Automobil ist bis dato eines der wichtigsten Statusobjekte. Dem nachhaltigen Recylingauto fehlen die entscheiden Komponenten: Neuer, besser, größer, schneller, teurer, geiler.

Grüße Udo
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BeitragVerfasst am: Sa 26 Sep, 2020 9:10    Titel:  

Also, dass niemand gezwungen wird zur Umstellung, ist jetzt noch so, aber es zeichnet sich ja bereits ab, dass statt Anreizen, wie in unserem Land üblich Sanktionen Verwendung finden um die Leute zu bewegen.
Das ist so eine Unsitte geworden, nur noch mit Sanktionen und Verboten zu regieren, die wie immer die am härtesten treffen, die das wenigste haben.
Allerdings und da gebe ich euch auch Recht, unsere Gesellschaft ist dermassen dem höher, schneller, weiter verfallen, dass Ökologie durch Langzeitnutzung eines Gegenstandes leider nicht mehr gewünscht werden.
Den Schuh muss sich unsere Gesellschaft ebenso wie die Politik anziehen.

Jetzt, ist es in der Tat so, dass Arbeitsplätze wegfallen werden, wenn man mal vor 2 Jahrzehnten, da habe ich das schon so gesagt, begonnen hätte, die Aufrüstung von Altfahrzeugen zu fördern, könnten wir damit führend sein und hätte unsere Arbeitsplätze gesichert.
So hat der Wahn, bloss keine Arbeitsplätze ins Wanken zu bringen letztlich dazu geführt, dass sie definitiv wegfallen.
Es ist die Kurzsichtigkeit mal wieder, weshalb der Zug eines sinnvollen Umweltschutzes und der Erhaltung von Jobs abgefahren ist.

Dennoch halte ich es so, dass nichts ausgetauscht wird, nur weil es was besseres oder neues gibt, sondern alles im Dienst bleibt, bis es nicht mehr sinnvoll zu erhalten/benutzen ist.
Gilt auch bei Autos, meine Freundin hat einen 95er Toyota Starlet, an dem gerade mal eine Stelle im letzten Jahr geschweisst werden musste, ein winziges Loch nur. Der Wagen tut einfach seinen Dienst, ausser normaler Wartung nichts dran zu machen.
Mein Wagen ist absolut Spaßfrei, ein 2004er Agila, weil der bei kleinstem Fahrzeug einen Riesigen Nutzraum hat, den ich gewerblich brauchte. Der sollte letztlich in die Presse wegen Elektronikproblemen. Diagnose erst privater Pfusch gekrönt von Werkstattpfusch.
Der Schaden bestand in einer defekten Sicherung und einem verbogenem Pin. Der Wartungsrückstand an dem Wagen ist behoben und er belohnt mich mit fleissiger Arbeit bei geringen Betriebskosten.
Für den Spaß habe ich mein Mopped, eine alte GSX1100F, Hatte erst eine der ersten der Baureihe von 87, jetzt eine der letzten von 95. Die Dinger will keiner mehr haben, weil nicht modern genug, der Marktpreis liegt je nach Optik bei 500-800€ fahrbereit mit Tüv. Das Ding klaut keiner, macht tierisch Spaß beim Fahren (139PS) und durch die geringen Preise habe ich noch 3 in Einzelteilen im Keller, also Ersatzteile satt.
Der Lohn dafür? Viel Spaß, ohne elektronischen Schnickschnack der Ärger macht, noch immer jederzeit genug Dampf am Rad, auch zu zweit zzgl Gepäck.

Somit denke ich, fahre ich ökologisch sinnvoll, zwar nicht die saubersten Fahrzeuge, aber der Ausstoß bei der Produktion von Neufahrzeugen ist so hoch, dass ich mich mit den Fahrezeuge mit weniger Umweltbelastung auf der Straße halte als bei regelmäßigem Neukauf.
Wenn man mich nun deshalb abstraft, weil ich ja alte Karren fahre, dann ist dies also wirklich grotesk.
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Rainer-HH
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BeitragVerfasst am: Sa 26 Sep, 2020 9:22    Titel:  

Ja Udo, noch ist der Hype auf Hybride und Elektroautos, zumindest privat, nicht groß, anders bei Unternehmen. Alle großen Unternehmen müssen und werden so schnell es geht auf Hybride und Elektroautos umstellen, so die Aussagen der Unternehmen in einer online Konferenz. Auch unser Konzern mit 3.500 Fahrzeugen im Fuhrpark, wird so schnell es geht keine reinen Verbrenner mehr anschaffen/ Leasen. Ausnahme derzeit nur LKWs und viele Nutzfahrzeuge, wobei wir bereits einige mit Brennstoffzelle haben. Wie gesagt, dass liegt nur an der zukünftigen steuerlichen Belastung pro to CO2 und aktuell fallenden Finanzleasingraten im Gegensatz zu reinen Verbrennern. Hinzu kommt, es ist in Zeiten mit Corona schon schwer genug Arbeitsplätze zu erhalten. Und wenn die Unternehmen anfangen, müssen zukünftig die privaten folgen, da alle Auflagen, wie KFZ-Steuer und Spritpreise sich ändern werden. Diese Art der Entwicklungen kennen wir doch seit Jahrzehnten.

Unser Konzern bietet allen Mitarbeitern die üblichen reinen Elektroautos von Zoe bis ID3 über eine private Leasing an. Kosten inclusive allem, nebst Wartung, Vollkasko, Restwert, also Gesamtleasingrate um 250€ im Monat. Hinzu Ladestrom ohne monatlichen Grundbetrag von 16cent/KWh. Bei uns ist der Hype los. ;-)

VG
Rainer
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BeitragVerfasst am: Sa 26 Sep, 2020 10:27    Titel:  

Moin,

bei EUR 250 für das all inclusive-Paket und 16 ct. würde ich mir sofort so ein Auto vor die Tür stellen. Aber lease mal privat, da bist du schnell bei 400 EUR + ohne all inclusive.

Dass mit dem Zwang habe ich nicht ganz verstanden, worin besteht der konkret? Wenn die KFZ-Steuer bei E-Fahrzeugen viel günstiger kommt als bei Verbrennern ist das ein Anreiz und kein Zwang. Worin bestehen die Verbote einen Verbrenner zu fahren? O.K. man darf nicht in bestimmte Umweltzonen fahren, oder es gibt Fahrverbote bei Feinstaubalarm. Aber hier geht es auch um eine Interessenabwägung zwischen den betroffenen Anwohnern, der Umwelt und den betroffenen Fahrzeugbesitzern.

Grüße Udo
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BeitragVerfasst am: Sa 26 Sep, 2020 10:51    Titel:  

Hallo,

wenn man nur die Kfz Steuer bei E-Fahrzeuge verringert, sind die Kassen bald leer. ;-) So etwas gabs noch nie. Im gleichen Zug wird sie also sicher bei Verbrennern je nach Euronorm steigen, gleiches alle Jahre künstlich beim Sprit. Zusätzlich werden die Gebrauchtwagenpreise bei neuwertige Verbrenner irgend wann schnell fallen. Sehe ich jetzt schon an den stark fallenden Leasingraten bei E-Fahrzeugen, sprich die Wartung fällt in der Servicerate und durch den hohen Restwert fällt die Finanzrate.

VG
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BeitragVerfasst am: Sa 26 Sep, 2020 14:42    Titel:  

Moin Rainer,

die Kassen sind sowieso leer. Aufgrund der milliardenschweren Coronahilfen, der Steuerausfälle etc. wird noch einiges auf den Bürger zukommen. Da ist die KFZ-Steuer pillepalle dagegen.

Das Leasing sehe ich kritisch. Die Restwerte mögen z.Z. vielleicht hoch angesiedelt sein, von einem hohen Wiederverkaufswert der heutigen E-Autos gehe ich nicht aus. Ich rechne mit einem geringen Wiederverkaufswert. Gründe: Die Batterie als teuerste Komponente unterliegt einer Alterung, die die Reichweite stark verringert. Autos die heute neu ganz gut sind und eine angegebene Reichweite vom 300 km haben, liegen bei 70 % Akku bei 210 km. Im reale Fahrbetrieb kommt man vor allem im Winter keine 200 km weit, vielleicht nur knapp über 100 km. Das ist doch Mist. Die heutigen E-Autos sind z.T. mit Kinderkrankheiten behaftet, die technische Entwicklung wird sehr schnell voranschreiten, vor allem bei den Akkus. Durch die steigenden Stückzahlen und Technologiefortschritte sowie das steigende Angebot werden die Preise deutlich sinken. Das ist bei fast allen Technologie und IT-Produkten der Fall. E-Autos der jetzigen ersten Generation werden es schwer auf dem Gebtauchtwagenmarkt haben. Die Zeche wird der Leasingnehmer mit der Endabrechnung zahlen.

Mit zunehmender Verbreitung und Kostensenkungen der E-Autos werden die Kaufprämie und Steuervergünstigungen fallen. Verbrenner werden CO2 abhängig noch teurer. Ich gehe davon aus, dass das ganze mit einer Maut zu einem Paket geschnürt wird.

Z.Z. Kommen der technologische Wandel und das Umweltthema zusammen. Viele Branchen werden komplett durcheinander gebracht. Neue Player kommen auf den Markt, die technologische und wirtschaftliche Vormachtstellung einzelner Länder verändert sich. Wenn wir in Deutschland und Europa mithalten und unseren Wohlstand bewahren wollen, müssen wir eine führende Position in den sog. Zukunftstechnologien behalten bzw. wieder einnehmen und den Wandel vorrantreiben. Das gelingt nicht, wenn wir so wie bislang auf die Bremse treten. Es geht nicht zu schnell, sondern zu langsam. Andere z.B. China sind viel schneller.

Grüsse Udo
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BeitragVerfasst am: Sa 26 Sep, 2020 18:04    Titel:  

- Der Restwert einer Leasing bezieht sich auf die Finanzleasingrate über z.B. 3 oder 6 Jahre und verändert sich nach Vertragsabschluss nicht mehr. Der Restwert, also späterer Verkaufswert ist in der Finanzleasingrate schon enthalten. Beschädigungen und Unfälle sind ein anderes Thema, genauso wie das Überschreiten der abgeschlossenen Kilometer. Da muss man aufpassen ;-) Wir haben bei Elektroautos bis 180TKm im Rahmenvertrag enthalten.

- von der errechnete und meist angegeben Reichweite nach NEFZ, kann man immer um 25% abziehen, dass ist nichts neues und völlig normal. Nach der neuen WLTP Reichweite wird alles realistischer. Auch das man im Winter mit Heizung und viel Verbrauchern nicht so weit kommt ist bekannt. Schnellladen geht nur bei um 25 Grad Akkutemperatur. Wir bauen gerade wie irre neue 150-350KWh Ladestationen. Nur Wasserstoffladestation sind mit 1Mio pro Stück noch sehr teuer im Bau.

- bei Messungen von 10 Jahre alten gebrauchten Elektroautos wurden im Schnitt noch 90% Akkukapazität ermittelt. Bei Gebrauchtwagenkauf wird die Restkapazität angegeben.

- die WLTP Reichweite sollte 500Km betragen. Alles was mehr ist erhöht nur unnötig das Gewicht. Wer mit Vollgas auf der AB fährt hat nach 2 Stunden genauso einen leeren Akku wie ein gleichwertiger 400PS Benziner. Aufladen in 20min und gut is.

- die Kinderkrankheiten liegen eher in der Software, die man später noch upgraden muss. Hinzu kommt das derzeit ein Zusammenspiel zwischen tatsächlichem Verbrauch, errechneter Wegstrecke mit allen Details Navi (fährt man AB oder Stadt usw.), Ladestrom und vor allem Last zu welcher Strecke und Geografischen Höhe und Dauer abhängig von der Akkutemperatur und Restkapazität usw.. Die von Tesla können schon einiges, aber es fehlt bei uns auch noch ein neues Datennetz in Sachen LWL, 5G und WLAN. Auch das bauen wir im Konzern gerade für 2 Milliarden Euro.

- wenn die Leasinggesellschaften solche Bedenken wie Du hätten, würden sie jetzt nichts solche Leasingangebote machen. Die gehen derzeit noch auf Nummer sicher ;-) Die Unterschiede sind aber groß. Ich prüfe gerade einige Leasingfirmen und bin gerade dabei einen neuen Rahmenvertrag zu entwerfen und abzuschließen.

Aber ist wird sich in Sachen Technik, Software, besseren Batterien, Lade- und Dateninfrastruktur usw. noch viel ändern. Nicht das ihr den Eindruck habt, ich mag Hybid und Elektroautos. Ne ne, es ist nur ein realistisches Übel, bei dem wir alle in Zukunft leben müssen. Daher denke ich später als Dailydriver an einen mit 500Km Reichweite für dann 30T€. Wenn ich in 6-8 Jahren in Rente gehe und ich weite Stecken nicht fahren will, dann fahre ich Oldi als Dailydriver :-)

VG
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BeitragVerfasst am: So 27 Sep, 2020 17:11    Titel:  

Ne ne, es ist nur ein realistisches Übel, bei dem wir alle in Zukunft leben müssen.

Ich glaube, das werden wir verkraften: https://www.youtube.com/watch?v=8I-6_H0haAw https://www.youtube.com/watch?v=z4zilQLGdfs https://www.youtube.com/watch?v=7qyKhP4lzsY

Grüße Udo
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BeitragVerfasst am: Mo 28 Sep, 2020 10:16    Titel:  

HMMMMM

Wir diskutieren hier natürlich in einem Forum, wo man alleine auf Grunde der Marke davon ausgehen kann, dass mindesten 99% der Mitglieder eher gut betucht sind.
Dies entspricht jedoch nicht der demographischen Durchschnittslage unseres Landes, folglich sollten wir nicht die Bürger anderer Einkommensklassen vernachlässigen.

Ich bin mir sicher, dass eine Verteuerung des Betriebes der Bestandsfahrzeuge nicht für jeden zu verkraften ist.
Es gibt ausreichend Leute, die eben nicht grade wirtschaftlich gut da stehen, gerade in der heutigen Zeit.
Eben genau die Leute, die um ihren Geringverdienst nur erwirtschaften, indem sie mit einem Fahrzeug zur Arbeit fahren.
Man nimmt mit dieser Art der Strafpolitik nicht nur dem gesunden Mittelstand einen verkraftbaren Obulus ab, sondern vielen Leuten nimmt man so einen großen Haufen Geld ab, der dringenst benötigt wird. Man draf nie aus den Augen verlieren, dass die Armutsschere ohnehin ständig weiter auseinander geht.
Der Anteil an Geringverdienern wird immer größer.

Also ganz so leicht kann man sich das nicht machen.
Mir sind genug Leute bekannt, bei denen bereits eine Reparatur am Fahrzeug, die über die Wartung hinausgeht, zur Streichung von Urlaub und Weihnachtsgeschenken für die Kinder führt.
Da kann man nicht lapidar sagen 15 Cent pro L Sprit und 100€ mehr KFZ-Steuer tun ja keinen weh...

Von daher, kann und darf man nicht weiter an diesen Schrauben drehen. Man kann Anreize für diejenigen schaffen, die es sich leisten können. Aber die Leute die es eben nicht können zu bestrafen, geht gar nicht.
Alleine schon aus diesem Grund, ist es ein Unding, Fahrverbote oder Kostensteigerungen für die alten Verbrenner zu erlassen.
Im Gegenteil, es sollte belohnt werden, wenn ein Fahrzeug älter als 20 Jahre wird und dennoch in vollem Einsatz ist.

Es ist nicht leicht für die Politik, aber dort ist ein vertretbarer Weg zu finden, dummerweise will unsere Politik dies nicht, da dort ausschliesslich wirtschaftliche Interessen und der Gutverdienende Gehör findet.
Die soziale Verträglichkeit der modernen Ansätze muss also stärker in den Vordergrund treten, denn wie schon besprochen, wird man die Zahl der Arbeitnehmer in erheblichem Maße senken in der gesamten Automobilindustrie, die ja einen Schlüsselpunkt in unserer Republik bildet. Es werden wenn man die Zulieferer mitrechnet locker mindesten 100.000 Haushalte finanziell gravierend herabgestuft durch die E-Mobilität. Soll man die durch Komplettverlust der Mobilität völlig vom Arbeitsleben ausschliessen?

Daher, einen Abschied vom Verbrenner durch Alterungsauslese auf lange Sicht, ja, machbar.
Ein Zwangsumstieg durch Strafabgaben, nein, den darf es nicht geben.
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BeitragVerfasst am: Mo 28 Sep, 2020 12:39    Titel:  

Moin,

ein E-Auto ist im Betrieb günstiger als ein Verbrenner. E-Autos, die heute auf den Markt kommen unterliegen aufgrund des technischen Fortschritts und ihrer schnellen Veralterung einem hohen Wertverlust. Sie werden als Gebrauchte billig zu haben sein. Und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Da muss man nur mal über die Grenze nach Frankreich schauen, wo Geringverdiener besonders gefördert werden.[url] https://www.elektroauto-news.net/2020/frankreich-erhoeht-e-auto-foerderung-gebrauchte-zoe-ab-2000-euro[/url]. Ich gehe davon aus, dass elektrische Fahren mittelfristig billiger sein wird, als das mit Kraftstoff heute. Geringverdiener werden davon profitieren. Nicht jeder kann an einem 20 Jahren alten Auto schrauben. Man ist auf eine ahnungslose Werkstatt angewiesen, die einen abzockt - auch keine Option.

Langfristig wird die Entwicklung ohnehin in eine ganz andere Richtung gehen, da durch E-Autos das Verkehrs- und Umweltproblem nicht zu lösen sein wird. Der automobile Individualverkehr so wie wir ihn kennen wird abnehmen. Auch der Besitz eines Autos verliert an Bedeutung. An ihre Stelle treten der öffentliche Verkehr und alternative Verkehrsmittel wie autonome Shuttles, Fahrräder etc.

Grüße Udo
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BeitragVerfasst am: Mo 28 Sep, 2020 20:21    Titel:  

Udo, wäre ja auch schlimm, wenn irgend wann die 100Km nicht mehr 8€ kosten, sondern nur noch 2€ und dafür gibt es nicht mehr 50 sondern 100 Mio Autos auf unseren Straßen und Parkplätzen und bin dann Rentner.

Man gut ich wohne auf dem Land.

https://www.youtube.com/watch?v=dGA2Be98pR8

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Dülken



BeitragVerfasst am: Di 29 Sep, 2020 8:06    Titel:  

Bleibt zu hoffen, dass sich da was tut Udo, aber in Deutschland glaube ich da weniger dran als in Frankreich.
By the Way, von wegen Werkstattkosten an den alten Kisten.... Deshalb kommen einige Fahrzeuge aus meinem engeren Umfeld zu mir und werden von mir verarztet. Eine Hand wäscht die andere und alles ist gut.

Rainer, dein 11er?
Schöner Wagen, ein echtes Traumfahrzeug aus den frühen 80ern.
Wohne ja auch am Rande des städtischen Bereiches und bin viel auf dem Land unterwegs. Fahren kann man ja auch in der Stadt schon lange nicht mehr.
Nur das Mopped wär mir zu modern, ich liebe meine alte Alltaghure (GSX1100F) mit ungezügelter Power ohne irgendwelche Elektronik ausser einer Zündbox.
Wer liefert was?
      
Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2019
Hamburg



BeitragVerfasst am: Di 29 Sep, 2020 23:05    Titel:  

Thomas, dass ist doch die GS500F vom Töchterchen. Ich habe eine alte XS650SE. Ja, den Elfer holte ich mir erst vor knapp 3 Jahren. Wir sind nach Neumünster gezogen. Die alten Kennzeichen habe ich behalten.

VG
Rainer
Wer liefert was?
      
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