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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  Öldruck bei Startdrehzahl? (MK 2)
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Autor weitere Bemerkungen
Mark2pf
registrierter Benutzer
Brunn am Gebirge



Verfasst am: Do 14 Jan, 2021 23:11    Titel: Öldruck bei Startdrehzahl? (MK 2)  

Bin neu im Forum. Allerdings schon seit 30 Jahren Mark 2 Fahrer und Besitzer. Da mein Kumpel und erfahrener Jaguar Mechaniker verstorben ist kümmere ich mich jetzt persönlich um die Katze.

Mein Problem: In den Ölkreislauf ist Kühlwasser gekommen (Ursache war eine Lücke am Steuerkastendeckel wo die Wasserpumpe angeflanscht ist). Der Motor ist vielleicht noch 2 Minuten gelaufen, da ich ihn sofort abstellte als die Temperatur hochschoss und der Öldruck weg war.
Der Schaden ist soweit behoben, der Ölkreislauf einschließlich Sumpf und Filter gereinigt bzw erneuert.
Bevor ich jedoch den Motor wieder starte, möchte ich noch die Ölpumpe testen ob sie nicht doch Schaden genommen hat; am liebsten natürlich ohne sie ausbauen zu müssen (Vorderachse weg, Ölwanne runter, etc)
In einem schlauen Tuningbuch für den XK Motor (Des Hammill 'Praxishandbuch Jaguar XK-Maschine') wird folgender Test vorgeschlagen:
Zündkerzen raus, Benzinzufuhr unterbrechen und dann mit dem Starter den Motor durchdrehen. Öldruckanzeige sollte Öldruck anzeigen.
Macht aber meine Katze nicht. Öldruckzeiger rührt sich nicht.

Meine Frage: hat jemand Erfahrung mit dieser Art die Funktion der Ölpumpe zu testen?
Ist der Test sinnvoll oder kann eine Inbetriebnahme der Maschine riskiert werden. Oder muss ich doch ....
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Do 14 Jan, 2021 23:33    Titel:  

Moin,

der Motor sollte Öldruck aufbauen. Es kann aber auch an der Ödruckanzeige liegen. Ich würde 20 EUR für einen mechanischen Öldruckmesser investieren und es damit ausprobieren.

Grüße Udo
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Fr 15 Jan, 2021 8:29    Titel:  

Udo hat völlig Recht damit, schadet nie einen zu haben, denn ob dein Instrument richtig anzeigt oder nur so in groben Zügen weiss man bei alten Schätzeisen nie.

Allerdings eine Frage habe ich noch.
Wie lange hast du den Motor drehen lassen nach der Reparatur?
Wenn du den Ölkreislauf völlig leer hattest und auch Filter etc erneuert hast, dann kann es schon mal bis zu 30 Sekunden dauern bevor die Ölkanäle soweit gefüllt sind und er wieder Druck aufbaut, das geschieht nicht in Sekunden, als wenn das ganze System noch voll wäre.
Ohne Kerzen drin treten dort keine Kräfte auf, die dem Motor so schnell Schaden zufügen.
Da er keinen Sprit bekommt, verdünnst du dir auch nicht das Öl mit unverbrannten Sprit.
Also kannst du ihn schon mal ordentlich durchorgeln.

Mache ich im übrigen nach jedem Ölwechsel mit Filter bei jedem Motor so, damit er erst alles ohne grosse Belastung an den Lagern wieder Druck aufbauen kann.

PS:
Wenn du die Drosselklappen öffnest, also das Gaspedal auf den Boden legst, dreht der Motor schneller und baut schneller Öldruck auf.
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pfljag
registrierter Benutzer
München



Verfasst am: Fr 15 Jan, 2021 11:48    Titel:  

Funktionieren würde der Test grundsätlich schon.

Die Ölpumpe kann aber nach meiner Ansicht bei dem beschriebenen Fehler keinen Schaden genommen haben. Wenn Schaden dann war der vorher schon da.
Was Udo sagt ist richtig: Der Ölduckgeber des Mk2 ist ein druckbetätigter Widerstand, der ein Bi-Metall Instrument bedient. Diese Instrumente sind sehr träge in der Anzeige. (habe deshalb bei meinem MK2 ein mechanisches Instrument mit Kapilarrohr drin)
Bis eine Anzeige kommt kann das dauern - ein billiges manuelles Öldurckmeter reagiert sofort.Wäre also für den Test, und auch zum Abgleich der Anzeigegenauigkeit die erste Wahl.

Und richtig was Thomas schreibt: bis Öl durch alle kanäle ist und Druck aufbaut kann es schon ziemlich dauern.

Auf der anderen Seite: Wenn Du nicht so lange orgeln willst würde ich ein Anlassen und Leerlaufbetrieb bis max 1 Min ohne weiteres riskieiren. Auch wenn ein MK2 lange steht geht der Öldurck nicht sofort hoch :-)

Grüße
Peter
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Mark2pf
registrierter Benutzer
Brunn am Gebirge



Verfasst am: Fr 15 Jan, 2021 20:04    Titel: Dank euch mal. Ist super, dass ihr so schnell und konstruktiv bei der Sache seid.  

Hatte 2x etwa je eine Minute georgelt. Werde aber ein Manometer einbauen da ich ohnehin noch einige rumliegen habe. Und dann etwas länger orgeln.
Die Ölpumpe war vor dem Kühlwasserschaden in Ordnung. Die Anzeige ist sicherlich auch noch ok. Bleibt noch der Öldruckgeber. Das lässt sich mit dem Manometer überprüfen ...
Und die Aussage , dass etwas Wasser noch keine Ölpumpe ruiniert gibt mir Hoffnung...

Melde mich sobald ich die Test abgeschlossen habe (momentan hat uns der Frost im Griff. Ist zwar ein 'geheizter' und geschlossener Carport, aber wenn's draußen fröstelt wird's doch etwas kühl)

Gruß Peter
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2020
Hamburg



Verfasst am: Sa 16 Jan, 2021 14:45    Titel:  

Wenn im Ölkreislauf alles leer ist, wird er nur schwer bei der geringen Drehzahl das Öl ansaugen, um dann den Öldruck zur Anzeige zu bringen. Man hätte je nach Ölfilter/ Umbau alles mit Öl füllen können, wobei manchmal auch ein kleiner Fettpropfen hilf, damit nicht gleich alles wieder wegläuft.

Wenn alles vorschriftsmäßig zusammengebaut wurde, würde ich ihn anschmeißen und schauen, dass innerhalb von 20sec der Öldruck da ist. Wenn nichts passiert, dass gleiche mit einem 20€ Manometer aus Ebay. Billig und trotzdem genau genug.

VG
Rainer
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Mark2pf
registrierter Benutzer
Brunn am Gebirge



Verfasst am: Sa 16 Jan, 2021 23:37    Titel:  

Basierend auf euren Erfahrungen vermute ich, dass der im Tuningbuch für den XK Motor (Des Hammill 'Praxishandbuch Jaguar XK-Maschine') vorgeschlagene Test auf einer Hochleistungsölpumpe und einem modernen Öldruckmesser beruht (bei einer getunten Maschine sollte natürlich als erstes die Ölpumpe aufgemotzt werden).
Werde mich daher an euren Tipps orientieren und mich wieder melden sobald sich der Tagesfrost verabschiedet hat und ich die empfohlenen Tests gemacht hatte.
Grüße aus Wien
Peter
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jphdittmar
registrierter Benutzer
hannover



Verfasst am: So 17 Jan, 2021 18:09    Titel:  

Wie schon beschrieben, mit dem bordinstrument wird das nichts. Es braucht ewig für eine korrekte Anzeige und die wird es auch niemals bei laufendem Anlasser zeigen weil unter dem Startvorgang die bordspannung zuweit abfällt. Die Vorgehensweise bezieht sich auf eine externe messuhr. Wenn du allerdings eine Warnleuchte hast geht die so schon aus. Und wenn das passiert ist startest du.

Ich weiß allerdings nicht ob der MK2 so etwas hat, irgendein Jaguar von mir hatte sie jedenfalls.

Mit freundlichen Grüßen Jens
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Franz_vm
registrierter Benutzer
Höfen, Tirol



Verfasst am: Mo 18 Jan, 2021 14:27    Titel:  

so schnell geht keine Ölpumpe kaputt nur weil u.U. etwas Wasser im Öl war. Natürlich sind die elektr. Öldruckgeber von Lucas eine Katastrphe. Daher Ölfilter abbauen Flasch abtropfen lassen und mit Lappen sauber machen. Anlasser drehen lassen es muß am Flansch noch kurzer Zeit (vielleicht 30 sec.) Öl abtropfen. Falls ja alles zusammenbauen und Motor starten, am Öldruckgeber Flansch sollte jetzt auch Öl kommen sobald das Filter voll ist.
Falls nein saugt die Pumpe nicht an weil sie komplett leer ist. Man kann versuchen mit einer externen Pumpe Öl ins System zu drücken wenn man Glück hat füllt das Öl auch in die eingebaute Pumpe und nun saugt sie wieder ... andernfalls muß man die Pumpe öffnen und mit dünnem Fett befüllen wie bei Des Hammills beschrieben.

Franz
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jphdittmar
registrierter Benutzer
hannover



Verfasst am: Mo 18 Jan, 2021 14:56    Titel:  

Sehe ich auch so zuwenig Öldruck ist selten folge einer defekten ölpumpe. Das regelventil ist erheblich anfälliger. Wenn du vorher Öldruck hattest wird der auch jetzt noch da sein. Der öldruckfühler liegt direkt in der ölgalerie wann könnte die Pumpe darüber auch rückwärts befüllen, aber ganz trocken wird sie eh nicht sein. Es dauert einen Moment bis die Pumpe nach filterwechsel Öl fordert, da sie nur etwa 10 ml pro kurbelwellenumdrehung fördern sollte ( dieser Wert ist grob geschätzt und nicht gemessen)

Mit freundlichen Grüßen Jens
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nefematic
Sponsor 2021




Verfasst am: Mo 18 Jan, 2021 23:15    Titel:  

Wir haben letzte Woche einen 4.2 auf dem Testlaufstand in Betrieb genommen. Ca. 1 volle Minute bis die Nadel Öldruck angezeigt hat. Motor war komplett auseinander, kein Öl in der Pumpe, Leitungen oder Filter. Ohne Kerzen. Batterie war neu. 20/50 Öl. Brauchte länger wie wir dachten bis der Öldruck-Zeiger sich bewegt.

Martin
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Mark2pf
registrierter Benutzer
Brunn am Gebirge



Verfasst am: Di 19 Jan, 2021 22:48    Titel: war ERFOLGREICH... Dank euch allen für die guten Tipps !!  

heute waren wir wieder im plus-Bereich, das Klma betreffend. Habe den Motor auf etwa 10 Grad mittels Heisslüfter aufgewärmt (Kühlwasser hatte 14 Grad).
Kerzen raus, Benzinpumpe abgeklemmt und georgelt, diesmal mit Vollgas wie von Thomas empfohlen, und, nach etwa einer dreiviertel Minute war der Öldruck auf den Bordinstrumenten da!!!
Habe mir so das Entfernen des Ansaugkrümmers und den Einbau eines externen Manometers erspart.

Mache jetzt noch einen 'Reinigungslaiuf' mit Ölschlammzusatz (hatte in einigen Ecken im Ventilbereich Wasserreste entdeckt), Ölsumpfreinigung und Ölfilterwechsel und dann kommt wieder Oldtimeröl rein. Jetzt kann, bezogen auf den Antrieb, das Frühjahr kommen ....;-)))

Grüße aus Wien
Peter
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Mi 20 Jan, 2021 7:47    Titel:  

Super.

Ja, manchmal macht man sich einfach zuviele Sorgen, weil man ja nichts kaputt machen will.
Wenn du ihn gestartet hättest im Standgas, wäre der Druck auch schneller da gewesen, allerdings eben auch die Lager stärker belastet ohne Öldruck. Daher bevorzuge ich diese Form der Entlüftung.
Und wie gesagt, die Belastung ist am geringsten, wenn er frei durchatmen kann, zudem der Starter ihn dann auch etwas schneller drehen kann.
Wer liefert was?
      
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