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XJ Serie 1 bis 3  >>  Am Anfang war Emotion
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Autor weitere Bemerkungen
XJ_12_C
registrierter Benutzer
Niederösterreich



Verfasst am: Di 27 Apr, 2021 5:25    Titel: Am Anfang war Emotion  

Für all jene die ein wenig die Tränenkanäle ihrer Augen auf Touren bringen mögen.
Die Nummer *zwei* vorm Rosttod.

https://www.youtube.com/watch?v=zMpPP7tHQwk

Frage an die Spezialisten unter. Lässt sich daraus wieder etwas schönes Aufbauen?
L.G.Peter
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pfljag
registrierter Benutzer
München



Verfasst am: Di 27 Apr, 2021 7:42    Titel:  

Hallo Peter,

natürlich lässt sich das wieder aufbauen. Allerdings wird der Aufwand hoch sein da kein Bereich in Ordnung ist.
Die Karosserie dürfte gar nicht so das große Problem sein auch wenn es schlimm aussieht. Aber innen/Technik .....
Ein Aufbau wird sich professionell nicht bezahlen lassen. Als Hobby geht das eher - aber auch dann werden Kosten entstehen für die sich ein Note 2 Fahrzeug fertig kaufen lässt.
Ist das Fahrzeug den überhaupt noch am Markt? Zu wlechem Preis?

Grüße
Peter
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flatsix911
registrierter Benutzer
Wuppertal



Verfasst am: Di 27 Apr, 2021 7:48    Titel:  

Moin,

die Frage lässt sich mit einem glasklaren “Ja“ beantworten. Zweifelhaft ist allerdings, ob das jemand auch wirklicht macht, denn es ist unglaublich aufwändig und lohnt sich entsprechend nur bei sehr hochpreisigen Fahrzeugen.

Grüsse Guido
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Di 27 Apr, 2021 8:07    Titel:  

Moin,

das geht. Ich habe schon 2 Autos in diesem Zustand restauriert, beide nach Gutachten Note 1. Z.Z. Ist ein E-Type Serie 3 in der Mache. Restaurieren kann man den XJC. Wirtschaftlich lohnt sich das nicht. Alle, wirklich alle Teile des Autos müssen bearbeitet werden. Ich würde 1500 bis 2000 Stunden für meine Arbeitszeit kalkulieren (Karossereiarbeiten, Überholung der Technik einschl,. Motor, Getriebe, Diff., Demontage, Montage.) Material und Fremdarbeiten (KTL, Lack, Sattler, Chrom) 40-50 tEUR. Der Umbau auf Linkslenker ist noch nicht berücksichtigt. Ich würde das Projekt nicht anpacken.

Grüsse Udo
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



Verfasst am: Di 27 Apr, 2021 8:08    Titel: DANN......  

.....schaue ich mir lieber das folgende Video an.......:

https://www.youtube.com/watch?v=7TXXsCQNOEk

so könnte der gelbe auch wieder erstrahlen........Gruß-Peter aus FFM.....aber dafür kann man schon eine schöne Wohnung kaufen.....
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Di 27 Apr, 2021 9:05    Titel:  

Die Musik in dem Video passt schon, es macht einen sehr traurig, den Wagen so stehen zu sehen.
Der Hilfeschrei dieses Wagen tut mir schon in den Ohren weh.

Machbar ist das Fahrzeug....
Jedoch liegen die Kosten letztlich bei einem mehrfachen des Wertes, letztlich ist der einzige Wert den das Fahrzeugs jetzt noch hat, die Chassisnummer.

Den Aufwand der Stunden von Udo geschätzt halte ich für sehr optimistisch, es werden wohl eher mehr werden, zzgl Fremdleistungen.

So ein Fahrzeug, kann man einfach nur zum Nulltarif nehmen, bzw einem symbolischen Kaufpreis, da nun wirklich nichts daran ohne Restauration zu verwenden ist. Jedes einzelne Teil muss aufwendig rekonstruiert werden. Am Ende wird also dieser Wagen entweder zu Schrott, oder wohl zu sehr grossen Teilen aus Spenderfahrzeugen oder Neuteilen bestehen, was nicht Sinn einer Restauration ist in meinen Augen.
Erhaltung möglichst vieler der alten Teile (in meinen Augen Sinn einer Restauration) ist in diesem Falle aber wohl nur einem Wahnsinnigen mit Hang zur Selbstaufgabe möglich.
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Di 27 Apr, 2021 11:35    Titel:  

Hallo Thomas,

bei meiner Schätzung bin ich von mir ausgegangen, wenn ich praktisch alles selbst mache und wenig Fremdleistungen vergebe. Fremdleistungen wären: Chemische Entlackung/Entrostung und KTL, Fahrzeug lackieren, Teile verchromen/verzinken/pulverbeschichten, Sitze beledern, Motorbauerarbeiten für die man Maschinen benötigt (z.B. planen, honen, abdrehen, schleifen). Alles andere Eigenarbeit. Die eigene Arbeitszeit ist nicht eingerechnet obwohl man es eigentlich müsste.

Wenn man mehr Arbeiten vergibt, wird´s schnell sehr teuer und schnell weit über 100 tEUR.

Grüße Udo
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Di 27 Apr, 2021 20:55    Titel:  

Ja Udo, die Stunden verfliegen an sowas.
Sehe das bei meinem mit dem verpfuschten aber gut verspachtelten Unfallschaden.
Wenn man dann nicht bereit ist, fast 9 Riesen für Bleche auszugeben, denn 8 Mille kostet alleine der Kotflügel als Neuteil, dann gehts ins endlose Elend, wo man sich jeden Tag aufs neue motivieren muss um das durch zu ziehen.
Hab halt bislang ausser mal nen Schweller durch den Tüv zu braten nie was mit Blech gemacht und lerne am Objekt... Bügeln kann ich schon, Stauchen mit der Flamme ist der nächste Lerneffekt.
Dabei geht es sich nicht um Perfektion, sondern lediglich fachgerechte Reparatur, der hat sonst so ne schöne Patina, bei voller Funktion, dass ich den nicht zum Neuwagen machen will.
Aber die 500 Stunden hab ich schon locker geknackt, nur für eine Inbetriebnahme, etwas Rost, nicht viel und dann eben der Unfallschaden. Mal sehen wie viele es werden, dann noch Lehrgeld bei den Blecharbeiten abziehen.

Ich würde den XJC bei 2500 bis 3000 Stunden rechnen, unter den von dir genannten Bedingungen.
So wie der aussieht, sind die unteren 10cm zum zusammenfegen, den musste vor dem Sandstrahlen mit Streben in den Türen stabilisieren so wie der da steht.

Aber Chassisnummer 2 ist ein Argument, man sagt doch immer, die ersten 3 eines Modells sind der heilige Gral.
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XJ12_Fahrer
registrierter Benutzer
Bad Homburg



Verfasst am: Mi 28 Apr, 2021 5:55    Titel:  

Das ist halt das Elend mit dem eigenen Anspruch, wenn man es selbst macht.

Entweder hält man beim Schrauben zusätzliche Teile in der Hand, die nicht mehr so schön sind oder es fallen zusätzlich Überholungen an, die man nicht auf dem Zettel hatte, da sie erst jetzt zu Tage treten, wenn die Ecke freigeschraubt ist.

Auf auf Harrys Garage (Youtube) läuft gerade die Überholung seines V12 Coupes. Alles fing alles mit ein paar kleinen Rostblasen an. Man kann sich mal selbst ein Bild machen, wie so ein kleiner Auftrag enden kann und welche Kosten dabei entstehen können.

Beste Grüße

Andreas
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Mi 28 Apr, 2021 6:52    Titel:  

Ist doch bei einem Altbau nicht anders als beim Auto.
Zuerst wird mit den Arbeiten die Todo immer länger.... irgendwann kommt dann der Knackpunkt, wo man mal wieder ans Reduzieren der Punkte kommt.
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Mi 28 Apr, 2021 13:15    Titel:  

Ich würde den XJC bei 2500 bis 3000 Stunden rechnen, unter den von dir genannten Bedingungen.
So wie der aussieht, sind die unteren 10cm zum zusammenfegen, den musste vor dem Sandstrahlen mit Streben in den Türen stabilisieren so wie der da steht.


Hallo,

ich mache bei allen Restaurationsarbeiten eine Zeitaufschreibung. Bei meiner ersten Restauration (Mercedes W105) habe ich 2700 Stunden benötigt. Beim E-Type 2+2 1900 Stunden obwohl das Auto komplexer und die Karosserieschäden größer waren. Bei beiden Autos habe ich im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel zusammenkehren müssen.

Für die Teilrestauration (Karossiearbeiten, Innenraum, Cabriodach, Elektrik, Kühlung, Heizung, Bremsen, Tank, Hinterachse und viele Kleinigekeiten) E-Type Serie 1 brauchte ich 550 Stunden. Mit der Übung geht´s immer schneller. Beim E-Type Serie 3 sehe ich das auch. Nur beim Motor wird´s umfangreicher, ist ja auch ein 12-Zylinder mit viel mehr Teilen.

Vom Karosseriestrahlen halte ich nicht viel. Ich finde Tauchbad viel besser.

Grüße Udo
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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Mi 28 Apr, 2021 15:28    Titel:  

Ich denke nach dem Strahlen, wird's noch mehr zum fegen geben . Als ich das erste mal hab strahlen lassen ,war ich lernend überrascht , was vorher Top aussah und nach dem Strahlen den Schweizer Käse in den Schatten gestellt hat.

Andi
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Do 29 Apr, 2021 7:45    Titel:  

Vom Karosseriestrahlen halte ich nicht viel. Ich finde Tauchbad viel besser.

Also ja, ist einfacher, aber verbirgt auch viele Stellen wo es einfach dünn wird.
Zudem kostet es erheblich mehr als Strahlen.

Stunden aufschreiben hatte ich auch mal vor, habs aufgehört, als ich den vollen Umfang der Unfallschäden sah.
Dort Stunden zu notieren ist sinnfrei, wenn man die Ausbeul und Glättarbeiten erst lernen muss. Zudem ja nicht nur Aussenhaut, sondern auch die Tragelemente der Aussenhaut betroffen sind. Gut, dass der Rahmen selbst grade ist, sonst hätte ich das Projekt als für mich nicht machbar stoppen müssen.
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Do 29 Apr, 2021 9:33    Titel:  

Also ja, ist einfacher, aber verbirgt auch viele Stellen wo es einfach dünn wird.
Zudem kostet es erheblich mehr als Strahlen.


Hallo Thomas,

ich habe andere Erfahrungen gemacht. Bislang habe ich 3 Autos und einen Motor tauchen lassen. Das 4. ist z.Z. in der Mache. Beim Strahlen habe ich das Problem, dass es sehr abrasiv ist und das Blech vor allem auf der Außenhaut beschädigt werden kann. Strahlen wirkt nur da, wo man mit dem Strahl direkt draufzielen kann. An schwer zugänglichen Stellen, Höhlräumen, Ecken bleibt viel Dreck. Dafür klebt überall Strahlgut, dass man nicht vollständig rausbekommt. Selbst beim späteren Lackieren fliegen immer noch Stahlgutpartikel herum. Strahlen erfordert immer eine aufwändige Nacharbeit.

Beim chemischen Entlacken, Entrosten und KTL-Beschichtung treten diese Probleme nicht auf. Gesundes Blech wird überhaupt nicht angegriffen. Rost, Lack, Unterbodenschutz sind bei einem guten Dienstleister komplett weg. Die Hohlräume sind zu über 90 % perfekt entrostet und beschichtet. Die Nacharbeit ist minimal. Man kann den Zustand des Bleches sehr gut beurteilen, z.B. ob es schon dünn gerostet ist. Die Karosseriearbeiten sind sehr angenehm.

Tauchen ist teurer als Strahlen, auf den ersten Blick. Aber man hat eine wesentlich bessere Qualität und eine Beschichtung mit viel besserem Rostschutz. Die Differenz beträgt ca. 2000 bis 3000 EUR. Bei Kosten von 50.000 EUR oder weitaus mehr ist das nicht viel. Wenn man die Folgekosten einrechnet, glaube dass Tauchen am Ende billiger kommt. Z.B. wird der Preis für die Lackierung von Zustand der Karosserie abhängen. Lackierer wissen, dass eine gestrahlte Karosserie Probleme machen kann und preisen das ein.

Der Nachteil des Tauchens ist, dass das Fahrzeug komplett zerlegt werden und alles raus muss. Eine Teilrestauration oder Rolling Restauration ist nicht möglich. Mit Strahlen (auch Trockeneis) kann man das Auto, z.B. den Unterboden partiell bearbeiten. Habe ich auch schon machen lassen, aber bei dem XJC in diesem Fred ist das keine Option.

Sinnvoll ist es Achteile und massive Teile zu Strahlen. Karosserieblech würde ich nicht strahlen. Kleinere Teile, Alu oder Zinkdruckguss strahle ich mit Glasperlen selbst. Da sich mir die Strahlbetriebe zu "grobmotorisch" - zu hoher Druck, zu grobkörniges Strahlgut, zu wenig Sorgfalt.

Grüße Udo
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MG
registrierter Benutzer
63069 Offenbach



Verfasst am: Do 29 Apr, 2021 21:59    Titel: XJ-C  

Hallo,

was bei den bisherigen Beiträgen völlig unberücksichtigt blieb, sind die speziellen C-Teile.
Das fängt bei den Türen an. Die hat Jaguar seinerzeit aut einer Leere aus zwei standard Türhälften zusammengeschweißt.
Das kann mann sehr gut bei abgebauter Türverkleidung erkennen.
Das geht dann mit den hinteren Seitenteilen weiter. Die sind nicht mehr neu zu bekommen.
Ein guter Blechner wird diese Teile nachbauen können. Das kostet Zeit und Geld und verlangt Vertrauen zu dem Karosseriebauer.
Dann geht es mit den C-Spezifischen Teilen weiter. Die da wären, die hintern Seitenscheibenmechanik. Unglaublich komplex und bei dem im Video gezeigten Exemplar mit absoluter Sicherheit nicht mehr funktionsfähig und auch nicht mehr in funktonsfähigen Zustand versetzbar. Genauso sieht es mit den vorderen Fensterhebern aus. Die sind nicht mit den Fensterhebermechaniken der Limousinen kompartibel. Die Fenster der Coupés werden über Umlenkrollen und Seilzüge betätigt. Auch hier gibt es keine Ersatzteile mehr. Dann kommen wir zu den diversen Türgummis und den Zierleisten. Das sind alles speziell für das Coupé gefertigte Teile. Die sind zum größten Teil auch nicht mehr zu bekommen. Für den normalen Jaguar Fan unlösbare Probleme über Probleme. Für diese Problemlösungen braucht es schon eine Ölquelle um das zu stemmen.
Alle anderen Baustellen an diesem XJ können zwar mit großem Aufwand aber dennoch ohne große Schwierigkeiten neu aufgebaut
werden. An den speziellen Teilen wird es nach meiner Meinung scheitern. So sehr mein Herz leidenschaftlich für Autos der Marke Jaguar schlägt, dieses Coupé würde ich nicht anfassen.
Ich hatte selbst ein XJ12 C in einem wirklich brauchbaren Zustand. Das war sogar für ein halbes Jahr in einer Vorabendkrimmiserie
das Ermittlerauto.
Dieses Auto war zugelassen, hatte frischen TÜV und H-Kennzeichen. Doch der Zustand war nur oberflächlich gut und das Auto hätte eine ziemlich umfangreiche Restaurierung nötig gehabt. Ich habe darauf verzichtet. Es wäre letztendlich auf eine Frame Off Restaurierung hinausgelaufen. Ich habe das Auto dann zu einem fairen Preis verkauft.
Das im Video gezeigte Coupé ist nach meiner Auffassung Kernschrott. An diesem Auto ist, bei allem Enthusiasmuis, nichts mehr zu gebrauchen. Egal, wo man hinschaut, Motor, Innenausstattung, Karosserie alles im Eimer. Bei der Elektrik wird es genauso aussehen. Um dieses Auto wieder aufzubauen braucht es Geld, Geld und nochmals Geld. Dann braucht man noch reichlich Geduld, muss sehr leidensfähig sein und zudem noch über Überdurchschnittliche Fähigkeiten im Bereich Karosseriebau verfügen.
Ich habe schon mehrere Jaguar Fahrzeuge restauriert und nach meinen Erfahrungen kann man sämtliche selbstgesteckten
Zeitpläne in die Tonne treten. Denn es dauert immer viel, viel länger als geplant und es kostet immer mehr als geplant.Bei diesem Auto ist das nicht überschaubar und nicht kalkulierbar. So sieht ein Fass ohne Boden aus. Dagegen ist die Restaurierung eines E-Type eine leichte Übung. Einen E-Type kann man so ziemlich komplett aus erhältlichen Ersatzteilen neu aufbauen. Von der Rohkarosse über sämtlche Blechteile gibt es nahezu alles. Für das XJ Coupé so gut wie nichts. Obwohl ich das Serie II Coupé für das gelungenste und schönste Modell der XJ Baureihe der Serie 1 bis III halte.

VIele Grüße Michael
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Fr 30 Apr, 2021 9:55    Titel:  

Moin,

ich würde das Projekt auch nicht angehen, auch wenn ich glaube dass es durchaus machbar ist.

Mit den Blechteilen hast du recht, man muss einiges selbst fertigen. Der überwiegende Teil der Technik ist gleich mit anderen Jaguar-Modellen und verfügbar. Der E-Type ist karosseriemäßig überschaubarer, hat aber auch seine Tücken. Grds. halte ich es so, dass ich möglichst wenig Reparturbleche kaufe, vieles kann man selbst machen. Das Unterteil der E-Type Motorhaube auf dem Bild kann man kaufen, es ist aber teuer. Mich hat es EUR 50,- an Material gekostet. Ca. 2/3 der Substanz habe ich ersetzt.

Grüße Udo




Unterteil Bonnet.jpg

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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Fr 30 Apr, 2021 12:08    Titel:  

Also ich würde den schon nehmen, einfach weil es mein absolutes Trsaumauto ist und zudem eben noch Nummer 2
Allerdings, würde ich in dem Zustand dafür eine Kiste Bier als symbolischen Preis zahlen und mehr nicht.
Zudem, dann wirklich als Langzeitprojekt für die nächsten 15 bis 20 Jahre....
Wer liefert was?
      
Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Fr 30 Apr, 2021 13:29    Titel:  

Hallo,

Ist auch einer meiner Traumautos. Ich habe mir schon einige angesehen, entweder günstig aber Schrott oder teuer und auch Schrott.

Grüsse Udo
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stephan_Lk
registrierter Benutzer
Lübbecke



Verfasst am: Fr 30 Apr, 2021 19:01    Titel: Wenn man kein gelernter Schrauber ist, dann wäre ein Fahrzeug aus der Schweiz überlegenswert  

Z.B. https://www.autoscout24.ch/de/d/jaguar-xj-coupe-occasion?vehid=8475179&backurl=%2Fautos%2Fjaguar--xj%3Fyearfrom%3D1975%26yearto%3D1980%26make%3D38%26model%3D280%26vehtyp%3D10&yearfrom=1975&yearto=1980&make=38&model=280&vehtyp=10

Da lässt sich bestimmt was optimieren. Aber man hat nicht einen totalen Schrotthaufen, wo man jedes einzelne Bauteil ausbauen, aufarbeiten und wieder einbauen muss. Ich wüsste gar nicht wie ich das alles hinkriegen sollte.

Schönen Abend
Stephan
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MG
registrierter Benutzer
63069 Offenbach



Verfasst am: Fr 30 Apr, 2021 19:26    Titel: XJ-C  

Hallo Lynne,

woher kommt die Information, dass das das Auto Nr. 2 ist?. Ich glaube das einfach nicht. Das dürfte ein Fake sein um den Preis etwas in die Höhe zu treiben. 1969 wurde auf Basis der Serie 1 schon der erste Prototyp eines Coupés gebaut. Von 1973 bis zum Auslieferstart 1975 wurden ebenfalls einige Vorserienautos gebaut um das Elend mit den hinteren Seitenscheiben in den Griff zu bekommen. Was nie 100%ig gelungen ist. Von diesen Vorserienautos wurde ein Coupé von Vanden Plas veredelt. Dieses Auto kenne ich persönlich. Das fährt in Bremen. MIch würde mal die VIN des Coupés interessieren. Dann könnte man dazu mehr herausfinden.

Hallo Udo,
in meinem Beitrag habe ich nicht von den kompatiblen Teilen sondern von den speziellen Coupé Teilen gesprochen. Das sind ja nicht nur die Blechteile wie die B-Säule usw. Sondern z.B. auch so Kleinigkeiten wie die Lehnenverriegelung samt den Beschlägen etc.
Es gibt noch weitere spezielle Teile. Daran wird dieses Projekt scheitern.
Das Du keine Probleme mit Blech hast, habe ich schon aus Deinen anderen Beigträgen erkannt. Auch ich habe meinen E-V12 drei Jahre lang komplett neu aufgebaut. Ich weiß wovon Du redest. Aber dieser Schrotthaufen sprengt alle Grenzen. Coupés im 1er bzw. 2er Zustand werden lt. Classic Data zwischen 30.000,00 und 50.000,00 € bewertet. Welcher normale Jaguar Freak, sebst mit überdurchschnittlichem Einkommen, kann und will sich eine Restaurierung leisten, die locker den maximal erzielbaren Wert weit übersteigt.
Bei meinen Autos rechne ich meine Arbeitszeit auch nicht. Wenn ich das täte, müsste ich dafür Vergnügungssteuer zahlen. Doch versuche ich die Materialkosten immer in einem Bereich der Vernunft zu halten. Ist mir bisher meistens gelungen. Nur bei einem XJ12 Serie II bin ich nur 0 zu 0 rausgekommen. Ich will damit sagen, es macht einfach keinen Sinn, dieses Auto neu aufzubauen.
Für die aufzuwendende Summe bekommt man mit Sicherheit ein sehr gutes Coupé im Zustand 2. Selbst an einem 2er Auto gibt es noch reichlich zu tun und man kann dann immer noch jede Menge Geld darin verbauen.

Grüße Michael
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



Verfasst am: Fr 30 Apr, 2021 20:27    Titel: aus keiner Sequenz des Videos........  

...........ist die Fahrgestellnummer eindeutig lesbar.

und "eh ich mir wundere, grob ick´s nich".....würde der Berliner sagen Gruß - Peter aus FFM
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Sa 01 Mai, 2021 9:14    Titel:  

Ich will damit sagen, es macht einfach keinen Sinn, dieses Auto neu aufzubauen.

Hallo Michael,

das sehe ich genau so, habe ich oben auch geschrieben.

"Z.B. https://www.autoscout24.ch/de/d/jaguar-xj-coupe-occasion?vehid=8475179&backurl=%2Fautos%2Fjaguar--xj%3Fyearfrom%3D1975%26yearto%3D1980%26make%3D38%26model%3D280%26vehtyp%3D10&yearfrom=1975&yearto=1980&make=38&model=280&vehtyp=10

Da lässt sich bestimmt was optimieren."


Das Auto gefällt mir auf den ersten Blick sehr gut, auch die Farbkombination. Aber für 50tEUR sollten die Spaltmaße von Türen/Hauben etc. besser sein. Und er wird höher angeboten als der aktuelle Marktpreis von Classic Data für Zustand 1.

Grüße Udo
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stephan_Lk
registrierter Benutzer
Lübbecke



Verfasst am: Sa 01 Mai, 2021 12:19    Titel: Auch eine Schweizer Erstauslieferung  

https://www.autoscout24.de/angebote/jaguar-xj6-4-2-coupe-schalter-historie-original-benzin-silber-4b9dc5fc-425c-49e5-86d3-edd47cfffa9e?&cldtidx=9&cldtsrc=listPage&searchId=1334947942
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MG
registrierter Benutzer
63069 Offenbach



Verfasst am: Sa 01 Mai, 2021 18:52    Titel: XJ-C  

Hallo,

die beiden Links zu den schweizer C belgen ja meine Auffassung, dass es gute Autos am Markt gibt. Wobei in dem
50k C bei diesem Preis ein V12 Herz schlagen müsste. Auch sollte der bei dem verlangten Preis besser sein.
ich habe mal ein Bild von meinem ehemaligen XJ12-C hochgeladen. Den habe ich in diesem Zustand für 6.500,00 € verkauft.
In meiner Nähe fährt ein sehr gutes 4,2 L Coupé in golden yellow. Dieses Auto haben wir vor einigen Jahren direkt aus England
geholt. Wenn der Besitzer 50.000,00 geboten bekäme, würde er sich sicher davon trennen.
In einer der nächsten Britisch Classic wird dieses Auto vorgestellt. Dann versteht Ihr meine Meinung zu dem Coupé um das es hier geht sicher besser.

Insgesamt wurden 10.426 Coupés (Alle Varianten DD6-Two Door, D-Two Door, XJ6-C und XJ12-C alle Rechts- und Linkslenker) gebaut. Davon ist inzwischen die Mehrzahl auf dem Schrott gelandet. Dennoch sollte es brauchbare Überlebende geben. Man muss halt suchen.

Viele Grüße Michael




P3020025.jpg

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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Sa 01 Mai, 2021 20:04    Titel:  

Wie heißt denn die Farbe Michael ?

Andi
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Peter-XJS
registrierter Benutzer
Münster + Osnabrück



Verfasst am: Sa 01 Mai, 2021 21:03    Titel:  

Hallo,

wie heisst es doch so treffend?

Wer restauriert verliert. Wer aber Spass daran hat, eine Werkstatt hat und es slbst machen kann, hat gute Voraussetzungen, das das Auto irgendwann tatsächlich fertig da steht.

Ich habe ein MB 111er Flachkühler-Coupé restaurieren lassen (hat mit grosszügigen Unterbrechungen etwa 17 Jahre gedauert) und die Kosten übersteigen den Wert des Fahrzeugs. Das Problem ist, das man, einmal begonnen, nicht aufhören kann/sollte, denn sonst kann man das Fahrzeug nur in Teilen für kleines Geld wieder verkaufen. Das heisst, man verliert ebenfalls sehr viel Geld.



Vom 4.2 Coupé gab es 3.899 LHD (75-77), Ami + Euro.

Hier ist mein Coupé, habe es seit 4 Jahren und ist jetzt allmählich so, wie ich es gern hätte.

Gruss

Peter




20200422_121831_Easy-Resize.com(1).jpg

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MG
registrierter Benutzer
63069 Offenbach



Verfasst am: So 02 Mai, 2021 14:06    Titel: XJ-C  

Hallo Andi,

es ist Cobalt Blue Metallic JDM von 1979 - 1989 bei Jaguar im Progamm.
Die Original Lacierung des V12-C war Squadron Blue.

Gruß Michael
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XJ_12_C
registrierter Benutzer
Niederösterreich



Verfasst am: Sa 08 Mai, 2021 10:49    Titel: Zur Versöhnung  

Hallo Kollegen.
Danke für die Statements.

Ebenfalls fürs Herz von (Coupe) Katzenliebhabern folgendes Video.

Er ist erst seit ein paar Tagen im Netz und wirklich sehenswert.
Ein Glas Whiskey, Zigarre und sanfte Musik dazu.
Ein Tipp, stellt das Video auf *stumm* und hört eigene Lieblingsmusik dazu.

Bilder sagen alles aus was einem so im Hirn herumgeistert.

Viel Vergnügen beim Ansehen. L.G. Peter

https://www.youtube.com/watch?v=1d1brBCSo-A
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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Sa 08 Mai, 2021 13:05    Titel:  

es ist Cobalt Blue Metallic JDM

gefällt mir richtig gut .

Andi
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Jaxman
registrierter Benutzer
Salzburg



Verfasst am: Mo 10 Mai, 2021 6:55    Titel: Die Tränen sind mit gekommen ...  

... aber nicht vom weinen.
Der XJ-C aus dem Video war war für über 12.000 Pfund angeboten. Und er ist mittlerweile verkauft.
Wenn man zumindest bei uns einen Wert von großzügigen 40k € zugrunde legt, wird sich das als Investment vermutlich nicht ausgehen, insbesondere, wenn man weiß wie es bei den S2s unterm Sofa aussieht.

Gruß
Jax
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