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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  Vorstellung - (mein "neuer") E-Type 4,2
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Autor weitere Bemerkungen
Contenero
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Oberursel



Verfasst am: Sa 02 Okt, 2021 9:23    Titel: Vorstellung - (mein "neuer") E-Type 4,2  

Guten Morgen!

Ich bin neu hier und wollte mich kurz vorstellen: Ich bin Konrad und - was Autos angeht - etwas verrückt. Nach vielen Jahren mit Oldtimern mit Stern wollte ich etwas wirklich Besonderes und habe mir in den USA einen E-Type Roadster ersteigert. Das war schon der dritte Import aus USA (nach zwei MB SL), und glücklicherweise ging auch dieses Mal wieder alles besser als gedacht.
Natürlich ist viel Arbeit dran, das Auto stand 5 Jahre, hatte aber insgesamt nur zwei Besitzer und lebte die meisten Jahre in Kalifornien, kam dann nach Texas. Es ist kein Concours-Zustand, recht patiniert, aber komplett. Substanz sieht gut aus, ein Bodenblech muss geschweißt werden, aber sonst auch untenrum besser als erwartet. Ich hatte vorab sehr viele Fotos und ein Video vom Motor bekommen. Dass der Unterboden leichte Rostansätze zeigte, fand ich vertrautenerweckender als eine "Händlerkosmetik" - und tatsächlich bin ich angetan. Nur der Lack ist schlechter als auf en Fotos, das ist aber auch bei anderen Marken so. Innenraum und Verdeck sind für viel Geld erneuert worden. Die Technik werde ich in aller Ruhe checken und überholen.
Der Motor läuft, aber die hinterste Schwimmerkammer läuft über. Da bin ich noch auf der Fehlersuche.

Mein letztes Projekt war ein Mercedes SL 600 aus New York, und nach der Hightech-12-Zylinder- Maschine bin ich froh, jetzt etwas normaleres zu schrauben und englische Technik kennenzulernen. Wie immer: Ahnung habe ich (noch) keine, freue mich aber aufs lernen.

Ich bin ganz einfach begeistert vom patinierten aber kompletten Zustand, lese mich jetzt durch die gängige Literatur und habe die ersten Teile bestellt. Mein erste Ziel ist es, die Vergaser kennenzulernen. Die verbaute Benzinpumpe war zwar neu, aber undicht und hatte zu viel Druck. Habe jetzt eine von Hardi eingebaut. Dazu die Schimmerkammern gereinigt, neue Ventile eingebaut plus neue Dichtungen. Auch die Verteilerleitung wird erneuert, dort war ein Anschluss geschweißt worden. Ich freue mich auf regen Austausch mit euch!

Grüße

Konrad







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Rainer-HH
Moderator
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Verfasst am: Sa 02 Okt, 2021 11:20    Titel:  

Moin Konrad,

herzlich willkommen hier im Forum. Ein neues Projekt macht Arbeit, aber es wird auch nie langweilig. Die Technik von MB und Jaguar sind ja ähnlich, alles recht einfach und massiv. Letztendlich wird überall nur mit Wasser gekocht. Die Preise sind hier ja stark gefallen, auch wenn bei einigen Händlern noch überteuerte in Kommissionen stehen und von Ahnungslosen gekauft werden. Der Markt an E-Type in den USA ist ja fast leer gekauft und die kaufen wieder bei uns. Man braucht also schon viel Glück, was ordentliches aus den USA zu bekommen. Kann man selber Schrauben und das Objekt der Begierde ist vollständig und man muss keine neuen Blechteile einschweißen, ist alles halb so wild. Als Nichtschrauber und wenn viel fehlt und durchgerostet ist, lohnt der Kauf in den USA eher nicht und man ist mit einer alten Restauration besser bedient. Bezahlte Restauration bekommt man nur noch zur Hälfte wieder raus. Viele Restaurationsbetriebe machen gerade gar nichts.

Na dann ein frohes Schaffen. Bei Fragen hilft man Dir hier gerne.

Viele Grüße Rainer
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2020
Hamburg



Verfasst am: Sa 02 Okt, 2021 11:25    Titel:  

Konrad, die Oldis im Hintergrund sind alles Deine? Na, einen alten US 911 Turbo hast Du scheinbar auch in den USA gekauft. Ich kaufte ein 84‘ 911 Carrera 3.2 Cabrio über DK aus den USA. Mal eben 15K€ gespart, weil ich auch alles selber mache.

Viele Grüße Rainer
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Contenero
registrierter Benutzer
Oberursel



Verfasst am: Sa 02 Okt, 2021 12:03    Titel:  

Hallo Rainer,

danke für die freundlich Begrüßung. Nein, die anderen Autos gehören nicht mir - das Foto ist aus dem Terminal in Miami. Ich nenne momentan einige Benz und einen Porsche 944 S sowie drei Feuerwehrautos mein eigen - ist alles etwas eskaliert die letzten Jahre ;-)

Mir ist klar, das ich viel Arbeit vor mir habe. Vor allem der Angstgegner "Hinterachsbremsen" steht mir definitiv bevor. Man sieht dem Auto aber auch an, dass es geliebt wurde. Wenn das nicht bei euch sonderbar ankommt, berichte ich sporadisch, bin auch sehr dankbar für Tipps von erfahrenen Jaguar-Besitzern.

Das Selbstschrauben ist bei mir die eigentliche Leidenschaft, auch wenn ich nicht vom Fach bin. Ich bin aber der Meinung, dass man alles lernen kann. Insgesamt finde ich die Jaguarteile deutlich günstiger als die von Mercedes.

Was die Preise angeht: Man spricht ja nicht über Geld, aber ich habe unter 40k bezahlt. Für mich ok...

Viele Grüße,

Konrad
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Jagman
Administrator
Köln



Verfasst am: Sa 02 Okt, 2021 13:19    Titel:  

oh, ein Serie 2 mit 3-Vergaseranlage! ...und sieht auch noch gut aus. Man kann neidisch werden. Ich wünsche Dir immer gute Fahrt.
Hoffentlich ist er technisch einigermaßen ok und fährt gut (Differential + Getriebe).
Falls Du Hilfe oder Ideen zum Reparieren oder Verbessern brauchst, bist Du hier im Forum genau richtig.
Thomas Stromski, Admin (hat selber auch E- Type S1 +S2)
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Contenero
registrierter Benutzer
Oberursel



Verfasst am: Sa 02 Okt, 2021 15:03    Titel:  

Hallo Thomas,

bin sehr dankbar für Tipps! Habe bisher eher mit Einspritzern gearbeitet, außer bei meinem Unimog. Der hat aber einen sehr einfachen Vergaser.

Wie er fährt, weiß ich noch nicht. Leider haben die Leute bei Berlin Motors beim Abladen das Auto an einer Traverse vorn unterm Kühler festgemacht. Die ist nun verbogen, dadurch könnte die Achse aus der Spur sein. Und da ich keine roten Nummern habe, muss ich erst mal auf Testfahrten verzichten, auch wenn sicher bald der Motor läuft. Die Bremsen vorne sehen einigermaßen gut aus, hinten ist nicht mehr viel Belag übrig. Und wie ich es aus meiner laienhaften Sicht beurteile, müssen auch etliche (alle?) Buchsen erneuert werden. Da ich mir Zeit lassen will und alles sinnvoll renovieren möchte, überlege ich, alle Bremsenteile kompromisslos zu erneuern.Und alle Flüssigkeiten etcpp...

Aber eines nach dem Anderen...

Mir war vorab bekannt, dass das Auto keine matching numbers hat. Der Motor und Kopf passen zusammen, sind aber von 1968, das Auto von 1970. Ist mir aber lieber so, ich wollte unbedingt die Drei-Vergaser-Anlage. Und ich habe vor, das Auto zu fahren und es sicher und praktikabel zu renovieren - nicht es fürs Museum zu richten ;-)

Grüße!

Konrad
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Nichtschwimmer
Sponsor 2021
Mannheim



Verfasst am: Sa 02 Okt, 2021 17:47    Titel:  

Hallo,

herzlichen Glückwunsch zum E-Type. Du scheinst wirklich ein Schnäppchen geschossen zu haben. Unter 40 tEUR gibt eigenlich nur Restaurationsobjekte. Der Motor hat die Ventildeckel vom Serie 1 bzw. 1,5. 1968 war der Übergang von Serie 1,5 zu Serie 2. Die Vergaser sind relativ einfach aufgebaut, es sind eben nur 3 davon. Zur Überholung und Einstellung gibt´s gute Literatur und einige Experten hier im Forum.

Das Teil auf dem Heizungskasten sichert den Bolzen der den Kupplungsnehmerzylinder mit der Ausrückgabel verbindet - also da mal nachguggen bevor du losfährst.

Das Bremssystem mag keine lange Standzeiten und Bremsflüssigkeit die nicht regelmäßig gewechselt wird. Meine Erfahrung mit allen meinen E-Types: Die Bremssättel waren alle überholungsreif. Die Hinterachse ist eigentlich auch kein Angstgegner. Arbeiten daran sind nur aufwändig. Ich würde da gar nicht lange rummachen, sondern die Achse ausbauen, sauber machen (das ist das schlimmste) und alles überholen was zu überholen ist. Auf gute Teile achten, z.B. Handbremsbeläge.

Auf jeden Fall würde ich die engine frames genaustens untersuchen - Rost, Risse, Beschädigungen. Batterie und Batterieträger, mudguard ausbauen. Flansch des engine frames unter der Batterie rundrum genau ansehen.

Die verbogene Traverse am bonnet frame ist der Klassiker. Man kann sie richten. Wenn´s schlimm ist und man es perfekt haben will - ausbauen/großer Aufwand. Auf die Achsgeometrie sollte das keine Auswirkungen haben - es sei denn der picture frame ist auch verbogen. Das bekommt man aber fast nur durch einen Unfall hin.

Grüße Udo
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Contenero
registrierter Benutzer
Oberursel



Verfasst am: Sa 02 Okt, 2021 17:59    Titel:  

Hallo Udo,

danke für die Tipps - überhaupt toll, wie ihr euch gleich gemeldet habt! Das werde ich nach und nach alles abarbeiten. Dass ich die Hinterachse ausbaue, ist auf jeden Fall mein Plan. Und eigentlich bei allen Autos, die länger standen, musste ich wie von dir beschrieben die Bremssättel ersetzen. Wenn ich schon mal dran bin, bin ich auch gründlich. Ich werde aber sicher über den Winter brauchen. Manches ist komplett neu, zum Beispiel die Justierung der Bremsbeläge mit Plättchen (oder hab ich mich da total verlesen?).

Danke auch für den Tipp mit der Traverse - wenn man sie richten kann, bin ich dankbar - ich hatte mich echt schon geärgert und die Transportfirma angeschrieben. Dass ich Sorge hatte, dass die Geometrie gestört ist, hatte mit der Befestigung der Traverse links und rechts zu tun.

Viele Grüße,
Konrad
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Contenero
registrierter Benutzer
Oberursel



Verfasst am: Sa 02 Okt, 2021 18:26    Titel:  

...die Batterie hatte ich schon getauscht, das Blech sah so aus:



ehrlich gesagt hatte ich es schlimmer erwartet. Ist inzwischen entrostet.

Grüße,
Konrad
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jens2007
Sponsor 2021
Niddatal



Verfasst am: Sa 02 Okt, 2021 18:36    Titel: Glückwunsch  

Gruß aus der Wetterau nach Oberursel,

sehr schönes Auto hast Du da Konrad. Ich kann mich den "Vorrednern" nur anschließen. Die Hinterachse ist kein Angstgegner. Und wie schon geschrieben: Nicht irgendwie versuchen, die Bremsen ohne Ausbau der IRS zu richten. Der Ausbau des Käfigs ist kein Hexenwerk. Ich habe das in einer kleinen Garage zweimal gemacht. Die Schubstreben können am Unterboden ziemlich fest in "Eierbechern" sitzen. Aber mit Geduld gehen die los. Die Hubs können sehr fest auf den Antriebswellen sitzen (wurden mit Loctite verklebt). Auch hier hat mir viel Geduld geholfen. Großer Abzieher über mehrere Tage drauf, jeden Abend ein bisschen weiter gespannt, ab und an etwas Hitze (Lager wollte ich eh ersetzen, also egal). Und am vierten Tag, als ich in die Garage kam, war alles lose. Nur Mut. Ist das Ding mal ausgebaut, macht das Schrauben sogar Spaß, man kommt überall gut dran.
Vielleicht trifft man sich mal im schönen Hessen?
Grüße
Jens
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Nichtschwimmer
Sponsor 2021
Mannheim



Verfasst am: Sa 02 Okt, 2021 19:18    Titel:  

das Blech sah so aus
Bremssättel ersetzen

Moin,

das Blech ist uninteressant. Ich meinte den engine frame. Den Schaden auf dem Bild hat man erst gesehen, nachdem Dreck und Lack entfernt wurden. Für die Bremssättel gibt´s bezahlbare Überholsätze, wenn man Lust hat es selbst zu machen.

Grüße Udo




Engineframe2.jpg

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Contenero
registrierter Benutzer
Oberursel



Verfasst am: Sa 02 Okt, 2021 19:40    Titel:  

@Udo: ...again what learned - wieder was gelernt. Ich schaue ganz genau nach, versprochen! habe auch ein kleines Endoskop und diverse Zahnartspiegel.

Ich muss mir generell Gedanken machen um Rostvorsorge, an manchen Stellen z.B. am Rand der Motorhaube sind kleinere Lackstellen abgeplatzt. Sieht noch nach Patina aus, würde aber in unserem Klima nicht lange gut gehen.
Wenn das das Forum nicht sprengt, würde ich noch ein paar Fotos einstellen - ihr könnt besser als ich beurteilen, wie der Zustand ist...
Grüße an alle,
Konrad

@Jens: Natürlich sehr gerne, wenn das Auto mal fertig ist!
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Contenero
registrierter Benutzer
Oberursel



Verfasst am: So 03 Okt, 2021 14:14    Titel:  

Hallo Udo,

dein Beitrag hatte mich neugierig gemacht, ich musste einfach unter dem Batterieblech nachschauen. Ziemlich angegammelt, das alles, aber nicht hoffnungslos, würde ich sagen. Die anderen Verschraubungen des Stahlrahmens sehen für meine noch unerfahrenen Augen auch nicht allzu schlecht aus. Ich schicke mal ein paar Fotos durch, auch hinten scheint das Auto keinen Klatscher gehabt zu haben - es sei denn, es wurde mal komplett neu aufgebaut... Ich muss herausfinden, wie ich die Bereiche, die jetzt offenliegen, am besten und schonendsten renoviere, ohne die Patina zu verlieren.

Bei der verbogenen Traverse hab ich jetzt auch meinen Denkfehler begriffen: Die betrifft ja nur die Haube und nicht das Fahrwerk. Sorry.

Grüße!

Konrad











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Nichtschwimmer
Sponsor 2021
Mannheim



Verfasst am: So 03 Okt, 2021 15:26    Titel:  

Moin,
der Rahmen unter der Batterie sieht unverdächtig aus, aber auch mal die Unterseite ansehen. Der aufgeschweißte Flicken daneben ist nicht schön. An dieser Stelle rosten die E-Types gerne durch mit der Folge das Dreck und Wasser in den Schweller kommen und es hier zu unschönen Rostschäden kommt (Innenschweller, Außenschweller, Verstärkung im Schweller. Hier würde ich mit dem Endoskop reinschauen. Vor allem die Verstärkung von allen Seiten genau ansehen.

Der Rahmen auf der anderen Seite (Aufnahme unter dem Luftfilter) gefällt mir nicht. Die Bulkhead sieht eingedrückt aus - ich kann es auf dem Bild aber nicht richtig erkennen. Das wäre nicht gut. Der Rahmen könnte auch mal runter gewesen sein - eine Schraube neben dem Benzinfilter ist falsch rum drin. Kratz mal an der Farbe über der Lötnaht. Es darf nicht geschweißt sein.

Der E-Type wurde zumindest im Motorraum nachlackiert, wobei man sich wenig Mühe mit dem Abkleben gemacht hat.
Grüße Udo
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Contenero
registrierter Benutzer
Oberursel



Verfasst am: So 03 Okt, 2021 16:04    Titel:  

Hallo Udo,
wird gecheckt, danke!
Viele Grüße,
Konrad
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Jagman
Administrator
Köln



Verfasst am: So 03 Okt, 2021 16:53    Titel:  

Hi Konrad,
Wenn Du auf die Schnelle mal ein Ersatzteil suchst, dann gibt es in der Nähe, in
Oberursel Zimmersmühlenweg 11, den JaguarHändler Alfred Winter, 06171-971801
der hat jede Menge E-Type Verschleißteile für Dein Auto. Er hat 30 Jahre in der Ersatzteilabt. von Jaguar gearbeitet, kennt alles und verkauft als Händler auch selten zu findende Jaguarteile - ein Anruf zur allgem. Kontaktaufnahme lohnt sich sicherlich. Gruß an ihn vom Forum, LG Jagman
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Contenero
registrierter Benutzer
Oberursel



Verfasst am: So 03 Okt, 2021 17:47    Titel:  

Hallo Jagman,

tatsächlich hatte ich davon gehört, im Vorüberfahren aber auf die Schnelle kein Firmenschild gesehen. Ich werde da auf jeden Fall hingehen, ist nur 2km von mir entfernt. Im Internet bestellen ist ja ohne wirkliche Ahnung manchmal auch ein Glücksspiel.

Danke für den Tipp!

LG

Konrad
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Contenero
registrierter Benutzer
Oberursel



Verfasst am: Sa 09 Okt, 2021 9:27    Titel:  

@Udo: Könnte sein, dass der Bulkhead beifahrerseitig etwas eingedrückt ist. Ich habe mit Bordmitteln vom vorderen Querträger nach hinten an die Motorhaubenkante gemessen. Es sind ca 2mm Unterschied. Lustigerweise sind aber die Spaltmaße der Haube perfekt. Das Setup scheint schon seit Langem so zu existieren.

Ich habe inzwischen das Zertifikat von Jaguar Heritage bekommen. Der Wagen war ursprünglich willow Green mit cinammon Interieur. Also ist er auf jeden Fall (vor langer Zeit) mal umlackiert worden, was ich tatsächlich aber nirgends feststellen konnte. Sogar im Kofferraum in der Aussparung für die Pumpe ist alles rot.

Das deutet für mich auch darauf hin, dass das Auto, so wie es ist, schon lange on the road war.

Da ich den LuFi und die Ansaugbrücke eh schon ab hatte, habe ich den schwarzen Lufttank ausgebaut. Dort findet sich angeblich manchmal Bremsflüssigkeit, wenn das System fehlerhaft ist. Er war aber leer. Die Gelegenheit habe ich auch genutzt, um den Bereich innen zu reinigen. Sieht schon gleich besser aus!



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Nichtschwimmer
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Mannheim



Verfasst am: Sa 09 Okt, 2021 13:46    Titel:  

Lustigerweise sind aber die Spaltmaße der Haube perfekt.

Moin,

die Spaltmaße der Haube lassen sich mit shims einstellen, die sich an den Haubenscharnieren befinden. Da die Haube nach hinten nicht umgefalzt ist, kann man sie dort auch leicht anpassen. Auf den neuen Bildern sieht es besser aus. Wenn der Rahmen o.k. ist, würde ich nichts machen. Rot scheint mal eine beliebte Farbe gewesen zu sein. Mein creamfarbener 2+2 war auch rot umgespritzt, ebenso ein hellblaues Coupe, dass ich mal hatte.

Grüße Udo
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frank77
Sponsor 2021
Wernau



Verfasst am: Sa 09 Okt, 2021 17:20    Titel:  

Hallo Konrad,
da scheint ein Blech daneben drübergeschweisst zu sein, welches da imho nicht hingehört.
Hoffe daß da drunter kein Gilb drin ist.
Vermutlich sah es deswegen eingedrückt aus.

Grüße
Frank




IMG_2785b.jpg

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Durango2k
registrierter Benutzer
Göttingen



Verfasst am: Sa 09 Okt, 2021 18:03    Titel:  

Rot beim E-Type heißt in den USA „resale red“….

Carsten
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Rainer-HH
Moderator
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Hamburg



Verfasst am: Sa 09 Okt, 2021 22:51    Titel:  

Ja, geschweißt und genietet ;-)

Viele Grüße Rainer
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Contenero
registrierter Benutzer
Oberursel



Verfasst am: Sa 09 Okt, 2021 23:55    Titel:  

;-))) "resale red" klingt fantastisch. Mir gefällt das Rot tatsächlich, und ich werde durch erste Probleme auch nicht entmutigt. Was sagen die Fachleute: Kann man von vorne ein Loch zur Inspektion und anschließenden Versiegelung bohren oder gibt es schon vorgesehene Öffnungen? Habe mich noch nicht so weit in die Literatur eingearbeitet...

Was "resale red" angeht: Ich hatte schon um die 50 Autos, und dieses hier wurde offensichtlich vor Langem sogar mal auseinandergebaut, um es umzulackieren. Das sieht nicht nach einer "Verkaufsdusche" aus, auch wenn inzwischen der Lack deutliche Patina hat. Nach 51 Jahren hat auch jeder Mensch deutliche Spuren seiner Historie. Ich bin gespannt, was sich noch findet - und Hut ab vor euren investigativen Augen!!
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Nichtschwimmer
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Verfasst am: So 10 Okt, 2021 13:27    Titel:  

Ja, geschweißt und genietet ;-)

Jetzt sehe ich es auch. Das originale Blech ist weggefault. Unten guggt noch ein Stück der Abkantung raus, der Rest ist weg. Der Rost kommt schon wieder durch. Den aufgepappten Flicken würde ich auf jeden Fall entfernen und hoffen, das sich dahinter kein Desaster im Inneren des Schwellers befindet. Diese Ausbesserung ist Pfusch.

Ich würde auf beiden Seiten den Teppich im Fußraum rausnehmen und das Vinyl am Innenschweller etwas abziehen. Schau dir das Blech (bulkhead) hinter den Pedalen von innen an. Da kannst du gleich sehen ob Bremsflüssigkeit ausgelaufen ist. Auch die Ecke Innenschweller / bulkhead unspizieren - auf beiden Seiten. Wenn die Bitumendämmung auf dem Bodenblech mit den Fingern zu entfernen ist, ist da Rost.

Grüsse Udo
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nefematic
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Verfasst am: Mo 11 Okt, 2021 1:08    Titel:  

Glückwunsch zum E-Type! Danke für die vIelen Bilder, es ist immer gut zu sehen wie die anderen Autos so im Detail sind. Dabei ist mir aufgefallen, daß der vordere Querrahmen (picture frame) schon mal ersetzt worden zu sein scheint? Rechts war obenauf vom Werk immer die FZ-Nummer eingeschlagen - diese fehlt hier? Nicht weiter schlimm, ist mir nur aufgefallen.
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Nichtschwimmer
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Verfasst am: Mo 11 Okt, 2021 8:36    Titel:  

Moin,

ab 1.10.1969 muss die Fahrgestellnummer eingeschlagen oder tiefgezogen sein. Davor ist ein Blechschild oder eine Gravur ausreichend. Wenn man die Fahrgestellnummer bei eingebautem Picture Frame einschlägt muss man darauf achten, dass sich das Blech nicht allzustark eingebeult wird. Bei meinen Vollabnahmen hat der TÜV die eingeschlagenen Fahrgestellnummern immer genau angesehen.

Grüße Udo

P.S. Mir hat der Inhaber einer hochgelobten Werkstatt/Motorinstandsetzer aus der Pfalz einmal erzählt, dass er die Fahrgestellnummer beim E-Typ immer mit dem Dremel einritzt - auch bei den neueren Modellen. Blöd nur, wenn der TÜV pingelig ist.
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Contenero
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Oberursel



Verfasst am: Mi 13 Okt, 2021 16:57    Titel:  

Servus! Danke für eure Hinweise - bei mir ist trotz Baudatum 15.04.1970 das Blechschild verbaut. Das ist noch ein Originalfoto vor dem Putzen.

Vielleicht war die Karosserie schon aus einem älteren Bestand, vielleicht gab es Zwittermodelle? Ich mache mir aber keine Sorge, das Auto zulassen zu können. Es hängt viel vom Prüfer ab, ich habe das schon einige Male durch, auch mit schwierigen Kandidaten. Ich warte aber auch noch auf das "Handbuch der Originalspezifikationen", das ich endlich für einen überschaubaren Kurs gefunden habe.

Leider komme ich wegen einer kaputten Schulter nicht zum Schrauben, das zieht sich auch noch - und ich scharre mit den Hufen....

Grüße!

Konrad

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nefematic
Sponsor 2021




Verfasst am: Mi 13 Okt, 2021 22:02    Titel:  

Konrad,

ich habe mich geirrt, die Nummer in deinem Picture Frame ist eingeschlagen. Sicher überlackiert / geschliffen worden, aber in anderen Bildern deutlich erkennbar - dein Bild gibt das nur nicht her. Schaue mal mit der Taschenlampe genau nach dann müsste es zu sehen sein. Das R ist ziemlich weg, die Zahlen sind aber da. Ich würde das Bild posten geht aber derzeit nicht. Meiner ist rund 1000 Autos später. :)

Martin
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Nichtschwimmer
Sponsor 2021
Mannheim



Verfasst am: Mi 13 Okt, 2021 23:10    Titel:  

bei mir ist trotz Baudatum 15.04.1970 das Blechschild verbaut.

Moin,

das Auto hat ein Blechschild im Motorraum und die eingeschlagende Nummer vorne rechts oben auf dem Picture Frame. Beim meinem 2+2 war noch ein kleines Blechschild am Scheibenrahmen vorne links.

Grüße Udo
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Contenero
registrierter Benutzer
Oberursel



Verfasst am: Do 14 Okt, 2021 16:55    Titel:  

Danke - Martins Hinweis hat mich dann noch mal ganz genau schauen lassen. Die richtige Nummer ist tatsächlich da, was darauf hindeutet, dass es auch noch der originale picture frame ist, der halt mal überlackiert wurde. Das ist eine sehr gute Nachricht.

Den Rest gehe ich an, es wird aber dauern - meine Schulter muss operiert werden :-(

Grüße an alle,

Konrad
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Contenero
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Oberursel



Verfasst am: Di 26 Okt, 2021 8:46    Titel:  

Interessant - habe gestern mal schnell das von euch als Pfusch identifizierte Blech entfernt. Das ist wirklich gepfuscht, hat allerdings wohl schon sehr lange gehalten. Drunter sieht es zwar unschön, aber nicht besonders rostig aus. Ich denke, man kann einfach ein Blech einschweißen, allerdings traue ich mich das selbst nicht - die Benzinleitung und der Filter sind doch sehr nahe...

Der Blick in den Schweller macht auch Mut. Noch besser würde es aussehen, wenn ich nicht durch meine Dämlichkeit neulich beim Anheben den Schweller leicht eingedrückt hätte....:



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