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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  Zentralverschluß vorne lockert sich bei EV12
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Autor weitere Bemerkungen
christian-k
registrierter Benutzer
67251 Freinsheim



Verfasst am: Sa 29 Apr, 2017 20:17    Titel: Zentralverschluß vorne lockert sich bei EV12  

Hallo Jaguargemeinde,

unsere Restauration neigt sich langsam dem Ende zu.

Wir haben nach der ersten Probefahrt festgestellt das sich der Zentralverschluß nach ein paar Kilometern löst.
Wir haben von SNG eine neue Nabe und einen neuen Zentralverschluß mit Flügel
Unsere Felge ist ein neue --originale/alte-- Jaguarspeichenfelge, passend zum EV12.
Das Auto läuft ruhig, ohne Vibrationen.

Uns fehlt der richtige Ansatz, wie man sich hier vortastet, wie man vorgehen kann, wo könnte der Fehler liegen.

Erster Gedanke Räder wechseln..., wir wollten nicht rumprobieren, ohne weiteren Input dazu geholt zu haben.

Gruß Christian Kühlwein
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Durango2k
registrierter Benutzer
Göttingen



Verfasst am: Sa 29 Apr, 2017 20:41    Titel:  

Hubs links und rechts vertauscht....

Carsten
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S-TYP34
registrierter Benutzer
65510 Wörsdorf



Verfasst am: Sa 29 Apr, 2017 21:05    Titel:  

ganz einfache Faustregel:
Rechte Seite = Linksgewinde, (also linksrum fest
Linke Seite = Rechtsgewinde. (also rechtsrum fest)

oder als Eselsbrücke geht auch:
Flügel der Flügelmuttern auf beiden Seiten
nach hinten drehen ist festdrehen
nach vorn drehen ist lösen.

Harald
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jphdittmar
registrierter Benutzer
hannover



Verfasst am: Sa 29 Apr, 2017 21:26    Titel:  

Natürlich müssen die Hubs auf die richtige Seite. Obs richtig ist steht ja auf den radmuttern.

Aber die Muttern sollten sich normal nicht lösen auch wenn sie falsch montiert sind. Sie können aber.
Die Geschichte mit re und linksgewinde hat man gemacht weil die rel schwere Mutter bei einem verbrremser sich sonst lösen könnten wenn das Rad abrupt zum Stillstand kommt und die kinetische Energie der Mutter diese lockern kann. Das ist überhaupt der technische Grund für linksgewinde auch wenn sie sonst selten Sinn machen. Ein Fiat meiner Frau hatte sogar linksgewinde an den radschrauben.
Beim Rudge Verschluss macht also das linksgewinde durchaus Sinn.
Aber die Zentralmuttern ziehen sich nicht im Betrieb fest wie manchmal behauptet wird.
Dein Problem könnte unterschiedliche Ursachen haben.
Eine Möglichkeit wäre das die Mutter schlicht zu locker war oder nicht nach kurzer Fahrt nachgezogen wurde.
Wenn die Räder das erste mal montiert wurden müssen sich die konen noch etwas einarbeiten weshalb man anfangs öfter kontrollieren muss. Und zu guter letzt die Klemmkonen müssen trocken sein. Gewinde und Verzahnung darf man schmieren, den Konus nicht.
Mit freundlichen Grüßen Jens
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Durango2k
registrierter Benutzer
Göttingen



Verfasst am: So 30 Apr, 2017 7:21    Titel:  

Ah, halt, ich übersehen, dass Du oben "neu, repro" schreibst. Ich glaube, im UK- Forum war mal Thema, dass die Gewinde der Muttern zu lang waren, das hielt irgendwie nicht, und man hat sich über die Qualität von Repros aufgeregt. Meine sind alle original, daher hab ich das nicht weiter verfolgt, aber....

Carsten
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Gast





Verfasst am: So 30 Apr, 2017 8:09    Titel:  

Hast du eine einzelne neue Nabe oder alle neu? Cartsten schreibt daß es Nachfertigungen mit langen Nabengewinde gab, es sollen aber auch Muttern mit zu geringer Gewindetiefe geben die auf der Nabe auflaufen bevor die Felge fixiert. Hast du schon die Drehrichtung überprüft und was hat das ergeben? Überprüfe die Gewindetiefe und Dehrichtung und wenn das alles passt hast du vielleicht einfach zu wenig Schmackes auf die Mutter gegeben.

Martin
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jphdittmar
registrierter Benutzer
hannover



Verfasst am: So 30 Apr, 2017 9:25    Titel:  

Asche auf mein Haupt, das linksgewinde ist auf der anderen Seite als ich dachte.
Damit kann ich mir den Sinn dahinter allerdings nicht mehr erklären.
Vielleicht kann es ja jemand anders.

Zu den anderen aussagen kann man nur sagen wenn die Nabe zu lang oder das Gewinde in der Mutter nicht tief genug ist funktioniert das System natürlich nicht mehr.
Um das auszuschließen kannst du die Mutter ohne Felge handfest aufdrehen und den Abstand zur Scheibe messen. Mit Felge muss er angezogen größer sein sonst fällt das Rad recht schnell ab.

Wenn das in Ordnung ist kann es durchaus sein das die Konen sich noch anpassen müssen. In der Formel eins werden deshalb nie neue radmuttern im Rennen eingesetzt hab ich mir sagen lassen.
Mit freundlichen Grüßen Jens
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Durango2k
registrierter Benutzer
Göttingen



Verfasst am: So 30 Apr, 2017 9:26    Titel:  

...ich meinte das, was Martin schrieb - Mutter läuft auf, erzeugt so Illusion von "fest", aber spannt de facto Felge nicht auf Hub.

Ähnlich wie bei den Zylinderkopfbolzen - dreht man sie nicht tief genug ein, dann läuft die Hutmutter im "Hut" auf und man denkt, fest, ist aber nicht so....

Carsten
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christian-k
registrierter Benutzer
67251 Freinsheim



Verfasst am: So 30 Apr, 2017 17:27    Titel:  

Vielen Dank für die Gedanken.

wir haben alles neu, da das Auto die originalen Chromstahlfelgen hat.

Rechts und Links haben wir nicht vertauscht und... wieder etwas gelernt, es spielt im Normalfall keine Rolle.

Wir prüfen nun die Länge der Gewinde
und die länge der Nabe.
Da alles neu ist, müsste man den Kontakt in der Mutter auch sehen.
Es sind wahrscheinlich verschiedene Zulieferer da, da könnte so etwas passieren.

Wenn das nichts bringt, tauschen wir mal die Felgen.

Wir haben mit 280 NW angezogen.

Grüsse Christian
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Franz_vm
registrierter Benutzer
Höfen, Tirol



Verfasst am: Mo 01 Mai, 2017 10:23    Titel:  

..der erfahrene KFZ-Schlosser würde die in Frage kommenden Bereiche mit Touchierfarbe dünnst einpinseln und ein Tragbild machen. Wichtig ist - bitte dünn - sonst sieht man nichts vor lauter Farbe!

Franz
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jphdittmar
registrierter Benutzer
hannover



Verfasst am: Mo 01 Mai, 2017 13:53    Titel:  

Gute Variante weil man erkennt ob der Konus komplett oder nur partiell aufsitzt, ein auflaufen der Mutter auf der Nabe kann aber unentdeckt bleiben.
Mit freundlichen Grüßen Jens
Aber danach reicht es die Mutter ohne Felge nochmal zu montieren und zu sehen wieviel weiter sie sich drehen-esst.
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Gast





Verfasst am: Mo 01 Mai, 2017 15:45    Titel:  

...es spielt im Normalfall keine Rolle.


Na ja, so ganz ohne Konsequenz kann es ja nicht sein links/rechts zu tauschen. Umsonst haben die damals den Aufwand bestimmt nicht in kauf genommen. Sind ja auch ziemlich Rennen gefahren mit den linken/rechten Hubs.

Martin
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jphdittmar
registrierter Benutzer
hannover



Verfasst am: Mo 01 Mai, 2017 20:22    Titel:  

Bitte nicht falsch verstehen. Ich habe nicht gesagt das man die Hubs vertauschen soll. Aber auch wenn man das tut sollten sie sich nicht nach ein paar Kilometern lösen.
Das mit dem er. Und linksgewinde ist auch rudge spezifisch, in Amerika gab es auch zentralverschlüsse mit normalen Gewinden auf beiden Seiten soweit ich weiß.
Und wie ich oben schon geschrieben habe hab ich das Prinzip ja auch nicht so ganz verstanden. Ich war immer davon ausgegangen das das größte Moment auf die ja ziemlich schwere radmutter wäre wenn bei einer Drehzahl von dtl. über 1000 U/Min bei einem verbremser das Rad plötzlich auf null gebremst wird und die Trägheit dieses lösen könnte.
Das ist aber ja wohl nicht das Problem, auf eine Erklärung warte ich noch vielleicht weiß es ja jemand-
Ich hätte sonst grundsätzlich erwartet das es auch einen Unterschied machen muss ob die Nabe in beiden Richtungen belastet wird wie hinten oder nur in eine wie vorne.

Mit freundlichen Grüßen
Jens
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jphdittmar
registrierter Benutzer
hannover



Verfasst am: Mo 01 Mai, 2017 20:42    Titel:  

Bitte nicht falsch verstehen. Ich habe nicht gesagt das man die Hubs vertauschen soll. Aber auch wenn man das tut sollten sie sich nicht nach ein paar Kilometern lösen.
Das mit dem er. Und linksgewinde ist auch rudge spezifisch, in Amerika gab es auch zentralverschlüsse mit normalen Gewinden auf beiden Seiten soweit ich weiß.
Und wie ich oben schon geschrieben habe hab ich das Prinzip ja auch nicht so ganz verstanden. Ich war immer davon ausgegangen das das größte Moment auf die ja ziemlich schwere radmutter wäre wenn bei einer Drehzahl von dtl. über 1000 U/Min bei einem verbremser das Rad plötzlich auf null gebremst wird und die Trägheit dieses lösen könnte.
Das ist aber ja wohl nicht das Problem, auf eine Erklärung warte ich noch vielleicht weiß es ja jemand-
Ich hätte sonst grundsätzlich erwartet das es auch einen Unterschied machen muss ob die Nabe in beiden Richtungen belastet wird wie hinten oder nur in eine wie vorne.

Mit freundlichen Grüßen
Jens
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



Verfasst am: Di 02 Mai, 2017 8:43    Titel:  

Die Kraft , die die Zentralmuttern während der Benutzung festzieht , hat einen bestimmten Namen, Kennt den jemand ? Ich glaube er fängt mit k oder C an. Dann könnte man sich in google maql schlau machen, wie genau das Selbstfestziehen "funktioniert".
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Franz_vm
registrierter Benutzer
Höfen, Tirol



Verfasst am: Di 02 Mai, 2017 21:48    Titel:  

Corioliskraft
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Chris R.
registrierter Benutzer
Düsseldorf



Verfasst am: Mi 03 Mai, 2017 12:14    Titel: Genau  

Wer in der Schule in Physik aufgepasst hat, weiß das. Ein Blick ins Klo hilft auch!
Im Ernst, da sieht man die Auswirkung an der Drehrichtung des Wasserwirbels...

Bastlergrüsse
Chris R.
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



Verfasst am: Mi 03 Mai, 2017 12:46    Titel:  

"Wer in der Schule in Physik aufgepasst hat, weiß das. Ein Blick ins Klo hilft auch!
Im Ernst, da sieht man die Auswirkung an der Drehrichtung des Wasserwirbels..."


In der Schule in Physik wirklich aufgepaßt ?

Fragt interessiert Wolfgang Gatza
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Chris R.
registrierter Benutzer
Düsseldorf



Verfasst am: Mi 03 Mai, 2017 12:57    Titel: @Woolfi  

Ja! Sehr wohl!
Das Phänomen ist auch leicht verständlich auf Wiki nachzulesen....

Bastlergrüsse
Chris R.
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



Verfasst am: Mi 03 Mai, 2017 13:47    Titel:  

Hmmmmm . . . ? Vorhin in Wki gelesen:
"Deutlich erkennbar wird der Einfluss der Corioliskraft auch bei langfristigen großräumigen Phänomenen, wie z. B. in der Meteorologie bei der Drehrichtung der Windfelder um Hoch- und Tiefdruckgebiete und bei der Ausbildung erdumspannender Windsysteme wie der Passatwinde und des Jetstreams. In der physikalischen Ozeanographie beeinflusst die Corioliskraft maßgeblich die Meeresströmungen. Die verbreitete These, dass sie auch für die Drehrichtung des Strudels in der Badewanne und im Spülbecken verantwortlich sei, trifft hingegen nicht zu.[4][5][6]"

"In der Badewanne dagegen übertrifft die Wirkung aller zufälligen Bewegungen, die durch die Wirbel beim Wassereinlassen (und beim Baden) entstanden sind, die der Corioliskraft um mehrere Größenordnungen (Professor John McCalpin von der University of Delaware schätzt den Faktor auf etwa 10 000). Um die Corioliskraft zu bemerken, müßte man nach Berechnungen des Mathematikers Michael Page von der australischen Monash University die Badewanne um den Faktor 500 vergrößern und das Wasser einige Tage zur Ruhe kommen lassen."

Christoph Drösser : Die Adressen für »Stimmt’s«-Fragen: DIE ZEIT, Stimmt’s?,

Fazit: Theoretisch also ja, praktisch eher nicht. Wenn ich die beiden obigen Aussagen richtig verstehe.

Zurück zur Achse: welche Bewegung des Rades mit der Zentralmutter verursacht die Corioliskraft ? Die auf und ab-Bewegung des Rades beim Überfahren von Fahrbahnunebenheiten ? Das Schwenken der Vorderräder beim Lenkvoragang während der Fahrt dürfte dafür nicht verantwortlich sein, weil sich sonst die Hinterradmuttern nicht festziehen würden.

MfG Wolfgang Gatza
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stefan_s
registrierter Benutzer




Verfasst am: Mi 03 Mai, 2017 14:44    Titel: Ich würde ja eher sagen  

Trägheitsmoment. Da der Hub auf der linken Seite beim Bremsen langsamer wird, wirkt das Trägheitsmoment der Radmutter bei Rechtsgewinde in Richtung fest, d.h. falls die Mutter locker wäre, würde sie eher fester angezogen als sich weiter zu lösen. Beim Beschleunigen würde bei lockerer Mutter das gleiche umgekehrt passieren.

Gruß

Stefan
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Rookie
registrierter Benutzer
Gladbeck



Verfasst am: Mi 03 Mai, 2017 14:53    Titel: und ich..  

... würde eher sage:
PRÄZESSION

Gruß Guido
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



Verfasst am: Mi 03 Mai, 2017 15:12    Titel:  

Ich glaube nicht, dass das mit dem Dreh-Trägsheitsmoment der Radmutter beim Bremsen zu tun hat.
MfG Wolfgang Gatza
Wer liefert was?
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Chris R.
registrierter Benutzer
Düsseldorf



Verfasst am: Mi 03 Mai, 2017 15:23    Titel: Jetzt betreiben wir aber Begriffsverwirrung  

Präzession ist das Taumeln einer Achse in Drehbewegung. Beispiel: Die Erdachse, odar auch eine unwuchtige Tachowelle.

@Woolfi,

Und wieso dreht ein Wasserwirbel oder Wolken auf der Südhalbkugel genau andersherum? Eben wegen der Corioliskraft. Aus exakt diesem Gund gibt es auch für die Nord- und die Südhalbkugel unterschiedliche Magnet-Kompasse! Ein für die Nordhalbkugel gebauter Kompass zeigt auf der Südhalbkugel falsche Werte und umgekehrt. Im Zeitalter der kreiselstabilisierten Kompasse ist das jedoch zumindest dafür nicht relevant, diese zeigen immer und überall true North.

Bastlergrüsse
Chris R.


Zuletzt bearbeitet von Chris R. am Mi 03 Mai, 2017 16:29, insgesamt einmal bearbeitet
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christian-k
registrierter Benutzer
67251 Freinsheim



Verfasst am: Mi 03 Mai, 2017 15:39    Titel:  

Logisch, wir vertauschen keine Radnaben! Aber es scheint erst mal weniger schlimm als man erwartet..

Derzeitiger Stand:

Er scheint tatsächlich so zu sein das der Konus nur innen aufsitzt.
Der Man unseres Vertrauens sagt, das es mit der Zeit besser wird und sich einarbeitet. Deshalb immer wieder festziehen
Mit der Touchierfarbe sieht man das---was es alles für Fallstrike gibt....
Ich weis nicht was ich davon halten soll.

Ich würde am liebsten austauschen, wenn ich wüsste an welchem Teil der Fehler liegt.

Wir ziehen mit 280 NM an, andere machen das mit dem Kupferhammer irgendwie fest...
Ich habe im Netz geschaut, unter Zenralverschluß und Felgen finden sich keine richtigen NM Angaben.
Hat jemand einen Wert für 52er Gewinde?

Vielen Dank nochmals, Christian
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Durango2k
registrierter Benutzer
Göttingen



Verfasst am: Mi 03 Mai, 2017 16:38    Titel:  

Besorg halt richtige originale Radmuttern, oder Tausch den Schund zurück beim Lieferanten. Sowas darf man nicht durch behalten unterstützen...

Carsten
Wer liefert was?
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christian-k
registrierter Benutzer
67251 Freinsheim



Verfasst am: Mi 03 Mai, 2017 17:06    Titel:  

Carsten, nicht der Verschluß ist das Thema sondern die SNG Nabe oder die originale neue Felge.
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2023
Hamburg



Verfasst am: Mi 03 Mai, 2017 17:11    Titel:  

Moin Christian,

in der Tat kannst Du die 52mm Flügelmuttern nicht überdrehen. Bei 900Nm sollte man aufhören fester zu ziehen, siehe Öldtimer Classic Rennsport, die mit 1,5m anziehen/lösen. Also zieh sie mit einem 500mm Hebel zur Nuss so fest Du kannst. Ab geht sie dann nur mit einem noch längeren Hebel.

Gruß
Rainer
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jphdittmar
registrierter Benutzer
hannover



Verfasst am: Mi 03 Mai, 2017 21:27    Titel:  

Also die coriolis Kraft ist es nicht die unsere radmuttern löst.
Aber die rudge Nabe ist auch keine klassische Anwendung eines linksgewinde. Die Felge kann sich nicht auf der Nabe drehen. Der Einsatz des linksgewinde gegen ein konstantes lösemoment findet sich z.B. Am fahrradpedal oder an der Kreissäge..

Mit freundlichen Grüßen Jens
Wer liefert was?
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Ribolla
registrierter Benutzer
Graz



Verfasst am: Fr 07 Jul, 2023 19:36    Titel: Es ist die mechanische Präzessionsbewegung…  

Die Ursache ist die mechanische Präzessionsbewegung - nicht zu verwechseln mit der Präzession des Kreisels.

https://en.wikipedia.org/wiki/Precession_(mechanical)

Passionierte Pedalritter kennen das Problem - deshalb gibt es beim Fahrrad am linken Pedal ein Linksgewinde.
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



Verfasst am: Mo 10 Jul, 2023 20:40    Titel:  

Ein Fakt ist klar:
Es reicht die Flügelmuttern mit dem Kunststoff- oder Kupferhammer mittelfest 'anzuziehen'. Nach einer gewissen Fahrtstrecke sitzt die Mutter BOMBENFEST. Sie zieht sich also durch eine 'gewisse' Kraft selbst fest.
Ich kann mir vorstellen, ohne die genauen physikalischen Kräfte benennen zu können, dass sie sich lockert, wenn die Nabe mit der entsprechenden Flügelmutter auf der 'falschen' Seite montiert wurde.
Man könnte ja hier mal eine Umfrage starten, ob es einen einzigen Wagen gibt, bei dem die Speichenradadapter auf der 'falschen' Seite montiert sind.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Kleinanzeigen        
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