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Jaguar Classic & New Car Forum Größtes Jaguarforum weltweit in deutsch - gegründet 1997 |
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weitere Bemerkungen |
Wanderer82 registrierter Benutzer Winterthur
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| Verfasst am: Sa 08 März, 2025 23:28 Titel: Bremssattelhalter-Schraube abgebrochen? - Neue Bremssattelschraube mit Dämpfer |
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Hallo zusammen
Heute wollte ich an meinem Jaguar (Jg. 2001) die hinteren Bremsen wechseln. Dabei habe ich, nachdem ich den Bremssattel-Träger abgeschraubt hatte, festgestellt, dass anscheinend ein Stück der Schraube im Gewinde (am anderen Ende) drin geblieben und abgebrochen ist, jedenfalls ist das Loch nicht durchgängig. Am anderen Teil der Schraube bin ich nicht sicher, da sieht es nicht wirklich so aus, als wäre sie gebrochen, das machte mich etwas stutzig. Aber ich nehme an, dass dies nicht normal ist, dass das obere Loch nicht durchgängig ist. Daher meine Frage: Was nun tun? Diese Sattelhalter kriegt man neu praktisch nicht mehr und nur deshalb wegschmeissen, ist mir auch zu schade. Ausbohren? Dann Gewinde neu? Zudem bräuchte ich neue Schrauben für den Sattelhalter, wo bekommt man die richtigen zu einem nicht überrissenen Jaguar-Preis?
Sowohl an der einen Sattelhalterschraube als auch an der einen Bremssattelscheibe hat es ja noch so einen Gummi-Dämpfer dran. Bei den neuen Schrauben, die mir mit den neuen Führungsbolzen mitgeliefert wurden, ist nur eine normale Schraube dabei, mit der man den Dämpfer nicht mehr verwenden kann. Kann man den Dämpfer weglassen (Effekt?) oder soll ich einfach die alte Schraube wiederverwenden?
Gruss und Dank
Thomas |
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Wanderer82 registrierter Benutzer Winterthur
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| Verfasst am: Di 11 März, 2025 20:57 Titel: |
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Nun, das war wohl nix mit Schraube abgebrochen. Da war nur irgend ein Dreck drin in der Bohrung. Also wieder zusammengebaut auch mit alten Bremssattelhalter-Schrauben. In der Anleitung von Jaguar steht, man soll die Schrauben ersetzen. In der Werkstatt, in der ich mal gearbeitet habe, hat man nie neue Schrauben genommen, wenn ich mich recht erinnere, nicht mal für die Gleitbolzen, die habe ich aber neu gemacht komplett. Dabei ist mir aufgefallen, dass trotz neuer Gleitbolzen und Gummi beim einen, dieser mit dem Gummi drum auch nur relativ schwer reinging nachher. Ich hatte zuvor mit einem kleinen Bunsenbrenner den Sattel erwärmt, da kam der alte widerspenstige Bolzen raus. Warum der neue mit neuem Gummi und passendem "Fett" auch eher streng reinging, ist mir schleierhaft, oder ist das normal, dass der satt sitzt? Der Sattel lässt sich jedenfalls hin- und her bewegen.
Desweiteren ist mir aufgefallen, dass die neuen Schrauben zu den Gleitbolzen 12er sind, vorher waren da 13er. Ist das einfach so, dass sie bei den Ersatzteilen teilweise nicht exakt dieselben Schrauben verbauen? Es war auch rote Schraubensicherung dran statt blaue.
Zudem: Muss man an die Bremssattelhalterungs-Schrauben eigentlich auch Loctite dran machen? |
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Wanderer82 registrierter Benutzer Winterthur
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| Verfasst am: Sa 15 März, 2025 0:04 Titel: |
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| War ja klar, wieder mal keine Antworten. Wozu ist so ein Forum überhaupt da? Frag ich lieber in englischen Foren. |
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wily-sc50 registrierter Benutzer Baunach
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| Verfasst am: Mo 31 März, 2025 8:41 Titel: |
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Hallo,
was mich interessiert ist, weil du diese Gleitbolzen erwähnst, ich habe dies so das erste Mal gesehen daß der eine Bolzen einen Gummi drum hat.
Ich habe bei meinem X-Type vorne beide Bremsen prüfen wollen dabei habe ich alles abgebaut, also Räder, Beläge, Sattel, Ankerplatte und Scheiben.
Dabei ist aufgefallen daß auf beiden Seiten der Gleitbolzen mit Gummi fest hängt und sehr schwergängig war. Ich habe dann alles zerlegt, gereinigt und neu gefettet.
Jetzt frage ich mich warum gibt es das so überhaupt mit dem Gummi wenn doch klar ist in der Praxis, daß der Bolzen mit dem Gummi irgendwann fest geht. Und muss der Bolzen mit dem Gummi in das obere oder das untere Loch?
UND: offtopic - ist denn hier ganz allgemein ein Rückgang von Antworten bemerkbar?
Danke |
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Wanderer82 registrierter Benutzer Winterthur
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| Verfasst am: Mi 02 Apr, 2025 17:00 Titel: |
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Der Gummi ist anscheinend dazu da, Vibrationen bzw.. dadurch entstehende Geräusche zu minimieren und auch, dass die Beläge gleichmässiger anliegen oder so. Es gibt einige, welche diese Gummis einfach weglassen bei der Montage, eben weil sie öfter festgehen.
Dass die festgehen, hängt damit zusammen, dass die meisten Werkstätten null Verständnis von Schmiermitteln haben oder es ihnen schlicht egal ist. Es wird Kupferpaste oder Antiquietsch- bzw. Keramikpaste verwendet, weil das ja für die Bremsen gut sein soll. Dabei darf man ausschliesslich Silikonpaste (mit etwas Zugabe von PTFE) verwenden. Auch bei Silikonpasten gibt es aber solche mit Zusatzstoffen, welche den Gummi aufquellen. Allerdings fand ich, dass bei mir selbst neue Bolzen mit Gummis schwerer hineinzuschieben waren. Ob unten oder oben ist ein Mysterium, im Internet gibt es beide Meinungen. Am besten fragt man den Hersteller, so man denn eine Antwort bekommt (bekam ich bisher nicht. Im Shop Manual ist es nicht erwähnt. Auf den Explosionszeichnungen zwar zu sehen, aber dem trau ich nicht, da es für hinten wie vorn gleich ist und dies macht nach gängiger Meinung eher keinen Sinn.
Nein, mich dünkt, dass speziell ich keine Antworten hier mehr erhalte. Anscheinend nerve ich mit meinen Fragen oder habe teils eine etwas spezielle Einstellung und Art (Persönlichkeit). Nur meine Interpreration. |
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wily-sc50 registrierter Benutzer Baunach
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| Verfasst am: Mi 02 Apr, 2025 18:45 Titel: |
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Also ich hab mittlerweile festgestellt daß ich wohl vorne noch beide originale Bremssättel und Ankerplatten drin / dran habe. Ich tendiere dazu die Bremssättel auszutauschen.
Die Scheiben und Beläge sind noch OK.
Ich habe auch ganz viele Belege vom Vorbesitzer mitbekommen aus denen ich vieles ableiten kann,
also wann zuletzt was getauscht / ersetzt / erneuert wurde. Die vorderen Sättel sind eben nicht dabei, daher denke ich sind es noch die ersten, zumal die echt ziemlich gammelig aussehen.
Was ich auch bissl problematisch finde ist daß ja die vorderen Scheiben und Beläge schonmal gewechselt wurden aber die Sattel nicht. Das ansich wäre nicht so schlimm aber ich wäre halt davon ausgegangen daß eine Werkstatt wenn die vorderen Scheiben und / oder Beläge gewechselt werden auch ein wenig Pflege des Sattels durchführt... naja, vielleicht habe ich andere Ansprüche.
Auch fraglich ob das eine "echte" Jaguar-Werkstatt gemacht hätte... bin sicher daß mein X-Type eigentlich in den letzten 10 Jahren nur die eine freie Werkstatt gesehen hat von denen halt auch die Belege stammen.
Ich habe bisher halt auch was Bremsen angeht recht viel selbst geschraubt, egal ob das bei Mercedes, Peugeot, Mitsubishi, Chevrolet, Nissan usw war - und eine Drahtbürste ist da immer dabei gewesen.
Wie auch immer, das mit den Bolzen verstehe ich, Funktion der Gummis usw und wenn da das falsche Fett drum rum kommt daß das schwer geht, aber ich frage mich ist das mit den Gummis nur bei Jaguar verbaut?
Gibt es dazu weitere Tips oder Beiträge hier?
Danke |
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Wanderer82 registrierter Benutzer Winterthur
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| Verfasst am: Mi 02 Apr, 2025 20:06 Titel: |
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Meine Sättel sind mit grösster Wahrscheinlichkeit die ersten, sehen auch nicht mehr so gut aus, vor allem eben bei en Kolben. Ich hab sie anfangs fast nicht zurückdrücken (und drehen hinten natürlich) können. Ich muss zu meiner Schande aber gestehen, dass ich noch mit komplett runterfahrenen Belägen weitegefahren bin. Die Scheiben sind ziemlich im Arsch (werden natürlich ersetzt), daher war der Kolben weit raus. Wäre sicher besser, wenn man die Sättel wechseln würde, aber neu sind die sauteuer bei Jaguar. Ich schau mal, ob es dicht ist... mal paar kräftige Bremsungen machen. Ich hatte beim Zurückdrehen auch den Deckel vom Flüssigkeitsbehälter nicht abgeschraubt, was auch suboptimal war. Mal schauen, wie's auf der anderen Seite aussieht. Ich warte jetzt noch auf die Bremssattelträger-Schrauben, die ich erneuere. Die eine war bei Jaguar nur mit 10 Tage Lieferfrist lieferbar, die Original-Sätze der Bolzen und Schrauben gibt es gar nicht mehr, daher werde ich wohl oder übel entweder den Gummidämpfer weglassen müssen oder die alte Schraube wiederverwenden, tendiere zu ersterem. Vielleicht merke ich nichts vom fehlenden Dämpfer. Jedenfalls ist es ärgerlich, wenn solche Kleinteile einfach nicht mehr erhältlich sind.
Ja, die Werkstätten nehmen es mit dem Reinigen oft nicht so genau. Manchmal werden auch die Sättel an den Schläuchen hängen gelassen usw. Ich war selber mal kurz als Praktikant in einer Werkstatt, was man da teilweise so sieht. Wurde auch nie mit Drehmoment festgezogen an den Bremsen. Gereint und gefettet wurde aber, womit die Bolzen da gefettet wurden, weiss ich nicht mehr, ev. auch mit Kupferpaste (schlecht). Ich habe mit einer Bohrmaschine und Reinigungsaufsatz die Sättel gereinigt, so gut es ging und auch die Nabenauflagefläche. Die Sättel müsste man aber wohl eher mit Feile oder Topfbürstenaufsatz behandeln, nur mit Reinigungsaufsatz (violett) kriegt man da nicht alles weg. Mal schauen, ob es so genügt, wie ich es gemacht habe.
Also für die Bremse braucht man nicht zwingend eine Jaguar-Werkstatt, würde ich sagen. Ist ja grundsätzlich Ford Mondeo und nichts Besonderes.
Ich meine, dass die Gummis an den Bolzen bei einigen Fahrzeugen üblich sind, wenn nicht sogar an sehr vielen. Kommt wohl auf die Art des Sattels (System) an. Wo sie hingehören, könnte aber Hersteller-spezifisch sein. Einige sagen aber, dass es immer dort sein muss, wo die Scheibe zuerst auf den Sattel trifft in Laufrichtung, andere sagen es gerade umgekehrt und wieder andere sagen eben, dass es von Marke zu Marke unterschiedlich sein kann.
Da ich ein Perfektionist bin, nerven mich solche Dinge immer ziemlich. Ich hoffe, ich erhalt von Jaguar noch eine Antwort. |
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Jaguarfreund56 registrierter Benutzer Ludwigsburg
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| Verfasst am: Mi 02 Apr, 2025 21:53 Titel: |
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Grundsätzlich gibt es zwar nichts Besonderes an den Bremsen, wie Du schreibst, aber der Hauptbremszylinder ist natürlich nicht neu und das ist zu bedenken.
Es betrifft zwar nicht direkt das Thema und Deine Fragen, aber wenn Ihr an den Bremsen arbeitet:
Ihr kennt die im Forum vereinzelt nach Belagwechseln etc. aufgetretenen Probleme aufgrund unsachgemäßer Entlüftung? Es gibt Entlüftungsvorrichtungen, ansonsten - wenn nicht vorhanden - niemals mit dem Pedal bis zum Boden pumpen!!
Das haben einige scheinbar gemacht mit verheerenden Folgen (da der Kolben im HBZ dann in Bereiche der Zylinder-Laufbahn kommt, die er sonst nie erreicht; die Korrosionsrauhigkeiten an diesen Stellen zerstören dann alles).
Es gibt hier Berichte bis hin zu festsitzenden Bremsen an allen Rädern.
Also immer nur mit Bedacht entlüften nach der Bremsenarbeit.
Ich weiß zwar nicht, ob das bei anderen Marken auch vorkommt, aber in diesem Forum können einige ein Lied davon singen. Es gibt einige Beiträge dazu.
Gruß |
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Wanderer82 registrierter Benutzer Winterthur
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| Verfasst am: Do 03 Apr, 2025 0:49 Titel: |
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Ich und damals in der Werkstatt, in der ich "gearbeitet" habe, wurde bei Bremsbelagwechseln nie entlüftet. Würde mir nicht in den Sinn kommen, da man auch nie weiss, ob die Entlüfterschrauben nicht abreissen. Ich weiss, dass es eigentlich gut wäre, man würde zumindest die alte Flüssigkeit direkt hinter dem Kolben, auffangen und nicht ins System zurückdrücken würde, aber eben, das wurde nie gemacht in der Werkstatt.
Auch das mit dem Hauptbremstzylinder kenne ich, das hat mein Mechaniker bei meinem alten Camaro immer gesagt, er würde den nicht entlüftten, das Risiko sei zu gross, dass der HBZ kaputt geht, weil er keine Vorrichtung für den Bremsflüssigkeitsbehälter hatte beim Camaro und deshalb mit der Pump-Methode hätte rangehen müssen. |
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Hilfreiche Werkstätten und Club-Favoriten, von Mitgliedern empfohlen:
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