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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  Teillastruckeln beim E-Type
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Autor weitere Bemerkungen
Kalle
registrierter Benutzer




BeitragVerfasst am: Fr 25 Okt, 2002 19:12    Titel: Teillastruckeln beim E-Type  

Liebe Leute,
ich habe meinen 67er E-Type Serie 1.5 von der Stromberg auf die Original 3fach SU HD8 Vergaseranlage umgebaut. Die Vergaseranlage ist total überholt, alle Einstellungen stimmen. Die Zündanlage arbeitet perfekt, ebenso auch Fliehkraft- und Unterdruckverstellung. Der Motorleerlauf ist in Ordnung, so gut wie vibrationsfrei.
Die Beschleunigung ist hervorragend, dennoch hat die Maschine bei einer Drehzahl zwischen 2500 und 4500 U/min ein Schütteln, dass das ganze Fahrzeug wackelt. Gibt man Gas, ist das Schütteln sofort weg, bis man wieder eine konstante Drehzahl hält und das Schütteln von vorne beginnt.
Ein CO-Test hat gezeigt, dass die Maschine bei korrekt eingestelltem Leerlauf (4,5 % CO) bei höherer Drehzahl bis auf 0,3 % CO abmagert. Mehr CO im Leerlauf bis 9 % hat keinen Einfluß. Die Maschine ist technisch okay.
Bin für jeden Hinweis dankbar. Kalle
Wer liefert was?
      
Marcel
registrierter Benutzer
Basel



BeitragVerfasst am: Fr 25 Okt, 2002 23:49    Titel: Re: Teillastruckeln beim E-Type  

Hallo Kalle

Ueber die Gründe warum Du den Umbau gemacht hast  kann man nicht streiten. Mein E 1.5 mit Stromberg ist zufriedenstellend.
Jedoch originaler ist das Fahrzeug nicht. Lediglich auf die englischen und kontinentalen Ausführungen angeglichen.
Dein Ruckeln scheint mir so, als ob doch irgendwo Falschluft
bei Belastung auftritt und das Gemisch zu mager wird.
Also Undichtheiten, auch am Klappengestänge, abklären.
Oder der Benzinfilter ist zugesetzt.

MfG
Marcel
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Sa 26 Okt, 2002 0:44    Titel: Re: Teillastruckeln beim E-Type  

Ich habe heute Nacht ca. 1 Stunde eine umfangreiche Antwort auf diese Frage geschrieben. Als ich den Beitrag dann absenden wollte, sagte mir das System, dass mein Beitrag zu lang sei und ich Ihn kürzen solle. Als ich das versuchte und "zurückklickte", war plötzlich das Schreibfeld leer und die Arbeit einer Stunde hatte sich in Luft aufgelöst.  >:( >:( >:( >:( >:( >:( >:( >:( >:( >:(  Ich hätte den Verantwortlichen Programmierer erwürgen können. Ich habe keine Lust es nochmal zu schreiben. Falls Interesse an einer Erklärung besteht bitte anrufen: 06103/35982.
Mit freundlichen Grüßen  Wolfgang Gatza
Wer liefert was?
      
Gast





BeitragVerfasst am: Sa 26 Okt, 2002 9:40    Titel: Re: Teillastruckeln beim E-Type  

Hallo Kalle,Du solltest einmal eine andere Düsenspezfikation wählen (  fetter für den Teillastbereich) !!!.Gruß Moses
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DoktorWarnick
registrierter Benutzer
Abensberg



BeitragVerfasst am: Sa 26 Okt, 2002 21:30    Titel: Re: Teillastruckeln beim E-Type  

Schade......... dass Woolfi's Beitrag nicht erscheinen konnte, denn das hätte uns schon was gebracht......hmmm.

Woolfi, das gleiche Problem mit dem "leeren Schreibfeld" hatte ich auch bereits 2mal (ebenso schockiert wie Du) ---- da hat man sich für einen korrekten Beitrag die Windungen rauchen lassen und "paff :o" alles umsonst...?
Ich habe bei meinem AOL-Fenster dann wieder auf "ZURÜCK" und "VOR" (ein oder zwei mal je) geklickt, dadurch wurde dieses "JAG-Forum" interne "Zurück" einschließliche des leeren Schreibfeldes wieder annulliert ....mein geschriebener Text war wieder da ... und mein Blutdruck gottseidank wieder normal...
nur so viel für Dein nächstes Mal...

Gruss  Michael
Wer liefert was?
      
Manfred Mletzko
registrierter Benutzer
49152 Bad Essen



BeitragVerfasst am: So 27 Okt, 2002 10:51    Titel: Re: Teillastruckeln beim E-Type  

... oder einfach offline im gewohnten Programm schreiben/speichern und dann ins Forum-Fenster kopieren.

Meine Freunde und ich ruckeln übrigens nur noch bei Teillast (Seniorenruckeln). Das Volllastruckeln bekommt einem einfach nicht mehr.

Fröhlichen Sonntag wünscht
Wer liefert was?
      
Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: So 27 Okt, 2002 11:47    Titel: Re: Teillastruckeln beim E-Type  

Ich vermute auch - aus eigener langwieriger leidvoller Erfahrung - dass "Moses" recht hat. Wenn es nicht irgendein anderer, schwer zu durchschauender Fehlerteufel ist, deuten die beschriebenen Symptome auf Düsennadel(n) hin, die aus irgendeinem grund im "mittlerern" Bereich zu dick sind.
1. Entweder wurden aus Versehen bei der Überholung des Vergasers falsche Nadeln eingebaut. Es gibt für den SU-Vergaser wohl einige hundert (!) Verschiedene.
2. Wenn der Luftfilter oder die Auspuffanlage mit dem Ziel der leistungssteigerung ERFOLGREICH (!) verändert/aufgearbeitet wurden, dann kann die Nadel nicht mehr stimmen.
Lösung des Problems:
1. Die richtigen Düsennadeln (eventuell ist auch nur eine falsch) einbauen.
2. Die eingebaute Nadel unter Zuhilfenahme eines "Drehmel", 600er Schleifpapiers und einer Mikrometerschraube oder noch besser einer gut ablesbaren Mikrometeruhr im "mittleren" Bereich um ca. 2/100stel bis  3/100 Millimeter dünner schleifen.
Wenn man hier genau arbeitet, nach Abtrag jedes 1/100 mm die Nadeln einbaut und probefährt, kann man sich von "mager"  an die richtige Gemischzusammensetzung heranarbeiten.  Ich hatte ein Loch beim vollen Beschleunigen im 5ten Gang zwischen 500 und 1800 U/min meines EV12 gehabt. Außerdem leichtes Ruckeln zwischen 70 und 120 Km/h, auch nur bei Konstantfahrt. Nachdem ich in drei Stunden die vier Nadeln meiner Strombergvergaser (E-V12) dünner geschliffen habe, waren alle Probleme wie weggeblasen.
Die Standgasgemischeinstellung mittels der Nadelhöhe oder Düsenhöhe beeinflußt die Gemsichzusammensetzung bei höherer Vergaseröffnung nur sehr gering, weil die prozentuale Veränderung der Ringspaltfläche zwischen Nadel und Düse mit fallendem Nadeldurchmesser bei einer absoluten Durchmesseränderung der Nadel immer geringer ausfällt. Mit einer Mikrometerschraube oder -Uhr kann man das alles wunderschön ausmessen und ausrechnen.
Ob die ins Auge gefasste Verdünnerung der Nadel etwas nutzt, habe ich bei meinem Motor ausprobiert, indem ich das Standgasgemisch so fett gestellt habe , wie es irgendwie mechanisch möglich war und dann gefahren bin. Das Ruckeln hat sich sehr stark verbessert. Daraufhin habe ich die Nadeln dann bearbeitet.
3 neue Nadeln kosten ca. 60.- EURO. Ich habe einfach bei Alfred Veninga 4 gebrauchte aus überholten Vergasern zu einem sehr moderaten Preis erworben und diese dann verändert. Da riskiert man nicht so viel. Mikrometerschrauben werden in www.ebay.de  ab ca. 10.- EURO verkauft. Ein Mikrometeruhr ist allerdings besser ablesbar. Man muß die Nadel mit einem schwarzem Filzstift bei 5, 10, 15, 20, 25, 30, 35mm Höhe über Vergaserkolbenboden markieren, messen, schleifen, markieren, messen, schleifen usw, bis man die Dicke dort hat, wo man Sie haben möchte und das bei den drei Nadeln möglichst gleichmäßig. Dann einbauen probefahren und eventuell nachbessern. Bei mir hat's drei Stunden für 4 Vergaser gedauert und alles war okay.
Diese Vorgehensweise wird auch von einem sehr renommierten Tuner (David Vizard, "Tuning the A-Series Engine". Schlicht das umfangreichste beste Tuningbuch der Welt mit 520 Seiten, ca. 1000 Bildernu und benchflow-Schaubildern und 100 "geschlachteten" Tuning-Märchen.) engl. Motoren empfohlen, der sagt, dass bei einem getunten Motor die Nadel, zwar so eingestellt werden kann, dass das Standgasgemisch stimmt, aber eben auch NUR das Standgasgemisch. Der Rest ist "Nadelshaping"
Exakter kann man die Nadel bearbeiten, wenn man auf einem Rollenprüfstand die Öffnungshöhe der Vergaser im von Ihnen beanstandeten Drehzahlbereich beobachteten könnte. Was ich gemacht habe, war ein wenig stochern im Nebel, weil ich eigentlich nicht genau wußte, im Bereich welcher Öffnungshöhe der Vergaserkolben mein Motor bei Konstantfahrt zwischen 70 und 120 Km/h arbeitete. Aber alles hat sich sehr zum besseren geändert. Eventuell läuft der Motor jetzt etwas zu fett, aber das Kerzenbild sieht gut (graubraun) aus. Demnächst mache ich noch eine Probefahrt mit einem CO-Tester onboard.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
Wer liefert was?
      
Gast





BeitragVerfasst am: Mo 28 Okt, 2002 8:42    Titel: Re: Teillastruckeln beim E-Type  

Hallo,
die richtige Vergasereinstellung ist erreicht wenn der E-Type auf ein Rollenprüfstand (oder die Strasse) in allen Drehzahlbereiche ein CO Wert von 3,5bis 4% unter Last hat.
Dies lässt sich mit passende Düsennadeln oder eben mit selbst geschliffene erreichen.
Grüße
Alfred
Wer liefert was?
      
newfoundlanddog
registrierter Benutzer
Linz, Österreich



BeitragVerfasst am: Mo 28 Okt, 2002 14:11    Titel: Re: Teillastruckeln beim E-Type  

Seit ich die Beiträge in ein Word-Dokument schreibe und nachher in das Feld kopiere ärgere ich mich nicht mehr über solche Sachen.

Günter
Wer liefert was?
      
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