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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  5-Gang Getriebe für E-Type Serie 1 4.2, wer kann liefern? (Getrag sinnvoll oder nicht ?)
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Autor weitere Bemerkungen
gerard22
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BeitragVerfasst am: Mo 12 Dez, 2011 11:51    Titel: 5-Gang Getriebe für E-Type Serie 1 4.2, wer kann liefern? (Getrag sinnvoll oder nicht ?)  

Ich suche ein 5-Gang Getriebe, Getrag, für meinen E- Type Serie 1, 4.2 um es gegen das vorhandene 4 Gang Getriebe zu tauschen. Es soll im Moment keine 5 Gang Getriebe in einem guten Zustand geben. Kann mir jemand einen Tip geben welcher Teile Händler liefern kann?

Ruf mich an , ich habe ein Getrag im E-Type und biete Dir an damit mal "eine Runde" zu drehen....
Ich bin seit 4 Jahren sehr zufrieden. Jagman 0221 9793030
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Chris R.
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Düsseldorf



BeitragVerfasst am: Mo 12 Dez, 2011 15:53    Titel: Ich kann dazu nur sagen:  

Tremec CJ5! Fabrikneu und funktioniert tadellos! Preislich OK.
Warum alle lieber gebrauchte Getrag´s wollen, erschließt sich mir nicht.
www.jaguar-forum.de/forum/viewtopic.php?t=9002
www.classicjaguar.com/gearbox.html

Bastlergrüße
Chris R.
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mo 12 Dez, 2011 19:13    Titel:  

"Warum alle lieber gebrauchte Getrag´s wollen, erschließt sich mir nicht."
Weil das Getrag Deutsche Wertarbeit vom Allerbesten ist, und sich in vielen E-types bestens bewährt hat. Schon mal was von einem Getrag gehört, dass in einem E-type kaputt ging ?
In meinen EV12 wurde vor 24 Jahren ein gebrauchtes Getrag eingebaut, das immer noch seinen Dienst klaglos verichtet. Mittlerweile zerrt ein sehr gut im Futter stehender 6,0 Liter Motor daran. Als dieser Motor eingebaut wurde, habe ich es von Udo neu lagern lassen. Laut Udo seien die Zahnflächen noch in sehr gutem Zustand gewesen, fast ohne Spuren der Benutzung.
Tremec bietet den Vorteil dass es neu mit Garantie ist, man verschiedene Übersetzungen wählen kann, ein kompletter Satz mit dem Zubehör geliefert wird und die Ersatzteilsituation auf längere Sicht besser sein dürfte.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
Wer liefert was?
      
Franz_vm
registrierter Benutzer
Karlsruhe



BeitragVerfasst am: Mo 12 Dez, 2011 19:36    Titel:  

Hallo Woolfi
daß Getrag deutsche Wertarbeit vom allerfeinsten ist gilt unter Fachleuten so nicht.

Warum mußte Getrag speziell beim 265er Ölvorschriften machen weil die Sychronisation zusammenbrach?
Nur weil dein 6,0l drehmomentmäßig unter der Auslegungsgrenze des Getriebes liegt ist doch damit dieses nicht per se das allerfeinste!
Der Vergleich ist unqualifiziert aber ich mache ihn jetzt halt doch mal:
ein aktueller Tremec T5 Radsatz widersteht einem 460cui Ford Cobra BB Motor, ein Getrag 265 würde gerade mal einen burnout beim drive thru vorm McDonalds! überleben... mehr darf ich in einem öffentlichen Forum nicht sagen
Gruß
Franz

p.s. frage mal in der BMW-Szene wie sie ihr Ersatzteilproblem lösen! Die 02er Fraktion ist heute noch geplagt von dieser unsäglichen Liason BMW/Getrag.
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Jaglex
registrierter Benutzer
Hamburg



BeitragVerfasst am: Mo 12 Dez, 2011 19:45    Titel:  

M.E. spricht eher die ungünstige (zu kurze) Übersetzung der unteren Gänge gegen das Getrag als dessen Haltbarkeit.
Aber wenn man ein 2,88er Diff hat, sieht das natürlich anders aus. Nur muß ich dann nicht unbedingt ein 5-Gang-Getriebe reinpfriemeln, wenn ich nicht gerade dauernd Strecke auf der Autobahn machen muß.
Jaglex
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mo 12 Dez, 2011 20:04    Titel:  

E-type EV12 offen mit 2,88er im 5ten "is wie wennze fliechst",
meint Quax der Bruchpilot
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Chris R.
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Düsseldorf



BeitragVerfasst am: Di 13 Dez, 2011 9:28    Titel: Glaubensfragen  

Wer denn nun unbedingt ein Getrag haben will, warum auch immer, soll damit gerne glücklich oder unglücklich werden.
Für meine Eintscheidung waren rein pragmatische Gründe gegeben. Ich wollte mich nicht auf ein wer weiß wie runtergerittenes Gebrauchtgetriebe einlassen und noch ordentlich rumbasteln müssen, damit es paßt. Das geht mit der Kupplungsglocke los und hört mit der Schalthebelanpassung auf.
Das Tremec hat gepaßt, der Schalthebel sitzt, wo er soll und mit der richtigen Körpfung. Einzig die hintere Getriebeaufnahme an der Chassisquertraverse haben wir ändern müssen. Alles andere war Plug and Play. Gekostet ha der ganze Spaß mit Einbau, soweit ich mich erinnere rund 4,5K€. Das ist ein absolut konkurrensfähiger Preis gewesen, vor allem in Anbetracht der Tatsache, daß es sich um ein fabrikneues Getriebe mit garantie handelte.

Was diese Getriebe aushalten ist bekannt und Franz hat dazu auch schon was gesagt. Die Teile verkaften mehr, als die gängigen deutschen Getriebe und vor allem Getrag´s.

Woolfi fährt ja, wie in einem anderen Thread zu lesen, mit seinen 6 Litern immer schön mit 1500U/min, weil er sonst zuviel säuft.....(das ist dann wie wenze fliechs) ;-)
So gibt´s in keinem Fall Probleme mit dem Drehmoment.

Bastlergrüße
Chris R.
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Di 13 Dez, 2011 11:53    Titel:  

Der 6,0er Motor mit 4 Strombergvergasern einer 248er Nockenwelle und läuft am schönsten zwischen 800 und 4000 U/min. Wo ist das getriebebeanspruchende Drehmoment am höchsten ? Vermutlich irgendwo zwischen 3300 und 3800 U/min bei Volllast. Fährt man die gleiche Geschwindigkeit mit hohen Drehzahlen, agiert der Motor mit niedrigem Drehmoment. Fährt man wie ich gerne mit niedrigen Drehzahlen, muß man dazu mehr Gas geben, um dem Motor ein höheres Drehmoment zu entlocken. Und hin und wieder, verlange ich ihm die volle Leistung ab.
Ein Bekannter von mir hier in Frankfurt prügelt seinen 6,0er Einspritzer EV12 seit mindestens 10 Jahren gnadenlos. Ich habe bisher nicht gehört, dass sein Getrag Probleme macht. Der 6,0er Motor hat ein kräftiges Drehmoment untenrum, viiiiel mehr als ein 3,8er Motor.
Wenn ich wählen könnte, welches Getriebe in meinem 6,0er Wagen eingabaut sein sollte, würde ich auch das für ein höheres Drehmoment ausgelegtes Tremec wählen. Für die kleinen 6 Zylinder Motörli dürfte das Getrag auf alle Fälle ausreichen.
MfG Wolfgang Gatza
Wer liefert was?
      
Chris R.
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Düsseldorf



BeitragVerfasst am: Di 13 Dez, 2011 16:42    Titel: Dann weiß man ja nun  

warum Woolfi immer so schön langsam fährt: Er muß nicht nur die Reifen, den Tankinhalt und seinen Geldsack schonen, sondern auch sein heiliges Getrag ;-))

Mal im Ernst: Wenn es den funktioniert und man zufrieden ist, ist es doch gut. Nur wenn man drauf und dran ist, sich mit einem derartigen Umbau zu beschäftigen und darin Geld zu versenken, sollte man es doch besser richtig machen und was ordentliches einbauen. Nicht so ein Teil wo nur der Ruf ungerechtfertigter Weise gut ist.

Bastlergrüße
Chris R.
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Di 13 Dez, 2011 17:32    Titel:  

Die Antwort heißt 0 - 50 - 0. Wa bedeuten diese Zahlen ? Genau einfach:
1. Chris hat in seinem Leben genau 0 Getrag-Getriebe eingebaut und ebenso viel Er-Fahrung damit gesammelt.
2. Der deutsche EV12 Pabst heißt immer noch Dipl. Ing. Wolfgang Peters. NIEMAND in diesem Land hat mehr dieser Fahrzeuge in den letzten 30 Jahren repariert, gewartet, umgebaut und aufgerüstet. Ich schätze, dass er in 30 Jahren ca 50 Getrag-Umbauten gemacht hat.
3. Wenn ich micht nicht täusche, hat er mir mal gesagt, dass er mit genau 0 Getrieben Probleme hatte, wenn sie vor Einbau fachmännisch überholt wurden. Auf alle Fälle hat er sich nie nach halltbareren Alternativen umgeschaut.
Die Welt träumt von automobiler Hardware aus Süddeutschland. Es wäre ganz neu, dass aus diesem Landstrich minderwertige Ware kommt.
MfG Wolfgang Gatza
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Rainer-HH
Moderator
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BeitragVerfasst am: Di 13 Dez, 2011 21:38    Titel:  

da könnte derzeit nur unser lieber Peter aus der Schweiz noch mitjammern. Bei seinem C-Type brach gerade erst das Schaltgestänge an der Getriebeglocke seines Getrags und er musste fleißig schieben ;-)

Ich denke auch, dass über kurz oder lang die Temec- und Borgwarner-Getriebe als Neuware und mit besserer Ersatzteilversorgung die bessere Wahl sind, auch wenn die Getrags in den fetten BMWs und Jags auch seit vielen vielen Jahren ihre Arbeit sehr gut machen. Von den meisten gebrauchten Getrags bei Ebay sollte man die Finger lassen...

Gruß
Rainer
Wer liefert was?
      
Chris R.
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Düsseldorf



BeitragVerfasst am: Mi 14 Dez, 2011 8:21    Titel: @woolfi  

Schreib mal eine PN an Franz und laß Dir mal erklären, was er mit seinen äußerungen zu dem Thema meint. Wird eine interessante Erfahrung werden! Solche Informationen kann man in einem öffentlichen Forum nicht publizieren.

Bastlergrüße
Chris R.
Wer liefert was?
      
Franz_vm
registrierter Benutzer
Karlsruhe



BeitragVerfasst am: Mi 14 Dez, 2011 8:23    Titel:  

Wollte gerard22 nicht eigentlich was ganz anders wissen? Doch nicht wer wann wieviel Getriebe eingebaut hat?
Ich kenne zwar Herrn Peters nicht, aber nur weil er 50 Getriebe eingebaut haben soll ist dieses doch nicht vom allerfeinsten!

Getrag hat immer unter starker Fokusierung auf den Preis seine Getriebe gefertigt und so sind sie auch, schwäbisch hin oder her.

Eine berühmte schwäbische Firma baut keine Getriebe von dort ein und am Bodensee wissen sie auch besser, wie man Getriebe baut.

aber nochmals, unter der max. Belastungsgrenze ist jedes Getriebe einigermaßen haltbar, daher an gerard22 den Rat, wenn Sie ein solches möchten, bitte per pn anfragen ich weiß wo noch eines liegt, wenigstens vor 4 Wochen habe ich es dort nicht mitgenommen obwohl preislich ok......

Gruß
Franz
Wer liefert was?
      
Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mi 14 Dez, 2011 13:21    Titel:  

Wenn ich die Sache richtig verstanden habe, man lernt ja gerne dazu - dann fahre ich seit 11 Jahren mit einem Getrag-Getriebe durch die Gegend und habe noch nicht gemerkt, dass es eigentlich ungeeignet und mindertig ist. Mein Wunsch an das Christkind ist, dass ich das auch die nächsten 15 Jahre nicht merke. Zu meinem großen Glück hängt das Getrag an einem getriebeschonenden 6,0 Liter Motor. Warum der für viel Geld wohl eingebaut wurde ?
"Wollte gerard22 nicht eigentlich was ganz anders wissen? Doch nicht wer wann wieviel Getriebe eingebaut hat
Ich kenne zwar Herrn Peters nicht, aber nur weil er 50 Getriebe eingebaut haben soll ist dieses doch nicht vom allerfeinsten!"
Wenn ein kaufmännisch verantwortlicher Werkstattinhaber in 30 Jahren 50 teure Getriebeumbauten (meistens an V12 Motoren) macht und dafür Garantie geben muss, wäre er kaufmännisch ein Vollidiot, minderwertige Getriebe einzubauen, die hin und wieder zu sehr teuren Nachbesserungen führen würden. Richtig ?
- "Wenn die (hier diskutierte) Theorie nicht der Realität entspricht, dann muß die Realität der Theorie angepaßt werden.", war vor ca. 30 Jahren ein oft gehörter ironischer Kommentar zum irgendwie nicht die Menscheit beglückenden Sozialismus
- Auch der große Denker Kant äußerte sich schon vor mehr als 250 Jahren ebenfalls zum Einbau von Getrag-Getrieben in E-types sinngemäß so: "Wenn der Wettstreit der Argumente nicht enden will, kann nur noch die Wette helfen". Wenn Kant Wette sagte, meinte er einen empirischen Test, um endlich herauszufinden, wie die Sache wirklich ist. Weiter oben wurden 51 empirische Tests angeführt, die die Hypothese "Getrag hält am E-type lange" eher stützen. Allerdings bin ich der Hypothese "Tremec hält länger als Getrag" nicht abgeneigt.
Fakt bleibt , dass die Ersatzteilsituation bei den Getrag-Getrieben aus den 80er Jahren schlechter wird, das Tremec für höhere Belastungen ausgelegt ist und in verschiedenen Übersetzungen geliefert werden kann. Dagegen bleibt immer zu bedenken, dass die Getrags für den härtesten Test in der automobilen Welt ausgelegt sind, nämlich hart geprügelte BMW's auf deutschen Autobahnen und die Tremec-Getriebe 98 % ihrer Zeit mit max. 75 Meilen durch die Gegend "geblubbert" werden. Wer weiß, wie Evolution (survival of the fittest) funktioniert, dürfte dieses Argument nicht unterschätzen.
Mit freundlichen Grüßen von einem langjährigen Getrag-Benutzer an alle Tremec-Benutzer, der heimlich von einem 6-Gang Tremec träumt.
Wer liefert was?
      
Franz_vm
registrierter Benutzer
Karlsruhe



BeitragVerfasst am: Mi 14 Dez, 2011 17:41    Titel:  

Hallo Woolfi

so langsam glaube ich der Frankfurter Weihnachtsmarkt schenkt schlechten Glühwein aus.
Was soll eigentlich das ganze, fast schon beleidigte, Gejammere? Keiner hat was gegen ihre Motor/Getriebekombination nur vom allerfeinsten ist diese halt eher nicht.
ich wünschte sie könnten mal an einer amerikanischen Tollstation auf einem highway stehen dann wären sie bzgl. 75mph anderer Meinung. Was da als aus dem Zahlhäuschen rauspfeilt, ist ein Augen- und Ohrenschmaus. Die Buben kommen zwar kaum um eine Kurve aber auf der Geraden möcte ich mich mit deren V8/Tremec Kombination nicht anlegen.
Also freuen Sie sich ob ihrer stabilen Motor/Getriebe-Kombination und schlabbern sie noch einen Glühwein in aller Ruhe

Ich fahre z.B. 383cui mit 500ft/lbs und Richmond 6speed tranny bei 970kg Eigenmasse plus meine Gewichtigkeit :-)))

Gruß
Franz
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Woolfi
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Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mi 14 Dez, 2011 17:55    Titel:  

Hallo Franz !
Weder jammere ich, noch trinke ich Alkohol, sondern wundere mich nur, dass man mir weißmachen will, dass mein seit 23 Jahren einwandfrei laufendes Getrag-Getriebe eigentlich Mist ist und schon lange kaputt sein müßte.
MfG W. Gatza
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taxus012
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71384 Weinstadt



BeitragVerfasst am: Mi 14 Dez, 2011 18:54    Titel: Getriebe, + Overdrive  

Guten Abend

Leider ist mein Hinweis keine Hilfe für gerard22, aber alle 2+2 Fahrer (auch Serie 3?)
könnte doch mit einem Jaguargetriebe + Overdrive geholfen werden. Preiswert, einfacher Einbau
und dazu (fast) orginal. Ich bin sehr zufrieden damit.

Ein freundlicher Gruß
Peter E.
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Rainer-HH
Moderator
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BeitragVerfasst am: Mi 14 Dez, 2011 22:51    Titel:  

hier gibt es auch noch was:

http://www.ebay.co.uk/itm/Jaguar-XK-MK2-E-Type-2-2-and-V12-XJ6-12-Manual-Gearbox-/220879004979?pt=UK_CarsParts_Vehicles_CarParts_SM&hash=item336d6a2533

Gruß
Rainer
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Franz_vm
registrierter Benutzer
Karlsruhe



BeitragVerfasst am: Do 15 Dez, 2011 7:55    Titel:  

Hallo Woolfi

dass mein seit 23 Jahren einwandfrei laufendes Getrag-Getriebe eigentlich Mist ist und schon lange kaputt sein müßte.

also ein letztes Mal probiere ich es noch, dazu muß ich aber in die 70er Jahre zurückgreifen:
etwa Anfang der 70er entwickelte sich auch in Old Europe der Trend zu Automatikgeriebe zuerst in der Oberklasse und damit bei relativ hohen Drehmomenten der damaligen Motoren. Mercedes hat sich in dieser Zeit voll aufs ATM gestürzt und die Entwicklung guter 5 gang Schalter vernachlässigt - und so fuhren diese auch (siehe 350er Mercedes V8 Schalter). Audi VW etc. spielte keine Rolle, ZF hatte andere (ATM) Vorgaben, so war es fast ausschließlich BMW, die im sogenanntem. sportlichen Bereich (Freunde am Fahren) Schaltgetriebe benötigten. Opel hatte nur den 3,0L Motor und war klein im Segment- ergo auch Getrag. Die Bayern hatte bereits Verträge mit Getrag (02er BMW), so war dies die einzige Alternative.
Just in dieser Zeit (ab Mitte/Ende der 70er) haben sich findige Autoschrauber nach Alternativen zu ihren Moss-Boxen, oder sportlicher Ersatz für Mercedes umgeschaut. Das einzige, preislich interessante und verfügbare Getriebe war - Getrag!
So muß man die Situation verstehen, Internet und damit weltweite Suche gab es nicht, Ami´s waren verpöhnt so blieb nur diese einzige Möglichkeit.
Das ist der Hauptgrund warum Getrag als Ersatz für die sterbenden Moss-Boxen eingesetzt wurden. Ab den 80er , eher 90er, änderte sich das Bild. Man schaute über den Tellerrand, stellte fest hoppla es gibt Alternativen da draußen, und so kamen die Varianten Supra, Tremec, Richmond etc. dazu. Nun ist nun mal das bessere des gutem Tod und so nahm die Szene ihren Lauf.
Dies alles nur um gerard22 zu erklären um was es hier eigentlich geht. Es ist leicht das Allerfeinste zu sein, wenn´s sonst nichts gibt.
Betrachten wir nun mal das 265 Getrag im Detail. Teile sind nur noch eingeschränkt verfügbar, vieles was jetzt irgendwo auftaucht ist total heruntergeritten, die Sychronisation mit der speziellen Oberflächenbeschichtung ist je nach verwendetem Getribeöl fertig, so stellt sich nun die Frage ob sich jemand dies 2012 antun sollte.
Und jetzt kommen wir auf den Punkt:
Getrag Preis zwischen 500-1500 € fürs Gebrauchtteil, Inspektion/Überholung dessen 500-1500€, Umbaussatz vielleicht 500-750€? Änderungen Befestigung lasse ich weg, weil auch bei anderen Getrieben notwendig, macht etwa im Mittel 2750€.
Dies entspricht bei einem US-$ Kurs 1,35 etwa 3720$. Tremec kostet neu mit Garantie und Ersatzteilsicherheit 4500$ und nun soll ich wegen 600€ Differenz was altes gebrauchtes nehmen wenn ich was neues bekommen kann mit Zahnradpaarungen die einem großem V8 widerstehen?
Ein jeder soll mit seinem Schätzchen glücklich werden aber bitte jeder für sich!
Ich bleibe meiner originalen Version treu und zum Bolzen ist mir der Xk zu schade
Gruß
Franz

]
Wer liefert was?
      
Chris R.
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BeitragVerfasst am: Do 15 Dez, 2011 9:09    Titel: d´acor  

Den Umbau auf die CJ5 Box habe ich seinerzeit nur gemacht, weil ich gerade meine originale Moss-Box komplett hatte überholen lassen. Mit neuen Ritzeln, Synchronisation (New old stock) und neuen Lagerungen steht sie nun wieder wie neu da und war und ist mir zu schade, sie - wobei matching numbers - jetzt wieder runter zu reiten. Deshalb liegt die Moss-box schön eingepackt in Ölpapier und eine feine Holzkiste im Regal und gefahren wird mit dem neuen Getriebe. Der Rückbau auf die originale Situation ist ggf. an einem Tag zu machen. Und wenn ich den Wagen dermaleinst verkaufen sollte, kann der Käufer es sich selber überlegen, mit welcher Version er unterwegs sein will.

Ein guter Bekannter von mir hat unter vielen anderen Ferraris auch einen Ferrari 250 GTO, der meistens im Nürburgring-Museum steht. Der gesamte originale Antriebsstrang vom Motor bis zur Hinterachse liegt in Kisten eingepackt im Regal und der Wagen hat hat einen ebenso kompletten Antriebsstrang aus einem anderen 250er, mit dem er gefahren wird. So bleibt die originale, matchende Technik untouched und wird nicht verschlissen. Die Idee hat mir gefallen, deshalb das Tremec-Getriebe.

Ich habe den Eindruck, Woolfi fühlt sich angegriffen, daß sein Getrag nix tauge. Falsche Empfindung kann ich da nur sagen. Die Aussage ist vielmehr: Ist schon OK, jeder soll mit seiner Lösung glücklich werden (jede Affenmutter liebt ihr Kind), aber für Gerard22, der vor einer solchen Entscheidung steht, ist es wichtig, auch von anderen, guten oder vielleicht sogar besseren Lösungen zu wissen. Wenn dann diese Lösungen preislich nur unwesentlich teurer sind, dafür aber mit fabrikneuer, zigtausendfach alltagsbewährter Großserientechnik antreten, ist das mit Sicherheit eine gute Alternative. Diese Alternative gab es vor 15, 20 Jahren hier so noch nicht, wie Franz schön dargelegt hat.

Ich würde vorschlagen, wir kommen jetzt mal alle wieder runter von unseren Bäumen und gehen mal rational mit dem Thema um.
Solange der 6L lieb mit dem Getrag umgeht, ist doch alle in Ordnung und kann so bleiben. Ist die Box mal kaputtgespielt und Ersatzteile nicht, oder kaum noch zu kriegen, kann Woolfi ja seinen Traum vom Tremec-6-Gang immer noch umsetzen.

Bastlergrüße
Chris R.
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Do 15 Dez, 2011 11:03    Titel:  

"Ich habe den Eindruck, Woolfi fühlt sich angegriffen, daß sein Getrag nix tauge. Falsche Empfindung kann ich da nur sagen."
Überhaupt nicht. Ich liebe nicht mein Getriebe , sondern meinen klaren Verstand. Was soll der aus der TATSACHE schließen, dass das gebraucht vor 23 Jahren eingebaute Getriebe immer noch ganz ist ?
Was soll ich aus der TATSACHE schließen, dass die größte E-type Oldtimerwerkstatt die Getrags 30 Jahre lang eingebaut hat ?
Ich habe gestern extra noch mal W. Peters angerufen und ihn gefragt , warum er 30 Jahre lang Getrag eingebaut hat. Antwort vom PROFI "Es gab nie sachliche Gründe das zu ändern". Daraus schließe ich, dass er keine oder nur wenig Probleme mit Reklamtionen hatte, was er mir am Telefon bestätigte..
" . . . aber für Gerard22, der vor einer solchen Entscheidung steht, ist es wichtig, auch von anderen, guten oder vielleicht sogar besseren Lösungen zu wissen. Wenn dann diese Lösungen preislich nur unwesentlich teurer sind, dafür aber mit fabrikneuer, zigtausendfach alltagsbewährter Großserientechnik antreten, ist das mit Sicherheit eine gute Alternative. Diese Alternative gab es vor 15, 20 Jahren hier so noch nicht, wie Franz schön dargelegt hat."
Diese Argumentation halte auch ich für vernünftig.
"Solange der 6L lieb mit dem Getrag umgeht, ist doch alle in Ordnung und kann so bleiben".
- Ich gehe aber manchmal nicht lieb mit dem Auto um.
- 2 Bekannte von mir, beide mit getunten 6,0er Motoren im E-type, sind GNADENLOSE Treter. Die Fahrzeuge werden HART rangenommen. Einer hat deswegen den Spitznamen "Häuptling schweres Bein". Ich habe bisher nicht davon gehört, dass sie Probleme mit den Getrag-Getrieben hätten. Vielleicht kommt's noch ?
"Ist die Box mal kaputtgespielt und Ersatzteile nicht, oder kaum noch zu kriegen, kann Woolfi ja seinen Traum vom Tremec-6-Gang immer noch umsetzen."
Mein Beruf ist Kaufmann und nicht Blödmann. Als ich in 2001 meinen E-type kaufte, habe ich mir für jeweils 500 DM noch 2 gebrauchte Getrag gekauft und eingelagert. Nachdem mir Udo letztes Jahr anläßlich der Erneuerung der Lager mitteilte, dass die Zahnflächen fast Null Verschleiß zeigen, habe ich eines der Reserve-Getriebe nach Prag für 750 Euro mit der schriftlichen Zusage der Rücknahme verkauft. Mittlerweile fährt der Wagen und ich habe bisher nichts Negatives vom Käufer über das Getriebe gehört. Das zweite Reservegetriebe bleibt bis zum Verkauf des Autos vorsichtshalber im Lager. Erstens weiß man nie was kommt, und zweitens sind die Preise für solche Getriebe in der Vergangenheit gestiegen und gesteigen und gestiegen. Jeder Kaufmann freut sich über eine gute Verzinsung.
- Ich habe vor Jahren Reste eines zerstörten Getrags gekauft, bei dem einzelne Zähne abgebrochen waren. Der "Täter" war ein getunter V12 Jaguar 7,6 Liter Motor, der mit einer sehr schwergängigen Sintermetallkupplung an des Getrag gekoppelt war. In diesem Fall war es anscheinend so, das das Drehmoment und die Fahrweise das Getrag überlasteten.
Das sind alles FAKTEN und keine THOERIE.
Wenn der Feind des Guten das Bessere ist, müßte sich das neue Tremec ja auf dem Markt gegen das Getrag durchsetzen. Passierte aber bisher irgendwie nicht. Gerard22 soll mal den "Schützengraben verlassen" und für 4500 Dollar PLUS Transport PLUS Zoll PLUS Mehrwertsteuer ein Tremec mit komplettem Einbausatz in USA ordern und hier im Forum darüber berichten, ob es am E-Type wirklich so unproblematisch paßt wie im Internet versprochen. Sind das NAGELNEUE Getriebe ? Könnte es zu Reklamationen kommen, die mit einem ausländischen Lieferanten IMMER problematisch abzuwicklen wären ?
- Das in einem Beitrag von Chris weiter oben in's Spiel gebrachte CJ5/600 kostet 8000 Dollar plus Transport, plus,Zoll, plus 19% MwSt. Das wären dann hier "schlanke" 8000 Euro für ein "selbstgebasteltes" Getriebe. Wieviele Millionen Testkilometer hat dieses Getriebemodell eigentlich absolviert, bevor es in den Verkauf gebracht wurde ? Wieviel Entwicklungsingeniere haben eigentlich dieses Getriebe entwickelt ? Einer oder 50 wie bei Getrag ? Die Antwort ist wahrscheinlich wieder 0 - 0 . Ich verstehe von Getrieben genau Null. Denkbar ist allerdings, dass schon eine "Unpassung" von Getriebematerial und Gehäuseform zu Problemen bei Erwärmung führen könnte. U.s.w., u.s.w. 8000 Euro für einen nicht hart und ausgiebig erprobten Eigenbau ? Eigenentwicklung wäre wahrscheinlich schon hochstaplerisch ausgedrückt. Da schmunzelt der Kaufmann in mir aber gaaanz doll und läßt mutigen Männern gerne den Vortritt. Die Testfahrerlizenz für einen "US-Getriebezusammenbauer" kostet nur 8000 Euro.
Grüße von einem Hosensch . . . . . , der lieber tausendfach erprobte und bisher unproblematische Qualtätsware benutzt


Zuletzt bearbeitet von Woolfi am Mo 27 Feb, 2012 19:06, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Do 15 Dez, 2011 13:08    Titel:  

http://www.ebay.de/itm/5-Gang-Getriebe-Getrag-265-Opel-Senator-A-Monza-Topp-Zustand-cih-/190610775726?pt=DE_Autoteile&hash=item2c61499eae

Der Anbieter hat 100% positive Bewertungen , das Getriebe war geöffnet, Dichtungen wurden erneuert und der Preis stimmt auch. Sicher ist man da nie, aber die Anzeichen sind nicht schlecht. Allerdings ist es das Opel-Getriebe mit dem hinten längeren Gehäuse. Ich weiß nicht, ob es in jeden Jaguar paßt.

Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
Wer liefert was?
      
meeuwissen
registrierter Benutzer
Apeldoorn Niederlaende



BeitragVerfasst am: Do 15 Dez, 2011 14:10    Titel: Opel Getrag im E type  

Das Opel Getriebe geht leider vom Laenge her bei Ihnen absolut nicht rein, da mussen Sie das kurze BMW Getriebe mit Sonderschaltung , sehe Bild Limora nutzen. (Erfahrungsbericht)
Wer liefert was?
      
gerard22
Sponsor 2018
Schorndorf



BeitragVerfasst am: Do 15 Dez, 2011 21:14    Titel: 5 Gang Getriebe  

Ich habemich nach einigem Umhören für ein 5 Gang Getriebe Namens MT 75 mit Cosworth Synchronisation aus England entschieden, Be den 3 wichtigsten Teilehändlern wir dieses Getrieb zur Zeit favorisiert, weil es neu Produziert wird und perfekt ohne Umbauten in den Serie 1 E -Type passt oder passen soll. Es ist deutlich günstiger als das sicher perfekte Tremic Getriebe jaguarclassicparts aus den USA., Das in Europa kein Händler anbietet und man direkt aus den USA importieren muss..

Wenns drin ist werde ich wissen ob es so gut ist.
Wer liefert was?
      
Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Do 15 Dez, 2011 21:56    Titel:  

Ich drücke die Daumen, dass alles incl . dem Umbau gut klappt. Ich denke mir auch, dass viele hier im Forum an Ihren Erfahrungen interessiert sind. Ein Bericht hier im Forum nach erfolgter Probefahrt wäre schön.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
Wer liefert was?
      
Franz_vm
registrierter Benutzer
Karlsruhe



BeitragVerfasst am: Fr 16 Dez, 2011 7:57    Titel:  

Hallo gerard22

falls du noch nicht bestellt hast schaue mal dir diese Spezifikation an:

http://www.seven-inside.de/download/mt75.doc

das Getriebe wird bei deinem Motor an oder über der Auslegungsgrenze gefahren (300Nm).

Gruß
Franz
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Fr 16 Dez, 2011 8:54    Titel:  

Der 4,2 L Motor kommt auf ein Spitzendrehmoment von pi x Daumen 4,2 x 80 = 336 Nm. Das sind ca 10% bis max. 15% über der Auslegungsgrenze. Diese relativ geringe Mehrbelastung dürfte eigentlich im eher ruhigen Oldtimerbetrieb tolerierbar sein.
Was mich nachdenklich macht, ist meine Erinnerung daran, dass in den 90er Jahren bei einigen Escort die von Ford billigst eingekauften und verbauten Getriebe schon bei ca 60000 verschlissen waren und ausgetauscht werden mußten. Das war damals auf dem Höhepunkt der Lopez-Welle, in der Autokonzerne mit Gewalt versuchten die Zukaufteile brutalstmöglich im Preis zu drücken. Natürlich waren die Getriebe im Escort andere. Aber diese Beobachtung würde mich skeptisch machen und nach Informationnen im Web suchen lassen.
Was kostet ein Satz für den E-type mit diesem Getriebe ? Sind alle Teile dabei ? Was fehlt ?
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Woolfi
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Dez, 2011 9:30    Titel:  

Bietet auch Umbausätze an: http://www.thedrivenman.com/jaguar/e-type/transmission.htm

gefunden im net:
Getrag. In the early 80's, Jaguar offered Getrag 265's on V12 XJS's. These are excellent transmissions, well able to handle the torque of a V12. Komisch ? ? ?
The Getrag 265 has a couple of weak points: certain boxes used friction synchros, essentially metallic cones with a high friction coating. Once the coating wears off, no more synchro. Layshaft bearings are frequent wear points. The box has a reputation of being difficult to service. Although there are a few 265's still available in the Jaguar community, the best place to go for one of these transmissions is a BMW specialist, where a rebuilt box can be had at a price competitive with other swaps.
Some vendors are currently selling a Getrag 225 conversion for E-Types. This is NOT the same as the 265, and I have been unable to uncover reliable specifications or anecdotal experience. Conversion appears straightforward...an adapter plate at the front, and a shaft extension at the back.
I once again emphasize that Jaguar NEVER used Getrags in XK-engined racers. In the 70's a Leyland five speed was fitted to some non-export XJ6's, this was an unfortunate combination. And in the 1980's the Getrag 265 was fitted to XJS 12 cylinder cars. This latter combination was first done by TWR, and was very successful, but note that 265's are not offered as a standard kit by any Jaguar vendor.

Hier werden sie geholfen:
http://www.westnet.com/~mfrank/FiveSpeeds.html

MfG W. Gatza
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Chris R.
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Dez, 2011 12:09    Titel: das liest sich fast  

wie die deutsche Übersetzung von Franz´ Kommentar weiter oben..... Da hat er dann wohl doch Recht, gelle...

Bastlergrüße
Chris R.
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Woolfi
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Dez, 2011 12:34    Titel:  

"These (Getrags) are excellent transmissions, well able to handle the torque of a V12."
Probleme mit der englischen Sprache ?
fragt irritiert Wolfgang Gatza

P. s. So'n Pech aber auch, dass die Ingenieure bei Jaguar damals noch nicht vom Baum der himmlischen Erkenntnis kosten durften, weil sie nicht in den Genuß der Beratung durch die "Getriebe-Professoren" des Jaguar-Forums kamen.
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Dez, 2011 12:55    Titel:  

Herrlich !!!, aber wie immer Hr. Gatza ,meint das Team vom JDLA
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Woolfi
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Dez, 2011 13:08    Titel:  

Da man von Herrn Büchel seit längerem hier nichts mehr 'direkt' gelesen hat, hoffe ich, dass es ihm gesundheiitlich mindestens so gut geht wie meinem Getriebe.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Gast





BeitragVerfasst am: Fr 16 Dez, 2011 13:31    Titel:  

Natürlich geht es Hrn. Büchel noch gut, in seinem Alter. Wer weiß aber ob das auch auf Ihr Getriebe dann noch zutrifft.
Grüße vom Team des JDLA
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Franz_vm
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Dez, 2011 13:35    Titel:  

das max. Drehmoment des Motors liegt mit Sicherheit höher als die veranschlagte Schätzung des spez. Drehmomentes mit 80Nm/liter. Es dürfte eher bei knapp 395Nm liegen also min. mal 25% über den 300Nm

Oldtimerfahrer neigen dazu eher niedertourig zu fahren, gerade bei einem Langhuber reitet man gerne auf der recht hohen, Drehmomentwelle wenn die Nockenwellen dies zulassen und nicht für ein Hochdrehzahlkonzept ausgelegt sind, besonders große 4Zylinder hacken dann regelrecht auf das Getriebe rein, der 6Zylinder ist mit seinen 120 Grad Zündwinkel da gnädiger

das Getrag ist für mehr als 350Nm ausgelegt, der V12 als relativ hochdrehender Motor killt je nach Achsübersetzung da eher die Lager

so, jetzt gehe ich auf meine deutsche Eiche zurück

einen festen Gruß mit hellem Klang wünscht
Franz
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Woolfi
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Dez, 2011 13:49    Titel:  

"Das max. Drehmoment des Motors liegt mit Sicherheit höher als die veranschlagte Schätzung des spez. Drehmomentes mit 80Nm/liter. Es dürfte eher bei knapp 395Nm liegen also min. mal 25% darüber den 300Nm"
Beobachtungen von mir haben immer wieder einen Wert ergeben, der um die 80 Nm pro Liter Hubraum liegt. Gut gemachte 2-Ventiler kommen auf 85Nm / L und moderne 4-Ventiler auf Werte von etwas über 90 Nm / L. Nicht aufgeladene Hochleistungsmotoren wie z. B. der M3 oder der Motor des Porsche GT3 kommen auf mehr als 105 Nm / L..
Ein EV12 Vergasermotor wurde in der AMS mit einem Drehmoment von 427 Nm angegeben. Das sind 80 Mn / L.
Franz-getunte Sportmotoren sind da sicherlich deutlich besser. Hat ein 4,2er E-type mehr als 340 (Din-)Nm in der Version mit drei Vergasern ?
Fragt interessiert Wolfgang Gatza

Weihnachtliche Grüße an Herrn Büchel !
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Rainer-HH
Moderator
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Dez, 2011 14:07    Titel:  

Moin moin aus dem Norden,

ich denke das führt wie immer zu nichts ;-) Der eine findet das gut, der andere das nächste. Eine handvoll sehr gut laufender Getrags in E-Types und MKIIs in den letzten 30 Jahren ist für eine statistische Beurteilung natürlich völlig uninteressant. Das kann auch Glück oder Zufall sein. Hören und sagen interessiert genauso wenig. Da müssten schon ein paar hundert Leute was zu schreiben. Sicherlich haben Getriebe wie z.B. das Tremec in fetten US-Kisten in den Mengen und dann noch neu die besten Referenzen, aber wenn es die nicht bei uns um die Ecke gibt, springen viele potentielle Käufer wegen den hohen Versandkosten, der USt und fehlender Garantie sofort ab. Mit den nun eine Handvoll verschiedener Getrieben und einer Handvoll Besitzern wird die Entscheidung nicht einfacher...

Gruß
Rainer
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Franz_vm
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Dez, 2011 14:50    Titel:  

ich habe beruflich noch privat etwas mit Motor-Tuning zu tun, sondern stelle Meßgeräte für den Werkzeugmaschinenbau her. Hauptsächlich im Bereich der Verzahnungstechnik und manchmal auch für Prüfstände....

Franz
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Woolfi
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Dez, 2011 21:17    Titel:  

In drei Jahren hat auch Rainer statt Automatik ein Getrag in seinem EV12 Coupe. Wetten dass ?
Meint Wolfgang Gatza
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Chris R.
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BeitragVerfasst am: Sa 17 Dez, 2011 9:44    Titel: @woolfi  

Die englische Sprache macht mir als quasi 2.Muttersprache nun nicht wirklich irgendwelche Probleme. Das angeführte Zitat beweist eher die typisch englische politeness. Erst mal loben und dann sagen, was Sache ist. Die Einlassungen über das 265er Getrag entsprechen ziemlich exact dem, was Franz geschrieben hat: innen drin ist Müll, der irgendwann Probleme macht.

Wer denn unbedingt mit so einem Billigteil rumfahren will soll es doch tun.
Jetzt werde ich mal deutlich:

Segler sagen:
Schwimmen tun die mittellosen, die anderen haben Schiffe.
Frei auf dieses Thema übersetzt:
Getrag fahren die Mittellosen, die anderen nehmen Tremecs.

So, nun habe ich genug Öl ins Feuer gegossen.

Bastlergrüße
Chris R.
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Woolfi
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BeitragVerfasst am: Sa 17 Dez, 2011 10:35    Titel:  

Hallo Chris !
Das ist leider, leider wahr. Am Pekuniären darf nicht straucheln, wer in den Himmel des technologischen Glücks eintreten will. Immer wenn ich nah dran bin, die lächerlichen 8000.- Piepen für ein Tremurks-Getrieb zusammen zu haben, sind wieder ein paar hintere Schlappen fällig. Der rote Lauser futtert nämlich Hinterreifen, wie Segler Sprotten zum Frühstück. Zum Glück hat das Getrag Einsicht in meine finanziell Misere und hält noch.
Ich würde auch gerne in Geld schwimmen. Aber das einzige was bei mir schwimmt ist die Karre, wenn ich bei 600 (!) U/min und trockener Straße im ersten Gang zu viel Gas gebe.
Arm aber selig grüßt Wolfgang Gatza

P. s. Noch ein kleines Weihnachtsrätsel, aber dieses mal ein gaaanz einfaches. Ein alter Freund (Amerikaner !) von mir, hat ein Einkommen von ca 7000 Euro (pro Tag !). Er fuhr mit 17 seinen ersten neuen Corvette mit Handschaltung. Jetzt die spannende Frage: Was für ein Getriebe hat er in seinen 1X00000.- Euro 6,0L EV12 einbauen lassen ?
Chris, jetzt aber bei der Beantwortung dieser einfachen Frage nicht in's Schwimmen kommen !


Zuletzt bearbeitet von Woolfi am Sa 17 Dez, 2011 21:47, insgesamt einmal bearbeitet
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gerard22
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BeitragVerfasst am: Sa 17 Dez, 2011 16:22    Titel: 5 Gang Getriebe  

Hallo Franz_vm,

Vielen DAnk für die ausführliche Beschreibung des Ford MT 75 5 Gang Getriebes. So eine exakte Beschreibung hat natürlich kein Händler angegeben, sondern alle haben ausgesagt, dass das Getriebe gut ist für den 4.2 L E-Type.

Entsprechend den Angaben in der Beschreibung ist es richtig, dass bei 4.2 Liter Motor das Drehmoment höher als die angegeben 300 Nm sind. Aber das Getriebe sollte schon diese Mehrleistung vertragen, wenn es nicht unbedingt rennsportmäßig eingesetzt wird.

Wenn es drin ist werde ich meine Erfahrungen im Forum mitteilen, das kann aber bis März schon dauern, wenn meine Werkstatt nicht beeilt.
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Rainer-HH
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BeitragVerfasst am: Sa 17 Dez, 2011 16:23    Titel:  

Hallo Wolfgang und Kollegen,

zu Deinem Weihnachtsrätsel, bei dem Verdienst sicherlich ein nagelneues dem Baujahr entsprechendes original Getriebe ;-)

In 3 Jahren gibt es sicherlich noch Getrags, aber nur noch ausgeluschte und keine Ersatzteile mehr ;-) Ich denke ich bleibe erstmal bei dem absolut genialem BW12 Automatikgetriebe. Mit den Schnell-Schaltern a la "God save the Queen" hält die BW12 mit ca. 0.3Sek Schaltzeiten bei Vollgas locker mit. Die arbeitet von seidenweich bis schnell-hart, schön per Unterdruck und Geschwindigkeitsabhängig. Der V12 läuft absolut ruhig, elastisch und hat wie kein anderer bei so niedrigen Drehzahlen so ein enormes Drehmoment und oben soviel Power mit ca. 300 DIN PS. Aus dem Stand und Vollgas schaltet er bei ca. 65 in den zweiten Gang und dann quitschen noch mal dei Reifen auf dem Asphalt. Einfach herrlich die enorme Beschleunigung, kickdown braucht man nicht. Ab 4.500U kommt noch ein zusätzlicher Schub. Das einzige was mich stört ist der fehlende 4te Gang bzw. ein anderes Diff. Statt dem originalem 3,31er Diff werde ich wohl auf ein 3,07 oder 2,88er umbauen. Das geht schnell und sieht nach wie vor original aus. Die enorm hohe Getriebeölthemperatur im Wandler mit 200°C beim Beschleunigen habe ich mit einem 2ten Getriebeölkühler in Reihe nun bestens auch für den Hochsommer in den Griff bekommen, dank vieler Tips und Inspirationen der Kollegen, Auler, Beels und Bohrmann...

Ich bin gespannt, was in Zukunft für Getriebe eingebaut werden und was die Kollegen hier dazu schreiben...

Gruß
Rainer
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alfauwe
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BeitragVerfasst am: Sa 17 Dez, 2011 17:57    Titel: Getrag  

Guten Abend,
Arroganz hat jetzt eindeutig einen neuen Namen: Chris R.
Frohe Weihnachten
Gruß
Uwe
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Gast





BeitragVerfasst am: Sa 17 Dez, 2011 18:18    Titel:  

alles einfach wie schon des öfteren : kampf um des kaisers bart, ohne erfolg und ergebnis
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Gast





BeitragVerfasst am: Sa 17 Dez, 2011 18:45    Titel:  

Oh jemineh.....vielegrüßevomJDLA
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Red-XM
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32120 Hiddenhausen



BeitragVerfasst am: Sa 17 Dez, 2011 19:14    Titel:  

Leute,
einfach immer den Ball schön flach halten! Der ganze Streß bringt rein gar nix, außer Falten und hohem Blutdruck!

Gruß,

Red-XM
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Woolfi
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BeitragVerfasst am: Sa 17 Dez, 2011 22:01    Titel:  

"zu Deinem Weihnachtsrätsel, bei dem Verdienst sicherlich ein nagelneues dem Baujahr entsprechendes original Getriebe ;-) "
Er hat ein nagelneues Getrag 265 verbauen lassen.

Wolfgang Peters überlegt, in sein nächstes EV12 Projekt ein Getriebe vom BMW 850i einzubauen. Allerdings muß dazu eine Glocke oder Zwischenplatte angefertigt werden und einiges anderes auch, damit das BMW-Getriebe am Jag V12 gut funktoniert.

"alles einfach wie schon des öfteren : kampf um des kaisers bart, ohne erfolg und ergebnis"
Das ist doch auch logisch warum. Wenn keine der Alternativen eindeutig überlegen ist, gibt es Diskussionen. Sind die Alternativen "gleich-wertig", gibt es ausgiebige Diskussionen. Ein Getriebe hält länger, die anderen sind billiger. Gerrad22 hat einen klugen Schluß aus dieser Diskussion gezogen: neu und (wahrscheinlich) preisgünstig.

Viel Erfolg damit wünscht Wolfgang Gatza
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NCC1701DATA
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BeitragVerfasst am: Mo 06 Feb, 2012 12:12    Titel:  

Ich schmeisse mal das hier in die Runde:

http://www.etypefabs.com/gearbox.htm

Jemand schon mal davon gehört?
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Chris R.
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BeitragVerfasst am: Mo 06 Feb, 2012 12:56    Titel: Nö  

Aber das ist ja wohl eine vollständige Neuentwicklung.....
Da wären dann schon mal Referenzen interessant.

Sieht so aus, als wenn die alte Kardanwelle und Kupplungsglocke bleiben könnten. Das macht die Sache dann schon intesssanter.

Bastlergrüße
Chris R.
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Woolfi
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BeitragVerfasst am: Mo 06 Feb, 2012 13:06    Titel:  

Ich vermute, dass ein zugekaufter Radsatz eines großen Getriebeherstellers in ein selbstentwickeltes und selbstgefertigtes Gehäuse eingebaut wird. Fraglich bleibt für mich, ob es ohne Ingenieurkapazität, langjähriger Erfahrung im Getriebebau und großen Testwaufwand möglich ist, ein dauerhaft gut funktionierendes Getriebe herzustellen.
Wenn ja,wäre es eine unproblematische Lösung. Preis ?
Vielleicht weiß Udo dazu mehr ?
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza


Zuletzt bearbeitet von Woolfi am Di 07 Feb, 2012 12:07, insgesamt einmal bearbeitet
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Bill
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BeitragVerfasst am: Mo 06 Feb, 2012 22:45    Titel: etypefabs Referenz  

Diese Firma hat eine ausgezeichnete Visitenkarte, vor allem in GB. Bzgl E-Type Hilfsrahmen ist das eine der ersten Adressen.

Zum Getriebe: der aktuelle Preis ist 3200 Pfund, rund 3850 €. Glocke wird übernommen. Alle erforderlichen Teile sind dabei.
Ein guter Bekannter hat 2010/2011 diesen Umbau an einem 4,2l E-Type gemacht und ist nach wie vor begeistert. Für eine Langzeit-Aussage reicht es noch nicht.

Gruß . . . Bill
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Franz_vm
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BeitragVerfasst am: Di 07 Feb, 2012 8:13    Titel:  

Hallo

eigentlich kann man von außen nichts über ein Getriebe sagen. Bezüglich Standfestigkeit des Getriebes müßte man dieses mit einen top gemachten 4.2 litre, der auf Drehmoment getrimmt wurde, testen.

Prinzipiell ist die Krux des Entwicklers eines solchen Getriebes, daß er das zusätzliche Radpaar in der begrenzten Baulänge unterbringen muß. Dies geht nur mit reduzierter Zahnradbreite, die nur durch bessere Qualität der Verzahnung und den Materileigenschaften des Zahnradkörpers kompensieren kann. Sein CNC gefrästes Gehäuse kann Vorteile bringen weil steifer und er mehr Freiheit für die Montage hat und somit wieder ein paar Millimeter Bautiefe schinden kann.

Wenn man sieht in welcher Qualitätsklasse bis in die späten 80er Zahnräder gefertigt wurde (Q7/DIN3962), so sind mit heutigen Fertigungsmethoden und wesentlich besseren Maschinen erhebliche Verbesserungen möglich (Q4/DIN3962).. Beim Stahl, Härten und dem nachfolgendem Zahnflankenschleifen darf dann auch nicht gespart werden....

Also, das kann durchaus was ordentliches sein.

Franz
.
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Chris R.
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BeitragVerfasst am: Di 07 Feb, 2012 8:55    Titel: Das meine ich auch  

Nur von außen kann man eben nicht reinschauen. Und dann ist man in der gleichen Situation wie beim Kauf eines in USA "restaurierten" Oldtimers. Außen super, innen Pfui? Bevor ich da diese Kohle hinschicken würde, wären Referenzen unerläßlich.

@ Woolfi:
Das mit dem Radsatz ist bei den aktuellen Tremec´s auch nicht anders. Erprobte und belastbare Großserientechnik in einem selbst entwickelten Gehäuse. Das ist dort nicht schlecht und muß bei den Inselaffen nicht anders sein.

Bastlergrüße
Chris R.
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Woolfi
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BeitragVerfasst am: Di 07 Feb, 2012 12:19    Titel:  

Als Freund langer Übersetzung wünsche ich selbstverständlich allen anderen Umbauinteressierten, dass ein 5-Gang-Getriebe mit allen benötigten Teilen angeboten wird, dass unproblematisch im Einbau, preisgünstig und technisch gut ist. Ich habe über die Jahre beobachtet, dass Themen im Forum rund um 5-Gang-Umbauten besonders viele Beitrage und Leser hatten. Vermutlich, weil das eine technische Veränderung am Wagen ist, die viele gerne hätten. Wer würde auf sein 5-Gang-Getriebe freiwillig verzichten, gerade in einem extremen Langhuber ?
Mit freundlichen Grüßen von einem 2,88 + 0,81 Fahrer
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Dirk Albrecht
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25364 Brande-Hörnerkirchen



BeitragVerfasst am: Di 07 Feb, 2012 14:43    Titel: 5-Gang und H-Kennzeichen  

Hallo Allerseits,

im Prinzip darf ja jeder mit seinem Auto machen, was er will, auch wenn ich persönlich nichts bis gar nichts von wesentlichen Abweichungen vom originalgetreuen Zustand bei Oldtimern und Klassikern halte und bei dem nun gefühlt fünfmillionsten Beitrag zum 5-Gang-Getriebe beim E-Type innerhalb kürzester Zeit in diesem Forum langsam Angst bekomme, wenn ich mir mal einen E-Type leisten kann, keinen mehr im originalgetrauen Zustand zu bekommen, und nur solch einen würde ich haben wollen.

Nachdenklich sollte Euch aber ein Kommentar in der Werbung von Limora in der aktuellen Ausgabe der "Oldtimer Markt" anlässlich der erneuten Diskussion in der Politik über das H-Kennzeichen machen, da aufgrund der jetzt in das Alter kommenden "Massenprodukte" à la Mercedes 190 und Golf 2 eine Schwemme steuerbegünstigter Fahrzeuge befürchtet wird und daher auf Seiten der Oldtimerszene bereits über freiwillige Beschränkungen diskutiert wird, um einer irgendwann drohenden Aberkennung des bestehenden Status entgegenzusteuern.

Die erste und beste Idee sei hierbei, dass nur noch weitestgehend originale Autos weiterhin Oldtimer-Privilegien erhielten. Deshalb sei mehr denn je Vorsicht geboten bei unoriginalen "Verbesserungen". Das Getrag-Fünfgang-Getriebe werde den Originalitätstest sicher nicht bestehen und das wäre nur der Anfang.

Und im Grunde genommen sind 5-Gang-Getriebe wohl auch jetzt schon nach den neuen Richtlinien für das H-Kennzeichen nicht mehr zulässig, da weder originalgetreu noch zeitgenössischer Umbau und laut Aussage von Herrn Matthias Gerst vom TÜV Süd in der aktuellen Ausgabe der "Motor Klassik" könne bei jeder HU bei nach neuer Richtlinie nicht mehr zulässigen Umbauten und Erhaltungszuständen das H-Kennzeichen auch aberkannt werden.

Ich bin ja mal gespannt auf das dann folgende Gejammer derjenigen hier, die ihr H-Kennzeichen bei er nächsten HU wegen 5-Gang-Getriebe und 6 Liter V12 - Motor im E-Type verlieren werden...
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alfauwe
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BeitragVerfasst am: Di 07 Feb, 2012 15:24    Titel: Und noch mal Getrag  

Guten Tag,
wieder mal so ein Müll, der nicht von Limora sondern von OVS ins Spiel gebracht wird.
Immer weiter locker durch die Hose atmen, alles ist gut. Bis jetzt war der Umbau kein Thema. 5-Gang-Getriebe von Getrag wurden schon vor ewigen Zeiten in die Jags eingebaut. Und wenn dann tatsächlich deswegen das H-Kennzeichen geflöten geht, was solls. Zahlen wir eben paar Euros mehr an die Steuerkasse. Die Chinesen wird es eines Tages freuen. Oder habe ich da was falsch verstanden?
Gruß
Uwe

Es gibt noch genügend "Originale". Einfach kaufen und gut.
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Woolfi
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BeitragVerfasst am: Di 07 Feb, 2012 16:00    Titel:  

"könne bei jeder HU bei nach neuer Richtlinie nicht mehr zulässigen Umbauten und Erhaltungszuständen das H-Kennzeichen auch aberkannt werden."
Erstens wird heißer gekocht als gegessen.
Zweitens existieren auch Verwaltungsgerichte.
Stets an der Verbesserung mobilen Kulturguts interessiert Wolfgang Gatza
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Rainer-HH
Moderator
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BeitragVerfasst am: Di 07 Feb, 2012 21:51    Titel:  

Moin,

das sich in den nächsten Jahren hinsichtlich der Oldtimerschwämme und Trittbrettfahrern mit Ihrer alten schrotten Mercedes, BMWs, VWs, Fords usw., die zu Millionen gebaut wurden viel tun wird, ist Fakt. Der Gesetzgeber wird es nicht zulassen, dass immer mehr mit diesen alten uninteressanten mind. 30 Jahre alten Kisten, die oft mit historischen Kulturgut und H-Kennzeichen garnichts zu tun haben, die grünen Umweltzonen befahren und Steuern und Versicherung sparen wollen. Die Versicherungen sehen solche Daily Driver auch nicht gerne. Auch in der "Initiative Kulturgut Mobilität e.V." werden diese Themen ständig diskutiert und Gesetzesvorlagen liegen zum Vorlegen für den Bundesrat bereits in den schubladen. Sicherlich wird man erst mit der Heraufsetzung der Zustandsnote auf "2" beginnen und später bei der Zuteilung und Aberkennung sicherlich auch Motoren, Getriebe usw. einbeziehen. Vielleicht gehts auch gleich ab 40 Jahren mit der H-Zuteilung. Ich sehe ständig alten verrosteten Schrott und andere aberwitzige Umbauten auf den Straßen blau umher qualmen, die ein H-Kennzeichen mit den verbundenen Vorgaben, Grundsätzen der Automobilgeschichte und der Bewahrung von historischem Kulturgut garnichts zu tun haben. Oftmals werden aber leider diese schrotten Kisten ganzjährig bis zur letzten Fahrt zur Schrottpresse gefahren, da der Eigentümer nie eine Restaurierung vor hatte und die Kiste nur als günstiges Fortbewegungsmittel in grünen Umweltzonen nutzt. Diese werden in den nächsten Jahren noch erheblich vergrößert, siehe aktuell Rhein Ruhr.

Eigentlich hat in einem 40-60 Jahre alten Jaguar ein Getrag nichts zu suchen so lange es noch hunderte originale Getriebe gibt und der Pfad ob sich das mit einem H-Kennzeichen und historischen Kulturgut verträgt wird in den nächsten Jahren immer schmaler. Noch kann jeder machen was er will, der eine findet es gut, der andere eben nicht. Bei einem ist es eine Aufwertung beim anderen ein KO-Thema. Es wird aber immer schwieriger noch originale Oldis zu bekommen...

Gruß
Rainer
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Franz_vm
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BeitragVerfasst am: Mi 08 Feb, 2012 7:56    Titel:  

Hallo

wir kommen zwar immer mehr vom eigentlichen Thema dieses threads ab, trotzdem möchte ich auch meine Meinung dazu abgeben:

Aus meiner Sicht ist eindeutig ein Trend in Richtung original und nicht oder feinfühlig restauriert zu erkennen. In der Öffentlichkeit wurde dieses Thema erstmal 2009 iin der Oldtimer Markt Zeitschrift kontrovers diskutiert.
Zwischenzeitlich hat die Sache Fahrt aufgenommen und führt bereits zu einer höheren Bewertung, wenn ein Fahrzeug original verblieben ist. Rainer deutet ja schon den Weg auf wohin die Sache wohl läuft. Ich persönlich war schon kurz davor hier einen 07er-Fahrer anzuzeigen, der eine Mercedes S123 als absolute Schrottmöhre tagtäglich nutzt.
In einem anderen Fall habe ich ein offizielle Anfrage an die Geschäftsführung DEKRA geschrieben, was deren Niederlassung Leipzig so treibt.

Gruß
Franz

für den, den es interessiert:
http://www.ebay.de/itm/Mercedes-W110-200D-Oldtimer-Diesel-/160724850631?pt=Automobile&hash=item256bf297c7
bei den Bildern das eingescannte Gutachten anschauen und dazu die Fahrzeugbilder.
Die Dekra GF hat auf dem kleinen Dienstweg interveniert, das Gutachten wurde zurückgezogen und das Angebot vorzeitig beendet.
Wir sollten mit dem Privileg H-Zulassung verantwortungsvoll umgehen.
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Gustav Gans
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BeitragVerfasst am: Mi 08 Feb, 2012 14:02    Titel:  

Hallo,

hier wird aber nur ein Getriebeumbau diskutiert. Ein Teil, das man so gut wie nie zu sehen bekommt. Und beim H-Kennzeichen geht es doch hauptsächlich nur um die optischen Sachen.
Was ist mit Verteiler, Lima, Kühler, Servo, VA-Auspuff, Breitreifen(!!!!!), Gurten, Bremsanlagen, Klimaanlagen usw.???
Es ist nur das Getriebe, man sollte auch nicht übertreiben.
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Rainer-HH
Moderator
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BeitragVerfasst am: Mi 08 Feb, 2012 16:21    Titel:  

Hallo Gustav,

bei Umbauten wie Gurten, Verteilern, Servo, Bremsen wird gerne ein Auge zugedrückt, da es die Verkehrssicherheit erhöht. Das gilt auch für Reifen bis max. 2 Nummern größer und auch bei einer VA-Auspuffanlage, da es mit unter diese in Originalausführung nicht mehr gibt. Schließlich fahren wir auch nicht mehr mit Diagonalreifen mit original 50 Jahre alter Luft ;-) Im Notfall kann man ein Motilita-Lenkrad oder den 123-Verteiler in 10 Minuten auch wechseln. Beim Getriebe und Motor ist das schon anders, zu mal es noch hunderte originale funktionstüchtige Getriebe und Motoren zum Wechseln gibt und auch die Ersatzteilversorgung erste Klasse ist. Erlaubt ist z.B. in einen S1 mit 3.8er mit MOSS-Box einen 4.2er oder das 4-Gang-Jaguar-Vollsync aus gleicher oder ähnlicher Serie einzubauen, wobei diese Änderungen schriftlich im H-Gutachten dokumentiert werden. Bei zu vielen dieser Änderungen kann es wieder zu Problemen kommen. Nicht erlaubt ist das Getrag Getriebe, da es offensichtlich auch überhaupt nicht zum Erhalt des historischen Kulturgutes nötig wäre und es auch nie im E-Type serienmäßig verbaut wurde. Die Leute die das hier machen, wechseln ja nicht weil das alte Getriebe unreparabel defekt ist, sondern weil sie nicht mit einem E-Type fahren wollen wie er vom Band lief. Sie wollen das Fahr- und Schaltgefühl eines modernen Wagens haben, aber das hat nichts mit dem ursprünglichen Gedanken zum Erhalt eines historischen Fahrzeuges zu tun. Ebenfalls ist natürlich auch nicht erlaubt nachträglich eine moderne Klima oder Sitze von einem XJ6 usw. einzubauen. Nachweislich sind Umbauten auch erlaubt, die 30 Jahre her sind.

Klar kann man das als Gesülze ab tun und letztendlich ist es mir persönlich wurscht was andere machen. Auch ich habe manchmal den Gedanken die BW12 gegen ein modernes 5-Gang in meinem EV12 umzubauen, aber dann denke ich auch wieder, dann kann ich auch gleich mit meinem nagelneuen BMW fahren.

Diese Diskussionen gibt es in allen Foren und ständig hauen sich die Leute die Köppe ein. Ich denke je älter und klappriger man selber wird, desto mehr schätzt man seine alten Kisten, wie sie damals vom Band liefen, aber jeder wie er will...

Gruß
Rainer
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Gustav Gans
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BeitragVerfasst am: Mi 08 Feb, 2012 16:38    Titel:  

Hallo Rainer,

nein, wir hauen uns nicht die Köppe ein... und ich schon gar niemand. Ich will nur ein bischen auf den Boden zurückholen ;-)

Das Getrag liefert auf jeden Fall "Oldtimerfeeling". Das hat nichts mit modernen Schaltgetrieben zu tun.
Ich hab Getrag im E, S1,5 drin - kannst gerne mal probefahren.
Ich hab es auch geschafft mein Fahrzeug sehr gut alltagstauglich zu machen. Läuft jetzt im 4. Jahr nach Erwerb richtig gut.
Wer sein Auto nur 1TKm pro Jahr fährt - dem können die Fehlkonstruktionen und Verschleißerscheinungen egal sein.

Gruß Gustav
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Woolfi
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Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mi 08 Feb, 2012 17:27    Titel:  

Ich fahre 8 - 13 TKM pro Jahr mit meinem EV12 Cabrio. Mir persönlich gefällt es nicht, wenn ein Motor schon bei 120 km/h aufgrund der Drehzahl angestrengt knurrt.
Der eine will Kulturgut, der andere eine Fahrmaschine.
MfG Wolfgang Gatza
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Rainer-HH
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BeitragVerfasst am: Mi 08 Feb, 2012 18:50    Titel:  

ja Gustav und Wolfgang, dass verstehe ich und sicherlich fahren Eure Kisten vieeeel besser als meine. Aber das Fahren mit dem Originalen ist dennoch anders, eben soooo, fast wie sie vom Band liefen. Es spielt auch keine Rolle ob man 1.000 oder 15.000Km im Jahr fährt, bei mir sind es ca. 10.000Km. Dieses anstrengende Knurren, Knacken, hohe Drehzahlen, heiße Füße, gepolter und gestinke usw. usw. gehört eben dazu, dass macht doch der Oldtimer aus. Ich drehe jedesmal vor Freude durch.

Fahrt mal ein unsynchronisiertes Getriebe aus einem Vorkriegs-Veteranen. Da kommt man auch nicht auf die Idee trotz harkligem Getriebe mit Zwischengas auf ein vollsynchronisiertes Getriebe zu wechsleln. Und dazu gehört auch die Gemisch- und Zündeinstellung am Lenkrad zu einem Motor, der nach 20 bis 40TKm auf ist und komplett überholt werden muss. Sicherlich fährt auch eine Vorkriegskiste aus 1930 viel besser und schneller mit einem Motor und Getriebe aus den 50 oder 60iger Jahren, aber wer will so eine "Fahrmaschine". Obwohl, sicherlich gibt es auch da "Oldtimerliebhaber", die so einiges umbauen.

Die Intention, warum der Staat dieses H-Kennzeichen mit der Verbindung zum Erhalt historischer Fahrzeuge ins Leben rief war sicherlich nicht der Umbau zu "Fahrmaschinen", sondern die Förderung zum Erhalt der alten Kisten, aber jeder wie er will. Wer seine Kisten zu "Fahrmaschinen" umbauen möchte und sich z.B. mit dem Antrieb von Motor und Getriebe vom Original weiter als vom Gesetzgeber vorgeschrieben entfernt, sollte dann doch das H-Kennzeichen abgeben, denn Wiesmann, Morgan-Aero, Healey HMC, Jaguar MKII Vicarage, E-Type Growler usw. usw. sehen doch auch so schön alt aus und haben kein H-Kennzeichen ;-)

Die Grundsätze für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen wurden vom Gesetzgeber festgelegt und auch wie weit man sich mit Umbauten entfernen kann. Das habt Ihr und ich nicht festgelegt. Viel Spielraum ist dort nicht. Sicherlich werden in den nächsten Jahren noch viele "Oldtimerfreunde" mit solchen nicht erlaubten Umbauten Ihre H-Zulassung verlieren, bzw. von einem TÜV zum nächsten fahren bis man wieder 2 Jahre Ruhe hat. Aber wo kein Kläger auch kein Richter. Bei mir hört es mit Umbauten früher auf und meine Hot-Wheel-Zeiten sind vorbei ;-)

Ich bin nur ganz sachlich und möchte niemanden mit meiner Meinung zu nahe treten, Bitte nicht falsch verstehen.

Gruß
Rainer
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Woolfi
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Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mi 08 Feb, 2012 19:05    Titel:  

Rainer . . . es wird Zeit, dass du wieder mehr Zeit in deiner Fahrmaschine statt an der "Schreibmaschine" verbringst. Die breiten Walzen schon montiert ?
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Dirk Albrecht
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BeitragVerfasst am: Mi 08 Feb, 2012 19:25    Titel:  

Hallo Rainer,

ich bin voll und ganz Deiner Meinung und auch ich wollte mit meinem Beitrag, durch den ich die Originalitätsdiskussion ins Rollen gebracht habe, in erster Linie eine Warnung davor aussprechen, welche Konsequenzen solch ein Umbau haben kann. Wer es dennoch tut, darf sich bei Verlust des H-Kennzeichens dann auch nicht beschweren.

Und ein E-Type mit originalem Viergangetriebe ist m.E. nicht weniger alltaugtauglich als mit 5 Gängen, schließlich wurden diese Autos in den 60er und 70er Jahren auch mit den originalen Getrieben gefahren und sicherlich eher schneller als es die meisten Eigner es heute tun.

Ich lese gern zeitgenössische Test- und Fahrberichte und möchte einen Oldtimer und Klassiker so erleben und erfahren, wie es die Fahrer damals taten.

Ich empfehle jedem das Buch "Jaguar E Type" von Dennis Jenkinson, dem Motorjournalisten und Rennfahrer, der fuhr selbst erst einen E Type 4.2 Serie 1 Coupé und danach ein Serie 2 Cabrio, das Coupé in ca. 5 Jahren 176.000 km quer durch Europa, viel auf deutschen Autobahnen und italienischen Autostrade mit hohen Geschwindigkeiten. In den 60er Jahren waren noch viel höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten möglich als heute wegen geringerer Verkehrsdichte und kaum Geschwindigkeitsbegrenzungen! Wozu also 5 Gänge heutzutage?

Lustig ist dabei die Anekdote, die er auf einer Fähre erlebt und sich mit einem andern E Type Fahrer unterhält, der sich über schlecht eingepasste Kofferraumklappe und ähnliches beschwert. Danach schaut sich Jenkinson seinen E genauer an und sieht zum ersten Mal dieselben Mängel und fragt sich, ob der andere Eigner überhaupt mit seinem Auto fährt oder es mehr im Stand betrachtet.

Ich finde es deshalb lustig, da ich auch kein Fan von "Besser als Neu" - Restaurationen bin, die Autos sollten so sein wie früher.

In diesem Sinne...
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Rainer-HH
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BeitragVerfasst am: Mi 08 Feb, 2012 20:31    Titel:  

ja Wolfgang, wie wir alle, sinds wohl nur noch ein paar Wochen bis es wieder auf die Straße geht. Bischen wärmer und ein ordentlicher Platzregen damit das Salz von den Straßen ist und dann ab auf die Piste. Du kannst es sicherlich auch nicht mehr abwarten Deinen fetten 6.0L zu fahren ;-)

Meine neuen 7 x15 Dayton stehen zur Montage für den EV12 bereit. Sind auch neue Michelin Latutude Tour HP Sommerreifen mit M+S bis 210Km/h drauf, aber nur die Originalbreite als 205er mit Seegen vom TÜV. Diese Kombination kann ich mit dem H-Kennzeichen noch vereinbaren. Klar würden die in 16 Zoll besser aussehen und kosten genauso viel, aber das wäre mir wieder etwas zu viel des guten.

Zum Basteln ist es mir viel zu kalt. Vorgestern kaufte ich mir bei Ebay einen 3.3KW Heizlüfter für nur 35EUR, der müsste morgen kommen. Mal schauen, ob der in der großen Halle etwas warme Luft verbreiten kann.

Und Gustav, bei einer schönen Tour durchs "Alte Land" würde ich gerne mal Deinen mit Getrag fahren. Da komme ich gerne drauf zurück!

Gruß
Rainer
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Chris R.
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BeitragVerfasst am: Do 09 Feb, 2012 9:08    Titel: @ Rainer  

am kommenden Wochenende mal ein paar nette Runden auf der Außenalster beim Alstereisvergnügen, das wäre doch mal was - wenn es nur erlaubt wäre.... Das wäre ein Vernügen!

Auf der Außenalster ist bestimmt kein Salz.

Mach´doch mal ´ne Eingabe beim Senat....

Bastlergrüße
Chris R.


Zuletzt bearbeitet von Chris R. am Do 09 Feb, 2012 9:35, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: Do 09 Feb, 2012 9:18    Titel:  

Moin Chris,

ja, dass Eis hat wohl schon 22cm dicke ;-) Da muss man sich aber beeilen, bevor die vielen vielen Buden ab heute aufgebaut werden. Aber auch die Ostsee ist bald zu, dann gehts direkt von Lübeck nach Kopenhagen mit der Kiste ;-)

Am Wochende sind sicher 10.000 Leute auf der Alster. Meine Familie und ich sind auch da...

Gruß
Rainer


Zuletzt bearbeitet von Rainer-HH am Do 09 Feb, 2012 10:17, insgesamt einmal bearbeitet
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Chris R.
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BeitragVerfasst am: Do 09 Feb, 2012 9:34    Titel: Na dann, viel Spaß  

Moin Rainer.

so selten, wie das passiert, muß man dabei sein! Das letzte mal war ich auch dabei, da habe ich noch in Hamburg Entwicklungshilfe geleistet... ;-), Mittlerweile ist das ja nicht mehr nötig.

Nach Hamburg wartet man am Bodensee auch auf die Seegfrörne. Das ist ein noch größerer Spaß als auf der Alster.

Viel Spaß auf dem Eis und immer schön in Bewegung bleiben - wie die Buden....

Bastlergrüße
Chris R.
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