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Autor weitere Bemerkungen
Willi
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BeitragVerfasst am: Mi 05 Sep, 2012 13:39    Titel: Kaufberatung S-Type ?  

Hallo,

ich lese hier schon lange heimlich mit , da mir der S-Type einfach gefällt :) .
Da im Moment Kauflust besteht : Gibt es denn eine vernünftige Kaufberatung zum S-Type ? Ich habe seither nichts gefunden.
Oder was schwächelt denn so bei den Modellen ?

Gruß Willi
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hero205
registrierter Benutzer
Leipzig



BeitragVerfasst am: Mi 05 Sep, 2012 14:49    Titel:  

Hi,

sag uns doch wieviel Du ausgeben willst und wieviel Km im Jahr...

Dann wirds einfacher

Gruß E.
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Willi
Sponsor 2018
Stuttgart



BeitragVerfasst am: Mi 05 Sep, 2012 15:02    Titel:  

Hallo,
der soll dann erst mal ein Spielzeug sein, also so 2000km im Jahr, oder je nach dem.
Preis weiß ich nicht, jedenfalls keine 10 000 € .
Es muß doch auch typische Schwachstellen geben , wie bei jedem Auto. Elektronik ?
Ist Rost ein Thema ?

Ich dachte schon an einen BJ 2000 - 2005 und ?? km . Deshalb will ich ja die Schwachstellen wissen.

Gruß Willi
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XJaguar
registrierter Benutzer
Hamburg



BeitragVerfasst am: Mi 05 Sep, 2012 15:19    Titel:  

Zitat:
Ich dachte schon an einen BJ 2000 - 2005

Das sind ja schon drei unterschiedliche Varianten...ein 2005er unterscheidt sich eklatant von einem 2000er.
vielleicht erst mal überlegen, was genau es werden soll.
Auch von 2,5L bis 4.2L S-Type R oder 2,7L Diesel fällt da noch alles drunter.
Ebenso vom Schalter bis zur 6-Gang-ZF
Macht ja jetzt keinen Sinn, über Schwachstellen zu philosophieren, wenn keine weiß, was Du da genau willst.

Am ausgereiftestem ist das Modelljahr 2005. Die beste Automatik ist die 6-Gang ZF und der beste und robusteste Motor der 4.2L.
Dafür reicht das Budget vermutlich nicht. Eher was um 2003 mit > 120.000 KM. Da bekommt man aber den 4.2L unter 10.000.
Den 2,5L kenne ich nicht, der 3 Liter schluckt viel, hat aber keine entsprechende Leistung und der 2,7d...naja, nicht bei 2.000 KM im Jahr würd ich sagen. Da verstopft ja nur der Partikelfilter (sodenn er einen hat)
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hero205
registrierter Benutzer
Leipzig



BeitragVerfasst am: Mi 05 Sep, 2012 22:05    Titel:  

Als spielzeug den V8 mit Automatik ab bj 2002 ( nach Facelift...); Rost ist kein Thema... Eher Elektrik/Elektronik... Musst hält alles testen...
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Enno
registrierter Benutzer
Schaffhausen (Schweiz)



BeitragVerfasst am: Mo 17 Sep, 2012 19:21    Titel:  

Hallo Willi - schon gesehen ;-)?
http://www.jaguar-forum.de/forum/viewtopic.php?t=39364
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bibo014
registrierter Benutzer
59494 Soest



BeitragVerfasst am: Do 01 Nov, 2012 14:33    Titel: evtl. Kauftipp  

Hallo Willi,
Dir wollte ich schon lange schreiben. Denn ich habe mir im Anfang des Jahres auch einen S-Type gekauft. Für mich kam da nur der
2,5 L mit 200 PS in Frage. Meiner ist Bj. 2002 in Silbergraumet. und einfach ein Hinngucker. Vorher hatte ich einen Volvo V40 der mich einfach nie enttäuscht hat, aber dieser ist einfach nur geil. Auch der Unterhalt hält sich in Grenzen, mit ca. 8,5 -11 Liter ist das in Ordnung. Ersatzteile bekommt man auch sehr gut im Zubehör und natürlich auch bei e-bay. Gerade habe ich einen neuen
Kühler ( Hella ) bekommen. Bei Jaguar wollte man 500,- Euro haben, bei uns im Zubehör hat das dann incl. aller arbeiten 300,- Euro gekostet. So langsam habe ich gelernt, mit der Katze umzugehen. Der brauch im kalten Zustand Streicheleinheiten und auch sonst lasse ich ihn einfach ruhig dahin gleiten. Vom Diesel habe ich sehr viel Negatives gelesen und der große 4 Liter passt bei mir nicht ins Budget.
Der S-Type, egal welcher, ist und bleibt einfach etwas besonderes, der ist auf dem Weg ein großer Klassiker zu werden. Ich wünsche Dir mit Deiner Katze Allzeit gute Fahrt.
Beste Grüße
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jacks
registrierter Benutzer
Unner Frangn



BeitragVerfasst am: Do 01 Nov, 2012 17:37    Titel:  

Hallo Willi,
Kann für Deine Zwecke nur den 3,0V6 empfehlen. Meiner ist gequält (Hausfrau) mit ca. 2000 Km im Jahr, hat ihn bislang nicht gestört (Alter siehe unten). Über die Qualität kann ich mich auch nicht beklagen, ein Jaguar wird selten krank und wenn dann sind's nur Kleinigkeiten. Vom Verbrauch nehmen sich der 3,0 bis zum 12 Zylinder (nicht als S erhältlich) nicht wirklich viel, ein Liter mehr oder weniger spielt bei dem Verbrauch keine Geige mehr, der Rest ist Geschmackssache Faclift oder den Alten und was die Ausstattung angeht gilt auch jeder wie er mag. Schau Dir am besten die Alten, das Facelift ab 2004 und die verschiedenen Grundausstattungen (Sport z.B mit Schaltgetriebe dafür eher spartanisch ausgestattet, bis Executive mit allem Schicki ) an, mach ne Wunschliste und begebe Dich auf die Suche es gibt für jeden den passenden.Beim Kauf sollte man nicht unbedingt auf den Preis gucken (ist sowieso verhandelbar) und eher nen Tausender mehr ausgeben als eine Reparatuschleuder kaufen die Dich an die Armutsgrenze bringen kann. Ein gut gepflegter Jaguar sieht auch mit 10 oder noch mehr Jahren noch aus wie aus dem Katalog in die Garage gestellt (natürlich auch von unten). Rost ist idR. Kein Problem sind ja nicht die vom anderen STERN ;-)
Hoffe wir konnten Dir schon ein bisschen weiterhelfen, für mehr musst Du etwas genauer schreiben was Du suchst, S ist halt nicht gleich S sie tragen das gleiche Kleidchen können aber grundunterschiedliche Autos sein.
Viel Glück bei der Suche! der weiteste Weg zahlt sich oft aus!!
Viele Grüße Nicole
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st82q2
registrierter Benutzer
Mannheim



BeitragVerfasst am: Mo 05 Nov, 2012 21:03    Titel:  

Hallo Willi,

als Spielzeug empfehle ich Dir den R. Im mobile stehen ein paar bis EUR 10.000, bis EUR 13.000 noch mehr. Ein geiles Auto mit überschaubaren Kosten und hohem Grins-Faktor. Kaufen!

Zum Thema V8 oder V8 Kompressor habe ich schon einige Beiträge geschrieben. Über meinen Benutzernamen st82q2 kannst Du alles finden.

Gruss
Rolf
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Willi
Sponsor 2018
Stuttgart



BeitragVerfasst am: Di 06 Nov, 2012 12:40    Titel:  

Hallo zusammen,

schön, dass doch eine Antworten kommen.
Mir geht es eigentlich um Sachen wie Rostnester ( wahrscheinlich weniger bein S-Type ) und allgemeine Schwachstellen.
Seither habe ich z.B. rausgelesen, dass bei 100 000km 6 neue Zündspulen getauscht werden sollen / müssen.
Die Info sagt mir, bei einem 120 tkm Auto nachzuschauen, ob denn die Zündspulen ( oder waren es Zündverstärker ? ) gemacht wurden . Ansonsten scheint es ja ein robustes Fahrzeug zu sein ? Automatik lese ich hin und wieder , sollte man genaustens prüfen ? Klar kommt nur ein gepflegtes Fahrzeug in Frage , erwarte aber nicht unbedingt, dass beim letzten Kundendienst ( der komischer Weise immer vor 15 - 20 tkm war ) alle anfallenden Arbeiten gemacht wurden.

Grüße, Willi
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moellerr
registrierter Benutzer
Kassel



BeitragVerfasst am: Mi 07 Nov, 2012 1:48    Titel:  

Hallo Willi,

Rost ist kein Thema, wenn dann tritt vereinzelt etwas Kantenrost auf, aber auch nur bei den Modellen, die jetzt schon über 10 Jahre auf dem Buckel haben. Die Edelstahl-Endtöpfe sind ebenfalls sehr langlebig (außer bei den "R"-Modellen), so dass man keine Angst vor Rostnestern haben muss. Grund dafür ist, dass viele Teile, die der Witterung ausgesetzt sind, verzinkt wurden (aber eben nicht alle).

Wie schon weiter oben beschrieben, ist die Schwachstellenproblematik abhängig vom Baujahr. Daher mal ein kurzer Überblick über die Veränderungen im Laufe der Jahre. Anhand dieser Fakten lassen sich auch ganz gut die Schwachstellen erkennen.

Bis 2002 hatte der S-Type mit wackeligen Vorder- und manchmal auch Hinterachsen durch defekte Querlenker, Stabilisatorgestänge und Stoßdämpfer zu kämpfen. Die Reparaturen in diesem Bereich sind sehr teuer, daher sollte man beim Kauf eines Vor-Facelift-Modells diese Bereiche genau unter die Lupe nehmen.

Facelift 2002 (optisch):
- Außenspiegel (vorher: groß und eckig / nachher: kleiner und oval)
- Kühlergrill (vorher: Emblem auf der Motorhaube / nachher: Emblem im Grill)
- Heckscheibe (vorher: in die Scheibe eingebaute Radioantennen, sehr deutlich unten rechts und links sichtbar / nachher: die oberen drei Drahtreihen der Heckscheibe sind Antennen und gehören nicht zur Scheibenheizung, daher gefälligere Optik)
- neues Armaturenbrett
- komplett überarbeitete Mittelkonsole

Facelift 2002 (technisch):
- neue ZF 6-Gang-Automatik (statt der anfälligeren 5-Gang-Automatik von Ford)
- neue Vorderachse
- überarbeitete Hinterachsaufhängung
- überarbeitete Bremsanlage
- überarbeitetes hochwertigeres Interieur
- überarbeitetes Wischergestänge (das alte rostete sehr stark, bis hin zum Totalausfall)
- überarbeitete Fensterheber (bei den alten ging regelmäßig die Plastikaufhängung kaputt, nicht teuer aber nervig)
- neues Multimediasystem mit Glasfaserkabeln (Lichtleiter)
- steifere Karosserie
- elektrische Feststellbremse serienmäßig
- DSC serienmäßig
- Kopfairbags vorne und hinten, Seitenairbags und Gurtstraffer hinten serienmäßig
- optional DVD-Navi für Europa (vorher gab es nur Deutschland auf 2 CDs)
- optional Xenon Scheinwerfer erhältlich

Facelift 2004 (optisch):
- Scheibenwaschdüsen in den Scheibenwischern integriert (statt auf der Motorhaube)
- neue Tachoeinheit mit Alu-Umrandungen und 2-fach Display
- verbesserte Spaltmaße
- geänderte Chromleisten in den Stoßfängern (jetzt komplett schmal verlaufend)
- geänderte Frontstoßstange
- geänderte Nebelscheinwerfer (vorher: trapezförmig / nachher: rund)
- geänderte rundere Rückleuchten
- abgerundeteres Heck
- Chromkappen der Außenspiegel beim Executive ab Mai 2005 serienmäßig

Facelift 2004 (technisch):
- Motorhaube aus Aluminium (geringeres Gewicht / bessere Gewichtsverteilung)
- nochmalige Überarbeitung des Fahrwerkes
- Tempomat serienmäßig
- PDC hinten beim Executive serienmäßig

Zündspulen und Zündkerzen sind Verschleißteile, die im Allgemeinen nach 100-120 TKM den Geist aufgeben und gewechselt werden sollten. Das Auto bleibt nicht spontan stehen, aber es kommt immer wieder zu Rucklern bei bestimmten Drehzahlen, die von vielen als Getriebeproblem gedeutet werden, damit aber nichts zu tun haben. Da beim V6 jeweils drei Kerzen und Spulen unter der Ansaugbrücke liegen und nur mit Aufwand (teuer) gewechselt werden können, sollte man diese zusammen tauschen, um sich einen zusätzlichen Werkstattaufenthalt zu ersparen. Die Zündspulen bei den Facelift-Modellen sind übrigens etwas langlebiger.

Der 6-Gang-Automat von ZF (6HP26) ist wesentlich besser als der 5-Gang Vorgänger von Ford (5R55N), aber auch nicht perfekt. Es kommt beim Schalten von 2 auf 1 gern man zum Lurch-Effekt, der durch Softwareupdate und/oder Resetten der Getriebeadaptionsdaten nur vorübergehend beseitigt werden kann. Manchmal hilft auch ein Getriebeölwechsel, der sowieso unbedingt alle 80-100 TKM vorzunehmen ist, wenn man das Fahrzeug auf Dauer behalten will.

Das Differential fängt bei fast allen S-Types irgendwann an zu singen. Dies betrifft meist Geschwindigkeiten zwischen 90 und 110 km/h im Teillastbetrieb. Das Differential-Öl kann laut Jaguar nicht gewechselt werden (zumindest bei meinem: BJ 2005), so dass nur der sehr teure Tausch in Frage kommt. Leider ist selbst dadurch nicht garantiert, dass Ruhe herrscht. Hier im Forum wurde schon mehrfach berichtet, dass auch gewechselte Differentiale nach kürzester Zeit wieder musizieren. Es muss wohl eine komplette Revision inkl. Kardanwelle erfolgen, um dauerhaft Ruhe zu haben. Technisch gesehen soll das Differentialsingen keine Verminderung der Lebensdauer bewirken, so dass keine Folgeschäden zu erwarten sind.

Die Xenon-Scheinwerfer neigen dazu, im Laufe der Jahre kaputt zu gehen. Damit meine ich nicht, dass ein Brenner oder das Steuergerät frühzeitig den Geist aufgibt, sondern dass im Scheinwerfer durch einen heftigen Stoß (z.B. Bodenwelle) ein kleiner Plastikstift abbricht, wodurch der Scheinwerfer nach unten hängt und nur noch wenige Meter vor dem Fahrzeug ausleuchtet. Neue Scheinwerfer sind horrend teuer, so dass hier jemand im Forum bereits eine bebilderte Anleitung eingestellt hat, wie er den Scheinwerfer auseinander nimmt und repariert (obwohl dieser eigentlich nicht zu öffnen ist). Die meisten behelfen sich mit dem Schaumstoff- oder dem Schraubentrick. Beides nicht wirklich TÜV-konform, aber die Plakette hat wohl bisher trotzdem jeder erhalten. Es erwischt übrigens meist beide Scheinwerfer innerhalb kurzer Zeit und betrifft die gesamte Modellreihe bis zum Produktionsende.

Die Klimaanlage müffelt manchmal, weil Staub und Pollen am stets feuchten Verdampfer festkleben. Dies kann man beheben, indem man den Verdampfer alle 1-2 Jahre desinfiziert und/oder die Klimaanlage möglichst fünf Minuten vor dem Ziel abschaltet.

Allgemein ist ein erhöhter Verschleiß der Bremsen festzustellen und die Scheiben hinten sind oft verzogen. Bremsbeläge vorn und hinten halten meist nur 30 TKM und die hinteren Bremssättel sitzen gern mal fest. Der Motor der EPB (elektrische Parkbremse) geht des Öfteren mal kaputt. Die Kosten der Reparatur sind noch erträglich. Das Problem ist eher, wann der Motor den Geist aufgibt: entweder wenn die Bremse geöffnet ist (das wäre gut) oder wenn die Bremse geschlossen ist (dann wird's problematisch).

Die Benzinmotoren sind durchgängig gut. Beim V8 gab es nur bei den ersten Modellen Probleme mit dem Kettenspanner aus Plastik, aber das müsste längst Schnee von gestern sein. Manchmal kam es beim V8 auch zu Ölkanalverjüngung aufgrund von Ölschlacke. Der Unterschied zwischen dem 2.5 und 3 Liter V6 ist marginal. Nur auf der Autobahn nervt der doch einen Tick zu schwache 2.5er, in dem er zwischen 180 km/h und Endgeschwindigkeit mitunter hektisch zwischen dem 5. und 6. Gang hin- und herschaltet, um dem Motor die letzten Kraftreserven zu entlocken.
Der Diesel ist eine Sache für sich. Gut, durchzugsstark, aber pflegebedürftig. Ölvermehrung und Probleme mit dem DPF sollten beachtet und rechtzeitig behandelt werden, bevor es in der Werkstatt teuer wird.

Bei Fahrzeugen mit Schiebedach kann es nach einer "Bordsteinkantenfahrt" dazu kommen, dass der Dachhimmel knarzt. Das liegt am Fieberglas und den Industrie-Klettverschlüssen, deren Kleber sich löst. Wenn die Dachblende ein minimales Stück zugezogen wird, ist wieder Ruhe.

Zum Schluß noch zur Elektrik. Viele Kabel=viele potentielle Probleme. Hinter der vorderen Stoßstange neigt der Kabelbaum gern mal zum Gammeln. Ansonsten gilt beim S-Type bei jeder Art von Elektronikproblem: erstmal die Batterie für eine Minute abklemmen. In den meisten Fällen ist eine kränkelnde Batterie die Ursache für viele Fehler (ABS, DSC, EPB, Alarmsystem,...) und somit leicht zu beheben.

Beim Kauf würde ich Dir einen Benziner (Facelift ab 2002) mit Navi empfehlen. Ohne Navi hat man nur zwei kleine unübersichtliche LCDs in der Mittelkonsole, während man mit Navi einen Touchscreen (und ein LCD) hat, über den man angenehm Radio, Telefon und Klimaanlage bedienen kann. Auch optisch wertet dies das Fahrzeug ungemein auf. Die Navigation selbst ist so lala oder anders formuliert: man kommt ans Ziel.

Summa summarum ein tolles Auto, das die ein oder andere Marotte hat, die man zu schätzen lernt. Die Liste ist recht lang, aber die Probleme, die ich beschreibe, treten ja nicht alle beim eigenen Fahrzeug auf (hoffe ich jedenfalls für Dich).

So, mehr fällt mir jetzt spontan wirklich nicht ein ;-)

Viele Grüße
moellerr


Zuletzt bearbeitet von moellerr am Di 09 Jul, 2013 23:15, insgesamt 2-mal bearbeitet
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HJP
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Garbsen



BeitragVerfasst am: Mi 07 Nov, 2012 5:27    Titel:  

@moellerr: Respekt!
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Willi
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BeitragVerfasst am: Mi 07 Nov, 2012 7:07    Titel:  

Aber Hallo,

Super ,Danke . genau diese Infos habe ich gesucht.
Dass ich die gleich gesammelt bekomme ist einfach Super.

Vielen Dank,
Willi
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Chrisr666
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Trabelsdorf



BeitragVerfasst am: Mo 12 Nov, 2012 8:30    Titel:  

Falls noch nicht zu spät, habe seid ca. 4 Wochen nen S-Type 4.0 V8 aus 2001! Mit 120000 km und Scheckheft, von einem jungen Ehepaar gekauft! Klasse Zustand! Spritverbrauch hat sich bei ca. 13l/ 100km eingependelt und dabei ist der größte Teil Kurzstrecke! Soweit so gut! Klasse Auto! Hab mir jetzt noch ein paar Edelstahl Endtöpfe von Fk dran gemacht! Hammer V8 Klang!!! Wie ein Ami Big Block:-)
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Katzenbill
registrierter Benutzer
34376 Immenhausen



BeitragVerfasst am: Mi 14 Nov, 2012 17:17    Titel: Kaufberatung Jaguar S-Type  

Hallo Willi

Ich hatte auch mal vor mir einen Jaguar S-Type zu kaufen. Ws gibt noch gute Modelle im Angebot. zu noch günstigeren Preisen. Du fragtest wo der so schwächelt !? Antwort: Überall. Leider. Denn es ist ein hübscher Wagen den nicht jeder fährt. Aber wenn man sich so hier das Forum durchliest stellt man fest der Wagen ist eine Katastrophe. Dabei nicht mal ein reiner Jaguar , sondern mehr Ford. Miserabler 100 TSD km Dauertest von AMS im Jahr 2000. Vor MOPF in 2002 mit der alten Ford Automatik sollte man überhaupt keinen kaufen. Und es geht weiter: Elektronik und Klimaanlagenprobleme ohne Ende , 3.0 Ltr. Motor ohne nennenswerte Leistung und hohem Verbrauch , überdurchschnittlicher Bremsbelag und Bremsscheibenverschleiß , für die Klasse zu kleiner Innen und Kofferraum. Die Liste wäre noch länger würde man sie fortsetzen. User moellerr aus Kassel hat das bereits gemacht. Mein Respekt vor der detailierten Aufstellung
Nach langem hin und her , und ich habe mir die Entscheidung sicher nicht leicht gemacht , habe ich mich dann doch wieder für eine gebrauchte MB E-Klasse entschieden. Ausser Verschleissteile und Ölwechsel habe ich in 2 Jahren keine Werkstatt gesehen.
Schade um den S-Type. Hätte Ford Ihm damals mehr Qualität und mehr Zuverlässigkeit zukommen lassen wäre das heute ein begehrter Gebrauchter.
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hero205
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BeitragVerfasst am: Mi 14 Nov, 2012 17:43    Titel:  

Unfug; er ist nicht besser oder schlechter als eine E-klasse; zumindest ab modellpflege ...
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Willi
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BeitragVerfasst am: Mi 14 Nov, 2012 19:35    Titel:  

Hallo Katzenbill,

man sollte nicht vergessen, dass in einem Forum selten von Zuverlässigkeit usw. gepostet wird . IdR werden nur Schwächen erwähnt, und die haben Jaguar genauso wie Mercedes und BMW. Es ist ja nur wichtig zu wissen, welche das sind .Dann ist alles nicht mehr so schlimm . Wer hätte z.B. gedacht, dass beim Sharan das Scheibenwischergestänge grundsätzlich Schrott ist ? Oder der (Diesel) Zuheizer 1te Generation grundsätzlich defekt geht, VAG ca. 700.--€ verlangt , die Lösung ( verbesserte Glühkerze ) nur 75.-€ kostet. Wenn man es weiß, kann man drauf achten . So hat halt jedes Auto seine Schwächen.

Gruß Willi
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Sally
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72636 Frickenhausen



BeitragVerfasst am: Mi 14 Nov, 2012 21:13    Titel: Kaufberatung Jaguar S-Type  

Unfug; er ist nicht besser oder schlechter als eine E-klasse; zumindest ab modellpflege ...

…man sollte nicht vergessen, dass in einem Forum selten von Zuverlässigkeit usw. gepostet wird .

Ganz meine Meinung!
Beste Grüße von Jörg
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moellerr
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Kassel



BeitragVerfasst am: Mi 14 Nov, 2012 22:59    Titel:  

Wie ich weiter oben bereits geschrieben habe, ist die Liste der möglichen Mängel lang.

Fakt ist aber, dass dies die Summe aller im Internet gefunden Probleme ist. Viele davon erledigen sich automatisch, wenn man auf ein Facelift-Modell zurückgreift.

Ford-Technik steckt vor allem im X-Type, der auf der Bodengruppe des Mondeo II aufbaut und auch viele andere Sachen mit ihm teilt. Der S-Type basiert auf der Bodengruppe des Lincoln und hat natürlich auch das ein oder andere Teil von Ford verbaut, keine Frage.
Es ist aber unbestreitbar so, dass Jaguar, bis zur Übernahme von Ford, keine zuverlässigen Fahrzeuge gebaut hat. Den Spruch mit den zwei Jaguaren kennt sicher jeder. Durch die gute und erprobte Technik sowie das Know-how eines Volumenherstellers wie Ford, war Jaguar erstmals in der Lage, wirkliche Alltagsfahrzeuge herzustellen.

Ich habe selbst lange hin- und herüberlegt, ob ich nicht besser einen E-Klasse Benz nehmen soll, aber die Rostprobleme des W210 haben mich so abgeschreckt, dass ich dem W211 keine Chance gegeben habe ;-) Die Optik des Jaguars sticht ohnehin die deutschen Hersteller aus.

Zu den von Katzenbill geschilderten Problemen:
- miserabler 100 TKM Dauertest => naja, so schlecht war er auch nicht, kein Totalausfall und die meisten der beschriebenen Probleme wurde mit dem Facelift aus der Welt geschafft
- alte Ford-Automatik => stimmt, sollte man nicht kaufen. Daher Facelift nehmen
- Elektronikprobleme => sind mir kaum bekannt. Meist spinnt nur die Batterie und zaubert die wildesten Fehler
- Klimaanlagenprobleme ohne Ende => außer defektem Heizungsventil oder Thermostat nichts bekannt. Dem manchmal beschriebenen Müffeln kann man entgegenarbeiten
- 3.0 Liter Motor ohne nennenswerte Leistung => ernsthaft selbst schon mal gefahren?
- hoher Verbrauch => mein 2.5 Liter Motor verbraucht 11-12 Liter, davon min. die Hälfte Kurzstrecke. Nicht mehr zeitgemäß, aber noch OK
- Bremsenverschleiß => ja, stimmt, aber sehr abhängig vom Fahrstil
- kleiner Koffer- und Innenraum => Der Innenraum ist für vier Personen locker ausreichend und sehr bequem. Die 400 Liter im Kofferraum plus weitere 410 Liter durch die serienmäßig umklappbaren Rücklehnen reichen allemal aus. Unter der Abdeckung (auf und neben dem Reserverad) ist darüber hinaus massig Platz für Werkzeug, Ölflasche, Ersatzlampen, Sicherheitswesten, Einkaufstüten, Gefriertaschen, Decken, Gummiteppich (für Baumarkteinkäufe), Feuerlöscher und ein zusammenschiebbares Kamerastativ. In der Seitenklappe des Kofferraums (habe keinen CD-Wechsler sondern nur das DVD-Laufwerk) habe ich noch einen kleinen und einen mitelgroßen Regenschirm sowie meinen Camcorder untergebracht, so dass der Kofferraum selbst immer leer ist.

@Katzenbill:
Dein Statement in Ehren, aber es vermittelt das Gefühl, dass Du Vernunft halber wieder zur E-Klasse gegriffen hast, obwohl Dein Gefühl Dich zum Jaguar trieb. Es wirkt daher so, als würdest Du Dir den S-Type im Nachhinein schlecht reden, damit Deine Entscheidung untermauert wird. Die meisten User hier im Forum sind überglücklich mit ihren S-Types und schwärmen mitunter von ihrem täglichen Gang in die Garage. Dass eine solche Aussage wie "Du fragtest wo der so schwächelt !? Antwort: Überall." nicht zutrifft, sollten Dir die Reaktionen darauf zeigen.

Wie schon von anderen geschrieben: Der S-Type ist technisch nicht besser oder schlechter als die deutschen Premiummarken, hat aber darüber hinaus eine sehr gefällige, zeitlose Optik und aufgrund seiner Seltenheit fast schon ein Alleinstellungsmerkmal am Wohnort.

Grüße
moellerr


Zuletzt bearbeitet von moellerr am Fr 16 Nov, 2012 20:51, insgesamt einmal bearbeitet
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jacks
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Unner Frangn



BeitragVerfasst am: Mi 14 Nov, 2012 23:45    Titel:  

Ich fahre die grausame 1 Serie die ach so furchtbar getestet wurde. Fast 14Jahre hat der Gute auf dem Buckel und wenn ich mir andere in dem Alter anschaue... Lob ich mir meine Püppi. Er bekam jetzt Wartung-extrem inkl Zündkerzen,Simmering etc es waren die Querlenkergummis nicht mehr so prickelnd also ein paar neue bestellt die Koppelstangen gleich mit gibt ein netteres Bild und bringt einen auch nicht an die Armutsgrenze. Ansonsten hat er bisher nur eine Funkantenne, drei 1,50€ Relais, eine Spannrolle, eine neue Batterie und einen Satz neue Reifen bekommen und etwas Pflege,oh die Zigarettenanzündersichung habe ich vergessen. Wie lang wäre meine Liste bei einem anderen Hersteller? Mein Dauertest fällt also etwas anders aus und nicht nur meiner. Katze wie aus dem Katalog, bin sehr zufrieden mit meinem reparaturarmen, langlebigen und bisher sehr zuverlässigen fast schon Oldmobil ;-) Schaft er hoffentlich noch bis zum H.
Ins Forum schreibt man halt meist nur rein wenn's Probleme gibt. Wie toll sie sind, wie lieb wir sie haben erfährt man auf Jaguar-Treffen :-)
@ Moellerr: Super beschrieben!!!
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Chrisr666
registrierter Benutzer
Trabelsdorf



BeitragVerfasst am: Do 15 Nov, 2012 7:36    Titel:  

Hat noch jemand Erfahrungen mit dem 2.5er V6 gemacht? Meine Mutter hat jetzt auch das Jaguar Fieber gepackt und sie hätte einen 2.5er Facelift als Schalter zur Auswahl! Was sagt ihr zu dem Motor? Verbrauch und Zuverlässigkeit hauptsächlich!
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fencingline
registrierter Benutzer
Zürich



BeitragVerfasst am: Do 15 Nov, 2012 8:55    Titel:  

Auch wenn ich in meinen S-Type in der Zwischenzeit rund 20'000 CHF investiert habe (und die Liste noch nicht zu Ende ist), doch liebe ich dieses Auto. Wer fährt schon ein 9 Jahre altes Auto das dasteht wie gerade aus der Fabrik gerollt? :)

Ich denke der S-Type ist der letzte Klassiker aus dem Hause Jaguar und jeder der einen besitzt sollte diesen hegen und pflegen. :)
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Schleichkatze
registrierter Benutzer
HH



BeitragVerfasst am: Do 15 Nov, 2012 9:54    Titel:  

Hallo,

also ich bin mit meinem 2,7D Bj. 2007 recht zufrieden (95 tkm)!

Problem ist der DPF, er setzt sich bei Stadtverkehr zu und muß dann mit einer Regenerierungsfahrt
oder vorher durch höhere Drehzahlen gereinigt werden.
Einen Diesel für überwiegend Stadt ist nicht unbedingt angeraten und für Kurzstrecke völlig falsch.
Die Abgase des Zuheizers gelangen manchmal in der Innenraum, man richt es.

Ärgerlich ist der Verschleiß der hinteren Bremse, sie hält nur 30-40 tkm. Vorn bisher 95 tkm und noch
für 20 tkm gut (Das ist mein erstes Auto bei dem die hintere Bremse 3-mal so schnell verschleißt wie
die vordere). Die hinteren Felgen sehen durch den Bremsstaub immer völlig verdrekt aus.

Elektrik, null Probleme.

Ob die Größe des Innen- und des Kofferraums ausreicht, kann wohl jeder für sich selber entscheiden.

Fahrwerk bisher keine Probleme. Straßenlage ziemlich gut (Ich fahre einem Jaguar angemessen),
ich bisher noch nie in Schwierigkeiten gekommen.

Automatik schaltet unmerklich bis auf das Zurückschalten nach den Anhalten (z.B. an der Ampel).
Da gibt es einen leichten Ruck, zuerst dachte ich immer mir ist hinten ganz leicht jemand aufgefahren.

Was ich noch als sehr angenehm empfinde, ist das Image von Jaguar. Man wird nicht als Krawallfahrer
angesehen.

Ach ja, die Premium-Musikanlage ist einfach schlecht, ich hatte sie dann umbauen lassen.

Beste Grüsse
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moellerr
registrierter Benutzer
Kassel



BeitragVerfasst am: Do 15 Nov, 2012 19:58    Titel:  

Der Diesel ist nicht für Leute geeignet, die ihr Auto einmal im Jahr zur Inspektion bringen und sonst nichts weiter mit der Wartung zu tun haben wollen.

1. Der regelmäßige Check des Öls ist unerlässlich, damit man eine Ölvermehrung rechtzeitig erkennt
2. Man muss ein Gefühl dafür entwickeln, wann die DPF-Regeneration stattfindet, damit man nicht mitten im Vorgang die Fahrt unterbricht. Nicht jedes Fahrzeug meldet rechtzeitig mit gelbem Lämpchen, dass der DPF voll ist und dringend eine Regenerationsfahrt nötig ist. Spätestens das rote Lämpchen mit "DPF voll" führt einen dann zwangsweise im Notlaufprogramm in die Werkstatt, die dann prüfen muss, ob der DPF noch zu retten ist.

Man muss also gedanklich immer abwägen, wann mal wieder eine längere Fahrt ansteht oder wie man am besten die Regenerationsfahrt einbinden kann, bei der man möglichst 20-30 Minuten lang mit 2300-2800 U/min unterwegs sein soll, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die Idee, generell möglichst oft mit Drehzahlen im genannten Bereich unterwegs zu sein, hilft weniger Ruß zu produzieren, beseitigt bereits vorhandenen Ruß im Filter aber nicht. Auch der Versuch, mal eine Weile auf der Autobahn Vollgas zu geben, um den Filter zu reinigen, bringt gar nichts. Erst bei einer vom Fahrzeug automatisch initierten Regeneration wird zusätzlicher Dieselkraftstoff eingespritzt, wodurch die Abgastemperatur erhöht wird und der Ruß im Filter verbrennt. Wie Schleichkatze in einem anderen Thread schon sinngemäß geschrieben hat: Mit Komfort und Problemlosigkeit hat der PDF wenig zu tun.

@Chrisr666:
Der 2.5 Liter Motor steht dem 3.0 Liter in puncto Zuverlässigkeit in nichts nach. Aber auch nicht im Verbrauch, so dass man sagen kann, dass beide Motoren nicht mehr zeitgemäß sind. Aber sie basieren ja auch auf min. 10 Jahre alter Technik. Bibo014 hat weiter oben in diesem Thread von einem Verbrauch von 8,5 -11 Liter für seinen 2.5er berichtet. Meiner benötigt im Dauerdurchschnitt 11-12 Liter. Bei sehr viel Kurzstrecke geht er mal auf 13 Liter hoch und auf der Autobahn auch mal runter auf 9 Liter. Der 3 Liter Motor braucht da nur minimal mehr, aber der Leistungsunterschied widerum ist auch nur minimal, wie schon von mir beschrieben. Daher kann ich den 2.5er mit bestem Gewissen empfehlen und die Steuer liegt nebenbei fast 17% unter der des 3 Liters. Der Schalter hat naturgemäß sogar noch etwas mehr Leistung übrig und einen geringeren Verbrauch als den von mir beschriebenen. Für Fun-Fahrer, die gern über die Piste heizen, sind beide Varianten nichts, da ist der V8 oder sogar der Kompressor die bessere Wahl.

Wartungstechnisch muss beim V6 Benzinmotor folgendes gemacht werden:
- Öl alle 16 TKM oder jedes Jahr
- Luftfilter alle 48 TKM, ab Facelift 2002 nur noch alle 64 TKM
- Kraftstofffilter alle 96 TKM
- Spulen und Kerzen alle 100 bzw. 112 TKM (aus Kostengründen zusammen erledigen!)
- Lambdasonden alle 160 TKM (mindestens die beiden vor dem Kat)
- Keilriemen für die Aggregate (Motor hat Steuerkette) alle 160 TKM, ab Facelift 2002 alle 240 TKM
- Kühlflüssigkeit alle 240 TKM oder alle 5 Jahre

Das war's eigentlich schon. Typische Defekte sind mir nicht bekannt.
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Jeollerjedoller
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Nov, 2012 9:35    Titel:  

Hallo Moellerr,

kleine Ergänzung. Ich glaube der 2,5 Liter hat keine Steuerkette, sondern einen Riemenantrieb der Nockenwelle und der muss daher turnusmäßig ausgetauscht werden (Intervall ??). Der 2,5 L - Motor ist keine "kleinere Version" der 3,0 l, sondern eine völlig andere Konstruktion. Ein kleines Bisschen lauter aber ansonsten wahrscheinlich fast genauso "unkaputtbar" wie der 3,0 L.

Gruß
Nanniruffo
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Dreammg
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Neuss



BeitragVerfasst am: Fr 16 Nov, 2012 10:46    Titel:  

...1. Der regelmäßige Check des Öls ist unerlässlich, damit man eine Ölvermehrung rechtzeitig erkennt
2. Man muss ein Gefühl dafür entwickeln, wann die DPF-Regeneration stattfindet, damit man nicht mitten im Vorgang die Fahrt unterbricht. Nicht jedes Fahrzeug meldet rechtzeitig mit gelbem Lämpchen, dass der DPF voll ist und dringend eine Regenerationsfahrt nötig ist. Spätestens das rote Lämpchen mit "DPF voll" führt einen dann zwangsweise im Notlaufprogramm in die Werkstatt, die dann prüfen muss, ob der DPF noch zu retten ist.

Hallo allerseits, kurze Vorstellung: 38 Jahre, wohnhaft in Neuss, arbeite in Düsseldorf und ca. alle 2 Wochen auch mal in Köln. Habe mir Mitte Oktober eine "Final Edition" mit dem 2,7 D zugelegt, allerdings in Unkenntnis des DPF-Problems (Bringe morgens und nachmittags meine Tochter zur Kita, hab also schon so die ein oder andere Kurzstrecke dabei). Habe seit 1996 einen MG-F, d.h. ich weiß also, dass man englische Autos gerne etwas genauer im Auge halten sollte ;). Was heißt (s.o.): ein Gefühl für eine Regeneration entwickeln, woran merke ich denn, dass der Wagen gerade eine solche Fahrt einleiten will? Anzeige im Display habe ich noch keine gehabt.
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hero205
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Nov, 2012 10:54    Titel:  

Hat noch jemand Erfahrungen mit dem 2.5er V6 gemacht? Meine Mutter hat jetzt auch das Jaguar Fieber gepackt und sie hätte einen 2.5er Facelift als Schalter zur Auswahl! Was sagt ihr zu dem Motor? Verbrauch und Zuverlässigkeit hauptsächlich!

Problemlos und gerade als Schalter ausreichend; aber ich würde einen Jaguar nur als Automatik fahren!!! gerade in der Stadt.
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moellerr
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Nov, 2012 17:34    Titel:  

@Jeollerjedoller:
Ich war mir eigentlich sicher, dass der 2.5er eine Steuerkette hat. Im Inspektionsplan steht auch nur, dass der Riemenantrieb für die Aggregate gewechselt werden muss. Ist hier vielleicht noch ein Fachmann, der das aufklären kann?
Nachtrag: Habe im Internet an mehreren Stellen die Info gefunden, dass der 2.5er eine Steuerkette hat. Zu guter Letzt habe ich sogar noch hier im Forum einen Thread aus 2010 gefunden, in dem jemand beschrieb, dass die Steuerkette seines 2.5ers übergesprungen war und welche Probleme er anschließend mit der Werkstatt hatte.

@Dreammg:
Ich selbst habe keinen Diesel, kann daher nur vom Hörensagen berichten. Wenn die Regeneration startet, sollen der Verbrauch und die Umdrehungen pro Minute etwas ansteigen. Wie stark man das selbst bemerkt weiß ich nicht, aber diverse User haben darüber berichtet, dass sie es merken. Auch hier die Bitte an die betroffenen Dieselfahrer, mal kurz ein Feedback zu geben.

Gruß
moellerr
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tankinsolvenz
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Oberschwaben



BeitragVerfasst am: Fr 16 Nov, 2012 21:40    Titel:  

Man kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen, indem man frisch Gepflücktes neben fauliges Mostobst hält.

Ich gebe mal die provokante These aus, dass es sich bei den meisten S-Types, über die in den Foren so sehr geklagt wird, um Fahrzeuge handelt, die folgende Kriterien mindestens teilweise, wenn nicht sämtlich erfüllen:

- hohe Kilometerleistung =/> 150.000
- aus mehrfachem Vorbesitz
- ohne Wartung, bestenfalls schlecht gewartet durch die letzten Vorbesitzer
- am untersten Preislevel = 3-4000 € eingekauft
- ordentlich geschrubbt, weil Jaguar muss schnell sein

Welche Erwartungen sollen solche Fahrzeuge denn erfüllen?

Ich habe unsere S gekauft nach den Kriterien:

- aus erster Hand oder mindestens "familiär nachspürbar"
- möglichst geringe km-Zahl (unter 30.000 bzw. 40.000 km)
- Zustand möglichst nahe fabrikneu
- Wartung nachvollziehbar, dennoch sofort eigene Vorsichtsmaßnahmen: Flüssigkeitswechsel, Batteriewechsel, alte Reifen ersetzt
- Beanspruchung nach meiner Beurteilung des Vorbesitzes "liebevoll und moderat"

Erwartung hier: Hoch - nämlich nicht ganz an einem Neufahrzeug orientiert, aber doch in der Nähe: Ruhe für einige Jahre außer nachvollziehbarer kleiner Alterungsgeschichten - schließlich sind die Fahrzeuge ja nicht mehr neu, insbesondere da ich auf das Baujahr weniger geschaut und auch noch einen Vorfacelift gekauft habe. Dennoch: Großes passieren sollte nach meiner Erwartungshaltung bei beiden Käufen erst mal nicht. Klar auch: keinerlei Garantie mehr, höchstenfalls noch Händlergewährleistung. Bislang sind diese Erwartungen erfüllt worden: Seit 21 Monaten nichts außer TÜV-Gebühren und einem Traggelenk vorne beim Vorfacelift. Die Autos laufen wie die Uhrwerke, nichts ruckelt, nichts müffelt, sie sind optisch die reine Freude.

Solche Fahrzeuge findet man ohne Zeitdruck in einer Range zwischen 8000 - 11.000 €. Dafür kann ich natürlich auch einen Kia oder Lupo kaufen, dann bin ich wieder auf der sicheren Garantie- und Consumerseite. Dazu habe ich aber keine Lust.

Ich bin nicht mehr jung und habe schon sehr viele und viel größere und viel teurere und perfektere Autos besessen und verbraucht. Ich behaupte: Wenn ich mit den Jags nur noch einige Jahre bei so wenig Anschaffungskosten und Erhaltungsaufwand durchkomme wie bisher, dann waren das die günstigsten Fahrzeuge der letzten Jahrzehnte, wenn nicht überhaupt. Die Chancen sind nicht schlecht. Einziges Manko: Sie saufen (siehe auch anderen thread) nicht unter 13 Liter. Das ändert aber nichts an meiner persönlichen wirtschaftlichen Gesamtbilanz. Und das steht ja älteren, spassbetonten Baujahren vielleicht auch an....

Gruß tankinsolvenz
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moellerr
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Nov, 2012 22:16    Titel:  

Ja, ich denke an der These ist was dran.

Im X-Type Forum wurde z.B. ein leistungsgesteigertes Fahrzeug (Chiptuning) von 2003 mit 122 TKM im Februar dieses Jahres von privat gekauft. Seit dem Kauf bis heute, haben es die Werkstätten noch nicht geschafft, dass Auto anständig zum Laufen zu bringen. Dafür hat die Besitzerin neben den Anschaffungskosten von ca. 6500€ nochmal den gleichen Betrag in die Werkstatt gebracht und jetzt rußt die Kiste wie verrückt und bringt nicht die volle Leistung. Ein Ende ist derzeit nicht in Sicht.
Der Käuferin war das Tuning bekannt und sie hat den Chip wieder entfernt, aber der übermäßige Verschleiß hat seinen Tribut gefordert und sie ihr Lehrgeld bezahlt.

Klar ist, je besser ein Fahrzeug gewartet und gepflegt wurde, desto wahrscheinlicher ist es, dass die großen Klopper auf sich warten lassen. Aber auch hier gilt: Der Teufel ist ein Eichhörnchen und Murphys Gesetz gilt überall ;-)
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Tierarzt
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Niedersachsen



BeitragVerfasst am: Fr 16 Nov, 2012 23:56    Titel:  

Hallo,

@moellerr:

Ich hätte da noch ein paar Berichtigungen und ergänzungen zu deinen insgesamt passenden Ausführungen weiter oben.
Das Automatikgetriebe der ersten Serie ist kein Jatco, sondern ein Ford 5R55N Getriebe. Das Jatco wurde im X-Type verbaut.
Alle S-Type haben einen CAN-Bus, dieser ist rein elektrisch, nix Lichtleiter. Dieser wurde ab 2002 im Facelift eingeführt, nennt sich D2B-Bus und ist nur zur Datenübertragung im Entertainment-System, also Radio,Navi,Telefon,CD-Wechsler, Sprachsteuerung etc..
Bei allen S-Type ist immer auch die Hinterachse zu beachten, die Querlenkerbuchsen schlagen sehr oft aus und sind teuer in der Reparatur. Das gilt natürlich auch für den Nachfolger XF, sowie XJ und XK, da baugleiche Achskonstruktion. Spurstangen hinten sind auch gerne mal kaputt, oder haben eingerissene Manschetten.
2,5 und 3,0 liter Motoren sind absolut baugleich und mechanisch absolut problemlos.
Zündspulen sind beim 1 Modell immer ein Problem, beim Facelift eher selten.

Und Diesel am besten meiden, da anfällig (Motorschäden eingeschlossen bei DPF-Modellen wg. Ölverdünnung) und teuer in der Reparatur/Wartung.
Beispiele gefällig:
-Katalysator am Flexrohr gerissen(Abgasgeruch im Fahrzeug): 1300,- pro Seite
-Abgasrückführventil defekt: 500,-
-Partikelfilter ern., weil nicht mehr regenerierbar: 2000,-
-1 mal an der Tankstelle nicht aufgepasst und Benzin getankt und dann auch noch gefahren, bis nichts mehr geht: 6000,-
-Turbolader kann man auch mal haben: 2000,- pro Seite

Alles Probleme, die man beim Benziner nicht hat!
Oder man hat mit den Preisen keine Probleme, soll es ja auch geben.

Gruß Rainer
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moellerr
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Kassel



BeitragVerfasst am: Sa 17 Nov, 2012 1:40    Titel:  

Ich habe in letzter Zeit so viel vom Jatco-Getriebe gelesen, dass ich es namentlich mit dem 5R55N verwechselt habe. Ich Depp schreibe auch noch "das Jatco Getriebe von Ford". Jatco ist natürlich ein eigenständiger Hersteller von Automatikgetrieben. Beide Automaten haben auf alle Fälle gemein, dass sie 5 Gänge besitzen und sehr anfällig für Probleme sind :-/
Mich hat seinerzeit übrigens selbst gewundert, dass der komplette CAN-Bus auf Lichtleiter umgestellt worden sein soll. Gut, dass Du das richtiggestellt hast. Klingt wesentlich plausibler, dass nur der Bus des damals neu eingeführten Infotainments auf Lichtleitern basiert.

Danke Rainer, wieder was dazu gelernt.
Du kennst Dich aber gut mit der Katze aus. Naja, kein Wunder als Tierarzt ;-)

Jeollerjedoller hat folgendes geschrieben:
Der 2,5 L - Motor ist keine "kleinere Version" der 3,0 l, sondern eine völlig andere Konstruktion.

Tierarzt hat folgendes geschrieben:
2,5 und 3,0 liter Motoren sind absolut baugleich...

Da sieht man mal, wie weit die Aussagen hier auseinandergehen 8-)
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michanet
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Bochum



BeitragVerfasst am: Sa 17 Nov, 2012 17:38    Titel: ... ich hänge mich, zumindest was das Modell betrifft, an Willi an  

Nun, warum ein Jaguar schön ist muß ich niemandem hier im Forum erklären wollen.

Fast am Ende des Berufslebens und nach Ausflügen in so ziemlich jede Fahrzeugkategorie bin ich zu der Entscheidung gekommen: " Ein S -Type soll es sein."
Ich habe mir eine Grenze von 15.000 € gesetzt, fahre etwa 1000 km im Monat und hätte trotzdem gern den 2,7l Diesel mit einem Kilometerstand bis max. 80-90.000 km. Eine grüne Plakette wäre hier am Wohnort definitiv von Vorteil !
Nach Wochen des lesens, nicht nur in diesem Forum, bin ich ob des Partikelfilters und des Ölproblems doch ein wenig skeptisch geworden. Das Fahrzeuge nicht nur betankt, sondern ab und zu auch ein wenig gewartet werden wollen steht ausser Frage.

Dennoch sollte eine gewisse Zuverlässigkeit gegeben sein, mein Arbeitgeber würde mich morgens schon gern am Schreibtisch sehen, auch wenn es mal kalt ist. Über Ölverdünnung oder ähnliches diskutiert der mit mir bestimmt nicht wenn es sich häuft ...

Lange Rede, wenig Sinn, etwas zuverlässig sollte das KFZ schon sein, das Fahrgefühl steht ausser Zweifel, zumindest, vielleicht auch etwas verklärt, aus vielen Mitfahrten im XJ 6 und 12 ( ist allerdings schon einige Dekaden her ).

Macht mir Mut und mit einem freundlichen Gruß,
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XJaguar
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Hamburg



BeitragVerfasst am: Sa 17 Nov, 2012 17:54    Titel:  

Hallo,

Zitat:
Macht mir Mut


Ich würde Dir auf alle Fälle mal empfehlen, einen 4.2L V8 Probe zu fahren.
Bei 1.000 KM im Monat würde ich nicht nur des DPF wegens nicht zum Diesel greifen.
Auch so finde ich den 2,7L nicht wirklich überzeugend sonder eher langweilig.

Der V8 kostet weniger Steuer, ist langlebiger, viel viel Laufruhiger und verbraucht nur unwesentlich mehr als ein 3.0L Benziner.
Und oftmals sind diese Autos auch noch besser ausgestattet.
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tankinsolvenz
registrierter Benutzer
Oberschwaben



BeitragVerfasst am: Sa 17 Nov, 2012 18:40    Titel:  

Klar mach ich Dir Mut, Michael ! Ich jedenfalls habe es bisher nicht bereut: Maximaler Gegenwert für minimalen Einsatz.

Für Dein Budget kannst Du was Gutes suchen, lass Dir Zeit dabei. Und ich wiederhole mich: Kein Diesel, aus erster Hand, möglichst wenig km (heißt bei mir max. 40TKM), gut gewartet, vom Vorbesitzer wenig beansprucht, optisch Neuzustand. Wenn man in Ruhe sucht, bekommt man das.

Die Motorauswahl hängt vom Fahrverhalten ab: Wer mehr das sanfte Cruisen liebt, ist mit dem 3.0 bestens beraten; von einem Motorschaden habe ich bei dem noch gar nie was gehört. Bei diesem Fahrstil ist übrigens auch die alte Ford-Automatik 5R55N ok, über die so viel geschimpft wird. Es wird dabei gern übersehen, dass auch bei diesem Getriebe nur ein kleiner Bruchteil der Stückzahlen auffällig wird, die verbaut worden sind. Ständige Vollgasbeschleunigung und Zwischenspurts mag dieses Getriebe nicht, dann schaltet es hektisch mit hohen Drehzahlen und wird dabei sicherlich auch strapaziert. Und von den 238 PS schluckt das Getriebe eine Menge weg - wer ein besseres Drehmomenterlebnis sucht, ist also mit dem Nach-Faceliftgetriebe von ZF sicher besser bedient.

Wer mehr Dampf will, soll den V8 nehmen, dann auf jeden Fall den 4.2 Liter. Im Verbrauch nimmt sich die ganze Motorenpalette nicht viel ab, sie nimmt aber gleichmäßig viel an der Tankstelle. Das muss drin sein... Reinholen mit zartem Gasfuß kann man nicht viel, Vollgas auf der AB kostet dann nochmal kräftigen Aufschlag.

Viel Glück bei der Suche wünscht
tankinsolvenz
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moellerr
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Kassel



BeitragVerfasst am: Sa 17 Nov, 2012 20:15    Titel:  

@michanet:
Ich hatte ja bereits geschrieben, dass der Diesel mit Vorsicht zu genießen ist.

Zum Thema DPF und Ölvermehrung muss man noch mal klarstellen, dass es sich um das gleiche Problem handelt.
Während der aktiven Regeneration wird zusätzlicher Dieselkraftstoff eingespritzt, der die Abgastemperatur erhöht und den Filter freibrennt. Wird diese Regeneration nicht abgeschlossen oder die erforderliche Temperatur nicht erreicht, so fließt der überschüssige Diesel in das Öl, wodurch es zur beschriebenen Ölvermehrung kommt. Man nennt es zwar Ölvermehrung, aber in Wirklichkeit wird es immer mehr mit Diesel verpanscht, so dass die Schmiereigenschaften zunehmend schlechter werden und es im schlimmsten Fall zum Motorschaden kommen kann. Die Lösung besteht darin, bei Ölvermehrung kürzere Ölwechselintervalle einzuhalten, dann passiert auch nichts.
Andersherum kann man sagen: Wenn die Regenerationsfahrten einwandfrei absolviert werden, kommt es nie zur Ölvermehrung.

Man kann also zum Diesel greifen, aber es ist entsprechend nervig, dauernd über die Belange des Autos nachdenken zu müssen, anstatt genüsslich über die Straßen zu cruisen.

Also, Mut zur Katze ist nicht nötig. Mut zum Diesel schon ;-)

Gruß
moellerr
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Jeollerjedoller
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Wuppertal



BeitragVerfasst am: Mo 19 Nov, 2012 22:01    Titel:  

Hallo,

Endlich mal wieder ein interessanter und konstruktiver Thread hier. Tankinsolvenz und Moellerr sprechen mir aus dem Herzen und geben sehr vernünftige und interessante Info´s.

Sorry, ich dachte wirklich, dass irgendwo einmal einmal gelesen zu haben, das der 2,5 -er ein völlig anderer Motor sei, als der 3,0 und ohne Steuerkette auskommt. Wenn ich für Verwirrung gesorgt habe, bitte ich untertänigst um Entschuldigung. Vielleicht gibt es ja den Fachmann, der mir beweist, dass ich schon an einer gewissen Vergesslichkeit leide.

Fahre selber den 3,0 und benötige nun in den letzten 12.000 km 9,8 Ltr. Super E10. Zugegeben bei ruhiger Fahrweise (40 % BAB, 30 % Landstraße, 30 % Stadtverkehr.) . Find ich eigentlich nicht schlecht. Un dich bilde mir ein, mein Fahrstil passt zu diesem Auto (eher cruisen als rasen) .

Grüße
Jeollerjedoller
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moellerr
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Kassel



BeitragVerfasst am: Di 20 Nov, 2012 0:19    Titel:  

Wow, super Verbrauch. Ich komme nicht unter 11-12 Liter, aber ich fahre auch min. 50% Kurzstrecke und um Kassel herum ist's recht hügelig ;-)

Zum Thema baugleicher Motor und Steuerkette haben mich neben den Funden im i-net, der Thread mit der übergesprungenen Steuerkette des 2.5ers sowie die Aussage von Tierarzt überzeugt, der beruflich ausschließlich Jaguare repariert und es daher wissen sollte.

Gruß
moellerr
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derliebe76
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Magdeburg / Beetzendorf



BeitragVerfasst am: Mi 21 Nov, 2012 0:21    Titel:  

Hallo S-Type Kollegen,
wie unschwer zu erkennen, komme ich aus der X-Type Fraktion.

Schleichkatze sagt, dass seine hinteren Bremsen extrem schneller verschleissen als die Vorderen.
Mein X hatte mal das Problem, dass die" Umlenk-Dinger-" der Handbremse die Beläge nicht ganz von der Scheibe gelöst haben.
Ergebniss war ein hochfrequentes Piepen/Pfeifen + regenbogenfarbener Scheibe.

Schöneres Bsp. von Bad Harzburg nach Torfhaus HOCHGEFAHREN bei -10 Grad, wenn die Scheiben waagerecht gewesen wären,
hätte ich super Spiegelei drauf braten können.

Vielleicht ist da ja was dran, dass die Dinger so schnell verschleissen.

Ansonsten 0,0000 Probleme mit meinem Jag.
Wünsche ich auch allen Kollegen mit dem S-Type.
PS: seid nicht so stur beim Grüssen ;-)
MfG Christian
Wer liefert was?
      
Schleichkatze
registrierter Benutzer
HH



BeitragVerfasst am: Mi 21 Nov, 2012 7:16    Titel:  

Hallo,

@derliebe76
Bei mir ist der Verschleiß der hinteren Bremse seit Beginn (habe den S-Type als Neuwagen gekauft)
hoch. Und die Scheiben sehen, ausser dem Einlaufenspuren, super aus. Es kann also nicht daran liegen,
dass die Klötze nicht freigeben. Mich wundert, dass sowohl Klötze als auch Scheiben stark
verschleissen.
Ich kenne das nur so: Harte Bremsklötze - Wenig Verschleiß an den Bremsklötzen und starker an
den Scheiben, weiche Bremsklötze - Viel Verschleiß an den Bremsklötzen und wenig an den Scheiben.
Hier geht beiden gleich schnell. Ist wohl ganz speziell Jaguar, aber die arme Werkstatt will ja auch leben. ;-)

Noch ein Nachtrag zur Ölverdünnung:
Nach einem Schaden am DPF (wie von Tierarzt gesagt, €2000, war zum Glück Kulanz) ist die
Ölsorte umgestellt (von Spec A1 auf C1) und ein Software-Upgrade durchgeführt worden.
Ausserdem tanke ich immer 'Super-Diesel'.
Danach auf ca. 40 tkm keine Ölverdünnung mehr und die Regenerierung funktioniert (gefühlt)
deutlich besser.
Könnte natürlich sein, das der Ölverbrauch (durch verschlissenem Motor) so hoch ist, dass die
Ölverdünnung nicht mehr sichtbar wird. ;-)

Beste Grüsse
Wer liefert was?
      
MathiasT
registrierter Benutzer
Karlsruhe



BeitragVerfasst am: Mi 21 Nov, 2012 15:51    Titel:  

Der Verschleiß der hinteren Bremsklötze könnte auch an der sich regelmäßig automtaisch
sehr starken festziehenden elektrischen Handbremse liegen - insbesondere,
wenn das Festziehen bei noch sehr warmen Bremsen erfolgt.

Daher deaktiviere ich beim Abstellen des Motors nach längerer Fahrt und
auch bei längerer Standzeit (bereits schon über Nacht) die elektrische Bremse

Mein Verschleiß hält sich im normalen Bereich und ist vielleicht auf diese Vorgehensweise
zurückzuführen

Viele Grüße

MathiasT
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moellerr
registrierter Benutzer
Kassel



BeitragVerfasst am: Mi 21 Nov, 2012 17:57    Titel:  

Wer in der Runde hat den einen "R"?
Soweit ich weiß, hat dieser zusätzliche Bremsklötze für die EPB. Sollten dort trotzdem die normalen Bremsklötze übermäßigem Verschleiß unterliegen, kann es daran nicht liegen.

Aber unabhängig davon: Warum sollten sich Bremsklötze schneller abnutzen, wenn sie am Ende der Fahrt auf der heißen Scheibe "geparkt" werden? Die Temperatur können sie ab, der Druck ist wesentlich geringer als ein stärkeres Abbremsen während der Fahrt und der Verschleiß entsteht doch durch die Reibung, zu der es erst gar nicht kommt.

Schleichkatze hat folgendes geschrieben:
Könnte natürlich sein, das der Ölverbrauch (durch verschlissenem Motor) so hoch ist, dass die Ölverdünnung nicht mehr sichtbar wird. ;-)
Der ist gut! Ich glaube, da hätten sich die Kats und die Lambdasonden schon zu Wort gemeldet, falls sie nicht schon im Öl versumpft sind ;-)
Wer liefert was?
      
tankinsolvenz
registrierter Benutzer
Oberschwaben



BeitragVerfasst am: Do 22 Nov, 2012 11:43    Titel:  

Das mit dem erhöhten Bremsverschleiß unterschreibe ich für keinen der Typen. Unsere Fahrzeuge (36.000 / 50.000 km) haben meines Wissens noch die erste Garnitur drin. Beim jüngsten TÜV-Termin für den 50.000er zur Resthaltbarkeit befragt, hat der Meister abgewinkt, grob weitere 20.000 km in Aussicht gestellt und mich gefragt, ob ich ihm partout unnötig Geld bringen wolle. Kommt m.E. ganz auf die Fahrweise an... Früher bin ich bevorzugt bayerisches Material gefahren, da waren die Bremsen schneller weg.

Gruß tankinsolvenz
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putter_5
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Östringen



BeitragVerfasst am: Do 22 Nov, 2012 12:48    Titel: Stype  

Ich habe einen Stype 3lV6 5gang Automatik Bauj 1999 mit inzwischen 128000 km Laufleistung.
Nach 13 Jahren bin absolut zufrieden mit dem Auto Das 5Ganggetriebe schaltet bis heute ohne Ölwechsel einwandfrei.
Den Ölwechsel werde ich aber in Kürze machen lassen,Außer einer HD-Pumpe(Geräusche)einem Türschloß hinten, einmal Bremsscheiben vorn und hinten mit Klötzen, drei Batterienwurden( immer nach 4 Jahren ersetzt),beide Traggelenke vorne ,
6 Zündkerzen mit Zündspulen, sowie den obligatorischen Motor-Ölwechseln mit Filter kam noch ein durchgegammelter Kabelstrang hinter dem vorderen Stoßfänger dazu.1999 wurde eine Webasto-Standheizung eingebaut ,Kosten ca 1600,-€, geht bis heute einwandfrei. Im Winter eine tolle Sache, warmer Motor warmes Auto. Beim Jaguarhändler sagte man mir damals die Garantie sei hierdurch erloschen.(Eingriff in die Bordelektronikwegen der Heizgebläseansteuerung.) Deshalb kam der Wagen nur noch zum Fordhändler im Ort. Alle Reparaturen wurden in unserer Fordwerkstatt gemacht. Gesamtkosten: ca.2.800,00 €
Wenn ich das durch die 13 Jahre teile komme, ich auf nicht mal 240,--€ Reparaturkosten . Ganz selten wird Öl nachgefüllt.
Da ist alles so dicht, daß ich den Unterboden und die Türen innen zum Schutz vor Korrosion mit Schutzwachs einsprühen lies.
An der Hinterachse stelle ich inzwischen Risse an den Staubmanschetten fest. Das muss in nächster Zeit behoben werden.
Ein Forum ist ein Ort an dem meist Probleme zur Sprache kommen. So ensteht der Eindruck, das das Auto permenent Defekte hat.
Ich kann nur sagen " ein tolles Auto mit kleinen Schwächen".Wer sich eine tolle Frau leistet, muß hier auch was investieren.
Übrigens ,das Differential ist nicht zu hören.der Wagem wird erst gescheucht, wenn wenn er warm ist. putter_5
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Schleichkatze
registrierter Benutzer
HH



BeitragVerfasst am: Do 22 Nov, 2012 13:37    Titel:  

Hallo,

moellerr hat folgendes geschrieben:
> Der ist gut! Ich glaube, da hätten sich die Kats und die Lambdasonden schon zu Wort gemeldet,
> falls sie nicht schon im Öl versumpft sind ;-)

Ich glaube die Kat und die Sonden haben schon aufgegeben und melden sich nicht mehr. Ich höre
jedenfalls nichts. Gegen Jaguar kommt man wohl nicht an. ;-)

@MathiasT
@tankinsolvenz
Der Verschleiß der hinteren Bremse finde ich wirklich nicht normal. Bei verschärfter Fahrweise würden
die vorderen Bremse auch schneller verschleissen, aber vorn, finde ich, ist es ok. Aussserdem
deaktiviere ich die Parkbremse immer, wenn ich waagerechtem Boden stehe.
Wie auch immer, ich habe mich daran gewöhnt und die arme Werkstatt will ja auch leben. Ein wenig ärgerlich
ist der Bremsstaub an den hinteren Felgen, sie sind schneller schmutzig als die vorderen.

Nicht das ein falscher Eindruck entsteht, ich finde den S-Type super. Optisch innen und aussen genau
mein Geschmack, der Motor hat die richtige Charakteristik für's ruhige Fahren (gute Leistung im unteren
Drehzahlbereich) und die Innenaustattung ist super. Für's Racen muß man dann halt etwas anderes nehmen.
Die Probleme mit dem Ölverdünner haben mich 3 Jahre verfolgt und sind jetzt behoben.
Allerdings ist das Fahren nicht alsolut problemlos, man muß immer einen Gedanken auf den DPF und
die Regenerierung haben.
Daher der Diesel ist nichts für Kurzstrecke (häufiger <20km) und ungünstig für die Stadt.

Beste Grüsse
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taxiotto1
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50767 köln



BeitragVerfasst am: Do 22 Nov, 2012 15:52    Titel:  

Hallo Putter5
kannst Du mir evtl.Tipps mit Nachrüstung einer Standheizung geben.Habe eine neue Webasto Heizung,traue mich aber nicht an den Einbau,weil an meinem Wagen, 3l Benziner eine automatische Heizung verbaut ist.Gibt es einen Schaltplanzum Ansteuern des Heizungsventils und des Gebläses?
Gruss
Taxiotto
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putter_5
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Östringen



BeitragVerfasst am: Do 22 Nov, 2012 17:32    Titel: Standheizung  

Das ist schon 13 Jahre her.Aber hier ein Paar Infos.Der Einbau war nicht ganz einfach. Die Heizung sitzt unter dem linken Scheinwerfer. Die halterungen habe ich selber angefertigt Der Luftfilter wurde ca.zwei cm höher eingebaut, zum Durchführen der Wasserschläuche.(Abstandshalter)
Unter dem Armarturenbrett wurde über dem Handschuhfach ein Widerstand zum Heizungslüfter eingebaut, mit dem der Ventilator langsam läuft. Ein Relais schaltet die Klimatronic beim Standheizbetrieb ab.Einen Schaltplan gab es nicht. Nur den allgemeinen Schaltplan von Webasto.Es gibt oder gab von Webasto eine Freigabe für den Stype V8.Da kannt du fündig werden.Die Kraftstoffleitung musste am Tank angeschlossen werden,die Benzinpumpe in der Nähe vom Tank befestigt. Funkfernbedienungsantenne neben dem Innenspiegel montiert
Für den STYPE V6 gab es keine Einbauempfehlung. das habe ich selber ausgetüftelt. Hatte dann sogar Ärger mit
dem Jaguarhändlerwegen der allgemeinen Garantie. Die waren richtig erschrocken als ich zur ersten Inspektion kam und sie die Standheizung feststellten. Aber in den drei Jahren Garantie hatte ich ausser der Wartung keinen Garantiefall. Das Auto lief immer top.
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Motoki
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BeitragVerfasst am: Di 25 Dez, 2012 14:14    Titel: S Type 4.0 V8 Kaufberatung/tipps  

Hallo zusammen,
ich lese schon einige Zeit mit da ich schon längere Zeit überlege meine. Saab gegen einen Jaguar zu tauschen.
Diese Entscheidung hat mir leider ein anderer Verkehrsteilnehmer vorzeitig vorweggenommen.
Ich spiele jetzt mit den Gedanken mir einen S Type aus dem Jahr 2000 mit einem 4.0 Liter V8 zu kaufen, also das Model vor dem Facelift und ich wollte euch fragen auf was man bei diesem Model achten sollte. Ihr hattet ja schon einiges beschrieben. Gibt es da sonst noch etwas auf das ich achten sollte,106000 km hat er bis jetzt gelaufen.
Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.

Bis dann Motoki
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Willi
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BeitragVerfasst am: Di 25 Dez, 2012 17:37    Titel:  

Hallo Motoki,

ich habe das Gefühl, das da wohl jetztnichts mehr kommen kann. Steht doch alles schon hier drin.
Und die Botschaft der Schreiber ist klar : Etwas mehr Geld in die Hand nehmen und einen Facelift nehmen .

Bin aber gespannt, ob noch Infos folgen.

Gruß Willi
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moellerr
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BeitragVerfasst am: Di 25 Dez, 2012 18:56    Titel:  

Hallo Motoki,

wie Willi bereits schrieb, sind (fast) alle relevanten Aspekte in diesem Thread erwähnt worden.

Bei einem 2000er V8 Modell ist dementsprechend insbesondere zu beachten:
- wackelige Vorder- und manchmal auch Hinterachsen durch defekte Querlenker, Stabilisatorgestänge und Stoßdämpfer
- anfällige 5-Gang Ford-Automatik
- Probleme mit dem Kettenspanner aus Plastik und ev. auch Ölkanalverjüngung aufgrund von Ölschlacke
- Probleme mit den Fensterhebern (bei denen geht regelmäßig die Plastikaufhängung kaputt, nicht teuer aber nervig)

Darüber hinaus sollte man entweder selbst genug Ahnung von Autos haben oder jemanden mitnehmen, der bei einer Probefahrt auf Motor-, Servo-, Getriebe- und Differentialgeräusche achten kann und sich nicht von der Schönheit (und dem ev. günstigen Preis) des S-Types blenden lässt. Es handelt sich um ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse, bei dem Reparaturen schnell in die Tausende gehen können.
Also lieber einmal mehr hinhören und die Probefahrt verlängern, wenn etwas Ungewöhnliches auffällt. Aussagen des Verkäufers wie: "Das macht er heut zum ersten Mal" oder "Das ist nichts Schlimmes, da brauchen sie keine Bedenken zu haben" sollten als K.O.-Kriterium gewertet werden ;-)

Viele Grüße
moellerr
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bibo014
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BeitragVerfasst am: Fr 18 Jan, 2013 23:03    Titel: welcher S-Type  

seit einem Jahr fahre ich den S-Type 2,5, Bj.2002. Es ist das beste, was mir passiert ist. Einfach klasse, ob Verbrauch (8-11L ) oder die Wintertauglich, wie ein Panzer durch den Schnee. Natürlich gehe ich sehr sorgsam damit um. Mit solch einem Wagen raßt man nicht, man chrust durchs Land, für jeden eine Augenweide.
Ich kann ihn nur jedem entfehlen.
L.G

Doppelpost entfernt
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fred_jupiter
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BeitragVerfasst am: Sa 19 Jan, 2013 9:12    Titel: Jaguar im Angebot :-)  

Hallo,

was für ein Zufall, ich möchte meinen Jaguar verkaufen und ihr sucht einen.

Ich bin umgezogen nach Österreich und hier ist der Unterhalt eines solchen Autos einfach unrealistisch, KFZ Steuer beträgt hier dreimal soviel wie in Deutschland und bei Einführung muss ich nochmal 2000 Euro hinblättern. Wenn ich ehrlich bin kotzt mich das schon an, gerade jetzt wo alles top gepflegt ist.

Also die Daten:

S Type ,0 V6 240 PS
185 tKm Automatk
Britisch racing green Innenausstattung ist Leder beige
8 fach bereift
Folgende Teile ( Jahguar typisch ) wurde von mir augewechselt:
Querlenkerkugelkopf Radlager Beifahrerseite heuer Fahrerseite vor einem Jahr
Alle Achsaufhängunggummis hinten
Bremsen
Schwachstelle Heizung --> Kabel/ Heizventil ist erledigt
Schwachstelle Zündboxen erledigt

Verbrauchen tue ich immer! 9- 10 Liter bei normaler Fahrweise, kann aber auch auf 20 Liter gehen, wenn man krachen lässt :-)

Er hat ein paar Gebrauchsspuren und ganz ehrlich das Schiebedach muss man wechseln, da nach eine Lawine das Dach ne Beule hatte und ein Plastikteil im Eiimer ist, es fährt nicht mehr auf.

Der Preis ist Verhandlungssache und beginnt bei 3990 Euronen

Vielleicht klappts ja

Alles Liebe

Fred
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hero205
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BeitragVerfasst am: Sa 19 Jan, 2013 14:17    Titel:  

@ Bibo: habe das gleiche Modell, neue WR aber die wintertauglichkeit ist eine Katastrophe ... Ganz ehrlich. Ich hatte noch nie so einen schlechten grip im Winter

@ Fred j.: meine Frau schafft im reinen Stadtverkehr ( Kurzstrecke) ca. 350 km mit einer tankfüllung!
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fred_jupiter
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BeitragVerfasst am: Sa 19 Jan, 2013 15:14    Titel: beide Freds  

ja was ist den hier passiert... ein weiterer Fred und schon beginnt ein Futterneid?

Nein, natürlich nicht :-)

Wo sonst als in einem Forum biete ich mein Auto an,
da hier jene Mitmenschen sind, die eine Ahnung von dem Auto haben.

Wer bei Mobile wird das je verstehen...

Egal, niemand wird gezwungen.

350 Km sind im Stadtverkehr bitter, ok das kann ich nicht ausgleichen :-)

Ansonsten wünsche ich Fred alles Glück der Erde damit sein Wagen auch weg kommt, zu dem Preis, den Fred sich wünscht.

Alles Gute Euch allen
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moellerr
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BeitragVerfasst am: Sa 19 Jan, 2013 18:03    Titel:  

fred_jupiter hat folgendes geschrieben:
Wo sonst als in einem Forum biete ich mein Auto an...
Natürlich kannst und solltest Du Dein Fahrzeug in einem Forum anbieten.

Aber bitte nicht mitten in einem Thread des Technik-Forums, sondern im extra dafür vorgesehenen Bereich:
Fahrzeugangebote Jaguar ....Ihr wollt verkaufen

Gruß
moellerr
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moellerr
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BeitragVerfasst am: Sa 19 Jan, 2013 18:20    Titel:  

@hero205:
Ich habe ja bekanntlich auch den 2.5er Motor mit Automatik.
Es Ist zwar mein erster Winter mit dem S-Type, aber ich bin mit der Wintertauglichkeit ebenfalls sehr zufrieden. HIer im Kasseler Umland ist es recht hügelig. Nichtsdestotrotz konnte ich bislang alle Ziele "sicherer" erreichen als mit meinen bisherigen Hinterradantrieblern. Vielleicht ist dies auch den neuen Winterreifen geschuldet (Michelin Alpin A4), aber wenn ich ehrlich bin, glaube ich, dass die Unterschiede zwischen den angebotenen Winterreifen eher marginal sind (vorausgesetzt man lässt die Finger von Billigstreifen).

Gruß
moellerr
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hero205
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BeitragVerfasst am: Sa 19 Jan, 2013 22:41    Titel:  

Habe auch Michelin, vor einem Jahr gekauft...
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xjs1982
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BeitragVerfasst am: Mo 28 Jan, 2013 14:08    Titel:  

Hallo Leute,

lese hier schon seit einigen Tagen sehr Interessier mit. Möchte mir nächstes jahr auch einen S-Type zulegen. Fahre zur Zeit einen X300 und brauche eigentlich einen "Alltagstauglicheres" Fahrzeug:-))

Dachte da an einen S-Type ab Bj.2002 4,2Liter V8, Ausstattung Executive. Nun habe ich halt hier gelesen das es des öffteren Probleme mit der elektrischen Feststellbremse und dem starken Verschleiß der hinteren Bremsen.

Wie häufig treten die Probleme auf und wie gravierend sind sie wirklich???

Grüße Ralph
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moellerr
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BeitragVerfasst am: Mo 28 Jan, 2013 23:34    Titel:  

Bremsenverschleiß
Normalerweise nutzen sich bei Fahrzeugen die hinteren Bremsen aufgrund der unterschiedlichen Bremskraftverteilung (ca. 70:30) weniger ab als die vorderen. Beim S-Type hält sich die Abnutzung so etwa die Waage, da die hinteren Bremsen kräftig beim Verzögern mit anpacken müssen. Schneller als die vorderen dürften sie trotzdem nicht verschleißen. Wie schon öfter hier beschrieben, ist das Ganze natürlich sehr vom Fahrstil abhängig, so dass die Meinungen hierüber weit auseinandergehen (von: "hinten hält länger als vorn" bis: "hinten hält dreimal kürzer als vorn").

Defekte elektronische Parkbremse
Die Parkbremse ist ein bekanntes Problem beim S-Type. Man muss hierbei allerdings zwei Dinge unterscheiden:

1) Der Stellmotor neigt dazu, aufgrund der schlechter Abdichtung gegen Spritzwasser, undicht zu werden. Dadurch wird die Schmierung der beweglichen Teile im Inneren geschwächt und ab einem gewissen Wasserstand stehen die Metallteile unter Wasser, so dass sie zu rosten beginnen und der Motor auf Dauer innerlich zerbröselt und den Geist aufgibt. Die neuesten Motoren sollen eine bessere Abdichtung besitzen und endlich länger halten. Im "worst case" ist der Motor bei den Usern hier im Forum nach zwei Jahren hin, bei anderen gibt es bis heute keine Ausfälle. Das Ärgerliche dabei ist wohl eher, dass bei vielen Betroffenen der defekte Motor gegen ein zwischenzeitlich erhältliches noch schlechter abgedichtetetes Ersatzteil ausgetauscht wurde, so dass nach viel zu kurzer Zeit, der gleiche Fehler wieder auftrat. Die Kosten für einen neuen Motor inkl. Einbau betragen zwischen 320€ und 450€, je nach Dealer. Verhindern kann man den frühzeitigen Defekt durch eine entsprechende Schmierung/Abdichtung mit Fett. Der Tipp, Löcher in das Stellmotorgehäuse zu bohren, damit das Wasser wieder ablaufen kann, muss sich erst noch auf Dauer beweisen, denn aus meiner Sicht könnte dadurch erst recht viel Spritzwasser in den Motor gelangen und das Fett vermehrt auswaschen...

2) Des öfteren passiert es, dass beim Start des Motors die Meldung "Parkbremse gestört" auftritt. So zum Beispiel zuletzt bei mir vor zwei Tagen bei -4 Grad. Folge: Fahrzeug ließ sich keinen Millimeter bewegen. Auch mehrmaliger Neustart brachte keine Hilfe. Daraufhin habe ich die Batterie für eine Minute abgeklemmt (alternativ rechten Stecker des Steuergerätes kurz abziehen) und beim wieder Anklemmen hörte ich bereits das bekannte leise Surren unter dem Auto, verursacht vom Stellmotor, der auf seine absolute Ausgangsposition fuhr, um nach betätigen der Zündung eine Rekalibrierung vornehmen zu können. Fahrzeug war also wieder frei.
Hintergrund: Beim Schalten des Wahlhebels von P in eine andere Stellung wird die EPB gelöst. Hierfür sind hohe Ströme erforderlich. Das kann man auch gut daran erkennen, dass das Scheinwerferlicht während des Vorgangs deutlich schwächer wird. Reicht die Energie spontan nicht dazu aus, die Bremse zu lösen, erscheint die Fehlermeldung, die sich nicht durch einen Neustart oder dergleichen wieder beseitigen lässt. Mir ist im Nachhinein auch wieder eingefallen, dass ich zum Einen in letzter Zeit vermehrt Kurzstrecken gefahren war und dass ich zum Anderen versehentlich den Schlüssel meiner Frau erwischt hatte, so dass sich zunächst beim Aufschließen Sitz, Lenkrad und Außenspiegel automatisch auf meine Frau eingestellt hatten. Als ich dies bemerkte, rief ich wieder meine gespeicherte Memory-Position ab und als alles wieder korrekt passte, startete ich den Wagen. Das klappte zwar super, nur die EPB wollte dann nicht mehr.
Kurzum: In den meisten Fällen ist nur die Batterie der Auslöser der Meldung "Handbremse gestört". Wenn der Motor wirklich defekt ist, hilft auch kein Resetten mehr. Ein Festfrieren kann ausgeschlossen werden, da ich anfangs versucht habe, trotz angezogener EPB, im Rückwärtsgang anzufahren. Aber die Bremse saß bombenfest. Während des Anklemmens der Batterie hingegen, lief der Motor ganz normal und löste die Bremse ohne irgendwelche "Plong"-Geräusche, die auf ein Festfrieren hätten hindeuten können.

Ich lade nun gerade meine Batterie und werde auf alle Fälle wieder berichten, falls sich die EPB in den nächsten Wochen wider Erwarten nochmal melden sollte und somit ev. doch ein "echter" Defekt vorliegt.

Gruß
moellerr
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xjs1982
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Koblenz



BeitragVerfasst am: Di 29 Jan, 2013 8:49    Titel:  

Hallo Moeller,

Vielen Dank für deine sehr ausführliche Antwort, werde mal in den nächsten Wochen und Monaten hier mal mitlesen und deine Berichte (auch über die EPB) mitlesen.

ok das mit den Bremsen ist klar, sehr Fahrstil abhänig also, aber das man die Beläge aller halber Jahre wechseln muß ist nicht so.

So wie ich hier gelesen habe ist der S-Type ein sehr ausgereifter, alltagstaugliches Fahrzeug aber eben ein Jaguar:-))))

Danke und Grüße
Ralph
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moellerr
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BeitragVerfasst am: Mo 25 Feb, 2013 18:27    Titel:  

Kurzer Zwischenstand:
Die Meldung "Parkbremse gestört" ist jetzt genau einen Monat her.
Nachdem ich die Batterie wieder voll aufgeladen hatte, ist der Fehler wie erwartet nicht mehr aufgetreten ;-) Ich habe die EPB im Übrigen wieder ganz normal benutzt und auch das automatische Anziehen beim Parken nicht unterdrückt.

Ich werde mich in zwei Monaten nochmal melden. Sollte bis dahin (immerhin ein Vierteljahr) immer noch kein Fehler erschienen sein, kann ich einen sterbenden Stellmotor endgültig ausschließen.

Gruß
moellerr
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moellerr
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Kassel



BeitragVerfasst am: Mi 15 Mai, 2013 0:39    Titel:  

Abschlussbericht:
Die Meldung "Parkbremse gestört" ist jetzt fast vier Monate her und der Fehler ist nicht mehr aufgetreten, so dass ein sterbenden Stellmotor endgültig ausgeschlossen werden kann.

Ursache war lediglich die zu schwache Batterie ;-))

Gruß
moellerr
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fencingline
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BeitragVerfasst am: Mi 15 Mai, 2013 6:08    Titel:  

Auf zu schwache Batterien reagiert ein Jaguar äusserst merkwürdig!

Als ich meinen Jaguar damals beim Händler Probe fuhr war die Batterie defekt und das Fahrzeug wurde durch überbrücken gestartet. Bei der Probefahrt verhielt sich so ziemlich alles fehlerhaft was sich nur fehlerhaft verhalten kann oder es funktioniert gar nicht. Nicht einmal der Scheibenwischer funktionierte. Als ich den Händler fragte wie ich mich darauf verlassen kann, dass das Auto in Ordnung ist und die hunderte von Fehlern nur auf die defekte Batterie zurück zu führen ist, antwortete er: "Dafür garantiere ich!" Und er behielt Recht: Ich handelte neben einem Preisnachlass noch eine neue Batterie heraus und alle Elektronikprobleme waren Vergangenheit. :)
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MathiasT
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Karlsruhe



BeitragVerfasst am: Mi 15 Mai, 2013 9:37    Titel:  

Ging mir genau so. Die Batterie wurde schwach, was man ja heute nicht
gleich merkt und die elektrische Bremse ging auf Störung.

Die Batterie wurde ausgetauscht - leider nicht vom Jaguar Händler - und
jede Menge Störungen meldeten sich. Bei der Fahrt zum Jaguar-
Händler (fälliger Kundendienst) blieb sogar das ZF-Getriebe im ersten Gang
hängen.

Der Jaguar Händler hat dann ne Menge Fehler "ausgelesen" und bis jetzt
ist alles in bester Ordnung. Sogar der gelegentliche "Lurch" ist weg.

Es war der Jaguar-Streit in Karlsruhe, den ich übrigens sehr empfehlen
kann (sehr kompetenter Meister: Herr Lichtenfels)

Viele Grüße
MathiasT
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Bernd Moebus
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BeitragVerfasst am: So 12 Jan, 2014 13:50    Titel: Erfahrungen S-Type 3.0 Executive BJ 2002 nach 285.000 km, erster Hand  

Vorweg: Der S-Type ist ein schönes Auto und trotz vieler Probleme habe ich mich selten in einem Auto so wohl gefühlt, selten so gut gesessen, DesDas ist mir bei anderenign und Amiente sind stimmig, eben englische Wohlfühlatmosphäre. Auch mein Kompliment an Moeller/Kassel für seine dezidierten Analysen. Ich nutze das Auto vorwiegend zur Fahrt von- und zur AB-Stätte, das sind täglich 80km, zu 80% Autobahn. Des nachts steht das Auto trocken in der Garage. Es wurde bis 210.000 km immer brav in die Vertragswerkstatt gebracht, aber hier beginnen die ersten Probleme: Die meisten Wehwehchen konnten nicht oder nur nach mehrfacher Wiederholung abgestellt werden, wenn überhaupt. Ich will hier keine Werkstatt anschwärzen aber muss schon sagen, dass bei den 2 in meinem Einzugsbereich liegenden Werkstätten die Arbeiten doch recht mangelhaft und zudem extrem teuer waren. Das ist mir bei anderen Fabrikaten nicht so untergekommen. Das ist auch der Grund, weshalb ich die Inspektionen ab 210.000 km eingestellt habe, meist überstiegen die Inspektionskosten den Restwert des Fahrzeugs. Jetzt haben sich die Probleme naturgemäß angesammelt; Mal der Reihe nach:
Klimaautomatik: Die tat's eigentlich von Anfang an nicht so recht; im Sommer heitzte sie ab und zu, auch wenn man sie auf "lo" - also den niedrigsten Wert - einstellte; dann begann sie zu stinken, habe sie mehrfach desinfizieren lassen, ohne irgendwelche Besserung. Seit kurzem ist die Heizung auf der Beifahrerseite komplett ausgefallen, d.h. auch im Winter bläst si da nur kalte Luft raus; weiterhin Kühlwasserverlust, Wasser wird offenbar über die Heizung in den Innenraum abgeblasen, denn die Scheiben beschlagen immer von innen. Muss inzwischen fast häufiger Wasser nachfüllen, als tanken. Kommentar Werkstatt: Reparatur lohnt nicht, Fehlersuche zu aufwendig und zu teuer.
Automatik ruckelt vor allem beim schalten von 5ten in den 6ten Gang. Problem sind wohl die Schieber, kann evt. durch Getriebeölspülung gelöst werden, aber ohne Garantie, dass es was bringt. Kosten ca. 500 EUR.
Automatik rutscht manchmal bei Vollgas/beschleunigen auf der AB durch, gibt sich nach einiger Zeit wieder, Ursache unbekannt. Tel.-Anlage seit 4 Jahren ausgefallen, ich kann wählen und Verbindung aufbauen, aber Gesprächspartner hört mich nicht; Diagnose: Muss neues motherboard rein, Kostenpunkt mit Einbau ca. 2.000 EUR; ob's das wirklich ist, weiß die Werkstatt auch nicht so genau, könnte ja auch nur ein defektes Kabel zum Micro sein. Können die aber wohl nicht prüfen. Vibrationen im Fahrwerk vor allem ab 180 km/h; habe auf rat der Werkstatt neue Reifen gekauft und diese sogar auch noch dynamisch am fahrzeug wuchten lassen; Problem genauso wie zuvor, ich vermute ausgeschlagene Silentbuchsen an den Aufhängungen. Gibt leider ein echt unsicheres Fahrgefühl bei hohen Geschwindigkeiten. Niveauregulierung der Scheinwerfer habe ich mindestens schon 4x reparieren lassen, ist immer wieder defekt und wird jedes Mal beim TÜV moniert. Jetzt sind auch noch die vorderen Nebelscheinwerfer ausgefallen. Memory (Sitzposition) behält nie die eingestellten Werte. Die originalen Bremsscheiben verziehen sich schon nach der ersten Vollbremsung nach Neueinbau; Problem ist allerdings abgestellt, nachdem ich Sportbremsscheiben von einem Tuner verwandt habe; kann ich nur jedem empfehlen, hatte zuvor schon ein kleines Vermögen an neuen Bremsscheiben investiert, weil Werkstatt Garantie stets ablehnte. So wurde mir auch vor ca. 100.000 km gesagt, dass das Differential "am Ende" sei. Ich selbst habe nie was bemerkt, auch keine Geräusche. Allerdings wurde das Diff-Öl auch noch nie gewechselt, frage mich, ob da überhaupt noch was drin ist. Wie auch bereits in Beiträgen erläutert stellt sich die Werkstatt auf den Standpunkt, dass das Diff "wartungsfrei" sei, und wenn defekt, dann eben Austausch zu den bekannten Kosten.
Das würde man am liebsten auch mit dem Automatikgetriebe machen (6-Gang ZF). Restwert des Fahrzeugs realistisch nicht mehr als EUR 2.000 - auch wenn es optisch innen und außen noch 1a ist. - Trotz all dieser Punkte trage ich mich doch - sicher zu eurer Überraschung - mit dem Gedanken, wieder einen S-Type zu kaufen, wobei mir das Design vor MOPF besser gefällt, als danach. Nur habe ich das Gefühl, dass technisch das Auto nach MOPF doch deutlich besser ist; mir wurde gesagt, dass u.a. das fahrwerk erheblich besser sei, was ich begrüßen würde, denn bei Geschwindigkeiten von 200 km/h und mehr hat man doch oft das Gefühl, auf der AB beide Spuren zu benötigen, und windempfindlich ist das Auto auch. Wenn man in einem BMW 200 und mehr fährt, hat man ein deutlich entspannteres Gefühl, als im S-Type; das Auto verlangt bei full speed höchste Konzentration, ist zumindest meine Erfahrung. Verbrauch hält sich in Grenzen, ist bei mir im Schnitt 12 l, aber bei scharfer Fahrweise natürlich auch mal 15 l. Würde gern einen Twin Turbo Diesel kaufen, der soll ja angeblich auch 235 laufen - tut er's auch ? Das könnte auch reichen. Aber so positiv sind die Kommentare über den Diesel ja nun wieder auch nicht, habe keine Lust, dass mir die Turbolader um die Ohren fliegen, und zu akzeptablen Preisen haben die alle auch schon 125.000 km oder mehr auf der Uhr. Was tun ?
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lohantamo
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Holsteinische Schweiz



BeitragVerfasst am: So 12 Jan, 2014 17:27    Titel:  

Moin!
Als erstes: Eine neue kompetente Werkstatt suchen!
Fast alle Deine Probleme sind durchaus lösbar. Tipps zu vielen von Dir
aufgeführten Problemen gabs hier im Forum auch schon, z.B. Getriebe/ Differenzial/ Heizung/ Bremsen etc.
Alles nix Neues und auch keine Hexerei. Wenn Deine Werkstatt nicht in der Lage ist, ein Verbindungskabel
zum Telefon durchzumessen oder die Gewährleistung für verzogene Bremsscheiben zu tragen, ist das Stümperei.
Die Geschichte mit den Bremsscheiben hatte ich beim Fahrzeug meiner Frau. Die waren ebenfalls nach ein paar Kilometern
verzogen. Bei der Werkstatt reklamiert, die haben gemessen und die Verformung festgestellt und die Scheiben als fehlerhaft
( Materialfehler ) beim Hersteller reklamiert. Austausch kostenlos. Wenn die sich geweigert hättem, wär das ein Fall für
den Anwalt oder die Schiedsstelle geworden.
Mein S hat jetzt 200000 Km runter und ausser Verschleissteilen keinerlei Probleme (selbst der Verschleiss der Hinterradbremsbelege sind bei mir gering).
Also: Mut zum anderen S, neue Werkstatt, Tauschzyklen (Getriebeflüssigkeit, Differenzialöl) einhalten und alles wird gut!
Gruß
Maik
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jacks
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Unner Frangn



BeitragVerfasst am: So 12 Jan, 2014 22:18    Titel:  

Hallo,
ich würde mir den S-Type auch immer wieder kaufen....aber eine andere Werkstatt heimsuchen ;-))
Alles was nicht an den Rechner muss,kannst Du auch in jeder anderen Werkstatt machen lassen,wenn es eine Jaguar Vertragswerkstatt sein soll,auch da gibt es gute die sogar ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis haben.Ich habe so eine aber in Hannover...
Differentialöl sollte mal gewechselt werden genauso wie sämtliche andere Flüssigkeiten auch...Bei dem Alter und der Laufleistung spricht das sehr für den S-Type dass er erst jetzt kränkelt..und das mit Recht,denn er wurde ja nicht mehr wirklich gepflegt..Auch wenn die Herstellerangabe Wartungsfrei ist,so bezieht sich das immer nur auf ein Autoleben und dies ist bei Herstellern in der Regel 10 wenn's ganz hoch kommt 15 Jahre,ist auch von der Laufleistung abhängig...und Deiner hat nicht gerade wenig davon..Bei durchflutschen von den Gängen sind es meist die Federn die kaputt sind.Viele der von Dir geschilderten Probleme wären bei guter Wartung und einer guten Werkstatt nicht aufgetreten oder wären zumindest schon behoben.Wenn Du Dir einen neuen kaufst (was ich bei der Laufleistung und der angestauten Reparaturen sogar verstehen könnte) hör Dich doch mal hier im Forum um bzw.frag doch mal wer gute Werkstätten in Deinem Umkreis kennt und empfehlen kann...leider gibt es die von Dir beschriebenen Werkstätten,habe ich auch schon erlebt...allerdings gibt es die auch von Deutschen Premium Herstellern..:-((
Wenn Du eine gute Freie und oder gute Jaguar Werkstatt hast,kann man sich nicht beklagen...mir wollte mal eine Werkstatt 3Steuergeräte a1500-2000€ wechseln...meine jetzige Vertragswerkstatt machte inkl. noch anderer Arbeiten 365€ draus..Es geht also auch anders ;-)))
Bleib ruhig beim schönsten Auto :-)))
Viele Grüße
Nicole
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XJSteve
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Zwickau



BeitragVerfasst am: Mo 13 Jan, 2014 0:00    Titel:  

Hallo,
ich habe mal ein paar Fragen speziell zum S-Type 2.7D.
Wie ich bisher hier so herausgelesen habe, gilt die Dieselkatze wohl nicht gerade als besonders zuverlässig.
Ich habe derzeit ein Auge auf einen S-Type Diesel Bj. 2005 mit 135tkm geworfen, der Wagen macht soweit einen guten Eindruck doch komm ich beim lesen der Beiträge hier etwas ins schmunzeln. Der S-Type D. wurde meines Wissens nach doch zu Beginn auch ohne DPF angeboten oder? Könnte ich den DPF also auch einfach rausbauen oder führt das zu problemen mit der elektrik? (die grüne Plakette interessiert mich herzlich wenig)

Grüße
Steve
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moellerr
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Kassel



BeitragVerfasst am: Mo 13 Jan, 2014 2:33    Titel:  

Ganz ehrlich, ich finde die Menge an Problemen für ein Fahrzeug mit 285 TKM noch in Ordnung (im Gegensatz zur Leistung Deiner Werkstatt).

Klimaautomatik heizt ab und zu im Sommer:
- Hängendes Heizungsventil bzw. defekter Temperatursensor (einer für außen / drei für den Innenraum)

Klima stinkt trotz Desinfizierung, Kühlwasserverlust, Scheiben beschlagen:
- Typische Symptome bei undichtem Wärmetauscher (Dieser sitzt unter dem Armaturenbrett. Durch austretendes Kühlmittel beschlagen die Scheiben und es stinkt sehr aufdringlich, besonders im Heizbetrieb. Das wird leider immer schlimmer und könnte erst noch zum richtigen Problem werden, wenn Du das Auto weiterhin fährst und es nicht reparieren lässt)

Automatik-Probleme:
- Getriebeölspülung ca. alle 100 TKM erforderlich (ZF schreibt in diesem Repair-Manual einen Wechsel alle 160 TKM bzw. alle 10 Jahre vor, je nachdem, was zuerst eintritt. Abhängig davon, welche Variante man für sich wählt, wäre ev. schon ein zweiter Wechsel fällig gewesen ;-) Gleiches gilt natürlich auch für das Differential. Hier ist ein Ölwechsel alle 80-100 TKM ratsam)

Freisprecheinrichtung, Gesprächspartner hört mich nicht:
- Ich denke, dass das Mikrofon die Ursache ist (Es lässt sich sehr leicht tauschen. Eventuell reicht schon das Reinigen der Steckkontakte. Hier eine Anleitung von Jaguar, in der man auf den Bildern 14-23 sieht, wie das Mikrofon ein-/ausgebaut wird)

Memory (Sitzposition) behält nie die eingestellten Werte:
- Bist Du sicher, dass Du immer den gleichen Schlüssel verwendest? Man kann zwei Sitzpositionen speichern und diese dann noch jeweils einem der beiden Schlüssel zuordnen. Wenn Du also Deine Einstellungen als "1" speicherst, aber den Schlüssel nutzt, dem Speicher "2" zugeordnet ist, werden jeweils automatisch mit dem Drücken der Entriegelungstaste auf der Fernbedienung die Daten von Speicher "2" abgerufen

Du siehst, einige Deiner Baustellen wären mit Sicherheit von einer Werkstatt zu lösen bzw. durch zusätzliche Wartungsarbeiten gar nicht erst entstanden.

Ich hoffe, Du bleibst dem S-Type treu, denn es ist eines der wenigen Fahrzeuge mit Charakter. Ob Du bei einer anderen Marke wirklich weniger Reparaturen gehabt hättest, lässt sich schwer schätzen. Vieles ist definitiv von einer guten Werkstatt abhängig.

Gruß
moellerr


Zuletzt bearbeitet von moellerr am Mo 13 Jan, 2014 3:30, insgesamt 2-mal bearbeitet
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STUPAKI
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Gansingen



BeitragVerfasst am: Mo 13 Jan, 2014 3:10    Titel:  

Hallo Katzenliehaber,

habe hier schon ein paar sachen gelesen und muss sagen die Meinungen und Erfahrungen zum S-Type gehen 180 Grad auseinander.
Habe gelesen das hier einer 30`000 CHF in 13`000 KM Investiert hat???? Man das gäbe einen hübschen R mit wenig KM.
Ich habe meinen 99er S-Type 3.0 Schalter vor 3 Jahren mit 165`000 KM Gekauft, jetzt hat er 200`000 KM und habe knapp 4`000 CHF in Service und Pneu Investiert.
Jetzt kommen die 1. Reparaturen, vorderachse Poltert und bei den Scheinwerfer sind die Halter der Höhenverstellung gebrochen.
Würde den Wagen sofort wieder kaufen, absolut keine Motor oder Getriebeprobleme.

Im moment bin ich vom R Virus befallen vieleicht kommt der Osterhase mit ner Katze vorbei :-)
Wer liefert was?
      
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