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XJ Serie 1 bis 3  >>  Motorleerlauf unruhig
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Autor weitere Bemerkungen
Jaguar2110
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Fr 06 Jan, 2017 17:06    Titel: Motorleerlauf unruhig  

Hallo Jaguar Fangemeinde!

Ich bin seit 02/2011 Besitzer eines XJ6 Serie III BJ 1986 und habe es bisher (LEIDER) verpasst mich hier anzumelden. Seit gestern ist das allerdings anders (zum Glück) und die meisten angesprochenen Themen (vom Dachhimmel über das passende Radio bis zu Problemen mit dem beiden Tank`s ) beschäftigen mich auch, somit habe ich gestern den ganzen Tag hier verbracht.

Was mich besonders freut ist dass einige hier im Forum sind die Ihren Serie III zumindest im Sommer ausführlich fahren. Leider gehöre ich zu den absoluten "Schönwetter-Fahrern" und "Wenig-Fahrern" mit ca. 3.000 km im Jahr, vielleicht kann ich hier noch etwas dazu lernen denn nichts ist entspannender als in einem Serie III über die kleinen Landstrassen zu fahren und die positiven Reaktionen von Passanten wahrzunehmen.

Jetzt zu meinem kleinen Problem, welches die Freude immer wieder mindert, vielleicht hat jemand einen passenden Rat: Der Motorleerlauf ist sehr unruhig und das hatte ich von diesem Motor anders erwartet und ich weiß dass der Motor besser laufen kann, hab den ein oder anderen XJ6 SIII schon laufen gesehen und gehört. Ganz gleich ob Kaltstart wenn das FZG aus der TG kommt, ob er warm ist - der Motor schüttelt sich und rüttelt sich ordentlich, gerade wenn man an der Ampel steht echt enttäuschend. Das Fahrzeug bekommt seit dem es bei mir im Besitz ist eine regelmäßige Wartung, ist elektronisch so eingestellt dass er die AU besteht (FZG ist mit KAT) und ich achte auf Alles was wichtig ist und dem JAG gut tut, also keine Kurzstrecken & Co. Zündkerzen, Zündleitungen, Verteiler & Co. sind neu, Ventilspiel ist frisch eingestellt, Kraftstoff-Filter neu, Tank`s gespült, Kompression über alle Zylinder gleich und gut, keine Falschluft an den Einspritzdüsen und die Aussage des Spezialisten ist dass die Motoren nicht besser laufen, mehr geht nicht. Das kann und möchte ich nicht glauben. Und die nicht funktionierende Klimaanlage und die damit nicht funktionierende Kraftstroffkühlung schließe ich aus, da das Problem auch nach einem Kaltstart aus der TG auftritt. Am Rande sei noch erwähnt, dass ich immer darauf achte dass der Tank nur 3/4 voll ist wegen der Kraftstoffausdehnung, für Rücklauf ist also ausreichend Platz.

Über Tipps, Vorschläge und Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen, genau so wie über eine gute Adresse bzgl. Klimaanlage im Raum München +300 km.

Viele Grüsse, Florian
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radmar
registrierter Benutzer
Baden / Schweiz



BeitragVerfasst am: Fr 06 Jan, 2017 21:00    Titel:  

Hi Florian,

habe mich selber wund gelesen über das Thema - habe den gleichen Motor (mit Kat) und gleichen Jahrgang ... vorweg mal soviel: verschwinden wird der unruhige Leerlauf nie ... aber man kann paar Sachen machen. Hier was ich alles probiert habe:
- Leerlauf leicht anheben (die Schraube am Ansaugstutzen, nicht per Seilspannung, etc.) - die vorgeschriebenen 850 U/min (ohne Last, d.h. im N, ohne Klima, ohne Licht, etc.) sind bei Last (in D, mit Klima, etc.) zu tief (bei mir ca 600-650 U/min) ... das mag der Motor einfach nicht. D.h. Leerlauf um 100 U/min raufschrauben und bei der AU wieder zurückstellen (ist ne Fummelei, aber es hilft garantiert).
- Leerlaufanreicherung fetter stellen (Sechskantschraube im LMM) - ganz reindrehen, dadurch geht die Leerlaufdrehzahl ca 50-100 U/min rauf und der Motor mag es. Nachteil: verrusste Endrohre und etwas höherer Verbrauch und ein schlechtes Gewissen ...
- Zustatzluftpumpe mit ganzem Gedönse ausbauen - die ist irrelevant für die AU weil dort bei warmen Motor gemessen wird und die Auxiliary Air Injection nur in der Warmlaufphase was bringt ... ist ein rechter Aufwand (Achtung paar Bolzen müssen getauscht werden, sonst gibt es Murx) - ich kann es nicht beweisen, aber ich bilde mir ein es bringt etwas, da der Motor auch im warmen Zustand nicht soviele Zusatzaggregate drehen muss.
- Lambdasonde tauschen und zwar vor den vorgeschriebenen 48TKm ... vor allem lohnt sich das kurz vor der AU ... kostet 20 EUR in der Bucht.

Dank all dieser 'Massnahmen' habe ich ein relativ ruhigen Leerlauf, aber keine Rede davon eine Münze auf dem Motor balancieren zu lassen ...

Bei weiteren Fragen, einfach melden....

Gruss,
Radmar
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BlackwhiteCastle
registrierter Benutzer
Nürnberg



BeitragVerfasst am: Fr 06 Jan, 2017 21:05    Titel:  

also hallo ersma...

ääh, wenn alle Zündungsverschleißteile schon neu sind und auch die Kompression stimmt, dann ist jetzt mal kriminalistisch betrachtet das einzige was nicht stimmt, die Aussage der Werkstatt, dass das nicht besser geht... also braucht es eine neue Werkstatt!

In Nürnberg gibt es eine, die das wohl kann, jedenfalls hat der Vorbesitzer meiner Katze dort tausende Euro abgeliefert und der Wagen fährt ganz wunderbar.

mit ungeruckelten Grüßen
Michael
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makonp
registrierter Benutzer
Neumünster



BeitragVerfasst am: So 08 Jan, 2017 15:10    Titel:  

Moin Florian

stellt sich die Frage nach dem KAT: Ist er nachgerüstet? Bei meinem 4,2 ist ein KAT nachgerüstet und der Motorlauf ist rund. Deutlicher Drehzahlabfall sobald die Klimaanlage anschaltet, aber trotzdem rund. Das Steuergerät für den KAT hat einen Notfallstecker und nur auf dem läuft das Auto vernünftig! Im Normalmodus geht er auch gern mal aus.

Die Motorsteuergeräte streuen übrigens ein wenig. Mit 3 verschiedenen gebrauchten (alle gleiche Teilenummer) lief das Auto testweise immer unterschiedlich.

Viel Erfolg.

Gruesse
Matthias
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Jaguar2110
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: So 08 Jan, 2017 16:46    Titel: Motorleerlauf unruhig  

Schönen Nachmittag in die Runde,

vielen Dank für die schnellen Info`s und Rückmeldungen, ich bin auf der einen Seite "beruhigt" dass ich nicht ganz alleine bin mit dem Problem und auf der anderen Seite vom letzten Beitrag überrascht, denn das zeigt dass es besser gehen kann! :-)

@ Radmar - die Leerlaufdrehzahl leicht zu erhöhen kann ich mir sehr gut vorstellen und würde ich auch selbst machen können, an der Sechskantschraube vom LMM wage ich mich nur ungern ran, haben das letzten Jahr mal versucht als ein AU Gerät angeschlossen war und das hat nicht wirklich viel bewirkt, leider. Die Lambdasonde könnte man natürlich mal tauschen.

@ Matthias - der Kat wurde damals nach Auslieferung von Jaguar in Frankfurt nachgerüstet. P.S. muss gestehen dass gerade mein Ehrgeiz geweckt wird wenn ich höre dass bei deinem Jag der Motorlaufruhig und gleichmäßig ist. Im Motorraum ist ein separates Steuergerät angebracht, der Stecker war früher auf Masse. Da ging das Fahrzeug auch regelmäßig einfach aus. Habe dann in der Engländer Oldtimer Werkstatt den Kat erneuern lassen (müssen), da dieser völlig verrust und durch Hitzestau teilweise geschmolzen war da das Fahrzeug vor meinem Besitz viel zu fett eingestellt war, die Russflecken sind heute noch an der Wand... Das Steuergerät in der Wkst. mal zur Probe tauschen zu lassen wäre ein guter Versuch!

Hat jemand von euch schon mal die Einspritzdüsen professionell reinigen lassen? Ersatz kostet ja leider ein Vermögen... Denn gefühlt läuft der Motor nur auf fünf Zylindern... P.S.: Würde den KAT am liebsten zurückrüsten, aber das scheint nicht zulässig zu sein.

Versuche noch mal ein Bild vom Motorraum und vom Fahrzeug zu laden, hier ist das KAT Seuergerät zu sehen.

Winterliche Grüsse.
Florian


Zuletzt bearbeitet von Jaguar2110 am Fr 16 Jun, 2017 21:01, insgesamt einmal bearbeitet
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Katze1977
registrierter Benutzer
Greiz



BeitragVerfasst am: So 08 Jan, 2017 17:38    Titel: Hat jemand von euch schon mal die Einspritzdüsen professionell reinigen lassen?  

Hallo Folrian,

ja, ich habe das vor 1,5 Jahren mit elekrischem und strömungstechnischen Protokoll machen lassen und bin sehr zufrieden damit. Damals hat das pro Stück in D. 49 € und in UK £ 25 zzgl. Versand gekostet. In den USA war es etwas billiger, aber die Zeit und die Formalitäten haben mich abgehalten.

Um jedoch sicher zu sein, dass ich nur funktionsfähige Düsen weg schicke, habe ich vorher:
- bei laufendem Motor mittels Stethoskop die Düsen "abgehört", es geht aber auch mit dem Schraubendrehergiff am Ohr und
- mir das Sprühbild angesehen, was allerdings eine sehr sensible und nicht ganz ungefährliche Angelegenheit ist!
In meinen Forumbeiträgen habe ich einges dazu berichtet.

Gruß Günter

Falls Du nähere Infos benötigst, gerne unter PN.
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Dirk Albrecht
registrierter Benutzer
25364 Brande-Hörnerkirchen



BeitragVerfasst am: So 08 Jan, 2017 19:34    Titel: Katalysator ausbauen  

Hallo Florian,

da der Katalysator bei Deinem XJ 6 nachgerüstet wurde, ist ein Ausbau, wenn Du diesen in den Fahrzeugpapieren eintragen und die Schadstoffklasse dort ändern lässt. meines Wissens legal möglich.

Steuerlich ist es beim H-Kennzeichen ja kein Unterschied.

Viele Grüße

Dirk
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radmar
registrierter Benutzer
Baden / Schweiz



BeitragVerfasst am: Mo 09 Jan, 2017 21:29    Titel:  

Hallo Zusammen,

da ich immer auf der Suche nach der besten Lösung bin ...
1) Mein Kat ist Werksmässig verbaut - also ist es nicht 100% vergleichbar. Ausserdem sehe ich keine Lufteinspritzung, was bestätigt das ich die Niederkompression US Variante mit 178 PS verbaut habe und Florian ein Europa Motor hat, mit vor Umbau 205 PS ...
2) Das mit den Einspritzdüsen ist etwas was ich nicht ausschliesse, aber ich glaube es eher nicht. Meine Düsen laufen einwandfrei (der Wagen hatte ja auch erst 83TKm beim Kauf) und klackern schön - ebenso habe ich schon paar mal Reinigungszusatz (ATP, LiquiMoly, etc.) verwendet ohne jeglichen Effekt...

Daher meine Frage zurück an die Besitzer eines Einspritzer 4.2 Motors: 'Wie genau fühlt sich Euer Leerlauf an?' - Folgende Ausgangslage (damit vergleichtbar): Betriebswarmer Motor, Aussentemperatur ca 20C, im D, mit laufender Klimaanlage auf 70F, Licht eingeschaltet und Radio ...
Meiner tuckert mit ca 650 U/min vor sich hin, immer mit dem Gefühl jetzt geht er bald aus, aber er läuft brav weiter - im 'Popometer' und Akkustisch spüre ich klar das er nicht rund läuft. Wenn ich die Haube aufmache sehe ich wie der Motor alle paar Sekunden paar Zentimeter 'ausschlägt' - das Ganze ist deutlich nervig ... aber nie so, dass er ausgeht. Es sind auch keine Fehlzündungen, sondern eine Art Schütteln, d.h. eher eine Art Eigenschwingung ...
Sobald man etwas Gas gibt, 800-900 Umin, ist es komplett weg und er Motor läuft wie Sahne, keine Aussetzer beim Hochdrehen oder Leistungsverlust ... aber sobald er wieder im Leerlauf ist, dann wackelt es sagen wir mal alle 1 Sekunde einmal ...(bei 600Umin, sind das ja ca 10 U/sek ... d.h. jede 10. Umdrehung spüre ich durch den ganze Wagen ... )

Mein Erklärung bisher war, dass dies wegen dem Kat und US Abgasemissionen so eingestellt ist und nicht zu beseitigen ist ...

Wer diese Problem lösen kann, hat was bei mir gut!

Gruss,
Radmar




DSCN2089.jpg

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Wer liefert was?
      
dtsiadgh
Moderator
Köln



BeitragVerfasst am: Di 10 Jan, 2017 0:27    Titel:  

Hallo zusammen,

ich fahre ja auch seit rund 11 Jahren einen 86er XJ S.III Sov. in CH-Ausführung mit Werkskat.

Die Lufteinspritzung ist nach Motorrevision komplett entfernt worden. Der Wagen hat rund 226 Tkm drauf.

Er läuft eigentlich völlig ruhig mit rund 800 Umdrehungen im Stand. Im kalten Zustand läuft er absolut ruhig, bei warmen Wetter und nach längerer Fahrzeit im Stand bemerkt man minimale Schwankungen an der Ampel. Zumindest ich bemerke sie, die meisten Beifahrer aber nicht.

In den Jahren habe ich eigentlich alle relevanten Bauteile überarbeitet/ gegen Neuteile getauscht:

Lambdasonde
Einspritzdüsen gereinigt und auf Prüfstand laufen lassen
Alle Spritleitungen neu
ECU gewecheselt
Drosselklappe plus Poti gewechselt
Ducellierzündspule plus Widerstand
Alle Zündkabel
Verteiler mit Welle, Kappe, Hallgeber, Finger
Thermoswitch
Zusatzluftschieber geprüft
Luftmengenmesser
Zylinderkopfüberholung komplett mit neuen Ventilführungen, Tassenstößelsicherung etc.
Kaltstartventil getauscht, da defekt, spritzte immer ein.

Im ersten Schritt würde ich die Lambdasonde tauschen, die Drosselklappe reinigen, den Drosselpoti, der gerne voll Öl läuft und die Zündkerzen und Kabel checken, dazu den Verteilerfinger tauschen.
Alles kein großer Zeit und Kostenaufwand.

Danach wird es tiefgreifender
Viele Grüsse
Daniel
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Jaguar2110
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Sa 18 März, 2017 17:47    Titel:  

Hallo Zusammen!

Zurück aus dem Winterschlaf - zurück zu den Schwierigkeiten aus der vergangenen Saison. "Mann" freut sich dass das Salz und der gröbste Schmutz von den Strassen ist, die Batterie voll geladen und los geht`s. Mein Start in die Saison klappte schon beim ersten Schlüsseldreh und auf den ersten Kilometern keine Auffälligkeiten. Kurze Funktionsprüfung der wichtigsten Standards - bis auf die Hupe funktioniert alles. Dank Werkstatthandbuch lässt sich das mit einer Prüflampe gut testen, denke es liegt am Relais und der Tausch sollte keine Thema sein, denn Sicherung ist i.O. und die Hupe als solches funktioniert auch.

Aber da war noch was aus dem letzten Jahr - das Motorruckeln. Nach gut 55 gefahrenen Kilometern und Betriebstemperatur ist der Motorlauf eine Schande! Fahrfreude gleich null, es begleitet mich ein mulmiges Gefühl auf jedem Meter, Aussetzer sind deutlich zu spüren. Auf die letzte Nachricht von Dirk Albrecht hier im Forum habe ich mich noch einmal schlau gemacht, ich lasse den nachgerüsteten KAT meiner XJ Deutschland Version nun ausbauen, es folgt die Abnahme beim TÜV auf Grundlage der Wkst.-Rechnung bzw. Sichtprüfung mit AU-Abnahme und die Eintragung beim Landratsamt. Die Kosten für die KFZ-Steuer ändern sich nicht, denn "E2 nachgerüstet" entspricht vom Steuersatz "Euro1". (www.kfz-steuer.de)

Ich denke inzwischen dass es ein großes thermisches Problem gibt - verursacht durch die Abgase, welche dank Kat zu sehr zurück gestaut werden. Denn nach dem Kaltstart aus der TG heraus läuft der Motor die ersten 10 Minuten aller erste Sahne, so wie ich es mir wünsche. Somit schließe ich Fehlfunktionen anderer Bauteile aus - und vieles wurde ja auch schon von mir erneuert, siehe erste Nachricht. Ich werde also weiter berichten für alle XJ6 Serie 3 Fahrer mit schlechtem Motorlauf.

Hoffe das Thema ist dann vom Tisch, ansonsten biete ich meinem Jag mal ein Snickers an. :-) Vielleicht endet dann sein Diva-Dasein!

Eine andere Frage - vllt. mag der ein oder andere mal in seinem Auto nachsehen... es gibt eine Beleuchtung am Armaturenbrett der Serie III, diese lässt sich separat ansteuern mittels Schalter bei der Uhr, ist also eine Leselampe und ist auf der Unterseite neben dem Temperaturfühler für die Klima angeordnet. Gibt es dafür eine Streuscheibe? Bei mir sieht man direkt auf die Lampe... da war ich doch überrascht. Aber vielleicht ist es tatsächlich so, denn in keinem Teilebuch kann ich etwas finden. Danke im Voraus für`s kucken.

Viele Grüsse, Florian
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Gast





BeitragVerfasst am: Sa 18 März, 2017 18:05    Titel:  

Florian, schau dir mal mein Thema: XJ6 als Alltagsauto an" an.
Vor allem das Video in meiner Cloud.
Deckt sich mein Lauf mit Deinem?
Vielleicht ist was für dich dabei?
Vor allem die letzte Seite dürfte dich interessieren.
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Jaguar2110
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Sa 18 März, 2017 18:51    Titel:  

Genau so bescheiden läuft der Motor... Schrecklich und nervig zugleich...
Sag mir gerade noch mal wieviele km hat dein Fahrzeug gelaufen und ist auch ein Kat (nachträglich) verbaut?

Hab hier ein paar Orte weiter einen Besitzer eines XJ6 Serie III BJ 1984 ohne Kat mit über 150' km der läuft
völlig problemlos... Einfach nichts...

Interessant bei meinem Fahrzeug ist auch dass auf jeder Service Rechnung von damals immer drauf steht
Motorlauf prüfen und einstellen... Da war der Kat also schon verbaut und alle anderen Bauteile die für einen
ruhigen Motorlauf sorgen quasi neu!
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Dirk Albrecht
registrierter Benutzer
25364 Brande-Hörnerkirchen



BeitragVerfasst am: Sa 18 März, 2017 19:32    Titel: Leselampe  

Hallo Florian,

die Leselampe hat keine Streuscheibe.

Hast Du Deinen XJ 6 gar nicht mit H-Kennzeichen zugelassen, da Du etwas von Steuersatz Euro 1 schreibst? Ohne Katalysator und ohne H-Kennzeichen hat der Wagen nicht Euro 1, sondern den vollen Steuersatz ohne Abgasentgiftung, sprich 25,36 € je angefangene 100 cm³ Hubraum, macht fast 1.100 € beim 4.2 Liter.

Viele Grüße

Dirk
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Gast





BeitragVerfasst am: Sa 18 März, 2017 19:51    Titel:  

190.000 Km und kein Kat.

Zum Thema Leselampe ist in meinem Thread auch alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt.
Einfach mal durchlesen.
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Jaguar2110
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Sa 18 März, 2017 22:06    Titel:  

Hallo Dirk,

vielen Dank für die Info mit der Streuscheibe... hätte ich nicht vermutet... Aber jetzt herrscht Klarheit.

Nein, leider habe ich noch kein H-Kennzeichen, der Erstbesitzer war ein Felgenherstelle und der gute Herr hat den Wagen mit seinen eigenen Felgen erst mal drei Jahre in seine Ausstellung gestellt ohne es zuzulassen. Daher gibt es bei mir leider erst 2019 das begehrte H.

Danke auch für den Tip mit der Steuereinstufung, hatte mich bisher auf die Angaben bei mobile.de verlassen, hier stehen hin und wieder XJ6 ohne Kat drin mit Angabe von Euro1.

@ Team_JAGass: wird erledigt, hab's auch schon gefunden. Viel mehr wundert mich dass dein Auto ohne Kat auch so schlecht läuft... mein XJ ist erst 67.000 gelaufen und klingt kein bisschen anders...

VG Florian
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BlackwhiteCastle
registrierter Benutzer
Nürnberg



BeitragVerfasst am: Sa 18 März, 2017 22:45    Titel:  

es ist schwierig, aber durchaus möglich einen Wagen als Oldtimer zuzulassen, auch wenn die Erstzulassung noch keine 30 Jahre zurück liegt. Entsprechendes ist als Ausnahmemöglichkeit in der entsprechenden Verordung vorgesehen, wenn nachgewiesen werden kann, dass das Fahrzeug schon früher gefahren wurde. (Vorführwagen oder Werksfeuerwehr oder...) Eine Überführungsfahrt aus England würde evtl. reichen. Es war zwar ein langes Tauziehen mit der Kfz.-Zulassungsstelle, bis ein uralter Zollbleg aus dem Herstellungsjahr mit einem Kilometerstand von glaube ich 120km ausreichte die H-Zulassung vorzuziehen. Der Schein sah dann so aus:



Oldtimer nach Baujahr.jpg

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Lynx1812
registrierter Benutzer
Médoc, France



BeitragVerfasst am: Di 21 März, 2017 0:24    Titel: Drehzahl Leerlauf  

Guten Tag Florian, und weitere Forumsteilnehmer in diesem Thread:

Obwohl ich technisch nicht so bewandert bin, wage ich es trotzdem anzumerken, dass ich dem weiter oben genannten Vorschlag, zwecks Rundlauf des Motors die Drehzahl des Leerlaufs zu erhöhen, kritisch gegenüber stehe.

Muss auch sagen, dass meiner keinen Kat hat und dass scheinbar der nachträglich eingeführte Kat dem eigentlichen Motorkonzept nicht entspricht. Die Möglichkeit ihn abzurüsten kann hilfreich sein.

Jedenfalls folgendes: Im Benutzerhandbuch steht an drei Stellen (!), dass bezüglich Verzögern/Bremsen man "vorausschauend fahren soll und rechtzeitig/frühzeitig vom Gas gehen" und so die Bremsen schont. Und tatsächlich, wenn man diese Fahrweise, die auch zum Wagen passt, beherzigt, braucht man die Bremsen nur noch sehr wenig.

Nun hat aber mein (ehemaliger) Garagist aus unerfindlichen Gründen auch bei mir an der Leerlauf-Drehzahl herumgeschraubt, mit unangenehmen Folgen: Ich muss die Bremsen viel öfter und stärker betätigen (abnutzen) und im Kreisel (gibt's bei mir viele) habe ich zuviel Schwung drauf, sodass ich jeweils noch ein wenig nachbremsen muss. Alles unangenehm und nicht so, wie es sein soll.

D.h. die Leerlaufdrehzahl hat auch mit dem Fahrverhalten des XJ zu tun. Das sollte man bedenken, bevor man von der Werksvorgabe abweicht.

Georges




Idle Speed (Neutral) - 750 RPM.jpg

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patrickfehr
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Schweiz bei Basel



BeitragVerfasst am: Di 21 März, 2017 20:45    Titel: Motorlauf  

Guten Tag
Wie vorgängig bereits beschrieben wurde gab es original ab Werk verschiedene Ausführungen mit und ohne Kat.
Fahrzeuge mit Kat hatten damals eine geringeres Verdichtungsverhältnis als welche ohne Kat. (somit auch unterschiedliche Leistungsangaben)
Im Ersatzteilekatalog sind demzufolge auch diverse Motorsteuergerätevarianten anzutreffen (mit/ohne Kat)

Nun besteht die Vermutung, dass bei diesen um und nachrüst - Aktionen nur auspuffseitig modifiziert wurde? Seitens Verdichtung und Steuergerät wurde vermutlich original belassen?

Könnte sich da nicht unter umständen bei der Gemischbildung ein etwas unruhiger Leerlauf bemerkbar machen?

Was sich genau bei den unterschiedlichen Steuergeräten unterscheidet weiss ich nicht!

Freundliche Grüsse
Patrick




Motorsteuergerät XJ6.PNG

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radmar
registrierter Benutzer
Baden / Schweiz



BeitragVerfasst am: Di 21 März, 2017 20:50    Titel:  

Kleines Puzzle Teil:
Bei meinem werksmässigen Kat ist die offizielle Leerlaufdrehzahl bei 850 U/min, nicht 750 ... bei ausgeschalteten Verbrauchern und im N.

Das mit dem unruhigen Leerlauf ist bei mir immer noch ein Problem, wer hier wirklich Abhilfe weiss bekommt ein Bier, oder zwei ...
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Jaguar2110
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Mi 22 März, 2017 9:44    Titel:  

Guten Morgen Zusammen,

vielen Dank erst einmal für den Tipp bezüglich der H-Kennzeichen Zuteilung und der Sonderregelung. Der Fahrzeugschein könnte Gold wert sein. Denn telefonisch hatte mich zuletzt die Zulassungsstelle schnell abgewiesen und ich folglich auch aufgegeben. Aber gestern Abend hab ich noch einmal gesucht und da flatterte mir ein Dokument aus der Servicemappe in die Hände mit Stempel und Unterschrift mit Datum aus 07/1986 dass bei km-Stand von 1.500 der erste Service durchgeführt wurde. Das bedeutet für mich dass das Fahrzeug schon mit roter Nummer bewegt wurde. Der Fall liegt jetzt bei der ZL-Stelle, bin gespannt auf die Rückmeldung. Bei positiven Ergebnis kommt der KAT sofort weg.

Denn wie Patrick schreibt sind die Steuergeräte nicht getauscht worden bei der nachträglichen KAT-Nachrüstung. Und dass das kleine Steuergerät vom KAT mit dem originalen nicht harmoniert sagt auch meine Werkstatt.

Mein Ziel wäre wirklich alles original zu lassen, sei es Leerlaufdrehzahl usw. Schließlich kann es nicht sein dass sich ein XJ Käufer von damals bei diesen Preisen solch einen Motorlauf bei Auslieferung hätte bieten lassen.

Die letzten Tage bin ich bewusst zu frühen und späten Uhrzeiten erneut gefahren - um niedrige Aussentemperaturen vorzufinden. Da läuft der Motor zu 90 Prozent perfekt. Sobald der Motor richtig warm gefahren ist läuft er immer schlechter. Bedeutet im Sommer dann nach 10 km - jetzt sind es gut 50 km die ich mit gutem Gefühl fahren kann. Vielleicht - so meine Vermutung - verursacht der Abgasrückstau durch den KAT solche thermischen Probleme dass andere Bauteile wie Zündspule, Zündverstärker und Einspritzdüse ihren Dienst bei Hitze nicht mehr ordentlich ausführen.

Viele Grüsse, Florian.
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Gast





BeitragVerfasst am: Sa 25 März, 2017 20:25    Titel:  

Florian, gibts hier was Neues zu berichten?

Zur Hitzeproblematik.
Ich kann nur schwer glauben, dass Jaguar damals die Autos mit den Teilen an Stellen ausgeliefert hat, die auf Grund der Hitze ständig die Grätsche machen.
Da wäre ja ganz schön was los gewesen bei den Händlern - Stichwort Garantie.
Ich habe einen Beitrag gelesen, da hat ein User die von Dir genannten Teile anders verbaut und der Wagen machte trotzdem dieselben Probleme.
Ich würde also woanders suchen.

Ich habe zum Beispiel im Rahmen der Motor und Motorraum Restaurierung 2 Kabel/Stecker gefunden, die hinüber waren.
Das eine Kabel lag sogar nur noch da rum.
Wenn der Motor und das alles wieder zusammen gebaut ist und ich den Motor starte, werde ich ja sehen, ob es die Übeltäter waren.

Gruß aus H

T.J.
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Jaguar2110
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Mo 27 März, 2017 7:28    Titel:  

Zur Hitzeproblematik gibt es leider noch keine Neuigkeiten, bin gestern noch mal ausführlich gefahren und prünktlich nach 60 - 70 Kilometern setzte wieder der Fehlerteufel ein. Seltsamer Weise nach dem ich stark an einem Zebrastreifen Bremsen musste. Kann Zufall gewesen sein aber danach folgte ein Ruckeln und Zuckeln - aber was rege ich mich auf, habe jetzt für den 18.04. einen Termin vereinbart in meiner Wkst., denn: Die ZL Stelle hat meinem Antrag auf H-Zuteilung unter Vorlage eines Servicenachweises aus 1987 tatsächlich zugestimmt - ich bekomme mein H-Kennzeichen statt 1989 ab sofort und somit gehört der nachgerüstete KAT nach dem Wkst.-Termin der Vergangenheit an. Danach heißt es fahren und beobachten.

Zu deinem Einwand - ganz sicher bin ich mir natürlich auch nicht ob der entferne KAT alle Probleme löst aber einen ruhigeren Motorleerlauf erwarte ich mir auf jeden Fall und natürlich auch weniger Hitzerückstau. Was wir nicht vergessen dürfen ist dass zumindest in meinem Fahrzeug noch elektrische Bauteile (z. B. Zündverstärker) verbaut sind die inzwischen 30 Jahre alt sind und auch diese Teile ermüden irgendwann. In AutoMobil (VOX) gab es kürzlich eine Einspritzdüse, die in heißem Zustand ihren Dienst versagte, der Motor lief dann ähnlich wie der von uns.

Alles ist möglich - am Ende ist es eine Kleinigkeit... meine Hupe hat sich nach anfänglichem Streik auch selbst repariert. Beim Durchmessen stellte sich heraus dass das Relais nicht geschaltet hat, da half kein dagegen klopfen und nichts. Inzwischen geht die Hupe wieder.
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jphdittmar
registrierter Benutzer
hannover



BeitragVerfasst am: Mo 27 März, 2017 9:38    Titel:  

Was man ja auch nicht so auf dem Schirm hat ist das bei einem Keramikkat auch durchaus mal der keramikkörper durch degradation Verstopfungen im auslasstrakt machen soll.
Aber den wirst du ja eh bald los.
Mit freundlichen Grüßen Jens
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Jaguar2110
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Di 28 März, 2017 8:01    Titel:  

Soetwas vermute ich eben auch - denn das Fahrzeug lief früher schon einmal ähnlich schlecht bis eher noch schlimmer und in diesem Fall hatte sich der Kat im Gehäuse gelöst und war sogar teilweise geschmolzen. Daraufhin habe ich den KAT damals erneuert - ist ca. vier Jahre her, da lief das Fahrzeug auch wunderbar, keine Probleme bei der AU usw. Und über die Zeit hinweg hat sich das Problem mit dem Motorlauf zunehmend verschlechtert. Außerdem habe ich gestern in einem KFZ-Buch noch gelesen, dass sich ein Luftmengenmesser mit der Lambdaregelung eines nachgerüsteten KAT überhaupt nicht vertragen.

Da der KAT aber vermutlich eher den unruhigen Motorlauf erklärt habe ich mich noch einmal mit dem sporadischen Ruckeln und Zuckeln während der Fahrt nach einiger Zeit beschäftigt - für den Fall dass es nicht nur ein thermisches Problem ist.

Hat jemand mit seinem XJ schon einmal Schwierigkeiten mit der Lichtmaschine gehabt? Bei modernen Fahrzeugen können durch sporadische Fehler der Lichtmaschine die unterschiedlichsten Schwierigkeiten auftreten - vom Ausfall elektrischer Helferlein bis zum schlechten Motorlauf? Also warum nicht beim XJ auch?

Würde mich über Rückmeldungen zum Thema Lichtmaschine freuen.
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Gast





BeitragVerfasst am: Di 28 März, 2017 8:20    Titel:  

Kommt bestimmt noch ;-D
Dazu ist meiner noch zu frisch und ich bin bisher kaum gefahren.
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Gast





BeitragVerfasst am: Mo 03 Apr, 2017 21:56    Titel:  

@Florian

Ich arbeite eh am Motor und könnte mit die LiMa mal ansehen.
Meine Frage ist, ob du weißt, woran man eine fehlerhafte LiMa erkennt.
Kann man da irgendwas messen und mit Sollwerten vergleichen?
Dann würde ich das tun und dir ein Feedback geben.
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Jaguar2110
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Mi 05 Apr, 2017 8:48    Titel:  

Guten Morgen,

ich habe in der Zwischenzeit mal etwas geforscht, "unsere" Lichtmaschine kann tatsächlich noch in seine Einzelteile zerlegt werden und einzelne Bauteile wie Diodengleichrichter einzeln getauscht werden. Zum prüfen habe ich folgenden Link gefunden: http://de.wikihow.com/Eine-Lichtmaschine-kontrollieren
Lasse die LiMa in meiner Werkstatt nach Ostern direkt mal prüfen und bin dann schon sehr gespannt wie er läuft ohne KAT.

Habe übrigens am WE meine Scheibenrahmen - sind vor zwei Jahren mal neu gemacht worden - mit einem Fett von der Firma TimeMax behandelt, genau gesagt TimeMax Move. Hat sich super verarbeiten lassen und soll verhindern dass sich Wasser im Scheibenrahmen sammelt und dort nicht mehr abfließen kann. Ist speziell für diese Thematik entwickelt worden.

Hat sonst jemand Erfahrung zum Thema Rostvorsorge bei TimeMax aus den letzten Jahren?
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Jaguar2110
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Jun, 2017 21:36    Titel: Ruckeln unter Teillast  

Hallo Jaguar Fan-Gemeinde,

nach längerer Anwesenheit als Mitleser melde ich mich mit einem neuen Zwischenstand von meiner Seite.

Die begehrte H-Abnahme vom TÜV liegt mir inzwischen vor und die Schilder sind am Auto montiert. Die eigentliche Abnahme war keine Problem, technisch gab es keinerlei Beanstandungen, Null Rost und Null Wartungsstau. Alles dauerte aber doch länger als geplant, da das Hosenrohr und das Y-Rohr längere Lieferzeit hatten, aber egal - Vorkat und Lambdasonde gehören der Geschichte an. Gleichzeitig habe ich noch die Kreuzspeichenfelgen vom XJS 6,5 x 15 ET 28,5 eintragen lassen. Wer hier mal ein Teilegutachten benötigt für den §19, es liegt mir vor. Soweit so gut, eigentlich könnte die Freude groß sein.

Wenn da nicht ein kleines ABER wäre, denn "H" steht bei mir wohl eher für Hindernisse als für Historisch.

Der Leerlauf gestaltet sich inzwischen auf N und P perfekt, bei eingelegter Fahrstufe hin und wieder mal ein kleines Schütteln vom Motor, aber für ein 30 Jahre altes Auto mit L-Jetronic absolut vertretbar. Die Leerlaufdrehzahl haben wir minimal erhöht. Das Auto springt kalt und warm gut an. Jetzt der Fehler: Je nach Aussentemperatur läuft das Auto von 1 - 15 km gut, spätestens wenn der Motor richtig warm ist kommt unter Teillast ein Leistungsschwanken, sitze wie auf einem Kamel im Auto. Beschleunigung ist bescheiden, habe eigentlich nur noch "Angst" vor Folgeschäden.

Nachdem die auf Jaguar Old- und Youngtimer spezialisierten Werkstätten den Fehler nicht finden können und meine Bereitschaft weiterhin Geld zu verbrennen gegen NULL geht habe ich mein Werkstattbuch und den Stromlaufplan gezückt und mich mit einem Multimeter ausgestattet. Die Zündanlage habe ich laut Leitfaden komplett durchgemessen, alles i.O. kalt wie warm.

Kühlwasser Temp.-Fühler i.O., Zusatzluftschieber 20,5 Ohm statt 33 Ohm, Leitung abgeklemmt - kein Unterschied feststellbar. Drosselklappenschalter i.O. (FZG läuft unter KickDown und Leerlauf perfekt), Kaltstartventil abgeklemmt, kein Unterschied, Einspitzdüsen i.O. Spritzbild und -menge i.O.

Also auf zum nächsten wichtigen Baustein, der Kraftstoffversorung. Was mich wundert ist der Kraftstoffdruckregler, ob mit oder ohne Unterdruckschlauch, der Motor läuft immer gleich gut im kalten und gleich schlecht im warmen Zustand. Kann das sein? Neigt der Membran unter Hitze zu Fehlern? Gibt es hier Erfahrungen? Kraftstoffpumpe ist neu.

Und noch ein Thema das mich interessiert, der Luftmengenmesser. Könnte es sein dass hier das Potentiometer unter Hitze falsche Widerstandswerte liefert? Denn im Leerlauf und unter Kickdown funktioniert alles perfekt, hier bekommt das Steuergerät ja die Werte vom Drosselklappenschalter.

Würde mich über Rückmeldungen freuen wenn jemand mit dem Kraftstoffdruckregler und dem Luftmengenmesser Erfahrungen hat oder ein ähnlliches Fehlerbild hatte wie ich.

VG Florian
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Jaguar2110
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BeitragVerfasst am: Di 16 Jan, 2018 9:35    Titel:  

[url]Guten Morgen Jaguar Fan Gemeinde,

es ist einige Zeit vergangen und daher möchte ich mich an dieser Stelle mit einem neuen Zwischenstand melden und es ist eine neue Frage aufgetaucht, welche sich speziell an alle XJ6 Serie III Fahrer richtet mit elektronischer Einspritzung, gerne am 1984.

Nachdem ich weiterhin gegen meinem unruhigen Motorlauf mit Leistungsaussetzern kämpfe - wie zuletzt ausführlich beschrieben - habe ich mich in der Vergangenheit dem Kraftstoffdruck, dem Kraftstoffrücklauf und der Kraftstofftemperatur gewidmet. Aber das von mir zwischengeschaltete Thermomanometer liefert keine Auffälligkeiten. Pumpe und Druckregler sind neu.

Da der Fehler hauptsächlich beim Anfahren oder wieder Gasgeben auftritt und temperaturabhängig ist, habe ich zuletzt Thermozeitschalter, Zusatzluftschieber & Co. durchgemessen. Außer leicht abweichende Widerstandswerte keine Auffälligkeiten. Daher habe ich mich zuletzt dem Leistungswiderstand gewidmet und den Relais.

In den Zeichnungen von SNG, Limora & Co finde ich aber eine Abweichung vom Ist-Zustand bei mir. Kann mir jemand erklären wofür die zwei weiteren Relais sind? Sieht das beim Ein oder Anderen mit einem Vergleichsfahrzeug auch so aus? Wäre für jede Info dankbar. Leider kann ich nicht ganz nachvollziehen wohin die Anschlüsse verlaufen, das ganze sieht aber auch ziemlich original aus, da die Trägerplatte für die Relais auch größer ist.

Ich freue mich auf Rückmeldung, VG Florian




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dtsiadgh
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BeitragVerfasst am: Di 16 Jan, 2018 13:22    Titel:  

Hallo Florian,

hast Du einen Werkskat mit Zusatzluftpumpe verbaut? PS-Angabe im Fahrzeugschein müsste bei 181 PS liegen.

ich fahre einen 86er 4,2 Sovereign in CH-Ausführung mit Werkskat.
Ich werde heute Abend mal nachsehen, meine aber, dass bei mir ein Relais weniger verbaut ist: Starterrelais, Pumpenrelais, Diodenblock.

Meine Frage:

ist der Thermozeitschalter definitiv ok?
schließt das Kaltstartventil nach 30 sec oder läuft es unbemerkt mit?
ist der Kühlwassertemperaturfühler 100 % ok?
Hast Du ggf. Dein ECU mal getauscht?

Viele Grüße
Daniel
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Jaguar2110
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BeitragVerfasst am: Di 16 Jan, 2018 13:49    Titel:  

Hallo Daniel,

Danke für Deine Rückmeldung. Es handelt sich bei mir um ein deutsches Modell BJ 1986 ohne Kat ab Werk. Allerdings hatte der Erstbesitzer einen Kat nachrüsten lassen. Im Rahmen des H-Kennzeichen wurde dieser aber zurück gerüstet, der Kat im Hosenrohr entfernt und auch der Hauptkat entfernt. Lambda Ansteuerung gab es nicht. Daher auch 205 PS im FZG-Schein.

Wäre super wenn du bei dir einen Blick reinwirfst. Bin die letzten Tage auch intensiv über dem Schaltplan gesessen, der im Bordbuch drin war. Aber irgendwie finde ich hier nichts passendes zu den Relais.

Den Thermozeitschalter habe ich kalt und warm durchgemessen, die Widerstände passen, außer zwischen Klemme W und G ab 60 Grad, da liegen 270 Ohm an - sollen aber wohl bloß 80 Ohm sein. Um ganz sicher zu gehen habe ich das Kaltstartventil abgesteckt (stromseitig) und die Kraftstoffleitung mit Klemme abgedrückt. Keine Besserung. Der Kühlwassertemperaturfühler ist neu. Den Luftmengenmesser habe ich gegen ein Neuteil (welch ein Glück) getauscht. Keine Besserung. Das ECU habe ich bisher nicht getauscht.

Die Zündanlage hatte ich im Stand durchgemessen laut Werkstatthandbuch, Zündkerzen, Zündkabel, Zündspule, Verteilerkappe und Finger erneuert. Im Verteiler sitzt eben noch in Pick up Modul (AEU1500) und den Zündkraftverstärker hätte ich auch in Verdacht. Das Thema ist eben dass es so sporadisch auftritt und mit zunehmender Motorentemperatur immer ausgeprägter wird. Die Unterdruckverstellung im Verteiler funktioniert. Den Zündkerzen zur Folge bekommt er zu viel Sprit oder zu wenig Funken.

Hatte mir jetzt noch ein neues Thermostat bestellt, da dies während der Warmlaufphase im Stand irgendwann metallisch klackt. Evtl. hat das Einfluss auf die Temperaturfühler, wobei die Anzeige im Kombiinstrument unauffällig ist. Auch diesen Temperaturfühler habe ich getauscht.

Vllt. hast du für den Thermozeitschalter ja Vergleichswerte für mich. :-)

Viele Grüsse. Florian
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dtsiadgh
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BeitragVerfasst am: Di 16 Jan, 2018 14:28    Titel:  

Hallo Florian,

weisst Du, von welcher Firma der Kat verbaut wurde (hatte mal einen Benz mit Wurm-Kat, war im Bereich Benz führend in Sachen Nachrüstkat, leider war danach die Motorleistung des 230E auf 200D-Niveau)? normalerweise wurden bei diesen Kat-Nachrüstungen keine elektrischen Steuerteile verbaut, wüsste nicht, woher das Relais kommen sollte.

Ich kann Dir empfehlen, den neuen Wassersensor durchzumessen oder neu zu bestellen. Sind Nachbauten mit Preis von 5-8 Euro, die nicht lange halten. SNG hat das Original noch zu 25 Euro.
Einen Thermozeitschalter kann ich Dir gerne leihen, habe noch 2 gebrauchte da.
Der Luftmengenmesser ist der passende mit passender Boschnummer?

Wenn ich bei meinem Werkskatwagen einen LMM aus der katlosen Variante (andere Boschnummer) einbaue, fährt der sich auch äußerst bockig.

Wir können die Woche auch gerne mal abends telefonieren.

Grüße
Daniel
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Jaguar2110
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BeitragVerfasst am: Di 16 Jan, 2018 15:17    Titel:  

Hallo Daniel,

hatte gestern gerade das schwarze Kästchen vom nachgerüsteten Kat in der Hand, leider steht kein Name drauf und die Rechnung zum Einbau liegt mir leider nicht vor. Ein Mechaniker aus einer Jag Oldtimer Werkstatt nannte mal einen Namen, aber das war nicht die Firma Wurm.

Seltsam ist eben, dass er nach Startschwierigkeiten und schüttelndem Motor im Warmlauf für 20 Minuten tadellos fährt. Anfahren, Teillast, Volllast = 1A. Ist die Außentemperatur niedrig klappt es auch mal länger. Nur dann geht der Spaßfaktor gegen Null.

Die Wasser-Temp.-Fühler sind von SNG - ich versuche immer nur Original Teile zu verwenden, auch wenn es mal nen` Euro mehr kostet. Lege sehr viel Wert auf Originalität. Würde mir von Bosch F026 T03 101 kaufen, bekomme ich bei mir um`s Eck für 58,04.- EUR. Das ist der offizielle Nachfolger für den 0280 130 220 Thermozeitschalter.

Auf dem LMM steht Lucas 2AM airflowmeter 73171B und Bosch 0280203005. Ist das korrekt? War sehr stolz den als "New Old Stock" zu bekommen. Hoffe es ist der richtige.

Viele Grüsse. Florian
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Jaguar2110
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BeitragVerfasst am: Mo 04 Jun, 2018 13:13    Titel: XJ6 Serie III unrunder Motorlauf  

Hallo Zusammen,

da ich es selbst immer Schade finde viele Beträge hier zu lesen welche dann aber ohne tatsächliche Lösung enden möchte ich heute mal meine Erfolgsmeldung verkünden.

Wer die ersten Zeilen meiner Problembeschreibung ließt wird sich vielleicht noch daran erinnern oder kann es noch einmal nachlesen. Tatsächliche Ursache für mein Problem war der im Zündkraftverstärker eingebaute Kondensator. Ein Kondensator nimmt unter erhöhter Temperatur bis zum fünf-fachen an Energie auf. In meinem Fall hat dies zum unrunden Motorlauf geführt, zum Ruckeln usw. Dies war beim Durchmessen der Zündanlage nicht prüfbar, kalt wie warm. Also ein wirklich gemeiner Fehler.

Vor lauter Freude wurde nun die Klimaanlage von einer Werkstatt wieder in Schwung gebracht. Nach 18 Jahren Stillstand funktioniert sie nun wieder wie so soll. Als finale Ergänzung habe ich mir nun Lammfell Fußmatten gekauft, original aber gebraucht.

Jetzt meine Frage: Wie sind die Lammfell Matten bei Euch aufgebaut? Meine sehen zwar original aus, auch auf der Rückseite, sind aber wenn man die Haare auseinander schiebt auf ein Rattangeflecht aufgenäht. Heißt also für mich kein echtes Lammfell, denn die eigentliche Haut fehlt. Bin ich hier einem Betrug aufgesessen?

Anmerkung: Nach einer kurzen Urlaubsfahrt mit Klimaanlage springt meine Diva zum Dank gleich gar nicht mehr an. Grrrrrr.
Zündung sieht gut aus, Funke ist da - Stauscheibe und Drosselklappe nicht fest, Kraftstoffdruck liegt auch an... sind ja fast alle Teile neu. Nur Ruß kommt beim Startversuch keiner mehr und sonderlich nach Benzin riecht es auch nicht. Hat schon mal jemand Schwierigkeiten mit dem Relais gehabt? Denke die Einspritzdüsen werden nicht angesteuert.

Ich hoffe dass ich dem ein oder anderen helfen konnte mit der Lösung zu meinem Problem unruhiger Motorlauf und freue mich auf Infos zu den Lammfellmatten und meinem Startproblem.

Sonnige Grüsse.

Florian
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Peter Hilgenstock
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Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Mo 04 Jun, 2018 13:41    Titel: WIE- um alles in der Welt....  

.....findet man so etwas (Kondensatormacke) heraus ??? Oder WER weiß so etwas ?

@Florian: Danke für Dein Feedback !!!! aber jetzt will ich dann aber auch ALLES wissen.....

Gruß - Peter aus FFM
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dtsiadgh
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BeitragVerfasst am: Mo 04 Jun, 2018 14:12    Titel:  

Hallo Florian,

schön, dass Du das Problem bis zum Ende gebracht hast und auch hier beschrieben hast.

Lammfellfußmatten der Serie III: waren beim Double Six/ Vanden Plas serienmäßig, teilweise ab Sovereign in Auslandsmärkten (Schweiz). Ich kenne sie in grau, anthrazit und braun. Konnte man über Jaguar nachträglich beziehen oder noch heute in England http://www.easirider.com/lambswool-over-rugs/. Ich habe zum Glück eine Variante mit Klettverschluss (mein Auto ist in der CH erstzugelassen worden)

Meist sehen die Dinger wie alte Hundefelle aus, da platt getreten und verschmutzt. Meine waren damals in ähnlichem Zustand. Bei mir ist auf der Rückseite brauner Stoff mit einem großen Klettstreifen. Diesen geöffnet, kam die typische mehrfarbige Dämm-Schaum-Matte mit unzähligen Bröseln raus. Fell ausgeklopft, gebürstet und 3x mit Pflegemittel im Schongang durch die Waschmaschine. Getrocknet, Schaumstoffmatte zugeschnitten, fertig.

Viele Grüße
Daniel
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Jaguar2110
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München



BeitragVerfasst am: Mo 04 Jun, 2018 14:35    Titel:  

Hallo Zusammen,

man kann mit einem "erweiterten" Multimeter welches auch eine Funktion zur Kondensatorprüfung hat schon durchmessen. Ich würde aber empfehlen dies in kaltem Zustand und in warmen Zustand (90 °C) zu machen. Es gibt im Internet über die google Suche eine Doktorarbeit welche sich genau mit diesem Thema beschäftigt. In meinem Fall war der Kondensator von außen frei von optischen Schäden.

Jetzt noch mal die Ausführliche Beschreibung:
Jaguar XJ6 Serie III mit elektronischer Einspritzung (L-Jetronic) Baujahr 1986. Ruckeln im Leerlauf oder noch schlimmer bei eingelegter Fahrstufe und noch ausgeprägter wenn der Motor warm wurde. Im Fahrbetrieb machte sich der Fehler wie folgt bemerkbar: Beschleunigungslöcher, es fühlte sich als Fahrer an als würde Mann auf einem Kamel sitzen, zwischen 80 km/h bis 120 km/h war der Fehler aber weg. Beim Anfahren gab es oft ein "Verschlucken", ich kam schlecht weg von der Ampel und das Ganze war auch gut aus der Abgasanlage zu hören.

Somit habe ich die Drei Baugruppen (Luft, Kraftstoff, Zündung) welches ein Auto zum Fahren braucht aufgesplitten in alle Bauteile. Nach dem Verteiler mit Induktivgeber geht ein dünnes elektrisches Kabel zum Zündkraftverstärker. Der Begriff ist eigenltich Irre-Führend, denn hier wird nichts verstärkt. Hier wird nur unter zu Hilfe Nahme eines Kondensator und einer Diode das Sinusförmige Signal vom Induktivgeber in ein eckiges Signal umgewandelt. Mit diesem Signal wird die Primärwicklung der Spule angesteuert, über die Sekundärwicklung und deren Magnetfeld entsteht der vielfach stärkere Zündfunke.

Da der Kondensator bei Defekt und bei 90 °C bis zum fünfachen an Energie aufnimmt zerstört er das Signal für die Zündspule. Somit kann man zwar wenn man die Zündkerzen rausdreht und auf Masse legt einen für`s Auge schönen Zündfunken sehen, aber in echt kommt der Funke immer zu kurz und nicht stark genug. Das Gemeine war eben auch dass der Fehler sporadisch aufgetreten ist und je nach Außentemperatur früher oder später bemerkbar wurde.

Ich hoffe dass meine Erklärungen verständlich gewesen sind.

Viele Grüsse.

Florian
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rixer1
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BeitragVerfasst am: Mo 04 Jun, 2018 14:35    Titel:  

Guten Tag,
ich hatte schon beides im XJ40: Schafhaare auf irgendeinem Tragmaterial und echtes Fell im Daimler.
Gruß Rüdiger
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Chrigel
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BeitragVerfasst am: Mo 04 Jun, 2018 17:52    Titel:  

"Lammfellfußmatten der Serie III: waren beim Double Six/ Vanden Plas serienmäßig, teilweise ab Sovereign in Auslandsmärkten (Schweiz). Ich kenne sie in grau, anthrazit und braun. Konnte man über Jaguar nachträglich beziehen oder noch heute in England http://www.easirider.com/lambswool-over-rugs/. Ich habe zum Glück eine Variante mit Klettverschluss (mein Auto ist in der CH erstzugelassen worden) 

Meist sehen die Dinger wie alte Hundefelle aus, da platt getreten und verschmutzt. Meine waren damals in ähnlichem Zustand. Bei mir ist auf der Rückseite brauner Stoff mit einem großen Klettstreifen. Diesen geöffnet, kam die typische mehrfarbige Dämm-Schaum-Matte mit unzähligen Bröseln raus. Fell ausgeklopft, gebürstet und 3x mit Pflegemittel im Schongang durch die Waschmaschine. Getrocknet, Schaumstoffmatte zugeschnitten, fertig. "

Muss man da jetzt die Schuhe ausziehen bevor man einsteigen darf?!
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dtsiadgh
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BeitragVerfasst am: Mo 04 Jun, 2018 23:47    Titel:  

....Du steigst mit Schuhen ins Auto?
Am Ende auch noch ohne Handschuhe und Mundschutz?
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Bentley
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BeitragVerfasst am: Di 19 Jun, 2018 11:32    Titel: Lammfellfußmatten der Serie III: waren beim Double Six/ Vanden Plas serienmäßig  

...ich habe auch einen DD6 mit originalen Lammfellfußmatten.
Auch meine sind nicht "echtes Lammfell auf Leder" sondern in ein"Haarnetz" geklöppelte Haare.
Ich habe mir aber für die Fahrerseite eine Matte anfertigen lassen. Dieses mal aus echten Fell.
Sieht super aus und riecht auch sehr schön.
Ich mache mal bei Gelegenheit ein Foto.
...hier ein paar Fotos...?...leider nein...es lässt sich kein Bild hochladen??
Größe..268Kb und 800*400...???


Zuletzt bearbeitet von Bentley am Di 19 Jun, 2018 22:07, insgesamt einmal bearbeitet
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Jaguar2110
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BeitragVerfasst am: Di 19 Jun, 2018 12:04    Titel:  

Vielen Dank für die aussagekräftige und hilfreiche Antwort!

Meine Matten sind exakt so aufgebaut, erstaunlich dass die Dinger damals so teuer gewesen sind - für unecht.
Inzwischen liegen meine Matten gesaugt und gekämmt im Fußraum, sieht schon speziell aus. Nachbarn die das
zufällig gesehen haben waren auf jeden Fall total begeistert dass es so etwas gibt. :-)

Bleibt nur noch mein Problem dass das Fahrzeug nicht mehr anspringt. Grrrrr. Das FZG ist völlig abgesoffen.
Hat jemand von den XJ6 Serie 3 BJ `86 schon mal Probleme mit dem Mikroschalter an der Drosselklappe gehabt?
Dieser ist für Leerlaub, Schubbetrieb und Voll-Last zuständig.

Nicht zu verwechseln mit dem Drosselklappen-Poti bei US Modellen.

Ich habe die Vermutung dass dieser defekt ist und auf Voll-Last hängen geblieben ist. Zumindest hat der Tausch
vom Steuergerät und der Vorwiderstände für die Einspritzdüsen nichts bewirkt.

Freue mich auf Rückmeldungen zum Thema Mikroschalter.

VG Florian
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dtsiadgh
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BeitragVerfasst am: Di 19 Jun, 2018 12:47    Titel:  

Hallo Florian,

der Microschalter sitzt direkt auf der welle der Drosselklappenscheibe. Bei mir war er voll mit Öl über die Jahre gelaufen. Habe vor 2 Jahren einen neuen eingebaut, dabei die Drosselklappe mit Trockeneis gereinigt und die Gummischläuche ersetzt.

Viele Grüße
Daniel
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Jaguar2110
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BeitragVerfasst am: Di 19 Jun, 2018 13:09    Titel:  

So sieht es bei mir aus... der Mikroschalter wird über einen an der Drosselklappe befestigten Hebel betätigt (rot markiert).

Das grün markierte Bauteil gibt es bei mir nicht, dafür habe ich einen Unterdruckfühler für alles zwischen Leerlauf und Voll-Last.




Drosselklappe_Mikroschalter.png

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Mikroschalter.JPG

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BeitragVerfasst am: Mo 22 Okt, 2018 15:00    Titel:  

Hallo Jaguar Fan-Gemeinde,

wer meinen Beitrag hier immer wieder mal verfolgt bzw. gelesen hat, der weiß dass ich mich vom ursprünglichen Fehler - dem sporadischen Motorruckeln - befreit habe aber kurz darauf ein neues Problem hatte. Der Wagen war massiv abgesoffen. Im Rahmen der Fehlersuche für Problem 1 habe ich das Kaltstartventil auf verdacht ersetzt und siehe da, das neue Einspritzventil (New old Stock aus England) war defekt, es tropfte freudig vor sich hin so dass sich im Sammelsaugrohr auf einer Höhe von gut drei Zentimeter Sprit ansammelte. Auf der Autobahn störte das wenig, aber einmal angehalten ging nichts mehr und das schon nach wenigen Kilometern. Ärgerlich wenn man sich unbewusst einen weiteren Fehler bei der Fehlersuche einbaut. Aber nun läuft er wieder tip top - was will Mann mehr. :-)

Nachdem sich der fantastische Sommer nun doch verabschiedet kommen natürlich wieder neue Gedanken auf was man im nächsten Jahr so machen könnte. Das Auto hat wohl bei Auslieferung - Danke an den Erstbesitzer - eine Hohlraumversiegelung bekommen.

Besitzt jemand von Euch für einen Serie III einen Dinol Spritzplan für die Hohlräume?

Danke für die Rückmeldung.

VG Florian
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BeitragVerfasst am: Di 21 Mai, 2019 10:35    Titel: Leerlaufdrehzahl zu hoch  

Hallo Jaguar Fan-Gemeinde,

ich habe in letzter Zeit ja immer wieder von meinem XJ6 Serie 3 BJ 86 mit L-Jetronic berichtet mit den verschiedenen Problemen dich mich verfolgten. Eventuell hat der ein oder andere auch die von mir geschilderten Ursachen verfolgt.

Inzwischen plagt mich ein neues Problem, vielleicht kennt sich jemand aus und kann mir in Sachen Leerlaufsteller helfen.
Meine Leerlaufdrehzahl ist zu hoch. Warm läuft der Motor teilweise mit 1.400 U/Min. Ist der Gang "D" eingelegt und die Klima läuft bewegt sich die Leerlaufdrehzahl bei 850 U/min. Das ist ansich ja in Ordnung.

Nun haben wir über die CO Schraube am Luftmengenmesser die Drehzahl runterbekommen mit dem Ergebnis dass die Klima oder sogar die Servolenkung den Motor abwürgt.

Im Rahmen meiner letzten Fehlersuchen (defektes Kaltstartventil Kraftstoff) war ich am Leerlaufsteller dran um das Benzin aus dem Sammelsaufrohr rauszubekommen. Neue Dichtung ist eh klar, Gehäuse und Feder gereinigt.

Kann mir evtl. jemand erklären wie diese Feder mit der Einstellschraube funktioniert? Im Wkst.-Handbuch steht nichts detailliertes. Und auch sonst gibt das www nicht viel her. Gibt es eine Grundeinstellung?

Falschluft kann ich nach einem Test mit einem Smoker zu 100% ausschließen. Zusatzluftschieber ist getestet, ebenso das elektronische Zusatzluftventil das manche Serie III 6-Zylinder zum Schluss noch bekommen haben um bei eingeschalteter Klimaanlage die Leerlaufdrehzahl anzuheben. Drosselklappe ist ebeso wie die Zündung korrekt eingestellt.

Dazu eine zweite Frage: Ich habe nur angaben zur statschen Zündeinstellung. 6 Grad vor OT. Hat jemand auch Angaben zur dynamischen Zündeinstellung? Wieviel Grad vor OT bei welcher Drehzahl ohne Unterdruck?

Ich sage schon mal danke und bin gespannt ob mir jemand Infos zuspielen kann.

VG Florian
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dtsiadgh
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BeitragVerfasst am: Di 13 Aug, 2019 12:36    Titel:  

Hallo Florian,

kurz zu Deinem Kondensatorthema aus dem letzten Jahr. Bei Dir war der Kondensator im Zündverstärker defekt. Hast Du diesen dann einzeln getauscht/ was für ein Kondensator ist das/ wo hast Du ihn bezogen?

Viele Grüße
Daniel
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BeitragVerfasst am: Di 13 Aug, 2019 14:02    Titel:  

Hallo Daniel,

das Problem hatte ich auch - ich konnte zwar erkennen dass 1MF drauf steht aber ich konnte gar nichts im Netz finden. Es gibt zwar ähnliche Kondensatoren in der gleichen Dimension, aber meistens in komplett anderer Form und einem anderen Anschluss.

Um mir keinen weiteren Fehler einzubauen habe ich mich dann überwunden und bei SNG das komplette Teil bestellt.
Teilenummer war DAC2087.

Ich hoffe das hilft trotzdem.

VG Florian
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dtsiadgh
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BeitragVerfasst am: Mi 14 Aug, 2019 8:51    Titel:  

Hallo Florian,

Danke Dir für die Info. Scheue mich noch, für das Kondensatörchen von ein paar Pfennigen, gleich den ganzen Kasten zu kaufen.

Mal sehen, ob ich einen Kondensator auftreiben kann.

Melde mich,

viele Grüße
Daniel
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Jaguar2110
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BeitragVerfasst am: Mo 21 Okt, 2019 13:40    Titel:  

Hallo Jaguar Fan-Gemeinde,

das Jahr nähert sich dem Ende, leider nicht die Probleme. Wer meine Beiträge ein wenig verfolgt hat weiß dass ich mit schlechtem Motorlauf zu kämpfen habe. Details dazu hatte ich schon ausführlich beschrieben.

Inzwischen habe ich eine neue Zündanlage von 123 Ignition verbaut. Diese funktioniert tatsächlich hervorragend.

Aber leider konnte ich mit dieser Maßnahme das Hauptproblem leider nicht beseitigen.

Daher die Frage: Hat jemand schon einmal den Kabelbaum für die Einspritzdüsen und Temperaturfühler ersetzt bzw. ersetzen lassen? Eventuell hat sich ja hier nach vielen Jahren die Isolierung der einzelnen Adern verabschiedet. Er ist auf jeden Fall durch die Nähe zum Motor so hart dass ich ihn nicht einfach ausbauen möchte. Durchmessen halte ich für nicht sinnvoll, da der Motor mal sporadisch für fünf Kilometer super läuft und dann eben wieder nicht mehr.

Wer bietet so etwas an und wo bewegen sich die Kosten?

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

VG Florian
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Peter Hilgenstock
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BeitragVerfasst am: Di 22 Okt, 2019 20:13    Titel: Seiteneinsteiger......  

Hallo Florian,

sorry - ich mache gerade etwas, was ich zutiefst ablehne: ich steige in das Thema ein, OHNE den gesamten Vorlauf gelesen zu haben, aber ich vermute, daß die Ursache nicht in dem Kabelbaum = Einspritzelektrik zu suchen ist, sondern eher in der Sprgitversorgung. Hast Du den Benzindruck permanent unter Kontrolle ? Hast Du einen Manometer in der Spritleitung vor den Einspritzdüsen ? Welchen Druck bekommst Du dort vor dem Startvorgang angezeigt ? Welcher Benzindruck herrscht im Leerlauf ?

Gruß - Peter aus FFM
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Jaguar2110
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BeitragVerfasst am: Mi 23 Okt, 2019 6:57    Titel:  

Guten Morgen Peter,

Danke für deine Rückmeldung und deine Anregung. Seitens des Kraftstoff sind Pumpe (von Bosch) und Filter neu. Vor dem Kraftstoff Rail habe ich mir vor einiger Zeit ein Thermo-Manometer eingebaut damit ich Kraftstoffdruck und auch Temperatur im Auge habe. Ich kann dort leider keine Abweichung feststellen. Über Nacht fällt der Druck auf null Bar ab. Beim Start baut die Pumpe zügig 2,5 Bar auf, das Fahrzeug springt auch immer auf`s erste Mal an, kalt und warm. Im Leerlauf ohne Unterdruck stehen ebenfalls 2,5 bar an. Also alles wie im Wkst.-Handbuch beschrieben.

Die Einspritzdüsen sind ebenfalls überarbeitet von einer Fachfirma. Tankbelüftung und Tankentlüftung funktionieren auch, sogar den Rücklauf habe ich mal über das Dach zurück in den Tank gelegt. Der Druckregler ist natürlich auch schon getauscht.

Seitens Einspritzung könnte ich mir daher vorstellen dass es am Kabelbaum liegt wobei ich mir eben auch nicht sicher bin.
Aber auf die Einspritzmenge haben Temperaturfühler und Drehzahl (über Zündspule) doch einen größeren Einfluss. Und das wäre der gleiche Kabelbaum in welchem auch die Einspritzdüsen angesteuert werden.

Für weitere Anregungen wäre ich natürlich dankbar.

Seitens Zündung ist auch alles neu, 123 Ignition Verteiler mit Kappe und Läufer, Zündkraftverstärker entfällt, Zündspule neu, Zündkabel neu, Zündkerzen neu (sehen auch ordentlich aus) Kompression ist auch gleichmäßig über alle Zylinder und entsprechend hoch.

Und Seitens Luft ist es so, dass ich einen nagelneuen originalverpackten LMM erwerben konnte. Luftfilter ist natürlich auch neu.
Habe mir sogar einen Smoker gekauft um Falschluft auszuschließen. Keine Undichtigkeit außer an dem Lager der Welle für die Stauscheibe von der Drosselklappe. Aber nur minimal und auch nur wenn der Motor kalt ist.

Ich bin wirklich ratlos.

Ich beschreibe noch einmal das Fehlerbild: Das Fahrzeug springt grundsätzlich Kalt und Warm gut an. Wenn der Fehler nicht auftritt läuft der Motor im Leerlauf und auch bei eingelegtem Gang im Stand sehr schön. Er beschleunigt 1A durch - ein Traum. Und von der einen auf die anderen Sekunde ist der Fehler da. Motor schüttelt sich und ruckelt. Hört man auch am Auspuff. Beschleunigt nur langsam. Man kann aber trotzdem 100 km/h fahren. Und dann kann es sein dass der Fehler bleibt oder einfach wieder weg ist. Ohne Laständerung und ohne Schlagloch, einfach so und mittendrin.

Viele Grüsse.

Florian
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pfljag
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BeitragVerfasst am: Mi 23 Okt, 2019 11:32    Titel:  

Hallo Florian,
wenn ich so Deinen Tread durchlese hast Du ja schon verschiedenes gefungen und richtiggestellt.
Was verbleibt ist bein einem ansonsten einwandfrei laufenden Motor ein plötzlich auftretender Leistungsverslust geppart mit unrunden Motorlauf. Dies evtl. auch "selbstheilend".

Aus meiner Sicht kann das nur aus 2 Problemkreisen kommen:
1: Kraftstoffversorgung
Entweder bricht die Kraftstoffversorgung plötzlich zusammen (Tank verschmutzt und legt sich zu? Pumpe überhitzt?). Oder aber aus welchen elekronischen Grund auch immer überfettet die Einspritzung (Regelkreis ECU/LMM/Temp.Fühler) und das Auto säuft ab.

2: Auspuffstrag:
evtl. gibt es im Auspuffstrang lose Teile/Mattenreste/Kat-Reste die durch den Auspuffstrom sich aufstellen und den Durchfluss verstopfen.

Zu 1:
Spritmangel müsstest Du bei der installierten Instumentenlage erkennen können wenn Du gleich beim Auftreten stehenbleibst und prüfst. Ich galube es eher weniger, wenn ich die Vorgeschichte lese. Sollte es eine im Tank vagabundierende Verschmutzung sein, würde das nur einen Tank betgreffen, beim Umschalten sollte es also wieder ok sein - ist das evtl. so?

Eine elektrisches Problem mit den Kabelbaum zu den Einspritzdüsen will mir nicht zu Fehlerbild passen, eine Unterbrechung wäre dauerhaft vorhanden, der Baum selbst bewegt sich auch nicht.

Ein Überfetten aufgrund Fehlregelung der ECU ist aus meiner Sicht die wahrscheinlichtste Lösung - Hast du evtl. Zugriff auf eine Austausch ECU zum testen?

zu 2:
Dies würde immer nur einen Hälfte des Strangs betreffen und wäre aufgrund des unterschiedlichen Abgasdrucks leicht eingrenzbar. Leicht zu testen, wenn der Fehler präsent ist.

Viel Erfolg
Peter
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München



BeitragVerfasst am: Mi 23 Okt, 2019 12:51    Titel:  

Hallo Peter,

danke für deine Anregungen, sehe gerade dass du sogar hier aus München bist...

Es stimmt, zu meinem aktuell noch bestehenden Grundproblem haben sich immer wieder anderer Probleme gesellt. Einmal die Kaltstarteinspritzdüse die ungehindert "eingetropft" hat. Und einmal eben der Kondensator im Zündkraftverstärker.

Die Kontakte zur Ansteuerung der Kraftstoffpumpe werde ich noch einmal probieren. Man kommt ja gut hin. Dann merke ich auch gleich ob sie überdurchschnittlich heiß ist. Der Kraftstoffdruck war auch bei sofortigen Anhalten bei Fehlereintritt völlig unauffällig. Die Tanks wurden vor 4-5 Jahren mal gespült, aber klar - das kann sich auch wieder geändert haben.

Das ECU habe ich natürlich auch in Verdacht, in UK gibt es eine Firma ATP Electronic, dort kann das ECU getestet werden unter verschiedenen Temperaturbedingungen und mit Erschütterung. Kostet 125.- Pfund plus Versand. Das klingt fair.

Beim 6-Zylinder gibt es ja noch den Power Resistor laut Stromlaufplan. DAC1211. Ich hatte das Teil schon mal in der Hand und geöffnet. Die Lötstellen sahen ganz gut aus. Aber es hatte sich eine Flüssigkeit (evtl. Flussmittel) irgendwann mal quer über die Platine verteilt. In wieweit das Einfluss haben könnte?! Die gemessenen Widerstände haben auf jeden Fall gepasst. Vielleicht hat hierzu noch jemand Erfahrungswerte. Auf jeden Fall hängen die auch direkt am ECU.

Die Abgasanlage wurde vor knapp zwei Jahren vollständig ersetzt. Das Fahrzeug hatte ab Werk keinen Kat, der Erstbesitzer hatte allerdings einen Kat nachrüsten lassen. Mit erreichen des H-Kennzeichen wurde der Kat im Hosenrohr durch ein neues Hosenrohr ersetzt, denn auch den hatte ich schon in Verdacht. Der Abgasstrom ist optisch gleich (bei den aktuellen Temperaturen sieht man das soweit gut). Wenn der Fehler "aktiv" ist hört man natürlich dass er total schlecht verbrennt.

Alle möglichen Stecker habe ich natürlich schon x-mal auf festen Sitz geprüft.

Vielleicht kann ja jemand Info`s zum Leistungswiderstand liefern...

VG Florian
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