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S-Type   >>  Ungewollt beim Bremsen gleichzeitig das Gaspedal betätigt- S-Type jetzt Schrott
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Autor weitere Bemerkungen
Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Fr 01 Sep, 2017 13:42    Titel: Ungewollt beim Bremsen gleichzeitig das Gaspedal betätigt- S-Type jetzt Schrott  

War nun fast 3 Monate in Holland mit der Restaurierung meines alten Bootes befasst- und täglich mit dem Jaguar vor Ort mobil
(Insgesamt etwa 3000 km).
Ein derart formschönes, gediegenes, wertiges und in meinem Fall (mit einer Ausnahme s.u.) absolut zuverlässiges Auto hatte ich noch nicht. Da kommen VW, Volvo und Saab deutlich nicht mit ( meine persönlichen langjährigen Vergleichsfahrzeuge)..

Leider habe ich vor einer Woche bei einem harmlosen Bremsmanöver bei Tempo 10 im Hafen ungewollt gleichzeitig das Gas mit betätigt und blitzschnell war das Auto Schrott. Glück im Unglück, dass es bei -erheblichen-Sachschäden blieb.

Es verdichteten sich umgehend die Hinweise auf einen konstruktiv bedingten technischen Mangel hinsichtlich der Pedalerie des betreffenden Jaguar S-Type.

Es muss nämlich unter allen Umständen ausgeschlossen sein, dass bei der Betätigung des Bremspedales gleichzeitig ungewollt das Gaspedal mit betätigt wird.

Aktuell habe ich bereits aus gegebenem Anlass an diversen anderen PKW-Modellen getestet, dass dies stets gewährleistet ist!

Einzig im vorliegenden Fall bei meinem Jaguar S-Type kann per Demonstration mit Automatikgetriebe auf Stufe P jederzeit nachgewiesen werden, dass bei einem in der Praxis nicht unüblichen außermittigen Auftreffen auf das Bremspedal die Gefahr besteht, ungewollt das Gaspedal mit zu betätigen.

Es wirken dann schlagartig etwa 4000-5000 Umdrehungen- dagegen hat die gleichzeitig betätigte Bremse keine Chance.

Das Fahrzeug gerät sofort völlig ausser Kontrolle und schießt quasi los wie eine Rakete.

So ist es auch in meinem Fall gewesen.

Hätte der nun schrottreife BMW nicht im Wege gestanden, wäre ich im Hafenbecken gelandet....

Man stelle sich das Szenario beispielsweise vor an einem Fußgäger-Überweg, auf einem belebten Kundenparkplatz oder auch an einem Stau-Ende....

Alles höchst erstaunlich bei einem langjährig in Gebrauch befindlichem hochwertigen Serienfahrzeug....

Der Sache muss nun gründlich nachgegangen werden-.

Zum aktuellen Sachstand:
Das Fahrzeug wurde in einer NL-Werkstatt und durch den sehr hilfreichen ANWB notdürftig wieder in einen fahrbereiten Zustand versetzt.

Der technische Gutachter der Versicherung hat am 30.8.2017 das Fahrzeug vor Ort mit Bezug auf den Sachverhalt begutachtet und meine Angaben in vollem Umfang bestätigt gefunden.
Was seitens der Versicherung nun unternommen wird, weiß ich nicht.

Der Vorgang wurde im übrigen heute dem Kraftfahrt-Bundesamt zur weiteren Veranlassung zugeleitet.

Frage an das Forum:
Ist es vorliegend ein "Ausreißer" oder sind ähnliche Fälle bekannt?
Bei meinem Fahrzeug ist offenbar das Gaspedal zu hoch- bzw. das Bremspedal zu niedrig angeordnet.
Gruß
JF1
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Jaguarfreund56
registrierter Benutzer
Ludwigsburg



BeitragVerfasst am: Fr 01 Sep, 2017 19:52    Titel:  

Oh je, das tut mir jetzt wirklich sehr leid.

Solche Missgeschicke in ähnlicher Form sind auch gar nicht mal so selten.

Dieses folgende Zitat hatte damals mit der Toyota-Geschichte zu tun und dürfte etwa von 2011 sein:
"Aktuelle Auswertungen von Unfallzahlen haben ergeben, dass in Japan jährlich rund 7.000 Kollisionen auf eine fehlerhafte Bedienung von Gas- und Bremspedalen zurückzuführen sind." Zitat Ende.

Ich nenne Dir jetzt mal meine Sicht der Dinge zu Deinen Anmerkungen und Fragen, auch wenn es Dir jetzt nur wenig helfen kann.

1.):
Zitat:
Es verdichteten sich umgehend die Hinweise auf einen konstruktiv bedingten technischen Mangel hinsichtlich der Pedalerie des betreffenden Jaguar S-Type.

Es muss nämlich unter allen Umständen ausgeschlossen sein, dass bei der Betätigung des Bremspedales gleichzeitig ungewollt das Gaspedal mit betätigt wird.

Es gibt leider keine Standardisierung des Pedaldesigns bei den Herstellern. Toyota wollte hier weiter forschen, doch zeigt dies nur umso mehr, dass es Abweichungen zu einem evtl. sicherheitstechnischen Idealdesign (auf eine bestimmte Person / Schuhwerk) bei den verschiedenen Herstellern geben kann.
Sonstige Vorschriftsabweichungen wird Jaguar bei der Typzulassung des S-type auch nicht gehabt haben, insofern ist das KBA ohne Handlungsbedarf. Das ist zunächst nur meine eigene Ansicht.

2.):
Zitat:
Einzig im vorliegenden Fall bei meinem Jaguar S-Type kann per Demonstration mit Automatikgetriebe auf Stufe P jederzeit nachgewiesen werden, dass bei einem in der Praxis nicht unüblichen außermittigen Auftreffen auf das Bremspedal die Gefahr besteht, ungewollt das Gaspedal mit zu betätigen.

Also bei meinem Automat-Fzg. geht das im Prinzip auch, das habe ich eben ausprobiert. Die Überlappung meiner Schuhbreite (und Schrägstellung) ist gerade groß genug. Aber ist das deshalb schon sicherheitskritisch ? Siehe oben.

3.):
Ich hätte nun fast geschworen, dass Dein Fall aus einem anderen Grund auszuschließen sein müsste. So wie es auch bei mir auszuschließen wäre.
Heutzutage wird eigentlich bei gleichzeitiger Betätigung von Gas und Bremse das Gas sofort zurück genommen (möglich durch das E-Gas). Außer im Stillstand (für schnelles Anfahren durch Linksbremsen).
Tatsächlich haben wir dieses Feature an unseren Fzg. offensichtlich nicht. Meiner ist zwar nicht S-type 3.0, aber doch auch ein V6 von 2004. Wenn ich Gas gebe, bleibt beim Fahren mit Linksbremsen das Gas leider stehen.
Mit diesem Feature wäre ansonsten Dein Unfall verhindert worden. Hilft aber nichts, auch das war offensichtlich nicht Vorschrift.
Toyota hatte es damals in den Krisenjahren auch nicht. Bei den häufigen reinen Verwechslungsfällen hilft es ja ohnehin nicht.

4.):
Instinktiv preßt man den Fuß ja immer fester herunter.
Die Bremse bringt nun über die 4 Räder eigentlich weit mehr Bremskraft auf, als wie Vortriebskraft über die Hinterachse zur Verfügung steht.
Selbst bei Vollgas müsste die schwerer belastete Vorderachse das Fzg. eigentlich halten können, jedenfalls im Bereich 10 km/h schnell zum Stehen bringen.
Gut, es gibt immer seltsame Konstellationen (z.B. im Winter), aber dieser Punkt spricht aus meiner Sicht leider gegen Dich.

5.):
Zitat:
Ist es vorliegend ein "Ausreißer" oder sind ähnliche Fälle bekannt?

Ich kenne hier solche Fälle nicht.

6.):
Zitat:
Bei meinem Fahrzeug ist offenbar das Gaspedal zu hoch- bzw. das Bremspedal zu niedrig angeordnet.

Grundsätzliche Anordnung: siehe oben.
Sofern es "Einstell"-möglichkeiten gibt, wäre es anders. Das wird von Deinem Gutachter dann wohl auch nachgesehen.
Aber auch dann wäre es ja schwierig, irgendwen haftbar zu machen.

Sehr bedauerlich alles. Wirklich ein Totalschaden ?
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Sa 02 Sep, 2017 5:52    Titel:  

Hallo JF 96,
Vorausgesetzt, die Pedalerie ist in allen S-Type exakt so angeordnet wie in meinem Fall- wäre es nicht zu verantworten,wenn sich daraufhin nichts tut.
Mittlerweile habe ich vieles unter Einbezug vergleichbarer Automatik-Fahrzeuge hin und her probiert und bin zu der Erkenntnis gelangt, dass das Gaspedal beim S-Type zu hoch steht.
Dadurch besteht gegenüber den anderen Fahrzeugen der Unterschied, das bei nicht mittigem Auftreffen mit zudem etwas schräg gestelltem Fuß (was in der Praxis besonders bei größeren Menschen nicht unüblich ist) , das Gaspedal beim Bremsvorgang ungewollt mit betätigt wird.

Deine Ausführungen unter Pkt.4.

Instinktiv preßt man den Fuß ja immer fester herunter.
Die Bremse bringt nun über die 4 Räder eigentlich weit mehr Bremskraft auf, als wie Vortriebskraft über die Hinterachse zur Verfügung steht.
Selbst bei Vollgas müsste die schwerer belastete Vorderachse das Fzg. eigentlich halten können, jedenfalls im Bereich 10 km/h schnell zum Stehen bringen.
Gut, es gibt immer seltsame Konstellationen (z.B. im Winter), aber dieser Punkt spricht aus meiner Sicht leider gegen Dich.

Hierzu:
Tatsächlich habe ich instinktiv den Fuß fester heruntergepresst - mit der Folge, dass die 240 PS mich Richtung Hafenbecken katapultiert haben und nur ein geparkter und jetzt schrottreifer BMW verhindert hat, dass ich dort gelandet bin.
Das eine dürfte die Theorie sein- die Praxis habe ich leider anders erlebt.
In den letzten Tagen habe ich das Bremsmanöver noch mehrfach an ungefährlichen Stellen nachvollzogen- niemals ist das Fahrzeug dabei auch nur annähernd zum Stillstand gekommen- Im Gegenteil hat es stets zur einer unkontrollierbaren Beschleunigung geführt.
Beschwichtigungen sind hier angesichts der dadurch latenten Gefahren wirklich nicht angebracht.
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Jag-Regensburg
registrierter Benutzer
Regensburg S - Type 4.2 V8



BeitragVerfasst am: Sa 02 Sep, 2017 7:13    Titel:  

Nun...es tut mir leid, dass Dir so etwas passiert ist, nur gibt es anscheinend keine / wenige weiteren Fälle.

Ich pendle mit meinem 4.2 Automatik täglich seit über 3 Jahren 140 km und mir ist so etwas noch nie passiert.
Berufsbedingt habe ich schwere Stiefel zur Uniform an bei denen so etwas dann ja häufiger passieren könnte.
Mit 1.85 bin ich auch nicht gerade klein.

Auch glaube ich in keinster Weise, dass Jaguar für ein Modell das nicht mehr gebaut wird und bei dem es über die Jahre hinweg (wenn überhaupt noch nachweisbar) eine Hand von Vorfällen gab, noch zur Rechenschaft oder Nachbesserungen gezwungen werden wird.

Verstehe mich bitte nicht falsch, es ist schlimm was Dir passiert ist und wir sind froh, dass es nicht schlimmer ausgegangen ist, aber ich denke nicht, dass dies zu irgend einer Aktion seitens des KBA oder Jaguar führen kann/wird.

mfG Helmut
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Mars63
registrierter Benutzer
Winnenden - S-type 2001 V6



BeitragVerfasst am: Sa 02 Sep, 2017 9:35    Titel:  

evt ist noch darauf zu achten, dass es ja die 'ein-/austiegsautomatik gibt
bei vollausbau des systems kann man die pedale ebenfalls in position bringen
evt stimmt hier auch etwas nicht, oder wurde übersehen
denn nicht nur sitz und lenkrad lassen sich bewegen

Grüssle

ps: ich habe schugrösse 49/50 und manche haben einen zusätzlichen breiten rand
ich sitze manchmal auch schief, aber hatte bisher nicht das gefühl dass das nicht passt
in meinem alten Scirocco (wo alles etwas kleiner ist) hatte ich da eher mal probleme damit
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Jaguarfreund56
registrierter Benutzer
Ludwigsburg



BeitragVerfasst am: Sa 02 Sep, 2017 17:46    Titel:  

Zitat:
......bin zu der Erkenntnis gelangt, dass das Gaspedal beim S-Type zu hoch steht.

Dann solltest Du Deine Aussage aber auch nachvollziehbarer machen. Bei mir am X-type liegt das Gaspedal knapp 30 mm unter der Ebene des Bremspedals, jeweils unbetätigt. Wie ist das bei Dir?
(auch wenn eigentlich der Bremspedal-Druckpunkt im Betrieb maßgeblich ist, wäre das mal wenigstens eine erste Orientierung).
Übrigens der Abstand zwischen rechter Außenkante Bremse und linker Außenkante Gas: ca. 80 mm.

Zitat:
Das eine dürfte die Theorie sein- die Praxis habe ich leider anders erlebt...... Tatsächlich habe ich instinktiv den Fuß fester heruntergepresst. In den letzten Tagen habe ich das Bremsmanöver noch mehrfach an ungefährlichen Stellen nachvollzogen- niemals ist das Fahrzeug dabei auch nur annähernd zum Stillstand gekommen- Im Gegenteil hat es stets zur einer unkontrollierbaren Beschleunigung geführt.

Der Unterschied Theorie und Praxis könnte auch durch ein undichtes Unterdrucksystem für den Bremskraftverstärker bewirkt werden, z. B. am Rückschlagventil. Kommt häufiger vor.

Normale Bremsung = Drosselklappe geschlossen = Unterdruck vorhanden (auch bei defektem Rückschlagventil) = Bremse funktioniert normal.
Bremsung bei gleichzeitiger Vollast = Drosselklappe offen = kein Unterdruck (bei defektem Rückschlagventil) = Bremskraftverstärker funktioniert nicht.
Diese Sache wird beim TÜV nicht abgeprüft.

Hier noch ein Zitat aus einem Mercedes-Forum zum genau gleichen Fall (bitte bedenken, dass bei Dir eine leicht andere Gewichtsverteilung auch das Ergebnis leicht beeinflussen kann):
"Tja ,was soll ich sagen ? Ich habe es heute auch ausprobiert,war zwar ein 210er 320 Automatik ,aber das sollte im Prinzip nichts ausmachen.
Ergebnis war genau wie ich es vorausgesagt habe: Vorwärts geht gar nichts, da dreht sich kein einziges Rad.
Rückwärts geht auch nichts,allerdings dreht ein Rad durch,der Wagen bewegt sich dabei kein Stückchen. Dabei braucht man gar nicht besonders stark auf die Bremse zu treten".
Zitat Ende.

Grüße
Wer liefert was?
      
Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: So 03 Sep, 2017 0:34    Titel:  

Ich habe in den 5 Monaten seit Kauf x-mal gebremst-und alles war OK. Und dann das!

Aktuell steht jedenfalls in meinem Fall eindeutig fest, dass bei durchgetretenem Bremspedal mit leicht nach außen angeschrägtem und nicht mittigem Auftreffen(rechts) auf dem Bremspedal - was absolut in der Praxis zumal bei größeren Menschen nicht ganz unüblich ist- gleichzeitig das Gaspedal ungewollt betätigt wird und das Auto mit 4-5000 Umdrehungen unkontrolliert davonschießt.
Der Gutachter hat es ja selbst zunächst nicht für möglich gehalten.
Und die dem angeblich entgegenstehende Wirkung der Bremse habe ich weder beim Unfall selbst, noch bei den anschließenden Tests erlebt!

Merkwürdigerweise gab es das Problem der unbeabsichtigten Betätigung des Gaspedales bei keinem anderen von mir gegengetesteten Modell.
Dort war das Gaspedal aber stets erheblich tiefer als das Bremspedal angeordnet!!!
Und das dürfte es wahrscheinlich ausmachen.
Den Vorgang sollte man auch insoweit nicht als bedauerliches Einzelereignis kleinzureden versuchen.

Ich kann mir zudem nicht vorstellen, dass bei vorliegendem Sachverhalt seitens des Herstellers bzw. des KBA kein ( zeitnaher) Handlungsbedarf gesehen wird. Das wäre geradezu gleichbedeutend mit "Russisch-Roulette"....
Immerhin kann es täglich, stündlich und sekündlich erneut passieren.
Und wenn es nicht so glimpflich mit reinem Sachschaden abläuft wie bei mir, werden dabei Personen zum Krüppel gefahren oder kommen zu Tode.
Darum geht es!

Wie wollte man dies angesichts der nun konkret vorliegenden Erkenntnisse verantworten?
Gruß
JF1
Wer liefert was?
      
Schleichkatze
registrierter Benutzer
HH



BeitragVerfasst am: So 03 Sep, 2017 10:06    Titel:  

Hallo,

ich muss kundtun das mir dieser Fall auch schon einmal (in 10 Jahren) passiert ist.
Allerdings ohne Folgen. Ich hatte nur leicht gebremst, damit nur leicht Gas gegeben und
die Sache nach einem 1 Meter im Griff. Es war auch noch reichlich Platz und dann mein
eigenes Grundstückstor.
Mein rechter Fuß steht auch schräg beim Bremsen, besser ist es vielleicht den Fuß
vor das Bremspedal zu setzten und schräg das Gaspedal betätigen.

So weit ich mich erinnere, gab es diese Vorfälle vor Jahren in den USA, wo, wie immer
mit großem Getöse eine Fehlfunktion des Fahrzeugs beklagt wurde.

Meine Konsequenz ist einfach, einfach aufmerksamer sein.

Ansonsten mein Beileid zum Schaden, zum Glück kein Personenschaden.

MfG
Wer liefert was?
      
Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: So 03 Sep, 2017 13:16    Titel:  

Du hast einfach nur Glück gehabt!
So wie ich 5 Monate lang- und andere bisher ebenfalls -größtenteils bis heute.
Aber eines Tages passiert möglicherweise unverhofft!!!!
Nach dem Vorfall fahre ich den notdürftig hergerichteten Jaguar baw. noch sehr vorsichtig vor Ort und bremse insoweit praktisch nur noch sehr vorausschauend, teils in mehrfachen (Probe)-Intervallen.
Aber vor jedem Fußgängerüberweg z.B. habe ich nun ein sehr mulmiges Gefühl - und wer weiß, was passiert, wenn es mal wieder erforderlich ist, unvorbereitet spontan zu bremsen?
Dein Rat, einfach vorsichtiger zu sein, reicht mir insoweit nicht.
Zumal sich das Problem durch eine kleine Veränderung an der Pedalerie lösen ließe (Bremspedal etwa 3 cm höher oder Gaspedal entspr. niedriger)
Wer liefert was?
      
Philipp11
registrierter Benutzer
Delmenhorst



BeitragVerfasst am: Mo 04 Sep, 2017 7:12    Titel:  

Hallo Jaguarfan,

leicht geshockt habe ich eben deine Erfahrungen gelesen und das Ganze mal bei meinem Fahrzeug geprüft.
Es ist ein S Type R von 2003.
Die Pedale sind ziemlich genau auf gleicher Ebene, also gleich zu erreichen mit dem Fuß.
Auch wenn ich die elektrische Verstellung der Pedale nutze bleiben beide Pedale auf gleicher Ebene.

Nächster Test war dann gleichzeitig Bremse und Gas treten.
Resultat: Es passiert nichts.
Der Motor dreht ganz leicht hoch und dann nicht mehr weiter.
Die Bremse hat überhaupt kein Problem, dies hab ich während langsamer Fahrt und auch im Stand getestet.
Er bremst so wie er soll, Fahren ist unmöglich.
Ich hätte eigentlich mit einem Burn Out gerechnet, aber auch das ist so nicht möglich.

Bei mir scheint das Zusammenspiel von Gas und Bremse also anders zu sein, als bei dir.

ABER:

Vor einiger Zeit hatte ich eine defekte Drosselklappe, das Gas hing immer für eine gewisse Zeit bei knappen 1.500u/min fest.
Da hat er kräftig weiter geschoben, trotz Tritt auf die Bremse.
Er bremste dann natürlich auch runter bis zum Stillstand, aber es brauchte da schon mehr Kraft im Fuß.

Gruß
Philipp
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Mo 04 Sep, 2017 14:18    Titel:  

Hallo Philip 11,
wäre es bei mir sebenso gewesen, wäre nichts passiert.
Ausserdem: Der Motor läuft normal-da sind keine Ursachen zu suchen.
Gruß
JF1
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Mo 04 Sep, 2017 15:16    Titel:  

Ich habe gerade einige Bilder im JPG Format vom geschrotteten BMW per e- mail bekommen.
Wäre gut,wenn Ihr sie mal seht - wie kann ich sie Euch zugänglich machen (kenne mich da nicht aus)
gruß
JF1
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Mars63
registrierter Benutzer
Winnenden - S-type 2001 V6



BeitragVerfasst am: Mo 04 Sep, 2017 15:26    Titel:  

hallo JF1

wie der BMW aussieht ist hier eher uninteressant - denn dass dir das passiert ist, glaubt dir jeder

aber auch ich bin sofort in mein auto und habe mir die pedalsituation angeschaut:
auch bei meinem steht das bremspedal höher als das gas
die gas/bremssituation habe ich noch nicht gebrüft, liegt aber zumindest von Philipp vor

die frage ist doch eher: Warum ist das bei dir anders
wurde evt mal das gespedal getauscht? pedale gewechselt, gabs da schon infos ... und und und

dass der motor gut läuft, widerspricht nicht einem DK fehler
(den hab ich auch, gebrochenen rückstellfeder, die aber derzeit wenig einfluss aufs fahren hat
ABER im fehlerprotokoll immer hinterlegt wird, auch nach löschen wiederkommt, da ich noch nicht getauscht hab

nun wäre es SEHR, SEHR wichtig, deinen fehlerspeicher mit GEEIGNETER Diagnosewerkzeug / software auszulesen
um überhaupt mal festzustellen, was denn dein Auto sozusagen zu dem ganzen spricht

sind fehler im brems /DSC / ABS system
Im pedal selbst / angesprochen Drosselklappe
und was eben sonst noch zu finden wäre

versuch da mal weiter dranzubleiben, befor dort herumgespielt und womöglich gelöscht wird

Grüssle
Mars
Wer liefert was?
      
Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Mo 04 Sep, 2017 16:12    Titel:  

Motor alles normal- keine Fehler hinterlegt oder sonstwas auffälliges.
Habe aber die Erklärung für Philips Angaben gefunden:

"Bei neueren Modellen wird außerdem das Hochdrehen des Motors im Stand auf etwa 3000 Umdrehungen begrenzt. Außerdem gibt es eine Plausibilitätsprüfung von Gas- und Bremspedal: Werden beide gleichzeitig betätigt, „handelt“ das Fahrzeug zugunsten des Bremspedals und ignoriert die Gaspedalauslenkung."

Das war bei meinem Facelift -Modell aus 2002 noch nicht der Fall.
Auch alle Märchen von der angeblich entgegenstehenden trotzdem größeren Bremswirkung wurden in der Praxis widerlegt!
Das Auto pflügt davon!
Und das kann jedem, der das nicht für möglich hält, baw stets aufs neue demonstriert werden (das Fahrzeug wird bis zur endgültigen Klärung nicht verschrottet)
Gruß
JF1
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Philipp11
registrierter Benutzer
Delmenhorst



BeitragVerfasst am: Di 05 Sep, 2017 7:09    Titel:  

OK, dann war die Technik vor dem Facelift noch eine Andere.
Somit ist aber doch klar, dass alles so ist, wie es sein soll.
Oder habe ich jetzt etwas falsch verstanden?
Ab den Modellen von 2003 wird das Gas zurückgenommen, sobald auch die Bremse betätigt wird.
Bei den Modellen von VOR 2003 ist das nicht der Fall.
Daher ist passiert, was passiert ist.
Da kann man doch einen technischen Defekt jetzt eindeutig ausschließen.

Sei froh, dass es für dich einigermaßen glimpflich abgelaufen ist und du nicht körperlich zu schaden gekommen bist.
Ich denke, du solltest es abhaken, auch wenn es ärgerlich ist.

Philipp
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Di 05 Sep, 2017 12:54    Titel:  

Nein-
1. habe ich eines der ersten nach Facelift Modelle aus 2002
2. fahren noch viele solcherart latent gefährlicher Fahrzeuge rum-
angesichts der damit verbundenen Gefahren gibt es nichts abzuhaken.
Schade, dass man mir nicht hilft, die Bilder einzustellen-dann könntest Du sehen, welche Spur der Verwüstung in ca 4 m Abstand fast aus dem Stand heraus bei diesem Bremsmanöver entstanden ist.
Ein Abhaken wäre insoweit mit Blick auf potenziell noch viel schlimmere Folgen unverantwortbar. Aber da wiederhole ich mich...
Gruß
JF1
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Philipp11
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Delmenhorst



BeitragVerfasst am: Di 05 Sep, 2017 13:18    Titel:  

Die Bilder des BMW sind hier ja eher nebensächlich.
Wichtig ist ja nur, ob es bei dir Stand der Technik war oder ob ein Defekt vorlag, das kann nur der Gutachter feststellen.
Aber selbst wenn es sich um einen Defekt handelt, was möchtest du erreichen?
Dass Jaguar deinen Schaden übernimmt?
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Philipp11
registrierter Benutzer
Delmenhorst



BeitragVerfasst am: Di 05 Sep, 2017 13:24    Titel:  

Ich hab noch ne alte S-Klasse, Baujahr 1988.
Da habe ich das auch mal probiert, aus reiner Neugier.
Gas und Bremse gleichzeitig und er fährt los, sogar recht flott.
Damals war es also wohl ganz normal...
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Mars63
registrierter Benutzer
Winnenden - S-type 2001 V6



BeitragVerfasst am: Di 05 Sep, 2017 19:32    Titel:  

hallo JF1

wenn du einen beitrag erstellst, kannst du ganz unten bilder anhängen
wenn du mal auf 'erlaubte dateierweiterungen' draufclickst, siehst du die modalität, die ein bild haben muss

es darf nicht mehr als 300 kb haben, gif oder jpg format sind am üblichsten, und 3 bilder sind möglich
mit 'durchsuchen' gehst du dann auf deinem pc in den ordner wo sie gespeichert sind

denoch ist klar, wenn fast 2 tonnen mit 20km iwo draufbumsen ist das alles kaputt ....

und nochmal: wenn dein gaspedal höher stand als die bremse, MUSS dort erst mal gesucht und geprüft werden
denn das ist ja i.d.r. sicher sonst nirgends zu finden


dass die älteren modelle noch gasgeben auch beim bremsen ist damals wohl eher normal gewesen
... und hatte den vorteil in der werkstatt, das automatikgetriebe innerhalb 5 minuten auf betriebstemp zu bekommen
damals war das wohl noch normal

wenn, dann sind erst mal auskunft über etwaige reparaturen im pedalbereich wichtig!
ist das vorher NIE aufgefallen?, scheckheft, werkstattbesuche ....... sonst drehen wir uns hier immer im kreis

ja, und dann schauen wir uns auch mal kaputte BMW an, die aber nichts zur sache als solches beitragen
denn sonst wärs ne wand gesesen oder das hafenbecken ....

grüssle
Mars
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Di 05 Sep, 2017 20:10    Titel:  

...bei meiner Pedalerie ist alles Standard, nichts mit Reparaturen oder sonstwas.
Jeder könnte insoweit mit seinem S-Type bei einer adhoc Bremsung ähnliches erleben (-... tausendmal ist nichts passiert- dann hat es bumms gemacht).
Das Gaspedal ist gemessen an vergleichbaren Modellen anderer Fabrikate schlicht zu hoch (aber nicht höher als das Bremspedal, wie Du irrtümlich schreibst).
Gruß
JF1
Wer liefert was?
      
Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Di 05 Sep, 2017 20:19    Titel:  

Hallo Mars 63,
zum Bildereinstellen bin ich echt zu blöd
Moellerrr hat mir damals geholfen, indem ich Bilder an seine e-mail adresse schicken durfte, welche er dann eingestellt hat.
Ist moellerr im urlaub?
- habe ihn seit meiner Rückkehr aus NL überhaupt nicht mehr wahrgenommen
Gruß
JF1
Wer liefert was?
      
Philipp11
registrierter Benutzer
Delmenhorst



BeitragVerfasst am: Mi 06 Sep, 2017 8:18    Titel:  

Vielleicht geht es nur mir so, aber ich bin immer noch nicht sicher, was du nun bezwecken möchtest.
Soll Jaguar jetzt den Unfallschaden übernehmen, weil das Gaspedal zu hoch sitzt und es daher zwangsläufig zu dem Unfall kam?
So habe ich es jetzt verstanden.

Du hast ja geschrieben, dass du aus dem Stand heraus unbeabsichtigt stark beschleunigt hast und nach ca. 4 Metern gegen den BMW geprallt bist.
Dies geschah, weil du auf die Bremse getreten hast, aber auch versehentlich gleichzeit auf das Gaspedal.
Ich gehe davon aus, dass du schon gefahren bist, als das passierte?
Ansonsten musst du ja erstmal die Bremse treten um auf D zu schalten, da wäre die Drehzahl ja schon aufgefallen...

Eine schwierige Situation, die man so oder so sehen kann.
Jaguar wird sicher nicht bereit sein etwas zu übernehmen, es ist ja auch 15 Jahre lang kein Problem mit dem Pedal gewesen.
Dann werden sie es als Fahrfehler einstufen, weil du den Fuß nicht vom Gas genommen hast.

Gibt es hier niemanden, der einen S Type aus genau dem Baujahr hat und mal die Höhe der Pedale checken kann?
Und auch mal testen, ob Gas und Bremse gleichzeit funktionieren?
Wer liefert was?
      
chris.p
registrierter Benutzer
Berlin



BeitragVerfasst am: Mi 06 Sep, 2017 19:05    Titel:  

was die Drehzahlbegrenzung auf 3000 U/min anbelangt, so gilt diese nur für den Leerlauf, also wenn Fahrstufe N oder P eingelegt ist. Sowohl beim FL als auch beim Vor-FL. Dies war also beim geschilderten Unfall auszuschließen.

Habe die Sache bei meinem S ausprobiert: Wenn ich Gas und Bremse gleichzeitig betätige (geht übrigens bei meiner Schuhgröße 46 nur mit komplett quergestelltem Fuß), bleibt der Wagen nach wenigen Zentimetern stehen.

Für mich ein trauriger Pech-Fall. Kann vorkommen, sollte nicht. Ein Fahrertraining beim ADAC hilft zu lernen, wie man richtig sitzt und bremst.

Kopf hoch,
chris
Wer liefert was?
      
Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Mi 06 Sep, 2017 21:07    Titel:  

Hallo chris,

-Nein, mein Wagen blieb nicht stehen, sondern pflügte davon
-meine Schuhgrösse 46 war nicht komplett quergestellt, sondern leicht quer und außermittig , so, wie es beim adhoc Bremsen jederzeit leicht wieder sein kann.

Hallo Philip 11,
was ich bezwecken möchte:
Es ist aufgrund des Vorfalles mein Anliegen, die bisher wenig beachtete oder gar bagatellisierte Gefährdung durch bestimmte Automatik-Fahrzeuge wirksam aufzuzeigen und auf die zeitnah erforderlichen technischen Veränderungen hinzuwirken.
Immerhin könnte ein derart bedingter Unfall jederzeit und mit unabsehbaren Folgen erneut passieren (z.B. an Fußgänger-Überwegen...).

Letzter Stand:
Der Gutachter der Versicherung hat einerseits meine Angaben u.a. im Wege mehrfacher praktischer Demonstrationen bestätigt gefunden (blitzschnelle 4-5000 Umdrehungen durch ungewolltes Gasgeben beim spontanen Bremsen-exakt so wie beim vorherigen Unfall ).
Andererseits konnte er "einen Kostruktionsfehler bei den Pedalen meines Fahrzeuges nicht bestätigen".
Aber worauf kann ungewolltes Gasgeben beim Bremsen anders zurückzuführen sein, als auf einen Konstruktionsfehler der Pedalerie?
Zumal es dieses Problem bei anderen -auch älteren- vergleichbaren Fahrzeugmodellen nachweisbar nicht gibt, da konstruktiv anders gelöst (grössere Höhendifferenz zwischen Brems-und Gaspedal).

Das KBA sieht bisher ebenfalls keinen Handlungsbedarf- obwohl es sich vorliegend um ein Serienfahrzeug im Originalzustand handelt und somit die fortlaufende Gefahr einer vorhersehbaren Fehlanwendung auf der Hand liegt.

Das kann noch richtig interessant werden.
Wer liefert was?
      
Philipp11
registrierter Benutzer
Delmenhorst



BeitragVerfasst am: Do 07 Sep, 2017 7:26    Titel:  

So ärgerlich das Ganze auch ist, glaube ich nicht dass irgendetwas passieren wird, weil:

- Dein Auto ist von 2002 und in den vergangenen 15 Jahren ist nichts in der Art vorgekommen.
- Mein Test mit Gas und Bremse gleichzeitig war mit einem Fuß gar nicht möglich, ich musste beide Füße benutzen.
(evtl. ist der Abstand zwischen den Pedalen bei dir geringer)
- Zu der Bauzeit deines Autos war es wohl noch Stand der Technik, dass Gas u. Bremse gleichzeitig funktionieren.
- Wenn man das Pedal tritt (welches auch immer) und das Auto ungewollt losfährt muss man reagieren, auch in Panik.
Also Fuß vom Pedal oder Wählhebel auf N oder Parkbremse... (natürlich tritt man erstmal noch stärker aufs Pedal in Panik)

Die Frage ist ja auch: Warum ist das vorher nie aufgefallen? Wenn die Pedale so dicht bei einander liegen und auch auf gleicher Höhe...
Letztendlich wird es als Fahrfehler/Bedienfehler verbucht werden.

Halte uns aber bitte auf dem Laufenden, vielleicht kommt ja doch alles ganz anders.

Philipp
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Ramoncello
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Stahnsdorf



BeitragVerfasst am: Do 07 Sep, 2017 11:21    Titel:  

Ich habe die Sache bei meiner 2001er V6 Katze getestet. Ergebnis:

1. Gaspedal liegt um einige Zentimeter tiefer
2. Wenn man beide Pedale gleichzeitig betätigt passiert nichts. Der Motor dreht nicht hoch.

Gruß,
R.
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Timmi_1
Moderator
Schweinfurt



BeitragVerfasst am: Do 07 Sep, 2017 12:07    Titel:  

Hallo

Nach allen Mutmaßungen und Untersuchungen wird dann wohl so etwas als Antwort raus kommen.
JF 1, bitte verstehe mich nicht falsch, ich glaube Deinen Ausführungen, ich kenne aber auch die andere Seite.

Grüße von Timmi
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Jaguarfan1
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Burscheid



BeitragVerfasst am: Do 07 Sep, 2017 15:13    Titel:  

Ja,Timmi 1,
so ist es üblich.
Wahrscheinlich erklärt sich so auch, dass angeblich bisher nie was vorgefallen ist....man hat es stets heruntergeredet oder als Fahrfehler verbucht.
Aber das lasse ich mit Bezug auf vorliegenden Vorfall so nicht durchgehen.
Mein originalgetreues Fahrzeug steht jedenfalls noch fahrbereit allen Fachleuten und Zweiflern so lange zur Verfügung, bis alles gründlich aufgeklärt ist.

Ein ansonsten Super-Auto und schade drum.
Werde mich nun der Suche nach einem weitgehend identischen V8 (BRGreen/beige) widmen. Sollte aber dort auch die Pedalerie durchgängig identisch mit meiner sein ( 2002 nach Facelift ), hätte sich das erledigt. So eine tickende Zeitbombe fasse ich nicht mehr an.
Gruß
JF1
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Jag-Regensburg
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Regensburg S - Type 4.2 V8



BeitragVerfasst am: Do 07 Sep, 2017 20:28    Titel:  

also bei aller Liebe...

Dann darfst Du nie wieder Auto fahren....

vielleicht machst ja Du den Fehler weil Du schräg auf dem Pedel stehst ;)

Ich stehe mittig auf dem Gaspedal.und bremse mittig weil ich den Fuß wegnehme und mittig aufsetze und das auch beim reflexmäßigem Bremsen.

Wie viele tausende S Types sind wie viele Millionen km gefahren und wie viele Vorfälle gab es?!

Wie ich bereits geschrieben habe tut es uns leid was Dir passiert ist...aber ich denke nicht das Jaguar den Schaden übernimmt ;) oder wie bereits erwähnt sonst in Regress genommen oder zur Nachbesserung gezwungen wird...
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Sarge-
registrierter Benutzer




BeitragVerfasst am: Fr 08 Sep, 2017 0:18    Titel:  

Weiterhin wäre noch der Punkt des Bremskraftverstärkers offen, wie Jaguarfreund_56 weiter oben ja geschrieben hat.
Weder mein R (2005) noch der 3.0 meiner Mutter (2002, allerdings FL) zeigen dieses von dir beschriebene Verhalten, stehe ich dort auf der Bremse, bewegt sich der Wagen nicht mehr.

Also bleibt im Endeffekt folgendes:

Ein "Unfall", der vielleicht bei einem "orignalgetreuen" Auto passiert oder eben einem "kaputten, originalgetreuen" Auto.

Was davon war ist, wird dann wahrscheinlich ein Gericht klären (dürfen) unter Hinzuziehung diverser Gutachter, wenn es denn soweit kommen sollte und nicht alles von vorherein "abgewatscht" wird.

Was auch immer passiert, viel Glück bei allem.
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Jaguarfan1
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Burscheid



BeitragVerfasst am: Fr 08 Sep, 2017 18:19    Titel:  

Schleichkatze
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HH

Baw. abschließend zur Erinnerung noch nachstehender Beitrag von einem Forumsteilnehmer aus HH

Beitrag Verfasst am: So 03 Sep, 2017 10:06
Hallo,

ich muss kundtun das mir dieser Fall auch schon einmal (in 10 Jahren) passiert ist.
Allerdings ohne Folgen. Ich hatte nur leicht gebremst, damit nur leicht Gas gegeben und
die Sache nach einem 1 Meter im Griff. Es war auch noch reichlich Platz und dann mein
eigenes Grundstückstor.
Mein rechter Fuß steht auch schräg beim Bremsen, besser ist es vielleicht den Fuß
vor das Bremspedal zu setzten und schräg das Gaspedal betätigen.

So weit ich mich erinnere, gab es diese Vorfälle vor Jahren in den USA, wo, wie immer
mit großem Getöse eine Fehlfunktion des Fahrzeugs beklagt wurde....(Zit.Ende)

Hierzu meine Meinung:

Ob ein Mal in 10 Jahren oder wie bei mir ein Mal nach 5 Monaten- es darf konstruktiv bedingt überhaupt nicht möglich sein, beim Bremsen ungewollt Gas zu geben.
Das dies technisch machbar ist, zeigen Beispiele anderer Hersteller.
Selbst bei dem Alltagsklassiker meiner Frau aus 1992 (Volvo 240 mit Automatikgetriebe) ist das so!
Auffallend:Überall ist dabei die Höhendifferenz zwischen Brems- und Gaspedal entsprechend größer!

Insoweit ist vorliegend das Kriterium einer " vorhersehbaren Fehlanwendung " erfüllt und das KBA zwingend in der Pflicht.
Ein abwiegeln oder herunterspielen wäre nicht zu verantworten!
Man stelle sich dazu die aufgezeigte Problematik z.B. immer mit einem Kinderwagen auf einem Fussgänger-Überweg vor....
Gruß
JF1
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Wieseldiesel
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EUDSSR



BeitragVerfasst am: Sa 09 Sep, 2017 12:24    Titel:  

Hallo, du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, daß das KBA bei einem 20 jahre alten Model noch irgendwie aktiv wird wegen solcher Kinkerlitzchen. Die grinsen nur und schlafen weiter
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Mars63
registrierter Benutzer
Winnenden - S-type 2001 V6



BeitragVerfasst am: Sa 09 Sep, 2017 12:52    Titel:  

das alter ist in dem fall nicht unbedingt entscheidend
ich erinnere mich an mein erstes auto, ein mars-roter ( L31B - was denn sonst) Audi 80
auch ca. 15 jahre alt, und wurde zurückgerufen wegen einer verstärkung der lenkhebel (oder sowas, ist doch schon lange her)
weil diese wohl zum durchrosten und abbrechen neigten
ich wurde ganz korrekt vom KBA / Audi angeschrieben und in die werkstatt gebeten

obs denn mit all den technischen details bei JF1 genügt ist die Frage
vorallem, wenn sich dieses problem - Gas + Bremse - nicht bei allen zu zeigen scheint

grüssle
Mars
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Jag-Regensburg
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Regensburg S - Type 4.2 V8



BeitragVerfasst am: Di 12 Sep, 2017 12:13    Titel:  

So..bin heut in den Fussraum gekrochen und siehe da...das Gaspedal ist wesentlich tiefer als das Bremspedal.(gute 3 cm)

Nun ich habe volle Hütte bis auf die Pedalverstellung...also sind die Pedale und auch bei einem Freund der 3 Häuser weiter wohnt zumindest ab Baujahr 2002 FL und 2006 so angeordnet.

...
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Steelworker
registrierter Benutzer
Nürnberg



BeitragVerfasst am: Di 12 Sep, 2017 17:27    Titel:  

Seit fast 50 Jahren fuhr ich viele Automatik Autos. Bei allen war es bisher möglich bei engelegter Fahrstufe gleichzeitig zu bremsen und Gas zu geben. Je nachdem, wie viel Gas man gibt, oder wie fest man bremst, bleibt das Fahrzeug entweder stehen, oder geht eben mehr oder weniger ab. Wenn ich bei meinem 4.2 mit dem linken Fuß voll auf die Bremse drücke, ca 60kg, fährt der keinen Zentimeter. egal wie weit ich aufs Gas gehe, aber der Wandler wird das nicht lange aushalten.
Servus Emil.
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chris0712
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Waldshut



BeitragVerfasst am: Di 12 Sep, 2017 17:58    Titel:  

Hallo an Alle!

Da manche nun verängstigt sind, möchte ich hier einmal zusammenfassen, um was für ein Fahrzeug es sich bei dem von JF1 gekauften handelt. Ich berufe mich hierbei auf seine selbst gemachten Angaben aus früheren Threads:

23.04.2017: Blind gekauft nach Telefonat mit dem Vorbesitzer, 168 tsd Km, vom Händler bringen lassen. Erheblicher Wartungsstau festgestellt, letzter Ölwechsel vor 25 tsd Km, Feder hinten gebrochen. Fehler wurden wohl beseitigt.
29.04.2017: Fehler in der Klimaregelung festgestellt, mal zu warm, mal zu kalt
04.05.2017: Letzte Inspektion war wohl bei 85 tsd Km
12.05.2017: Getriebefehler festgestellt, Drehzahlschwankungen und leckender Getriebeölstecker

Der Vorbesitzer wollte auch noch vieles tun, nur ist es bei dem Wollen geblieben.

In diesem Zeitraum wurden viele Fragen gestellt und auch viele Antworten gegeben, die letzte Antwort von JF1 war: Ich werde erst einmal so weiter fahren und nichts unternehmen!
Dann hat man bis zum 01.09.2017 auch nichts mehr von ihm gehört.

Bei meinem S-Type 4.2 Bj. 2004 sitzt das Gaspedal auch 3 cm tiefer.

Für mich und bestimmt viele andere hier gibt es nur 2 Möglichkeiten:

1. Pedale verwechselt
2. Bremsen defekt
Die eventuell in Frage kommende 3. Möglichkeit der falschen Pedalanordnung hat der Gutachter ja schon ausgeschlossen.

Viele Grüße,
Christoph
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chris.p
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Berlin



BeitragVerfasst am: Sa 16 Sep, 2017 13:00    Titel:  

Stimme meinem Namensvetter voll zu und bin mal zum Vergleich in den Fußraum meiner Dienstschüssel, neuer Aldi A6, gekrochen. Auch hier die gleiche Anordnung, ca. 3 cm Höhendifferenz zwischen Gas und Bremse. Wenn ich die Bremse bis zum Druckpunkt trete, sind die Pedale auf einer Höhe.

So doof wird kein Hersteller sein, sich bei dieser Mimik irgendeines Risikos zu begeben...

lg chris
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Landrover
registrierter Benutzer
Berlin



BeitragVerfasst am: Sa 16 Sep, 2017 15:59    Titel:  

Da kann ich Chris, nur zustimmen.
Auch beim X-Type ist das die gleiche Anordnung, im Normalzustand ca. 3 cm Höhenunterschied zwischen Gas und Bremse, und erst bei getretener Bremse bis zum Druckpunkt sind die Pedale fast auf gleicher Höhe. Im X-Type der ja wahrscheinlich einen schmaleren Fußraum hat wie ein S-Type ohne es gemessen zu haben ist es mir fast unmöglich beide Pedale überhaupt gemeinsam zu treffen obwohl ich nicht gerade kleines Schuhwerk (Größe 44) trage. Ich muß schon meine unteren Gliedmaßen um mehr als unbequeme 45 o. 50 Grad verdrehen. Ich habe noch keine Situation erlebt in dem ich mir das antun mußte.
Unfälle durch Verwechslung zwischen Gas und Bremse sind zwar nicht die Regel aber passiert ist es schon oft genug.
Das soll jetzt kein pauschale Verurteilung sein aber Schlagzeilen wie " Senior oder Frau durch Verwechslung von Gas und Bremse in Schaufenster gefahren oder ähnlich " liest man leider öfter in Tageszeitungen. Wenn man bei Google mit dem Text "Verwechslung zwischen Gas und Bremse" sucht findet man genügend Beispiele. Ich käme nicht auf die Idee in diesem Fall die Schuld beim Auto zu suchen.

MfG Joachim


Zuletzt bearbeitet von Landrover am Sa 16 Sep, 2017 20:32, insgesamt einmal bearbeitet
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Prof_Jaguar
registrierter Benutzer
Österreich



BeitragVerfasst am: Sa 16 Sep, 2017 17:30    Titel:  

Da würde ich auch die Schuld nicht beim Auto suchen. Wenn man schon versehentlich Gas und Bremse verwechselt, was hält einem davon ab wenn man es merkt den Fuß wieder vom Gas zu nehmen. Muss doch innerhalb einer Sekunde machbar sein, ansonsten lässt wohl die Reaktion zu wünschen übrig. Oder aber, da würde mir noch eine Möglichkeit einfallen....

LG
Prof_Jaguar
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: So 17 Sep, 2017 1:02    Titel:  

Hallo Chris 0712,
das Auto ist zuvor in 2 Werkstätten gecheckt und gewartet worden und befand sich in einem TOP-Zustand.

Lieber Prof Jaguar:
Nach mehr als 40 unfallfreien Jahren kann ich sehr wohl zwischen Gas und Bremse unterscheiden.

Hallo Steelworker, Du hast in einem recht: (...je nach dem geht er ab...) genau so wie in meinem Fall!

Hallo Wieseldiesel : -Alter darf für das KBA keine Rolle spielen!!
Entscheidendes Kriterium auch im vorliegenden Fall ist die generelle Möglichkeit, dass es wieder passieren kann (im Wege einer vorhersehbaren Fehlanwendung). Und das ist hier zweifelsfrei nachzuweisen.
Und wenn Du möglicherweise damit recht haben solltest: (...die grinsen nur und schlafen weiter), so sollte man -und so werde ich es ggfls. angehen- alles daransetzen, das sich das schnell ändert!
(Da habe ich aber schon dickere Bretter gebohrt.)

Fazit:
Mit allen möglichen Erklärungen einen Vorfall möglichst herunterzuspielen, der sich in der Praxis als gefährlich gezeigt hat und unter anderen Umständen Menschenleben kosten kann, ist nicht in Ordnung.

Es geht hier nicht um eine Nestbeschmutzung (des J.- S-Type oder des Automatikgetriebes schlechthin), sondern um das Aufzeigen einer konkreten Gefahr, die jederzeit aufs Neue am betreffenden Objekt objektiv nachvollziehbar demonstriert werden kann.
Beispiele anderer Hersteller zeigen jedenfalls, dass es möglich ist, die Pedalerie so anzuordnen, dass ein gleichzeitiges ungewolltes Gasgeben sogar beim sehr hastigen ad hoc Bremsen unter allen Umständen ausgeschlossen werden kann.

Weiter gehts....
Gruß
JF1
Wer liefert was?
      
chris0712
registrierter Benutzer
Waldshut



BeitragVerfasst am: So 17 Sep, 2017 8:04    Titel:  

Hallo JF1,

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bad-saeckingen-autofahrer-rast-in-strassencafe-zwei-tote-a-1091232.html

da war ich live dabei. Dieser Mann konnte sogar 60 Jahre unfallfreies Fahren bestätigen, aber es gibt immer ein erstes Mal.

Wenn doch nun der Gutachter keinen Fehler an den Pedalen feststellen konnte und alle hier im Forum bestätigen, dass das Bremspedal 3cm höher angeordnet ist, ja bitteschön an was oder wem soll es denn dann liegen???

Wenn deine Pedale nicht so angeordnet sind, dann hat an dem Wagen schon mal einer geschraubt und was verbockt.
Man kann das aber nicht auf alle S-Type FL beziehen, da ja die Mitglieder hier etwas anderes bestätigen. Sollte es sich um einen Produktionsfehler handeln, wären schon längst Sammelklagen aus den USA gekommen, oder zumindest eine Rückrufaktion gestartet worden.
Ich denke ab einem bestimmten Alter sollte man sich eigene Fehler eingestehen und nicht den Fehler bei anderen suchen.

Gruß,
Christoph
Wer liefert was?
      
Jag-Regensburg
registrierter Benutzer
Regensburg S - Type 4.2 V8



BeitragVerfasst am: So 17 Sep, 2017 8:20    Titel:  

Danke Christoph!

Das wäre hier ein tolles Schlusswort denn es nervt langsam...

Bei (fast) allen hier ist das Gaspedal 3 cm tiefer.

Der Wagen ist top gewartet?! ...warum sagen dann die Forumseinträge etwas anderes?!

Sollte etwas herauskommen lass es uns wissen aber bis dahin -ehrlich- ist es langsam gut...es ist weder eine tickende Zeitbombe noch eine andere Gefahr...nicht mehr und nicht weniger als jedes andere Auto auch...

Zum dritten Mal:

Es ist schlimm was dir passiert ist, da sind wir uns alle einig und wir wünschen es niemandem!!!
Und wir sind froh, dass Dir nichts passiert ist.
Aber bis jetzt haben alle hier inkl. Gutachter anscheinend das Gegeteil festgestellt....

In dubio pro reo für den S Type bis jemand etwas dokumentiert festgestellt hat.

Dann bekommst Du auch lauter Entschuldigungen hier....
Wer liefert was?
      
sjag2002
registrierter Benutzer
Bayern



BeitragVerfasst am: So 17 Sep, 2017 16:00    Titel:  

Ich lese sporatisch immer mal in den einzelnen Beiträgen und habe mich schon gewundert wie lange es sich hinzieht bis endlich mal einer das schreibt, was sich viele schon gedacht hatten. Es gibt immer welche die einen Jaguar zum Billigpreis ergattern und sich dann zum Reparaturstau auslassen. Hier kann aber weder Jaguar noch das Fahrzeug etwas dafür. Ich habe im Vergleich zu meinem alten S Type jetzt zu unserem XE auch in Bezug zur Qualität etwas zu bemängeln - bin aber trotzdem vom Jaguar als Fahrzeug immer noch überzeugt ein gutes Fahrzeug zu haben.
Wegen des Höhenunterschied vom Bremspedal zum Gaspedal kann man sich einfach ein Gutachten erstellen lassen (kostet auch nicht mehr als 3 Wochen ein altes Boot in Holland zu restaurieren).
Es kann dann nur 2 Ergebnisse geben:
1. Pedale
im Vergleich zu a, anderen S Type gleichen Baujahres und b, anderen Fahzeugen
weichen ab von der Serienproduktion - dann ab zum Anwalt

oder

2. Pedale - wie vor - weichen nicht ab und zeigen keine Auffälligkeiten,

dann sollte man sich überlegen ob an der Fahrweise bzw. Betätigung der Pedale etwas
geändert werden soll. Wenn keine Einsicht erfolgt kann es sein, dass der betreffende Richter
(sollte man trotzdem vor Gericht ziehen) dann eine Beweissicherung -aber nicht wie gewünscht,
sondern - einleitet, ob der Kläger überhaupt in der Lage ist ein Kraftfahrzeug zu führen.

Alles andere ist nur Gelabbere und Gewäsch. Tut mir leid aber ich bin hier auch der Meinung wie
chris0712 und Jag-Regensburg.
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: So 17 Sep, 2017 19:12    Titel:  

Liebe Skeptiker,
hier noch folgende Fakten:
1. Auch bei meinem S-Type beträgt die Höhendifferenz zwischen Gas-und Bremspedal 3 cm
2. Bei den von mir z.T. gegengetesteten Vergleichsfahrzeugen anderer Hersteller, bei denen ein unbeabsichtigtes Gasgeben
beim Bremsen als Ergebnis meiner Versuche offenbar unter allen Umständen ausgeschlossen ist , ist dieser Abstand mit
5-7 cm z.T. mehr als doppelt so groß !

Hier dürfte das Problem samt Lösung liegen!

Wenn mir vor kurzem jemand erzählt hätte, dass einige Serienautos sogar bereits über Jahrzehnte das beschriebene Gefahrenpotenzial aufweisen, hätte ich wohl genau so reagiert wie Ihr jetzt.

Aber mittlerweile bin ich mir absolut sicher, dass es meine dem Gemeinwohl geschuldete Pflicht ist, nun einige maßgebliche Instanzen notfalls "zum Jagen zu tragen" , damit das Problem endlich angepackt wird.

Es wundert mich auch überhaupt nicht mehr, dass bisher angeblich keine weiteren Fälle bekannt sind. Wie denn auch, wenn alles -wie hier - unter "Fahrfehler" etc. verbucht wurde.
Mich würde nun die Dunkelziffer anhand dieser "Fahrfehler" Statistik interessieren!
Vielleicht interessiert es dann auch, wie viele Menschen bisher als Opfer solcher "Fahrfehler" etwa zum Krüppel gefahren oder getötet wurden!
In meinem Fall ist es nur durch viel Glück beim Sachschaden geblieben- hätte der BMW Fahrer zufällig gerade hinten sein Auto beladen, wäre er jetzt wahrscheinlich tot!

Insoweit bitte ich doch um Verständnis, dass ich dieses Problem in aller Konsequenz weiterverfolgen werde.
Wesentlicher Adressat ist dabei natürlich nicht das Jaguar-Forum sondern neben der zuständigen Behörde (KBA) investigative (Fach)journalisten/ Publizisten nebst neuer sozialer Medien, ohne die sich in Deutschland kaum noch etwas bewegen lässt.
Aber auch dieses Forum sollte sich dafür nicht zu schade sein- und vielleicht bringen bisher nicht bekannte Erfahrungswerte anderer Forumsmitglieder ja noch zusätzliche interessante Erkenntnisse.
Wer liefert was?
      
chris0712
registrierter Benutzer
Waldshut



BeitragVerfasst am: So 17 Sep, 2017 21:18    Titel:  

Hallo JF1,

dann bitte ich dich dies auch an den anderen Stellen, wo du auch immer denkst zu klären, hier ist dir nämlich nicht mehr zu helfen.
Wir sitzen dann zuhause und warten darauf, bis uns die Betriebserlaubnis von unseren Jaguars entzogen wird.

In diesem Sinne, viel Erfolg,
Christoph
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Jaguarfreund56
registrierter Benutzer
Ludwigsburg



BeitragVerfasst am: So 17 Sep, 2017 22:44    Titel:  

JF1, Du schreibst jetzt (17.09.17):
Zitat:
Auch bei meinem S-Type beträgt die Höhendifferenz zwischen Gas-und Bremspedal 3 cm

Wie bitte ??

Über alle Deine Beiträge hinweg musste man aufgrund Deiner Beschreibungen der Meinung sein, dass bei Dir Gas- und Bremse fast auf gleicher Höhe liegen, und jetzt das.

Vielleicht erinnerst Du Dich: ich hatte Dir schon am 02.09.17 geschrieben:
Zitat:
Bei mir am X-type liegt das Gaspedal knapp 30 mm unter der Ebene des Bremspedals, jeweils unbetätigt. Wie ist das bei Dir?

Es schien eine unlösbare Aufgabe zu sein, mal eben ein Lineal auf die Bremspedalplatte zu legen und mit einem weiteren Zollstock dann den Abstand zur Bremse zu ermitteln (auf den mm kommt es nicht an). Statt dessen nichts als Mutmaßungen und Stochern im Nebel bis jetzt. Es sind seither 2 Wochen vergangen !!

Was soll jetzt an 3 cm falsch sein ?
Glaubt man vielen Teilnehmern in den BMW-Foren, dann hatten die früher die Pedale praktisch auf gleicher Höhe. Auch Sportfahrer bevorzugen gleiche Höhe. Und der ADAC hatte in vielen seiner vergangenen Testberichte an mehreren Autos bemängelt, dass man beim schnellen Wechsel von Gas zur Bremse am Bremspedal hängen bleibt (da zu ungleich in der Höhe).

Also, ich sehe an 3 cm keinen Fehler. Und was ist jetzt mit dem Abstand zwischen den Pedalkanten ? Auch hierzu hatte ich Dir eine Zahl gegeben; scheint Dir aber alles unwichtig zu sein, obwohl Du der Klagende bist, nicht ich. Inzwischen interessiert es auch keinen mehr, denn auch das wird Standard sein.

Weiterhin hatte ich Dir eine Angabe zur Bremse gemacht:
Zitat:
Der Unterschied Theorie und Praxis könnte auch durch ein undichtes Unterdrucksystem für den Bremskraftverstärker bewirkt werden, z. B. am Rückschlagventil. Kommt häufiger vor.
und dass mit diesem Fehler Dein Bremskraftverstärker (dessen Funktion Du dringend brauchst) bei Motor-Vollast nicht mehr funktioniert. Für diese korrekten Funktionen ist immer der Fahrer selbst verantwortlich (wie damals schon gesagt, der TÜV prüft das nicht).

Wie man das Unterdrucksystem prüft, werde ich Dir jetzt auch nicht mehr erzählen, aber die richtige Reaktion von Dir wäre die Frage genau danach gewesen.
Statt dessen kommt nur immer wieder von Dir:
Zitat:
Auch alle Märchen von der angeblich entgegenstehenden trotzdem größeren Bremswirkung wurden in der Praxis widerlegt!
Das Auto pflügt davon!

Eigentlich bezeichnest Du mich damit als Märchenerzähler.

Ich schließe mich dem Vorredner an, dass Dir nicht mehr zu helfen ist.

Der Thread gehört jetzt eigentlich geschlossen.
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Mars63
registrierter Benutzer
Winnenden - S-type 2001 V6



BeitragVerfasst am: Mo 18 Sep, 2017 8:07    Titel:  

ich kann beide meinungsrichtungen gut verstehen
wenn einem sowas passiert, und man hat nicht das gefühl, da selber schuldhaft daran beteiligt gewesen zu sein,
kann einem sowas schon ein mulmiges gefühl machen - schlimmer wärs, wenn mehr passiert wäre
wobei dann der untersuchungsaufwand evt automatisch grösser wäre (was ich hier niemand wünsche)

wir kennen allesamt nicht den technischen zustand - vorallem des gemischaufbreiter und des bremssystems - nicht
und selbst JF1 kann hier nichts ausschliessen
wenn ihm nachts ein holländischer Marder was zerbissen hat, oder ein gummiteil spröde geworden ist,
merkt man das erst mal nicht, auch oder vorallem, wenn im speicher kein fehler hinterlegt ist

die abstimmung - beide nutzen das unterdrucksystem - ist sicher ausschlaggebend
für den alltag kann auch eine kleine leckage erst mal unerheblich sein, aber im extremfall dann eben ausschlaggebend werden.

solange ein technischer gutachter diese komponenten - falls überhaupt noch nachvollziehbar - nicht vollständig geprüft hat
ist es müssig weitere spekulationen (auf beiden seiten) zu bringen

die pedalstellung kann man jetzt wohl ausschliessen, weshalb eine bedienung beider pedale natürlich erst mal beim fahrer liegt
warum das Fz aber - entgegen aller anderer meldungen hier - losgepflügt ist ...?
lässt sich abschliessen wohl nur über (seeeeehr aufwändige und teure) gutachten klären

ob es soweit kommt ist fraglich, wenn sich keiner dafür zuständig hält ....
bei einem flugzeug würde man das wohl machen, evt noch bei der eisenbahn
aber bei 10 Mio automatik-kfz ????

lassen wir uns überraschen, bleiben ergebnisoffen ....

allseits gute fahrt
Mars
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Mi 13 Dez, 2017 22:04    Titel:  

(fahre meinen S-Type nach dem Bremsmalheur baw weiter und lasse demnächst auch alle Schäden reparieren-
-die Aufarbeitung der Ursachen für die ungewollte Betätigung des Gaspedales beim Bremsen verspricht hochinteressant zu werden und betrifft nicht nur Jaguar, sondern eine Vielzahl von Modellen mit Automatikgetriebe. Weiteres sodann.)
Gruß
JF1
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