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XJ Serie 1 bis 3  >>  Kauf eines Daimler Double Six
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Autor weitere Bemerkungen
JAGV66
registrierter Benutzer
Unna



BeitragVerfasst am: Mo 01 Jan, 2018 10:47    Titel: Kauf eines Daimler Double Six  

Zunächst einmal wünsche ich allen JAG-Fans ein frohes Neues Jahr, insbesondere viel Freude mit ihren Traumautos.

Seit meiner Jugendzeit hat mich die individualistische Form der vierrädrigen Großkatzen fasziniert. Insbesondere der alte XJ ist für mich ein ästhetisches Gesamtkunstwerk, eine Skulptur von reiner und einzigartigen Schönheit. Die XJ Modelle der Serie 1 - 3 haben Charisma, was leider dem aktuellen XJ völlig abhanden gekommen ist. Ich möchte mir zu Beginn des neuen Jahres den Traum eines stilvollen Autos für das Wochenende erfüllen. Da der Daimler besser ausgestattet ist als der Jaguar, ist er deshalb das Objekt der Begierde!

Nun stehe ich vor der Entscheidung, Serie 1, Serie 2 oder Serie 3. Ich habe versucht die Vor- und Nachteile dieser drei Serien abzuwägen. In der Ursprungsform gefällt mir sowohl die sehr ästhetische Formgebung der Karosserie als auch die Ausgestaltung des Interieurs. Nachteil ist aus meiner Sicht, dass der Zwölfer nur in der Vergaserversion verfügbar ist. Die Serie 2 gefällt mir von der Formgebung noch besser als die Serie 1, aber das Interieur fiel dem Rotstift zum Opfer. Dies gilt auch teilweise für die Daimler Double Six Vanden Plas-Modelle, denn die Mittelkonsole, die Kunststoffeinfassungen und das Lenkrad wirken "billig" gemacht. Problem bei beiden "Zwölfervarianten", kein HE-Motor und der Asbeststreifen am hinteren Kurbelwellenlager, der in der späten Fassung der Serie 3 Anfang der neunziger Jahre durch einen haltbareren Simmering ersetzt wurde.

Die Serie 3 präsentiert sich technisch ausgereifter, aber dafür hat die Formgestaltung der Karosserie etwas an Charme eingebüßt. Das Interieur wurde deutlich aufgewertet und erreichte seinen Höhepunkt mit der Fertigung ab 1990, denn von dem Zeitpunkt an konnte man gegen Aufpreis Piping an den Ledersitzen ordern. Wie viele Fahrzeuge sind bis Produktionsende so ausgestattet worden?

Mein Verstand sagt mir, dass ein spätes Modell der Serie 3 mit wenig km auf dem Tacho und sehr gut gepflegt eine gute Wahl sein dürfte. Mich würde interessieren, wie die Ersatzteilsituation zu beurteilen ist. Gibt es bereits Lieferengpässe bei Neuteilen und welche sind betroffen? (Anmerkung: Gebrauchtteile dürften aufgrund der hohen Stückzahl wahrscheinlich in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, oder?) Welcher Lieferant ist empfehlenswert? Die Meinung der JAG-Fan-Gemeinde würde mich hierzu sehr interessieren!

Die Preise für Topmodelle sind mittlerweile leicht nach oben gegangen, so jedenfalls meine Wahrnehmung. Wenn, dann soll es ein Topmodell im Zustand 2 sein, mit wenig km auf dem Tacho (max. 70 tkm) und Piping an den Ledersitzen. Die Suche dürfte wahrscheinlich sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, denn bisher habe ich noch kein Exemplar gefunden! Für den Kauf eines Modells der Serie 3 habe ich ca. 20 - 25 TEUR veranschlagt!

Vor einem Kauf beabsichtige ich den Wagen durchchecken zu lassen. Wäre der ADAC eine gute Wahl oder sollte man eine auf Jaguar spezialisierte Oldtimerwerkstatt hiermit beauftragen?

Ich beabsichtige den Wagen 3 - 4 tkm im Jahr zu fahren und habe dafür ein Budget von ca. 5 TEUR jährlich vorgesehen. Ist ein Budget in dieser Größenordnung ausreichend?

Für Anregungen und Hilfestellungen wäre ich sehr dankbar.

VG
Frank
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Egast
registrierter Benutzer
EU



BeitragVerfasst am: Mo 01 Jan, 2018 11:30    Titel:  

Hallo Frank,

HERZlich Willkommen hier im Forum.

Zu deinen Fragen hast du eine PN von mir bekommen,

Gruss,
Egon
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Catloving Man
Sponsor 2018
Rendsburg, Mannheim, Florenz



BeitragVerfasst am: Di 02 Jan, 2018 1:33    Titel:  

Hallo,

wenn Egon schon dran ist, muss ich nix tun, habe selbst 5 Daimler Double Sixes Serie 3 als Limo und 1 Daimler Coupe) und kann Dir nur dazu raten.
Keder sind nicht so häufig, davon habe ich zwei.

Have a good Year!

Ro
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Egast
registrierter Benutzer
EU



BeitragVerfasst am: Di 02 Jan, 2018 6:28    Titel:  

Zitat:
wenn Egon schon dran ist, muss ich nix tun


So, so!

Ich wünsche dir und deinen Lieben für 2018 allzeit einen GUTEN GRIP.

HERZliche Grüsse aus dem Teutoburger Wald,
Egon

NS: Meiner (nur noch einer) unterzieht sich just einer Birnchenkur, dazu muss fast das "halbe Auto" zerlegt werden. :-)




1-P1050536.JPG

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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Di 02 Jan, 2018 23:48    Titel: XJ, aber welcher Typ ???:  

Hallo Frank,

zuallererst: very welcome in dieser Runde !!! Wie Du siehst, gibt es sehr unterschiedliche Ansätze zur Behandlung der von Dir eingangs gestellten Frage. Ich selbst schwanke schon seit knappen 25 Jahren zwischen den möglichen Lösungen hin und her - das Ergebnis kennt hier jeder, der meine Beiträge in den letzten 11 Jahren verfolgt hat.

Wenn ich heute vor der gleichen Ausgangssituation - wie 1992: Prinzip "Scheunenfund, ohne je und überhaupt gesucht zu haben" - stehen würde, würde ich ganz exakt genau den gleichen Weg gehen.

Hätte ich heute die freie Wahl - dann sähe das mit meinem heutigen Wissen total anders aus, aber ohne meine Erfahrung der letzten 25 Jahre hätte ich dieses Wissen nicht.

Insofern kann ich sagen: Dein Einstig ist gut - auf das Ergebnis dürfen wir gespannt sein !!!! Bin gerne zu jedem Tip und zu jeder Beratung bereit.

Heute nur soviel: bei der Bewertung gleich welchen XJ-Typs gilt: Karosseriekosten zu Technikkosten stehen in einem Verhältnis von mindestens 10:1 !!!!! Vergiß das bitte nie, wenn Du merkst, daß sich der Bauch in den Vordergrund drängt und der Verstand in den Hintergrund gerät !!!

Viel Erfolg - Peter aus FFM
Wer liefert was?
      
JAGV66
registrierter Benutzer
Unna



BeitragVerfasst am: Mi 03 Jan, 2018 20:54    Titel:  

Hallo,
herzlichen Dank für die bisherigen Antworten und die angebotene Unterstützung. Ich werde mich hinsichtlich der Klärung der Details mit Egon in Verbindung setzen.
VG Frank
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Lynx1812
Sponsor 2017
Médoc, France



BeitragVerfasst am: Fr 05 Jan, 2018 12:31    Titel:  

Guten Tag Frank

Dir einen XJ anzuschaffen, ist ein sehr guter Entschluss.
Die Freude am Fahrgenuss, aufgrund der Kombination Motor-Aufhängung-Bremsen + Innenraum + Designgedicht, ist unbeschreiblich.

Deine Preis- Kostenvorstellungen scheinen mir aber zu hoch.

Ein guter XJ kostet 10 - 15 t.
Wenn wirklich alles funktioniert (Klima) und alle kritischen/teuren Bereiche (Motor, Getriebe, Hinterachse etc. rostfrei sowieso) i.O. sind: 15 - 20 t.
Das ist aber schon eher die Obergrenze.
Angebote die darüber liegen, sind grundrestaurierte / erneuerte Modelle.

Und beim Unterhalt sind 5 t / Jahr viel zu viel.
Grundsätzlich gilt: Eigentlich sollte ausser Öl und Kühlwasser gar nichts auftreten.
Der XJ hat bez. Unterhalt einen schlechten Ruf, aber viele Forumsteilnehmer bezeugen, dass da nie etwas ist. So soll es sein.
Das Forum erweckt den trügerischen Eindruck ständiger Probleme. Aber da sind abertausende XJ die nie etwas haben.

Letztes Jahr hatte ich eine grössere Intervention: Zylinderkopfdichtung, Motor eingestellt, und ein paar Dinge mehr: 2'500.- (Und war eigentlich selbstverschuldet).
Inbegriffen war die Neubefüllung der Klima (die dank P.Hilgenstock wieder gangbar gemacht wurde).
Aber das ist eine Ausnahme.
Dafür läuft der Motor jetzt ... wow ... Ich kann's kaum glauben...
Jetzt kommt ein neuer rechter Tank (selbstverschuldet) und die Hohlraumkonservierung / Rostschutzbehandlung.
Lederauffrischung mache ich selber.
Aber mit all dem ist mein 10 t € Daimler dann auf der +15 t Stufe.

Wenn Dein Budget für den Kauf wirklich 20 - 25 t ist, dann ist das ein Top-Modell wo alles bestens ist, d.h. auch kaum Unterhalttskosten.
Und wenn Du weniger als 5 t km pro Jahr zu fahren gedenkst, brauchts keinen S-3.
Klar sind 90er Modelle "besser", aber sie sind auch voller Schnickschnack, den ich persönlich nicht mag und der wohl einem ständigen Updatezwang geschuldet war. Z.B. rote Rücklichter in den Türen. Ätere Modelle leiden auch nicht unter einem Kat. Und die Kunststoffstoßstange ist zwar 80er Stil, aber das hilft auch nicht.
Ein später S-2 V12 Enspritzer ist meiner Meinung nach wohl der schönste/beste XJ.

Ein guter Tipp zwecks sorgloser Langlebigkeit ist, Dich nach einer echten Fachwerkstatt umzusehen.
Und ein persönlicher Tipp für nach einem XJ Kauf ist, das Kühlsystem durchspülen lassen. Einfach so, präventiv.
Elementar für die Langlebigkeit, ist wohl das Verhalten nach Start bei kaltem Motor. Da gehe ich nicht über 1'500 rpm (6 Zyl) bis die Temperaturanzeige oben ist, d.h. nicht sofort auf eine Schnellstrasse. Danach 20 - 30 Minuten gemächlich. Erst danach fühlt sich alles richtig an und wir lassen die 205 PS spielen.

... Ist mein bescheidener Eindruck

Glückwunsch!
Georges
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Fr 05 Jan, 2018 15:04    Titel: "Double Six" stand im Threadtitel......  

Hallo Georges,

schön, wieder einmal von Dir (und über Deinen Daimler) hier - und das so engagiert, wie eh und jeh - zu lesen.

Ich habe dem absolut NICHTS hinzuzufügen, außer: leg´für einen "Double Six" ruhig eine - zwei schippen oben drauf. Zudem weißt Du selbst, daß jemand, der zunächst nur 3-4 TKM/ Jahr fahren will, im Ernstfall mehr fahren wird, weil es einfach Spaß macht und somit ein besonderer Genuss ist.

Sonst alle OK !!! Gruß - Peter aus FFM
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Lynx1812
Sponsor 2017
Médoc, France



BeitragVerfasst am: Fr 05 Jan, 2018 17:37    Titel:  

... Ja, das mit mehr fahren als ursprünglich gedacht, ist nicht nur möglich sondern höchstwahrscheinlich ...
Und wenn man mal die Langstreckenerfahrung gemacht hat... Was ich da bei mir in der Gegend rumfahre ist nur noch Pipifaz.
Ich freue mich ganz ungeduldig auf Lissabon, Glasgow, Prag ... vielleicht sogar Neapel (und träumen tun wir von Peking...).

Aber ansonsten habe ich gerade mal kurz bei Autoscout24 nach XJ12 vorbeigeschaut, 1975 bis 1992:
Da ist keiner über 20t, d.h. doch, einer: "Panzer-Security B6" für 20'500.-.

O.k., das war nur eine Schnellsuche.
Aber was ich Frank sagen will ist, dass wenn ein Angebot + 20 t ist, dann muss der Anbieter schon explizit begründen können, wieso, d.h. da muss etwas konkretes mehr sein. Neuer Motor oder sonstwas.

... Also immer mit Vorbehalt; bin Laie und noch relativ Neuling.

Und: Wenn man schon mit 20 - 25 t antritt, sollte man auch das Coupé in Betracht ziehen.

Gruss
Georges
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Patriick_0911
registrierter Benutzer
Mainz -Madrid



BeitragVerfasst am: Di 20 März, 2018 17:06    Titel: Daimler oder Jaguar?  

Hallo
mir persönlich gefallen die Fahrzeuge der Serien 1 und 2 besser, als die dier Serie 3, in letzterer Serie einen Daimler zu finden ist aber einfacher als in den vorhergehenden, zudem mit Linkslenkung.
Da ich selbst relativ mobil bin und das Herkunftland für mich keine Rolle spielt (Hauptsache kein der sehr wenig Rost) kamen auch Fahrzeuge aus Südeuropa auf meinen Speiseplan, 6 Zylinder der Serie 2 in einem vernüftigen Zustand als Daimler, habe ich ehrlich gesagt kein Modell gefunden, ausser eines in Schokobraun in der Nähe von Madrid, den Wagen bin ich auch zur Probe gefahren.
Das Ding erscheint aber in keiner Deutschen / Mobile/autoscout24 Börse. Der Wagen sah auf den Bildern sehr gut aus, hat aber dennoch einige Macken, dafür aber nur eine kleine Roststelle
Auspuff muss erneuert werden
das Euro grosse Rostloch am Innenkotflügel vorne Rechts sollte man schweissen
Prallteller am Lenkrad ist verzogen
Dichtungsgummis an Türen und Fenstern v/h sind erneuerungsbedürftig (ausgetrocknet)
Der Wagen hat Klima, alle elektrischen Helferlen funktioneren, fährt gut

Den Preis bekommst DU von mir über Mail, ebenso wie die Fotos und die Adresse des Verkäufers. Der Wagen wurde original in Spanien als Neuwagen zugelassen, hat die alten Madrider Kennzeichen. Kann dir aber verraten, dass der Wagen weit diesseits deiner Preisregion liegt, und man aus der Differenz locker einen Zustand 1-2 machen kann. (unter Vorbehalt eines Kompressionstests und versteckter Mängel) aber bis zu 25-30000€ von deinem Budget sollte auch das gehen.
Grüße Patrick
Wer liefert was?
      
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