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S-Type   >>  S-Type 3.0 sagt keinen Mucks-aber lange Liste mit Fehlern im Display
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Jaguarfan1
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Burscheid



BeitragVerfasst am: Sa 10 März, 2018 23:03    Titel: S-Type 3.0 sagt keinen Mucks-aber lange Liste mit Fehlern im Display  

Hallo,
so, ganz plötzlich und unerwartet hat es mich nun soeben auch erwischt - im Display erscheint nacheinander
- DSC nicht verfügbar
- Getriebe gestört
- Handbremse gestört
- ABS gestört
Wählhebel wird nicht freigegeben (-meckert)

Donnerstag war ich noch zum Spur einstellen, gleichzeitig wurde die Batterie geprüft (nur noch 46% Kapazität, ist aber an allen kalten Tagen auch nach z.B. einer Woche Standzeit immer problemlos angesprungen)
Danach bin ich am Donnerstag 15 km problemlos nach Hause gefahren und anschließend stand der Wagen fast 2 Tage bei milden Temperaturen bis heute am Samstagabend.
Habe soeben für ca 10 min das Massekabel abgeklemmt- anschließend zeigte sich zwar eine Veränderung- z.B. schlugen sämtliche Zeiger bis an den Anschlag aus- aber weiter sonst keinen Mucks vom Anlasser, etc.
So habe ich nun erneut die Batterie abgeklemmt- für die komplette Nacht- und werde morgen weitersehen.
Frage fürs erste:
Könnte es doch die schwache Batterie sein, welche- ganz plötzlich!!!- solche Symptome verursacht???
Gruß
JF1


Zuletzt bearbeitet von Jaguarfan1 am Do 04 Okt, 2018 15:33, insgesamt einmal bearbeitet
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moellerr
registrierter Benutzer
Kassel



BeitragVerfasst am: Sa 10 März, 2018 23:33    Titel:  

Hallo Jaguarfan1,

jepp, das klingt nach Batterie.

Damit meine ich, dass sie defekt zu sein scheint (wahrscheinlich Zellenschluss), also nicht nur entladen, da zuletzt nicht einmal mehr der Anlasser lief. Dieser dreht meist noch munter vor sich hin, wenn bereits die Steuergeräte wegen Unterspannung ausgestiegen sind.

Getriebe, ABS, DSC, Tempomat, Parkbremse und Wählhebelsperre gehen nicht alle ad hoc kaputt. Natürlich gibt es verbindende Elemente wie z.B. den Bremslichtschalter, auf die die obigen Steuergeräte allesamt zugreifen, aber das würde ich zunächst ausschließen, denn dann müsste der Anlasser trotzdem noch drehen.

Tausch die Batterie aus - aufladen wird da wohl nichts mehr bringen - und die Probleme sollten passé sein.

Viel Glück
moellerr

P.S. Sowas passiert natürlich immer samstagabends, wenn alle Geschäfte zu haben und das Wochenende vor der Tür steht ;-)))
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Barbier
registrierter Benutzer
Flörsheim



BeitragVerfasst am: So 11 März, 2018 10:31    Titel:  

Ja das scheint die Batterie zu sein. Ich konnte es auch kaum glauben, das unsere Katze so empfindlich auf die Batterie reagiert.
Dank unserem Forum wusste ich ja, dass da wohl was dran sein kann.
Ich habe eine fette neue starke Batterie und keine Probleme. Minus 10 Grad, no Problem. Starten Gang rein und los gehts.

Vorletzten Samstag Großeinkauf beim Supermarkt.
Gebuckelt, geschleppt, alles in den Kofferraum verstaut, Einkaufswagen wieder zurück gebracht und dann rein ins Auto und erst mal verschnaufen. Zündung an, Musik löppt und erst mal ne Kippe und mit Frauchen gequatscht. Da ich im Parkhaus stand war es duster und die Xenon Brennen waren an.
Nach einer Weile wollte ich dann starten, Zündung war ja an, Motor startet problemlos, Handbremse gestört ! Nee oder ?
Batterie war schon zu schwach um die Handbremse zu lösen.
Also alles aus, Zündung wieder an, alle Verbraucher aus, auch die Lichter, Motor laufen lassen, Drehzahl immer mal auf 2000 UpM. um die Batterie nachzuladen.
Nach 2 Minuten Gang rein und alles war gut.

Kann man die blöde Handbremse eigentlich nicht irgendwie abklemmen. Das Ding braucht doch nur der TÜV.
Parkstellung bei Automatik reicht doch allemal aus.
Ich habe die Handbremse seit 30 Jahren in meinen Automatik Autos nie gebraucht.

Gruß Lothar
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s-typeffm
registrierter Benutzer
Frankfurt



BeitragVerfasst am: So 11 März, 2018 12:20    Titel:  

Ich denk der Wiederstand oder der Spannungsabfall am Aktuator wird überwacht. Musst halt eine Releaischaltung mit zwei Wiederständen bauen. Brauch aber dann auch Strom.
Züge aushängen , geht der Strom nicht hoch am Aktuator merkt er sich warscheinlich auch.

Ein Grund auch warum ich die 2001er Möhre fahre und nicht den schicken 2007er

gruß aus Bonames
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moellerr
registrierter Benutzer
Kassel



BeitragVerfasst am: So 11 März, 2018 18:00    Titel:  

Hallo Lothar,

Barbier hat folgendes geschrieben:
Kann man die blöde Handbremse eigentlich nicht irgendwie abklemmen. Das Ding braucht doch nur der TÜV. Parkstellung bei Automatik reicht doch allemal aus.
Das sehe ich nicht ganz so. Die Parkbremse ist bei Steigung/Gefälle sehr wichtig, da man sonst eventuell den Wählhebel nicht mehr aus der Stellung "P" bekommt, da zuviel Gewicht auf der Parksperre lastet (im schlimmsten Fall kann diese Sperre aus Plastik auch abbrechen).

Wenn Du es dennoch machen möchtest, findest Du in diesem Thread die Antwort. Dort steht Folgendes:
k.stoertebeker hat folgendes geschrieben:
Diagnose: Stellmotor defekt und muß getauscht werden. Kosten ca. 360,- €. Damit Du zwischenzeitlich keinen Tinitus erleidest (der hochfrequente Alarmton ist echt nervend), noch ein kleiner Tip: Beide Stecker vom Steuergerät (im Kofferraum rechts hinter der Verkleidung) abziehen - und Ruhe ist. Die Warnungen im Armaturenbrett erscheinen zwar weiterhin, aber das lästige piepsen ist weg.

Wenn Dich also die Anzeigen im Kombiinstrument nicht weiter stören, ist das der einfachste Weg. Die Stecker am besten bei gelöster Parkbremse und ausgeschalter Zündung abziehen.

Auf dem Bild in der Anlage sieht man das Steuergerät bei meinem X204 mit den beiden Steckern nach unten. Beim X202 sitzen die Stecker rechts und links.

Gruß
moellerr

P.S. Äh, moment mal. Sehe gerade in Deinem Profil, dass Du ja einen X350 hast. Da sitzt das Steuergerät woanders (siehe 2. Bild).
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: So 11 März, 2018 20:58    Titel:  

...da wären wir wieder beim Thema Threadnapping...
(ist ja meistens auch nicht ganz uninteressant)
Aber zurück zum Thema.
Hallo Barbier,
wahrscheinlich habe ich den prinzipiell gleichen Fehler gemacht wie Du- (s. unten).
Danke moellerr,
Deine Replik noch am späten gestrigen Abend hat bewirkt, dass ich dann doch noch richtig gut schlafen konnte!
Rein logisch glaube ich jetzt auch, dass es die Batterie sein muss-
ich hatte Donnerstagabend zuletzt noch etwa 15 min an den verschiedenen Funktionen u.a. des Scheiibenwischers gespielt, dabei war oft das volle Programm wie Radio, Gebläse, Licht usw an und der Motor natürlich aus.
Das dürfte ähnlich gereicht haben wie bei Barbier im Parkhaus- wobei Barbier dann doch noch das Glück mit einem späterem Motorstart hatte.

Konnte mich dann ab heute nachmittag wieder kümmern:
-Batterie ist Original Jaguar 90 AH-und nicht wartungsfrei -so was hatte ich schon lange nicht mehr-aber äusserlich tiptop
Die Batterie habe ich zunächst mit 11,66 Volt getestet und dann etwa insgesamt etwa 0.3 L dest.Wasser nachgefüllt (danach Anzeige 10,4 Volt)
-alle Säurestände waren vorher aber zumindest noch einigermaßen ausreichend, keine freiliegenden Bleirippen.!

Das Ladegerät lädt jetzt und es wird kein Batteriedefekt vom Ladegerät angezeigt-
Vielleicht hält die Batterie dann ja noch so lange, bis ich etwa April wieder in Holland bin (dort habe ich eine recht günstige Bezugsquelle vor Ort)

Zunächst aber wäre folgendes wichtig (wenn alles andere wie vorgesehen klappt):
Gibt es nach so langer Zeit beim Neustart des Systems noch was ganz wichtiges zu beachten, oder reicht es, kurzzeitig bei laufendem Motor zu warten, bis sich alles wieder automatisch einreguliert hat?
(Das Radio bekomme ich ja nun -mannibochum sei Dank- mit gleichzeitig Vorlauf rechts-A.Mem-PTY wohl wieder ans laufen)
Gruß
JF1
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moellerr
registrierter Benutzer
Kassel



BeitragVerfasst am: Mo 12 März, 2018 1:12    Titel:  

Hallo Jaguarfan1,

hehe, jetzt habe ich Deinen Thread auch genappt und wir sind quitt ;-)

Wikipedia sagt zur Batterie-Leerlaufspannung:
> 12,8 V - voll geladen
ca. 12,6 V - normal geladen (70 %)
ca. 12,4 V - schwach geladen (50 %)
ca. 12 V - normal entladen (20 %)
< 11,8 V - entladen bzw. tiefentladen (0 %)

11,66 V sind also mehr als wenig. Keine Wunder, dass sich der Anlasser geweigert hat.
Wäre schön, wenn Du sie nochmal wiederbeleben könntest. Behalte das aber als mögliche Fehlerquelle im Hinterkopf, falls in den nächsten Wochen mal irgendwas nicht geht.

Zu Deiner Frage zitiere ich mich mal selbst aus einem anderen Thread:

moellerr hat folgendes geschrieben:
Wenn die Batterie abgeklemmt war, passiert normalerweise Folgendes:

- Alarmanlage kann ungewollt losgehen (Fernbedienung bereithalten)
- Parkbremse muss angelernt werden (erst Fuß- dann Parkbremse betätigen)
- Radiocode muss eingegeben werden
- Uhr muss gestellt werden
- Klangoptionen (Mode-Taste) für Radio und für CD müssen eingestellt werden
- alle Fenster müssen für die Komfortschließung angelernt werden (müssen geschlossen sein + 2 Sek. Schießen drücken + 2Sek. warten + 2 Sek. Schließen drücken)
- Bordcomputer-Daten sind gelöscht
- Fahrersitz muss ev. kalibriert werden (ganz nach vorn+hinten+oben+unten verstellen, um die Endpunkte anzulernen)
- Motorlauf für ca. 16 km unruhig, da vorübergehend die Grundeinstellungen aktiv sind
- Teilinformationen des adaptiven Getriebes sind gelöscht (kann manchmal ein gewünschter Nebeneffekt sein, wenn der "Lurch" mal wieder daherkommt)

War die Batterie länger als 72 h abgeklemmt, erweitert sich die Liste:

- Radiosender müssen neu gespeichert werden
- Memorysitzpositionen müssen wieder gespeichert werden
- Touchscreen Helligkeit/Kontrast wird auf Standard zurückgesetzt
- Radioptionen wie AF, RDS müssen wieder (de)aktiviert werden
- und mit Sicherheit noch ein paar Sachen, die mir aber jetzt nicht einfallen...

Gruß
moellerr
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Mo 12 März, 2018 15:51    Titel:  

Hallo moellerr,
die Batterie zeigte zuletzt 12,77 V und alle leeren Balken voll geladen an.
Aber es tut sich weiter nix!
Jetzt bleibt wohl nur noch die Hoffnung auf eine maßgebliche Sicherung?
Plan B wäre, eine nagelneue Einkaufstüte kaufen (Skoda Citigo o.ä.) und keine KFZ-Augenweide mehr vor der Tür....aber nur, wenn mich irgendwelche Unwägbarkeiten tatsächlich dazu zwingen sollten.
Gruß
JF1
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Mars63
registrierter Benutzer
Winnenden - S-type 2001 V6



BeitragVerfasst am: Mo 12 März, 2018 16:04    Titel:  

hallo JF1

du liest ja regelmässig mit und weisst, wie anfällig die steuergeräte sind
- hatte das bei meinem als ich ihn übernommen hab ebenfalls zu spüren bekommen
messen ist das eine .... volle batterie ... weiss das der Jaguar auch???

du könntest natürlich noch relativ schnell die ladespannung messen
sollte in den ersten minuten >14,5 V sein später dann etwas abfallen
so kannst du gleich noch die Lima mit testen

übrigens heute bekommst übers netzt günstige batterien direkt nach hause geliefert
die 100 Ah ca. 75 euro

das thema ist natürlich wie bei den reifen oder dem öl
... ich plädiere für günstige batterien und wechsel dann eher nach 5 als nach 6-7 jahren die evt die marke hällt
ist somit aber immer noch sehr viel günstiger
(und in welcher marke steckt heute noch wirklich marke drin??? für den doppelten preis)
aber jeder kalte winter, jede tiefentladung schadet einfach und frisst lebendauer.

grüssle
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Mo 12 März, 2018 16:16    Titel:  

Hallo Mars,
die Batterie ist voll!
Soeben mit Multimeter 12,77 V gemessen.
Gruß
JF1
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Mars63
registrierter Benutzer
Winnenden - S-type 2001 V6



BeitragVerfasst am: Mo 12 März, 2018 16:42    Titel:  

ja, das hab ich gelesen

das ist aber eben nur die leerlaufspannung
wie sieht es beim start aus, motorlauf, ladespannung

auch wenn die leerlaufspannung passt, kann die batterie beim startvorgang 'zusammenbrechen'
das wäre das erste, was gemacht werden sollte

wenn deine batterie älter als 5 -6 jahre ist .... raus damit, besser wird die leider nicht mehr

fehler wie DSC, tempomat .. hatte ich auch, auch wenn sonst alles ok war (messung, start , fahren )
hab dann dennoch gewechselt - und siehe da, alles weg.
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Jaguarfreund56
registrierter Benutzer
Ludwigsburg



BeitragVerfasst am: Mo 12 März, 2018 18:41    Titel:  

Aber wie soll er die Ladespannung messen, wenn das Ding keinen Mucks macht........

Besser ist der andere Vorschlag:
Zitat:
auch wenn die leerlaufspannung passt, kann die batterie beim startvorgang 'zusammenbrechen'

Ja, und natürlich nicht nur die !!

Wenn man am Zigarettenanzünder bei gedrehtem und festgehaltenem Zündschlüssel - also dem Anlaßversuch - die Spannung misst, erkennt man auch mögliche Spannungsverluste, die durch eine schlechte Kontaktierung bewirkt werden.
Dazu hatte ich mir mal ein Meßkabel mit Stecker für den Zigarettenanzünder gebastelt (mit etwas Geschick geht es auch ohne speziellen Stecker). Ansonsten halt mit 2. Person oder langen Kabeln von der Batterie in den Innenraum (gar nicht gut).

Eine Möglichkeit für so einen Kontaktfehler wäre der Batteriepol.
(das Puskabel war noch nicht ab- und wieder angeklemmt !?)

Gruß
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Mars63
registrierter Benutzer
Winnenden - S-type 2001 V6



BeitragVerfasst am: Mo 12 März, 2018 19:13    Titel:  

das zusammenbrechen der batteriespannung zeigt doch das 'Christbaumleuchten' im MFA

dass selbst der anlasser nicht mehr geht hab ich überlesen - sorry
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Mars63
registrierter Benutzer
Winnenden - S-type 2001 V6



BeitragVerfasst am: Mo 12 März, 2018 20:56    Titel:  

falls der ganghebel immer noch klemmt

hier ein Bulletin das dafür passend wäre, wenns gar nicht weiter geht

http://www.jagrepair.com/images/TSB/TSB2/S-Type/307Gearbox/S307-01%20Selector%20Lever%20Release.pdf
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Jaguarfan1
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Burscheid



BeitragVerfasst am: Mo 12 März, 2018 21:36    Titel:  

Hallo zusammen,
soeben war der ADAC da.

Ergebnis:
-Batterie in allen Belangen OK
-alle Sicherungen OK
Lt ADAC könnte es jetzt nur noch ein (System)Relais sein,welches heute vor Ort nicht geprüft werden konnte, oder evtl. ein beschädigtes Kabel.

denn das Problem besteht weiter- der Anlasser sagt keinen Mucks.

Hier noch mal die genauen Anzeigen im Display - sie werden dort stets der Reihe nach wiederholt angezeigt :

-DSC nicht verfügbar
-Getriebe gesctört
-Handbremse gestört
-ABS Fehler

Gruß
JF1
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moellerr
registrierter Benutzer
Kassel



BeitragVerfasst am: Mo 12 März, 2018 21:39    Titel:  

Hallo JF1 ,

also ich würde sagen: Wiederbeleben gescheitert, auch wenn das Ladegerät nicht gemeckert hat.

Dass der Anlasser immer noch nicht dreht, deutet darauf hin, dass nicht nur die Spannung einbricht, sondern generell keine Leistung mehr aus der Batterie kommt. Der Anlasser ist auch mit wenigen Volt zufrieden, solange sie sich mit genügend Ampere paaren ;-) Und gerade der benötigte Anlaufstrom ist am größten!

Hast Du denn keine andere Batterie (notfalls reicht auch eine mit nur 60 Ah für einen kurzen Test) zur Verfügung?

Ansonsten dreh doch einfach mal die Verbraucher entsprechend auf (volles Gebläse, volle Beleuchtung, Radio an, Heckscheibenheizung, Scheibenheber), dann müsste Du sofort merken, wie alles in die Knie geht und Du hast Deinen Beweis, dass die Batterie eben nicht aufgeladen und wieder ok ist.

Gruß
moellerr

P.S. Habe gerade erst Deinen letzten Post gelesen: Der ADAC hat ernsthaft auf die schnelle einen Belastungtest der Batterie gemacht und nicht einfach nur die Spannung gemessen?


Zuletzt bearbeitet von moellerr am Mo 12 März, 2018 21:47, insgesamt einmal bearbeitet
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Mo 12 März, 2018 21:45    Titel:  

Hallo moellerr,
unsere Beiträge haben sich soeben wohl überschnitten-
Batterie ist OK- der ADAC hat nicht nur das getestet sondern auch seine eigene Batterie erfolglos drangehängt-

wat nu?
Vielleicht doch besser Fabia als Citigo- oder doch weiter Jaguar-
bin momentan etwas ratlos
Gruß
JF1
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Jaguarfreund56
registrierter Benutzer
Ludwigsburg



BeitragVerfasst am: Mo 12 März, 2018 22:15    Titel:  

Wat nu?

Na die Messung, die ich nannte.
Sonst kannst Du doch überhaupt nix über einen evtl. Spannungs-Verlust (Ohmscher Widerstand irgendwo) sagen.
Auch wenn das auch nicht unbedingt das Wahrscheinlichste ist, aber so geht man nun einmal vor in der Fehlersuche.

Nächster Schritt wäre der entsprechende Pin (von mehreren, die durchgeschaltet werden) am Zündschloßschalter.
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Landrover
registrierter Benutzer
Berlin



BeitragVerfasst am: Mo 12 März, 2018 23:09    Titel:  

@ Jaguarfan1
Ich bin ja als X-Typefahrer kein Spezialist für den S-Type aber soviel ich weiß hat der S-Type die Batterie im Kofferaum und hat dort auch einen Sicherungskasten. Es gibt laut beiliegendem Schaltplan dort auch eine STARTER MEGAFUSE sprich eine ziemlich große Sicherung von 500 Amp. die sich im dortigen Bereich befinden muß und das ziemlich lange Kabel durchs Auto zum Anlasser absichert. Ich kann es mir zwar nicht vorstellen das eine 500 Amp. Sicherung einfach so ausgelöst, aber möglich ist alles, oder womöglich eine lose Schraubverbindung in diesem Bereich ? ?
Dann gibt es im oder am Sicherungskasten rechts unter dem Armaturenbrett noch eine MEGAFUSE von 175 Amp. die das Kabel sprich den vorderen Sicherungskasten im Motorraum absichert. ? Diese Sicherungen sind meistens nicht direkt sichbar weil sie sich auf der Rückseite des Sicherungskastens unter einer separaten Abdeckung befinden.
Siehe 3. Bild auf EBAY Angebot
https://www.ebay.de/itm/Sicherungskasten-Jaguar-S-Type-CCX-2R8T14A067CA-Fuse-Box-Kofferraum/253044043670?epid=1583720114&hash=item3aea99af96:g:juIAAOSwkttZZ6Oo
MfG Joachim
Wer liefert was?
      
Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 1:14    Titel:  

Hallo moellerr,
der ADAC hat zuletzt sogar noch eine eigene Batterie probiert -ebenfalls erfolglos
Hallo JF 56
das pluskabel war tatsächlich noch nicht ab- aber das gesamte Auto zeigt ansonsten keine elektrischen Ausfälle,
Hallo Landrover,
werde Deine Vermutungen morgen an einen Fachmann weiterleiten
Gruß
JF1
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moellerr
registrierter Benutzer
Kassel



BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 1:20    Titel:  

Hallo JF1,

ich würde zusätzlich auch nochmal sämtliche Sicherungen in allen drei Sicherungskästen durchtesten (also auf Durchgang messen, keine reine Sichtkontrolle) und die Relais untereinander tauschen.

Du sagst zwar, dass hätte der ADAC schon gemacht, aber teste es besser selbst nochmal (ohne Hektik). Ansonsten kontrolliere die Masseverbindungen zur Karosserie im Koffer- und Motorraum. Irgendwo muss doch eine Unterbrechung oder ein Kontaktfehler vorliegen.

Du kannst doch Deinen S-Type nicht kampflos einstampfen und lieber Skoda fahren wollen ;-)

@Jaguarfreund56:
Jaguarfreund56 hat folgendes geschrieben:
Wenn man am Zigarettenanzünder bei gedrehtem und festgehaltenem Zündschlüssel - also dem Anlaßversuch - die Spannung misst, erkennt man auch mögliche Spannungsverluste, die durch eine schlechte Kontaktierung bewirkt werden. Dazu hatte ich mir mal ein Meßkabel mit Stecker für den Zigarettenanzünder gebastelt (mit etwas Geschick geht es auch ohne speziellen Stecker). Ansonsten halt mit 2. Person oder langen Kabeln von der Batterie in den Innenraum (gar nicht gut).
Wie meinst Du das? Soll er die Spannung am Zigarettenanzünder beim Anlassversuch mit der Spannung an der Batterie während des Anlassens vergleichen? Ist dann der Spannungseinbruch am Zigarettenanzünder größer, so ist die Vermutung des Spannungsverlusts bewiesen oder wie ist das zu verstehen? Der Zigarettenanzünder hängt aber am Sicherungskasten im Kofferraum, der Magnetschalter des Anlassers zieht seinen Saft aus dem im Motorraum und der Anlasser selbst ist per Kabel direkt mit der Batterie verbunden. Dann gilt diese Logik aber doch schon gar nicht mehr, es sei denn, der Fehler ist direkt an der Verkabelung in Batterienähe zu verorten.

Gruß
moellerr
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 1:43    Titel:  

Hallo moellerr,
Deinen Vorschlag mit den Relais werde ich unbedingt aufgreifen.
Ansonsten: Es sind bereits sämtliche Sicherungen in allen 3 S-Kästen in meinem Beisein sorgfältig auf Durchgang gemessen worden-und auf ein generelles Masseproblem gibt es ebenso keine Hinweise-
vielleicht doch eines der berüchtigten Kabel vorne hinter dem Spoiler?
LG
JF1
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moellerr
registrierter Benutzer
Kassel



BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 1:55    Titel:  

Hallo,

die Idee von Landrover mit der Anlasser-Megasicherung klingt sehr gut. Allerdings würde das leider nicht die sonstigen Fehler "ABS+DSC+Getriebe+Parkbremse gestört" erklären. Es sei denn, die Probleme hängen nicht miteinander zusammen, wovon ich aber ausgehe.

Die zweite Megasicherung klingt da schon schlüssiger. Der Magnetschalter des Anlassers, das ABS und das DSC hängen am Sicherungskasten im Motorraum. Die Parkbremse hängt zwar am Kofferraum-Sicherungskasten, aber vielleicht benötigt sie ja ein Steuersignal vom ECM, was wiederum auch am vorderen Sicherungskasten hängt. Die Instrumentengruppe hängt hingegen am Beifahrer-Sicherungskasten, könnte also tatsächlich normal Strom bekommen. So wie es im Schaltplan aussieht, sitzt diese zweite Megasicherung übrigens am Kofferraum-Sicherungskasten und nicht im Beifahrerraum.

Mir fällt gerade ein, dass ich bei meinem Getriebeproblem vor kurzen mal wieder die Sicherung F33 im Sicherungskasten im Motorraum gezogen hatte. Als ich dann am nächsten Tag den Motor starten wollte, hatte ich vergessen die Sicherung wieder einzusetzen und siehe da: "ABS+DSC+Getriebe+Parkbremse gestört" und auch der Anlasser drehte nicht. Und alles nur, weil die Sicherung für die Batterieversorgung von Motor- und Getriebesteuergerät gezogen war. Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Wäre diese zweite Megasicherung defekt, müsste alles, was am Motorraum-Sicherungskasten direkt angeschlossen ist, nicht mehr funktionieren. So auch die Scheibenwischer und die Hupe. Also mal Zündung einschalten und schauen, ob sich da noch was tut.

Gruß
moellerr
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Jaguarfreund56
registrierter Benutzer
Ludwigsburg



BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 11:16    Titel:  

Hallo moellerr,

Zitat:
Dann gilt diese Logik aber doch schon gar nicht mehr, es sei denn, der Fehler ist direkt an der Verkabelung in Batterienähe zu verorten.

Ja, oder an der karosserieseitigen Anbindung (Masse).

Die gleiche Prüfung - nur einfacher - hattest Du ihm aber so ähnlich schon genannt (ohne Antwort).
Wird eingeschaltetes Licht oder die Innenbeleuchtung (nicht die LED`s im Kombi, die sind spannungsstabil) beim Startversuch sehr dunkel (nicht nur ein wenig) ?

Ich will halt Spannungsverluste auch dann kennen, wenn alles - vielleicht gerade noch - geht.
Lediglich 0,05 Ohm würden an einer Anbindung am Batteriepol oder an der Karosserie bei 100 A Anlasserstrom schon 5 V Verlust bedeuten, eine kritische Grenze. Die hättest Du dann überall im Auto, wenn an den genannten Stellen auftretend.
Und so eine Stelle würde ja auch, wenn auch mit entsprechend weniger Spannungsverlust, auf Eure leidigen Feststellbremsen Einfluß nehmen.
Bei einem Verdacht macht man dann die eingrenzenden Messungen, z. B. am Massekabel (Spannung zwischen Masse-Batteriepol und Karosseriemasse).

Gruß
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Landrover
registrierter Benutzer
Berlin



BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 12:34    Titel:  

Hallo Moellerr
Du hast recht die 175 A Sicherung befindet sich auch im Kofferraum, ich war gestern abend nicht mehr richtig bei der Sache. Es freut mich das Du wieder an Bord bist.
Es gibt noch zwei Fehlerquellen die mir einfallen sind.
Um den Magnetschalter am Anlasser zu aktivieren gibt es im Sicherungskasten im Motorraum ein Starterrelais, laut beiliegenden Plan heißt es R 20 und das wiederum ist abgesichert mit einer 5 Amp. Sicherung die F1 heißt und sich im Sicherungskasten unter dem Armaturenbrett befindet. Ein Vorgang ! ! warum einfach wenn man es kompliziert machen kann. Wenn alles andere i.O. ist müsste das besagte Relais beim Startversuch ein hörbaress Schaltgeräusch von sich geben, wenn nicht könnte entweder das Relais oder die 5 Amp. Sicherung defekt sein.
Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten z.B. ein defekter Magnetschalter am Anlasser.
@ Jaguarfan als Avatarnamen ! ! ! da wirst Du doch wohl nicht so schnell aufgeben und auf eine "Einkaufstüte" umsteigen.

MfG Joachim
Wer liefert was?
      
Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 16:00    Titel:  

Danke für eure Hinweise-und bei soviel Unterstützung werde ich natürlich nicht so schnell "klein bei geben" (zu Hochdeutsch aufgeben )
Aktuell ist auch sehr interessant, was mannibochum mir per soeben geöffneter PN zur vielleicht maßgeblichen Fehlerquelle Elektronik/can bus mitgeteilt hat.
Leider habe ich den Hinweis mangels ausreichender PC Kenntnisse beim Absenden der Antwort auf die PN möglicherweise gelöscht- nur die Antwort selbst kann ich noch aufrufen (s.u.):
Titel
Mannibochum hat mir per PN wichtige Hinweise gegeben

Großen Dank für diese Tips-
als Nicht-Fachmann werde ich sie in in hoffentlich geeignete Hände geben und zum Fortgang im Forum weiter berichten.
Und lass bitte das Forum nicht im Stich- bei allen gewöhnungsbedürftigen Besonderheiten in der wechselseitigen Kommunikation!!!
Dies werde ich auch so mit aktuellem Bezug auf diese Sache ins Forum stellen.
Gruß
JF1

Wie komme ich nun wieder an den Text der PN von MB ???
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Jaguarfreund56
registrierter Benutzer
Ludwigsburg



BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 16:31    Titel:  

Vergeßt bitte nicht, dass auch das Zündschloß erst einmal versorgt werden will.
(Eingang mit Bezeichnung 7 an den Zündschloß-Schaltern lt. Schaltplan).

Diese Versorgung läuft über die 20 A-Sicherung F3 im Kasten im Kofferraum.
(seltsamerweise wird diese Sicherung F3 in der Draufsicht auf die "rear power distribution fuse box" abweichend zum Schaltplan mit 15 A angegeben).

Andererseits müßte man Sicherungen jetzt ausschließen können, nachdem der ADAC angeblich schon alle durchgeprüft hat (hoffentlich).

Falls meine weiter oben genannte Messung des Spannungsverlustes nichts bringt, dann ist die weitere Fehlersuche aus meiner Sicht am zielführendsten wie folgt:

-Starterrelais R 20 (im Plan von Joachim sieht man, wo das liegt) ziehen und am Ausgang 5 bei eingeschalteter Zündung Plusspannung direkt von der Batterie anlegen. Wenn der Anlasser läuft, liegt der Fehler jedenfalls nicht am Anlasser.
- Bei ganz durchgedrehtem Zündschlüssel (also Stellung 3) Eingang 1 am Relais gegen Masse prüfen. Bei vorhandener Spannung liegt es am Relais oder dessen Kontaktierung oder der Relais-Versorgung 65.
Wenn keine Spannung:
- Die von Joachim genannte Sicherung F1 (5 A) im Beifahrerfußraum ziehen und dort am Eingangspin (direkt vom Zündschloß kommend) bei Zündschalterstellung 3 prüfen, ob Spannung gegen Masse anliegt.

Wenn nicht, liegt es am Zündschloßschalter (gerade erst bei meinem Bruder an einem anderen Fzg. aufgetreten) oder dessen Versorgung, die über die genannte 20 A (oder 15 A ?) Sicherung vom controle-module im Kombi kommt. Letzteres ist es hoffentlich nicht.

Grüße

PS:
JF1, habe Deinen letzten Post jetzt erst im Nachhinein gesehen.

Ja, so etwas kann rein theoretisch auch am CAN bzw. dem controle modul liegen. Aber ich würde doch erst einmal die einfacheren Standardprüfungen machen wie beschrieben. Und im einfachsten Fall nur erst einmal wenigstens das Starterrelais ziehen und wieder aufstecken (wegen der Kontaktierung).


Zuletzt bearbeitet von Jaguarfreund56 am Di 13 März, 2018 17:07, insgesamt einmal bearbeitet
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Jaguarfan1
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BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 17:01    Titel:  

Soeben erhalte ich von einem sehr versierten externen technischen Produktmanager ebenfalls den Hinweis auf die Batterie:
"Haben Sie mal versucht das Fahrzeug Fremdzustarten?? Die Batteriespannung von 12,77V ist nämlich wenig aussagekräftig. Selbst eine defekte Batterie kann eine ordentliche Spannung aufweisen aber unter Last (sogar nur Zündung ein) zusammenbrechen. Dies kann bei einem Zellenschluss von heute auf morgen passieren. Ich würde versuchen mal eine externe Batterie anzuklemmen oder sogar zu verbauen. Manchmal hilft das Wunder."

Das deckt sich mit moellerr und den meisten anderen-was aber mag denn da gestern mit der ADAC Batterie fehlgelaufen sein?

Werde jetzt zunächst als erster Quintessenz der Batteriehinweise und der Hinweise von mannibochum die Elektronik durch abklemmen der Masse resetten und danach mit externer Batteriekapazität zu starten versuchen.
Weiteres sodann
Gruß
JF1
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Mars63
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BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 17:06    Titel:  

evt hat der ADAC seine batterie an die deine geklemmt (die dann zusammenbricht und den 'Saft' aus der anderen zieht)

sinnvoll ist auf jeden fall diese alte abzuklemmen (zumindest einen pol)
und die andere batterie dann - sozusagen als alleinversorger - anzubauen

das geht am einfachsten mit starterkabel, masse abklemmen an der alten batterie ....
na ja der rest spricht für sich
Mars
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Jaguarfreund56
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BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 17:24    Titel:  

Zitat:
Die Batteriespannung von 12,77V ist nämlich wenig aussagekräftig. Selbst eine defekte Batterie kann eine ordentliche Spannung aufweisen aber unter Last (sogar nur Zündung ein) zusammenbrechen.

JF1, kann es sein, dass Du Prüfungshinweise hier gar nicht liest ?

Was ist denn nun mit dunkel werdendem Licht oder zusammen brechendem Heizungsgebläse beim Startversuch ?

moellerr hatte bereits geschrieben (und ich noch ergänzt):
Zitat:
Ansonsten dreh doch einfach mal die Verbraucher entsprechend auf (volles Gebläse, volle Beleuchtung...........,, dann müsstest Du sofort merken, wie alles in die Knie geht
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Jaguarfan1
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BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 17:48    Titel:  

Hallo Mars,
ja-der ADAC hat seine Batterie an meine geklemmt
Hallo JF56
ich lese alles! Aber ich bin kein Fachmann und kann vieles auch nicht selber.
Zum Licht:
Ja, es ist am Samstag beim Starten direkt dunkel geworden, gestern beim ADAC war es ausgeschaltet.
Heizungsgebläse habe ich nicht drauf geachtet.
Rufe gleich jemand kompetenteren vor Ort an-hoffentlich erreiche ich ihn - und werde alles so weitergeben-
Gruß
JF1
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ManniBochum
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BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 17:57    Titel:  

Kauf Dir endlich ne neue Batterie.
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Mars63
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BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 18:32    Titel:  

DANKE !!!!
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Jaguarfan1
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BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 19:48    Titel:  

So,doch wohl keine Einkaufstüte (Fabia) und wieder viel gelernt-

Auto läuft-alle Fehlermeldungen weg!

Das aktuelle nun der Reihe nach:
-Frau seit heute mittag mit Zweitwagen in Recklinghausen zur Falknerprüfung -ich somit Fußgänger ( neue Batterie kaufen ging also erstmal nicht)
-im Forum leicht überfordert die Probleme gewälzt
-Fachmann vor Ort bis jetzt auch nicht erreichbar- dann eben morgen weitermachen...
-war deshalb soeben eigentlich auf dem Weg in die letzte trotz NRW-Rauchverbot überlebende Dorfkneipe- wer Sorgen hat, hat auch Likeur..
-hatte aber heute mittag instinktiv noch mal das Massekabel abgeklemmt um vermeintlich oder tatsächlich die Elektronik zu resetten
-habe deshalb eben das Massekabel wieder angeschlossen
-und noch mal spaßeshalber den Multimeter Test gemacht (12,2 V)
-und ebenso spaßeshalber noch mal den Zündschlüssel rumgedreht- und der Wagen sprang tatsächlich an!
-5 Min. laufen lassen- alle Fehlermeldungen waren noch da!(konnte zwar in R und D schalten- aber die Handbremse blockierte)
-Motor abgestellt und gleich wieder angestellt- und alles war gut!

Damit dürfte klar sein:
1.Übeltäter war tatsächlich ursächlich die Batterie
2.Die gespeicherten Fehler haben nach Aufladung dann offenbar den Neustart verhindert -erst nach Reset durch erneutes Ab- und Anklemmen der Masse hat der Motor wieder gestartet.
3.Die verbliebenen Fehlermeldungen sind dann ebenfalls erst nach erneutem Ab- und Anstellen des Motors verschwunden.
4.Alles wieder normal wie zuvor!

Schwere Geburt
Danke an alle
und vielleicht helfen die Erkenntnisse ja auch künftig anderen weiter
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Mars63
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BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 20:13    Titel:  

ja, schwere geburt (hätte mann das nicht einfacher haben können????)

.... jetzt kaufst du dir hoffentlich 'ne neue
für jeden beitrag ein kleiner latte Macciato - schon alles bezahlt...

ende gut - hoffentlich!
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Jaguarfan1
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BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 20:41    Titel:  

hallo Mars-
ganz so ist es ja nicht:

"Die gespeicherten Fehler haben nach Aufladung dann offenbar den Neustart verhindert -erst nach Reset durch erneutes Ab- und Anklemmen der Masse hat der Motor wieder gestartet."

Aber trotzdem kaufe ich mir rein sicherheitshalber eine neue Batterie-
oder soll ich probeweise mal....wie lange es die alte noch tut... wäre doch auch nicht so uninteressant....
Aber auf großen Übermut habe ich nach allem auch eigentlich so richtig keinen Bock.
Gruß
JF1
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Mars63
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BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 20:54    Titel:  

ich verstehe ja deine vorsicht mit dem genauen nachfragen - auf der einen seite

experimente ... bei 'nem batteriepreis von einem abendessen in deiner dorfkneipe mit deiner frau .... eher nicht

und denk dran, nach dem wechsel der batterie sind die ersten 20 km beim fahr- und schaltverhalten meist etwas ungewohnt.
aber die angesprochenen fehler solten sich dann auch bald aus der liste löschen.

gute fahrt
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Jaguarfreund56
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BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 21:20    Titel:  

@JF1:
Es entspricht nur der Logik, dass am Samstag mit der definitiv entladenen Batterie (unbelastet nur 11,6 V) das Licht beim Starten total abdunkelt.
Das war also nicht die Fragestellung, sondern es ging eigentlich um das Verhalten nach der Aufladung.

Jetzt ist das erst einmal gegessen (leider, denn nichts Genaues weiß man jetzt nicht).

Dass man das wirklich hätte einfacher haben können, wie Mars schreibt, sehe ich aber wie Du: das ist keineswegs so klar.

Bei der Aufladung war ja die ganze Nacht über von Dir die Batterie abgeklemmt, von daher auch die Elektronik resettet.
Anschließend wurde eine geladene Batterie angeklemmt. Wenn sonst nichts ist, hätte das Auto anspringen müssen.

Tat es aber nicht. Erst ein erneutes Ab- und Anklemmen führte also ohne jede sonstige Änderung zum Starten.

Mit einer Begründung, dass die Elektronik nach Unterspannung 2 mal zu resetten sei ????????

Was ist denn der S-type für eine Wundertüte !!

Grundsätzlich kann ich nur dringend gerade hier beim S-type raten, sich einmal so ein Meßkabel für den Zigarettenanzünder herzurichten, um im Startvorgang die Spannung unter dem hochbelasteten Zustand feststellen zu können.
Macht man das manchmal beim Normalstart, kann man auch bei einem Problem gleich sagen, ob es an einer Batterieschwäche liegen kann oder nicht.
Es werden doch sooooo viele Fehler auf eine schwache Batterie geschoben, und niemand kann dann belegbare Aussagen machen. Ständig werden also neue Batterien angeraten.

Ich könnte jedenfalls mit so einem Wischi-Waschi ohne meßtechnische Information am S-type nicht leben.

Gruß

PS:
Merke Dir die Position des Starterrelais, um im Wiederholfall dieses heraus zu ziehen und gleich wieder einzustecken. Und gleich auch ein 2. zur Reserve immer mitführen.
Ein Kontaktierungsproblem ist für mich auch jetzt noch wahrscheinlicher als ein 2 maliges notwendiges Resetten der Elektronik, woran ich einfach nicht so recht glauben kann.
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Landrover
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BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 21:54    Titel:  

Wenn es wirklich bloß die Batterie gewesen sein soll da kann ich Manni nur wiederholen, und kauf Dir eine neue Batterie.
Ich weiß ja nicht ob Dein S-Type ein Navi hat wenn ja müsste man die Batteriespannung auch mit bordeigenen Mitteln jederzeit messen können wie beim X-Type.
Siehe http://www.jaguar-forum.de/forum/viewtopic.php?t=54207
@ Jaguarfreund56
Was ist denn der S-type für eine Wundertüte !!
Du hast recht deswegen lieben wir ja diese Marke, schwierig wird es bloß wenn auch noch eine Wundertüte drin sitzt. :-))

MfG Joachim
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moellerr
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BeitragVerfasst am: Di 13 März, 2018 22:30    Titel:  

Hallo zusammen,

also das Ergebnis ist zwar für JF1 erstmal erfreulich, aber insgesamt wenig zufriedenstellend, da es letztendlich weder an einer defekten (wenn auch vielleicht altersschwachen) Batterie, noch am fehlenden Reset lag. Warum ein nochmaliger Reset dann trotzdem half, bleibt unklar.

@JF1:
Wie ich Deinem ersten Post entnehme, hattest Du die Batterie bereits zwei Mal abgeklemmt, als sie noch ungeladen war und danach immer wieder versucht zu starten. Hast Du sie dann beim anschließenden Auffüllen und Laden wirklich nochmal abgeklemmt oder hast Du das im eingebauten Zustand erledigt? Oder andersherum formuliert: Hast Du sie tatsächlich nach dem Aufladen noch mal abgeklemmt? Ich vermute nicht. Ein Ab- und Anklemmen einer leeren Batterie bringt nämlich nichts, da die Steuergeräte nach dem Reset ja immer noch zu wenig Spannung bekommen.

Da Du geschrieben hast, dass bis zuletzt der Pluspol nicht getrennt wurde, kannst Du sie ja prinzipiell gar nicht ausgebaut haben.

Mars63 hat folgendes geschrieben:
ja, schwere geburt (hätte mann das nicht einfacher haben können????)
Ja, ich denke schon.
Ich hatte gleich im allerersten Antwortpost dieses Threads geschrieben: "Tausch die Batterie aus - aufladen wird da wohl nichts mehr bringen - und die Probleme sollten passé sein". Da der Einbau einer neuen (vollen) Batterie auch ein mindestens zweiminütiges Abklemmen beinhaltet, wäre damit wahrscheinlich tatsächlich alles in Butter gewesen ;-)

Die Ursache kann nur ein fehlendes Neuanklemmen nach dem Laden sein, denn alles andere wäre wirklich eine Wundertüte (und so möchte ich unsere S-Types nicht sehen). Schrullig ist ja noch ok und niedlich, aber Wundertüte wäre bei der Menge an verbauter Technik ein Desaster.

Gruß
moellerr
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Jaguarfan1
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BeitragVerfasst am: Mi 14 März, 2018 2:38    Titel:  

Hallo zusammen!
..hätte man alles einfacher haben können?Ja-!!!
Hinterher ist man immer schlauer!

Der Hauptfehler liegt darin- wie von moellerr richtig vermutet und von JF56 richtig hinterfragt, dass ich zunächst Samstag die Batterie für eine Nacht abgeklemmt hatte- sie erst dann (aber in wieder angeschlossenem Zustand!!!) Sonntag aufgeladen habe und danach am Montag zuletzt sogar gemeinsam mit dem ADAC ohne!!! Reset!!! des Fehlerspeichers (also ohne erneutes temporäres Abklemmen der Masse) die Startversuche unternommen wurden.
Die gespeicherten Fehler haben deshalb!!! offensichtlich alles blockiert!!!

JF56 schreibt:
"Es werden doch sooooo viele Fehler auf eine schwache Batterie geschoben, und niemand kann dann belegbare Aussagen machen. Ständig werden also neue Batterien angeraten."

Ich vermute mal, er hat auch auf vorliegendes Geschehen bezogen möglicherweise recht.
Solange ich nur hier in der Gegend herumfahre und ab morgen auch wieder einen Zweitwagen im Rücken habe, kann ich ja vielleicht doch noch ein wenig experimentieren, ob die Batterie tatsächlich hinüber ist.
Wenn ich das tatsächlich mache, werde ich anschließend berichten.
Gruß
JF1
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moellerr
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BeitragVerfasst am: Mi 14 März, 2018 2:55    Titel:  

Hallo JF1,

danke für Deine Ehrlichkeit. Damit hilfst Du anderen Hilfesuchenden, die in eine solche Situation geraten, immens.

Damit klärt sich das Ganze und ein Aufladen der Batterie zusammen mit einem einfachen Reset (plus einem Neustart, aber den macht man ja ohnehin öfters) haben genügt, um die Fehler zu beheben.
Somit ist der S-Type doch keine Wundertüte :-)

Wenn eine Autobatterie tiefentladen wird (einen Zellenschluss schließe ich jetzt logischerweise aus, sonst hättest Du den Wagen nicht mehr starten können) und man sie anschließend sofort wieder lädt, sollte sie dies weitestgehend schadlos überstehen. Ich wiederhole trotzdem meinen Appell von weiter oben, dies in den nächsten Wochen/Monaten im Hinterkopf zu behalten. Wenn also Dein S-Type in naher Zukunft irgendwie rumzickt, denke zuallererst an den Akku als mögliche Fehlerursache, denn der ist jetzt vorbelastet ;-)

Gruß
moellerr
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Jaguarfan1
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Burscheid



BeitragVerfasst am: Mi 14 März, 2018 3:23    Titel:  

mach ich-
habe wieder richtig was gelernt ,
Wenn man auf diese Weise die Zusammenhänge besser kennen lernt, fasst man auch wieder Vertrauen in die ansonsten zuvor durchgängig erlebte Zuverlässigkeit des S-Type- mir geht es jedenfalls momentan so, nachdem ich zunächst völlig perplex war.
Danke auch an die anderen Forumsmitglieder für die konstruktive Begleitung.
Gruß
JF1
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Mars63
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BeitragVerfasst am: Mi 14 März, 2018 9:41    Titel:  

jetzt wo noch alle 'heiss' am thema sind:

frage, da ich es nicht besser weiss:

die diversen steuergeräte fahren ja nach zündung alle erst so nach und nach herunter (bis 30 min)
sollte man da mit ladegeräten direkt am anschluss der batterie (besser angeschlossener batterie) vorsichtig sein
also besser erst mal 30 minuten warten, oder Bat. abklemmen zum laden

@Jaguarfreund56
ein mehrmaliges reset hat - meiner versuchen zum trotz - nicht zur löschung der fehler geführt
die selben obigen probleme hatte ich ja auch anfangs, und habe den Zyklus abklemmen, laden, anklemmen mehrmals versucht
aber trotz geladener batterie hat das ganze nicht gefruchtet

erst nach einbau einer neuen - und frisch geladenen - batterie hatte ich keine probleme mehr
wobei mein Anlasser immer funktioniert hat - und KEINE elektrische handbremse habe

aber ich hatte auch schon batterien in anderen fahrzeugen (ohne elktronik), die problemsos geladen wurden,
bis zum abschalten des ladegeräts, gute spannung zeigten, aber beim startversuch komplett in die knie gingen

... soweit sollte man es bei unseren fahrenden computern doch nicht kommen lassen. ...
grüssle
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Barbier
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BeitragVerfasst am: Mi 14 März, 2018 12:37    Titel:  

Hallo Allesrseits,

erst mal vielen Dank für die Tipps mit dem Abschalten der elektrischen Handbremse. Das ziehen des Steckers werde ich mal probieren.

Zum aktuellen Problem habe ich ja auch schon auf die Batterie getippt. Mein nächster Gedanke wäre gewesen, das das Relais zum Starter defekt ist.
Das Thema Batterie ist schon ein heikles, wenn die Dinger Alt werden, oder sonstwie in die Knie gehen.
Das aufladen einer leeren Batterie kann klappen, wenn sie leergezogen wurde. Eine altersschwache Batterie bekommt man in der Regel nicht wieder auf Trapp!
Da sollte man keine Experimente machen, sondern eine Neue einbauen. Da moderne Batterien heutzutage ja mehrere Jahre halten, ist das ja kein Problem.
Wenn man die Batterie aufladen will, nach z.B. lange Stillstand des Fahrzeuges,niemals im angeschlossenen Zustand im Auto aufladen.
Das kann zu Schäden an der Elektronik führen. Selbst das falsche Anschließen bei der Starthilfe kann zu Schäden führen. Deshalb tausche ich die Batterie immer beim kleinsten Verdacht auf Batterieprobleme aus.

Ich werde jedenfalls nach den Relais ausschau halten und mir passende Relais kaufen und im Fahrzeug mitführen, genau wie Sicherungen und das Ersatzwerkzeug.

Aber liebe Freunde, wir sind mit diesen Problemchen nicht alleine. Andere Marken haben die selben Probleme. Unser Jag ist schon ein sehr zuverlässiges Auto. Bedingt durch das Alter und der Laufleistung sind gewissen Dinge einfach normal.
Wer vorsorgt und sein Fahrzeug technisch pflegt, kann lange viel Freude an seinem Auto haben auch mit der ganzen Elektronik.
Wer sein Kofferraum nicht kontrolliert und nicht merkt, das die Elektronik nass ist, der sollte sich nicht wundern, dass die Karre spinnt. Bei ca. 150.000 Km. sollten die Zündspulen, Kerzen und das Getriebeöl gewechselt werde.
Dies gilt für alle älteren Autos mit diesen Laufleistungen.
Btw. ein Freund von mir fährt einen 4 Jahren alten Audi A6 3.0 Diesel Langstreckenfahrzeug. Bei 170.000 Km hat es Ihm die Automatik zerrissen. ATG €2500,- und kein Cent von Audi als Kulanz. Mein Freund ist dazu noch ein Dieselsparer und rühmt sich mit niedrigem Verbrauch, fährt kaum schneller als 160 und bremst auch kaum, fährt seeeehr vorausschauend, kost ja Geld!. Naja jeder wie er will, hat aber auch nicht geholfen.

Danke ans Forum und die vielen Tipps, ich habe schon viel hier gelernt und echtes Geld gespart.

Gruß Lothar
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Jaguarfreund56
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Ludwigsburg



BeitragVerfasst am: Mi 14 März, 2018 15:54    Titel:  

Hallo Lothar,

es gehört zwar eigentlich nicht in diesen Thread, aber egal.

Du empfiehlst:
Zitat:
Bei ca. 150.000 Km. sollten die Zündspulen, Kerzen und das Getriebeöl gewechselt werden.

Das halte ich für viel zu spät.

Was die meisten nicht wissen:
Mit zunehmender Laufleistung wird ja der Elektrodenabstand der Kerzen immer größer (soweit nix Neues).
Der erhöhte Abstand führt aber auch zu höheren Zündspannungen (Zündspannungsbedarf). Dadurch wiederum kann es um so eher zu Spannungsüberschlägen im Bereich der Spulen kommen. Ist das erst einmal passiert, ist die Spule praktisch ruiniert.

Ich würde daher eher 90.000 km empfehlen. Für mich selbst würde ich dann die Spulen sogar drin lassen. Was soll denen mit neuen Kerzen passieren ?
Der vorgeschriebenen Wechselintervall der Kerzen liegt am V6 wohl bei 112.000 km (mir auch zu spät).

Am Automatgetriebe wären mir die 150.000 km ebenfalls viel zu spät.
Viele kennen das Thema auch von Mercedes. Dort hatte man an einem Typ auch einmal die "life-time"-Ölfüllung vorgesehen.
Nachdem es massenweise Ärger gab, ist man damals urplötzlich gleich auf nur 60.000 km Wechselvorschrift umgeschwenkt.
Danach so weit alles gut.

Grüße
Wer liefert was?
      
moellerr
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BeitragVerfasst am: Mi 14 März, 2018 17:38    Titel:  

Hallo zusammen,

Mars63 hat folgendes geschrieben:
die diversen steuergeräte fahren ja nach zündung alle erst so nach und nach herunter (bis 30 min)
sollte man da mit ladegeräten direkt am anschluss der batterie (besser angeschlossener batterie) vorsichtig sein
also besser erst mal 30 minuten warten, oder Bat. abklemmen zum laden
Im Prinzip vertragen die Steuergeräte eine höhere Spannung wesentlich besser als eine zu niedrige. Zu Beginn einer Fahrt liegt die Bordspannung ja auch bei stolzen 15,3 V. Das kann man sogar am deutlich helleren (Halogen-)Scheinwerferlicht während dieses Zeitraums erkennen.

Die Gefahr liegt stattdessen in Spannungsspitzen im Milli- oder Mikrosekundenbereich in Höhe des x-fachen der Bordnetzspannung, die beim An- oder Abklemmen eines Ladegeräts oder eines Spenderfahrzeugs entstehen können. Da ist es dann auch egal, ob die Steuergeräte noch aktiv sind oder nicht. Solange sie nicht per Relais komplett vom Stromkreis getrennt sind, können sie theoretisch kaputt gehen.

Helfen kann hier nur ein Überspannungsschutz (bekommt man für ca. 10 €), der zwischen den Batteriepolen montiert wird und diese Spitzen abfängt. Wer keinen Überspannungsschutz hat und kein Risiko eingehen möchte, klemmt sicherheitshalber die Batterie vor dem Laden ab.

Schwieriger wird das beim Fremdstarten. In der Bedienungsanleitung wird ausdrücklich davor gewarnt, dass das Spenderfahrzeug während der Starthilfe läuft.
Zitat: Wird ein Jaguar mit Hilfe von Starthilfekabeln gestartet, darf der Motor des Hilfsfahrzeugs nicht laufen. Läuft der Motor des Hilfsfahrzeugs und werden die Starthilfekabel abgeklemmt, wird die Elektrik des Jaguar beschädigt.

Das klingt nicht sehr Vertrauen erweckend. ;-)
Allerdings muss man erst mal jemanden finden, der einem Starthilfe gibt, ohne dabei sein Auto laufen zu lassen (die Angst, dass einem dabei die eigene Batterie leer gesogen wird, ist einfach zu groß).

Der allgemein bekannte Tipp, beim Empfängerfahrzeug nach dem erfolgreichen Start bzw. vor dem Abklemmen der Kabel einfach einen oder mehrere starke Verbraucher einzuschalten, um damit die Spannungsspitzen abzufangen, kann mit viel Glück etwas bringen, aber realistisch gesehen liegt aufgrund der Parallelschaltung an allen Bauteilen im Fahrzeug trotzdem die gleiche (in dem Fall viel zu hohe) Spannung an. Gemindert wird auf diese Weise nur der Stromfluss. Erfolg versprechend ist diese Variante aus meiner Sicht lediglich bei geringfügigen Spannungsspitzen, die aus einem zu geringen Innenwiderstand der entladenen Batterie resultieren.

Gruß
moellerr
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Ulricus
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Brühl



BeitragVerfasst am: Mi 14 März, 2018 19:44    Titel: Zündkerzen  

Hallo,

habe zwar keine Probleme mit meinem Jaguar, das Thema aber mit großem Interesse verfolgt!!! Erstmal meinen Dank an alle die ihr Wissen hier weitergeben! Es mir viel gebracht, dass ich mehr weiss wenn was passiert und wie ich damit umgehen muss bzw. was man vermeiden kann.
Habe meinen Jaguar seit Dezember (bj 2001, 121.000 K.) und er läuft einwandfrei, springt sofort an. Ich habe natürlich schon in die Hinterachse usw. Geld investiert was aber vorher geplant war. Werde auch weiterhin investieren und hätte hier auch eine Frage, mit welcher finanziellen Größenordnung muss etwa rechen wenn man die Zündkerzen wechseln lässt uns was sollte in diesem Zuge alles mit ersetzt werden? Leider ist mir über die Wartungshistorie nichts bekannt und auch nicht mehr in Erfahrung zu bringen.

Gruß Ulricus
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Jaguarfreund56
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BeitragVerfasst am: Mi 14 März, 2018 20:52    Titel:  

Hallo Ulricus,

mache besser zu Zündkerzen usw. einen eigenen Thread auf, das war immer ein größeres Thema, Oder suche hier einfach, da wurde bereits vieles geschrieben

Hallo moellerr,

zum Überspannungsschutz hatte ich auch einmal überlegt, ob ich das anklemme.
Aber im Prinzip ist das ja nur ein einfacher Kondensator, der durch seine Kapazität Strom aufnimmt und dadurch theoretisch die Spannungsspitzen abbaut.
Du schreibst:
Zitat:
Die Gefahr liegt stattdessen in Spannungsspitzen im Milli- oder Mikrosekundenbereich in Höhe des x-fachen der Bordnetzspannung,

Ich hatte damals Rechnungen mit den zur Verfügung stehenden Kondensator-Kapazitäten angestellt und kam zum Schluss, dass
eine Überspannung über viele msec nicht wirklich reduziert werden kann. Dir werden solche Rechnungen mit Kapazität und Zeit und Stromstärken als ITler ja auch nicht fremd sein.

Wenn aber eine Überspannung tatsächlich nur im Mikrobereich anliegt (abweichend zu meiner Annahme), sähe das schon ganz anders aus.
Ist das so, nur ein paar mikrosec, statt vieler Millisec ?
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.

Wenn Du mich da tatsächlich überzeugen kannst, mache ich mir so ein Ding doch noch an die Batterie.

Ich weiß aber auch nicht so recht, wie die Durchschlagsicherheit des Kondensators ist. Ein Durchschlag könnte jedenfalls auch hohe Risiken bedeuten; die Sicherheit müsste also zu 100 % gegeben sein. Und dies für alle Zeiten; im Falle von Elektrolyt-Kondensatoren gibt es aber erhebliche Alterungs-Verschlechterungen.
(wenn ich da an die Ereignisse durch den Entstörkondensator unseres Wäschetrockners denke; oh Graus. Jetzt wird er jedenfalls weggelassen).

Grüße
Wer liefert was?
      
moellerr
registrierter Benutzer
Kassel



BeitragVerfasst am: Mi 14 März, 2018 22:27    Titel:  

Hallo Jaguarfreund56,

wenn ich diesen Bericht zu Grunde lege, liegen die typischen Spannungsspitzen im Bereich von 50 Mikrosekunden bis hin zu wenigen hundert Millisekunden.

Gerade letztere Zeitangabe bezieht sich auf einen Lastabfall, der durch Abklemmen einer (entladenen) Batterie vom Bordnetz entsteht, während der Generator einen entsprechenden Ladestrom liefert. Das ist unserer Variante des Abklemmens der Fremdbatterie nicht unähnlich :-/

Demnach können die ungewollten Spannungsspitzen tatsächlich "viele" Millisekunden auftreten und die von Dir gewünschte Sicherheit ist somit Makulatur.

Auch wenn ich persönlich keinen Überspannungsschutz verbaut habe, finde ich diesen dennoch sinnvoll, aber absolute Sicherheit bietet er natürlich nicht. Und auch die Gefahr eines Durchschlags - mit anschließendem Batteriekurzschluss - ist nicht von der Hand zu weisen.

Gruß
moellerr
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rubbeldiekatz
Sponsor 2018
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BeitragVerfasst am: Do 15 März, 2018 10:51    Titel: ungefähre Kosten Zündkerzenwechsel für einen S-TYPE V6 (bei Jaguar)  

@ulricus

ungefähre Kosten Zündkerzenwechsel für einen S-TYPE V6 (bei Jaguar)
je nach Region sind die Preise in Deutschland unterschiedlich
Material:
ORIGINAL Zündkerzensatz V6 Artikel-Nr.: C2S46895 = ca. 52 EUR
ORIGINAL Dichtungssatz Ansaugkrümmer V6 Artikel-Nr.: XR843536 (ab VIN: L86902) = ca: 65 EUR
2 Stunden Arbeitszeit a 150 EUR = 300 EUR
TOTAL Ca: 420 EUR

Gruss
Rubbeldiekatz
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moellerr
registrierter Benutzer
Kassel



BeitragVerfasst am: Do 15 März, 2018 17:36    Titel:  

Hallo Ulricus,

weitere Informationen zum Zündkerzenwechsel beim V6-Benziner und mögliche, damit einhergehende Prophylaxemaßnahmen findest Du in diesem Thread

Gruß
moellerr
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Jaguarfreund56
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Ludwigsburg



BeitragVerfasst am: Mo 19 März, 2018 16:18    Titel:  

Hallo moellerr,
und alle,

ich hake hier noch einmal nach, weil man das m.E. deutlich weniger mißverständlich schreiben muss. Du hast geschrieben (am 14.03.18):
Zitat:
Wer keinen Überspannungsschutz hat und kein Risiko eingehen möchte, klemmt sicherheitshalber die Batterie vor dem Laden ab.

Ich halte das für viel zu unverbindlch, so dass es diesbzgl. beim nächsten Störfall wieder losgehen kann mit Fragen a la:
"wurde nach dem Laden (angeklemmt) die Batterie für den Reset lange genug abgeklemmt ?°
"Hätte man die Polkabel fzg.-seitig nicht für einen Moment kurzschließen müssen. um kondensatorbedingte Restspannungen abzubauen ?" Usw. usw.

Es gilt doch ganz klar und nichts anderes:

Die Batterie ist an einem Jaguar vor dem Laden abzuklemmen (Ausnahme: reine Erhaltungsladungen mit sehr niedriger Stromstärke).

Eigentlich hatte das Barbier auch schon geschrieben, aber das ging wohl unter, denn Deine "weichere" Aussage kam danach.
Mit allem anderen würde man auch das volle Gegenteil zur Vorschrift in der Bedienunganleitung machen.
Hält man sich an die Vorschrift, ist auch das Thema des Resettens automatisch mit erledigt.

Im Handbuch geht man wohl wegen der Knallgasproblematik eigentlich mit einem Komplettausbau sogar noch einen Schritt weiter.

Wobei man diese Knallgasproblematik aber doch so oder so zu umgehen hat (ich erzähle jetzt nichts Neues, also nur zur Komplettierung):
nach Ende des Ladungsvorgangs immer zuerst den Ladegerätestecker ziehen (der in einiger Entfernung sein muss). Erst nach angemessener Zeit (belüftungsabhängig) z. B. > 30 min dann die Ladekabel abnehmen und die Batterie wieder anklemmen.
Das Ganze ist kein "nice to do", sondern man sollte diese Dinge im Interesse der Gesundheit beherzigen.
Ich habe einmal nachgeforscht und von 3 Fällen eines verlorenen Augenlichts nach Explosionen gehört.
Allein schon im X-type-Forum steht ja auch so ein Fall (auch wenn es dort den Freund eines X-type Fahrers mit vermutlich anderem Fzg. erwischt hat. Nun ist er jedenfalls blind).

Grüße
Wer liefert was?
      
moellerr
registrierter Benutzer
Kassel



BeitragVerfasst am: Mo 19 März, 2018 17:30    Titel:  

Hallo Jaguarfreund56,

ich versuche stets an die Vernunft der Menschen zu appellieren und setze dabei die Mündigkeit des Lesers voraus.

So wie Du schreibst, ist das aber wohl zu blauäugig von mir und die meisten brauchen stattdessen klare Anweisungen, ohne wenn und aber, weil sie sich sonst immer die für sie einfachste Variante rauspicken und das beschriebene Risiko ignorieren.

Ich werde das mal für die Zukunft überdenken.

Gruß
moellerr
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Barbier
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Flörsheim



BeitragVerfasst am: Di 20 März, 2018 9:16    Titel:  

Hallo lieber Moeller,

Du bist engagiert und gibst Dir Mühe und vertraust auf die Vernunft der Menschen.

Einstein sagte schon einen sehr weisen Satz:

Zitat

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher"

Zitat Ende

Liebe Grüße Lothar (Barbier)
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Jaguarfan1
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Burscheid



BeitragVerfasst am: Sa 31 März, 2018 22:40    Titel:  

Hallo zusammen-
auch hier hat sich noch einiges zusätzliche ergeben und -vermutlich- geklärt-
(Übeltäter defekte Bremsleuchte)

1. Hat mir vermutlich die defekte Bremsleuchte anschließend auch die neue ADAC-Batterie leergezogen-
(Messung über 4 Std mit defekter Bremsleuchte am abgestellten Wagen mit Zündung aus ergab 0,06 V Spannungsabfall-anschließende Messung mit neuer Bremsleuchte in 12 Std. nur 0,02 V) .

2. Danach funktionierte es aber nach dem Aufladen dann nicht mehr so einfach mit dem Resetten wie zuvor weiter oben beschrieben.
Erst mach einiger Zeit und der wahllosen Betätigung aller möglichen Schalter und Knöpfe sprang er dann plötzlich an.
Vielleicht ist hier der Hinweis von Mars bedeutsam, dass einige Steuerkomponenten recht lange brauchen(30min) um zurückzufahren-
Nun scheint wieder alles i.O. zu sein,

-aber es gab noch den Hinweis eines Jaguar-Praktikers, dass die gleichen Symptome auftreten, wenn eine Störung der Masseverbindung des Automatikgetriebes direkt vorliegt.
Das soll noch in nächster Zeit sicherheitshalber zusätzlich auf der Bühne überprüft werden- und ich werde das Ergebnis nachtragen
Gruß
JF1.
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giulia1750
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89134 Blaustein



BeitragVerfasst am: So 01 Apr, 2018 11:35    Titel: Batterieprobleme  

Hallo liebe Jaguar -Liebhaber,

ich fahre jetzt seit über10 Jahren einen 2000er 3,0 Liter und zwar nur von April bis Oktober.
Seit 9 Jahren ist hier eine 90 AH Batterie von Banner verbaut, die über den Winter an einem
CTEK Ladegerät hängt und zwar ohne abgeklemmte Batterie.
Ich hatte noch nie irgendwelche Probleme mit der Elektrik noch mt regendwelchen Fehlermeldungen.

Gruß aus Ulm
Charles
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Jaguarfan1
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BeitragVerfasst am: Mo 02 Apr, 2018 21:48    Titel:  

hallo giulia,
Dir hat auch noch keine defekte Bremsbirne den Akku leergesaugt!
Gruß
JF1
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giulia1750
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89134 Blaustein



BeitragVerfasst am: Mi 04 Apr, 2018 14:03    Titel: Fehlermeldungen  

Hallo JaguarFan1
Ich hatte auch schon defekte Birnen hinten, auch vom Bremslicht aber das einem der Aku leergesaugt wird ist mir neu.
Ich habe anscheinend ein Modell erwischt ohne irgendwelche Probleme.
Bei 100.000 habe ich mal ne Getriebespülung machen lassen, obwohl das ganz normal geschalktet hat.
Auch sonst ist alles noch original. War schon immer nur Sommerfahrzeug, das macht vielleicht auch was aus.

Ansnsgten noch eine Gute Fahrt mit der Katze
Gruß aus Ulm
Charles
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Timmi_1
Moderator
Schweinfurt



BeitragVerfasst am: Mi 04 Apr, 2018 20:20    Titel:  

Hallo JF1

Da ich täglich mit Elektrizität und dessen Tücken zu tun habe, frage ich mich schon, wie eine defekte Bremslichtbirne in der Lage ist die Batterie "leer zu saugen", so wie Du schreibst.

Die Behauptung Deines Informanten kommt mir dabei etwas mysteriös vor. ;-)

Weißt Du genaueres darüber? Eventuell eine Erklärung die solch eine Aussage einem Techniker plausibel erscheinen lässt?

Grüße von Timmi
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s-typeffm
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Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mi 04 Apr, 2018 21:25    Titel:  

Analog denkend recht unwarscheinlich das eine Birne die eh kein Strom mehr verbrauchen kann, Batterien mordet.
Gut die Birnen werden Überwacht braucht das soviel Strom? Softwaretechnische Canbusparty ohne Zündschlüssel?

Gruß Ralf
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Jaguarfan1
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Burscheid



BeitragVerfasst am: Do 05 Apr, 2018 1:19    Titel:  

Hallo Timmi,
hat mich auch gewundert.
Deshalb habe ich ja mit Voltmeter den Spannungsverlust an der neuen Varta- ADAC Batterie über mehrere Tage in allen Varianten gemessen.
Auffällig war dabei der Spannungsverlust mit wieder eingebauter defekter Bremsleuchte (z.B. in 2,5 Std = minus 0,05 V-
ohne Alarmanlage=unverschlossene Türen)
Dagegen direkt anschließend mit neuer Birne und ebenfalls ohne Alarmanlage= unverschlossene Türen in 7 Std = 0,0 V Verlust (in Worten Null Verlust!)

Etwas merkwürdig allerdings die Werte mit neuer Birne und mit Alarmanlage an (verschlossene Türen):
- Einmal in 6 Std 0,07 V Verlust (...die von Ralf erwähnte Canbusparty ohne Zündschlüssel?)
- und anschließend in 17,5 Std 0,08 V Verlust

Die Messungen wurden an der zuvor auf knapp unter 12 V leergezogenen und anschließend auf 12,43 V geladenen neuen Batterie zwischen Karfreitag und Ostermontag vorgenommen.
Der Wagen wurde während dieser Zeit nicht bewegt und keine Verbraucher betätigt, ausser Fahrertür und Kofferraum wg der Messungen auf und zu.
Gruß
JF1

NB.: Danach hat er noch ein paar Volt verloren und erstmals wieder gestartet (problemlos) habe ich Ihn am Mittwoch 4.4.um 15.00 mit noch gerade mal 12,20 V auf der Batterie
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Jaguarfreund56
registrierter Benutzer
Ludwigsburg



BeitragVerfasst am: Do 05 Apr, 2018 9:57    Titel:  

Hallo JF 1,

es ist nicht möglich, über ein paar Hunderstel V Verlust über Zeit X auf bestimmte Entladeströme zu schließen.

Nach einer Fahrt wird die Spannung einer Batterie sowieso - auch ohne Entladestrom - wieder etwas absinken, sogar im Zehntelbereich.
Darüberhinaus kann schon allein das Bewegen von Türen - wie Du es ja gemacht hast - Steuergeräte wieder "aufwecken" und durchaus hohe Entladeströme, die von Steuergeräten verursacht werden, weiter aktivieren.
Bis sich Steuergeräte "schlafen legen", kann im Stundenbereich liegen.

Wenn Du doch schon so fit bist im Messen von Spannungen und hast ein entsprechendes Gerät,
warum machst Du nicht das einzig Richtige, und mißt den Entladestrom direkt, wenn Du es so genau wissen willst ?

So kann man beispielsweise bestimmen, wie lange man das Auto ungefähr stehen lassen kann.

Bei mir liegen ein paar Stunden nach "Zündung aus" und Ruhe am Auto noch ca. 30 mA an, das bleibt dann über Wochen so.
Nach 3 Wochen wird dann der Empfänger der Fernbedienung abgeschaltet (nur noch Aufschließen mit Schlüssel möglich), und der Verbrauch sinkt dann auf ....... Hm, dieses Letztere habe ich auch noch nie gemessen; ich hoffe mal, es geht dann auf 20 mA herunter. So kann ich ein Fzg. im Winter knapp 3 Monate stehen lassen, und er springt noch an.

Also, ohne gescheite Messungen machst Du hier nur Nebelstocherei.

Gruß
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Landrover
registrierter Benutzer
Berlin



BeitragVerfasst am: Do 05 Apr, 2018 11:29    Titel:  

Jaguarfreund56 hat recht,
nur eine Ruhestrommesung ist die einzige Möglichkei rauszukriegen ob im Fahrzeug im Bezug auf heimliche Verbraucher irgend etwas nicht i.O. ist. Am besten geht es mit einem geeigneten Multimeter oder einer Strommesszange die Stromaufnahme im Ruhezustand zu messen. Das Multimeter in Reihe zwischen dem Plus oder Minuspol der Batterie und der zuvor abgeschraubten Plus/ Minusklemme schalten und das Fahrzeug in den Ruhezustand versetzen, sprich Zündung aus Motorhaube und Tür zu usw. und auf dem außerhalb des Fahrzeugs befindliche Messgerät den Ruhestrom beobachten. Ein gewisses Maß an Fingerfertigkeit und Improvisation ist dabei sehr von Nutzen. Wenn auch das Fahrzeug schon ein paar Jahre alt ist, spätestens nach einer halben max. einer Stunde sollte der Stromverbrauch mindestens in den Bereich von ca. 15-30 mA (siehe Bild von meiner Messung) absinken und sollte 50 mA nicht überschreiten. Wenn nicht dann gibt es im Grunde genommen fast so viele Ursachen für heimliche Stromverbraucher wie der Sicherungskasten Sicherungen hat. Die einzige Möglichkeit ist dann nur Schritt für Schritt sprich Sicherung für Sicherung ziehen, um den Verbraucher zu finden der vielleicht ein Problem hat. Eine defekte Glühlampe, ich verstehe darunter Glühwendel defekt und sie leuchtet nicht kann es auf keinen Fall gewesen sein. Wie das funktionieren soll, müßte mir wirklich mal einer erklären und zwar so das ich als gelernter Elektriker lang, lang ist es her, und der privat ca. 30 Jahre auch an Autos geschraubt hat, auch wirklich versteht, man lernt ja nie aus.
Anbei eine Anleitung wie man den Ruhestrom ermittelt.
http://www.kfz-tech.de/Biblio/Batterie_Generator/Ruhestrom.htm

MfG Joachim
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Jaguarfan1
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Burscheid



BeitragVerfasst am: Do 05 Apr, 2018 22:30    Titel:  

Hallo JF56, Hallo Landrover,
Fakt ist:
1.Birne kaputt- Batterie leer.
2.Neue Batterie und Birne weiter kaputt- auch neue Batterie nach 3 Tagen leer!
3. Birne neu-alles gut! (seit nun 1 Woche)
die kaputte Bremslichtbirne sah übrigens rein äusserlich noch i.O. aus, keine hängenden Fäden, etc.

Leider bin ich aber auch elektromässig kein Ass und nicht in der Lage, gehobenen Standards zu entsprechen- allein die beschriebenen Messungen habe ich nach Anleitung machen können.
Wenn ich feststellen sollte, dass es mit der Batterie erneut Probleme gibt, werde ich mich aber wohl auch auf diesem Gebiet noch weiterentwickeln-
(-momentan aber lerne ich gerade für den 240er Volvo meiner Frau das nagelneu in einer Werkstatt montierte -aber klappernde- Federbein auswendig).
Gruß
JF1
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Jaguarfan1
registrierter Benutzer
Burscheid



BeitragVerfasst am: Do 12 Apr, 2018 20:06    Titel:  

Also, jetzt wird doch der Hund in der Pfanne verrückt:

Wollte eben einkaufen- Wagen sprang nicht an- Batterie zeigte zuvor 12,23 V auf Multimeter an-habe jetzt Ladegerät dranhängen.

(Batterie hatte von Sa 12,43 V bis heute Do in 5 Tagen auf 12,23 V abgebaut, in der Zeit wurde der Wagen nicht bewegt)

Habe Multimeter - Ampere auf 5 (Fünf) gestellt und zwischen abgenommenem Minuskabel und Minuspol gehalten und es wurde 0,01 und kurz danach 0,00 angezeigt-hatte zuvor aber die Türen noch mit der Fernbedienung geöffnet, werde nachher noch mal mit geschlossener Tür und somit eingeschalteter Alarmanlage messen.
- irgentwas muss doch neuerdings die Batterie leersaugen.??
Vorher mit der alten Batterie gab es nach einer Wo Stillstand selbst bei Minustemperaturen keine Probleme.
Gruß
JF1
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Mars63
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Winnenden - S-type 2001 V6



BeitragVerfasst am: Do 12 Apr, 2018 20:38    Titel:  

Hallo JF1

gab es da nicht mal ein problem, das man mit einem massekabel unterm handschufach zu einem steurgerät ziehen musste
war nicht mein Mj aber sowas hab ich gelesen - da muß es eine TB geben
da gibts bestimmt beim suchen infos extras - kommt das evt bei deinem modell in frage?

und, natürlich kann auch mal eine batterie vom ADXX defekt sein - da steckt keiner drin
lässt sich aber in einer werkstatt oder guten verkaufsstelle testen

grüssle
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chris0712
registrierter Benutzer
Waldshut



BeitragVerfasst am: Do 12 Apr, 2018 21:29    Titel:  

Hallo JF1,

soviel zu deinen Fakten vom 05.April. Und ich dachte schon das Ohmsche Gesetz wird nun neu geschrieben......

Gruß
Wer liefert was?
      
chris0712
registrierter Benutzer
Waldshut



BeitragVerfasst am: Fr 13 Apr, 2018 7:26    Titel:  

Hallo JF1,

ich hab dir hier mal einen alten thread von mir reinkopiert was eine Batterie z.B. entladen kann:

http://www.jaguar-forum.de/forum/viewtopic.php?t=46810

Wenn du schon über die Spannungsmessung eine Batterie messen willst, empfehle ich dir einen Hella / Midtronics Batterietester.
Der hat wenigstens vernünftige Anschlussklemmen und ist sehr einfach zu bedienen. Hab ich mal spottbilig gekauft, aber noch nie gebraucht.

Wenn du den Ruhestrom messen willst, ist die Auflösung von 5 A viel zu hoch. Du musst im 200 mA oder 100 mA Bereich messen, damit das Messgerät da was vernünftiges anzeigt (Ruhestrom ca. 30 mA). Das wäre sonst wie wenn du mit einem Hochspannungsmessgerät im 1 Meg Volt Bereich die Netzspannung messen wolltest. Da würde dann nämlich nur eine 2 da stehen.

Gruß,
Christoph
Wer liefert was?
      
k.stoertebeker
registrierter Benutzer
Fuerth



BeitragVerfasst am: Fr 13 Apr, 2018 11:46    Titel:  

Ich hatte vor 4 Jahren die gleichen Probleme wie JF1.

Auf Anraten meines "Freundlichen" suchte ich eine Spezialwerkstatt für Car-Hifi auf.
Diagnose: Kriechstrom! - d.h., es wurde nach ca. 45 Min. nicht in den Ruhemodus geschaltet, weil irgendein Verbraucher/Relais nicht abschaltete. Die Lösung war, ein Bypass-Kabel legen.

Habe nun die alte Rechnung von 2014 rausgesucht, dort steht lediglich
"Bypass laut Anleitung JTIS gelegt" 75,00 €. Die Nr. des Bulletins ist leider nicht vermerkt.

Festzustellen bleibt, daß ich seit 4 Jahren keinerlei Probleme mit der Elektrik habe.

Vielleicht hilft es weiter, mit ein paar Stichworten nach dem Bulletin zu "googlen".

LG
Klaus
Wer liefert was?
      
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