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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  Vergasereinstellung S-Type
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Autor weitere Bemerkungen
Jag-S-Type
Sponsor 2018
Giesen



BeitragVerfasst am: So 23 Sep, 2018 9:53    Titel: Vergasereinstellung S-Type  

Hi Jag-Freunde,

ich habe Probleme bei der Snychronisierung der beiden SU-HD6-Vergaser meines S-Type 3,8s. Ventile sind korrekt eingestellt, bei der Zündung (123Ignition mit Bluetooth) sind Kurven entsprechend Handbuch eingestellt, die Kompression ist auf allen Zylindern gleichmäßig gut. Die Vergaser habe ich beide überholt, neue Buchsen an den Drehwehlen der Drosselklappen eingebaut und alle Dichtungen erneuert, Dämpferöl ist korrekt eingefüllt.
Trotzdem gelingt es mir nicht, an beiden Vergasern die gleichen CO-Werte im Leerlauf (ca. 750 U/min) einzustellen. Beim vorderen Vergaser (= Zylinder 4-6, Auspuffrohr hinten links) komme ich nicht unter 5%, beim hinteren Vergaser (=Zylinder 1-3, Auspuffrohr hinten rechts) erreiche ich problemlos 2,5%. Beim Fahren zieht der Motor problemlos und ruckfrei bereits ab 800 U/min durch, aber der Leerlauf bleibt unruig. Auch wenn ich bei beiden Vergasern den Wert auf 5% einstelle, bleibt der Leerlauf unregelmäßig.

Hat jemand einen Tip, wo ich noch suchen kann ?

Grüsse aus Niedersachsen
Fred
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Micha_H
registrierter Benutzer
Kreis Düren, NRW



BeitragVerfasst am: So 23 Sep, 2018 10:57    Titel:  

Hallo Fred,

bei meiner Vergaserüberholung konnte ich feststellen, dass die Bohrung in der Düse nicht von alleine 100% mittig unter der Nadel steht. Ich musste da noch mal korrigieren. Macht man das nicht, gibt es das Risiko das die Nadel einseitig am Düsenstock anläuft und der Kolben evtl. nicht ganz bis nach unten rutscht, dann wird es zu fett weil der Restspalt offen bleibt. Ich habe die Düsennadel fest gezogen, während ich von oben leicht den Kolben mit Nadel in die Düse drücke. Und dann noch mal kontrollieren.

Gruß Michael
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: So 23 Sep, 2018 13:24    Titel:  

Für einen "aussetzerarmen" Leerlauf ist ein etwas fetteres Gemisch zwischen 4 und 8% Co eigentlich besser, Aus Umweltschutzgründen sollte der Motor aber im Standgas möglichst mager laufen, ohne dass die Aussetzerrate ansteigt.
Es ist daher für einen ruhigen Leerlauf nicht unbedingt notwendig, dass man das Gemisch auf einen Wert von deutlich unter 5% einstellen kann.
Wenn der Leerlauf trotz 5% Co unruhig ist, könnzte man mit sogenannten Colortune-Zündkerzen die Gemischzusammensetzung jedes einzelnen Zylinder prüfen. Eventuell zieht ein Zylinder leicht Nebenluft und läuft deswegen deutlich magerer als die anderen der Dreiergruppe.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Jag-S-Type
Sponsor 2018
Giesen



BeitragVerfasst am: So 23 Sep, 2018 17:39    Titel:  

OK, danke für die Hinweise. Ich werde beiden Dingen nachgehen und mich dann wieder melden.

Grüsse
Fred
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: So 23 Sep, 2018 21:20    Titel:  

Moin Fred,

ich denke auch, das etwas beim Überholen schiefgegangen ist. Irgend ein Loch versehentlich per Dichtung verschlossen, Düsenstock oder Nadel unkorrekt eingebaut, Kolben klemmen, falsche Synchronisation, usw.. Erst dann klappt es auch mit dem separaten einstellen des CO, Leerlauf und gesamt Leerlauf. In der Tat, beim S-Type kann man recht gut beide Vergaser in den Abgasrohren prüfen. Habe ich bei meinem Kumpel und bei meinem MKII mit dem CO- und Lambdamessgerät auch so gemacht.

Meinen 3.8 MKII mit 123GB6 habe ich auch mit 6,5% CO etwas fetter im Leerlauf eingestellt. Hat den Vorteil, dass man nach 2-3min bereits ohne Choke fahren kann, da er im kalten und warmen Zustand dann schon bei ruhigen 700-800Umdr laufen kann. Aber auch im Übergangsbereich läuft er im kühlen Frühjahr/ Herbst gleich sauber. Vom Verbrauch tut sich da nicht viel. Wichtiger ist, dass er im Teillast nicht zu fett läuft. Meinen 3.8 MKII fahr ich seit 12 Jahren immer unter 12 Liter im Jahresschnitt.

Gruß
Rainer
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Jag-S-Type
Sponsor 2018
Giesen



BeitragVerfasst am: Sa 23 März, 2019 19:02    Titel:  

EIn Zwischenstandsbericht:
- beide Vergaser nochmals ausgebaut, alle Dichtungen nochmals erneuert und penibelst wieder zusammengebaut, da sollte kein Fehler passiert sein
- Vergasergestänge bzw. Drosselklappen synchronisiert
- Mit Grundeinstellung (Leerlaufdüse ca. 2,5 Umdrehungen rausgedreht, Düsenstock für Gemisch ca. 3,5 Umdrehungen reingedreht): Springt sofort an, läuft einigermaßen rund im Leerlauf
- "Akustische" Optimierung führt zu rundem Motorlauf, nur leichtes gleichmäßiges Pulsieren an beiden Auspuffrohren
- Kaltstartvergaser funktioniert auf einmal nicht mehr richtig, stottert extrem solange er kalt ist. Die Starter-Drehzahl lässt sich zwar über die Mutter verstellen, das starke Stottern bleibt aber
- Testfahrt: Wenn Motor warm: läuft im Leerlauf einigermaßen rund, zieht gut durch in allen Drehzahlen
- CO-Messung danach mit Grundeinstellung der Vergaser:: Vorderer Vergaser (rechtes Auspuffrohr) zeigt 3,5%, hinterer Vergaser (=rechtes Auspuffrohr) zeigt 12,5%.
- Beide Vergaser auf 5,5% eingestellt. Ergebnis: jetzt läuft er wie eine Kartoffel, stottern bis 2500 U/min
- Akustische Optimierung bringt wieder deutlich besseren Motorlauf, aber auch wieder die extrem grossen CO-Unterschiede zwischen den beiden Vergasern.

Hat jemand deine Idee, wieso bei gleichen CO-Werten der Motor deutlich schlechter läuft als bei stark verschiedenen ?

Jag-Grüsse aus Hildesheim
Fred
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Sa 23 März, 2019 21:38    Titel:  

Moin Fred,

Du scheinst ja vom Schrauben Ahnung zu haben, daher denke ich, an den Vergasern wird's wohl nicht liegen.

Ich würde mal was anderes probieren. Hast Du die Möglichkeit mal eben die Kompression und einen Druckverlusttest zu machen? Bei meinem Kumpel Konrad hatten wir ähnliches bei seinem S-Type.

Gruß
Rainer
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Jag-S-Type
Sponsor 2018
Giesen



BeitragVerfasst am: Sa 23 März, 2019 21:53    Titel:  

Hallo Rainer,

ja, ich habe ein Kompressionsmessgerät. Die Ventile sind aber vor nicht allzu langer Zeit neu eingestellt worden, und damals war die Kompression ok.

Ich werde trotzdem mal messen und melde mich dann wieder.

Danke und noch ein "nice Weekend".

Fred
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jagwaugh
registrierter Benutzer
Zürich



BeitragVerfasst am: So 24 März, 2019 7:12    Titel:  

Hast du ein Uni-Syn oder ähnliches benutzt um die balance einzustellen?
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Jag-S-Type
Sponsor 2018
Giesen



BeitragVerfasst am: So 24 März, 2019 8:07    Titel:  

Hi Jagwaugh,

Nein, nur "akustisch".

Ich wollte es mit einem Synchrontester (s. Bild) versuchen, der Platz zwischen Vergaser und Kotflügel ist beim S-Type aber zu klein.

Mit einem Uni-Syn (den benutze ich normalerweise bei der Synchronisierung von Solex-Vergasern) bekomme ich irgendwie keine vernünftige Abdichtung hin.

Hast du das mit einem Uni-Syn gemacht ?

Gruss
Fred




fvd721t27sk_1.jpg

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jagwaugh
registrierter Benutzer
Zürich



BeitragVerfasst am: So 24 März, 2019 8:59    Titel:  

Mein Uni-Syn sieht so aus: http://www.mgexperience.net/phile/1/111786/UniSyn_tool_parts.jpg

Der hat eine weiche Moosgummi Dichtung welche satt auf die flache Vergaserflansch dichtet.

Ich hab dieser Bild gewählt weil der Zeigt der "Air flow adjuster". Mann wählt eine Vergaser, stellt den Adjuster ein bis der Rote Kugel in der mitte der Skala ist, dann ohne den adjuster zu ändern, hält man es auf die anderen Vergaser(n). Dann stellt man der Balance ein mit der Bypass Schraube am Vergaser bis der Rote Kugel auf die gleiche Hohe zeigt.

Bei andern (z.B. Weber) schliesst man ein Quecksilbersaulegeräte an allen Vergaser - so sieht man den unterdruck.

Wenn man keine Unisyn hat kann man den Balance auch einrichten mit einen Satz gerade Schweissdraht, alle die gleiche lange (ca 130mm) - man entfernt den Dampers, steckt die Drähte im Damperbohrung ein und stellt den bypass ein bis alle Dröhte die gleiche hohe ab Glocken Oberkante - aber diese Verfahren setzt voraus dass alle Kolben/Glocke/feder gleich reagieren (deswegen macht mann den "drop test" am Kolben und kontrolliert man den Federstarke mit eine wage).
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Jag-S-Type
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Giesen



BeitragVerfasst am: So 24 März, 2019 11:20    Titel:  

OK, danke für das Foto. Mein Uni-Syn hat einen ovalen Flansch (passend zum Solex-Vergaser), deshalb schliesst er wohl nicht dicht ab auf der runden Öffnung des SU-HD6.

Die Methode mit dem Draht habe ich bereits versucht, das klappt aber irgendwie nicht.

Ich werde mir einen Uni-Syn mit rundem Flansch besorgen und dann man weiter schauen.

Gruss
Fred
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jagwaugh
registrierter Benutzer
Zürich



BeitragVerfasst am: So 24 März, 2019 11:47    Titel:  

Ich hab nür die runden Uni-syns gesehen. Hat Deiner eine Ovalen Öffnung, oder ist der Flansch nicht flach?

Solange dass der Vergaser nür durch den Uni-Syn atmen kann dann soll es funktionieren - eine Zwischendichtung aus Moosgummi?
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Jag-S-Type
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BeitragVerfasst am: So 24 März, 2019 17:59    Titel:  

@Jagwaugh: der Flansch ist oval und mit einem dicken Moosgummi beschichtet, allerdings liegen 2 Zentrierungsnieten im Moosgummi, mit denen der Flansch auf dem ovalen Trichter des Solex PAITA Vergaser zentriert wird.

Die Öffnung im Flansch ist rund. Durch die beiden Nieten kann man aber auf der glatten Fläche am Ansaugkrümmer des S-Type Moosgummi nicht fest andrücken, deshalb bleibt es undicht. Ich werde mir einen Uni-Syn mit rundem Flansch besorgen.

@Rainer: ich habe heute mal die Kompression an allen 6 Zylindern gemessen, die Werte sind einigermaßen gleich (zwischen 9,8 und 10,1; am tiefsten am Zylinder 6). Sind die Unterschiede zu gross ?
Am Zylinder 6 fällt auf, dass die Zündkerze ziemlich verrußt ist, an den anderen Zylinder ist sie dunkel- bis rehbraun.

Gruss
Fred
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jagwaugh
registrierter Benutzer
Zürich



BeitragVerfasst am: So 24 März, 2019 18:08    Titel:  

Fred,

Wechsele #5 & #1 Kerzen und fahre ein wenig. Nochmals die Kerzen anschauen.

Wenn den Russ wandert mit den Kerzen dann ist die Kerzen defekt (& deine Kompressionsunterschiede ist weil der nicht verbrannte Benzin im #6 die Oel runtergewaschen hat

Wenn der Russ nicht wandert, dann ist evtl ein Problem mit der HV speisung dieser Kerze.
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Jag-S-Type
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BeitragVerfasst am: So 24 März, 2019 18:29    Titel:  

Jagwaugh, danke, werde ich machen
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Rainer-HH
Moderator
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BeitragVerfasst am: So 24 März, 2019 18:49    Titel:  

ich kann mich Jagwaugh nur anschließen. Tausche als nächstes die Zündkerzen. Und ich habe wie er auch das flache Unterdruckmessgerät. Für was anderes hätte ich bei meinen Oldis auch kein Platz.

Kompression- und Unterschiede sind perfekt.

War heute 2 Stunden bei schönstem Sonnenschein und 10 Grad mit dem EV12 unterwegs. Mit 50% Pappe vor dem Kühler wärmer Motor. Die erste Tankfüllung mit 81 Liter Sprit ist in 2019 nun leergefahren :-)

Gruß
Rainer
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Jag-S-Type
Sponsor 2018
Giesen



BeitragVerfasst am: So 24 März, 2019 18:56    Titel:  

Rainer,

das klingt beneidenswert gut, ich hoffe, die 81 Liter tun dir nicht leid :-)

Gruss
Fred
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Rainer-HH
Moderator
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Hamburg



BeitragVerfasst am: So 24 März, 2019 20:55    Titel:  

Fred, die 81 Liter haute ich heute beim EV12 mit der 3ten Fahrt in 2019 weg, also nicht auf einmal, sonst hätte ich einen platten Hintern. Nein, das Benzingeld tut mir nicht Leid, ich bastel zwar genauso gerne, aber er ist zum Schnellfahren und Cruisen gebaut. Und bei meinem EV12 geht alles von 11 Liter bis 22 Liter. In meinem Winterschlafbenzin habe ich immer 0,5% FF-Devinol 2-Taktöl zum 102 Oktan zwecks Selbstreinigung des gesamten Systems und Vergaser und das FF=Benzinstabilisator. Das Zeug verbrennt rauchfrei. Ich bin immer wieder fasziniert, wie schnell er auf 200 ist. Bei der nächsten Fahrt kommt wieder pur 102 Oktan rein...

Gruß
Rainer
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