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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  Zylinderkopf sitzt fest
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Autor weitere Bemerkungen
Jagnut
Sponsor 2019
Oberägeri / Schweiz



BeitragVerfasst am: Do 01 Aug, 2019 13:59    Titel: Zylinderkopf sitzt fest  

Hallo liebe Schrauber

bin daran, an einem eingebauten 4.2 L Motor den Kopf zu demontieren. Die Schrauben sind alle gut raus gegangen, aber der Kopf will sich nicht vom Block trennen :-(
Hat jemand von Euch gute Tipps wie ich den Kopf vom Block schonend trennen kann?

Liebe Grüsse
Uli - der auch am Nationalfeiertag mal noch ein paar Stunden schraubt :-)
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Lennartz
registrierter Benutzer
Aachen



BeitragVerfasst am: Do 01 Aug, 2019 14:48    Titel: Zylinderkopf  

Hallo Uli,
ich gehe davon aus, das auch wirklich alle Muttern (auch die kleinen vorne am Stirndeckel) entfernt worden sind. Bei meinem Zylinderkopf habe ich zuerst WD 40 über Nacht einziehen lassen. Als nächstes habe ich Hardholzkeile zwischen Zylinderblock und Zylinderkopf vorsichtig getrieben. Vier Stück reichen Hat bei mir super funktioniert. Zusätzlich kannst du den Kopf über die ALU haken im Flaschenzug leicht auf Spannung setzen. Lasse dir Zeit und mit Ruhe wirst du den Kopf vom Block trennen. Vielleicht gibt es im Forum noch bessere Vorschläge.

Grüße aus Aachen

Peter
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Nichtschwimmer
Sponsor 2019
Mannheim



BeitragVerfasst am: Do 01 Aug, 2019 15:09    Titel:  

Hallo,

bei mir war es auch eine größere Operation. Ich habe dafür ein paar alte Stechbeitel mißbraucht. Den Kopf habe ich mit einem Motorkran etwas unter Zug gesetzt. Mit hebeln, klopfen, WD40 etc. ging der Kopf mit der Zeit runter. Man muss dabei aufpassen, dass der Kopf nicht vermackt wird.

Wenn das nicht geht, kann man es mit einer Abdrückvorrichtung versuchen. Diese wird in den Kerzengewinden verschraubt. Dann wird mit Schrauben auf die Stehbolzen gedrückt und der Kopf gehoben.

Grüße Udo
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20m/sek.
registrierter Benutzer
Hamburg + Österreich



BeitragVerfasst am: Do 01 Aug, 2019 15:43    Titel: VORSICHT!  

Abdrückvorrichtung im Kerzengewinde eines Alukopf??? Das würde ich nicht mal bei einem Gusskopf so mache! Geduld und Zeit ist das Mittel der Wahl, Spannung (Zug) und eventuell Wärme, kein Kopf blieb für immer drauf!
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Fr 02 Aug, 2019 7:50    Titel:  

mit WD40, Plastikkeilen, Zughammer und viel Geduld und Zeit. Zusätzlich den Kopf mit dem Kran unter Spannung setzen noch besser. Nach jahrzenten nicht ungewöhnlich.

Beim V12 gehts nur mit der Abziehvorrichtung.

VG
Rainer
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nefematic
Sponsor 2018




BeitragVerfasst am: Fr 02 Aug, 2019 8:13    Titel:  

Uli machst du das in einer Limousine oder E. Wenn du Platz findest kannst du von unten mit einem oder zwei kleinen hydraulischen Wagenhebern den den Kopf unter Druck setzen und mit dem Hartgummihammer nachhelfen.
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pfljag
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Fr 02 Aug, 2019 11:24    Titel:  

Hallo Rainer,
Welche Abziehvorrichtung nimmst Du bzw. wo gibt es die?

Grüße
Peter
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Willi
Sponsor 2019
Stuttgart



BeitragVerfasst am: Fr 02 Aug, 2019 19:06    Titel:  

Hallo,
zu der Abziehvorrichtung gibt es irgend wo in den Tiefen einen Bauplan. Ich hatte damit ein einem V12 Motor den Kopf sehr leicht runter bekommen. War zu meiner XJ-S Zeit ca. 6-8 Jahren und hier im Form beschrieben.

Grüße, Willi
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Nichtschwimmer
Sponsor 2019
Mannheim



BeitragVerfasst am: Fr 02 Aug, 2019 20:58    Titel:  

Hallo,

googlest du: "jaguar v12 cylinder head removal tool" oder "jaguar v12 cylinder head puller". Gibt´s auch bei L. Ob´s taugt, weiss ich nicht.

Grüße Udo
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Willi
Sponsor 2019
Stuttgart



BeitragVerfasst am: Fr 02 Aug, 2019 21:02    Titel:  

Habe den Beitrag gefunden:
https://www.jaguar-forum.de/forum/viewtopic.php?t=38927&highlight=zylinderkopf

Grüße, Willi
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Fr 02 Aug, 2019 21:04    Titel:  

Moin Peter,

das Tool zum abnehmen des ZK bei V12 kann man kaufen oder auch selber bauen. Ja, es gibt eine Zeichnung mit den Maßen, auch hier in irgend einem Thread. Das Tool muss aber sehr stabil sein. Sonst Google mal. Gibt vieles dazu im Netz.

https://www.rushtonengineering.co.uk/v12-cylinder-head-removal-tool/

https://m.youtube.com/watch?v=Mqrp29BKwv8

Gruß
Rainer
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Jagnut
Sponsor 2019
Oberägeri / Schweiz



BeitragVerfasst am: Sa 03 Aug, 2019 14:04    Titel: Aller Anfang ist schwer  

Vielen Dank für all die Tipps, es hat funktioniert.
Am Anfang war's recht schwierig einen Holzkeil irgendwo anzusetzen, nachher konnte ich aber nach und nach weitere Keile eintreiben. Kopf ist noch nicht ganz weg aber der erste, wohl schwierigste, Zentimeter ist geschafft!
NB: der Motor sitzt in einem XJC; das von unten her nach oben drücken ist eher schwierig da wenig Platz. Wäre aber mein nächster Plan gewesen :-)

Wünsche allen ein schönes Wochenende

Grüsse
Uli
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Durango2k
registrierter Benutzer
Göttingen



BeitragVerfasst am: So 04 Aug, 2019 21:03    Titel:  

Moment- hast Du nicht die Stehbolzen rausgenommen ? Mit 2 Muttern oben kontern, rückwärts rausdrehen, jeden.
Dann liegt er lose auf dem Block.

Wenn Du sie drin lässt, dann hebelst Du den Block gegen den ganzen Rost und Gammel entlang der Bolzen. Das ist wesentlich schwieriger....

Bei einem short stud hätte ich daher immer die Bolzen rausgenommen. Bei einem long stud eigentlich auch...halt mit der Sorge, dass einer unten drin abreißen könnte.

Carsten
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Jagnut
Sponsor 2019
Oberägeri / Schweiz



BeitragVerfasst am: Mo 05 Aug, 2019 8:29    Titel:  

Guten Morgen

Ja, weil ich Angst hatte einen Stehbolzen abzureissen, hatte ich diese drin gelassen. Zudem schien mir die Länge des Gewindes das über den Kopf rausragt sehr knapp um zwei Muttern anzusetzen.

Na ja, nach zwei WD40 Kuren ist dann der Kopf auch so einigermaßen gut weggegangen.
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Mo 05 Aug, 2019 10:29    Titel:  

bei mir war der eine oder andere Stehbolzen auch krumm. Die müssendoch sowieso alle raus. Habe den Motorblock mit einem 600er Schleifstein und viel Motoröl sauber abgezogen. Stahlbolzen aus Guss bekommt man doch erstklassig raus, eben gekontert oder mit einem Stehbolzendreher genau für das jeweilige Gewinde herausgedreht. Da neue oft miserabel sind und meine nur einen Hauch krumm, habe ich sie mit dem Haarlineal im Gegenlicht geprüft und sukzessive zwischen 2 Stück Holz mit dem Gummihammer gerade gehauen. Bei der späteren Montage flutschte der Zylinderkopf ganz locker rauf.

VG
Rainer
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S-TYP34
registrierter Benutzer
65510 Wörsdorf



BeitragVerfasst am: Mo 05 Aug, 2019 12:19    Titel:  

Aus den 4,2er -E-/XJ- Motorblöcken gehen die langen Stehbolzen
teilw. sehr schwer unten aus dem motorblock raus
und reißen auch gerne beim Rausdrehen mit oben 2gekonterten Muttern ab.
Diese langen Stehbolzen rosten unten dünner und halten das linksrum rausdrehen
nicht aus,drehen dann an der verjüngten Stelle ab
und der Rest steckt dann unten im Motorblock fest.

Bei den MK2 3,4 / 3,8 Motoren und Stehbolzen geht es einfach
da sind die Bolzen kürzer und alle oben im Motorblock eingeschraubt.
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Nichtschwimmer
Sponsor 2019
Mannheim



BeitragVerfasst am: Mo 05 Aug, 2019 16:04    Titel:  

Hallo,

wenn das passiert, wie bekommt man die Stehbolzenreste dann aus dem Block raus?

Grüße Udo
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S-TYP34
registrierter Benutzer
65510 Wörsdorf



BeitragVerfasst am: Mo 05 Aug, 2019 16:48    Titel:  

Hallo Udo

Wenn es passiert ist kannst Du den abgerissenen Bolzen
duch die Öffnung des ausgebauten Froststopfens sehen und fühlen!!

Dann wirds lustig...und man kann,um den Block zu retten,den Rest des Bolzens
hinaus erodieren.

Dies alles habe ich schon lange hinter mir,nicht an meinem Material,
3 mal bei Kundenaufträgen habe ich in die Sch..ße gegriffen
und es waren immer orig. -E- Blöcke aus USA Autos.

Gruß Harald
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Lennartz
registrierter Benutzer
Aachen



BeitragVerfasst am: Mo 05 Aug, 2019 20:16    Titel: Zylindrkopf  

hi Uli,
einen kleinen Tipp zum lösen der Zylinderkopfbolzen. 1. Bolzen mit zwei Muttern kontern. 2. Mit einem Kupferhammer oben auf die Kontermuttern einen ordendlichen Schlag geben. ( so als ob du mit einem Körner ein Körnerpunkt setzen würdest). Anschließend
versuche den Bolzen zu lösen. Nachdem der Bolzen sich etwas gelösst hat kommt WD 40 zum Einsatz. Lasse es am Bolzen bis zum Gewinde eindringen und bewege den Bolzen gefühlvoll nach links und rechts. Somit wird das WD 40 in die Gewindegänge eingetragen und schmiert den Bolzen. Würde mich freuen wenn es geklappt hat. Lasse dir mit dieser Aktion Zeit.

Grüße aus Aachen

Peter
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