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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  For Sale: 1970 Jaguar XKE in Phoenix, Arizona
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Autor weitere Bemerkungen
samira17
Sponsor 2019
München



BeitragVerfasst am: So 06 Okt, 2019 21:46    Titel: For Sale: 1970 Jaguar XKE in Phoenix, Arizona  

Hallo,

ich überlege diesen '70 E-Type , 4,2 l zu kaufen. Vielleicht kann jemand die Bilder in Augenschein nehmen? Ich werde einen Bekannten bitten, den Wagen anzuschauen, er ist allerdings kein Jaguar-Kenner. Wie kann ich ihn unterstützen?

https://classiccars.com/listings/view/1266851/1970-jaguar-xke-for-sale-in-phoenix-arizona-85022

Danke für jedwede Hilfe, der Transport ist mir dann geläufig, nach 3 USA - Importen.

Vielen Dank und Grüße

Walter
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Nichtschwimmer
Sponsor 2019
Mannheim



BeitragVerfasst am: So 06 Okt, 2019 22:35    Titel:  

Moin,

"re-freshened as needed" trifft es gut.

Ich restauriere z.Z. dieses Modell so dass mir einige Dinge aufgefallen sind.
- außen Verkaufslackierung, Motoraum, Frames nicht lackiert. War Auto mal rot?
- Rost - wahrscheinlich durch - an Boden rechts, Schweller links
- Spaltmaße Tür, Bonnet schlecht
- Picture Frame, z.T. Vorderachse gammelig
- IRS wahrscheinlich überholungsbedürftig
- einige Technikteile im Motorraum überholt
- einige Fehlteile: Mudshield, Under Dash Verkleidung Fahrerseite
- Zierleiste außen gehört dort nicht hin
- angemalter Reifen platt

Auf Bildern sehen Autos insbesondere wenn sie wie dieser professionell aufbereitet wurden immer besser aus als sie sind. Die wirklich kritischen Stellen sind nicht abgebildet, z.B. Bereich der Aufnahme des Engine Frames unter dem Batteriekasten (Batterie im Übrigen nicht befestigt). Über den Zustand der Technik ist kein Urteil möglich. Ob man einen Automatik haben will, muss jeder selbst entscheiden. Jedenfalls ist dass der unbeliebteste E-Type: Serie 2 2+2/Automatik/2-fach-Vergaser. Die Farbkombi gefällt mir aber.

Ich würde mir nie einen E-Type kaufen, den ich nicht selbst durchgesehen habe, außer es ist ein billiges Restaurationsobjekt, beim dem sowieso alles kaputt ist. Hier wäre mir das Risiko, einem Blender auzusitzen zu groß.

Grüße Udo
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kejaguar
registrierter Benutzer
Paderborn



BeitragVerfasst am: Mo 07 Okt, 2019 8:26    Titel:  

Guten Morgen Walter,
da man als Forumsleser nicht mehr weiß, als das was aus den Bildern und dem Text hervorgeht, wage ich aufgrund meiner langjährigen Erfahrung die Aussage: "Oben hui, unten pfui".
Für mich ist das die typische amerikanische "Restauration" mit hohem Blendfaktor.
Man weiß nicht, wie zuverlässig die Technik noch ist und man weiß nicht, was sich unter dem hübsch glänzenden "Primrose-yellow" blechtechnisch verbirgt.
Anhand der Bilder scheint erst mal alles original zu sein, bis auf die Lüftermotoren, eine Bohrung links im Armaturenbrett und die seitlichen Zierleisten. Baujahr passt auf alle Fälle auch.

Schöne Grüße von

Klaus
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wagstefan
registrierter Benutzer
Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mo 07 Okt, 2019 9:18    Titel:  

Hallo Walter,

ich frage warum?

Bei dem Wagen handelt es sich um einen Serie 2 2+2, das unbeliebteste Modell der ganzen Baureihe (trotzdem ein toller Wagen). Aber preislich auch hier in Deutschland in keiner Weise wesentlich höher als in den USA gefordert. Und mit Transport und Zoll / Steuer liegst Du auch bei 42-45k Euros.

Dafür kriegst Du hier ordentliche bis wirklich gute Wagen oder evtl. sogar eine Serie 1,5 oder eben einen dicken V12. Also warum das Risiko eingehen?

Schöne Grüße und viel Erfolg!

Stefan
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samira17
Sponsor 2019
München



BeitragVerfasst am: Mo 07 Okt, 2019 21:02    Titel:  

Ja vielen Dank euch, ich bin jetzt ziemlich ernüchtert, aber das ist schon gut so . Ich merke, dass ich überhaupt keine Lust habe auf eine - neue - Baustelle. Zumal ich eh nur wenig selber machen kann.

Ich schau weiter, habe ja Zeit und meinen schönen xk 140 zum Genießen. Und falls jemand was hört ... gerne eine Nachricht.

Grüße und einen schönen Abend

Walter
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Franz_vm
registrierter Benutzer
Höfen, Tirol



BeitragVerfasst am: Di 08 Okt, 2019 6:05    Titel:  

gut so, wenn man wenig selber machen kann ist das Fahrzeug absolut ungeeignet. Da stecken verdammt viele Teufelchen drunter....

Franz
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wagstefan
registrierter Benutzer
Frankfurt



BeitragVerfasst am: Di 08 Okt, 2019 9:15    Titel:  

Ich glaube, es gibt aktuell ein sehr großes Angebot und insbesondere preislich interessante E-Typen.

Wichtig wäre im Vorfeld:
- was suchst Du genau (Serie 2 oder nur einen 2+2 oder gar lediglich irgendeinen E-Type oder vielleicht sogar einen Roadster)?
- wie groß bist Du (was ggf. die Fahrzeugauswahl einschränkt: ab 1,90, ggf. 1,85 ist ein normaler 2-Sitzer weniger zu empfehlen)?
- was möchtest Du ausgeben (nicht festgelegt und nur wegen des Preises auf den Wagen oben aufmerksam geworden oder soll er max. 40-45k kosten)?

Je nachdem kommen dann zur Auswahl Serie 1 (optisch das attraktivste, damit aber auch das teuerste Auto), Serie 2 (immer noch recht klassisch, alltagstauglicher, aber nicht mehr ganz so filigran und schön wie die Serie 1) oder die Serie 3 mit dem großen V12 Motor und nur noch dem langen Radstand. Sowie die Frage 2+2 oder eben sogar ein kurzer und flacher Wagen (nur Serie 1 und 2).

Werde Dir klar, was Du wirklich willst, dann kriegst Du auch das richtige Auto hier in Deutschland. Und kannst jemanden mitnehmen, der sich damit auskennt ;)

Viel Erfolg!
Wer liefert was?
      
samira17
Sponsor 2019
München



BeitragVerfasst am: Mi 09 Okt, 2019 9:32    Titel:  

Meiner Wunschvorstellung nahe würde kommen:

Coupe, 4,2 L, 6 Zylinder, manual, 3 fach (Weber doppel ?)-Vergaser, Scheibenbremsen (Serie II ?)

er sollte möglichst original und alltagstauglich restauriert sein, kein Show -Car und preislich vernünftig (bis 80 k?).

Optisch wäre ich in der Lage den Wagen herzurichten, Schweißarbeiten sollten keine anstehen. Für alle sonstigen Arbeiten habe ich eine gute Werkstatt in München.

Schöne Grüße
Walter
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Franz_vm
registrierter Benutzer
Höfen, Tirol



BeitragVerfasst am: Mi 09 Okt, 2019 9:53    Titel:  

Hallo Walter
das ist schon mal eine Ansage mit der man was anfangen kann. Du findest hier bei mobile.de rund ein Dutzend Fahrzeuge in der 55-85T€ Klasse, die alle mit Sicherheit noch Verhandlungsspielraum haben. Ich lege dir dringend nahe einen Fachmann dieser Modellreihe zur Besichtigung mitzunehmen. Hatte ich auch bei meinem XK120 so gemacht, es war gut angelegtes Geld und es war Spaß dabei wie mein Fachmann (Besitzer eines Jaguar Restaurationsbetriebes) den Verkäufern=Kollegen die Meinung sagte bzgl. ihres Geschäftsgebahren....

Dein USA Projekt hatte ich mal im Kopf so überschlagen - bis daraus ein guter Zustand 2 werden würde wäre genau obiger Preis fällig geworden. Ich wollte keine Diskusion hier auf diesem Forum anfangen daher hatte ich nichts dazu geschrieben.

Also viel Erfolg

Franz
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Dirk Albrecht
registrierter Benutzer
25364 Brande-Hörnerkirchen



BeitragVerfasst am: Mi 09 Okt, 2019 10:01    Titel: Scheibenbremsen...  

... haben übrigens alle E-Type Serien und alle Jaguar serienmäßig seit 1959.
Wer liefert was?
      
Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Mi 09 Okt, 2019 13:30    Titel:  

... haben übrigens alle E-Type Serien und alle Jaguar serienmäßig seit 1959...

Moin Dirk und Walter,

Walter meinte die Scheibenbremsen vom Serie 2 falls es ein S1 oder 1.5 wäre, so habe ich es zumindest verstanden. Der Unterschied von Lucas S1 / 1.5 zu Girlingbremsen S2 / S3 ist schon sehr groß und die vorderen innenbelüfteten Girlingbremsen vom S3 sind auch in Sachen Fading noch besser. Nur wenn die Einzelkolben/Zylinder Lucas neu sind, bremsen sie stark und vorallem gleichmäßig genug auf die Scheiben um auch schnell wieder abbremsen zu können. Zu dem bringen die 3-Kolben Girling mit 280-300 DNm richtig Bremskraft. Bei meinen beiden Jags haben alle vorderen-, hinteren- und Handbremsen nur einen Unterschied zwischen 0-3% von links nach rechts. Aber auch die schmale Spur und Reifen machen einen Unterschied, Ein VW Käfer hat eine breitere Spur als ein S1.

Wie immer kommt es beim Kauf eines E-Type auf viele Faktoren an. Menschliche Maße, Geldbeutel, Optik, Fahr- und Bremseigenschaften, usw..

Für mich gibt es nur S1 / S1.5 oder S3. Gerade der fette V12 und die Bremsen bringen richtig Sicherheit und Spaß. Also entweder 1.2To leicht mit R6 oder 1.5To schwer mit V12.

Gruss
Rainer
Wer liefert was?
      
samira17
Sponsor 2019
München



BeitragVerfasst am: Do 10 Okt, 2019 9:52    Titel:  

Hallo Rainer,

das war mir nicht so klar mit den Scheibenbremsen, danke für die Info. Ich nehme an, dass man die Lucas Bremsen ersetzen könnte falls notwendig. Dank deiner Einschätzung , käme dann ja auch ein V12 in Frage für mich - allerdings muss ich erst noch Platz schaffen, daher habe ich Zeit zum schauen

Grüße
Walter
Wer liefert was?
      
Durango2k
registrierter Benutzer
Göttingen



BeitragVerfasst am: Do 10 Okt, 2019 19:16    Titel:  

Also wenns um Scheibenbremsen geht, die hatte die Citroen DS in Serie bereits ab 1955, wenn auch nur vorn, aber ähnlich wie E hinten dann innenliegend. Und die Citroen - Bremse taugt deutlich mehr als das Lucas- Teil.

Carsten
Wer liefert was?
      
Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Fr 11 Okt, 2019 21:46    Titel:  

@Walter
Welcher E-Type zu Dir passt stellt sich erst beim Sitzen und Fahren heraus. Ein leichter schmaler S1 fährt schnell in den Kurven viel zickiger als ein breiter schwerer S3. Der S3 ist eher ein GT zum Cruisen. Sein Zuhause ist die Landstraße und Autobahn. Er macht auf schnellgefahrenen kurvigen Landstraßen richtig Spaß und die Bremsen sind perfekt. Vorausgesetzt alles an Gummis und Dämpfern im Fahrwerk und Lenkung nebst Bremsen sind perfekt. Mein S3 Coupé hat anstatt den 6" Speichenfelgen die 7" Tiefbettfelgen von Dayton mit zusätzlich einer 50mm breiteren Spur. Vorne und hinten noch ein Drehstabfahrwerk in Höhe und Härte einstellbar und er liegt auch bei schnellgefahrenen kurvigen Bodenwellen wie ein Brett. Die Karosserie eines Cabrios ist lange nicht so steif und torsionsfest wie bei den geschlossenen. Die Jahresverbräuche sind beim S1 und S3 bei um 17Liter/100Km eher gleich. Ansonsten ist ein V12 mit allem an Wartung und Reparatur teurer, egal ob Ölwechsel, neue Zündkerzen, Zündung, ventileeinstellen oder gar eine Motorrevision. Die Laufleistungen liegen aber meist bei 250-300TKm. Meiner hat 125TKm runter und fährt ohne Ölverbrauch wie neu.

@Carsten
Jaguar verbaute an allen 4 Rädern ab 1955 Lucas Scheibenbremsen. Sie hatten das Monopol darauf. Erst an den Rennwagen und ab 1957 serienmäßig auch rundum am XK150 oder als Option rundum beim MKI, der MKII sowieso rundum. Das war weltweit erstmalig. Nur vorne hatten da schon viele.

Gruß
Rainer
Wer liefert was?
      
Durango2k
registrierter Benutzer
Göttingen



BeitragVerfasst am: Sa 12 Okt, 2019 8:06    Titel:  

@ Rainer: Rennwagen sind das Eine, in Serie an Kunden verkaufen das Andere.

Mir ist nicht klar, wer zuerst mit der Scheibenbremse am Markt war - Citroen im Oktober 55, Jagur mit dem XK 150s, glaube ich, als Option, aber ab wann genau - konnte mir bisher keiner sagen.

Beim Lucas- System liegt der Dichtring im Kolben, und in der Mitte führt ein Stift- das ist einfach nicht toll. Bei Citroen ist es ein großer Sattel, da liegt der Dichtring außen im Zylinder, nicht im Kolben - das funktioniert gut.

Also - ich rate, so war mein bisheriger Stand - Jaguar war im Rennsport wenige Wochen vor dem Oktober 55 da und damit voraus, kam erst 57 in Serie kaufbar für Kunden, aber tauglicher war die Bremse aus Paris...

Andere Hersteller mit Scheibenbremsen überhaupt sind mir für 1955 nicht bekannt.

Spannende Frage !

Carsten
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Dirk Albrecht
registrierter Benutzer
25364 Brande-Hörnerkirchen



BeitragVerfasst am: Sa 12 Okt, 2019 12:56    Titel: Straßenautos mit Scheibenbremsen vorne vor und bis 1955  

Hallo Carsten,

hier eine Aufstellung:

1949: Crosley Hotshot (US-amerikanischer offener Kleinstwagen)
Ende 1949, Modelljahr 1950: Chrysler Crown Imperial
Herbst 1955: Triumph TR3
Oktober 1955: Citroen DS

Viele Grüße

Dirk
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2018
Hamburg



BeitragVerfasst am: Sa 12 Okt, 2019 20:53    Titel:  

@ Dirk
Danke wie immer für die tolle Recherche.

@ Carsten
ich hatte nur geschrieben, wann Jaguar erstmalig an Vorder- und Hinterachse Scheibenbremsen hatten und das war ab 1957 und darum geht's ja auch insgesamt im Vergleich zum E-Type. Der Austin-Healey 100S hatte ab 1955 erstmalig in Europa serienmäßig rundum Scheibenbremsen. Aber auch der MGA Twincam hatte bereits ab 1958 serienmäßig an Vorder- und Hinterachse Dunlop Scheibenbremsen. Damals waren die Briten allen noch voraus. Z.B. seit 1949 auch serienmäßig die Zahnstangenlenkung in MG's. Letztendlich profitieren wir ja bei unseren Jags mit rundum Scheibenbremsen, denn die meisten hatten rundum Trommelbremsen.

Wie ich schon geschrieben habe bremsen die Lucas Bremsen nur über viele Jahre bzw. Jahrzehnte gut, wenn die Bremsflüssigkeit regelmäßig lt. WHB gewechselt wird. Grund ist, das sonst die Zylinder wegen dem erhöhtem Wasseranteil anfangen zu rosten (Kolben sind günstig zu wechseln), weil in der Tat der Gummiring im Kolben sitzt. Wenn man dann nach 10-30 Jahren nur die verrosteten Kolben wechselt, reiben sich die Gummiringe in den alten Zylindern kaputt oder dichten nicht mehr. Ein wenig Rost im Zylinder kann man sehr gut durch schleifen und honen wieder zu einer ebenen Dichtfläche bekommen. Die kleine Kolbenführungsstange bei Lucas und Dunlop ist nicht dringend erforderlich und entfiel bei den späteren und auch Nachbauten in den Bremssätteln. Ja, bei den Girlingbremsen ab E-Type S2/XJ6 sitzt der Dichtungsring auch im Zylinder und es reicht bei fester Bremse durch Schmutz und Rost der Wechsel der Kolben, der dann die Dichtung wieder übernimmt. Die Zylinder übernehmen nur die Funktion der Führung der Kolben und müssen nur geschliffen/ poliert werden.

Die Entwicklung der Scheibenbremsen bei und für Jaguar siehe hier:

https://www.jaguarheritage.com/jaguar-history/jaguar-engineering/disc-brakes/

Egal ob Ferrari, Jaguar, Aston Martin usw. oder deren verschiedenen Modellen, sie hatten alle Lucas/ Dunlop, sie unterscheiden sich nur in der Zylinder/ Kolbengrösse. Mein 3.8 MKII hatte ja auch vorne und hinten Lucas Bremsen und mit dem fetten Girling Bremskraftverstärker mit einem enormen Ratio von 4.25:1 ist die Bremswirkung auch sehr gut. Mein Vorbesitzer hat trotzdem die vordere Bremse auf 3-Pod Girling vom E-Type S2 bzw. XJ6 umgebaut. Damit bremst er natürlich noch viel besser.

Da es bei Jaguar wegen der rundum Scheibenbremsen öfter mal zu Auffahrunfälle kam, weil alle anderen wie Mercedes, Porsche und Co noch rundum mit Trommelbremsen fuhren, hatte der MKII serienmäßig ein kleines verchromtes Schilchen mit roter Schrift mit "Vorsicht Scheibenbremsen" :-)

https://www.pistonheads.com/gassing/topic.asp?h=0&f=140&t=1644066

Gruß
Rainer
Wer liefert was?
      
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