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XJ Serie 1 bis 3  >>  xjc 6 oder 12 Zylinder ?
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flexx_x3
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salzburg



BeitragVerfasst am: So 19 Jan, 2020 19:03    Titel: xjc 6 oder 12 Zylinder ?  

Guten Tag Mitglieder!

Ich bin auf der Suche nach einem "gutem xj-c".
Wurde von einem Mitglied freundlicher Weise auf einen xjc 12 Zylinder aufmerksam gemacht.
https://www.willhaben.at/iad/gebrauchtwagen/d/auto/jaguar-xj-5-3-coupe-353178261/

Diese Anzeige ist mir bereits bekannt, jedoch kenne ich 1. noch niemand Kompetenten in der Nähe der eine Art "vorschau" machen könnte..und 2. habe ich letztlich einige zu bedenkende Fakten zum 12 Zylinder gehört, die mich eher zu einem 6 Zylinder bewegen. -Z.b. soll die Wartung und Anfälligkeit erheblich höher sein als beim 6 Zylinder..oder?

Der 3. Punkt ist der wichtigste; da ich durch Behinderung gar nix selber machen kann, also nicht mal fahren, habe ich vorm geringen Kaufpreis etwas Respekt, weil bestimmt einiges zu machen wird sein und wie gesagt, von der Distanz aus Salzburg gesehen ein Vorurteil wegen Punkt 1,2, und 3 gefallen ist.

Wie seht Ihr die Thematik 12 Zylinder ..und in dem Fall "niedriger" Kaufpreis ?

Nochmals danke, würde mich auf eine Antwort freuen!
LG
FELIX
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: So 19 Jan, 2020 20:12    Titel: 6er oder 12er.........????  

Hallo Felix,

schön, daß Du nicht lockker läßt un weiter deinen Traum verfolgst.......bewundernswert !!

Zu Deiner Kernfrage: natürlich ist eine V12-Motor rein technish eine ganz andere Hausnummer, als ein Reihen-6er......das ist doch gar keine oder eine sehr "akademische" Frage - je nach Standpunkt, Möglichkeiten und Lust und Laune.....

Letztlich kanst nur Du das alleine entscheiden.

Ich selbst kann auch weder einen 6er, noch einen V12er technisch domptieren/beherrschen und brauche fremde Hilfe.

Einen Jaguar-Kenner im Raum Klagenfurt zu finden, scheint mir eine klare "Forumsaufgabe" und den aufgerufenen Preis möchte ich als Konsequenz der zugegebenen Teilrestaurierung einstufen. Die Anzeige läßt ja auch erkennen, wo die Konkurrenz sich für dieses Modell befindet.....also ist an diesem Exemplar einiges nicht ganz so, wie es eigentlich sein soll (erkennt man sowohl aus den Fotos, als auch aus dem Text) deshalb ist eine eingehende Inspektion unumgänglich. Zudem sollte das Auto zu Lasten des Verkäufers verkehrsbereit gemacht werdem. Wenn das abgelehnt würde, kann ich nur zur Aufgabe dieses Projektes raten - dann ist noch mehr faul.

Gruß - Peter aus FFM

meine persönliche Meinung: ein Reihen 6er ist NIX Besonderes - auch wenn es ein Jaguar-Motor ist; dagegen ist ein V12-Motor von Jaguer insbesondere als Einspritzer - S2 - ein technischer Leckerbissen, was ich eher "als technisch anspruchsvoll" denn "als wartunganfällig" bezeichnen würde, aber hier zeigt sich die Subjektivität der möglichen Sichtweisen.......
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gogoldive
registrierter Benutzer
Rösrath



BeitragVerfasst am: So 19 Jan, 2020 22:29    Titel: XJ 12  

Hallo Zusammen,

ob 12 oder 6 Zylinder ist eine Frage die jeder nur für sich selber beantworten kann. Ich hatte 2x 12er und würde mir immer wieder
einen kaufen.

Das angebotene Fahrzeug ist aber wohl nicht das richtige.....für den Preis gibt es nix vernünftiges. Bezweifle auch das der
Wagen in Klagenfurt steht, auf den Bildern und auf dem Nummernschild ist das Kölner Autohaus Wellsow zu erkennen. Das Autohaus ist in Köln Porz, die Fahrzeuge, vor allem sog. Oldtimer meist viel zu teuer für den Zustand.....hab mir da schon x-mal Autos angeschaut und hab mich immer gefragt wer diese kauft. Wir können die Dame in der Nähe von Klagenfurt ja mal kontaktieren.....

Beste Grüße
Günther
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: So 19 Jan, 2020 22:46    Titel: Autohaus Welssow in Köln.....  

DAS hat auch mich stutzig gemacht und ein Blick in das Internet bestätigt die Feststellung:

https://www.google.com/search?client=safari&rls=en&q=autohaus+wellssow+gmbh+k%C3%B6ln&ie=UTF-8&oe=UTF-8

"Finger weg" von dieser Karre.........jede Minute daran gehängt ist Zeitverschwendung !! Gruß - Peter aus FFM
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flexx_x3
Sponsor 2019
salzburg



BeitragVerfasst am: Mo 20 Jan, 2020 9:14    Titel:  

Hallo Peter und gogoldive,

Danke Euch vielmals für Eure Gedanken zum V12. Löst bei mir wieder etwas aus..
Natürlich ist ein V12 ganz etwas anderes, keine Frage. Ich hab halt Bedenken, 1-2 wirklich kompetente Mechaniker im Raum Salzburg zu finden, die mit dem v12 vernünftig umgehen und wissen was Sie tun. Diese Leute werden ja scheinbar immer weniger ..oder?-Ich bin mittlerweile schon etwas übertrieben vorsichtig.:-)

Hier hätte ich einen schönen v12, wie gefällt Euch das Angebot:
https://www.classicdriver.com/en/car/jaguar/xjc/1976/721824

Vorallem aber Danke, dass Ihr mich womöglich vor Problemen, zumindest vergebene Mühe bewahrt habt! Davor hab ich am meisten Angst, mich übers Ohr haun´zu lassen. Aber schön das es hier so viel Hilfsbereitschaft gibt, dass ist mir eine große Hilfe!

Freu mich bei Gelegenheit sehr von Euch zu hören,
LG
felix
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Mo 20 Jan, 2020 10:35    Titel: der nächste Versuch.....  

OK ......das Angebot scheint schon eher etwas seriöses zu sein......und Welden bei Augsburg ist ja nun von Salzburg aus auch nicht so ganz aus der Welt.......es lohnt auf jeden Fall der Nachfrage und ggfs. der Sicherung einer Option und einer eingehenden Kontrolle mit Kaltstart und Probefahrt + Sicht von unten und unter die Bodenteppiche etc.

Die Fotos machen einen guten Eindruck - lediglich der Leaper gehört nicht auf die Haube......und das Radio ist zu neu, aber akzeptabel......ein wenig ist auch an der Elektrik verändert/ergänzt......Gruß - Peter aus FFM

PS: habe die Fotos runtergeladen und nochmals ganz in Ruhe angesehen; eine gute Präsentation von einem recht guten Objekt - winzige Spuren von Patina..........ich bräuchte ein 45 sec Video zum Motorlauf und weitere Fotos vom gesamten Unterboden von außen und von innen mit aufgenommenen Bodenmatten, einen Grif in den Bereich der Kondensatauffangwanne unter der Hutablage, dazu einen Blick in die oberen Motorraumecken li. und re., einen Kaltstart mit Warmlaufphase bis Betriebswärme und eine Probefahrt mit allen Straßenarten Stadt-, Land- und Autobahn, und einen Blick unter den Wagen auf der Hebebühne mit einem Hammer..........dann wäre ich verhandlungsfähig..........
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falcco
Sponsor 2020
Wermelskirchen



BeitragVerfasst am: Di 21 Jan, 2020 10:56    Titel: Coupe Angebot  

Falls FZG einwandfrei, nach Peters sehr fundierten Vorschlägen, scheint der Preis für dieses Modell akzeptabel zu sein.
Würde nach Betrachtung der Bilder noch ein paar kleine Anmerkungen treffen:

Interieur: Dachhimmel wirft schon einige Falten, irgendwann muss die Dachhimmelschale raus und neu bezogen werden.
Das Tachometerinstrument weist keine Chromumrandung auf, wie die benachbarten Instrumente. Ist also neuen Datums, da spätere XJ S2 Limos, wie meiner Bj. 78 sämtlich ohne Chromblenden. Ausgetauscht, warum?

Lenkrad ist upgegradet, meines Wissens von der Limousine der Serie 3

Der Motorraum stellt sich gepflegt dar, Vorgänger hatte sogar neuen Klimakompressor investiert. Sind in dem Zusammenhang auch sämtliche Leitungsdichtungen erneuert worden, da alte Dichtungen mit neuer Kältegasgeneration irgendwann aufgeben.

Wenn man bereit ist, Dir die von Peter vorgeschlagenen Prüfungen durchzuführen und eine Agenda über den Wagen aushändigt und alles O.K., wäre das ein beneidenswertes Exemplar.
Insbesondere die gelungene Farbzusammenstellung, die hätte ich auch gerne an meinem Fahrzeug gehabt! Zwar gleiche Innenausstattung, aber außen braun mit schwarzen Vinyldach, na ja, war halt meines Vaters Geschmack Anno 1978.

Viel Spaß beim Sondieren.

Gruß aus dem bergischen Wermelskirchen

Hanns-Peter
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flexx_x3
Sponsor 2019
salzburg



BeitragVerfasst am: Di 21 Jan, 2020 12:39    Titel:  

Hallo zusammen wiedermal,

danke für Eure super Hinweise!
Wenn ich das richtig verstehe, sollte mir der Verkäufer vorab noch Fotos/Video schicken, um bei einer positiven Einschätzung unsererseits das Fzg. vorort von mir und einem sachkundigen geprüft werden kann.
Richtig?

Ich habe die Punkte nochmal zusammengefasst, die ich dem Verkäufer schreibe:
-ein wenig ist an der Elektrik verändert/ergänzt, warum?
-ein 45 sec Video zum Motorlauf.
-weitere Fotos vom gesamten Unterboden von außen und von innen mit aufgenommenen Bodenmatten.
-Dachhimmel wirft schon einige Falten.
-Das Tachometerinstrument weist keine Chromumrandung auf, wie die benachbarten Instrumente. Ist also neuen Datums, da spätere XJ S2 Limos, wie meiner Bj. 78 sämtlich ohne Chromblenden. Ausgetauscht, warum?
-Lenkrad ist upgegradet, meines Wissens von der Limousine der Serie 3, warum?

Diese Sachen müßen dann Vorort geprüft werden:
-einen Grif in den Bereich der Kondensatauffangwanne unter der Hutablage,
-dazu einen Blick in die oberen Motorraumecken li. und re., einen Kaltstart mit Warmlaufphase bis Betriebswärme und eine Probefahrt mit allen Straßenarten Stadt-, Land- und Autobahn, und einen Blick unter den Wagen auf der Hebebühne mit einem Hammer.

Ich hoffe das stimmt so?!

LG
felix
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mo 27 Jan, 2020 10:00    Titel:  

Das grüne Coupe sieht auf den Bildern gut und gut gepflegt aus. Die Coupes sind teuer, weil selten und wunderschön.
Ich würde mir überlegen, ob nicht auch eine sehr gepflegte Limousine infrage käme, die bei gleichem Zustand weniger als die Hälfte kosten können. Auch die Auswahl ist viel größer.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Peter-XJS
registrierter Benutzer
EU/D



BeitragVerfasst am: Mo 27 Jan, 2020 15:52    Titel:  

Für einen Coupé-Fan kann eine Limousine keine Alternative sein......egal wie billig die sein mag.

Gruss

Peter
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Mo 27 Jan, 2020 17:30    Titel: Alternative für einen XJ12C........  

Hallo Peter,

DAS war ein guter Spruch.......Ich habe dem Autor dieses Threads kurz zuvor in einer PN geraten; diesen Wagen zu kaufen, wenn er es sich finanziell leisten kann......alklkes andere wird sich - auch unter den für ihn abshbar erschwerten Bedingungen gaz von alleine ergeben bzw. sich entwickeln.

Für einen XJ12C gibt es KEINE Alternative !!!

Gruß - Peter aus FFM
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Mo 27 Jan, 2020 18:34    Titel: zum Thema schrieb ich......  

...... an den Threadautor in der Empfehlungs-PN u.a.:

Beschaffe Dir das Buch LION´S JAGUAR XJ EIN VERMÄCHTNIS IN DREI SERIEN von Heiner Stertkamp mit der ISBN Nummer: 978 - 3942153 - 10 - 2

Dort werden auf den Seiten 194 - 223 beide Motoren beschrieben bzw. erläutert.........gruß - Peter aus FFM
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XJ12_Fahrer
registrierter Benutzer
Bad Homburg



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 6:36    Titel:  

Zeit das Loblied auf das Coupé zu beenden... durch die fehlende B-Säule und die Rahmenlosen Scheiben sind die Windgeräusche im Fahrzeug deutlich höher als in der Limousine, laut den Tests ist ab Tempo 100 keine normale Unterhaltung mehr möglich. (Aktueller Beitrag in Classic Cars).
Wer den Unterschied zwischen dem 6 und dem 12 Zylinder hören will... https://m.youtube.com/watch?v=_QNLkW059HQ

Also erst Probe fahren, dann entscheiden.Tolles Design ist nicht alles und V12 rules!

Beste Grüße

Andreas
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flexx_x3
Sponsor 2019
salzburg



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 8:39    Titel:  

Hallo,

vielen dank! Das Buch von Lyons ist bestellt.
Werden jetzt einige intensive Tage für mich, denn das Angebot sieht gut aus und Hilfe beim begutachten und kaufen scheint möglich zu sein.
Ich halt Euch gern am laufenden.
l.g.
felix
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 9:04    Titel: die Windgeräusche......  

@ Andreas:

Ja- Du hast natürlich recht. Dieses Manko hat das Cupoé nun einmal - egal ob 6er oder 12er und das war hier die Ausgangsfrage, die nur durch "Woolfie" in eine Überlegung "Coupé oder Limousine" erweitert wurde. Auch bei der Limousine hört der Spaß bei 120 kmh auf, wenn man keine besonderen Maßnahmen ergreift. Aber wenn ich mir MEINE Fahrgewohnheiten überlege und sogar einbeziehe, daß ich mit dem Zweitwagen jährlich 25-30.000 km zurücklege und dabei 10-15mal von FFM nach HH und zurück fahre, komme ich zu dem Ergebnis, daß ich mehr als 50 % aller Strecken deutlich unter 100 kmh, weil in der Stadt.... unterwegs bin. Gut, das mag individuell unterschiedlich ausfallen, aber ein XJ12C ist einfach wie er ist - für mich über jeglicher Diskussion stehend (ähnlich einem Citroen DS-Cabrio), selbst wenn er wirklich wegen dieser konstruktionsbedingten Nachteile nur so kurze Zeit gebaut wurde.

Das alles ist nachlesbar und sofort erfahrbar und jeder muß für sich entscheiden, ob er damit leben will/kann oder nicht.Ich bleibe bei meiner Empfehlung an Felix und beneide ihn ein wenig, wenn er tatsächlich diesen Wagen kauft - freilich, ohne ihn beeinflussen zu wollen. Gruß - Peter aus FFM

Die Jaguar XJ-Coupes sind übrigens in dem empfohlenen Buch auch sehr gut beschrieben.........auch ihre Nachteile sind in der Literatur - z.B. in den Werken von Nigel Thorley gut und ehrlich ausgeführt.
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 9:40    Titel: Video ist recht gut  

@ Andreas,

so, nun habe ich mir auch das Video in Ruhe zu Gemüte geführt und muß sagen: alle darin gemachten Äußerungen kann ich mit meinem Wissen von diesem Wagentyp unterschreiben. Mein Urteil bleibt dasselbe.

Ich hatte gehofft, die Windgeräusche vorgeführt zu bekommen, aber das ist wohl eher schwierig, wie man ja schon an dem Vergleich des 4.2 Motorgeräusches gegen das des V12-Motors bemerken kann. Der seidenweiche Lauf eines V12 kann ganz anders präsentiert werden.....da muß man aber auch etwas für tun.......die Motoren können auch wie die eines Traktors klingen, oder wie ein Sack voller Nüsse......Gruß - Peter aus FFM

dazu der folgende Link aus diesem Forum:

https://www.jaguar-forum.de/forum/viewtopic.php?t=60946&highlight=soaund+of+silence
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Peter-XJS
registrierter Benutzer
EU/D



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 11:09    Titel:  

Moin,

ein klasssisches Coupé fährt bzw. besitzt man aus ästhetischen-, nicht aber aus Vernunftsgründen.

Grüsse

Peter
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XJ12_Fahrer
registrierter Benutzer
Bad Homburg



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 11:21    Titel:  

Alles valide Argumente aber das Hauptproblem bleibt: Beim XJ-C fehlen die Rahmen um die Fenster und die B-Säule fehlt daher gibt es auch keine vernünftige Abdichtung.
Daher wie geschrieben erst einmal Probe fahren und sich ein eigenes Bild machen.
Ich beschwere mich nicht wenn im Cabrio mit offenem Verdeck bei Tempo 160 der Orkan tobt und die Base Cap abhebt, ganz im Gegenteil.
Bei der Limousine stören mich die Windgeräusche bei dieser Geschwindigkeit dagegen schon, hier erwarte ich gediegene Ruhe, vom Motor höre ich ja schließlich auch nichts.

Beste Grüße

Andreas
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 11:44    Titel: Taten sind jetzt gefragt......  

Wir können uns jetzt hier die Finger fusselig tippen, Felix muß jetzt irgendwen finden, der für ihn den Wagen inspiziert und ihm zu einem entscheidenden Urteil begleitet. Erst wenn Felix sich hier wieder dazu äußert kommt dieser Thread zu einem Ende. Warten wir´s ab.....Gruß - Peter aus FFM
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flexx_x3
Sponsor 2019
salzburg



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 11:57    Titel:  

Danke Euch!
Eure Motoren sind ja Kunstwerke!

Wie Peter H. richtig sagt, werde ich intensiv in mich gehen und Euch dann gerne meine Entscheidung mitteilen.
Bis jetzt spricht für mich ..aufeinmal alles für den v12. Aber ich werd noch so gut´s geht recherchieren.
Falls noch jemand ein Tatschlagargument pro oder contra v12/6er hätte, bitte gern!:-)
l.g.
felix
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Willi
Sponsor 2020
Stuttgart



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 13:37    Titel:  

Hallo Felix,
Für den 12er dringend einen guten Mechaniker. Beim 6 Zylinder auch wichtig, aber viele trauen sich nicht an den 12 er.
Ich hatte ca. 5 Jahre einer XJ-S 12er und wollte heute keinen mehr haben. Mich hat es geärgert, dass man wegen allem was den Motorraum betrifft erst Mal 1 Stunde für Platz schrauben muss. Aber nur meine Meinung

Grüße Willi
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 20:37    Titel: Wartung und Pflege eines V12-Motors......  

......brauchen schon einen guten Mechaniker oder einiges an technischem Verständnis und beides wächst eben NICHT in dem Maß nach, wie diese Technik schnell veraltet. Dennoch sage ich: der Jaguar V12-Motor ist ein geniales Werk und die Konstrukteure haben m.E. sogar darauf geachtet, daß man die verbliebenen Motorfreiräume noch genau mit den Schlüsseln nutzen kann, die man eben für jeden einzelnen Vorgang benötigt.

Ich mache es mir jetzt einmal ganz einfach: rechne einfach das doppelte an Zeit gegenüber einem 6er, dann wirst Du in den meisten Fällen positiv überrascht sein. Gib Dir und jedem anderen, der Dir an Deinem 12er einmal helfen soll dieses Zeitbudget, und lege die Differenz in Geld zurück, dann geht Dir das Geld für die einmal notwendigen Ersatzteile auch nie aus.

Das sind zwar sehr grobe Faustregeln, aber ich mache das Spiel ja nun schon 25 Jahre mit und wünschte, mir hätte damals irgendjemand so einen Tip gegeben........Schau, daß Du Dir umgehend das richtige Werkzeug zusammensuchst, damit auch Du die Erfahrung machen kannst, wie hervorragend diese Maschine und ihr vermeintlich knappes Umfeld konstruiert ist.

@Willi: hast Du seinerzeit so gedacht ?

Gruß - Peter aus FFM


Zuletzt bearbeitet von Peter Hilgenstock am Di 28 Jan, 2020 21:28, insgesamt einmal bearbeitet
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Peter-XJS
registrierter Benutzer
EU/D



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 21:26    Titel:  

Wartung und Pflege eines V12-Motors......
......brauchen schon einen guten Mechaniker oder einiges an technischem Verständnis und beides wächst mit in dem Maß nach, wie diese Technik schnell veraltet.


Sorry, Peter, aber du meintest wahrscheinlich ...."wächst nicht in dem Maß nach"....

Ich bin jedenfalls heilfroh, keinen 12er zu haben. Hier in Münster macht der 4.2 schon Probleme, die "normale" Briten-Schrauber nicht wirklich beherrschen. Mein Coupé war bei einer relativ bekannten Werkstatt für britische Klassiker, dort habe ich beide Tanks erneuern lassen, anschliessend lief der Motor gar nicht mehr, bzw. ging immer aus. Angeblich waren beider Vergaser defekt, was jedoch nicht stimmte, wie sich in einer anderen Werkstatt herausstellte. Und das wird in Zukunft nicht besser, es werden eher weniger Spezialisten.

Gruss

Peter
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 21:33    Titel: Sagst Du uns noch......  

@ Peter,

.......WAS genau nach der Tankoperation tatsächlich die Ursache dafür war, daß der Motor gar nicht mehr lief ? Gruß - Peter aus FFM
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Willi
Sponsor 2020
Stuttgart



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 22:32    Titel:  

@ Peter (Hilgenstock),
ich schraube gerne und war in 5 Jahren nur 1* in der Werkstatt beim Kenner. Das war der Zusammenbau des Differenzials und der Hinterachse. Da habe ich mich nicht dran getraut, wollte aber eine "bessere" HA.
Wenn ich es richtig raus lese, ist Felix kein Schrauber. Um so wichtiger ist eine gute Werkstatt. Das hat nichts mit Geld zu tun. Für viel Geld kann man auch viel Murks bekommen.

Grüße, Willi
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Peter-XJS
registrierter Benutzer
EU/D



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 22:34    Titel:  

.......WAS genau nach der Tankoperation tatsächlich die Ursache dafür war, daß der Motor gar nicht mehr lief ?

Schwer zu sagen, vermutlich wurde nach den Tankwechseln (angeblich Rostablagerungen) an der Spritzufuhr gewerkelt, jedoch ohne Erfolg. Vorher lief der Motor nicht wirklich rund, das lag wie gesagt, angeblich am schlechten Sprit, da in den Tanks Rost war. Deshalb habe ich auf Anraten neue Tanks einbauen lassen.

Ich werde es wohl nie erfahren, was genau die Ursache war, jedenfalls war es sehr teuer und die Tankgeber arbeiten bei beiden Tanks nicht mehr. Auf kostenlose Nachbesserung hätte ich zwar Anspruch, aber darauf werde ich verzichten und die Mängel in einer anderen Werkstatt beheben lassen. Das wird man dort natürlich auch nicht aus Nächstenliebe machen.

viele Grüsse

Peter
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Peter-XJS
registrierter Benutzer
EU/D



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 22:36    Titel:  

Um so wichtiger ist eine gute Werkstatt. Das hat nichts mit Geld zu tun. Für viel Geld kann man auch viel Murks bekommen.


Das kann ich bestätigen.

Peter
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Di 28 Jan, 2020 22:37    Titel: gerade wenn.......  

......man KEIN Schrauber ist, muß man als Jaguar-XJ- Besitzer mit dem Kopf versuchen, die Technik zu verstehen und das ist unabhängig davon, ob es ein 6er oder ein V12 wird, aber das weiß Felix wohl auch sehr genau......u.a. stellt er diese Frage doch zu Recht.....Gruß - Peter aus FFM
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



BeitragVerfasst am: Do 30 Jan, 2020 10:38    Titel:  

Nach meinen Erfahrungen, liegt es nicht einmal am Verstehen der Technik bei den meisten gewerblichen Schraubern, sondern mehr um Denken abgeschaltet, Vorgehen nach Schema F.

Es wird keine saubere Diagnose mehr gemacht, sondern nur nach "Hatte ich schon mal das liegt an...." gearbeitet.
Dann das ganze auch noch flott flott, Zeit ist Geld.
So kann man an der alten Technik aber nichts tun.

Genaue Diagnose, das braucht Zeit, eben auch manchmal Zeit bei Kaffe und Fluppe begleitet von viel Nachdenken.
Dann systematisch Handeln und die Arbeit letztlich mit Liebe und Sorgfalt erledigen.
Passt eben nicht in die heutigen Anforderungen die eine Werkstatt wirtschaftlich erbringen muss.
Die alten Hasen, die eben ihren Job machen weil sie ihn lieben, sich Zeit und Ruhe nehmen sterben leider immer weiter aus.
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Peter-XJS
registrierter Benutzer
EU/D



BeitragVerfasst am: Do 30 Jan, 2020 11:00    Titel:  

Genauso isses......absolut zutreffend beschrieben.



1f44d.png

Zur Vollansicht Bild klicken.
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Peter-XJS
registrierter Benutzer
EU/D



BeitragVerfasst am: Do 30 Jan, 2020 11:01    Titel:  

Für einen anderen Klassiker habe ich solch einen Altmeister, er ist 72 und kennt die Autos in- und auswendig. Ich mag gar nicht daran denken, wenn der irgendwann mal nicht mehr im Einsatz ist.

Gruss
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Argonaut-10
registrierter Benutzer
München



BeitragVerfasst am: Fr 31 Jan, 2020 12:15    Titel:  

Vollkommen richtig, Thomas. Das Nachdenken wird in unserer Zeit immer rarer; das betrifft leider inzwischen alle Bereiche des Lebens, wo die meisten Menschen nur noch Bilder, Filme und knackige Messages aufnehmen, aber nicht bereit sind, in die Tiefe zu gehen.
Diese Werkstätten sterben aus und auch ich kenne einige, die immer noch jenseits der 65 arbeiten... aber wenn die mal nicht mehr sind... dann wird es schwierig.
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Fr 31 Jan, 2020 14:00    Titel: deshalb meinte ich zuvor........  

..........man muß als Besitzer eines XJ HEUTE selbst versuchen zu verstehen, wie diese Technik genau funktioniert, um notfalls selbst eingreifen zu können oder einem Helfenden u.U. vermitteln zu können, was jeweils akut an dem Patienten zu machen ist, womit ich sagen will: man muß in die Lage kommen, selbst eine Vorstellung dazu entwickeln zu können, welche Ursache ein beobachteter Fehler denn akut haben könnte. Man muß dann gar nicht selbst schrauben können.......ist dann auch weniger abhängig von scheidenden Shraubergenerationen.......dieses Problem kenne ich nur zu gut. DAS ist eine Tatsache und wir müssen alle einen Ausweg finden. Gruß - Peter aus FFM

PS: Die alte Firma L&S in FFM wurde bis 2003 von den Herren Lemke und Schöne geführt. 2003 Ging Herr Schöne in den Ruhestand und Herr Lemke führte die Firma bis 2010 weiter und übergab dann an Herrn Augustin. Seit 2010 aber gibt es in dieser Firma absolut keine positive Entwicklung mehr. Der Hof und - wie vor wenigen Tagen selbst besichtigt - mittlerweile auch die Werkstatt wachsen mit Schrottkisten zu. Herr Augustin hat mittlerweile auch keinen einzigen Mitarbeiter mehr und meint: die Arbeit wachse ihm über den Kopf. Diese Entwicklung habe ich aber 2010 schon zu spüren bekommen......ein einziges Desaster !!! Schade um dieses seinerzeitvon den Herren Lemke & Schöne gut geführte Unternehmen.
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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



BeitragVerfasst am: Fr 31 Jan, 2020 14:27    Titel:  

Gibt es denn überhaupt noch Werkstätten die in Jaguar (Alt) können und die o.a. Kriterien und Berufsehre in sich tragen ? Heißt denen man ein Auto absolut anvertrauen kann . Es gibt ja im Forum eine Liste Werkstätten .Aber gibt es da welche die noch besonders herausstechen?
VG
Andi
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Peter-XJS
registrierter Benutzer
EU/D



BeitragVerfasst am: Fr 31 Jan, 2020 15:45    Titel:  

Hi Andi,

meistens kommen Werkstattkontakte aufgrund von Empfehlungen zustande. Eigentlich ist das aber eher ein Nachteil, denn man begegnet dem vermeintlichen Profi dann mit einem Vertrauensvorschuss, den er womöglich gar nicht verdient hat. Und oft kann man als Laie nicht beurteilen, ob die Arbeiten gut sind/waren. Mängel stellen sich oft erst später heraus.

Fähige und faire Kenner/Schrauber zu finden ist m.E. Glücksache.

Für meine Youngtimer/Daily-Driver und die XJS (Fl.) habe ich eine eigene Werkstatt. Bei Bedarf kommt dann ein "Freund" und beschäftigt sich dort. Teile gibt's im Netz.

Gruss

Peter
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Willi
Sponsor 2020
Stuttgart



BeitragVerfasst am: Fr 31 Jan, 2020 15:45    Titel:  

Hallo,
ich glaube, das Vertrauen in eine Werkstatt ist immer auch eine persönliche Sache.
Nach 25 Jahren Oldtimer, davon 90% Jaguar habe ich nicht oft eine Werkstatt benötigt. Wenn, dann Jochen Extra von Extra Mobile in Straubenhardt. Bei ihm war ich mit meinem MK II und XJ-S 12 Zylinder. Absolutes 100% Vertrauen in Jochen Extra, seine Werkstatt und seine Mitarbeiter. Aber da ist halt auch das persönliche Kennen über den Club und Veranstaltungen. Das bindet.
Anrufen oder vorbeifahren schadet bestimmt nicht. Allerdings ist das liebste Kind die Engländer bis 1970 und Rennen. An meinem XJ-S hatte er die Hinterachse mit Differential neu gemacht - nicht gern aber dafür perfekt und sauber. Der XJ-S ist fast schon zu modern, hat (oder hatte ? wir hatten schon lange keinen Kontakt mehr) aber selber ein 12er Coupe. Von daher..............
In der Werkstatt wird jedenfalls Benzin gelebt.

Grüße, Willi
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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



BeitragVerfasst am: Fr 31 Jan, 2020 19:51    Titel:  

Hallo Willi & Peter
war gerade mal auf der Webseite sieht sehr nach Vertrauen und Liebe zum Detail aus . Jedenfalls sehr schlicht und ohne großes Getöse. Wir haben hier in der Nähe "Meister Florian" , auch Jaguar u.a. Da hat aber der Inhaber gewechselt ,nachdem die Legende Meister Florian in Rente ging. Ich denke es ist wichtig das man für den Ernstfall einen Plan B hat und weiß wo man vertrauensvoll hin könnte . Ich würde da auch ein paar Meter weit fahren,wenn man die Gewissheit hat in Guten Händen zu sein . Ohne ahnungslose Abzocke der Protagonisten erleben zu müssen. !

Gruß
Andi
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jphdittmar
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hannover



BeitragVerfasst am: Di 11 Feb, 2020 20:13    Titel:  

Nochmal zum Thema 6. oder 12er.
Muss man selber entscheiden.
Beide haben ihr für und wieder der 12 hat mehr Leistung und verbraucht mehr. So viel komplexer ist er aber letztlich nicht.
Revisionen kosten auch in ähnlicher Größenordnung. Beide Motoren sind toll der 12 hält eher länger aber auch der 6er ist nicht gerade ein simpler bauernmotor. Fahrdynamisch ist der 12er mit Automatik nicht viel temperamentvoller als der handgeschaltete 6er.
Früher war der kleine im Unterhalt dtl günstiger weil Motoren und Teile günstig zu bekommen waren aber das ist inzwischen Geschichte.
Der 12er ist verbauter und viel seltener.
Aus meiner Sicht sind beide toll, ich selber würde immer das bessere Auto kaufen unabhängig vom Motor.

Mit freundlichen Grüßen jens
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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Di 11 Feb, 2020 20:30    Titel: "immer das bessere Auto kaufen unabhängig vom Motor"  

Hallo in die Runde,

Oh ja, das ist ein äußerst wichtiger Gesichtspunkt bei der Behandlung der Ausgangsfrage. Meine Erfahrung ist, daß die Kosten einer Karosserieinstandsetzung zu denen der Technikinstandsetzung weit höher als 10 : 1 einzuschätzen sind. Insofern sollte man - hat man einen guten XJC gefunden oder gar in Aussicht zuschlagen - völlig unabhängig davon, ob unter der Haube ein 6er -Reihenmotor oder ein V12 seine Arbeit verrichtet. Drehmomentwoge hin oder her......Gruß - Peter aus FFM

PS: ich mußte einfach den Begriff "Drehmomentwoge", den "XJ12_Fahrer" hier im Forum einmal gebracht hat, wieder einmal anwenden......
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XJ_12_C
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Niederösterreich



BeitragVerfasst am: Di 25 Feb, 2020 11:39    Titel: Als ob die nie weniger werden...  

Es passt so schön in diesen *Fred*.
Einfach nur ansehen und sich drüber freuen...

Viel Vergnügen beim Betrachten.

L.G. Peter

https://www.youtube.com/watch?v=W6EBi6AFxiM
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gogoldive
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Rösrath



BeitragVerfasst am: Di 25 Feb, 2020 12:03    Titel: danke  

sehr, sehr fein, mir gefällt am besten ein
Daimler Coupe, in silber, schwarzes Vinyldach und natürlich als bekennender das alle RHD sind, so gehört sich das für einen
echten Briten.
Beste Grüße aus Kärnten
Günther
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Willi
Sponsor 2020
Stuttgart



BeitragVerfasst am: Di 25 Feb, 2020 12:04    Titel:  

So viele Coupés auf einem Treffen. Und der 4 Door muss hinten ran 😀

Schöner Film.
Grüße Willi
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OldAndi
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Im Lande



BeitragVerfasst am: Di 25 Feb, 2020 17:38    Titel:  

Der dritte beim ausfahren aus dem PH, in diesem blau o.ä. , ist eine geniale Farbe .Sieht Super aus . War das eine Werksfarbe?

VG
Andi
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XJ_12_C
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Niederösterreich



BeitragVerfasst am: Di 25 Feb, 2020 18:42    Titel: Farbtabelle  

Hallo Andi

Vielleicht hilft dir die Farbkarte von 1974.

Ich finde geil den einen weissen XJC der die dicke Gumminudel am Kofferraum geklebt hat.
Dieser Spoiler war garantiert kein Original-Zubehör.




Farben - 1.jpg

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Peter Hilgenstock
Moderator
Frankfurt am Main



BeitragVerfasst am: Di 25 Feb, 2020 19:53    Titel: der die dicke Gumminudel am Kofferraum geklebt hat.  

Du meinst jene formale Entgleisung ?



Folie1.jpeg

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XJ_12_C
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Niederösterreich



BeitragVerfasst am: Mi 26 Feb, 2020 10:11    Titel: Gummi-Spoiler  

Guten Morgen Names-Vetter

Genauuu dieser sportliche Typ.

Ich gebe zu, in den 1980er Jahren hatte ich einen BMW 635 CSi-ALPINA. Der hatte auch so ein Teil am Kofferraum.

Noch dazu war meiner Bj. 1980. Von 1978 bis 1980 hatten vom Werk aus die extra *Dicken-Dinger*. Schön mit senkrechter Abschlusskante an deren Ende. Da prangte Rechts die Typenbezeichnung dick und fett drauf.

Ab 1981 waren die schon etwas dezenter...... Mit dahinter (auf Lack) liegender Typenbeschriftung.

Ich fühlte mich wie ein Schneekönig. Und hatte die Gewissheit, selbst im gemütlichen Stadtverkehr mit dem Heck nicht abzuheben...*GGGGGG*.

L.G. Peter
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OldAndi
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Im Lande



BeitragVerfasst am: Mi 26 Feb, 2020 11:28    Titel:  

Dann ist es das Türkis gewesen . Sieht fast wie aquamarin aus. Auch das Silbergrau in dem Reigen, sah sehr edel aus. War schon imposant die Karawane . Man müsste mal so viele XJS zusammenbringen .Das wär Super.

VG
Andi
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Woolfi
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Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mi 26 Feb, 2020 14:04    Titel:  

"Nach meinen Erfahrungen, liegt es nicht einmal am Verstehen der Technik bei den meisten gewerblichen Schraubern, sondern mehr um Denken abgeschaltet, Vorgehen nach Schema F."
Meiner Meinung nach liegt es daran, dass 90 der damit befassten 'Automechaniker" zum logischen Denken schlicht zu dumm sind.

"Es wird keine saubere Diagnose mehr gemacht, sondern nur nach "Hatte ich schon mal das liegt an...." gearbeitet. Dann das ganze auch noch flott flott, Zeit ist Geld. So kann man an der alten Technik aber nichts tun."
Zur sauberen Diagnose muss man aber intellektuell oder "denkkraftmäßig" in der Lage sein. Menschen, die von Bildungssystem für den Beruf des Automechanikers selektiert wurden, haben sich in der Grundschule als Mitschüler nicht durch besondere geistige Leistungsfähigkeit ausgezeichnet. Die schlaueren 'Ölfinger' / Mofatuner haben dann Maschinenbau studiert. Das muss man dabei immer bedenken, und kann es versagenden Automechanikern nur bedingt vorwerfen. Oft ist bei den alten Karren der Teufel ein Eichhörnchen und die Diagnose schon schwierig.

"Genaue Diagnose, das braucht Zeit, eben auch manchmal Zeit bei Kaffe und Fluppe begleitet von viel Nachdenken.
Dann systematisch Handeln und die Arbeit letztlich mit Liebe und Sorgfalt erledigen. Passt eben nicht in die heutigen Anforderungen die eine Werkstatt wirtschaftlich erbringen muss."

Das klingt etwas naiv nach guter alter Zeit. 1. Genaue Diagnose muss man "können". 2. Wenn die Diagnose Zeit braucht, weil die "alte Möhre" multipel kränkelt, muss das auch bezahlt werden. Damit dürften eine Teil der Oldtimerbesitzer deutliche Probleme haben. Einen komplexen Oldtimer reparieren lassen, ist wie einen Anzug einzeln anfertigen lassen. Das dauert zwangsläufig viel länger und muss viel teurer sein als ein Anzug, der in Serienfertigung hergestellt wird. Wer von den typischen Oldtimerbesitzern kann das bezahlen ? Ein geringer Teil.

"Die alten Hasen, die eben ihren Job machen weil sie ihn lieben, sich Zeit und Ruhe nehmen sterben leider immer weiter aus."
Die sterben zwangläufig aufgrund betriebswirtschaftlicher Mechanismen. Oder überleben als selbstausbeutende Hungerleider.

Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
Wer liefert was?
      
Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



BeitragVerfasst am: Do 27 Feb, 2020 11:29    Titel:  

Tja Woolfi, da hast du sicherlich an etlichen Stellen sehr recht.

Aber es gibt auch Leute, die sicherlich keine Fachleute für spezielle Fahrzeugtypen sind und sich daher jedes Fahrzeug und jeden Fehler von Grund auf erarbeiten. Letztlich sind alle Verbrennungsmotoren nach grundlegenden Prinzipien aufgebaut die wenn sie verstanden wurden auch bei jedem Fahrzeug Anwendung finden können.
Diese, ich nenne sie mal Universalschrauber, sind sicherlich bei einem Fahrzeug, welches sie nicht kennen, nicht die schnellsten Schrauber. Jedoch mit Geduld und viel Denkarbeit kommen diese Menschen dann auch Dingen auf die Spur, die andere mangels Grundverständnis oder Betriebsblindheit nicht hinbekommen.

Betriebswirtschaftlich, sind solche Leute in der Regel nicht in der Lage, davon zu leben, denn der Zeitaufwand steht in keinem sinnvollen Verhältnis zum zu erwirtschaftenden Gewinn.
Im Bereich der Enthusiasten findet man solche Leute aber. Hier im Forum gibt es einige davon.

Leider, ist der enthusiastische Zusammenhalt in der Oldieszene geringer je hochwertiger die Fahrzeuge werden.
Dies hängt mit den teilweise hohen Folgekosten bei Schäden und deren Haftung dafür zusammen, als auch mit der Zurückhaltung sein teures Schätzchen einem Kollegen an zu vertrauen.
Im Bereich der günstigen Fahrzeuge, ist die Zusammenarbeit an Fahrzeugen erheblich ausgeprägter, was auch dazu führt, dass man eben auch einmal mit mehreren an komplexe Patienten herangeht und sich vom Fachwissen als auch Erfahrungswerten gegenseitig mehr befruchtet.

Wie du schon sagst manchmal ist der Teufel ein Eichhörnchen bei den alten Kisten, so dass eben gemeinschaftliches Denken und Querdenken oftmals die Lösung bringt.
Dies geschieht aber hier nur im Rahmen der Ferndiagnose, welche bekanntlich immer erhebliche Risiken birgt.

Daher würde ich gerne anregen, dass es eben nicht nur Fahrertreffen oder Stammtische geben sollte, sondern auch gemeinschaftliche Garagentreffen und gemeinschaftliches Schrauben.
So könnte man den ein oder anderen Fall sicherlich schneller lösen.
Dass nur als Anregung, die ich gerne weiter verfolgen würde.

Ich für meinen Teil liebe es einfach nicht für andere zu Schrauben, sondern mit anderen zu Schrauben. Wechselnde Fahrzeuge, wechselnde Probleme, immer neues Denken in geselliger Runde ohne Zeitdruck.
In meinen Augen die beste Grundlage zur erfolgreichen Arbeit.
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Jagmac
registrierter Benutzer
Berlin



BeitragVerfasst am: Do 27 Feb, 2020 21:24    Titel:  

Hallo Jaguarfreunde, ich will hier mal meine Erfahrungen mit Kfz-Werkstatt und Kfz-Mechanikern einbringen. Nach 45 Jahren in dieser Branche als Lehrling, Geselle, Meister, Autohausinhaber und auch Lehlingsausbilder ist mir die Aussage, daß auf Grund der Intelligenz, der schulischen Ausbildung 90% der Mechaniker zu "doof" zur Diagnose sind, einfach zu pauschal. Es gibt sicher, wie in jedem Beruf die "Guten" und die Anderen. Aber im Werkstattnormalbetrieb ist die Diagnose nicht die Aufgabe des Mechanikers sondern des Reparaurannehmers und des Meisters. Die Umsetzung des Arbeitsauftrag ist die Aufgabe des Mechanikers. In den 60ziger 70ziger Jahren wurden die sogenannten Arbeitsrichtzeiten noch sehr moderat gehandelt. D.h. der Mechaniker stand zwar unter Beobachtung des Meisters wurde aber selten nach Schnelligkeit bezahlt. Hauptkriterium war die Qualität der Arbeit. Vom Meister kontrolliert. Ab Mitte der 80ziger Jahre nahm der Konkurrenzdruck in dem Gewerbe extrem zu. Die "Neuen" definierten sich hauptsächlich über den Preis. Sowohl bei der Werkstattverrechnungsstunde, als auch bei Neuwagenpreisen. Die Richtzeiten wurden zum Dogma und zur Verdienstgrundlage des Mechanikers. Nicht alle Schludereien fallen bei der Probefahrt auf. Das sind alles Erfahrungen aus dem Werkstattnormalbetrieb, die sicher auch heute noch so sind. die Schnelligkeit entscheidet. Im Oldtimerbereich sind viele "Schrauber" unterwegs, die sicher, s.o. zu den Anderen gehören. Die denken "alte Autos kann ich". Das passt ggf. beim Opel Kadett und beim Käfer, aber nicht bei komplexen Fahrzeugen, zu denen unsere Jaguar gehören. Es gibt aber auch die Guten. Habe ich selbst gerade erlebt. In meinem Bericht über Hinterachse/Differntial habe ich die Firma Gutjahr in Rietz bei Treuenbrietzen in Brandenurg, 1 Stunde von Berlin, gefunden. Ein relativ junger Kfz-Meister, der Jaguar lebt und liebt. Kompetent, hilfsbereit und bezahlbar. Aber jetzt schweife ich ab. Ich wollte eigentlich eine Lanze für den Kfz- Mechaniker brechen. Der nicht zu 90% zu "doof" ist, sonder häufig unter Zeitdruck steht.
abendliche Grüße aus Berlin
Klaus
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



BeitragVerfasst am: Fr 28 Feb, 2020 8:26    Titel:  

Danke für deine Sicht Jagmac.
Aber, das steht für mich fest: In sicherheitsrelevanten Bereichen, und dazu gehört ein Fahrzeug, hat Zeitdruck nichts zu suchen.
Natürlich kann nicht jeder trödeln, aber bei einem angemessenem Arbeitstempo bleibt auch immer die Zeit, seine Arbeit richtig zu machen.
Wer das nicht gewährleisten kann, hat in dem Job nichts zu suchen.

Es gilt für alles im Leben, in der Ruhe liegt die Kraft.
Eine saubere ruhige Arbeit kann man sehr wohl erwarten. Und soweit ich das bei den Jungs und Mädels in meinem Schrauberumfeld sehe, sind die Zeit vorgaben der Hersteller gar nicht eng, sondern sehr realistisch. Zumindest im Bereich der Wartung ist es meist so, dass auch ein routinierter Hobbyschrauber nur marginal über den Zeitvorgaben der Hersteller liegt, obwohl an mancher Stelle mangels Werkstattausstattung und Spezialwerkzeugen Einzelaufgaben länger dauern.

Dennoch, habe ich im letzten Jahr so vieles gesehen an Werkstattpfusch, das darf so nicht sein.
Keine Werkstatt scheint mehr beim Bremsenwechsel den Sattel sauber zu machen, Schwimmsattelbolzen werden nicht mehr gereinigt, denn wenn die Bremse schleift, verschliesst sie früher und der Kunde braucht früher neue....
Bis hin zum Kommentar der Werkstatt das Quietschen schleift sich ein, bei einem falsch herum eingelegten Bremsbelag, ging das Repertoire.

Mein engster Kollege ist KFZ-Meister und hat Jahrzehnte Erfahrung als Werkstattleiter, der will nicht mehr in den Job.
Die Zeitangaben der Hersteller sind OK, aber die Geschäftsleitungen der Autohäuser wollen, dass ein Mechaniker 10 nach Vorgaben abrechenbare Planstunden in 8 Arbeitsstunden machen.
Da liegt der Haken.
Zudem, aber da widerum können die Leute nix für, ja nur noch Baugruppen gewechselt werden, einzelne defekte Teile zu tauschen wäre dem Umweltschutz zuträglicher und würde dem Kunden Geld sparen.

Ich kenne auch mehrere Leute, die Mechatroniker gelernt haben und das auch im Hobby machen.
Jeder von denen sagt eindeutig, dass man das Schrauben und Reparieren nur im Bereich des Hobbys lernt, die Ausbildung vermittelt nur noch Baugruppen tauschen und elektronischen Mist.
Ein solcher Mechatroniker kann einfach an echter Mechanik mal gar nix.

Was deinen Kommentar zur Komplexizität der Fahrzeuge angeht, mal eine Frage.
Was ist an einem Jaguar aus den 60ern komplex?
Der Motor hat ein paar Zylinder mehr als der Durchschnittswagen und es gibt ein Unterdrucksystem für Lüftungsklappen und Bremsverstärkung. Mehr nicht...
Also da gibt es wirklich andere Fahrzeuge, wie grosse Sternchen mit Luftfederung, Nutzfahrzeuge mit Hydraulik Nebenantrieben und Allrad.
Der Jaguar ist dagegen nicht komplex.
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XJ12_Fahrer
registrierter Benutzer
Bad Homburg



BeitragVerfasst am: Sa 29 Feb, 2020 7:57    Titel:  

Gentlemen,

Beim Oldtimer Hobby handelt es sich um Liebhaberei, bei der das Thema Zeit nur eine untergeordnete Rolle spielen sollte.
Somit sollte es bei Reparaturen aus meiner Sicht auch immer in Richtung Qualität gehen, bei den durchschnittlichen Jahresfahrleistungen und bei Verwendung hochwertiger Ersatzteile ist die Wahrscheinlichkeit das ausgetauschte / reparierte Bauteil noch einmal anzufassen eher gering. Das es nicht einfach ist eine kompetente Werkstatt zu finden steht außer Frage, aber dazu kann ja das Forum genutzt werden.

Leider wird in der heutigen Welt den Menschen gezielt das Denken abgewöhnt, Aussagen bei der Reparaturannahme nach Auslesen der Fahrzeugschlüssel wie: "Das Auto sagt, es ist noch nicht notwendig", ohne das Auto in Augenschein genommen zu haben sind bezeichnend. Dafür nehmen heute hübsche Mädchen den Kunden in Empfang, statt eines grummeligen Meisters im öligen Kittel. Man kann nicht alles haben....

Aber wir sind weit vom ursprünglichen Thema abgeschweift, eigentlich sollte die Frage geklärt werden, ob es beim Kauf ein 6 Zylinder oder 12 Zylinder sein soll.

Beste Grüße

Andreas
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
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BeitragVerfasst am: Sa 29 Feb, 2020 10:20    Titel:  

Moin,

ich kenne im näheren Umkreis knapp eine Hand voll kompetenter, mit engl. Fahrzeugen vertrauten Werkstätten und kann nicht bestätigen, dass hier die Doofen am Werk sind. Man muss eher mit anderen Problemen kämpfen, z.B. lange Wartezeiten. Und umsonst gibt´s auch nichts.

Zum Thema: Der XJ-C besteht nicht nur aus dem Motor. Z.B. kostet die Überholung des Fahrwerks schnell über tEUR 10, wenn man es machen läßt. Rost ist gerade bei diesem Modell ein Thema. Ob´s ein 6 oder 12-Zylinder sein soll, muss man erfahren i.S.v ausprobieren. In Reparatur und Wartung ist der 12-Zylinder teurer/doppelt so teuer, da 12 Zylinder, 12 Zündkerzen, Teile teurerer etc. Es gibt einige Besonderheiten, die man wissen sollte, aber im Prinzip ist der Unterschied nicht so groß. Ventilspiel einstellen, Vergaser synchronisieren. Wer das beim 12-Zylinder nicht kann, kann es auch beim 6-Zylinder auch nicht. Eine Werkstatt, die sich den 12-Zylinder nicht zutraut, wird auch vom 6-Zylinder überfordert sein.

Wenn man alle Arbeiten von einer Werstatt machen läßt, muss man sich im Klaren sein, dass das teuer wird. Ein Bekannter von mir verkauft deshalb seinen XJ6 nach einem Jahr. Die Folgekosten überschreiten den Kaufpreis und den Wert des Fahrzeugs bei Weitem, obwohl der XJ6 in ganz gutem Zustand ist.

Ich selbst würde einen 12-Zylinder mit funktionierender Klima kaufen bzw. suche einen solchen.

Grüße Udo
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flexx_x3
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salzburg



BeitragVerfasst am: Sa 29 Feb, 2020 12:30    Titel:  

Hallo Udo,

kennst Du den schon:
https://www.classicdriver.com/en/car/jaguar/xjc/1976/721824

l.g.,
felix
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Nichtschwimmer
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Mannheim



BeitragVerfasst am: Sa 29 Feb, 2020 13:33    Titel:  

Hallo,

für einen XJ-C wäre das nicht meine Preisklasse. Ich finde er ist auch deutlich zu teuer. Für den aufgerufenen Preis müßte er im Zustand 2+ sein, was nicht der Fall ist: Lackrisse im Amaturenbrett, Leder wirkt etwas angeranzt, Lackierung nicht gut, kleinere Roststellen im Motor- und Kofferraum, nicht so schöne Ausbesserungen an der Elektrik, Himmel löst sich möglicherweise oder ist nicht gut geklebt, fehlende Dichtung Motorhaube. Und das bei einem Händler, der das Auto sicherlich aufgearbeitet hat. Ich habe mir schon einige angesehen und probegefahren. Alle waren schlechter als der Eindruck der Bilder, manche viel schlechter.

Grüße Udo
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Argonaut-10
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München



BeitragVerfasst am: Sa 29 Feb, 2020 15:57    Titel:  

Nur meine Meinung...

ein guter Wagen braucht einigen finanziellen Aufwand. Ein 12-Zylinder (Motor sehr viel mehr) und das Fahrwerk (beide) sind die Preistreiber.

Aber... zu erwarten, dass man einen perfektes Auto für 35-40 K bekommt, halte ich für Augenwischerei. Der allerwichtigste Bereich allerdings ist das Blech zwichen Tür und hinterem Radlauf. Wenn da etwas daher kommt, dann geht's ganz schnell richtig ins Geld. Und da sind die meisten auch hin oder nur geschminkte Leichen.

Aber zurück zur Preisfindung... ich würde einen 12er generell ca. 20% über einem 6er im vergleichbaren Zustand sehen. Und ein weitgehend fehlerfreier 12er... da würde ich sofort zw. 60 und 80 K zahlen... einfach, weil die Folgekosten für ein morbides Exemplar schnell in diese Richtung springen werden, um den dann fesch in Ordnung zu bringen.
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Woolfi
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Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Sa 29 Feb, 2020 17:18    Titel:  

@Thomas Schmid
"Ein Jaguar ist nicht komplex"

Dutton vermisst dringend Ihre erfolgreichen Beiträge:
https://www.jaguar-forum.de/forum/viewtopic.php?t=63968

Meint nicht so ganz ernst Wolfgang Gatza
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Bru-Jag
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Steinfurt



BeitragVerfasst am: So 01 März, 2020 15:01    Titel: 6'er oder 12'er  

Hallo Felix,

ob es ein 6'er oder 12'er sein soll ist m.E. für das Hobby eines Oldtimers nicht entscheidend. Es ist an dieser Stelle eine reine Bauchentscheidung. es wird ja auch in den Liebesbekundungen der jeweiligen Besitzer deutlich. Ob der Mehraufwand oder das handwerkliche Geschick der beauftragten Werkstatt diese Entscheidung mitbeeinflußt kann ich als Selbstschrauber nicht beurteilen.

Ich glaube eher, das der Karosseriezustand der entscheidendere ist, also Radhäuser und insbesondere Scheibenrahmen. Diese Dinge zu ersetzen, erfordern viel umfangreicher und tiefgreiferende Eingriffe, als ein verstellter Vergaser oder ähnliches. Hier würde ich die Fachkenntnis eines echten Lackierers oder Spenglers unbedingt vorab einholen. Aber auch Peter's Bildergalerie spricht Bände zu dem Thema.

Hinsichtlich 6'er oder 12'er, beide sind alltagstauglich und bedürfen einfach mechanisch gesehen intensiver Pflege. Nur zum Vergleich an meinem Alltagswagen W164 habe ich zuletzt das vordere Luftfederbein wechseln müssen (ich bin kein gelernter Mechatroniker o.ä.) In einer Mietwerkstatt, denn ohne Bühne, geht das nicht dauert der Wechsel in reiner Handarbeit ca 90 Min. Wo ist der Vergleich zum XJ? Nun, lediglich 2 Schrauben weiter und ich hätte die Dreiechslenker des W164 gleich mitgewechselt, incl. aller Gelenke.
An der Vorderachse des XJ sitze ich nun knapp 2 Monate (ok, nicht täglich), aber es brauch weit mehr Verstand und Einfühlungsvermögen.

Will sagen ob 6'er oder 12'er ist letztlich eine reine Gefühlssache, wenn es dein Herz zum 12'er drängt ist es weder mit Kosten noch mit Aufwand zu begründen, sondern eben dein Hobby. Und Du wirst dich 'dran erfreuen, die gestellten Aufgaben zu lösen oder eben ärgern, so ist das eben. Eine echte "vernünftige" und einzig begründbare Entscheidung wirst Du nie bekommen.

Wenn also die Karosse an den kritischen Stellen richtig gut ist und das Fahrwerk gepflegt und gängig, so wäre das mir weit wichtiger als ein 6'er oder 12'er. Beide Motoren laufen Top, haben ihre eigene Charaktere und sind echt Jaguar. Und einer von beiden Motoren wird sowieso in der hoffentlich guten Karosse stecken.

Grüße aus dem stürmischen Münsterland

PS: Dem Schraubertreffen von T. Schmid schließe ich mich sofort an! Richtig, ein Jaguar ist nicht komplex, aber eine besternte Luftfederung auch nicht. ;)
Beides wird komplex, wenn es in Verbindung von Wirtschaftlichkeit und Ökonomie gebracht wird. Ein "billiges" Hobby, das in möglichst "kurzer" Zeit erledigt sein soll, erscheint mit herzlos. Ich weis jetzt schon, das ich die Lage der Einstellscheiben am Sturz der VA nicht markiert habe, schön blöd und doch werde ich wieder etwas lernen und ganz ruhig 'drüber schlafen.
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Nichtschwimmer
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BeitragVerfasst am: So 01 März, 2020 16:01    Titel:  

Moin,

wenn man sich auskennt, ist ein Jaguar nicht komplex. Wenn man sich nicht auskennt erscheint er komplex. Man kann sich aber alles aneigenen, auch als Nichttechniker. Es gibt schließlich Literatur, Leute die man fragen kann und natürlich das Forum.

Grüße Udo
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OldAndi
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Im Lande



BeitragVerfasst am: So 01 März, 2020 17:54    Titel:  

Man kann sich aber alles aneigenen, auch als Nichttechniker.....

Das stimmt Udo , aber dann muß man sich aber nur noch trauen das gelernte anzuwenden und die Angst vor Fehlern ,welche größere Folgeschäden hervorrufen könnten , überwinden. Zumindest mir geht es immer so das ich oft stocke, statt einfach loszulegen.

Wem es auch so geht ;Einfach HIER rufen ;-)))
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XJ12_Fahrer
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Bad Homburg



BeitragVerfasst am: Mo 02 März, 2020 6:15    Titel:  

Leider täuschen die billigen Kaufpreise der Fahrzeuge immer wieder darüber hinweg, dass es sich hier um Fahrzeuge der Oberklasse handelt, die entsprechende Folgekosten verursachen werden. Wer aber einmal einen gepflegten Jaguar im Fahrbetrieb erlebt hat, wird davon im schlechtesten Fall für den eigenen Geldbeutel nicht mehr losgelassen. Ein alter Jaguar liefert das Fahrgefühl eines fliegenden Teppichs, dies kann bei modernen Fahrzeugen, deren Entwicklung unter dem Diktat der Controller steht, auch bei größter Anstrengung nicht mehr erreicht werden, hier fehlt das Streben nach dem Besonderen.

Wer sich nicht an die Wartung der Fahrzeuge herantraut, dem sei einer der zahlreichen Oldtimerkurse empfohlen, damit wird der Blickwinkel auf Dauer geändert. Aber Achtung: es besteht Suchtpotenzial!

Beste Grüße

Andreas
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Nichtschwimmer
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BeitragVerfasst am: Mo 02 März, 2020 9:14    Titel:  

Moin,

beim 12-Zylinder kommt das fliegende-Teppich Gefühl auf, beim 6-Zylinder eher nicht. Die Oldtimerkurse z.B. Der Fahrzeugakademie in Schweinfurt kann iich dem Andi empfehlen, die haben auch schöne Videos auf Youtube. Mal nach Thomas Geis googeln. Ich für meinen Teil habe vor vielen Jahren einen Schweisskurs gemacht und in einer Oldtimerwerkstatt und beim Karosseriebauer hospitiert.

Grüsse Udo
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Thomas_Schmid
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BeitragVerfasst am: Mo 02 März, 2020 9:50    Titel:  

Jetzt haben wir den Thread endgültig durch Abgleiten gekapert und sollten vielleicht zum Thema zurückkehren.
Ein letzter Kommentar sei zu dem von Woolfi angesprochenem Thread noch genannt.

@Woolfi
Bei dem angesprochenen Thread, wurde soviel Hilfe gegeben...
Wenn diese dann auch gleich so angenommen worden wäre und in der Reiehnfolge sinnvoll abgearbeitet worden wäre, bin ich sicher würde der Wagen bereits laufen.
Wobei sich glaube ich keiner davon freisprechen kann, ab und an seinen eigenen Kopf trotz anderer Tips erstmal durch zu ziehen um selbst zu lernen.
Wie schön ist es doch in der heutigen Zeit, wenn man solch fundierte Hilfen bekommen kann, kostenfrei.
Ich liebe das Internet dafür, dass man nicht jedes Riff selber ertasten muss, sondern auf soviel Hilfe zurückgreifen kann.
Was ich in dem genannten Thread vermisse ist einfach die gründliche Ursachenforschung von Grund auf. Ein Thema nach dem anderen abarbeiten wie schon öfter vorgeschlagen. Trial and Error kostet eben Nerven und oft auch unnötig viel Geld.
Wobei Dutton aber eines gewiss ist, gelernt haben wird er am Ende auf diese Art mehr, als durch simples Abarbeiten von Tips.
Wer weiss, vielleicht ist er auch einfach einer der Leute, die lieber selbst lernen, es aber dann auch begriffen haben und wieder anderen helfen können danach. Oft kommt man durch Hilfe auch schnell zum Erfolg, hat aber letztlich nicht verstanden wo der Fehler war.

Zum Ursprungsthema:
Also im E-Type habe ich bereits beide Maschinen zigmal gefahren in etlichen verschiedenen Fahrzeugen und technischen Zuständen.
Mir persönlich gefällt der 6 Zylinder besser, da er entgegen der oft genannten Fakten wie Drehzahlniveau und Drehmoment einfach spritziger am Gas hängt. Er macht mir letztlich einfach mehr Spaß.
Das jedoch ist immer sehr subjektiv zu betrachten und liegt letzten Endes beim Fahrer. Was die Kosten angeht, so ist der 6er auf jeden Falle spätestens bei einem Defekt die angenehmere Wahl.
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flexx_x3
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BeitragVerfasst am: Mi 14 Okt, 2020 13:25    Titel: xj c ..Endlich!  

Hallo liebe Mitglieder!

Nach längerem melde ich mich wieder, nachdem ich auch durch Euch Daten, Fakten und Erfahrungen zum Thema xj6 Coupe gesammelt habe. Besonders Peter Hilgenstock wird jetzt auch froh sein nicht mehr mit Fragen zu seiner Meinung..usw. gelöchert zu werden.:-)

Glücklicherweise bin ich letzte Woche auf ein tolles Exemplar ganz in der Nähe von mir(Salzburg), in München gestoßen.(bei Sportwagen Teiber)
Es ging aufeinmal alles ungeahnt schnell, dafür, dsas ich Jahrelang nach "ihm" gesucht hab.
Hab angerufen, Hr. Teiber hat ihn mir so lange reserviert bis ihn Hr. Müller (m&r automobile) eingehend begutachtet und für gut befunden hat. Dann hab ich mich gleich nach München bringen lassen, Papa ist Probegefahren ..und gekauft! -Er steht jetzt noch in München weil ihn Hr. Müller für die Österreichische Zulassung und H-Prüfung ready macht. -Ich kann mich gar nicht erinnern jemals so glücklich über eine Entscheidung gewesen zu sein, ..in jedem Sinne! -Nochmals danke an alle für die Geduld und Unterstützung!

..Und jetzt gehts natürlich gleich ganz schamlos weiter mit Fragen.:-)
Ich habe den Termin für die Prüfung -Österreichische Zulassung und H-Kennzeichen- erst mitte November bekommen. Hoffentlich bleibt bis dahin der Schnee weg!
Auf jeden Fall interessiert mich jetzt besonders das Thema "überwintern", da der xjC die kalte Jahreszeit in der Garage verbringen soll. Ich nehme an, viele von Euch machen das auch.. und dazu hätte ich sehr gerne Tipps, was Eurer Meinung/Erfahrung nach dabei wichtig, bzw. unumgänglich ist, um im Frühjahr keine bösen überaschungen zu erleben.
Bzgl. Abstellplatz hätte ich die Elterliche Garage vorgesehen. Sie ist unbeheizt, an 2 Seiten aber ans Haus angebaut, was eine gewisse Erwärmung ergibt. Leider ist das Tor nur ein gewöhnliches Blech-rolltor das ziemlich kalt wird. Also trifft im Winter leicht warme Luft(ca.7-10Grad), auf das kalte Tor(eventuell 0 Grad).
Damit dürfte wohl eine hohe Luftfeuchtigkeit entstehen, die ich bei jetzigem Wetter noch nicht beurteilen kann.

Konkrete Frage: Hat jemand ein ähnliches Problem, bzw. Bedenken und was würdet Ihr empfehlen?
Mir bekannte Optionen sind zzt.: Luftentfeuchter(elektr.), Permabag, Luftentfeuchtendes Granulat..?

Übrigens, am Freitag ist bei uns die classic expo salzburg, hoffe dort diesbezüglich auch Ideen zu finden..
Kommt jemand von Euch eigentlich auch?

Würde mich freuen von Euch zu hören! ..im Anhang "mein" xjc! :-)
LG
Felix
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OldAndi
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Im Lande



BeitragVerfasst am: Mi 14 Okt, 2020 15:14    Titel:  

Natürlich, ist die dauerbeheizte Garage das Novum. In anderem Falle, ist es lediglich wichtig das die Garage gut durchlüftet ist . Ansonsten die üblichen Konservierungsmaßnahmen und Winterfestmaßnahmen . Überdruck Reifen, Chromteile einschmieren , Batterieerhaltungsgerät an die Batterie ,Öllappen in den Auspuff ...usw.

VG
Andi

PS: Fotos vom neuen Traum wären Super ;-)
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BeitragVerfasst am: Mi 14 Okt, 2020 15:44    Titel:  

Hallo wieder und danke Andi!

Hier noch Fotos, habs wohl vermasselt...

LG

fangen wir doch mal an......im Auftrag von Felix : hier die ersten 3 Fotos........Gruß - Peter aus FFM




Folie1.jpeg

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Folie2.jpeg

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Folie3.jpeg

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Wer liefert was?
      
OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



BeitragVerfasst am: Do 15 Okt, 2020 10:08    Titel:  

Keine Fotos da ?!
Wer liefert was?
      
flexx_x3
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BeitragVerfasst am: Do 15 Okt, 2020 12:42    Titel:  

Hallo,

ich bin wohl zu blöd! Möchte 3 Fotos a´400kb senden, aber ich krieg sie nicht drauf.
...ich drücke "Durchsuchen", wähle ein Bild aus meinem Ordner und drücke "Anhang übertragen" tut sich aber nix!
LG
felix

und dann nochmal 3 Fotos.......Gruß - Peter aus FFM




Folie4.jpeg

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Folie5.jpeg

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Folie6.jpeg

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Wer liefert was?
      
OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



BeitragVerfasst am: Do 15 Okt, 2020 15:14    Titel:  

Ein wirklich schönes Coupe . Wirklich !
Wer liefert was?
      
Peter-XJS
registrierter Benutzer
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BeitragVerfasst am: Fr 16 Okt, 2020 9:22    Titel:  

Tolles Coupé, gratuliere zum Kauf.

Peter
Wer liefert was?
      
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