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XJ Serie 1 bis 3  >>  Hinterachse: welche Teile erneuern?
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Autor weitere Bemerkungen
Frank12
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Volmarstein



Verfasst am: So 25 Okt, 2020 11:57    Titel: Hinterachse: welche Teile erneuern?  

Hallo Mitstreiter,
Im Zuge meiner Teilrestaurierung (XJ12 S1) ist nun die Hinterachse dran. Hatte das Modul gestern auf der Werkbank zerlegt und Lager, Gummibuchsen usw überprüft. Augenscheinlich kann ich keine Beschädigungen oder Lagerspiel feststellen.
Ich möchte aber dennoch die Gummibuchsen von den Schubstreben und die 4 V- Halterungen (zwischen Hinterachse und Chassis) erneuern und natürlich die Bremsen. Das Differential ist stark undicht macht aber keinerlei Geräusche beim Fahren.
Was für Erfahrungen habt ihr gemacht! Bzw. welche Teile sollte man auf jeden Fall erneuern. Unser Wagen hat ca 130000km gelaufen.
Anbei erste Bilder
LG Frank




image1.jpeg

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Zuletzt bearbeitet von Frank12 am Sa 06 März, 2021 18:40, insgesamt 3-mal bearbeitet
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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: So 25 Okt, 2020 13:34    Titel:  

Hallo Frank ,
was hast du denn für einen Federspanner verwendet ?
Diff.muß natürlich dicht sein, einmal gegen Öldeko am Boden nach dem Abstellen und zum anderen dass es dann nicht irgendwann mal Geräusche macht. Die Dichtungen und reinigen würde ich in jedem Fall machen ,wenn die Achse raus ist. Vergiss bei den Bremsen nicht die Beilegeblättchen an den Scheiben ,wieder richtig zu verbauen bzw. auszugleichen.
VG
Andi
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Nichtschwimmer
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Verfasst am: So 25 Okt, 2020 16:28    Titel:  

Hallo,

auf den Bildern ist die Achse noch nicht auseinandergebaut. Hast du alles zerlegt? Trotz der nur 130 tkm ist die Hinterachse einige Jahrzehnte alt. Ich würde alles was aus Gummi ist ersetzen (außer vielleicht den Anschlaggummis). Dabei nur hohe Qualität verwenden, keine billige Reproware sondern Metalastik oder PU.

Wie hast du das Radlagerspiel geprüft, mit Meßuhr oder bei montierter Achse und Rad? Im ausgebauten Zustand ohne Räder ist es durch dran Wackeln schlecht zu beurteilen. Weitere Verschleißteile sind die Kreuzgelenke und die Lager der Schwingarme. Die Bremszangen würde ich überholen, d.h. neu abdichten und ggf. Edelstahlkolben einbauen. Bei der Handbremse die Messinggabeln zur Rückstellung genau ansehen. Wenn die Risse haben, tauschen. Das Fett im Handbremsmechanismus wechseln und die Rückstellung überprüfen. Neue Bremsbeläge von Ferrodo. Keine billigen Repros, die nicht abgeschrägt sind. Wenn die Scheiben Riefen und außen einen Rand haben, kommen sie neu.

Das Differerential würde ich rundrum, d.h. Eingangs- und Ausgangswellen und Deckel hinten neu abdichten. Bei der Gelegenheit einen Blick auf das Innere werfen und das Zahnflankenspiel prüfen.

Die Stoßdämpfer-Federeinheit kann ausbauen man ohne sie zu zerlegen. @Andi: So einen Federspanner habe ich auch nicht. Ich mache das mit Verzurrgurten. Auch wenn mir die Profis ins Gesicht springen, eine Verletzungsgefahr besteht kaum, weil man die Feder nur ganz wenig komprimieren muss.

Eigentlich braucht man nur das zu erneuern was verschlissen oder kaputt ist. Aber die Achse ist schon draußen. Es ist auch eine Frage des Anspruchs und ob man für lange Zeit Ruhe haben möchte. Man kann auch alles neu machen, wobei nur hohe Qualität eingebaut werden sollte. Ein Preisvergleich bei den versch. Händlern lohnt sich.

Grüße Udo




Federbein2.jpg

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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: So 25 Okt, 2020 18:05    Titel:  

@Udo ,das mit dem Spanngurt merke ich mir . Geht das auch bei verbauter Achse . Meines Wissens ,ist es hinten kniffeliger den Stoßdämpfer zu wechseln ?! Eigentlich muß ja nur der obere Teller frei kommen ,oder ?

VG
Andi
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Nichtschwimmer
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Verfasst am: So 25 Okt, 2020 18:26    Titel:  

Moin Andi,

ja, es ist relativ einfach das Federbein auszubauen. Wenn man nur den Stoßdämpfer wechseln will, trennt man nach dem Ausbau Feder und Stoßdämpfer. Auf dem Bild ist ein einstellbarer Spax-Dämpfer mit geschlitzem Teller zu sehen. Im Original hat man einen geteilten Haltering. Beides kann man herausnehmen, wenn man Feder etwas komprimiert. Wichtig beim Komprimieren von Federn ist der Respekt und die Vorsicht bei der Arbeit.

Grüße Udo
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Frank12
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Volmarstein



Verfasst am: So 25 Okt, 2020 21:49    Titel:  

Hallo Andi, hallo Udo,
Das sind einfache Federspanner von atu. https://www.atu.de/shop/Zubehoer-w10020/Werkzeuge-w5283/KFZ-Werkzeuge_w5343/Universal-Federspanner-15-000-N-GBC183

Ja die Achse ist komplett zerlegt, außer einer Gummibuchsen an der Schubstrebe, hier muss ich wohl die Schraube durchsägen.

Kann man denn die Drehzapfen/ Achsen wieder verwenden wenn man neue Lager verbaut? Ich muss die Beschreibungen in der Reparaturanleitung noch mal genau Studieren, vielleicht gibt es da Angaben zu Toleranzen.

Ich hätte wohl besser noch genauer die Lagerspiele im eingebauten Zustand überprüfen sollen. Eventuell erneuer ich auch alle Lager damit ich da nicht mehr dran muss.

Lg Frank
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Nichtschwimmer
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Mannheim



Verfasst am: So 25 Okt, 2020 23:40    Titel:  

Hallo,

wenn die Achsen nicht so angefressen sind, dass sie in den Lagern Spiel haben kann man sie lassen. Ich habe leider kein Werkstatthandbuch von deinem Auto, aber die Überprüfung des Radlagerspiels mit Messuhr und Einstellung mit den Shims sollte beschrieben sein. Ebenso das Spiel der anderen Lager.

Das größte Problem bei der Erneuerung der Radlager könnte es sein die Antriebswelle aus dem Hub zu pressen. Wenn die noch original mit Loctide drin ist oder festgerostet ist, benötigst du eine Hydraulikpresse oder einen speziellen Abzieher. Bei mir ging´s erst bei 15 t. raus.

Grüße Udo
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Frank12
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Volmarstein



Verfasst am: Do 05 Nov, 2020 20:54    Titel:  

Hallo,
habe mir heute die Schubstreben und die vorderen Halter angesehen. Sollten Gummilager und Halter nicht optimal zusammen passen?
Bei mir wackeln die Teile wenn ich sie zusammenlege, haben ca 2mm Spiel in allen Richtungen.

LG Frank




Schubstrebenhalter 1.jpeg

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Schubstrebe 3.jpeg

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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Do 05 Nov, 2020 21:32    Titel:  

Sollte eigentlich kein Spiel sein. Ist sicher abgearbeitet bei Dir. Investiere in ein paar neue .Dann hast du Ruhe bis zur "Rente" .
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Nichtschwimmer
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Mannheim



Verfasst am: Fr 06 Nov, 2020 10:05    Titel:  

Moin Frank,

das Spiel ist unkritisch. Zwischen diesen Teilen findet keine Bewegung statt. Wenn die Schraube fest gezogen wird, zieht sich alles zusammen. Die Schraube drückt den Safty Strap auf den Radius Arm, so dass sich dieser sich nicht vom Becher lösen kann. Da der Becher konisch ist, ist die Verbindung von Becher und Radius Arm fest.

Der Zustand der Gummis ist dafür ausschlaggebend ob was neu kommen muss. Wenn diese Verschleiß zeigen (Aushärtung, Risse, Deformation etc.) sind sie auszutauschen. Die großen Silents lassen sich nur mit einer geeigneten (Hydraulik)presse einpressen. Mit einem (sehr großen Schraubstock) oder einer Kniehebelpresse habe ich es nicht hinbekommen. Du musst dir auch ein geeignetes Druckstück basteln, damit die Presse nur auf den Rand des Silents drückt. Sonst ist er schon beim Einbau in den Radius Arm hin.

Die kleinen Silents sind leicht einzubauen. Wenn du neue Silents einbaust, dann nur hochwertige; Metalastik oder noch besser PU in der Komfortversion. Mit billigem Chinadreck verschlechterst du die Situation.

Grüße Udo
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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Fr 06 Nov, 2020 12:10    Titel:  

Per se, wäre dann trotzdem eine Neuanschaffung der Arme komplett einfacher und so viel teurer, wenn man alles rechnet , dann auch nicht , als es selbst zusammengequält . Wenn es noch die ersten Gummis sind ,sind die bestimmt fertig .
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Frank12
Sponsor 2020
Volmarstein



Verfasst am: Fr 06 Nov, 2020 20:25    Titel:  

Hallo,
Vielen Dank für eure Erklärungen.
Das hilft mir wirklich sehr.
LG Frank
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Frank12
Sponsor 2020
Volmarstein



Verfasst am: Do 07 Jan, 2021 7:59    Titel: Bremssättel hinten  

Hallo zusammen,
auf ein besseres Jahr 2021

bin jetzt dabei die Bremssättel zu überholen und wollte die dann auch galvanisieren lassen. Wenn man die beiden Bremssättel Hälften trennt sollte man ja neu Schrauben verwenden. Weiß jemand wo man die bekommt? Als Ersatzteil sind die anscheinend nicht aufgeführt.

LG Frank
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Do 07 Jan, 2021 8:59    Titel:  

Gute und berechtigte Frage Frank.

Die werdeich mirin den nächsten Wochen auch vornehmen, daher hängeich mich da mal ran.
Also 0815 sind die Schrauben nicht, bei Suzukis der 80er und 90er sind da 10.9 drin, wenn es auch in diesem Falle recht stabile Schrauben sein sollen und da würde ich so von ausgehen, könnte die Beschaffung schwierig sein wegen der UNC- oder UNF-Gewinde.

Was soll das Galvanisieren der Sättel kosten?
Meine Variante wäre aussen Strahlen und Lackieren.
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Frank12
Sponsor 2020
Volmarstein



Verfasst am: Do 07 Jan, 2021 11:18    Titel:  

Hallo Thomas,
das Verzinken inkl. Strahlen sind ca. 100€. Die Ersatzteile für die Überholung sind ca. 150€, dabei habe ich dann noch keine neuen Schrauben. Es gibt neue Bremssättel ( Firma Budweg) für 350€, macht ja fast keinen Sinn die alten zu überholen. Diese Bremssättel wurden wohl schon oft, ohne Reklamationen, verkauft.
Hat jemand Erfahrung mit den Budweg Sätteln??
Diese Schrauben um die Bremssättel Hälften zu verbinden nennen sich Dehnschrauben und sollten nicht wieder verwendet werden weil sich das Material Gefüge verändert.

LG Frank
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XJ12_Fahrer
registrierter Benutzer
Bad Homburg



Verfasst am: Fr 08 Jan, 2021 7:58    Titel:  

Bei dem bekannten Portal mit e gibt es die überholten Sättel um 100 € pro Stück, dafür kann man es nicht selbst, von dem ganzen Dreck und benötigten Lösungsmitteln mal ganz abgesehen....

Frage: Lohnt sich der Einsatz von Edelstahlkolben?

Beste Grüße

Andreas
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Fr 08 Jan, 2021 9:19    Titel:  

Also bei dem Preis lohnt sich der Aufstand nicht, je nach Modell vielleicht anders, aber meine gibts für 129 bei Barrat.
Werde wohl meine von aussen mit zartem Strahlgut entrosten und Lackieren, arbeiten gut sehen nur unschön aus.
Danach neue Dichtungen wegen des Alters rein prophylaktisch und gut ist.

Was Edelstahlkolben angeht:
Mein Bruder (RIP) hat die früher für viele Leute gedreht im Moppedbereich.
Wichtig ist wirklichen Edelstahl zu nehmen, V4A sollte es sein, V2A korrodiert doch recht flott mit solch agressiven Mitteln wie DOT4, wobei flott eben Ansichtssache ist.
Wenn die Kolben passgenau sind mit schön polierter Arbeitsfläche im Dichtbereich, hat man da nie wieder Ärger.
Ob sich allerdings der Aufwand lohnt, wo doch auch die einfachen billigen Kolben ewig halten ist jedem selbst überlassen. Soviel nochmal zur flottenKorrosion.

@Frank
Bist du sicher, dass die bei den Baujahren schon Dehnschrauben drin hatten?
Also diese Dinger haben doch im Grunde erst ab den 90ern Einzug bei den KFZ gehalten. Bei unseren alten Schätzchen waren doch die Schrauben eher auf richtigen Anpressdruck durch einfaches anziehen mit Drehmoment ausgelegt, anstatt durch definierten Druck durch Dehnung.
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Frank12
Sponsor 2020
Volmarstein



Verfasst am: So 10 Jan, 2021 19:35    Titel:  

Hallo,
also ich werde es mit den Budweg Bremssätteln versuchen, dazu Scheiben von Brembo und Jaguar Bremsbeläge. Hoffentlich vertragen sich diese 3 Hersteller auf so engem Raum ;-)

@ Thomas, ob es wirklich Dehnschrauben sind ist ein guter Einwand, da man diese Schrauben aber nicht bestellen kann liegt es a nahe das es welche sind. Man soll die Sättel wohl nicht trennen.

LG Frank
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Di 12 Jan, 2021 10:24    Titel:  

@ Frank
Das könnte man auch genau anders rum betrachten.
Wären es Dehnschrauben würde man die bestellen können, da es keine Sind müssen die nicht zwangsläufig erneuert werden und sind nicht bestellbar.
Beide Denkweisen logisch und nachvollziehbar, also letztlich keine Aussage zu treffen, warum es die Schrauben nicht zu kaufen gibt.

Es wird allgemein davon abgeraten mehrteilige Sättel zu trennen.
Das liegt zum einen daran, dass es oftmals die Dichtungen zwischen den Kanälen nicht als Ersatzteil gibt, zum anderen daran, dass es einem normalen Schrauber abgesprochen wird, die wieder sauber plan zusammen zu setzen.

In der Regel findet sich dazwischen Korrosion, die dann natürlich entfernt werden muss, ohne die Winkligkeit, also das saubere Fluchten der Kolben zu verändern.
Man darf halt die Flächen nur soweit abziehen, dass sie sich grade wieder sauber verbinden lassen und bloss nicht zuviel abtragen.
Wobei das bei den Gussklötzen jawohl kein Problem darstellt. Da sind 2rad-Sättel mit geringeren Auflageflächen und zudem aus weichem Alu viel empfindlicher.

Wir hatten das mal berechnet, an Hand des Druckes den man mit Hand aufs Bremssystem bekommt, dem Flächenschwerpunkt des Kolbens, von dort aus über Hebelkräfte auf die Position der Schrauben, von denen zudem 4 da sind.
Ist aber lange her. Das Ergebnis war, dass es eine 0815-Schraube auch tun würde an dem berechneten Moppedsattel.
An der Stelle werden 10.9 verwendet, das Gewinde im Alusattel, könnte man aber auch mit einfachen 8.8 schon ausreissen bevor die Schraube fliegt.

Was meine Sättel angeht, werde ich die aber tatsächlich nicht trennen.
Es sind irgendwann in den 90ern neue verbaut worden, die lediglich durch Standzeit unschön geworden sind. Haben fast nichts gelaufen, sind freigängig und dicht.
Also aufhübschen und eben neue Gummiteile, fertig
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Nichtschwimmer
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Mannheim



Verfasst am: Di 12 Jan, 2021 12:40    Titel:  

Moin,

warum die Sättel trennen? Es wird nirgendwo empfohlen - im Gegenteil. Mal abgesehen von den Problemen die das bereitet (Schrauben, abziehen, abdichten etc.) ist der Aufwand viel zu hoch. Entweder sind sie noch so gut, dass man sie guten Gewissens überholen kann oder sie gehen in die Tonne. Bei den Neupreisen lohnt sich eine Überholung nicht immer.

Grüße Udo
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Di 12 Jan, 2021 13:46    Titel:  

Eben Udo, mein Reden.
Von aussen säubern, einen geeigneten Lack drauf und Dichtungen gegebenen Falles mit Kolben erneuern.

An der Stelle noch mal ein Tip, an diejenigen die mit Vakuum entlüften:
Dabei saugt man jede Menge Luft, an den Gewinden der Entlüftungsnippel vorbei mit an. Da vermindert zum Einen den Unterdruck, zum Anderen gibt es halt immer Luftblasen, man sieht folglich nicht deutlich ob wirklich alle Luft raus ist.
Beim Einsetzen der Lüftungsnippel das Gewinde mit Teflonband abdichten, also nicht zu tief, nur das Gewinde. Den Überstand an Teflonband einfach wegschneiden.
Dann sieht man nur noch die Luft, die wirklich aus dem System kommt, zudem gammeln die Nippel nicht mehr fest.
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Frank12
Sponsor 2020
Volmarstein



Verfasst am: Di 12 Jan, 2021 19:38    Titel:  

Hallo Thomas, hallo Udo,
Danke für eure Einschätzungen.
Meine Sättel sind dort wo die Dichtung in den Hubraum eingesetzt wird leicht verrostet. Um den Rost zu entfernen habe ich sie halt getrennt, wusste aber nicht das man die Schrauben nicht bekommt.
Und solche, leicht verrosteten, Flächen zu reinigen/planen klebe ich mir 600er Schmiergelpapier auf eine 10mm Glasscheibe und bewege das Werkstück darauf. Das klappt immer sehr gut.
Ich habe mir jetzt aber wie gesagt neue bestellt, denn der Aufwand und das Risiko das was schief geht sind bei diesem Neupreis nicht angemessen.
In die Tonne kommen diese alten Teile bei mir aber nicht, wer weiß was noch so passiert.

LG Frank
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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Di 12 Jan, 2021 19:44    Titel:  

In die Tonne kommen diese alten Teile bei mir aber nicht, wer weiß was noch so passiert.

ich kenne das und handle ebenso .Kann nichts wegwerfen . Das endet aber ,auf die Jahre gesehen ,nicht gut , glaubs mir . ;-))

Nur so als Beispiel : Letztens ,suchte ich im ganzen Sammelsurium , meine neu gekaufte Ölabsaugpumpe . War W wie weg . Also ! eine neue gekauft . Just als Sie eintraf ,kullerte die gesuchte hinter einem Stapel Teile hervor . Jetzt hab ich zwei . :-)

VG
Andi
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Nichtschwimmer
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Mannheim



Verfasst am: Di 12 Jan, 2021 20:05    Titel:  

Moin,

ich hebe alles auf, bis die Restauration abgeschlossen ist. Dann wird das, was nicht das was unbrauchbar ist entsorgt. Trotzdem sammelt sich mit der Zeit einiges an "Schrott" vom kompletten Motor, über Vergaser bishin zu Bremsen, Anlasser, Limas, Chromteile, Lenkräder, Klimaanlage, Kleinteile etc. Wenn Corona vorbei ist, mache ich bei mir vielleicht mal einen Flohmarkt. In der Bucht die Sachen anzubieten habe ich keine Lust. Ich finde ausmisten hat was befreiendes und reinigendes.

Grüße Udo
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Mi 13 Jan, 2021 9:08    Titel:  

Na dann Udo....
Welch ein Zufall, dass wir gerade an einem geänderten Marktplatz im Forum arbeiten.
Damit eben User ihre Teile besser an User verkaufen können. Es geht einigen Usern so, dass nach etlichen Jahren Autoleidenschaft die Räumlichkeiten überquellen.

Bremsen überholen rentiert sich, wenn man die Zeit mit in die Berechnung einbezieht nicht mehr wirklich, da die Globalisierung den Preis verhältnismäßig gesenkt hat.
Die gewerbliche Instandsetzung in Billiglohnländern mit günstigen Galvanisierbetrieben hingegen schon, denn die meisten günstigen neuen Bremssättel sind regenerierte Altteile. Insbesondere beim Aftermarket für die am Markt gängigen Modelle.

Flächen abziehen:
Das Abziehen solcher Flächen über Glas, respektive noch besser über Marmor (plangeschliffene Fensterbank) ist alten Hasen noch geläufig.
So hat man früher sogar Zylinderköpfe abgezogen, wobei je grösser das Teil, umso grösser die Abweichung durch die andere Lastverteilung beim abziehen in verschiedene Richtungen.
Allerdings, würde ich 600er nur bei grobem Verzug nehmen. eher 1000er Nasspapier und dann mit Öl dazu abziehen.
Wenn das ordentlich gemacht wird, spricht nichts dagegen.

Nur wird von Seiten der technischen Überwachungsvereine und natürlich auch der Wirtschaft dem Laien abgesprochen dies zu können. Es ist unerwünscht, nicht zuletzt wegen der Tatsache, dass auch viel Mist gemacht wurde bei der Überholung von Teilen.
Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch daran, dass es sogar lange Zeit im Autobereich gar keine Repsätze für Bremsen mehr verkauft wurden in Deutschland. Weil man nicht wollte, dass Laien solche sicherheitsrelevanten Teile reparieren.
Dies hat sich im Rahmen der EU-Gesetzgebung wieder gelockert und so sind Repsätze wieder für nahezu alle Fahrzeuge verfügbar.

Speziell bei Bremsen, bin ich allerdings auch eher der Typ, der die Sättel zerlegt, bedingt dadurch, dass bei vielen Moppedbremsen man garnicht alle Kolben entfernen kann, ohne die Sättel zu trennen.
Allerdings handelt es sich dort mittlerweile ausschliesslich um Alusättel, die Dichtungen zwischen den Sattelhälften gehören auch zu jedem Repsatz in dem Bereich dazu.

Also ob man solche Aktionen nun selber macht, sollte jeder für sich, je nach Aufwand, Anspruch und Geldbeutel selbst entscheiden. Man muss halt auch selbstkritisch genug sein, zu erkennen, was man wirklich kann und wo man lieber die Finger von lässt.
PS
Unter " Dienstleistungen" (siehe oben auf der Webseite = Pos #4) ist ein Betrieb genannt, der auch noch so verrostetet oder verklemmte Bremszangen wieder aufbereitet, Jagman Admin
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Frank12
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Volmarstein



Verfasst am: Di 19 Jan, 2021 9:12    Titel: Differenzial  

Hallo Enthusiasten, hallo Differenzial Experten,
Habe nun das Differenzial geöffnet, die Zähne des Tellerades sehen gut aus. die 3 Triebflansche am Differenzial habe ich auch ausgebaut um die Dichtungen zu erneuern. Am linken Flansch ist mir aufgefallen, dass dort wo, so glaube ich, das Lager im Differential aufliegt eine Deformierung stattgefunden hat. Wenn man an dieser Stelle ins Differenzial reinschaut sieht man einen ca 3mm stärken Rand wo sich ein Grad gebildet hat. Außerdem ist an dem Lager was auf dem Triebflansch steckt dieser Blechkorb wo die Kugeln fixiert werden gerissen.
Auch gab es an dieser Seite kein Distanzblech! Rechts gibt es dieses Blech in 0,76mm. Ich als Differenzial Laie denke mir das durch das fehlende Distanzblech das Lager auf diesen 3 mm Rand gedrückt hat. Die Verschraubungen und Sicherungsdrähte sahen aber so aus als ob es noch nie geöffnet wurde.
Wer kann helfen ??
Lg Frank




Differenzial Flansch links.jpg

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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Mi 20 Jan, 2021 8:44    Titel:  

Da bin ich jetzt auch mal gespannt, was die Fachleute sagen.
Aus dem Bauch heraus, würde ich schätzen, dass sich das Lager verabschiedet hat und daher der Wellenstumpf sich ins Gehäuse eingearbeitet hat.
Die Distanzscheiben werden ja zur Einstellung der Spiele bis zum Erreichen des Reibwertes eingesetzt, von daher, kann es eben auch sein, dass dort keine Scheibe nötig war.
Präziseres kann ich auch nicht sagen, da ich noch keine Diff am Jaguar offen hatte, kommt bei mir noch....
Habe ja bislang noch die Hoffnung, dass es in meinem Falle reicht, das Diff zu reinigen und nur neu abzudichten. Bei 107.000 km sollte es noch nicht schadhaft sein, wird man aber letztlich erst sehen wenns offen auf der Werkbank liegt.
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Mi 20 Jan, 2021 10:24    Titel:  

Hallo,

mit den Distanzscheiben wird das Differential im Gehäuse positioniert. Ob und wieviele das auf jeder Seite sind hängt eben davon ab. Der Reibewert wird am Eingang (zur Kardanwelle) durch ein definiertes Drehmoment der Mutter eingestellt. Der Rand ist der Sitz des Lagers und gehört da hin. Auf dem Bild kann ich keinen Grad erkennen, was aber auch meinen Augen geschuldet sein kann. Hast du das Hinterachsgetriebe schon komplett auseinander?

Grüße Udo
Wer liefert was?
      
Frank12
Sponsor 2020
Volmarstein



Verfasst am: Do 21 Jan, 2021 7:47    Titel:  

Hallo Enthusiasten,
Hallo Udo, hallo Thomas, erst einmal vielen Dank für eure Unterstützung hier.
Udo, mit deinen Augen ist alle OK, den Grad kann man aus der Perspektive nicht sehen, man würde ihn sehen wenn man von der anderen Seite hinein schauen könnte, ich konnte ihn aber ertasten. Er steht ca 0,5 mm hoch zur Achsmitte.
In der Reparatur Anleitung steht, wie man die Distanzstücke der beiden Triebwellen ermittelt. Mich verwirrt dort die Anmerkung: "Beim Ermitteln der Beilagenstärke ist Zerdücken des Simmerings um 0,076mm beim Festziehen in Betracht gezogen worden"
Soll das heißen wenn ich zB 1mm messe- ziehe ich 0,076mm ab?
Das Differenzial wollte ich eigentlich nicht weiter demontieren, da ich nicht die erforderlichen Kentnisse und Werkzeuge habe, wobei mir dieser Grad und das defekte Kugellager, auch wenn ich es natürlich auf beiden Seiten erneuer, Sorgen bereiten.

LG Frank
Wer liefert was?
      
OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Do 21 Jan, 2021 10:42    Titel:  

da ich nicht die erforderlichen Kentnisse und Werkzeuge habe,

ohne altklug zu erscheinen , schon aus diesem Grund , hätte ich das Teil erst gar nicht geöffnet. Meist macht man dann mehr kaputt, als die Forschung und Ausprobieren wert ist . Solch diffizile Teile ,macht am besten der Fachmann. Geht es doch oft hier um 1/10 mm
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



Verfasst am: Do 21 Jan, 2021 20:06    Titel:  

"Trotzdem sammelt sich mit der Zeit einiges an "Schrott" vom kompletten Motor, über Vergaser bishin zu Bremsen, Anlasser, Limas, Chromteile, Lenkräder, Klimaanlage, Kleinteile etc. Wenn Corona vorbei ist, mache ich bei mir vielleicht mal einen Flohmarkt. In der Bucht die Sachen anzubieten habe ich keine Lust."

Ich habe mit ebay sehr gute Erfahrungen gemacht. Irgendwann geht ALLES zu einem vernünfigen Preis weg. Man fotografiert möglichst 'ehrlich' und informativ, schreibt einen informativen nüchternen Beschreibungstext dazu und stellt das Teil ein. Danach braucht man sicht um nichts mehr zu kümmern. Irgendwann kommt eine Nachricht von ebay, dass es verkauft wurde. Manchmal dauert es zwei Wochen, manchmal Jahre. Wenn man keine "Lagerkosten" hat, spricht wenig bis nichts dagegen. Der Verkäufer will Geld, der Käufer braucht dringend das Teil. Win-win Situation.

Ich hatte mal meinen EV12 Motor sauer gefahren und mir als Ersatz eine komplette 6,0L Antriebseinheit für 1500 Euro gekauft. Automatik und andere Teile habe ich für 1100 Euro Stück für Stück verkauft, so dass mich eine kerngesunder V12 Motor auf 400 Euro kam. Es dauerte zwar, machte aber immer wieder Freude, wenn eine neue Nachricht von ebay und Geld kam.

Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
Wer liefert was?
      
XJ12_Fahrer
registrierter Benutzer
Bad Homburg



Verfasst am: Fr 22 Jan, 2021 8:19    Titel:  

Na ja, so komplex ist das Differential jetzt auch nicht, es ist amerikanische Massenware, laut meinem Kenntnisstand ein modifiziertes DANA 44. Die Amerikaner haben jede Menge Videos zur Reparatur eingestellt.
Wer sich an ein Getriebe herantraut, sollte auch mit einem Differential klar kommen.

Beste Grüße

Andreas
Wer liefert was?
      
Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



Verfasst am: Fr 22 Jan, 2021 12:51    Titel:  

Man braucht einen einfachen Gehäusespreizer, den man sich selbst bauen kann. Des weiteren eine Meßuhr und Abzieher, die die Lager so angreifen, dass sie nicht beschädigt werden. Wenn man nach dem ersten "shimmen" , misst, dass die Werte nicht ganz richtig sind und das Tragbild nicht so aussieht, wie es sein sollte, muss ALLES wieder zerlegt werden, um neue shims einzulegen.
Es soll für geübte Schrauber möglich sein. Ich habe noch wochenlangem herumprobieren aufgegeben und die kaufmännische Lösung der Differentialüberholung gewählt.
Mt freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
Wer liefert was?
      
Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Fr 22 Jan, 2021 13:33    Titel:  

Ich habe mit ebay sehr gute Erfahrungen gemacht

Ja, das habe ich auch. Nur mir fehlt die Lust das Zeug abzulichten, in die Bucht zu stellen, zu verschicken etc. Aber wahrscheinlich werde ich es doch machen.

Meist macht man dann mehr kaputt, als die Forschung und Ausprobieren wert ist . Solch diffizile Teile ,macht am besten der Fachmann. Geht es doch oft hier um 1/10 mm


Fachmann? Ich habe in den Werkstatt meines ehm. Vertrauens (jetzt des Mißtrauens) bei der Überholung eines Hinterachsgetriebes (nicht meins) zugesehen. Der Fachmann war der Lehrling. Mit dem von Wolfgang beschriebenen Werkzeug und einem Plan der im WHB steht ist das auch für einen Amateurschrauber machbar.

Grüße Udo
Wer liefert was?
      
OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Fr 22 Jan, 2021 19:01    Titel:  

Ich würde dann doch auch die "Kaufmännische Lösung " wählen wollen . Natürlich würde ich ,Udo , durch Deinen Tipp darauf achten das nicht der Stift diese Arbeiten macht . Sonst könnte ich es auch gleich unserem Örtlichen Forellenhändler machen lassen .

Für mich sind die Innereien jedweder Art am Auto ,nix für meine Nerven und Fertigkeiten. Für die weiteren Sachen ,habe ich aber ,so finde ich , schon große Fortschritte gemacht
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dacapo
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Verfasst am: Fr 22 Jan, 2021 21:59    Titel:  

Das Lager,dass Du du mit dem Antriebswellenflansch ausgebaut hast,hat mit der eigentlichen Funktion des Differentials(der Kraftverteilung) nichts zu tun,sondern nimmt die Querkräfte der Antriebswelle auf und ist stark belastet.
Wenn es zerdrückt ist,ist es natürlich kaputt,logisch.Wenn es sich sogar schon ins Gehäuse eingearbeitet hat(erkennbar am beschriebenen Grat),ist leider auch das Gehäuse Schrott,da ein neues Lager keine plane Anlagefläche mehr hätte.
Die Zwischenscheiben haben den Sinn,diesem Lager eine Vorspannung zu geben.Dieses Lager war früher ein Kegelrollenlager und damit auf eine exakte Einstellung angewiesen.Die jetzt erhältlichen sind doppelreihige Kugellager mit innerem Abstandhalter.Deren Einstellung besteht nur darin,ihnen kein hin-und-herrutschen zu erlauben.
Also:.ohne Scheiben gefühlvoll anschrauben,Abstand messen und dann Scheiben so zusammenstellen,dass dieser Abstand ausgeglichen wird.
Dass auf der kaputten Seite kein Blech (mehr )drin war,heisst vermutlch,dass schon mal einer versucht hat,das wohl viel zu grosse Spiel durch weglassen der Bleche zu verkleinern.
Ich hoffe,das war verständlich.Falls nicht bitte zurückfragen.

Daniel
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Sa 23 Jan, 2021 8:59    Titel:  

@ Udo und Wolfgang,
gebt mir noch nen guten Monat, dann steht der neue Teilemarkt hier im Forum.

Teile von Usern für User, anders aufgebaut wie bislang mit Übersicht über die eigenen Angebote, bis zu 3 Bilder pro Angebot etc PP
Arbeite dran, Rohentwurf steht und läuft, muss noch alle Eventualitäten und Fehler abfangen die auftreten könnten bei Fehleingaben und Übertragungsfehlern der Bilder sowie Filter und Galerieansicht bauen. Dann noch etwas kosmetik und Texte ausarbeiten.

Übersicht bekommt noch eine Filtermöglichkeit für die Fahrzeugtypen, aufgeteilt wie unsere Foren. Listenansicht und Gallerieansicht aller Angebote, das ganze wie immer voll in das Forum integriert.
Denke in 2 Wochen etwa habe ich die Beta für die Moderatoren freigeschaltet zum Abschlusstest. Etwa 4 Wochen dann sollte das nach Planung online sein.
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Nichtschwimmer
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Verfasst am: Sa 23 Jan, 2021 9:29    Titel:  

Moin,

Super.

Grüsse Udo
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Frank12
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Verfasst am: Sa 23 Jan, 2021 19:16    Titel:  

Hallo Enthusiasten,
hallo Daniel,
vielen Dank für deine Erklärung, jetzt ist mir das auch klar- Kegelrollenlager in Verbindung mit den Distanzscheiben. Interessant ist, das dort jemand schon mal diese gegen Kugellager ausgetauscht hat.
Ich habe das "Selbstüberholen" jetzt fast aufgegeben und habe Kontakt mit AJS in England aufgenommen. Wenn die Zeit dafür haben und es in einem gewissen finanziellen Rahmen bleibt dann laß ich das dort machen.

LG Frank
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XJ12_Fahrer
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Bad Homburg



Verfasst am: Sa 30 Jan, 2021 18:33    Titel:  

Bei Ebay wird gerade ein Video angeboten, welches sich mit der Überholung der kompletten Hinterachse beschäftigt. Es scheint sich um die Kopie eines originalen Werksvideos zu handeln und stammt vermutlich aus den 90 Jahren.

Einfach mal nach REBUILD OF A JAGUAR INDEPENDENT REAR SUSPENSION DVD *RARE* suchen.

Ist natürlich in englisch.

Beste Grüße

Andreas
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OldAndi
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Verfasst am: Sa 30 Jan, 2021 21:01    Titel:  

Was du immer so aufstöberst Andreas . ;-) Wenn das Video auch für den XJS brauchbar wäre ,ist es interessant ?
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Nichtschwimmer
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Verfasst am: So 31 Jan, 2021 0:06    Titel:  

Moin,

das Internet und insbes. Youtube ist voll mit "rebuilding IRS". Es steht auch alles im Werkstatthandbuch einschl. sämtlicher Einstelldaten. Das WHB ist völlig ausreichend und die beste Quelle.

Grüße Udo
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XJ12_Fahrer
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Bad Homburg



Verfasst am: So 31 Jan, 2021 11:44    Titel:  

Die Hinterachse ist identisch, wie bekannt wurden die Achsen in mehreren Modellen, natürlich mit anderer Übersetzung mit und ohne Sperre über mehrere Jahrzehnte verbaut.
Ich persönlich komme mit den spärlichen Informationen des Handbuches in der kurzen Version nicht klar, es bleiben zu vielen Fragen offen. Als Einstieg durchaus ok, aber allein die Themen, die in den angesprochenen Videos gezeigt werden, sind im Buch so im Detail nicht behandelt. Den originalen, mehrteiligen Band direkt von Jaguar hatte ich noch nicht in den Fingern. Vielleicht kann jemand den Auszug der Hinterachse zum Vergleich mal zur Verfügung stellen?

Beste Grüße

Andreas
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OldAndi
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Verfasst am: So 31 Jan, 2021 12:38    Titel:  

Die Videos im Netz ,Überholung HA sind ja oft von Hobbyschraubern ,ohne das abwerten zu wollen , erstellt worden . Andreas Vermutung das es sich um ein Original Jaguar Werkstattvideo handeln könnte ,hat mein Interesse geweckt . Wenn dem so wäre ,könnte dort ja ja zu sehen sein ,wie Jaguar die GR der Achse und deren Handling ,sich nach ihren Original Werksprämissen vorstellt .

Ich jedenfalls ,habe manchmal schon größeren, teureren Reinfall bestellt ,von daher habe ich die von Andreas verlinkte DVD /GR Hinterachse ,mit 58 min Dauer ,nach Preisvorschlag 17,50 € inkl. Versand ,einfach mal bestellt . Was soll schon passieren . Bin gespannt ;-)

VG
Andi


Zuletzt bearbeitet von OldAndi am So 31 Jan, 2021 12:49, insgesamt einmal bearbeitet
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Jagnut
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Verfasst am: So 31 Jan, 2021 12:49    Titel: Werkstatthandbuch  

pdf Kopien von den originalen workshop manuals kann man für nur mal $ 15 bei
https://www.jaguarrepairmanual.com/
runterladen, sind komplett mit Ersatzteil Katalogen.

Grüsse
Uli
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OldAndi
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Verfasst am: So 31 Jan, 2021 17:52    Titel:  

@XJ12 Fahrer

Andreas ,du hast PN .
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OldAndi
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Verfasst am: Sa 13 Feb, 2021 12:56    Titel:  

Nun kam die o.a. empfohlene DVD Revision Hinterachse aus GBR an . Also für mich ist die absolut zu empfehlen . Es werden von der HA , alle Komponenten angefangen vom Diff. (geöffnet) bis zur Handbremse alles angefasst. Das schöne daran, was eben die privat gefilmten nicht bieten , es wird alles langsam gezeigt und aus mehreren Kameraperspektiven gezeigt .So das nichts verdeckt montiert wird. Teilweise explizit vor und danach , in die Kamera gehalten. Es wird das professionelle Verdrillen der Schraubensicherungen gezeigt ,sowie alle Lager und Innereien und deren Montage .Montage der Stoßdämpfer mit richtigem verspannen der Federn . Es wird gezeigt wo Kupferpaste oder Fett hingehört. Der DVD ,liegt auch eine Werkzeugliste bei ,welche für die Revision benötigt wird. Die DVD geht eine Stunde. Das ganze wird auch vom Mechaniker erklärt und worauf zu achten ist .

Top !

VG
Andi
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Frank12
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Verfasst am: Mo 15 Feb, 2021 11:32    Titel: Differenzial Farbe  

Hallo,
Habe mittlerweile eine Werkstatt in DE gefunden, es ist zu Zeit noch zu riskant etwas nach GB zu senden.
Ist es richtig das die Gehäuse vom Differenzial original in braun lackiert waren?
LG Frank
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Frank12
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Verfasst am: Sa 06 März, 2021 19:41    Titel:  

Hallo Mitstreiter,
Wollte nur Mal meinen Lagebericht teilen.
Mein Differenzial hatte sozusagen einen Totalschaden. Zum einen ist ein Lager von einer Antriebswelle auf "Wanderschaft" gegangen und hatte dabei das Gehäuse zerstört.
Außerdem hatte sich die Sperre festgefressen, jetzt ist mir auch klar warum er in manchen Kurven gequietscht hatte.
Es hatte starken Rostbefall, fällt nur auf wenn man eines sieht das in Ordnung ist. Dieser Rost kann entstehen wenn das Differenzial stark undicht ist und das Auto über eine sehr lange Zeit steht, vielleicht hat es auch durch die Entlüftung verbindung zur Umgebungsluft. Hier noch ein paar Bilder.




image0.jpeg

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Frank12
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Verfasst am: So 07 März, 2021 17:05    Titel:  

Hier weitere Bilder



Differenzial schwarz.JPG

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Handbremse L R.JPG

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OldAndi
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Verfasst am: So 07 März, 2021 18:42    Titel:  

Frank ,was hast du denn für Lack genommen ? Brantho korrux ? Hast du auch aufgepasst das in den Kardanflansch ,keine Farbe kommt ?

VG
Andi
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dacapo
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Verfasst am: So 07 März, 2021 19:01    Titel:  

Das sieht sehr schön aus.
..und auch wenn wir das Thema Handbremsbeläge schon mehrfach hatten.Auf deinem Bild sieht es aus ,als hättest Du neue aus schwarzem Material drin.Aus leidvoller Erfahrung kann ich sagen:
Es sind nur die grauen,feinen von Ferodo oder Jaguar tauglich.
Alle anderen neigen zum abreissen,spätestens auf dem Bremsenprüfstand,auch wenn sie von Markenherstellern sind (TRW z.b.).und das nachträgliche Erneuern ist bei eingebauter Achse eine ziemliche Wustelei.

Daniel
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Frank12
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Verfasst am: Mo 08 März, 2021 20:16    Titel:  

Hallo Andy, hallo Daniel,
die Firma die es überholt hat, hatte es mit braunroter Rostschutzfarbe lackiert und ich bin dann mit einem 2 K Lack drüber.
Danke für die Bemerkung zum Flansch, werde die Farbe vorsichtig entfernen.
Die Beläge sind von Ferodo. Darüber hatte mich hier im Forum der Udo schon informiert.Der Belag ansich ist grau und der Rest schwarz.

Wollte eigentlich auch diese Bügel unten im Bild erneuern aber die passen nicht. Habe die alten jetzt gereinigt und keine Beschädigungen festgestellt und jetzt wieder verbaut.

An die Radlager und Kreuzgelenke habe ich mich jetzt auch noch ran gewagt, hatte befürchtet das die Längsverzahnung sehr fest sitzen würde aber das ging alles ganz gut.
Jetzt habe ich alle Lager usw erneuert.




Handbrems Bügel.JPG

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Achsnabe.JPG

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OldAndi
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Verfasst am: Mo 08 März, 2021 20:36    Titel:  

Habe die alten jetzt gereinigt und keine Beschädigungen festgestellt und jetzt wieder verbaut.


Recht getan . Das aufarbeiten der Originalen Teile ,wenn nicht beschädigt ,wie bei Dir , ist immer das beste .

VG
Andi
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dacapo
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Woltersdorf bei Berlin



Verfasst am: Di 09 März, 2021 6:15    Titel:  

Mir scheint,du machst sehr viel richtig und sinnvoll.
Ich wünschte ,ich wäre bei meiner Hinterachsüberholung auch so konsequent vorgegeangen.
Daniel
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Nichtschwimmer
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Verfasst am: Di 09 März, 2021 10:32    Titel:  

Das aufarbeiten der Originalen Teile ,wenn nicht beschädigt ,wie bei Dir , ist immer das beste .

Moin,

nö, bei den Bügeln zum Auseinanderdrücken der Handbremsbacken ist das nicht so. Das sind Verschleißteile, die mit der Zeit ermüden. Außer sauber machen, was keinen funktionalen Nutzen hat kann man nichts aufarbeiten. Spätestens wenn am Ansatz der Arme kleinste Einkerbungen oder Risse zu sehen sind, ab in die Tonne. Neue Bügel müssen ggf. etwas gerichtet und mit Nachdruck in die Backen gedrückt werden, damit sie in halten. Wenn sie aber überhaupt nicht passen, geht´s nicht, hatte ich aber noch nie.

Grüße Udo
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OldAndi
registrierter Benutzer
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Verfasst am: Di 09 März, 2021 11:21    Titel:  

Die scheinen die mir ,nach zoomen , aber noch ganz brauchbar Udo . Oder was meinst du ? Bei Bremsen, stimme ich Dir aber grundsätzlich zu . Bei meinem Alltagswagen ,werden ja bei Bremsenrevision, auch Federn und solche Dinge gegen Neu getauscht. Da ist ja bestellen kein Thema . Und ein Teil wie das andere ,von der Qualität und Passung . Bei Oldis aber, sind Nachfertigungen oft nicht passgenau oder die Qualität lässt zu wünschen übrig. Und biegen und drücken halte ich da nicht für gut.

Von daher ,halte ich gern an aufarbeiten und prüfen auf neue Verwendung fest . Bei Sicherheitsrelevanten Sachen ,muss man eben schauen was geht. Ob die alten Teile noch Takko sind .

Gruß
Andi
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Nichtschwimmer
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Verfasst am: Di 09 März, 2021 12:07    Titel:  

Moin,

was du alles weißt und durch den Dreck sehen kannst du auch und die Unterseite siehst du auch. Was glaubst du passiert mit den Bügeln bei Betätigung der Handbremse? Sie verbiegen sich. Also ist das Betätigen der Handbremse keine gute Idee. Hast du jemals so ein Teil in der Hand gehabt?

Grüße Udo
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OldAndi
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Verfasst am: Di 09 März, 2021 12:18    Titel:  

Also Udo warum so schnippisch ? ;-) Ich bezog mich auf das Foto o.a. Und ja, habe es sogar schon in der Hand gehabt. Original, bei meiner zuletzt beschrieben Hamstertour ,Bremsenteile . Das war eben mit dabei . Ansonsten würde ich aufarbeiten wie beschrieben . Und ja ,auch ich weiß (mittlerweile ) manches . Schlafe doch nicht an der Wand ;-) Natürlich kann man nicht alles sehen oder ausschließen, ob ein aufgearbeitetes Originalteil tatsächlich keine unsichtbaren Schäden hat . Das kann ich aber, bei den oft hingerotzten Nachbauteilen , auch nicht ausschließen. Es gibt Oldis ,da MUSS ich auch solche Teile aufmöbeln da es oft garkeinen Ersatz mehr gibt. Der Kollege o.a. hat alles richtig gemacht wie ich finde.

Gruß
Andi
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Nichtschwimmer
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Mannheim



Verfasst am: Di 09 März, 2021 13:10    Titel:  

Moin Andi,

du postest viel, leider ist vieles nur "Gerede", manches ist ahnungslos und falsch. Obwohl ich diese Federn schon öfter ausgetauscht habe, kann ich sie anhand des Bildes nicht abschließend beurteilen. Mir fällt aber doch einiges auf. Wenn man genauer hinsieht, ist die alte Feder bereits plastisch verformt. Die Arme haben einen unterschiedlichen Winkel zur Querverbindung und stehen enger zusammen als die neue. Außerdem sind sie nach den Löchern einmal runter und dann wieder hoch geknickt, und zwar ungleichmäßig. Warum die Arme auf dem Bild kürzer erscheinen als bei der neuen Feder weiss ich nicht.

Wenn ich was nicht weiss, gebe ich auch keinen Kommentar ab und plappere nicht irgend was. Aber das kann von mir aus jeder halten wie er will.

Ich will hier auch nicht die Arbeit von Frank kritisieren. Das gefällt mir alles sehr gut.

Grüße Udo
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Celine
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Verfasst am: Di 09 März, 2021 13:40    Titel:  

Moin Frank

Auch ich finde deine Arbeit gut.
Ich habe den gesamten Dezember meine HA überholt.
Wenn du magst können wir uns Mal austauschen

Vielleicht kann ich dich ja auf Ideen bringen da bei mir neben der Funktionalität auch die Optik wichtig ist.
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OldAndi
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Verfasst am: Di 09 März, 2021 13:56    Titel:  

Mir fällt aber doch einiges auf. Wenn man genauer hinsieht, ist die alte Feder bereits plastisch verformt. Die Arme haben einen unterschiedlichen Winkel zur Querverbindung und stehen enger zusammen als die neue. Außerdem sind sie nach den Löchern einmal runter und dann wieder hoch geknickt, und zwar ungleichmäßig


Kein Thema . Ich spreche Dir auf keinen Fall ab , da mehr sehen zu können ,als ich. Mein "Gerede " war auch nur meine Ansicht der Sache . Da stehe ich gern Dir als Experten (nicht ironisch) hinten an , der da in der Praxis schon gewerkelt hat an diesen Dingen.

Allerdings auch wenn es "Gerede " ist ,möchte ich schon sagen können was ich möchte. Manchmal passt es technisch ,manchmal eben nicht . Wie bei jedem anderen auch der Seine Vermutung/Wissen hier äußert. Wenn ich mal falsch liege , "Gerede " war , lerne ich es eben dazu .Das ist doch Super .

Gruß
Andi

Wenn ich was nicht weiss, gebe ich auch keinen Kommentar ab und plappere nicht irgend was.

Kannst du gern so halten ,natürlich, muss ICH aber nicht genauso . Das ist doch unbestritten ,oder!?! Aber dem stimmst du ja oben schon zu . ;-) Übrigens wie du schon selbst gesagt und erlebt hast ,plappern sogar Werkstätten Dinge aus die Sie glauben zu wissen .Gegen Geld sogar . Ich denke Dein sticheln o.a. , rührt daher. Bin Dir aber nicht böse . ;-)
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Nichtschwimmer
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Verfasst am: Di 09 März, 2021 17:57    Titel:  

Vielleicht kann ich dich ja auf Ideen bringen da bei mir neben der Funktionalität auch die Optik wichtig ist.

Moin,

die nächste Hinterachse liegt zur Überholung bereit, leider ist sie nur mittelmäßig lecker. Inspirationen zur optischen Aufarbeitung würden mich interessieren. Bislang habe ich pulverbeschichten lassen, mit Brantho-Korrux lackiert, die Bremsen gelb verzinkt bzw. mit Lamellenzink lackiert und die Aluteile glasperlengestrahlt. Ich probier immer gerne was neues aus.

Grüße Udo
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OldAndi
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Verfasst am: Di 09 März, 2021 18:10    Titel:  

mit Brantho-Korrux lackiert

ich habe schon oft, in vielen Teilen , Brantho Korrux verwendet . Richtig angewendet und die Ablüftzeiten großzügig beachtet , ist das Zeug schon Super .
Ich hab mal gelesen das die Werkslacke von MAN oder MB im LKW Fahrgestellbereich ,noch einen Ticken besser sein sollen . Aber auch entsprechend teurer als BK .

Beim Gelbverzinken von Bremsenteilen und zugehörige Schrauben , weiß ich nicht ,ob dieses Verfahren die Materialfestigkeit/Struktur selbiger , negativ beeinflusst .?! Das habe ich mal von einem alten Schlosser gehört . Kann aber auch Geplapper gewesen sein ;-))

Ansonsten , kann ich mir fast gar nichts anderes ,in der Verschönerung vorstellen , als du bereits angewendet hast .

Gruß
Andi
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Celine
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Verfasst am: Di 09 März, 2021 20:41    Titel:  

Udo, kannst mir deine Email geben?
Dann schicke ich dir mal Fotos
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Nichtschwimmer
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Verfasst am: Mi 10 März, 2021 9:57    Titel:  

Hallo Andi,

ich benutze BK (3in1, Nitrofest, 2K) auch. Den Unterboden und die Achsen meines Mercedes W105 habe ich z.B. komplett damit gespritzt - würde ich aber nicht mehr machen. Der Vorteil ist, dass sich das BK sehr leicht verarbeiten läßt, weil eben 1K. Nachteile sind der mäßige Schlagschutz und die das grobe Bild wenn man es mit Pinsel oder Rolle aufträgt. Außerdem braucht die Aushärtung bis zur Endfestigkeit sehr lange. Andere 1K-Lacke, z.B. Hammerite sind auch nicht schlechter. 2K-Grundierungen und Lacke finde ich was Trocknung und Ergebnis angeht eine andere Welt. Allerdings ist die Verarbeitung aufwändiger.

Beim Verzinken besteht die Gefahr, dass gehärteter Stahl (z.B. Schrauben ab 10.8) durch den entstehenden Wasserstoff verspröden. Deshalb sollte so was nicht verzinkt werden. Bei "normalen" Schrauben, Bremsbacken etc. besteht die Gefahr nicht. Die Stromstärke im galvanischen Bad beeinflußt die Wasserstoffbildung. Ist er zu hoch, sieht man das an aufsteigenden Bläschen was eine Wasserstoffeinlagerung begünstigt. Bei meiner vorletzten Restauration habe ich selbst mit der Verzinkung experimentiert - mit mäßigem Erfolg. Hat zwar geklappt, aber der Aufwand ist zu hoch und das optische Ergbenis nicht perfekt.

Wir hatten in einem anderen Fred die Elektrikdiskussion, wo ich geschrieben habe dass sich das Einarbeiten lohnt. Bei allen Arten der Oberflächenbeschichtung (Lack, Verzinken, Verchromen) mit dem Ziel einer perfekten Optik ist das für mich nicht der Fall, das lasse ich machen. Ich spachtele auch fast nicht, weil´s mir die die Werkstatt versaut.

Grüße Udo
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Frank12
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Verfasst am: So 14 März, 2021 18:04    Titel: Unterlegscheiben Bremsscheiben  

Hallo Mitstreiter,
Wollte gerade die Bremsscheiben hinten montieren. Ist es richtig das die Antriebswelle / Bremsscheibe ohne U Scheibe bei der Mutter montiert wird? Ich hatte mir das beim Abbau so notiert.
LG Frank
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dacapo
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Verfasst am: Mo 15 März, 2021 7:11    Titel:  

Hallo,
habe den Teilekatalog Serie 1 befragt.
Ja,es gibt dort keine Unterlegscheiben.
Der Text sagt,dass selbstsichernde Muttern verwendet werden müssen,aber es dürfen keine Nylonstopmuttern sein,da diese die hitze dort nicht aushalten würden.
Daniel
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Frank12
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Volmarstein



Verfasst am: Mo 15 März, 2021 7:31    Titel:  

Guten Morgen Daniel,
Hatte auch im Teilekatalog nachgeschaut, dort stehen komischer Weise Bolzen.
Die alten Muttern sehen auch nach selbstsichernden aus.
Danke fürs nachlesen.
LG Frank
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dacapo
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Verfasst am: Mo 15 März, 2021 8:04    Titel:  

Hallo,
die Information stammt aus :Teilekatalog Serie 1Buchseite 96 Ordnungsnummer 23 66.
Die Darstellung dort ist etwas unglücklich,sodass man annehmen könnte ,es wären Schrauben.Wenn man genau hinschaut sieht man,dass es zwei Teile sind(Stehbolzen und Mutter).Die angegebene Teilenummer ist C.24119/4.Diese ist auch eine selbstsichernde Mutter.
Zusätzlich kann man auch auf Deinen eigenen Bildern sehr schön die herausstehenden Stehbolzen des Antriebsflansches sehen.

Daniel
...und man kann mal wieder erkennen,wie gut es ist,einen Auseinanderbau sorgfältig zu dokumentieren.
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