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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  Überholung Differential E-Type Serie 3
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Nichtschwimmer
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BeitragVerfasst am: Mi 11 Nov, 2020 9:56    Titel: Überholung Differential E-Type Serie 3  

Moin,

im Zuge der bald anstehenden Komplettrestauration meines Serie 3 Cabrios möchte ich das Differential überholen und auf eine Gear Ratio von 3.07:1 (vielleicht auch 2,88) umbauen. Das Diff. von meinem Serie 2 wurde von Alan Slason perfekt umgebaut und instand gesetzt. Jetzt will ich aber selbst ran.

Passt das Crown Wheel für 3.07 auf das bestehende Powrlock-Diff. oder muss das auch neu?
Gibt es Empfehlungen für Bezugsquellen für Crown Wheel und Pinion in guter Qualität?
Welche Spezial-Werkzeuge benötige ich?

Danke für Hinweise
Grüße Udo
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mi 11 Nov, 2020 18:39    Titel:  

"Welche Spezial-Werkzeuge benötige ich?"
Wenn (?) ich das richtig verstanden habe, braucht man einen Anzieher für Lager, die das Lager nicht am äußeren Lagerring packen, weil sonst das Lager Schaden beim Abziehen nimmt.
Ich habe vor einem Jahr versucht das Diffenzial selbst zu überholen und mir in ebay einen sehr preisgünstigen Trennmessersatz gekauft. Der packt aber am Außenring an.
Man kann es selbst machen, aber wenn man die Lager minimal beschädigt, könnte es sein, dass sie nicht 200000 km halten, sondern nur 30000 km.
Eigentlich ist das eine Arbeit für einen 'dressierten Affen', der die nötigen Spezialabzieher und es zehn mal gemacht hat.
Man braucht einen Differentialgehäusespreizer, dem ich mir damals selbst gebaut habe.
Touchierpaste (ebay ab ca 10 Euro) und eine Mikrometeruhr am verstellbaren Gestänge mit Magnetfuß (ebay, ca 25 Euro).
Ein Drehmomentmeßwerkzeug, um den Drehwiderstand der Kegelradachse zu messen, wenn man durch Anziehen der Mutter Vorspannung auf das Lager gibt.
Zum Anziehen der Mutter braucht man ein rel große Nuss, mit 3/4 Zoll Vierkant und eine Verlängerung von ca. 1 m.
Jaguar hat für die Lager einen Spezialabzieher, der im Werkstatthandbuch abgebildet ist..
Keller- und Kegelrad werden neu unter anderem von Limora angeboten. Wer weiß, wie deren Qualität ist.
Es soll auch in den USA Anbieter dafür geben.
Man kann es als talentierter und erfahrener Oldtimerreparateut wohl auch selbst hinbekommen und Geld sparen. Was macht man aber, wenn es anch dem Einbauen heult.?
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Nichtschwimmer
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Mannheim



BeitragVerfasst am: Mi 11 Nov, 2020 19:05    Titel:  

Was macht man aber, wenn es anch dem Einbauen heult.? Heulen und es einem geben der es kann.

versucht das Diffenzial selbst zu überholen Hat´s geklappt oder hast du geheult?

Dann fehlt mir nur ein Abzieher (mein Billigteil aus China hat schon bei den Radlagern kapitulerit) und ggf. ein Reibwertmessgerät. Ich habe etwas im Werkstatthandbuch geschmökert. Dort steht, dass die Mutter mit 120 bis 140 lb.ft. angezogen wird. Ich finde aber nichts zum Einstellen mit Reibwert. Kann man sich die Reibwertmessung also sparen?

Grüße Udo
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mi 11 Nov, 2020 19:42    Titel:  

"Versucht das Diffenzial selbst zu überholen Hat´s geklappt oder hast du geheult?"
Ich habe aufgegeben, weil ich schon viel Zeit in die Sache gesteckt hatte und noch weit von einem maßgerechten (!) Zusammenbau entfernt war. Ich habe es dann ein FACHmann ('dressierter Affe') gegeben, für den es ein Klacks war. Ob die Arbeit auch wirklich fachlich gut gemacht wurde und auch dauerhaft hält, kann ich nach 500 km noch nciht beurteilen. Geheult hat da nichts.

"Dann fehlt mir nur ein Abzieher (mein Billigteil aus China hat schon bei den Radlagern kapitulerit) und ggf. ein Reibwertmessgerät. Ich habe etwas im Werkstatthandbuch geschmökert. Dort steht, dass die Mutter mit 120 bis 140 lb.ft. angezogen wird. Ich finde aber nichts zum Einstellen mit Reibwert. Kann man sich die Reibwertmessung also sparen?"

Nein kann man nicht. Das Maß der Vorspannung ist wichtig. Wenn ich mich nicht schwer täusche, stehen die Drehmomentwerte für die Kegelradwelle im Werkstatthandbuch.

Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Lennartz
registrierter Benutzer
Aachen



BeitragVerfasst am: Mi 11 Nov, 2020 20:19    Titel:  

Aus dem Service Manual E Type Models 3,8 und 4,2 Serie 1 und 2 habe ich folgendes gefunden Page H.4 dort steht Pinion Bearing Preload 8 to 12 lbs/in (,09 to ,14kg/m ) diese Schreibweise hat mich wiedermal aufs Glatteis geführt. Es sind 0,09 Kg/m bis 0,14Kg/m.


Grüße

Peter
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daimler-v8
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BeitragVerfasst am: Mi 11 Nov, 2020 22:24    Titel: War nicht leicht  

Hallo Udo,
ich habe den Differenzial - Wechsel an meinen Daimler 250 V8 auch selbst vorgenommen. Von 4.25 auf 3.54 – wegen des verbauten Getrag 265 Getriebes, und gleichzeitig eine Quaife-Sperre verbaut. Ich habe mir auch einen „Spreizer“ gebaut und einen Trennmesserabzieher von Gedore so abgeschliffen das er unter das Lager kommt. Eine 10 Tonnen-Presse besorgt um die Lager einzusetzen, sowie mir ein „Messgerät“ anfertigen lassen das 100% in die Aufnahme der Diff-Lager passt um mit einer auf dem Kegelrad aufgelegten Säule genau das auf dem Kegelrad angegebene Maß einstellen zu können (mit einer Mikrometeruhr). Beim Mk2 geht das alles mit Beilegscheiben – das macht es nicht einfacher. Beim E-Type mit einer Hülse (die kann man aber auch nur einmal benutzen). Auch das Einstellen des Tragbildes ist beim E-Type (wenn die Höhe des Kegelrades stimmt) einfacher da keine Scheiben benötigt werden. Die Vorspannung des Kegellagers ist wirklich wichtig – ich habe aber kein Reibwertmessgerät um 0,1 Kg/m (zu einem vertretbaren Preis) gefunden und bin zu einem Getriebebauer gefahren. Der hat eine Nuss mit „Knarre“ aufgesteckt und mit dem Zeigefinger gedreht. „Ist doch alles in Ordnung“ meine Bitte doch ein Reibwertmessgerät einzusetzen ergab dann 0,1. – „Fachmann halt und viel Erfahrung“. Zudem kann man sagen, dass die Jaguar Achsen alle unterschiedlich sind, das erkennt man zB. an den unterschiedliche Angaben auf der Stirnfläche (Dichtfläche Gehäuse). Damit konnte ich aber nichts anfangen und habe auch keine Daten dazu gefunden. Es ist wirklich so gut wie unmöglich (für mich) das Tragbild eines gebrauchten Diff. in eine „fremde“ Achse zu bringen. Man muss einen Kompromiss eingehen. Ich habe viel Zeit damit verbracht mich im Internet „schlau zu machen“ viele Videos angeschaut und kann sagen war alles sehr anspruchsvoll, viel gelernt und es hat viel Spass gemacht – aber wirklich „gerechnet hat es sich nicht“. Noch einmal würde ich es nicht mehr machen.
Motoren Vorderachse usw.usw.usw. alles OK – aber Getriebe und Diff. würde ich in Zukunft machen lassen.

Udo, ich habe diese „Messgeräte“ etc. hier noch, liegen wenn Du sie brauchst - melde Dich.

Gruß daimler-V8
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
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BeitragVerfasst am: So 15 Nov, 2020 17:11    Titel:  

Hallo,

ich habe dir eine PN geschickt. Zum Diff.-Spreizer: benötigt man den wirklich oder bekommt man das Diff auch so aus und in den Kasten? Ich habe Bedenken, weil Guss nicht besonders elastisch ist.

Grüße Udo
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: So 15 Nov, 2020 21:02    Titel:  

Man muss etwas einbauen, was 0.13 mm breiter ist (Vorspannung) als die innere Weite des Gehäuses an dieser Stelle. Wie will man das ohne Spreizer hinbekommen ?
MIt freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Nichtschwimmer
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BeitragVerfasst am: Mo 16 Nov, 2020 20:27    Titel:  

Moin,

im Handbuch steht dass man das Diff mit einem Lederhammer vorsichtig reinkloppen soll. Den Spreizer habe ich nicht gefunden. Ich habe auf Youtube versch. Videos gesehen, mit und ohne Spreizer.

Grüße Udo
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



BeitragVerfasst am: Mo 16 Nov, 2020 21:02    Titel:  

Wie macht es eine Fachfirma ? Da die nicht bekloppt sind, glaube ich nicht, dass die es mit einem Lederhammer reinkloppen.
Einfach das Gehäuse um 0,2 mm spreizen und es rutscht mit leichtem Klopfen hinein.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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