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XJS + XJ-S  >>  Keine Leistung und ruckeln nach ein paar Jahren Standzeit
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Simonsays
registrierter Benutzer
Augsburg



Verfasst am: So 21 Feb, 2021 11:11    Titel: Keine Leistung und ruckeln nach ein paar Jahren Standzeit  

Hallo zusammen, bevor jetzt noch mehr Zeit vergeht Frage ich hier einfach mal die Expertenrunde vielleicht hat jemand schon ähnliche Probleme gehabt und kann helfen.

Kurze Vorgeschichte die rein auf die Erzählung von meinem Vater basiert.
Als er zuletzt mit dem besagten Problemfall einem XJ-S bj.86 mit HI-Motor gefahren ist (siehe Anhang) ist ihm aufgefallen das er unten undicht wird und hat ihn dann wohl schlussendlich in eine Halle gestellt. Alles lief bis dahin soweit ganz normal.

Ich bin nun dabei die Fahrzeuge wieder flott zu machen. Inzwischen hat der XJ-S auch noch eine Undichtigkeit im Kühlsystem wohl durch die Standzeit.
Ich hab die Lenkung ausgebaut und den Dichtring oben bei der Welle Eingang Lenkgetriebe ersetzt.
Dann haben wir ihn warm laufen lassen damit Druck aufs Kühlsystem kommt und wir besser sehen können wo es raus läuft. Da ist schon aufgefallen das der Motor extrem schlecht Gas annimmt aber eins nach dem anderen.
Die Wasserpumpe war undicht und ich habe sie gegen ein Tauschteil von Oldtimer-Veteran ersetzt.
Er danach kurze Probefahrt gemacht und sofort wieder gekommen und gesagt der Motor läuft total schlecht. Ich auch gefahren um das ganze nachzuvollziehen. Der Hobel fährt sich als hätte er 60PS. Natürlich nicht weit gefahren also keine Panik.
Bei der Probefahrt ist uns die laute Kraftstoffpumpe aufgefallen.Kofferraum hinten frei gemacht und man fühlt und hört wie die Pumpe säuselt. Hört sich auch so an als würde sie kurz zeitig hängen. (Bild siehe Anhang)
Jetzt im Nachhinein weis ich das eine Pumpe so klingt wenn sie gegen einen hohen Druck arbeitet wie wenn man den Ausgangsschlauch knickt.
Auf jeden Fall hab ich mit einem Stetoskop mir die 12 Einspritzdüsen angehört und alle haben gearbeitet. Im XJ Bereich wurde mir da bei einem Daimler xj12 serie 3 super geholfen der garnicht mehr angesprungen ist und die düsen verklebt waren. Es war spät und wir haben beschlossen bis zum nächsten mal eine neue Kraftstoffpumpe zu besorgen.
Leider hat die neue Pumpe keine Abhilfe gebracht. Der Kraftstoff kommt aber kräftig vorne am Verteiler an und die Vorlaufleitung mit Kraftstofffilter ist auch frei zumindest haben wir das mit Druckluft als die Pumpe draußen war getestet. Hab leider kein Passendes Kraftstoffdruckmanometer da um genau zu messen was ankommt aber wie gesagt prinzipiell ist der Weg nach vorne frei und für den Leerlauf sollte es meiner Meinung locker reichen.

Daraufhin bin ich auf die Zündung gegangen. Der Zündverstärker wurde von einem anderen Modell schon quergetauscht sowie die Zündspule die im V sitzt. Ich bin mit einer Zündzeitpistole an die Zündleitung von der Zündspule zum Verteiler und hier wurden zum Lauf des Motors Aussetzer registriert.
Da die Verteilerkappen wohl auch problematisch sein sollen habe ich diese demontiert. Ist die von Lucas ohne entlüftungsstutzen.
Innen am mittleren kontakt in dem die Kohle sitzt war ein feiner Haarriss einmal rundum. Der Deckel muss defintiv neu. Der Finger hingegen sieht dafür noch gut aus. Bei leichtem Drücken ist der innere Plastiksitz dann abgebrochen.
Gestern das neue Bauteil von Limora erhalten und eingebaut. Leider hat sich am Motorlauf nichts geändert.

Der Verteilerdeckel war defintiv zu tauschen. Auch werde ich jetzt noch den Finger bestellen denn das ist blödsinn nur den Verteiler zu ersetzten. Allerdings würde ich gern wissen was ihr dazu meint vielleicht kennt jemand das bzw ein ähnliches Problem und kann helfen. Ich habe aber das Gefühl das aufgrund der Standzeit hier mehrere Probleme entstanden sind. Von den Undichtigkeiten gefühlt überall mal abzusehen. Sinnvoll ist es mit Sicherheit mal den Tank abzulassen und zu schauen was da alles dabei raus kommt. Wenn alles passt frisch tanken und neuen Filter rein. Zündungsseitig wären die Kabel sicher auch nicht verkehrt allerdings schlägt zumindest nach außen keines durch. Die Prüfmöglichkeiten sind natürlich stark begrenz sprich Abgasmessung um auf unverbrannten Kohlenwasserstoff zu prüfen fällt weg.

Jetzt hab ich mich wieder verplappert. Freue mich über jeden Tipp von euch.
Grüße Simon




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Emerald_Dream
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Verfasst am: So 21 Feb, 2021 14:27    Titel:  

Hi Simon,

eine kurze, laienhafte und vielleicht völlig falsche Frage - Du schreibst

"Sinnvoll ist es mit Sicherheit mal den Tank abzulassen und zu schauen was da alles dabei raus kommt. Wenn alles passt frisch tanken und neuen Filter rein."

Heißt das, Deine Startversuche und die Probefahrt waren noch mit altem Sprit?

Viele Grüße & viel Erfolg dabei, den Wagen wieder gut zum Laufen zu bringen wünscht Dir

Thomas
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Simonsays
registrierter Benutzer
Augsburg



Verfasst am: So 21 Feb, 2021 16:39    Titel:  

Hallo Thomas. Hab eben meinem Vater geschrieben wie alt der Sprit ist und warte noch auf die Antwort. Wir reden hier allerdings nicht von 30 Jahre alten Sprit. Der xj12 den ich vor ein paar Wochen zum laufen bekommen hatte war gute 18 Jahre gestanden und der sprit ist somit noch älter. Sollte also rein vom Kraftstoff her gehen. Problematik bei den Fahrzeugen ist wohl der Kraftstofftank aus Metall. Prinzipiell wäre es natürlich möglich das dort sich rost gebildet und gelöst hat und langsam während dem lauf den Filter langsam zu macht was auf das Problem mit der Geräusch der Pumpe hin deutet. Allerdings läuft er sofort nach dem Starten nicht auf allen töpfen. Das schiebe ich auf was anderes. Zündungstechnisch bleiben eigentlich nur noch die Kabel und die Kerzen aber es wäre seltsam wenn auf einen schlag gefühlt die hälfte davon ihren Dienst quitieren.
Mit freundlichen GrüßenSimon
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XJ12_Fahrer
registrierter Benutzer
Bad Homburg



Verfasst am: Mo 22 Feb, 2021 8:23    Titel:  

Hast Du mehr Informationen zum Motor? Hat er geregelte KATs?
Du schreibst er hat keine Leistung, läuft aber nicht auf allen Zylindern ist das korrekt? Wenn ja löse erst das Problem, sonst kommst Du bei der Diagnose vermutlich nicht weiter.

Zum Thema Sprit: Unter der Batterie ist der Fuel Sump Tank, der ist der tiefste Punkt. Hier sammelt sich das Wasser und auch alle Ablagerungen, mach den mal auf und schau dort rein. Auf dem Ansaugrohr sitzt ein Feinsieb, prüfe ob das in Ordnung ist und reinige es gegebenenfalls. Unter der Verschraubung sitzt jeweils eine Dichtungen, die brauchst Du vermutlich neu, ist wahrscheinlich hart.

Dazu musst du vermutlich den Sprit ablassen. Dabei kannst du über den Füllstandsensor des Tanks auch gleich den Tank inspizieren.

Der alte Sprit verursachte wahrscheinlich weniger Probleme als die neuen Kraftstoffe, Gewissheit hast Du aber erst, wenn du die Tanks offen hattest.

Beste Grüße

Andreas
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Simonsays
registrierter Benutzer
Augsburg



Verfasst am: Mo 22 Feb, 2021 17:53    Titel:  

Hi Andras. Viele dank für deine Antwort. Nein er hat keine Kats. Ansonsten ist es der V12 5.3 Liter HE Motor mit der Lucas Zündverteiler ohne entlüftungsanschlüsse. Laut Limora wohl schon die neuere Generation. Mehr weiß ich über den Motor gerade nicht. Alles soweit Original auf jeden Fall.
Genau also die Einspritzdüsen scheinen alle zu arbeiten da sie alle schön vor sich hin klackern. Den Druck selber im Rail konnte ich leider nicht messen was natürlich die Fehlersuche direkt eingrenzen würde. Wie oben schon beschrieben ist mir nicht ganz klar ob es ein Zündungsproblem oder vieleicht doch ein Kraftstoffproblem ist. Der Verteilerdeckel war auf jeden Fall fällig und ich hätte wetten können das es daran liegt aber jetzt mach ich noch den Verteilerfinger dann passt das zumindest mal. Zündkabel wären noch eine Option allerdings sehr seltsam wenn mehrere auf einmal defekt sind.

Was mir tatsächlich aufgefallen ist, es riecht nicht nach Sprit beim Auspuff. Wenn es Zündaussetzer sind müsste man tatsächlich etwas davon wahrnehmen.
Darum werde ich tatsächlich den Tank entleeren und diesen Fuel Sump Tank öffnen. Es wäre denkbar das sich hier ordentlich was angesammelt hat und dann das Sieb verstopft. Werd ihn dann direkt aus einem Frischen Kanister ansaugen lassen je nachdem was mich in dem Sump Tank erwartet.

Dichtung werd ich sofort bestellen und das ganze testen. Vielen Dank nochmal. War ein Super Tipp.
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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Mo 22 Feb, 2021 20:36    Titel:  

Wenn du sowieso einmal an dieser Baustelle bist , würde ich den Benzinfilter und unisono die Leitungen zwischen Pumpe ,Filter etc. , welche garantiert fertig sind , gleich mit tauschen. Nimm aber gute Schläuche . Prüfen der Benzinpumpe auf Geräusche ,selbstredend auch.

Wichtig : Anlage vorher Drucklos machen ,durch ziehen des Spritrelais und kurz orgeln mit dem Anlasser .
VG
Andi

PS: Wenn es passt , stell doch bitte mal Fotos von Deiner Aktion ein.
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Simonsays
registrierter Benutzer
Augsburg



Verfasst am: Mo 22 Feb, 2021 22:29    Titel:  

Hi Andi, tatsächlich ist an den Leitungen selber schon mal was gemacht worden. Werde sie aber trotzdem nochmal checken und falls nötig was aus der Arbeit mitnehmen.
Danke für den Tipp.
Ich mach Fotos und stell sie rein. Bin aber wie gesagt erst nächsten Samstag wieder dran so lange müsst ihr euch also gedulden. Hab eben bei Limora noch den Verteilerfinger bestellt das da alles komplett ist und die Dichtungen für den Tankgeber sowie den Fuel Sump Tank.

Grüße Simon
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Simonsays
registrierter Benutzer
Augsburg



Verfasst am: Sa 27 Feb, 2021 20:07    Titel:  

Guten Abend zusammen. Wie versprochen gibts Bilder und auch neue Erkenntnisse.
Ich hab den neuen Verteilerdeckel nochmal demontiert und einen neuen Verteilerfinger eingebaut damit ich das Thema abhacken kann.

Als nächstes hab ich den Kraftstoff direkt nach dem Fuel Sump Tank abgesaugt und somit den Tank entleert.
Hab den Schnorchel demontiert und das Sieb gecheckt. Sieht einwandfrei aus. Auch der Sump Tank selber ist blitze blank.
Hab dann noch den Kraftstoffniveaugeber demontiert und in den großen Tank geschaut. Auch dieser sieht gerade für das alter überraschend gut aus. Mir ist aufgefallen das wenn man in den Tankdeckel nen Kanister Kraftstoff schüttet es von da in den kleinen Tank so ganz langsam rein läuft. Kam mir zumindest so vor. Allerdings dauert es mit diesen 5 Liter Kanistern und den komischen Schnorcheln auch ewig bis dieser endlich mal leer läuft.
Danach alles zusammen gebaut und 20Liter frischen Kraftstoff getankt.
Um dann nochmal das Sieb und den Sump Tank auszuschließen hab ich die Pumpe direkt aus einem großen Kanister ziehen lassen. Hat auch nichts geändert.
Läuft natürlich noch genauso bescheiden wie zuvor. Was mich aber immer noch stutzig macht ist das die Pumpe nach einer gewissen laufzeit komische geräusche macht. Obwohl sie ja aus dem Grund schon getauscht wurde.

Irgendwas stimmt mit dem Kraftstoffdruck nicht. Ich glaube es kommt genug vorne an aber wieviel bekommt wirklich der Motor? Ich hab mir die Rücklaufmenge angesehen aber diese ist unauffällig. Da der linke Druckregler der von irgend einem Bastler an dem Unterdruckröhrchen beschädigt wurde(vermutlich mit dem Schraubenschlüssel dagegen gedrückt und dabei verbogen) hab ich den von einem xj12 mal gegen getauscht. Hat leider nichts geändert.

Jetzt ist mir aber was aufgefallen was nicht ganz passen kann. Am Rail ist ein Kraftstofftemperatursensor. Unter diesem ist eine dicke Kreuzschlitzschraube und wenn man diese rausdrehen will stößt diese an dem Sensor an und beschädigt das Gehäuse sodass es Spiel hat. Daher Vorsicht. Erst den Temperatursensor demontieren und dann die Schraube. Dieser Bastler hat das Wohl nicht beachtet.
Ich hab den Widerstand von diesem Sensor gemessen bei kaltem Rail.

1Ohm Widerstand? Ich hab meinen Pc angemacht und bin sofort hier rein um das hier zu schreiben. Hab mich also noch nicht informiert was für ein Wert zu erwarten ist aber 1 Ohm kommt mir sehr wenig vor.
Und jetzt die vielleicht alles entscheidende Frage. Greift dieser Temperatursensor ins Motormanagment ein oder ist er zb nur für die Klimaanlage da um bei bedarf diese einzuschalten um den Kraftstoff zu kühlen?
Vielleicht kommen wir dem Problem soeben ein Stück näher.

Mit freundlichen Grüßen Simon

PS. Drei mal die gleichen Bilder weit unter den 800x800 Pixeln verkleindert. Das erste nimmt er ohne Probleme die anderen beiden musste ich nochmal deutlich kleiner machen damit er auf hört zu meckern. Hoffe man kann es trotzdem noch erkennen.




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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Sa 27 Feb, 2021 21:41    Titel:  

Der Filter und der Sump Tank sehen ja Super aus .Die sind garantiert schon mal in der Mache gewesen. Aus de rFerne extrem schwierig zu beurteilen. Da bleibe ich auch hier dabei.

Schau doch mal im Rep. Handbuch was diesbezüglich im Zusammenhang stehen kann . Oder hol Dir einen Kundigen an Bord der schauen kann . Sonst gerätst du in den selben Strudel, wie im XJ 6 1-3 Forum und machst alles vielleicht schlimmer. Da versucht ein Celine ,tausend Tipps und Tricks mit Ferndiagnosen die super nett gemeint sind von den Foristi ,aber macht damit alles nur schlimmer . Einsehen ist aber nicht seine Stärke . Pfuscht lieber weiter. Egal .

VG
Andi

PS: Mit dem Rep Handbuch (Fehlersuche) bin ich letztens ,auch etwas auf die Schliche gekommen. Manchmal ist der Grund völlig profan . Man muss nur darauf stoßen .

Viel Erfolg .

VG
Andi
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Simonsays
registrierter Benutzer
Augsburg



Verfasst am: So 28 Feb, 2021 9:25    Titel:  

Hi Andi. Gut möglich das an den Tanks schon mal jemand dran war.
Wegen dem Reperaturhandbuch muss ich sehen. Mein Vater hat Ordnerweise unterlagen von dem Fahrzeug. Vielleicht ist was dabei.
Nee verschlimmern will ich nix. ich würde auch nichts tauschen wenn nichts darauf hindeutet vorallem wenn es viel kostet.

Ich hab jetzt ein wenig wegen dieses Sensors/Schalter geschaut. Also erstmal gibt es da wohl nicht viel drüber im Netz.
Woanderst wird geschrieben das es sich hier nicht um einen NTC also Temperatursensor sondern um einen Duckschalter handelt.
Das werde ich morgen in der Arbeit messen.

Wenn es ein Schalter ist kann ich ihn dann auschließen da das Problem angesteckt und abgesteckt besteht. Aber ich prüfe ihn erstmal und werde mich noch um Unterlagen bemühen.

Mit freundlichen Grüßen Simon




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XJ12_Fahrer
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Bad Homburg



Verfasst am: Mo 01 März, 2021 7:23    Titel:  

Hallo Simon,

Der Sensor auf dem Foto sieht aus wie der Sensor vom Unterdrucksystem, wo hast Du den ausgebaut? Versuch an Hand der Bilder die Erstatzteilnummer heraus zu bekommen.
Der Kühlmittelsensor für die ECU sitzt auf der Fahrerseite am Motorblock. Dieser Sensor kostet nur ein paar Euro und ist zu wechseln, wenn der Motor im kalten Zustand keine Leistung hat. Anspringen und laufen sollte er trotzdem, sonst ist vermutlich etwas anderes defekt.

Ansonsten bin ich bei Andreas, wenn das Auto noch fährt, such Dir eine gute Werkstatt, das ist billiger und schont die Nerven. Gute Werkstätten holen die Fahrzeuge auch ab, das ist günstiger als oft angenommen.

Beste Grüße

Andreas
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pfljag
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München



Verfasst am: Mo 01 März, 2021 10:54    Titel:  

Hallo Simon,

der Sensor ist mit hoher Sicherheit ein Themaratursensor.
Wo has Du den rasu? vom Benzinrail?

Grüße
Peter
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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Mo 01 März, 2021 14:00    Titel:  

Ich denke auch das der vom Bezinrail ist . Kann mir nicht vorstellen , dass der die Wurzel des Problems ist.
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rhptbl
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Bad Laer



Verfasst am: Mo 01 März, 2021 17:08    Titel:  

Bei BJ86 hat das Auto ja noch eine mechanische Verstellung des Zündzeitpunktes, Unterdruck und Fliehkraft. (Ich bin auf dem Terrain etwas unsicher, da mein Auto BJ91 eine vollelektronisch geregelte Marelli Zündung hat). Aber an der Stelle würde ich einmal ansetzen. Wenn die Mechanik im Verteiler fest ist, kann er nicht vernünftig laufen. Etwas WD40 rein und einmal von Hand die Verstellung bewegen (wenn da ran zu kommen ist). Die Vakuumverstellung kannst du mit eine Vakuumpumpe (Spritze tut´s auch) testen, ob sich da was bewegt. Mindestens sind das Kandidaten die festgammeln könnten.

An die Stelle wo du den Temperatursensor ausgebaut hast, gehört ein temperatursensitiver Unterdruckschalter der bei 70C Kraftstofftemperatur den Benzindruckregler mit Unterdruck versorgt und so den Kraftstoffdruck erhöht um Dampfblasenbildung vorzubeugen. Der Benzintemperatursensor gehört auf die andere (rechte) Seite. Beides Sensorik die nur im Hochsommer von Bedeutung ist und wie schon geäußert nicht Kern deines Problems sein kann.

zündender Gruß
Rüdiger
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Simonsays
registrierter Benutzer
Augsburg



Verfasst am: Mo 01 März, 2021 20:35    Titel:  

Hi Andreas,
schau mal weiter oben das Bild mit dem Multimeter. Da prüfe ich ihn und man sieht wo er eingeschraubt ist. Er ist in die Verteilerleiste geschraubt. Hab den Sensor wieder zum Fahrzeug gebracht. Leider ist von der Nummer nicht viel zu erkennen.

Die beiden Temperatursensoren (Luft und Wasser) auf der linken Seite kenne ich und sind geprüft worden und i.O.
Ich bin die Werkstatt:D Ich hab kein Problem mit was kniffligem. Zeitdruck habe ich nicht von daher ist das ganz entspannt.

Hi Peter, dachte ich auch erst. Ist aber ein Druckschalter wahrscheinlich auf Bimetal Basis und Original.

Hi Rüdiger, das mit der Verstellung hab ich schon mal gelesen das die gern fest hängt. Konnte sie mit der Hand bewegen werde aber aus der arbeit eine Unterdruckpumpe mitnehmen und die Verstellung trotzdem mal testen.

Der Sensor ist Original. Es ist ein Druckschalter der anstatt wie der Unterdruckschalter den du beschreibst nicht Mechanisch sondern über das ECU eingreift wenn die 70Grad erreicht werden. Ich kenne Beide Varianten. Der Unterdruckschalter wird mit ziemlicher Sicherheit die ältere Variante sein. Der Wagen lief vor der Standzeit perfekt.

Ich werde nächsten Samstag auf jeden Fall die Zündverstellung kontrollieren. Danke für euren Einsatz.

Mit freundlichen Grüßen Simon
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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Mo 01 März, 2021 21:01    Titel:  

Der Wagen lief vor der Standzeit perfekt.

Wenn dem so war ,erhärtet sich das irgendetwas angegammelt ist oder etwas abgefallen. z.B. Vakuum Schlauch . Ich denke nicht das sich Zündung oder ähnliche feste Parameter nur durch stehen ,verändern .

Aber wie gesagt um tausend Thesen zu vermeiden . Lass mal die Lampe leuchten und zieh mal hier ,mal da dran .Was glaubst du wie oft das schon bei mir zu Wunder geführt hat . Ich denke ,manchmal fangen wir bei der Fehlersuche,einfach zu hoch wissenschaftlich an .(Siehe XJ 6 1-3 Fred ) Oft ist es nur eine Kleinigkeit .

Beispiel : Mein Tempomat war mal defekt , Vermutungen von Steuereinheit über Sicherungen uvm. wurden angestellt .Hunderte Euro Rep. Kosten angekündigt. Und selbst die Werkstatt gab auf . Irgendeine Eingebung ,ließ mich die Mittelkonsole demontieren ,um zu sehen wo Kabel zum Tempomaten /Schalter hinführen . Beim Leuchten mit einer starken LED Handlampe blitzte ganz vage etwas Metallisches auf . Lange Rede kurzer Sinn : Ein Kabel ,im Wirken zum Tempomat ,hatte sich an der Schaltkulisse minimal blank gerubbelt und bekam Masse . Mit nicht mal 5 Cent Isoband und etwas Gummi ,zum Schutz der Kabel vor dem Rahmen , war alles wieder Top fit und funktionierte wie ab Werk . Das der Stolz mich blähte, dass ich kaum aus dem Auto kam ,kannst du Dir sicher vorstellen . ;-)

Also in diesem Sinne ,nur Mut und beginne mit dem Einfachsten und nutze die Hilfe vom Handbuch.

BG
Andi
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Simonsays
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Verfasst am: Mo 01 März, 2021 21:32    Titel:  

Deswegen bin ich auch erstmal auf das Kraftstoffsystem gegangen. Hier gammelt halt schnell was zu oder verharzt und verklebt. Wie du sagst. Es ist so wie meistens nur eine Kleinigkeit aber die zu finden ist nunmal trotzdem nicht einfach.
Wenn zb ein Unterdruckschlauch unten ist und der Leerlauf etwas höher ist oder er sich minimal schüttelt dann wär es halb so wild. Aber es stimmt ganz massiv was nicht. Der Motor läuft richtig schlecht dreht beim gas geben fast nicht hoch und fast keine Leistung also das volle Programm. Ich komm aber schon noch drauf.

Das mit dem Tempomat ist natürlich wieder typisch. Nein es kann nicht einfach das übliche sein. Sicherungen, Balg oder gar die Steuereinheit selber. Nein es ist ein angescheuertes Kabel. Aber gut wenn er jetzt wieder funktioniert.

Mit freundlichen Grüßen Simon
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OldAndi
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Im Lande



Verfasst am: Mo 01 März, 2021 21:45    Titel:  

Ich bin mir sicher , du findest das Problem . Obschon ,wie bei mir und dem Tempomaten ,zugegeben , auch etwas Glück gehört hat .

Im Zuge bedingt des langen stehen des Autos ,würde ich gleich auch die Zündkerzen raushauen . Egal ob es das ist , dass ist nie verkehrt ,
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pfljag
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Verfasst am: Di 02 März, 2021 11:53    Titel:  

Hallo Simon,

nochmal zum Schalter.
Definitv kein Druckschatler sondern der Temparaturfühler am Benzinrail.
Wie schon Rüdiger schreibt ist die Funktion zur Dampfblasenvermeidung den Gegendruck im Rail zu verringern, damit sozusagen "gespült" werden kann. War bei den späteren HE ein durch Bimetall direkt gesteuerter Druckluftschalter (blockiert den Unterdruck ab 70° zum Druckminderer) bei den früherern wohl ein elektischer Schalter, der dann bei der ECU eine elektrische Anpassung der Druckverhältnisse ausgelöst hat.

Somit:

Ja steuert in letzer Konsquenz die Verteilung des Unterdrucks, ist aber kein Druckschalter (reagiert also nicht auf Druck) sondern ein temparaturgesteuerter Schalter.

Wenn er aber defekt ist dann kann durch die fehlerhafte Ansteuerung natürlich mittelbar der Druck im Rail und somit das Laufverhalten negativ beinflusst werden. Leider habe ich keine Solldaten bei wlcher temparatur welcher Widerstand anliegen sollte.

Grüße
Peter
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Simonsays
registrierter Benutzer
Augsburg



Verfasst am: Di 02 März, 2021 18:53    Titel:  

Hi Peter, wenn das stimmt was du sagst kann das definitiv der Fehler sein. Der Sensor zeigt immer nur 1Ohm an und würde somit extreme Werte an das Steuergerät liefern das darauf natürlich dementsprechend reagiert.
Genau das ist mein Problem das dieser Sensor schwer zu finden ist und auch daten darüber scheinbar nicht vorhanden sind.
Ich werd mich jetzt mal das Internet danach durchsuchen. Wenn ich wenigstens die werte hab kann ich ihn simulieren und schauen ob der Motor damit läuft. Dann hab ich den Fehler und muss nur noch so einen Sensor finden.
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen Simon
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Simonsays
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Augsburg



Verfasst am: Di 02 März, 2021 20:03    Titel:  

Ich hab nun den Schalter bei Oldtimer veteran und Limora gefunden. Bei Limora allerdings nur beim xj12 zu finden da hier noch die Explosionszeichnungen dabei sind. Bei beiden Steht es ist ein Thermoschalter. Also leider kein Temperatursensor.
Mit freundlichen Grüßen Simon
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pfljag
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Verfasst am: Mi 03 März, 2021 15:28    Titel:  

Hallo Simon,

wie schon geschrieben: ein temparaturgeführter Sensor - unter Umstätnden nur mit Schaltfunktion statt einem veränderlichen Wert.
Sinn ist bei einer bestimmten definierten Temparatur des Kraftstoffs im Rail eine Aktivität zu starten (hier: Druckregler ansteuern).
Das kann ein veränderlicher Ohmwert seit, oder aber acuh eine sprunghafte Ein/Aus Funktion.

Wichtig wäre zu wisssen wie der Zustand ist: in Ruhe (kalt) an oder in Ruhe (kalt) aus.
Mach doch einfach mal den Test mit heißem Wasser.
Kalt hast Du ja 0,1Ohm, also praktisch keinen Widerstand/voller Durchgang -> das würde für Kalt-> "an" sprechen.
Bei Erwärmung müsste sich der Widerstand erhöhen, evtl. bis zu undurchlässig/"aus".
Tut es nichts i bis über 70° dann ist der Sensor/Schalter defekt und gibt falsche Werte an die ECU.
In dem Fall mal den Sensor ausstecken und nochmal versuchen (Widerstand dann unendlich oder "aus"). Läuft das Auto dann einwandfrei lags daran.

Arbeitet der Sensor aber dann kannst Du diese Quelle ausschließen, selbst wenn vielleicht die Werte nicht mehr ganz korrekt wären

Peter
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Simonsays
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Augsburg



Verfasst am: Mi 03 März, 2021 16:49    Titel:  

Hi Peter. Genau er hat im Endeffekt zwei Schaltstellungen. 1 Ohm also durchgang und wenn die Temperatur erreicht wird öffnet der Schalter also Unterbrechung. Angesteckt läuft der Motor schlecht. Abgesteckt also Unterbrechung genauso. Der Schalter ist leider nicht die Ursache.
Mit freundlichen Grüßen Simon
Wer liefert was?
      
OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Mi 03 März, 2021 20:22    Titel:  

Hi Simon,

es gibt quer über die BRD verstreut echte JAG Spezialisten vor dem Herrn bzw. Motorspezis zu diesen Autos . Frag doch mal in die Runde, wer da in Deiner Nähe in Frage kommt . Dann huck das Wägelchen auf und bring es dorthin. Ich wette die finden das schnell . Im selben Atemzug , kannst du gleich einen fundierten Rund um Check Up machen lassen .

Ich denke das schont zwar nicht Deine Talerreserven ,aber allemal Deine Nerven und Freude zum Auto . Ich, der sonst gerne Dinge ergründen ,finden und beheben will .lässt lieber die Finger von solchen Dingen . Und ganz ungeschickt bin ich nicht. Trotzdem !

Nur meine Meinung die ja nicht Deine sein muss . Muss ja heut immer dazu gesagt werden.:-)
Wer liefert was?
      
Simonsays
registrierter Benutzer
Augsburg



Verfasst am: So 07 März, 2021 8:40    Titel:  

Du hast schon recht Andi. Wenn nichts mehr geht werden wir das bestimmt tun aber ich bin noch motiviert.

Ich habe gestern die Zündverstellung geprüft und sie lässt sich ganz leicht per Hand verstellen.
Allerdings ist die Unterdruckdose kaputt. Sie hält den Unterdruck nicht. Wahrscheinlich ist die Membran defekt. Bei dem xj12 hab ich die Druckdose auch getestet und sie ist ebenfallls Undicht. Der xj12 läuft allerdings ganz normal. Die Zündverstellung ist nicht das Problem.

Der Jaguar hat vorne beim Grill die zweite Parallel geschaltete Zündspule. Werd mich mal nach Prüfwerten umsehen. Die Zündspule beim Verteiler wurde schon mal quergetauscht aber die vorne ist noch unberührt.

Nur aus interesse. Weis jemand was passiert wenn eine der beiden aussteigt? Er hat zwei Zündspulen damit falls eine aus fällt er Fahrbereit bleibt oder? Wenn dem so ist läuft er dann vllt schlechter wenn eine von beiden sich verabschiedet? Ansonsten würde man ja ständig nur mit einer Fahren und würde es nicht merken bis diese dann auch mal kaputt geht.

Mit freundlichen Grüßen Simon
Wer liefert was?
      
pfljag
registrierter Benutzer
München



Verfasst am: So 07 März, 2021 9:55    Titel:  

Hallo Simon,

die Unterdruckdose hat einen sehr starken Einfluss aud dem Verbrauch und auch auf die Leistung und somit auf die "Bissigkeit" des Motors. Für Dein Problem aber nur am Rande von Belang.

Die 2. Zündspule ist da schon eher ein Kandidat:

Bei der Lucas Zündanlage hatten die früheren 12-er eine Doppelzündsule bis Zündspulen mit exterm niedrigen Innenwidersand und somit sehr kurzer Ladezeit erhältlich wurden.

Sinn der 2. Zündspule ist, die eigentliche Hauptzündspule (also die, die die Zündspannung an den Verteiler liefert) zu unterstützen.
Hintergrund sind die sehr kleinen Schließwinkel eines 12-ers. Somit bleibt nur wenig Zeit (die Hälfe wie bei einem 6-er) für die Generierung der Zündenergie. Ohne die 2. Spule ist die Zündenergie die zur Verfügung steht deutlich geringer. Schwächerer Funken, teilweise sogar Aussetzer bei der Zündung sind möglich. Ein 12-er läuft natürlich auch mit einer Spule, bei niedrigeren Drehzahlen und optimalen Kerzen vermutlich nur unmerklich schlechter. Wird aber die 1. Spule ebenfalls schwächer, was zügig passieren kann, da Sie dann ja keine Unterstützung von der Hilfszündspule hat, kann es zu ungleichmäßigen Zündungen/Aussetzern kommen.

Kommt dann auch noch ein später Zündzeitpunkt dazu, der auch durch die fehlerhafte Unterdruckdose entstehen kann dann ist ganz schnell der einwandfreie Lauf gefährdet.

Hast Du die Magneti Marelli ?
Da bin ich mir nicht ganz sicher, ob die 2. Zündspule nicht einfach den 2. Zündkreislauf bedient (also sozusagen zwei 6-zylinder Zündkreise unabhägig arbeiten)
Wenn ich mich richtig erinnere ist das dort aber auch so dass ein HT Anschluss am Verteiler ist und auf die 2 Kreisläufe verteilt.
Dann wäre es wieder wie bei der Lucas Lösung was die Generierung des Zündfunken angeht.

Übrigens zur Unterdruckdose:
Momentan sind nur noch Reproteile erhältlich, die Originalen sind vergriffen.
Die angeblich besten ( laut Roger Baywater) gibt es bei David Manners. Ich habe dort vor einiger Zeit eine bestellt und vor dem Einbau überprüft, der Verstellweg zumindest bei meinem Exemplar war zu gering. Also vor Einbau unbedingt überprüfen. Ich konnte dmals noch ein NOS Teil bei Limora bekommen das passte, war aber leider das letzte :-(

Grüße
Peter
Wer liefert was?
      
Simonsays
registrierter Benutzer
Augsburg



Verfasst am: So 07 März, 2021 11:54    Titel:  

Hallo Peter,
Es ist die Lucas Zündanlage. Schwarzer Verteilerdeckel ohne Entlüftungsanschlüsse.
Die Hilfszündspule ist Parallel zur anderen angeschlossen. Sie hat keinen weiteren Anschluss dient daher tatsächlich nur zum stützen. Für mich wird die Zündspule jetzt ein interessantes Bauteil auf das ich mal genauer schauen werde. Preislich auch nicht so teuer. Hab bei Limora unter XJS Suche nichts gefunden aber wenn man den XJ12 Serie3 H.E. nimmt hat man im Endeffekt den gleichen motor und kann sie da fü ca 70 Euro erwerben.

Ich bin tatsächlich bei abgesteckten bauteil auf die beiden Leitungen der hilfszündspule gegangen und habe wenn ich mich recht erinnere ich glaube 0,7 Ohm gemessen. Ich werde die kommende woche nochmal hinfahren und die Zündspule quertauschen das geht ja recht flott und sehen was passiert.

Danke für den Tipp mit dem Versteller. Mein Vater meinte ich soll direkt zwei besorgen einmal für den XJS und den XJ12 aber das mache ich erst wenn das Hauptproblem bei dem XJS gelöst ist.
Ich halte euch auf dem laufenden.

Mit freundlichen Grüßen Simon
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OldAndi
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Im Lande



Verfasst am: So 07 März, 2021 12:07    Titel:  

Die Zündspule ist ein oft verbreiteter Defekt .Haben ja einiges auszuhalten und zu leisten die Dinger . Wenn ich mich hier im Forum recht entsinne war das schon öfter des Pudels Kern. Selbiger wäre natürlich entspannt und kostengünstig zu lösen .

Ich drück Dir die Daumen das es nur dieses ist .

VG
Andi
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Simonsays
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Augsburg



Verfasst am: Di 09 März, 2021 16:58    Titel:  

Hallo Andi, ich fürchte die Zündspule war es nicht. Erst wollte ich wissen wie/ob der Motor ohne die Hilfsspule läuft und habe diese darum an der Haupstpule abgeklemmt. Motor lief genauso wie zuvor was natürlich bedeuten könnte das diese tatsächlich defekt ist. Habe dann von einem XJ12 mit gleichem Motor die Spule in den XJS gebaut aber er läuft immer noch so schlecht. Unverändert schlecht.

Langsam wirds tatsächlich seltsam. Ich würde mir sehr gern den Induktivsensor im Zündverteiler ansehen allerdings hab ich da oben kein Oszilloskop. Wenn dieser spinnt und aussetzer hat würde der Motor auch dementsprechend schlecht laufen. Ich bleib dran bis er läuft. Bleibt nichtmehr viel übrig.

Mit freundlichen Grüßen Simon
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Simonsays
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Augsburg



Verfasst am: Mi 15 Sep, 2021 16:12    Titel:  

Ich hab nicht aufgegeben und bin höchstwahrscheinlich fündig geworden. Nach dem ich mich intensiver um den XJ12 gekümmert habe ging es beim XJS schleppender voran aber die Suche ist nie zum erliegen gekommen.
Was noch alles gemacht wurde:

Kleines günstiges aber vollkommen ausreichendes Oszilloskop besorgt und die Einspritzsignale angesehen. Alles soweit okay. Die Einspritzdüsen mit dem komplettset von Mr. Injektor überholt.
https://mrinjectoruk.co.uk/Disclaimer.aspx?ReturnUrl=%2fdefault.aspx
Hier gibts komplettsets für viele Hersteller und unteranderem auch für unsere Jaguars. Alles dabei mit Kraftstoffleitungen ,Filter Gummiringe usw. usw. Find ich richtig gut.
Die Vermutung war ein verstopftes Feinsieb das in den Einspritzdüsen drin ist. Leider hat auch das nichts gebracht.
Nachdem endlich die Bühne frei geworden ist hab ich mir den Zündzeitpunkt angesehen und da ist mir was aufgefallen. Der Zündzeitpunkt ändert sich nicht.
Jetzt mein verdacht auf eine festgegammelte Fliehkraftverstellung aber es kam noch besser.
An der Fliehkraftverstellung sind zwei Federn angebracht welche die beiden Gewichte immer wieder in die Ausgangsstellung zurückziehen sollen.
Hier war eine Original (hoffe ich zumindest) und die andere anderst, im Sinne von größer, andere Windungszahl und VORALLEM blieb die Feder ein Stück gestreckt sodass sie keine Wirkung hat und die Originalfeder alleine keine Chance hat die Verstellung zurückzuziehen.
Da war mal ein richtiger Pfuscher dran
Auf den Bildern ist die falsche Feder schon ausgebaut. Jetzt tut sich ein neues Problem auf. Es scheint so als kann ich diese Federn nicht einzeln kaufen, zumindest habe ich nichts gefunden. Einen kompletten Verteiler kaufen ist Blödsinn.
Hat jemand eine Ahnung wo ich am besten gleich beide Federn anfordern kann. Ist der Lucas Zündverteiler ohne die Belüftungsanschlüsse am Deckel.

Mit freundlichen Grüßen Simon




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Jaguar_Serie_3
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Dreieich



Verfasst am: Mi 15 Sep, 2021 18:42    Titel:  

Hallo Simon,

kein Pfusch, gehört so.
Die Fliehkraftverstellung wird mit zwei, wie von Dir beschriebenen, unterschiedlichen Federn verstellt.

Die Zündkurve sollte im Werkstatthandbuch angegeben sein.
Beim Vergasermotor:
750 U/min 5,5 - 7,5
950 U/min 6,0 - 8,0
1750 U/min 8,0 - 10,0
2900 U/min 11,0 - 13,0
3500 U/min 11,5 - 13, 5
Ohne Verteilerprüfstand ist das sehr aufwändig zu prüfen bzw. einzustellen, da jedes mal der Verteiler wieder ausgebaut werden muss. Ich hatte bei meiner alten Zündanlage mehrere Federpärchen ausprobiert, bis ich halbwegs richtige Werte hatte.

Viel Erfolg. Manfred
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Simonsays
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Augsburg



Verfasst am: Mi 15 Sep, 2021 19:42    Titel:  

Okay? das wundert mich jetzt. Die Verstellung geht aber nicht in die Ausgangsstellung zurück und die größere Feder hängt nur lose drin. Das soll so gehören? Eigentlich soll der Verteilerfinger wenn man die verstellung mit der hand aufdreht auch von alleine wieder zurückdrehen. Funktioniert so wie es momentan ist natürlich nicht.
Mit freundlichen Grüßen Simon
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Jaguar_Serie_3
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Dreieich



Verfasst am: Mi 15 Sep, 2021 21:25    Titel:  

Hallo Simon

ich will nicht ausschließen, dass etwas falsch zusammengebaut ist oder defekt. 2 unterschiedliche Federn sind Standard, eine davon ziemlich lose. Allerdings müssen die Gewichte im Ruhezustand zusammengehen.
Nach einer Reparatur btw. Austausch der Federn muss der Verstellwert überprüft werden.

Gruß Manfred
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Simonsays
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Augsburg



Verfasst am: Mi 15 Sep, 2021 22:34    Titel:  

Schade. Dachte erst da hat doch echt jemand ne andere Feder eingebaut. Hätte ich beim zerlegen des xj12 Verteilers mal besser hingesehen. Dennoch. Hab die Feder nochmal eingehängt wird man auf Fotos aber nicht sehen. Die Feder ist irgendwie schon zu lange, überdehnt und lose. Der Verteiler ist jetzt gut geschmiert und es bewegt sich alles inzwischen super leicht aber dennoch schafft die eine Feder es nicht die Fliehkraftverstellung in die Ausgangslange zurück zu bewegen. Am liebsten wären mir zwei neue Federn.
Nochmal zu meiner eigentlichen Frage zurück. Gibt es die Federn einzeln überhaupt? Fakt ist halt das Federn irgenwann nachlassen das ist klar. Gerade inmitten von einem 12 Zylinder und ständig warm, kalt da ist das schon verständlich. Für mich unverständlich wenn man praktisch alles bei Limora, SNG Barret und Co. kaufen kann aber diese Federn nicht. Bei Verschleiß am besten einen neuen Verteiler kaufen? Nein danke. Kenn jemand eine Möglichkeit oder "Geheimshop" der diese Federn anbietet?
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Willi
Sponsor 2021
Stuttgart XK8 Cabrio BJ 1998



Verfasst am: Do 16 Sep, 2021 7:07    Titel:  

Hallo Simon,
lass dich doch nicht von deinem Weg abbringen. Du schreibst Eingangs Anfang diesen Jahres, dass er vor dem abstellen einwandfrei lief. Dann kann kein "Murkser" am Verteiler dran gewesen sein und Federn ausgetauscht, beschädigt haben. Nicht dass du neue Baustellen einbaust.

Grüße, Willi
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pfljag
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München



Verfasst am: Do 16 Sep, 2021 7:12    Titel:  

Hallo Simon,

wie schon geschrieben:
die 2 unterschiedlichen Federn sind kein Fehler sondern Absicht
Und ja: dass die eine etwas überdehnt aussieht ist auch normal

Dennoch muss der Verteiler und gewichte wieder auf die Grundstellung zurückgehen.
Dazu genügt eigetnlich bereits die ein festere Feder. Evtl. ist da bei Dir noch was fest.

Von diesen Federn hat es unendlich viele verschiedene gegeben und natürlich leiern die im Laufe der Zeit auch aus was sich auf die Verstellkurve auswirkt. Aufgrund der unendlichen Kombinationen und auch der Tatsache dass eine Justage auf einem Verteilerprüfstand eigentlich nötig ist gibt es wohl die Federn nicht als Standardmaß.

Versuche es doch mal bei:

http://www.distributordoctor.com/distributor_advance_springs.html

Viel Erfolg
Peter
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Jaguar_Serie_3
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Dreieich



Verfasst am: Do 16 Sep, 2021 8:24    Titel:  

Guckst Du:

SNG JS405
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XJ12_Fahrer
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Bad Homburg



Verfasst am: Do 16 Sep, 2021 10:38    Titel: SNG JS402  

Vorsicht, die gezeigte Federn sind für einen OPUS Verteiler (pre H.E. Motoren), ein XJ-S mit Baujahr 86 hat original einen Lucas CEI Verteiler. Die unterschiedlichen Federn sind hier gezeigt:

http://www.jag-lovers.org/xj-s/book/DistributorOPUSvsCEI.html

Die beiden Federnsätze unterscheiden sich in der Anzahl der Wicklungen und erzeugen mit Sicherheit unterschiedlichen Verstellkurven.

Die Federn für den Lucas Verteiler sind nicht für Geld und gute Worte zu bekommen, alle Lieferanten winken ab (auch in England). Ich habe bisher auch keinerlei Dokumentation gefunden. Wahrscheinlich müsste man die Federn ausbauen und bei einem Profi einige Ersatzfedern wickeln lassen und auf dem Prüfstand nachmessen.

Trotzdem danke für den Tipp, ich bestelle mir gleich mal einen Satz für meinen OPUS Verteiler.

Beste Grüße

Andreas
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rhptbl
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Bad Laer



Verfasst am: Do 16 Sep, 2021 15:45    Titel:  

....nochmal zurück auf den WD40 Einsatz, ich würde mal versuchen, ob man mit Einsatz von WD40, Ballistol u.ä. die vollständige Freigängigkeit ohne Demontage wieder herstellen kann, oder sofort den Verteiler mal zerlegen und schauen wo es hakt. Die Spur ist doch schon ganz vielversprechend.

zündender Gruß
Rüdiger

..wie gesagt, ich habe schlau reden mit der Marinelli Zündung :-)
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pfljag
registrierter Benutzer
München



Verfasst am: Fr 17 Sep, 2021 8:15    Titel:  

nochmal zurück zum eigentlichen Thema:

Die Federn im Verteiler mögen nun gut oder schlecht sein, sie sind aber in keinem Fall ursächlich für die Unfähigkeit zu starten. Im Betrieb ja, da mag die Verstellkurve nicht passen, Leistung etc. abfallen oder sogar ein Motorschaden entstehen. Wenn aber die Verstellplatte gängig ist (was sie nach meiner Einschätzung nicht ist) dann sollte der Gasannahme grundsätzlich nichts entgegenstehen, auch wenn sich nicht alle PS gleich finden lassen

Beim Startvorgang reden wir von 700 Umdrehungen und wenn die Verstellplatte einigermasen auf Nullstellung ist und ansonsten der Zündzeitpunkt halbwegs passt sollte das Auto anspringen. Und ob die Verstellkurve 100% passt oder nicht hat auch keinen Einfluss auf die mangelhafte Gaßannahme in dem Bereich

Wenn aber der Zündzeitpunkt grundsätzlich falsch ist, dazu weitere Faktoren kommen wir fehlende Unterdruckverstellung (evtl. Underdruckdose fest) und die Fliekraftverstellung nicht arbeitet dann geht es natürlich nicht.

Ist denn geprüft worden:

1: Einstellung bei Leerlauf ohne Vacuum -> müsste 0° sein
2: Einstellung dito be 3000 touren (erreicht der Motor das überhaupt?) 16° (wenn ich mich nicht irre)
3: Verstellung des Zündzeitpunkts mit und und Vaccuum unterscheidlich? = Vaccuum arbeitet

Wenn das Auto vor dem Abstellen das Problem nicht hatte dann schließen sich verschiedenen Probleme schon mal aus oder aber werden durch die lange Stehzeit möglich.

Wie schon geschrieben: Die Federn altern beim Stehen nicht - daher können sie auch nicht das Problem sein. Aber Gewichte und alle beweglichen Teile können festgehen/verharzen und daher eine Fehlfunktion haben.

Ebenso kann die Elektronik altern - somit kann das auch Ursachen im Steuergerät haben.
Evtl. ist auch die Vacuumleitung zum Steuergerät undicht.
Auch das Poti das die Gasstellung an das Steuergerät (unter dem Pivot auf dem die Gestänge zu den Klappen gehen) meldet könnte durch Alterung/Feuchtigkeitseinfüsse Schaden genommen haben. Dann bekommt die ECU falsche Info zur Gaspedalstellung und liefert zu wenig Sprit.

Das wären die Bereiche wo ich weiter suchen würde.

Viel Erfolg
Peter
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Jaguar_Serie_3
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Dreieich



Verfasst am: Fr 17 Sep, 2021 8:50    Titel:  

Guten Morgen,

wie so oft, es ist alles 100% überprüft, läuft nur leider nicht.

Den Zündzeitpunkt kann man im Notfall auch bei Anlasserdrehzahl mit dem Stroboskop überprüfen, zum Anspringen sollte das genau genug sein.
Wenn das geklärt ist, die Einspritzrail abbauen und prüfen ob Sprit kommt und wie er kommt, zerstäubt und nicht getröpfelt.

Dann sollte klar sein was fehlt, Zündfunke oder Sprit. Dann weiter wie von Peter geschrieben die Elektrik, Unterdruckleitung zum Steuergerät usw. prüfen.

Viel Erfolg. Manfred
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Simonsays
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Augsburg



Verfasst am: Fr 17 Sep, 2021 21:40    Titel:  

Wow, so viele Tipps danke euch. Alsooo
@Willi Das ist die Aussage von meinem Vater das er zuvor "normal" lief. Er stand schon ne gewisse Zeit. Das stimmt natürlich das zwischenzeitlich kein Pfuscher dran war. Ich weis jetzt dank euch das die zwei verschiedenen Federn richtig sind.

@pfljag Also nochmal danke das du mich aufgeklärt hast mit den beiden verschiedenen Federn. Das keine falschen Federn verbaut sind ist schon mal beruhigend. Werd jetzt auch nichts dran verändern. Die Fliehkraftverstellung war auch nicht mehr perfekt freigängig wie sie sein sollte. Das hab ich zwischenzeitlich schon gelöst. Nur versteht mich nicht falsch aber die dickere, optisch überdehnte Feder ist KOMPLETT lose. Sie ist an den beiden Pins eingehängt, fällt also nicht raus. Erst wenn ich die Fliehkraftgewichte komplettt aufspreize berühren die enden der Feder die Pins nur ist eben schon der Anschlag erreicht. Welchen Sinn hat die Feder dann? So gesehen macht alles die kleinere Feder allein und inzwischen schafft sie durch gutes schmieren auch wieder die Gewichte zurück zu ziehen.
Danke für den Link zum Distributordoctor. Das wird so meine letzte Hoffnung sein wenn ich den Verteiler morgen einbaue und der Zündzeitpunkt komplett verrückt spielt.

@XJ12_Fahrer Auf deinem Link sieht man die beiden Federn. Genau so sehen meine aus. Du bestätigst nochmal das zwei verschiedene Federn verbaut sind. Was du ebenfalls bestätigst ist das es die Federn wohl nicht so einfach zu erwerben gibt.

@Rüdiger Danke, das hoffe ich. Wie oben geschrieben habe ich den Verteiler inzwischen vollkommen freigängig bekommen.

@Peter Das ist schon richtig was du schreibst. Er springt ja auch super an nur dreht er extrem träge hoch und entfaltet keine Leistung. Nachdem einiges geprüft wurde bleibt inzwischen nichtmehr viel übrig und da die Fliehkraftgewichte tatsächlich nicht ganz freigängig waren und das auch mit der Standzeit zusammen hängt macht das alles Sinn das hier der Fehler liegen könnte.
Die Vacuum Dose kommt morgen von Limora neu da diese undicht war. Dann wird alles komplettiert und die Zündung eingestellt. Danach Berichte ich sofort. Poti wurde übrigens auch geprüft das passt. Das mit der Vacuumleitung kann ich dabei auch noch kontrollieren.

Ich danke euch für die Tipps. Ohne euch hätte ich mich darauf versteift das dort zwei gleiche Federn rein müssen. Wie gesagt morgen bau ich alles zusammen und bin gespannt aber ich habe ein gutes Gefühl da die Verstellung nicht ganze frei war. Fände die Reaktion darauf zwar etwas heftig aber wer weis ob die Zündung vor dem Problem nicht schon leicht verstellt war.

Mit freundlichen Grüßen
Simon Meyer
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Simonsays
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Verfasst am: Sa 18 Sep, 2021 22:04    Titel:  

Guten Abend zusammen,
wie versprochen hier ein kleines Feedback meinerseits. Verteiler komplettiert und mit neuer Unterdruckdose die statische Zündeinstellung durchgeführt und gestartet. Springt wieder gut an aber nach einer Sekunde hab ich schon gemerkt das er immer noch nicht richtig läuft. Zündung trotzdem noch perfekt eingestellt um das Thema abzuhaken.

Erstmal keinen Bock mehr gehabt und an nem Maserati 4Porte mich abreagiert und den zum laufen gebracht.

Kurz bevor ich dann Feierabend gemacht habe nochmal Kraft gesammelt und den Hobel angeschmissen. Ich hab irgendwas übersehen. Also nochmal mit dem Stethoskop die einzelnen Einspritzdüsen gecheckt. Alle Klicken schön im Takt. Einspritzventil vom 1.Zylinder abgesteckt. Klacken ist weg und Motor läuft unruhiger. Wieder angesteckt und zum nächsten Einspritzventil. Zylinder Nummer 2 abgesteckt klicken hört auf. Motorlauf unverändert. Angesteckt, abgesteckt, angesteckt und abgesteckt. Tatsächlich. Keine Veränderung.
Das habe ich bei allen 12 gemacht und die betroffenen Einspritzdüsen mit einem X markiert siehe Bilder.
Sind pro Bank 2 Ventile bei denen sich am Motorlauf nichts ändert die aber unabhängig von einander arbeiten.
Und zwar Zylinder A2 und A4 sowie bei B2 und B6.

Dann war erstmal Feierabend. Jetzt im nach hinein hätte ich vielleicht noch prüfen sollen ob der Zündfunke der besagten Zylinder passt. Bitzelt mich jetzt ehrlich gesagt. Falls das passt und die Kompression noch in Ordnung ist dann wären die Einspritzventile hinüber. Etwas seltsam das gleich 4 Zylinder Aussetzer haben obgleich zündungsseitig, kraftstoffseitig oder kompresssionstechnisch.
Ich mein 1 oder vielleicht 2 aber gleich 4 gleichzeitig? Aber inzwischen überrascht mich bald garnichts mehr. Was ich gelernt habe ist manchmal nicht zu logisch zu denken. Manche Fehler zeigen einem das wirklich alles möglich ist.

Halte euch auf dem laufenden.
Mit freundlichen Grüßen Simon




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Nichtschwimmer
Sponsor 2021
Mannheim



Verfasst am: So 19 Sep, 2021 9:23    Titel:  

Moin,

ich habe gelesen, dass du ein Oszilloskop hast. Ich weiss nicht, was dein Gerät kann aber damit kann man allerlei herausfinden. Hier mal ein kurzer Überblick: https://www.kfz-tech.de/Biblio/Digitaltechnik/Oszilloskop3.htm Ich habe mir dieses https://www.busching.de/catalog/product/view/id/444166 zugelegt. Funktioniert einwandfrei.

Grüße Udo
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beemer
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Verfasst am: So 19 Sep, 2021 9:50    Titel:  

Moin Simon,

zwar hat das nichts mit deinem Problem zu tun, aber mir fiel auf, dass auf dem ersten deiner zuletzt geposteten Fotos das Blech über dem Tempomatbalg falsch montiert ist. Es fungiert als Hitzeschutzblech für den Balg und gehört um 180° gedreht, so, dass die Abschirmung unter dem Balg ist. Hatte ein Jaguarprofi bei meinem Auto auch falsch wieder eingebaut. Nach dem Drehen funktionierte das Gerät dann auch wieder.

Dir weiterhin viel Erfolg.

Gruß
Tom
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Simonsays
registrierter Benutzer
Augsburg



Verfasst am: So 19 Sep, 2021 11:31    Titel:  

Hallo Nichtschwimmer, genau hab ein Oszilloskop besorgt. Ganz kleines Teil ähnlich wie ein Gameboy mit einem 1 Kanal DSO ob es für die hohe Zündspannung geht muss ich nochmal schauen. Das von dir packt das auf jeden Fall. Mit Abgastester und einem guten Oszilloskop (am besten mit meheren Kanälen und großem Bildschirm) kannst du so gut wie alle Fehler am Auto finden. Richtig toll solche Geräte.

@ Beemer, vielen dank für den Tipp. Der Tempomat liegt momentan noch so lose drin. Hab ihn immer von links nach rechts gelegt weil ich in letzter zeit öfter in dem V zu tun hatte. Aber dennoch hab ich darauf garnicht geachtet. Bei meinem XJ12 ist er dann auch falsch montiert. Werde ihn auf jeden fall drehen. Das sind so kleine aber feine Details. ;-) Dank dir.

Mit freundlichen Grüßen Simon
Wer liefert was?
      
pfljag
registrierter Benutzer
München



Verfasst am: Mo 20 Sep, 2021 12:43    Titel:  

Hallo Simon,

Die wesentliche Dinge hast Du ja schon erwähnt:

1: Zündfunke (bei 4 Zylindern könnten ja durchaus je 2 vertauscht sein)
2: die Ventile selbst.

Klar können das auch schnell mehr sein. Wenn die klacken (was sie ja tun) dann arbeiten sie sehr wohl, können aber verschmutzt und verklebt sein. Dann spitzen die nicht oder nicht zerstäubend ein und dann arbeitet der Zylinder natürlich nicht korrekt.

Ventile ausbauen und reinigen. Auch mal die Feinfilter am Einlass des Ventils prüfen.
Dann sollte es wieder gehen.

Viel Erflog
Peter
Wer liefert was?
      
Simonsays
registrierter Benutzer
Augsburg



Verfasst am: Fr 01 Okt, 2021 23:23    Titel:  

Von mir kurz ein Update.
Zündkabel sind leider nicht vertauscht. Hab von den 4 besagten Zylindern die Kerzen rausgedreht mit den kabeln verbunden,an Masse befestigt und gestartet. Funke ist da und kräftig.
Hab noch die Kompression gemessen und die ist auch super. Es MUSS also an den Düsen liegen.

Ich hab die 24 Muttern und Federscheiben an den Düsen entfernt und alles soweit angehoben das ich vorne sehen kann ob und was raus kommt. Zündung an, pumpe läuft und baut Druck auf. Beim schnellen kompletten öffnen der Drosselklappen per Hand bekommen die Einspritzdüsen einen Impuls. Die Düsen spritzen Kraftstoff aus und optisch ist gegenüber den "guten" nichts zu sehen.
Die Düsen habe ich nun demontiert und zu Elferwelt.de geschickt. Dort werden Sie auf einem Prüfstand getestet denn nur so kann man Abweichungen der Einspritzmenge, Einspritzbild usw erkennen. Nach Rücksprache werden sie dann instand gesetzt. Ich bin sehr gespannt was dabei raus kommt.

Mit freundlichen Grüßen Simon
Wer liefert was?
      
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