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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  Vollrestauration E-Type Serie 3 - Zwischenstand und ein Problemchen
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Autor weitere Bemerkungen
Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Mo 22 März, 2021 14:45    Titel: Vollrestauration E-Type Serie 3 - Zwischenstand und ein Problemchen  

Moin,

ich habe die Karosse ist mittlerweile zum Tauchen (Entrostung, KTL) gebracht. Zuvor habe ich einige Karosseriearbeiten gemacht: Motorhaubenunterteile restauriert (ca. 2/3 der Blechsubstanz erneuert), Innenschweller geschweißt, den gesamten Bereich der linken A-Säule saniert, Löcher für Sidemarker geschlossen, Karosserie ausgebeult (z.T. musste ich neue Bleche anfertigen). Mal schaun, was vom Tauchen zurückkommt. Zu machen sind u.a. noch Bodenbleche vorne, ein paar Stellen in der Bulkhead, Außenschweller im Bereich des Motoraums, Kofferraumboden, Türblätter, Mittelteil der Motorhaube (unter den 2 bis 5 cm Spachtel stark verbeult und rostig), der gesamte Bereich der B-Säulen. Wenn´s gut läuft, geht das mit schmalem Budget ohne dass ich Reparaturbleche kaufen muss.

Nun zum Problem: Ich zerlege gerade den V12-Motor. Da der Motor fest ist, kann ich den Wandler nicht abschrauben. Man muss den Motor drehen um an die Verschraubung des Wandlers ranzukommen. Mit dem Wandler bekomme ich den Motor nicht bzw. nur mit größerem Aufwand an auf den Motorständer. Hat jemand eine Idee, wie ich den Wandler zerstörungsfrei abbekomme. Danke schon mal.

Grüße Udo
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S-TYP34
registrierter Benutzer
65510 Wörsdorf



Verfasst am: Mo 22 März, 2021 17:06    Titel: Um den Motor  

besser drehen und montieren zu können
habe ich mir eine spez. seitliche Halterung
an den Motorblock gebaut.

Dadurch ist ain Arbeiten an dem 12er um ein vieles leichter
und man muss bis zur Fertigstellung den Motor
nicht mehr umspannen.
Harald

Leider sind die Bilder vom V12 auf der anderen Festplatte
als Beispiel ein Bild von meinem 3,4ltr Motor
der auch seitlich drehbar aufgehängt ist.




DSCN2335.JPG

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DSCN1284.JPG

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DSCN2946.JPG

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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Mo 22 März, 2021 20:56    Titel:  

Hallo Harald,

das ist eine gute Idee. Jetzt muss ich mal guggen, welche Metallstücke ich noch rumliegen habe um was zu basteln.

Grüße Udo
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



Verfasst am: Di 23 März, 2021 9:08    Titel:  

Irgendwie habe ich beim Anblick der kurzen "Füße" des Motorstands ein ungutes Gefühl. Ein vierter Fuß scheint mir auch risikomindernd.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Di 23 März, 2021 9:33    Titel:  

Hallo Udo,

den Wandler schraubt man ja normal am Motor ab, weil die Gefahr besteht, den Wandler durch verkanten zu beschädigen und zudem um den Ölaustritt zu verhindern.
Im Grundprinzip, kann man das Getriebe aber auch so abziehen, es läuft halt die ganze Suppe raus.
Würde wahrscheinlich Motor und Getriebe gerade ausgerichtet auf jeweils einen Rollwagen ablegen und sauber unterstützen, so dass man ein Verkanten verhindern kann. Ist halt ne Sauerei mit dem Getriebeöl, am besten gleich mit Lappen und Ölbinder einen Damm bauen.

Diese Motorträger gibts schon für relativ kleines Geld im Web zu kaufen, ausgelegt allerdings für Längsmontage.
Mehr als einen 4Zyl. würde ich aber nicht längs aufspannen wegen der Hebelkräfte. Vom Kippen mal ganz abgesehen, ist die Belastung auf die Schweissnähte mit grossen schweren Motoren rein gefühlsmässig grenzwertig, zum anderen ist die Kraft auf dem Drehgelenk so hoch, dass man ihn kaum mehr gedreht bekommt.
Aber ein stabiles Untergestell mit ausklappbaren Beinen hat schon was, spart Platz wenn man ihn nicht benötigt. Eine Befestigung zur Quermontage sollte aber nicht das Problem sein im Eigenbau.
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Di 23 März, 2021 12:40    Titel:  

Moin,

danke für die Infos. Das Getriebe und die Wandlerglocke sind ab - mit überschaubarer Sauerei. Der Wandler hängt noch am Motorblock, wo er mit vier Schrauben an der Schwungscheibe befestigt ist. Der Zugang zu den Schrauben ist durch eine Öffnung am Flansch des Motorblocks. Ich muss den Motor so drehen, dass die Schrauben zur Öffnung ausgerichtet sind - geht aber nicht. Der momentane Stand meiner Überlegungen ist, die Zylinderköpfe abzunehmen, den Motor quer auf meinen (wackligen) Motorständer spannen und dann weiter sehen.

Grüße Udo
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S-TYP34
registrierter Benutzer
65510 Wörsdorf



Verfasst am: Di 23 März, 2021 16:03    Titel: Udo  

da ist nichts wacklig,
auch wenn es andere behaupten!

An diesem Motorständer hing
der S2 XJ V 12 Motor von Peter Hilgenstock.

Wacklige Sachen darf ich mir als Profi
nicht erlauben!

Harald
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Di 23 März, 2021 18:13    Titel:  

Moin,

ich schrieb, dass meiner etwas wackelig ist obwohl er angeblich 500 kg tragen soll. Für einen Hobbyschrauber, der alle Jahre mal einen Motor dranhängt geht´s aber.

Grüße Udo
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Mi 24 März, 2021 9:43    Titel:  

@Harald,
wackelig hat auch keiner gesagt.
Die Anspielung von Wolfgang bezog sich wohl eher darauf, dass eben 4 Füsse eine geringere Kippneigung haben als 3 Füsse.
Wackelig, sind da eher die von mir angesprochenen billigen Träger aus dem Web.
Aber erstens völlig ausreichend für den geneigten Hobbyschrauber und zweitens mit etwas Arbeit kann man die auch auf Profiniveau bringen. Kauft man so etwas gleich auf Profiniveau, kosten die eben auch gleich das dreifache.
Was ich an diesen billigen Dingern so gut finde, auch wenn das einer der Punkte ist, die ein gewisses Spiel in der Konstruktion haben, sind die ausklappbaren Beine, denn damit sind die Träger platzsparend in der Hobbyhütte.
Ach ja, eine Runde Wälzlagerfett in die Drehführung wirkt Wunder, sonst muss man echt viel Kraft aufbringen zum Drehen des kompletten Motors.

@Udo
An der Stelle fällt mal wieder auf, dass ich den V12 nicht vor Augen habe, bin halt Universalschrauber, der an Jaguar noch nicht alles geschraubt hat.
Wenn du wirklich nicht dran kommst, von der Seite hinterm Zahnkranz, dann muss der Motor drehen dafür.
Da der aber fest ist, wie du sagst, gehe ich davon aus, dass er ohnehin komplett überholt wird.
Also kannst du ansich, gleich die Ölwanne runter machen und die Kurbelwelle lösen. Evtl, kann es sein, dass du die hinten nicht ganz gelöst bekommst, so lange der Zahnkranz mit Wandler drauf ist, aber wenn die Pleuel los sind, und die anderen Lagerböcke gelockert sind, solltest du die Welle definitiv drehen können, selbst wenn eben die Kurbelwelle in den Lagern fest sein sollte. Das ist dann die Hardcorevariante.
Wahrscheinlicher ist, dass der Motor in den Laufbuchsen verrostet ist, also die Kolben hängen.
Meine Vorgehensweise wäre also, Kerzen raus, Ballistol rein, und wirklich das Original, nicht irgendein Kriechöl.
Das löst die Kolbenringe nicht nur in den Ringnuten, sondern auch in der Laufbuchse. Nicht zu wenig und Ruhig ein paar Tage einwirken lassen.
Dann mal sanft an der Kurbelwelle drehen, wenn die noch immer festhängt, mit einem Holzstab (Hartholz) durch die Kerzen löcher ein paar sanfte Schläge auf die Kolben. Und wieder an der Welle versuchen zu drehen, ruhig auch in beide Richtungen.
So lange bis sich etwas tut, sanfte Gewalt wirkt auf Dauer.
Sobald es sich ein Stück drehen lässt, hin und her, jedesmal ein kleines Stückchen weiter.

Bislang habe ich das immer so hinbekommen. Wenn es nur leichter Rost ist, kann man ja mit Endoskop sehen, dann kannst du sogar das Glück haben, dass Hohnen und neue Ringe ausreichen, eine Frage der Rosttiefe und der Innenmaße der Laufbuchse.
Aber das ist ohnehin nebensächlich, weil ja komplett gemacht wird.
Ist ja kein Trecker, denn man wieder zum Drehen bringt und dann anwirft, weil er eh nur max 2500 U/min bekommt.

Ich hoffe, meine Erfahrungen bestätigen sich auch in deinem Falle.
Also erst versuchen zu drehen, dann wenns garnicht geht, Welle raus, dann muss man eben die Kolben rausschlagen. Dann ist wohl einer davon festgefressen und der Wagen deshalb in die Ecke gestellt worden.

PS:
Ich hoffe der stand nicht mit Wasser im/statt Öl, sonst wird es unterm Strich ein sehr teurer Motor.
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Nichtschwimmer
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Verfasst am: Mi 24 März, 2021 9:59    Titel: Schrauben am Motorblock  

Moin,

weiss jemand, welches Gewindemaß die 5 Verschlussschauben am Motorblock haben. Ich habe mir gestern einen Adapter für den Motorständer gebastelt, der an den Aufnahme für die Motorlager und an den Gewinden der Verschusschrauben montiert wird. Die originalen Verschlussschrauben sind allerdings ein bischen kurz.

@ Thomas: danke für die Info. Ich plane neue Kolben mit der höheren europäischen Verdichtung einzubauen. Vielleicht auch eine Erhöhung des Hubraums - muss ich mir aber noch überlegen, auch wegen der Kosten.

Grüße Udo
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Mi 24 März, 2021 10:37    Titel:  

Halt uns mal auf dem Laufenden, was jetzt letztlich funktioniert hat und wo der Motor hing.
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
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Verfasst am: Mo 29 März, 2021 19:14    Titel: Problemchen gelöst  

Moin,

der Motor ist komplett zerlegt, bis auf die Zylinderköpfe wo ich noch die Ventile rauspulen muss. Mit einem Abzieher gingen die Köpfe gut runter. Die Kolben waren auch nicht wirklich fest so dass ich nicht definitiv nachvollziehen kann, warum der Motor nicht zu drehen war. Vielleicht war´s insgesamt verbacken, auch die Lagerschalen der Kurbelwelle, die verschlissen sind. Jedenfalls ist der Wandler etc. ab. Den Motor quer aufzuhängen war eine gute Idee, stabiler und vertrauenserweckender als längs.

Grüße Udo
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Thomas_Schmid
Administrator
Dülken



Verfasst am: Di 30 März, 2021 6:58    Titel:  

Wie hast du ihn letztlich runter genommen den Wandler?
Kurbelwelle gelöst, oder erst von oben aufgemacht und dann gedreht?

Festgebacken kommt gerne vor, daher mein Tip, die Kolbenringe in Ballistol einzuweichen.
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Nichtschwimmer
Sponsor 2020
Mannheim



Verfasst am: Di 30 März, 2021 8:53    Titel:  

Hallo,

ich habe die KW ausgebaut und auf den Tisch gelegt und den Wandler abgeschraubt.

Grüße Udo




Wandler am KW.jpg

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