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XK120-150, D Type, E-Type, MK, 420(G), S-Type  >>  Motor 3.8 mk2 lauft zu arm , andere nadeln ?
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Autor weitere Bemerkungen
Rome55
registrierter Benutzer
Rome55



Verfasst am: Mi 29 Sep, 2021 3:35    Titel: Motor 3.8 mk2 lauft zu arm , andere nadeln ?  

Es gelinkt uns nicht die motor meiner Mk2 in guten Lauf zu bekommen lassen.
Es gibt ruckslag wegen zu armer Mischung.
Nun wollte ich andere Nadeln versuchen . Habe jetzt Standard TL , welch Solte ich dann benutzen?
Danke, Roger
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dacapo
Sponsor 2021
Woltersdorf bei Berlin



Verfasst am: Mi 29 Sep, 2021 6:19    Titel:  

Hallo Rome 55,
wenn der Standardmotor mit den Standardnadeln zu mager läuft,dann ist nicht die Form der Nadeln schuld.
Es wird wohl einen Defekt oder eine Verstopfung geben.

Vielleicht hast Du ja nur "ne Menge Dreck in der Schwimmerkammer.

Daniel
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pfljag
registrierter Benutzer
München



Verfasst am: Mi 29 Sep, 2021 6:42    Titel:  

Hallo Roger,

der MK2 muss mit den Standardnadel einwandfrei laufen, wenn keine sonstigen Veränderungen (Nockenwelle etc.) vorliegen. Ausserdem ist es immer möglich die Vergaser einfach fetter zu stellen um das Problem zu lösen - auch wenn dann CO und Verbrauch nicht optimal sind..

Hast Du das Problem nur im kalten Zustand? Dann könnte auch die fehlende Anreicherung durch den Startvergaser ein möglicher Grund sein.

Wenn es auch bei warmen Motor zu Mager-Patschen kommt dann einfach das Ganze etwas fetter drehen.
Unter Umständen ist auch ein Defekt an der Zündverstellung an dem Problem mit beteiligt, wenn es auch sicherlich nicht die alleinige Ursache sein kann.

Gürße
Peter
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



Verfasst am: Mi 29 Sep, 2021 17:39    Titel:  

"Ausserdem ist es immer möglich die Vergaser einfach fetter zu stellen um das Problem zu lösen - auch wenn dann CO und Verbrauch nicht optimal sind."

Dieses fetter 'stellen' hat die größte Auswirkung bei Standgas. Wenn momentan das Standgasgemisch ungefähr zu einem CO-Gehalt im Abgas von ungefähr 4 - 6 % führt, hat man nur einen sehr geringen Spielraum Die Teillast ist die Auswirkung des fetter stellens gering, bei Volllast kaum messbar.

Entweder der Motor bekommt zu viel Luft oder das Gemisch bekommt zu wenig Kraftstoff. Wenn es eine Nebenluftöffnung mit konstanter Größe wäre, wäre die Auswirkung bei Standgas am größten. Hat der Motor noch ein rel. gleichmäßiges Standgas ?

Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza


Zuletzt bearbeitet von Woolfi am Do 07 Okt, 2021 12:59, insgesamt einmal bearbeitet
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Rainer-HH
Moderator
Sponsor 2020
Hamburg



Verfasst am: Mi 29 Sep, 2021 23:16    Titel:  

Moin Wolfgang,

diese Ringspaltgeschichten passen nicht bei alten Motoren wie dem 3.8 XK-Motor und kann man nicht mit Deinem V12 6.0 vergleichen, an dem Du Dich um 0,1 Liter Spritersparnis freust. In 1960 und früher ging’s es nicht um Sprit im Leerlauf oder Teilllast zu sparen, sondern die Karren sollten in allen Lastbereichen und Jahreszeiten zuverlässig und sicher fahren, zumal sie ohnehin nicht vollgassicher waren. Es waren Dailydriver, fett war sicher. Bei unseren V12, der über 4% CO keine Plakette bekommt, sind’s zwischen mager bis fett im Leerlauf 100% und obenrum 20% fetter, einfach per Lambdamessung nachweisbar. Der volllast dünnere Nadelbereich soll ja auch im richtigen Bereich ansteigen. Beim MKII viel schlimmer, weil sie von 4-10% CO gut laufen. Als ich damals zur HU fuhr, hatte ich meist 7% CO bei meinem 3.8 MKII. Meiner läuft um 6,5% am besten, insbesondere in der Kalt- bis Warmlaufphase mit dem Automatik-Choke, damit er ohne Magerruckeln gleich nach 5min Kaltstart auch gut in der kalten Jahreszeit läuft. Aber auch bei Volllast geht er dann besser und ich will 12,5 sichere AFR haben. Und so wurden damals die Karren eingestellt. Einfach fett. Das ganze Magermixgetue, um so mager wie möglich zu fahren, gab’s nicht. Ich hatte letztes Jahr einen Kumpel mit seinem XK140. Der lief echt gut auch bei 4%, hatte bei Volllast aber ein AFR von nur 13,5 und es fehlte Leistung. Kurz auf 6% CO und obenrum passte es dann auch. Meinen alten 35€ Bosch Lambdatester, zeigte nicht mehr richtig an, ging in der Bucht für 400€ weg :-) Und den schrotten Gunson-Abgastester ohne Pumpe, habe ich nach einem Jahr wieder verkauft. Mit Abgastester bin ich durch.

Wenn in ein paar Jahren der fossile- und e-Fuel Sprit 3-5€/Liter und die Tankfüllung 400€ kostet, muss man sich Verbrenner ohnehin leisten können. Ich habe mir jetzt 30K€ für die nächsten schlimmen Jahre eingeplant und für meinen Dailydriver warte ich auf den Wallboxanschluss für meinen Dienstwagen. Aber das ist alles ein anderes Thema ;-)

Viele Grüße
Rainer
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



Verfasst am: Do 07 Okt, 2021 13:12    Titel:  

Ich bezweifle weiterhin, dass man durch "fetter stellen" am Vergaser, Abmagerungsprobleme bei Last beseitigen kann. Das Standgasgemisch kann man bestimmt auf 10% stellen, aber die Auswirkungen auf die Gemischzusammensetzung bei Last sind viel geringer. Wie weiter oben schon richtig geschrieben wurde, sollte der Motor mit der Standardnadel eigentlich sauber laufen, WENN keine technischen Veränderungen ODER Beeinträchtigungen der Kraftstoffversorgung bis in die Düse vorhanden sind.
Testweise kann man ja mal die Gemischzusammensetzung durch Verstellen der Nadel- oder Düsenhöhe deutlich anfetten und dann mit einer Probefahrt überprüfen, ob er einwandfrei läuft oder wie weit sich das Laufverhalten verbessert hat.
Ob die Gemischzusammensetzung beeinträchtigt ist, kann man versuchen zu untersuchen, indem man eine Zeit lang im kritischen fehlerbehafteten Bereich fährt, den Motor bei einem Inspektionshalt sofort abstellt und die Farbe ALLER sechs Kerzenelektroden anschaut. Sind die Elektrodenfarben vergaserweise unterschiedlich, liegt es im Bereich eines Vergasers. Sind alle gleichmäßig sehr hell, könnte es an der Kraftstoffversorgung liegen.
Durch Überlegen und systematisches Probieren, dürfte man den Fehler einkreisen können.
Viel Erfolg wünscht Wolfgang Gatza


Zuletzt bearbeitet von Woolfi am Fr 08 Okt, 2021 19:56, insgesamt einmal bearbeitet
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Jag-S-Type
registrierter Benutzer
Hildesheim-Giesen



Verfasst am: Do 07 Okt, 2021 13:32    Titel:  

Hallo zusammen,

ich habe mal folgendes ausprobiert:
- Leerlauf auf 3,5% eingestellt (damit läuft er immer noch sauber im Leerlauf): problemloser Motorlauf über alle Lastbereiche, aber im mittleren Drehzahlbereich (2000 - 2700) vergleichsweise lautes "kerniges" Auspuffgeräusch, wirkt dabei etwas rauh.
Leerlauf auf 7% eingestellt (läuft ebenfalls sauber im Leerlauf ): ebenfalls problemloser Motorlauf über alle Lastbereiche, keine spürbare Mehr- oder Weniger-Leistung, aber im mittleren Drehzahlbereich deutlich leiseres "sanftes" Auspuffgeräusch, wirkt dabei weicher.

Kann das sein oder rede ich mir da subjektiv etwas ein ?

Gruss
Fred
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



Verfasst am: Do 07 Okt, 2021 14:52    Titel:  

Wenn die Brennverläufe der 6 Zylinder realtiv gleichmäßig sind, in gleichen "Zeiten" verlaufen, dann ist das Auspuffgeräusch weicher, gleichmäßiger.
Wenn man das Gemisch abmagert, dann betrifft das nicht llae Zylinder gleich. Die Gemischzusammensetzung schwankt von Zylinder zu Zylinder. Wird ein Gemisch magerer, nimmt der sogenannte Zündverzug zu. Das ist der Zeitraum bis zu dem z. B. 5% der Masse im Brennraum "umgesetzt" (verbrannt) sind. Der Verbrennungsverzögerung passiert hauptsächlich in der früher Phase eines "Explsionsvorgangs". Das die Gemischabmagerung nicht bei allen Zylindern gleich ist, ist der Maximaldruck der Verbrennung bei unterschiedlichen Zeitpunkten und der Ausstoß der Abgase aus dem Zylinder auch unterschiedlich.
Das nimmt der Fahrer oder das Ohr als Rauhigkeit (Ungleichmäßigeit) des Auspuffgeräusches wahr.
Fettet man von diesem Punkt wieder an, werden die Verbennungsvorgänge zeitmäßig gleicher, so dass man einen "weicheren" Ton wahrnimmt.
Es könnte aber auch so sein, dass die Abmagerung so weit geht, dass es zu "Zünd-Aussetzern" kommt. Diese verändern das Auspuffgeräusch noch stärker und Richtung ungleichmäßig.
Leicht fett läuft ein Motor immer am "besten". Nachteile sind die etwas höheren Kosten, höhere Geruchbelästigung durch mehr HC im Abgas und deutlich stärkere Umweltbelastung. Aus diesem Grund versuchten die Entwickler im Zeitalter der Vergasermotoren, den Motor möglichst mager und trotzdem "manierlich" laufen zu lassen. Bei Volllast MUSS angefettet werden, weil sonst die thermische Bauteilebelastung zu hoch wird.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Jag-S-Type
registrierter Benutzer
Hildesheim-Giesen



Verfasst am: Fr 08 Okt, 2021 7:01    Titel:  

Hallo Woolfi,

herzlichen Dank für die ausführliche Erklärung und damit einhergehend auch die Bestätigung, dass ich mir da anscheinend nicht nur etwas einbilde.
Im Sinne eines möglichst gleichmäßigen Brennverlaufs über alle Zylinder werde ich dann wohl zukünftig eine etwas fettere Einstellung bevorzugen.

Freundliche Jag-Grüße
Fred
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



Verfasst am: Fr 08 Okt, 2021 20:16    Titel:  

Es könnte sein, dass die Nadeln und die Düsen "verschlissen" sind. Durch das jahrzehntelange Auf- und Abwärtstanzen der Kolben reiben die Nadeln in den Düsen und tragen im Lauf der Zeit wnzige Mengen Material ab. Unterstellt man einfach mal dass die Dicke der Nadeln im unteren Bereich (Standgas und niedrige Teillast) in der Dicke gleichmäßig abgenommen haben, dann wird das Gemisch fetter. Man kann das kompensieren , indem man die Nadel etwas tiefer oder die Düse etwas höher stellt, bis das Standgasgemisch wieder stimmt. Das bewirkt eine Abmagerung in dem Lastbereich, in dem die Nadel weniger durch Verschleiß abgeschliffen wurde. Das könnte so sein Sicher bin ich mir da nicht.
Vielleicht macht es Sinn zwei neue Nadeln zu montieren. Man kann auch mit einer Mikrometerschraube oder -Uhr kontrollieren, ob und in welchem Bereich die alten Nadeln dünner sind als die neuen.
Grundsätzlich läuft der Motor mit 7% CO im Standgas gemessen sicher schön rund und gleichmäßig. Nachteilig bleibt die höhere Geruchs- und Umweltbelastung durch diese Einstellung. Allerdings ist das nur im Standgas und im niedrigen Teillastbereich so.
Mit einer Breitbandlambda-Meßanlage könnte man das alles wunderbar beobachten und man wäre sich bei der richtigen Maßnahme sicherer.
Ich kenne mich mit SU-Vergasern nicht aus. Haben die eine kleine Stellschraube zur Veränderung der Gemischzusammensetzung oder geht das wie beim Stromberg-Vergaser ausschließlich über die Stellung der Nadel relativ zur Düse ? So eine Stellschraube hat die größte Auswirkung auf die Gemischzusammensetzung bei Standgas.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza


Zuletzt bearbeitet von Woolfi am Mo 11 Okt, 2021 14:30, insgesamt einmal bearbeitet
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Jag-S-Type
registrierter Benutzer
Hildesheim-Giesen



Verfasst am: Mo 11 Okt, 2021 7:34    Titel:  

Die Nadeln habe ich vor ca. 2 Jahren bei der Revision der Vergaser erneuert und bin seitdem damit ca. 7 Tkm gefahren, ich glaube nicht, dass da ein Verschleißproblem vorliegt.

Eine Stellschraube zur Gemischeinstellung gibt es bei den SU nicht, sondern nur die Position der Nadel zur Düse und die Leerlaufschraube.

Mit einer 123Ignition Tune könnte man vielleicht an den Zündkurven etwas rumspielen, das werde ich mir aber noch überlegen.

Gruss
Fred
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Nichtschwimmer
Sponsor 2021
Mannheim



Verfasst am: Mo 11 Okt, 2021 8:54    Titel:  

Moin,

das Gemisch läßt sich mit den Schrauben (C) einestellen.

Grüße Udo




Einstellschrauben_2.png

Zur Vollansicht Bild klicken.
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Jag-S-Type
registrierter Benutzer
Hildesheim-Giesen



Verfasst am: Mo 11 Okt, 2021 10:16    Titel:  

Hallo Udo,

ja das ist klar, mit dieser Schraube stelle ich ja die Höhe der Düse über den Hebelmechanismus ein, aber es gibt keine weitere Schraube, mit der ich das Gemisch einstellen kann, die z.B. nur im Leerlauf wirkt (wie zum Beispiel bei einem Solex-Vergaser).

Gruss
Fred
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S-TYP34
registrierter Benutzer
65510 Wörsdorf



Verfasst am: Mi 13 Okt, 2021 9:29    Titel:  

Fred da bist du auf dem Holzweg...
mit -C- wird die Düse verstellt fett oder mager!

Dann gibt es aber noch die -A- Schraube
mit der die Regelung der Luftzufuhr eingestellt wird
und auch die Standdrehzahl geregelt wird.
Wer liefert was?
      
Rome55
registrierter Benutzer
Rome55



Verfasst am: So 28 Nov, 2021 16:44    Titel:  

Hallo Daniel, Peter, Wolfgang,
Da muss ich mir entschuldigen wegen die lange Zeit die vorbeigegangen ist . Da gab es privat einiges und da sollte die Getriebe Umbau zu xj S3 Auto gemacht werden ( viel Arbeit sicher keine Standard Sache!)
Mit ihre Aussagen und Erklärungen weiter gemacht und nicht gleich andereNadeln gekauft.Ist natürlich so ., sollte gut laufen mit die Standard Sachen, aber Mann kommt am bestimmten Moment nicht weiter und bedenke etwas.
Da hatten Sie hier allen recht !: wobei unsere Fehler war ´Auto war doch voll Restauriert ´
Die Vergasser waren sich nicht sauber was möglich Verstopfen gab, Da war Nebenluft unten am Vergasser wegen Risse im Gummi der Start Leitungen und hat’s auch gegeben dass die Vakuum Regler vom Verteiler nicht gut war !
Das alles geklärt ( so einige Tagen weiter…) und dann etwas fett gestellt .Lauft so im Werkstatt sehr gut.
Werden nun die Probe Fahrten geplant .
Vielen Dank und Grüße,
Roger
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