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XJS + XJ-S  >>  Zuverlässigkeit Langstrecke
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Autor weitere Bemerkungen
SuperSixOne
registrierter Benutzer
Eichwalde



Verfasst am: Mo 25 Okt, 2021 13:56    Titel: Zuverlässigkeit Langstrecke  

Hallo,

ich bin gerade dabei mir ein XJS Bj. 83 V12 mit frischen TÜV zu kaufen.
Der Jag ist in einem sehr guten Zustand mit unter 100tsd KM auf der Uhr. Augenscheinlich und Nachweisslich auch kein Wartungstau. Kurz um er macht einen sehr guten Eindruck!
Auf die Nachfrage hin oder er Zugelassen bleiben kann, damit ich ihn nach Hause fahren könnte, sagte mir der Verkäufer, dass er wohl bei der Fahrt Bauchschmerzen hätte und es selbst nicht machen würden.
Er meinte es ist ein altes Auto mit einer Katze drauf, Elektrik und Relais können immer mal so hops gehen.
Bisher habe ich alle meine Fhzg. auf der eigenen Achse überführt und würde es bei diesem auch genauso machen. Schließlich sind es ja Autos.
Mit der Technik der alten Autos aus den USA kenne ich mich prima aus und vertraue ihnen auch 800 KM und mehr.
Leider kenne ich mich mit der Technik von Jaguar überhaubt nicht aus.

Wie seht ihr das?

Danke
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chund
Sponsor 2021
Auerbach im Vogtland



Verfasst am: Mo 25 Okt, 2021 14:46    Titel:  

Moin,

egal, wie weit "nach Hause" ist, hat der Verkäufer wohl kein großes Vertrauen in sein Auto. Wenn der XJS zugelassen und mit TÜV ist, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, das Auto auf eigener Achse zu überführen.
Solltest Du jedoch bei der Bemerkung "altes Auto mit Katze" gleich Muffensausen kriegen, wäre der Kauf eines gebrauchten, alten Jaguars doch noch zu überlegen.

Die Technik alter US Cars ist etwas einfacher gestrickt als die eines 83er XJS, deswegen muss aber nicht gleich etwas kaputt gehen. Nimm einen 2. Mann/Auto mit inkl. Abschleppseil für den Notfall...gutes Gelingen!

Gruss
Andreas
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beemer
registrierter Benutzer




Verfasst am: Mo 25 Okt, 2021 16:17    Titel:  

Moin,

ich sehe das genauso wie Andreas. Einem Auto ohne Wartungsstau und mit frischem TÜV würde ich auch eine Fahrt durch die ganze Republik zutrauen. Immerhin sind die XJ-S für Langstrecken gemacht.

Andererseits hat der Verkäufer aber auch Recht wenn er sagt, dass bei einem fast 40 Jahre alten Auto immer mal etwas ausfallen kann. Daher ist ein zweites Auto incl. Tau vielleicht nicht verkehrt.

Selbst bin ich da eher einfach gestrickt und habe bisher noch jedes Fahrzeug, das ich gekauft habe, per Achse heimgebracht. Auch schon aus England. Betrachte es als den Anfang des Abenteuers V 12. Bei mir währt das jetzt schon fast 9 Jahre und ich kann nur Positives berichten. Ein gut gewarteter XJ-S V 12 bringt dich überall hin.

Good luck
Tom
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Nichtschwimmer
Sponsor 2021
Mannheim



Verfasst am: Mo 25 Okt, 2021 17:51    Titel:  

Moin,

100 oder 200 km würde ich vielleicht fahren, 800 km nicht. Der Verkäufer wird sich bei seinen Bedenken schon was gedacht haben.

Grüße Udo
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chund
Sponsor 2021
Auerbach im Vogtland



Verfasst am: Di 26 Okt, 2021 16:05    Titel:  

Moin,

hab gerade mal meine Erlebnisse beim Autoabholen gedanklich Revue passieren lassen...

Ende der 80er Jahre Triumph TR6 in Bremerhaven abgeholt, den habe ich aber schon ein Jahr in California gefahren, reinsetzen, anlassen, ab nach Frankfurt. Der Kofferraum voller Umzugsgut wurde damals vom Zoll noch toleriert.

Dann lange nix, bis 2005, 560 SL erst hat ihn mein Freund, der Einkäufer von Phoenix nach L.A. gefahren, ich dann von Bremerhaven hier her ins Vogtland, reinsetzen, anlassen, losfahren.

Dann, wieder ein Jahr später, 560 SEC von Lugano ins Vogtland. Das Überspannungsschutzrelais hat genau in dem Moment den Dienst eingestellt, als ich losfahren wollte, kann also auch bei einem Benz passieren! Nachdem das gelöst war, mit Schweizer Kennzeichen ohne Probleme nach Hause gedüst. Gut, dass ich vom Zoll nicht kontrolliert wurde, sonst wäre meine Vignette, die mir der Verkäufer großzügig überlassen hatte, die aber mittels Tesafilm aufgeklebt war, vomöglich noch aufgefallen.

Dann, 2009, Jaguar XJS, dem hat mein Freund, der Einkäufer, nach gemachter Erfahrung mit 2 XJ Modellen, nicht über den Weg getraut und das Auto durch einen Spediteur von PHX nach L.A. bringen lassen. Ich hole ihn aus Bremerhaven ab, ähnliche Prozedur, reinsetzen, anlassen...NIX! Batterie platt, Starthilfe vom freundlichen Spediteur, läuft, laufen lassen, auch beim Tanken, ab nach Hause. Unterwegs kurzfristig das Tempo nicht beachtet, schon ist mir das durch die Sonne schon vorgeschädigte Verdeck aufgeplatzt. Der kluge Mann hat für solche Fälle Panzertape in der Werkzeugtasche, Verdeck gut verklebt und anschließend mit 120 nach Hause gerollt.

Die Giulia Super, die mir 2013 in Udine zugelaufen ist, habe ich bis nach Regensburg bringen lassen wo ich sie mit einem geliehenen Schleppwagen abgeholt habe. Das Auto stand zu lange als das ich da irgendwelche Experimente gemacht hätte.

Im Italien Urlaub vor 6 Wochen konnte ich die Finger nicht von der Umkreissuche von Autoscout lassen und es kam, wie es kommen musste...wir wollten uns doch mal wieder Padua anschauen und exakt dort stand ein Lancia Fulvia Coupe 1.3 von 1971...nun steht es im Vogtland. Das Auto hat mir der Spediteur, der auch schon den Alfa brachte, bis nach Weiden gefahren, wo ich ihn eigentlich auf eigener Achse hierher bringen wollte. Mit dem Auto bin ich schließlich in Padua rumgedüst. Aus verschiedenen Gründen haben wir das Auto dann doch mit dem Schleppwagen abgeholt, war die richtige Entscheidung, der dösige Fahrer des Transporters hatte es tatsächlich geschaftt, die Kiste absaufen zu lassen, also nix mit Anlassen. Die Kerzen waren seit mindestens 20 Jahren nicht mehr gewechselt worden, die hätten wir vor Ort auch nie rausbekommen.

Ergo, es kommt wie es kommt, alles kann passieren. Dazu kommt noch die eigenen Einschätzung, ein Auto, das lange rumgestanden hat, auch wenn es fährt, würde ich immer auf einen Trailer setzen. In dem obigen Fall hätte ich kein Problem, das Auto auf eigener Achse zu überführen, aber Hellsehen kann keiner, siehe mein 560SEC. Beim Holen auf eigener Achse sollte auf jeden Fall Werkzeug dabei sein, Autos, die aus Übersee kommen, haben so gut wie keinen Sprit mehr im Tank, gefüllter Reservekanister hilft dann bis zur ersten Tankstelle.

Bin mal gespannt, wie die Geschichte ausgeht.

Gruß
Andreas
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Peter-XJS
registrierter Benutzer
Münster + Osnabrück



Verfasst am: Mi 27 Okt, 2021 11:25    Titel:  

Hallo,

nachdem was man hier regelmässig über alte V12 Katzen lesen kann, würde ich mit einem XJ-S V12 und zudem mit einem fremden Auto, auf gar keinen Fall grössere Strecken fahren wollen.

Sogar dem Verkäufer ist unwohl bei dem Gedanken, das sollte ohnehin Warnung genug sein.

Gruss

Peter
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Willi
Sponsor 2021
Stuttgart XK8 Cabrio BJ 1998



Verfasst am: Mi 27 Okt, 2021 19:32    Titel:  

Hallo,
sollte man sich nicht überlegen, ob das überhaupt das richtige Fahrzeug ist ? Ist es eine Baustelle oder nicht ?
Wenn das Auto im guten Zustand ist und er zur HU gefahren ist, warum sollte das Fahrzeug dann nicht auch 800km fahren können ? Oder liegen irgend welche Problem an wie Bremsen , Reifen, Kühlung, Batterie ?
Wenn ein Auto problemlose 20km fährt, warum sollte er nicht auch 800km problemlos schaffen ? Hast du keine Probefahrt gemacht ?
Solche Gedanken kann ich nicht nachvollziehen. 800km ist eine lange Strecke. Da hätte ich mehr um mich Sorgen und würde wahrscheinlich ein Hotel unterwegs buchen. Für mich, da das Kennenlernen eines unbekannten Fahrzeugs anstrengend sein kann.

Grüße, Willi
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dtsiadgh
Moderator
Köln



Verfasst am: Mi 27 Okt, 2021 22:58    Titel:  

Hallo zusammen,

also ich würde mit einem 80er Jahre V12 niemals fahren. Auf jeden Fall trailern und dann zu Hause hinstellen und dort stehen lassen. Die verbrauchen Sprit, jede 30 Meter bleibt er stehen und wahrscheinlich fallen bei mehr als 1 km alle Teile der Karosserie ab!

Jetzt mal im Ernst, wo sollte das Problem sein, ein angemeldetes, ge-TÜV-tes Fahrzeug, das schon vorher bewegt wurde, nach Hause zu fahren?

Wenn Bremsanlage, Flüssigkeiten und Reifen gut sind, sollte das kein Thema sein. Anders sehe ich das bei Fahrzeugen, die mehrere Jahre standen und dann ad hoc hunderte Kilometer abreissen sollen. Aber selbst da: Versuch macht kluch!

In all den Jahren bin ich nie mit einem neuen-alten Fahrzeug liegengeblieben, auch nicht bei der Überführungsfahrt.

Ein geladenes Handy, ADAC Plus/ Premium und etwas Werkzeug schaffen für solch eine Aktion ein bisschen Sicherheit im Fall der Fälle.

Gruß
Daniel
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schrotter1
Sponsor 2021
97486 Königsberg



Verfasst am: Fr 29 Okt, 2021 18:50    Titel:  

Hallo Leute,
meinen XJS C 1990 habe ich im Februar aus USA kommen lassen. Oben alles gut - außer elektrische Spiegel, Zentralverriegelung, elektrische Antenne, Tempomat, Innenbeleuchtung, Heizung und Scheibenwischer) unten alles kaputt, 8,5 kg Lager, Aufhängung VA, HA erneuert,Bremsen neu, Anlasser auch neu, Verdeckzylinder, Steuerkette und Kettenspanner neu, Lüfterflügel, und alle Keilriemen und Zündkerzen neu. Unzählige Unterdruckschläuche erneuert, jetzt schnurrt die Katze. Am Mittwoch ist meine Frau nach Karlsruhe gefahren, ca. 305 km - alles gut!! nur " der riecht innen nach Benzin". Das kriegen wir auch noch ;-)

Möchte sagen, wenn der Wagen in Ordnung ist, schafft er alles!!

Gruß

Reinholdmitderkatze
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Ribolla
Sponsor 2021
Graz



Verfasst am: Sa 30 Okt, 2021 21:09    Titel: Dafür ist ein Jaguar da!  

Also, welcher Oldtimer ist für die Langstrecke geeigneter als ein gepflegter Jaguar?

Wenn ein XJ-S oder XJ gut in Schuss ist, gibt es kein komfortableres Reisen! Gute Sitze, damals leiser als ein Rolls-Royce oder Mercedes 600, Federungskomfort wie eine DS und Handling wie ein BMW…

Ein Sechszylinder mit Handschaltung kann sogar als sparsam gelten, wenn man einen VW 1303 S oder Mercedes W116 als Vergleich heranzieht.

Betreffend Zuverlässigkeit muss man sich halt die Arbeit machen und einmal über den Winter alle Steckverbindungen mit Kontaktspray und Polfett behandeln, alle brüchigen Kabel zu tauschen und allfällige SU-Benzinpumpen durch Hardy aus Germany zu ersetzen, natürlich mit neuen Benzinschläuchen. Dann noch ein paar entscheidende Relais erneuert, und man hat mit 500 Euro Materialeinsatz für Jahre ein zuverlässiges Auto, vorausgesetzt man fährt einigermassen häufig und regelmässig Langstrecke.
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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: So 31 Okt, 2021 15:29    Titel:  

SU-Benzinpumpen durch Hardy aus Germany

was sind denn SU durch Hardy ?

VG
Andi
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Nichtschwimmer
Sponsor 2021
Mannheim



Verfasst am: So 31 Okt, 2021 18:24    Titel:  

Benzinpumpen

Grüße Udo
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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Mo 01 Nov, 2021 11:59    Titel:  

Was bedeutet SU durch Hardy ?
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Ribolla
Sponsor 2021
Graz



Verfasst am: Mo 01 Nov, 2021 12:45    Titel:  

Nochmals zur Klarstellung:
Ich habe die originalen SU- Benzinpumpen durch solche von Hardi Berlin ersetzt.
Die Hardi-Pumpen haben einen ausgezeichneten Ruf und sind in vielen Oldtimern sehr beliebt.
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Woolfi
registrierter Benutzer
Dreieich / Frankfurt



Verfasst am: Mo 01 Nov, 2021 13:31    Titel:  

Man muss allerdings die Hardi mit einer Kraftstoffförderleistung von 130 L/h nehmen. In meinem EV12 läuft so eine Hardi seit ca. 8 Jahren problemlos. Die SU-Pumpen mit den mechanischen Kontakten neigen, wenn Sie älter sind zum Ausfallen. Der Überholsatz kostet vermutlich so viel wie eine Hardi.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Stefanowitsch
registrierter Benutzer
Timmendorfer Strand



Verfasst am: Mo 01 Nov, 2021 13:54    Titel:  

SU ist ein US-/englischer Hersteller von u.a. Benzinpumpen die in vielen Fabrikaten aus U.K. verbaut wurden.
Ersatzteile gibt's günstig bei: http://sucarb.co.uk/carburettor-kits/sundries-kits.html
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OldAndi
registrierter Benutzer
Im Lande



Verfasst am: Mo 01 Nov, 2021 17:59    Titel:  

Danke sehr ,jetzt bin auch ich im Bilde .

VG
Andi
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